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L'elisir d'amore am 31.10. in der Wr. STOP | OnlineMerker | Forum

 

 

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L'elisir d'amore am 31.10. in der Wr. STOP
3. November 2018
0:43
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 58
Mitglied seit:
29. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

lavoce sagt
@ Gurnemanz:

"Ich habe dafür gestern in der Volksoper eine total langweilige Aufführung von Mantel + Gianni Schicchi erlebt. Nur Martin Winkler sehr gut, der Rest mehr oder weniger unzureichend. Am schlimmsten das Orchester!! Naja, vielleicht hätte ich doch in die Staatsoper gehen sollen..."

 

Das ist aber eine sehr pauschale Bemerkung.Im Orchester sitzen etwa 60 Musiker.Alle schlecht,durch die Bank? Bei einnem Stück,dass sie schon jahrelang spielen.Hm?

Und die Sängerbesetzung ist auch sehr groß. Nur Winkler gut? Mit seiner blecherner zum forcieren neigenden Stimme?

Bitte,erzählen Sie mehr,wie die Vorstellung war.

 

Gruß,lavoce  

Kann ich gerne näher ausführen:

Ich habe in diesem Jahr die beiden Opern dreimal in Bratislava gehört und war jedesmal sehr angetan - Mantel und Suor Angelica sind dort richtig hineingefetzt, Gianni Schicchi war auch okay. Dagegen war die Volksopernaufführung aus meiner Sicht ganz weit abgeschlagen.

Orchester: Ob wirklich alle Musiker schlecht waren, weiß ich natürlich nicht, wahrscheinlich nicht. Nichtsdestoweniger war das, was aus dem Graben gekommen ist, breeig, uninspiriert, unsauber. Kann natürlich auch am Dirigenten gelegen haben.

Zu den Sängern:
Daniel (Michele): hat bei weitem nicht die Gestaltungsmöglichkeiten, um diesen hochinteressanten Charakter ansatzweise rüberzubringen. Er singt das halt ganz ordentlich, aber das reicht doch nicht. Rein stimmlich klingt er besser als vor ein paar Jahren, er scheint sich erfangen zu haben. Trotzdem reichts für den Michele hinten und vorne nicht.
Ramos (Giorgetta): hat hoffentlich einen rabenschwarzen Tag erwischt. Sonst müsste man sich ordentlich Sorgen um sie machen und sollte sie nur mehr im Altersfach einsetzen. Vor ein paar Jahren war sie noch wirklich toll!
Schirrmacher (Luigi): naja. Die Stimme ist imposant, aber Schirrmacher singt alles genau gleich. Er war (wie immer) unfähig zu einer Ausgestaltung der Partie. Außerdem stimmlich auch nicht auf der Höhe. Er muss aufpassen, der Calaf war eine fatale Idee!!
Winkler (Gianni Schicchi): sehr gut! "blechern" und "zum Forcieren neigend" stimmt, aber das hat mich in dieser Rolle nicht gestört.
Nelsen (Lauretta): okay, aber nicht mehr.
Brickner (Rinuccio): Katastrophe!!! Viel mehr kann man dazu nicht sagen als dass das ein Gesangsschüler im zweiten Jahr seiner Ausbildung besser hinkriegt. Es ist nicht das erstemal, dass Brickner völlig versagt - es ist schon traurig, wenn man daran denkt, dass vor ein paar Jahren noch Sebastian Reinthaller und Jörg Schneider genau die Rollen gesungen haben, die jetzt Brickner kriegt. Was ist da in die Direktion gefahren? Oder ist der eh alles wurscht, solang die Musicals ausverkauft sind? Diesen Eindruck bekomme ich nämlich zunehmend.

Außerdem:
Ich halte es für Schwachsinn, den Mantel auf Deutsch zu spielen! (Beim Gianni Schicchi geht das schon eher) Daniel ist irrtümlich einmal ganz kurz ins Italienische gefallen, ich kann ihn verstehen.
Ich halte es ebenfalls für Schwachsinn, das Mittelstück nicht aufzuführen! Suor Angelica ist ein unterschätztes Meisterwerk, keinesfalls ein rührseliger Unsinn, wie man zunächst glauben könnte. Aber warhrscheinlich kann die Volksoper dieses Werk nicht besetzen.....

Ich möchte die Volksoper aber nicht heruntermachen. Die Rusalka vor einem halben Jahr war super!! Die Liebe der Heliane im Februar 2017 ebenfalls! Aber diesen Mantel/Gianni Schicchi hab ich sehr mühsam gefunden. Auch die Inszenierung kann nix..

