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LA TRAVIATA | Seite 4 | OnlineMerker | Forum

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LA TRAVIATA
19. März 2021
17:46
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MRadema796
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alcindo sagt
die partitur von Verdi ist gut genug, glaube ich.  Karajan, Serafin,Quadri. Muti und einige andere glaubten das anscheinend auch

Ein lebender Dirigent wäre für eine Premiere ein Muss. Da bliebe von Ihrer Liste nur einer übrig, an den ich nicht vorrangig gedacht hätte. Traviata könnte ich mir mit Muti vorstellen, auch wenn die 41 Jahre alte Plattenaufnahme vermutlich wenig darüber aussagt, wie das heute mit ihm klingen würde.

Christine sagt
Da müsste man halt wissen, was unter Funken schlagen gemeint ist. Wer Verdi gerecht wird erzeugt wohl das was Menschen als sprühende Funken empfinden.

So kann man es vielleicht zusammenfassen 🙂

19. März 2021
13:55
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Christine
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Da müsste man halt wissen, was unter Funken schlagen gemeint ist. Wer Verdi gerecht wird erzeugt wohl das was Menschen als sprühende Funken empfinden.

19. März 2021
9:29
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alcindo
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die partitur von Verdi ist gut genug, glaube ich.  Karajan, Serafin,Quadri. Muti und einige andere glaubten das anscheinend auch

19. März 2021
7:41
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MRadema796
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Der von mir gelobte Fogliani dirigiert am Montag um 20:15 'Il signor Bruschino' im Stream aus dem Nationaltheater München, wie ich gerade feststelle. Ein anderer Dirigent, den ich mir vorstellen könnte, wäre Will Humburg. Aber es gibt natürlich noch andere.

@alcindo: Die Partitur zu spielen hat natürlich Vorteile, reicht aber bei einem Standardwerk nicht - mir zumindest.

18. März 2021
22:48
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alcindo
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ein guter dirigent muss nicht funken schlagen, es genuegt, wenn er dirigiert wie Verdi es komponiert hat, und das har Sagripanti, den der herr direktor als ausgezeichneten dirigenten befindet,  nicht immer getan....zb das ritardando im schon komponierten ritartando im trinklied, unstetes tempo im vorspiel und stehenbleiben dortselbst, tempowechsel, weil zu verhetzt,  in der spielszene im 3.akt...usw

18. März 2021
22:19
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MRadema796
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Liebe Christine,

davon, dass _alles_ auf den Dirigenten geschoben wird, war keine Rede! Ich denke, dass z. B. Antonino Fogliani hier wahre Funken hätte schlagen können.

18. März 2021
21:10
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Christine
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Alles auf den Dirigenten zu schieben ist auch nicht fair. Da fehlt es auch am Nachwuchs. Bei dieser Übermacht der Regisseure haben die Dirigenten auch keinen leichten Stand. Ein Karajan, ein Kleiber, ein Krips hätten bei einer Inszenierung dieser Art wahrscheinlich gar nicht dirigiert.

18. März 2021
20:25
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MRadema796
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Lieber Eduard Paul,

vielen Dank für den Kommentar über das aktuelle Traviata-Dirigat. Ein anderer Dirigent hätte meine Begeisterung erheblich steigern können. Warten wir ab, wie sich das Thema Premierendirigent entwickelt, wenn die Lage sich normalisiert hat.

18. März 2021
20:05
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hallo lb Forumteilnehmer: dieser "Tread" heißt LA TRAVIATA und sollte sich hauptsächlich auf die kürzlich erfolgte Neuproduktion (plus Stream und TV ORF III Aufzeichnung) beziehen.

Bei der von den Zusehern/Zuhörern mehr als zwiespältig aufgenommenen Neuproduktion wurde hauptsächlich deren Optik ( die überbordenden Videoeinspielungen etc..) bemängelt .Meiner Meinung nach war der mäßige Erfolg dem sehr mäßigen musikalischen Leiter, sprich Dirigenten, zuzuschreiben.

