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Livestreams von Opern
22. Dezember 2018
15:36
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 589
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Lohengrin, das hatte ich noch vergessen, mache ich  auch so, hab nur nen Laptop

22. Dezember 2018
15:35
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 589
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Zerbino

ER.TV

STAATSOPER.TV: Oper und Ballett weltweit, live und kostenlos

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Nächster Live-Stream

6. Januar 2019: „Die verkaufte Braut“

Bedřich Smetana
Die verkaufte Braut
So, 6. Januar 2019, 18.00 Uhr
Musikalische Leitung: Tomáš Hanus
Inszenierung: David Bösch
Mit Selene Zanetti (Marie), Pavol Breslik (Hans), Günther Groissböck (Kezal)

hier der link, dann können Sie das wahrscheinlich 24 Std. sehen

https://www.staatsoper.de/tv.html?no_cache=1

22. Dezember 2018
15:34
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 350
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOnlineSmall Online

Ich verbinde meinen Laptop mittels HDMI-Kabel mit dem Fernseher.

22. Dezember 2018
14:42
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zerbino
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Forumsbeiträge: 59
Mitglied seit:
1. März 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Gurnemanz sagt
Aus: Oper in Nachbarländern Österreichs, bezugnehmend auf Schlaues Füchslein in Brünn (18. Nov. + 21. Dez. 2018)

Gurnemanz sagt
Kein Problem, ich empfinde die Fragen überhaupt nicht als Zudringlichkeit, sondern ganz im Gegenteil, ich freue mich darüber. Um die Übersichtlichkeit zu wahren, habe ich mir aber erlaubt, in einem eigenen Thread darauf zu antworten. Vielleicht haben ja auch andere etwas dazu zu sagen.

Was die Streams betrifft, bin ich zwiegespalten. Zu Ihren konrekten Fragen:

1) Vergleich mit dem Liveerlebnis: In DIESEM Fall gefällt mir die Aufzeichnung besser, weil die Sänger besser sind (ich hab aber nur kurz hineingehört und mich an den 18. Nov. erinnert, ich war damals ja live dort). Generell geht aber das Liveerlebnis immer vor.

2) Auswirkung auf das Theater in Brünn: Schwer zu sagen. Es ist durchaus möglich, dass durch den Stream angespornt Leute auf die Idee kommen, die Brünner Oper zu besuchen, aber ganz ehrlich: Wer fährt schon wegen einer 90-Minuten Oper ins Ausland außer ein paar Verrückten wie mir? Zudem ist das Schlaue Füchslein Gott sei Dank keine Rarität mehr, deretwegen man weite Reisen auf sich nehmen muss. Genausogut könnte sich aber auch jemand, der eine Reise in Betracht gezogen hat, von der Inszenierung abgeschreckt fühlen. Generell denke ich aber, dass der Stream positive Publicity für die Brünner Oper bringt (schon allein, dass die Leute merken, dass auch jenseits des ehemaligen Eisenen Vorhanges spannende Oper gemacht wird).

3) Rolle der Strems in meinem Opernleben: Gar keine Rolle. Oper ist für mich immer ein Livererlebnis (als solche ist sie auch erdacht, von ganz wenigen Ausnahmen wie Owen Wingrave abgesehen), jede Art einer Aufzeichnung oder Übertragung kann für mich nur als Archiv oder Ersatz (zB weil ich nicht persönlich vor Ort sein kann) dienen. Auch diese Übertragung des Schlauen Füchsleins ist für mich nur deshalb von Wert, weil ich sie so archivieren kann und weitere Details der Inzenierung mitkriegen kann.

Ich sehe die Sache mit den Streams ziemlich kritisch:

Charakteristikum eines Opernbesuchs ist ja, dass man fortgeht, Leute trifft, sich mit voller Konzentration ein Stück anhört und nachher (hoffentlich) voller Eindrücke heimgeht, also bewusst Zeit investiert. Wenn man sich daheim eine Aufzeichnung anschaut, kann man da jederzeit unterbrechen, zB wenn das Handy läutet. Man ist generell nicht mit voller Konzentration dabei. Auch ist ein Live-Erlebnis unwiederholbar - eine Aufzeichnung (zB eines Streams) kann ich mir 100mal anschauen, sie bleibt dieselbe. Eine Live-Aufführung ist jedesmal anders. Außerdem besteht eine Live-Aufführung auch in der Interaktion der Sänger mit dem Publikum. Wem kann ich nach einem Stream ein Bravo zubrüllen, und wen kann ich nach einem Stream ausbuhen (was ich nur ganz selten tu)? Außerdem würde ich gern selbst entscheiden, wo ich hinschau. Bei einer Übertragung schreibt mir das der Bildtechniker vor. Des weiteren kann bei Übertragungen natürlich Sängern technisch unter die Arme gegriffen werden. Das möchte ich auch nicht. Operngesang hat definitiv unverstärkt zu passieren. Alles andere ist Schummeln und damit Betrug.