 

On jetzt on topic: Ich finde ja, dass die Eltern oft das viel größere Problem als die mitgebrachten Kinder sind. Kinder verfolgen das Bühnengeschehen oft interessiert; die Eltern sind es, die meinen, hineinquatschen zu müssen. Aber egal, wer auch immer stört, wird von mir nachdrücklich abgestellt. Wenn einem darauf (wie hier beschrieben wird) mit der Polizei gedroht wird, sollte man das gar nicht ernstnehmen... lächerlich. Solche Leute haben in der Oper nichts verloren. Kinder sollte man von solchen Eltern schützen...

2. November 2018
16:57
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 349
Mitglied seit:
28. Februar 2018
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Ich bin auch der Meinung wie Pwolf, keine Vorschriften, aber 6 Jahre sollten schon nicht unterschritten werden. Wir haben hier an allen drei Häusern, in besonderen Sälen Oper für Kinder, das sollte dann auch reichen, zum schnuppern

2. November 2018
16:47
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Chenier
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Forumsbeiträge: 167
Mitglied seit:
28. Februar 2018
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ad Pwolf: 6 Jahre wie im Kino vorgegeben, alles andere im Eigenverantwortlichkeitsbereich der Eltern

 

ad UwePaul: Das sind ja schon Jugendliche, ich meine Kinder unter 10

2. November 2018
13:56
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Pwolf
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Forumsbeiträge: 13
Mitglied seit:
18. Oktober 2018
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Ich würde mir wünschen, dass die Eltern selbst verantwortungsvoll abschätzen, ab wann sie bzw. ob sie überhaupt mit Kindern in Vorstellungen gehen können ohne andere Besucher zu stören. Ich bin von meiner Mutter das erste Mal ca. mit 8 -9 Jahren in die Staatsoper mitgenommen worden - wobei sie dann noch mit dem Billeteur eine Diskussion über meine Kleidung führen musste, weil ich kein Sakko anhatte - und habe sicher nicht gestört. Das wurde mir vorher aber auch von meinen Eltern eindringlich erläutert, dass man während der Vorstellung still sein muss, damit man die anderen Zuschauer bzw. Zuhörer nicht stört. An die Vorstellung selbst kann ich mich aber nicht mehr erinnern.

Eine feste Altersbeschränkung fände ich falsch, wahrscheinlich war jemand wie Mozart schon mit 5 Jahren ein besserer Zuhörer als viele andere.

2. November 2018
11:56
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 349
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28. Februar 2018
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Ja so würde ich das auch sehen, aber das wieder als Vorschriften einführen???? Bin ich nicht so überzeugt von....Ne ich dachte schon, Sie meinten noch Größere. Habe gestern sogar im Don Givovanni zwei größere Gruppen, so ca. 14-15 jährige erlebt, die so etwas von gebannt und ruhig waren, das es eine wahre Freude war, genauso, wie deren Begeisterung am Schluss.

Aber diese Erfahrung mit jungen Menschen dieser Altersgruppe habe ich in der letzten Zeit des Öfteren erlebt. Können sich manche ältere ne Scheibe abschneiden. Muss allerdings auch sagen, in der letzten Zeit hat zumindest in den Aufführungen in denen ich war, die Husteritis, die ja hier auch schon mal thematisiert wurde, sehr abgenommen. Hoffe, es bleibt so...9

2. November 2018
11:45
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Chenier
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28. Februar 2018
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Ist natürlich willkürlich, sicher nicht unter 6, besser 8 bis 10. Hängt natürlich vom Reifegrad und der Oper ab, aber ein 5-Jähriger hat etwa im Parsifal schon gar nix verloren, der fadisiert sich 5 Stunden und das Umfeld merkt das auch akustisch. Kann man alles mit interner Hausordnung regeln.

2. November 2018
11:16
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 349
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28. Februar 2018
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Welche Altersgrenze stellen Sie sich  denn vor??

2. November 2018
10:59
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Chenier
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Forumsbeiträge: 167
Mitglied seit:
28. Februar 2018
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Nichts gegen Kinder, habe selbst Kinder, Enkel, Neffen, Nichten, Großneffen, alles wichtig für die Zukunft des Landes, aber in der Oper haben sie nichts verloren. Ich wäre nie auf solch unsinnige Ideen gekommen, als meine noch klein waren, und die Leute glauben, bei sogenannten "leichten" Opern, ihnen was Gutes zu tun, fürchte mich schon vor der nächsten Zauberflöte. Vor einiger Zeit in der WSO, glaube, es war letzte oder vorletzte Saison, ein Säugling auf der Galerie, Touristen, das gab es ein da capo vor Kurzem, wie ich gelesen habe, die sind dann gegangen, nachdem er zu schreien begonnen hat (!). Zuletzt im TaW beim Tell, ein unmögliches Kind, schlecht erzogen, neben uns, zusätzlich verkühlt und verrotzt, und als ich ihn antupfte, weil er geredet hat, drohte mir die Mutter mit der Polizei (!), die sind dann in der Pause glücklicherweise gegangen. Unmögliche Zustände.