Wenn es sich um eine echte Premiere an dem ehrwürdigen Haus am Ring handelt, so muß ein "1ster Mann/1ste Frau" ans Pult.....( 1957 war das H.v.Karajan !!!, bei der alten Schenk-Traviata 1971  mit Cotrubas, mit Gedda war das ein Josef Krips !!!!, de Billy 2011

auch beim zwiespältigen Erfolg der Neuproduktion von "Carmen" war ein nicht mehr als "braver" Mann am Pult. - (bei der jetzt für pompös gehaltenen Zefifrelli Carmen war immerhin ein gewisser Carlos Kleiber am Pult.ua auch L.Maazel 1966, 1984, ua...Krips, Clytens, Abbado etc...

Es scheint, daß die neue Direktion, zugegeben unter den derzeitigen äußerst schwierigen Umständen,wohl großen Wert auf die Ästhetik, keinen so großen Wert auf Dirigenten legt. Außer dem Musikdirektor, außer Welser-Möst waren bei den einzelnen Produktionen ( Entführung, Onegin,Fledermaus) nicht mehr als solide, brave "Pulthandwerker" präsent

18. März 2021
10:52
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Chenier
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Das glaube ich dir, copy, auch ich habe sehr gute Erfahrungen mit kleinen Häusern, v.a. Italien und Deutschland, aber auch Frankreich. Es ist manchmal wirklich erstaunlich, was die auf der Bühne bieten, großartiges Preis-Leistungsverhältnis, weil die noch nicht so schnalzen wie so manch großes Haus, allen voran Salzburg bei den Festspielen mit Spitzenpreisen jenseits der 400 € und oft nur mit Semistars.

18. März 2021
10:41
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copy
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@chenier: Genau meine Meinung! Wir leben im hier und jetzt, darum erscheinen mir Hinweise und Diskussionen auf und über aktive Künstler auch interessanter als der Weg ins Opernmuseum! Meine Reisen in die "Provinz" brachten mir jedes Mal tolle Erlebnisse neuer Stimmen und es ist doch interessant die Wege danach zu verfolgen. Dabei stellte ich fest, dass oft die "große Karriere" gar nicht so im Vordergrund stand, obwohl die Ansätze dazu vorhanden.

18. März 2021
10:12
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Christine
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Jede Zeit hat ihre Künstler, da gebe ich Chenier recht. Hätte aber eine Frage an Alcindo und alle die sich da gut auskennen. Es heißt immer, dass früher die Karrieren gut aufgebaut wurden. Die Sänger und Sängerinnen begannen an kleinen Operhäusern, teilweise auch mit kleineren Rollen, sangen dann an den kleineren Häusern große Rollen und wechselten schließlich an die großen Häuser. Das Aussehen spielte nicht eine entscheidende Rolle. Heute würden Karrieren zu Beginn viel schneller verlaufen, man singt große Rollen an großen Häusern obwohl die Stimme dafür (noch) nicht geeignet sei und wegen der vielen TV Aufnahmen spielt das Aussehen eine ganz besonders große Rolle, vor allem bei den Frauen, aber nicht nur. Eine zu voluminöse Butterfly, Violetta, Lucia wäre heute unmöglich, mag die Stimme auch noch so schön sein. Stimmt das so im Großen und Ganzen oder nur in Einzelfällen? Die große Karriere von di Stefano war früh zu Ende, bei Villazon konnte man Ähnliches beobachten. Sie gehören aber ganz verschiedenen Generationen an. Die Tebaldi und die Callas haben ihre Karrieren wesentlich früher beendet als die Freni oder die Gruberova. In der Zeit nach 2000 wurden einige als kommende Stars gefeiert von denen man schon kurze Zeit später nichts mehr gehört hat.

Zur Wiener Staatsoper hätte ich auch eine Frage: Gibt es einen jungen Waldemar Kmentt, Karl Terkal, Eberhard Wächter oder Walter Berry?

18. März 2021
9:03
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Chenier
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Cher alcindo, genau das meine ich, "früher waren alle besser". Ich sehe das anders, obwohl ich mich mit großem Vergnügen an frühere Zeiten in der Oper zurückerinnere und damals große Auftritte erlebt habe, v.a. Cappuccilli, Freni, Ghiaurov, Domingo, Pavarotti und Gruberova sind mir in bleibender Erinnerung, auch Bonisolli, Aragall, Araiza oder Baltsa.