Generell denke ich aber, dass Streams auf lange Sicht die Gattung der Oper negativ beeinflussen. Oper lebt von echten, natürlichen Stimmen mit Wiedererkennungswert und von einer Szenerie, die bis auf den hintersten Galeriestehplatz Wirkung erzielt. Die Fokussierung auf Streams und Übertragungen bringt eine Verlagerung der Schwerpunkte hin zum Visuellen: Plötzlich ist die Mimik der Sänger wichtig, die Optik tritt in den Vordergrund, oft sind die Mikrophone auch am Körper der Sänger befestigt, daher wird dann unter Umständen anders gesungen, weil der Klang auf der Aufnahme perfekt sein muss. Das alles will ich nicht! Mir geht es auf die Nerven, dass bald für Individualität Endstation ist (in der Oper wie in der Schule wie sonstwo), ich will markante Stimmen mit Wiederkennungswert und keine feschen 0-8-15-Schmalspurtenöre, die ein paar Jahre im Rampenlicht stehen, abcashen und dann im Nirvana verschwinden.

Ich mutmaße, dass Streams diese gefährliche Tendenz beschleunigen. Zudem nütze ich sie nicht, weil ich in ihnen fast keinen Mehrwert sehe. Ich bin wie alle Wiener in der glücklichen Lage, um sehr wenig Geld oft in die Oper gehen zu können (Stehplatz: 10 Aufführungen um ingesamt 16 Euro), da hab ich keine Lust auf Streams, und noch weniger Lust hab ich, für Streams auch nur einen Groschen zu bezahlen. Auch Oper im Kino interessiert mich überhaupt nicht.

Wie sehen andere dieses Thema?  

Da ich gar keine Erfahrung mit dem Streamen habe, hier meine naive Frage: Wie kann man eine Opernaufführung auf den Fernseher bekommen? Das Computer-Display, wenn er ginge,  erscheint mir zu wenig attraktiv

22. Dezember 2018
3:39
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Gurnemanz
Member
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Forumsbeiträge: 439
Mitglied seit:
29. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Aus: Oper in Nachbarländern Österreichs, bezugnehmend auf Schlaues Füchslein in Brünn (18. Nov. + 21. Dez. 2018)

prof.ON-DO sagt
Schön, dass Sie die Aufzeichnung kennen! Wie fällt Ihr Vergleich mit dem Liveerlebnis aus ? Können Sie beobachten, ob die Teilnahme an dem Projekt Operavision sich positiv auf das Theater in Brünn auswirkt ? Welche Rolle spielen Streams generell in Ihrem Opernleben ?  Bitte die Fragen einfach ignorieren, falls Sie sie als Zudringlichkeit empfinden- aber das Thema wird , meiner Meinung nach,  nicht gebührend diskutiert. Adele !  

Gurnemanz sagt
Kein Problem, ich empfinde die Fragen überhaupt nicht als Zudringlichkeit, sondern ganz im Gegenteil, ich freue mich darüber. Um die Übersichtlichkeit zu wahren, habe ich mir aber erlaubt, in einem eigenen Thread darauf zu antworten. Vielleicht haben ja auch andere etwas dazu zu sagen.

Was die Streams betrifft, bin ich zwiegespalten. Zu Ihren konrekten Fragen:

1) Vergleich mit dem Liveerlebnis: In DIESEM Fall gefällt mir die Aufzeichnung besser, weil die Sänger besser sind (ich hab aber nur kurz hineingehört und mich an den 18. Nov. erinnert, ich war damals ja live dort). Generell geht aber das Liveerlebnis immer vor.