2. November 2018
10:50
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Chenier
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Forumsbeiträge: 167
Mitglied seit:
28. Februar 2018
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Habe den Liebestrank mit ihm als Nemorino schon in der Vorsaison gehört und war auch total positiv überrascht von Bernheim, ein Versprechen für die Zukunft. Bin schon sehr neugierig auf seinen Rudolf und seinen Tamino, beides demnächst an der WSO.

2. November 2018
9:32
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lavoce
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Forumsbeiträge: 7
Mitglied seit:
11. Oktober 2018
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@ Gurnemanz:

"Ich habe dafür gestern in der Volksoper eine total langweilige Aufführung von Mantel + Gianni Schicchi erlebt. Nur Martin Winkler sehr gut, der Rest mehr oder weniger unzureichend. Am schlimmsten das Orchester!! Naja, vielleicht hätte ich doch in die Staatsoper gehen sollen..."

 

Das ist aber eine sehr pauschale Bemerkung.Im Orchester sitzen etwa 60 Musiker.Alle schlecht,durch die Bank? Bei einnem Stück,dass sie schon jahrelang spielen.Hm?

Und die Sängerbesetzung ist auch sehr groß. Nur Winkler gut? Mit seiner blecherner zum forcieren neigenden Stimme?

Bitte,erzählen Sie mehr,wie die Vorstellung war.

 

Gruß,lavoce

1. November 2018
8:53
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 58
Mitglied seit:
29. September 2018
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Danke für diesen Bericht! Ich hab Bernheim im Februar als Nemorino gehört und war sehr, sehr angetan - schön, dass er jetzt öfters in Wien zu hören ist. Ich war schon jahrelang in keiner Wiener Bohème, aber seinetwegen überleg ich einen Besuch.

Was den Lärm mancher Besucher betrifft, kann ich Ihren Unmut bestens verstehen. Mein Tipp: sehr unfreundlich sein und - falls das mehrmals keine Wirkung zeigt - nach Möglichkeit den Stehplatz wechseln ohne sich dabei zu ärgern. Natürlich haben Kleinkinder in der Oper nichts verloren, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass generell Kinder und noch weniger junge Erwachsene das Problem sind. Viel nerviger sind manche Eltern der Kinder sowie vereinzelt alte Leute. Am nervigsten sind die Schnaufnasen und Stinker. Da kann man nur weiträumig ausweichen.

Ich habe dafür gestern in der Volksoper eine total langweilige Aufführung von Mantel + Gianni Schicchi erlebt. Nur Martin Winkler sehr gut, der Rest mehr oder weniger unzureichend. Am schlimmsten das Orchester!! Naja, vielleicht hätte ich doch in die Staatsoper gehen sollen...

1. November 2018
1:34
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Pwolf
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Forumsbeiträge: 13
Mitglied seit:
18. Oktober 2018
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Eine wirklich selten gute Repertoirevorstellung. Benjamin Bernheim ist als Nemorino ein echter Glücksfall aber die Adina von Aida Garifullina ist ebenfalls exellent gesungen. Der Rest der Solisten fällt gegen diese beiden merklich ab - in einer "normalen" Repertoirevorstellung mit weniger gut besetzten Hauptrollen, wären sie aber durchaus gut. Das Dirigat von Speranza Scappucci orientiert sich konsequent an den Sänger(inne)n und entfaltet den klanglichen Teppich genau so, wie ihn dieses Werk benötigt.

Die Vorstellung wäre aber noch wesentlich besser zu genießen gewesen, wenn diesmal nicht eine relativ große Anzahl sehr kleiner Kinder, während der Vorstellung gerade in den leisen Stellen alle möglichen Geräusche erzeugt hätten. Das mit dem Lärmen des Publikums, soll ja zur Zeit der Uraufführung durchaus üblich gewesen sein - ich finde es dennoch störend - wobei es nicht nur Kinder sondern auch etliche Erwachsenen gibt, die an den unpassendsten Stellen zu Tratschen beginnen, irgendwelche raschelnden Behältnisse öffnen, usw.

 

Irgendwie bilde ich mir ein, dass es früher - vor mehr als 20 Jahren besser war mit den Geräuschen aus den Publikum - mit Ausnahme der in Wien anscheinend zum Standard jeder Vorstellung gehörenden Huster und Räusperer.

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