2) Auswirkung auf das Theater in Brünn: Schwer zu sagen. Es ist durchaus möglich, dass durch den Stream angespornt Leute auf die Idee kommen, die Brünner Oper zu besuchen, aber ganz ehrlich: Wer fährt schon wegen einer 90-Minuten Oper ins Ausland außer ein paar Verrückten wie mir? Zudem ist das Schlaue Füchslein Gott sei Dank keine Rarität mehr, deretwegen man weite Reisen auf sich nehmen muss. Genausogut könnte sich aber auch jemand, der eine Reise in Betracht gezogen hat, von der Inszenierung abgeschreckt fühlen. Generell denke ich aber, dass der Stream positive Publicity für die Brünner Oper bringt (schon allein, dass die Leute merken, dass auch jenseits des ehemaligen Eisenen Vorhanges spannende Oper gemacht wird).

3) Rolle der Strems in meinem Opernleben: Gar keine Rolle. Oper ist für mich immer ein Livererlebnis (als solche ist sie auch erdacht, von ganz wenigen Ausnahmen wie Owen Wingrave abgesehen), jede Art einer Aufzeichnung oder Übertragung kann für mich nur als Archiv oder Ersatz (zB weil ich nicht persönlich vor Ort sein kann) dienen. Auch diese Übertragung des Schlauen Füchsleins ist für mich nur deshalb von Wert, weil ich sie so archivieren kann und weitere Details der Inzenierung mitkriegen kann.

Ich sehe die Sache mit den Streams ziemlich kritisch:

Charakteristikum eines Opernbesuchs ist ja, dass man fortgeht, Leute trifft, sich mit voller Konzentration ein Stück anhört und nachher (hoffentlich) voller Eindrücke heimgeht, also bewusst Zeit investiert. Wenn man sich daheim eine Aufzeichnung anschaut, kann man da jederzeit unterbrechen, zB wenn das Handy läutet. Man ist generell nicht mit voller Konzentration dabei. Auch ist ein Live-Erlebnis unwiederholbar - eine Aufzeichnung (zB eines Streams) kann ich mir 100mal anschauen, sie bleibt dieselbe. Eine Live-Aufführung ist jedesmal anders. Außerdem besteht eine Live-Aufführung auch in der Interaktion der Sänger mit dem Publikum. Wem kann ich nach einem Stream ein Bravo zubrüllen, und wen kann ich nach einem Stream ausbuhen (was ich nur ganz selten tu)? Außerdem würde ich gern selbst entscheiden, wo ich hinschau. Bei einer Übertragung schreibt mir das der Bildtechniker vor. Des weiteren kann bei Übertragungen natürlich Sängern technisch unter die Arme gegriffen werden. Das möchte ich auch nicht. Operngesang hat definitiv unverstärkt zu passieren. Alles andere ist Schummeln und damit Betrug.

Generell denke ich aber, dass Streams auf lange Sicht die Gattung der Oper negativ beeinflussen. Oper lebt von echten, natürlichen Stimmen mit Wiedererkennungswert und von einer Szenerie, die bis auf den hintersten Galeriestehplatz Wirkung erzielt. Die Fokussierung auf Streams und Übertragungen bringt eine Verlagerung der Schwerpunkte hin zum Visuellen: Plötzlich ist die Mimik der Sänger wichtig, die Optik tritt in den Vordergrund, oft sind die Mikrophone auch am Körper der Sänger befestigt, daher wird dann unter Umständen anders gesungen, weil der Klang auf der Aufnahme perfekt sein muss. Das alles will ich nicht! Mir geht es auf die Nerven, dass bald für Individualität Endstation ist (in der Oper wie in der Schule wie sonstwo), ich will markante Stimmen mit Wiederkennungswert und keine feschen 0-8-15-Schmalspurtenöre, die ein paar Jahre im Rampenlicht stehen, abcashen und dann im Nirvana verschwinden.

Ich mutmaße, dass Streams diese gefährliche Tendenz beschleunigen. Zudem nütze ich sie nicht, weil ich in ihnen fast keinen Mehrwert sehe. Ich bin wie alle Wiener in der glücklichen Lage, um sehr wenig Geld oft in die Oper gehen zu können (Stehplatz: 10 Aufführungen um ingesamt 16 Euro), da hab ich keine Lust auf Streams, und noch weniger Lust hab ich, für Streams auch nur einen Groschen zu bezahlen. Auch Oper im Kino interessiert mich überhaupt nicht.

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