Trotzdem glaube ich, dass es aktuell  sehr gute Stimmen und Sängerpersönlichkeiten gibt und die nächste Generation wird dann von denen schwärmen und nichts Aktuelles zulassen.

18. März 2021
8:57
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Chenier
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28. Februar 2021
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Natürlich, copy, sorry, mea culpa.

17. März 2021
23:21
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alcindo
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lieber copy, ich habe mir auch nicht alles gemerkt, es gibt halt verschiedene arten von begabungen, zb bin ich in romanischen sprachen sehr gut, ohne sie je studiert zu haben, d h 6jahre latein schon, fuer slawische sprachen habe ich ueberhaupt kein talent und fuer arabisch schon gar keines...

mit gruss alcindo

17. März 2021
23:12
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copy
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25. Januar 2021
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@chenier: Sorry, wen meinst du mit PM? Sollte wohl PD heißen oder? Und zu der Stimmverklärung vor zig Jahren! Also glücklich derjenige der so ein Gedächtnis und solche Ohren hat sich das alles zu merken, ich kann das nicht!

17. März 2021
21:52
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alcindo
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21. Januar 2021
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ganz recht, Gustavo,  den erkenn ich natuerlich auch schon bei 2 toenen, und die Welitsch, oder die Grob Prandl,   und viele andere, die ich halt nicht alle anfuehren kann. Patzak war einer meiner ersten opernbesuche: Evangelimann, aber am besten erinnere ich mich von dieser auffuehrung, ich glaub, ich war 14 jahre alt an Sonja Draksler, die die arie der magdalena ganz wunderbar sang.  ha, und die Wienerlieder von Patzak....ein gedicht, auch das hoere ich noch in meinem inneren, das kann man auch nicht vergessen, oder Erich Kunz, der keine grandiose, aber eine sehr persoenliche stimme hatte

17. März 2021
21:03
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Zu Alcindos hervorragender Aufzählung von so besonderen Stimmen mit einem ganz persönlichen Timbre, möchte ich noch eine - sonderbarerweise hier noch nicht genannte - nennen, nämlich die von Julius Patzak. Objektiv betrachtet keine wirklich schöne Stimme, aber von so unbeschreiblicher Persönlichkeit und Einzigartigkeit, wie es sie heute kaum mehr gibt! Seine Winterreise ist exemplarisch!

17. März 2021
20:31
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walter
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8. März 2021
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Alcindo hat recht, wenn er sagt, ein Sangeskünstler von ehedem ließ sich schon nach wenigen Takten an seinem Timbre erkennen, im Gegensatz zum Nachwuchs. Auch mir geht es so, und ich freue mich immer, wenn meine Vermutung richtig war ( so zuverlässig wie Alcindo's Gehör ist meines allerdings nicht. Gehörtes hat sich mir nämlich weniger eingeprägt wie Gesehenes, deshalb lande ich doch immer wieder bei den Inszenierungen). 

Im Grunde ist die Sache aber doch leicht zu verstehen: Mit den Tondokumenten aus der Vergangenheit sind wir groß geworden, diese Eindrücke hatten die Zeit, sich festzusetzen. Dazu kommt noch das von Chenier zitierte "Nostalgie- Gefühl", welches mit den Tonaufnahmen von damals verbunden ist-, Alcindo, es ist sinnlos, das abzustreiten, wir sind der Vergangenheit restlos verfallen. 

Da hilft nur zähe Überzeugungsarbeit! Da liegt ein weites unbearbeitetes Feld vor uns! Beackert wird es zur Zeit allerdings von den heutigen Sängern, die haben sich auch eine Chance verdient!

walter 

17. März 2021
20:08
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Christine
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22. Januar 2021
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Die Diskussion über Sängerinnen und Sänger und die Vergleiche zwischen den einzelnen Epochen in denen sie ihre Glanzzeit hatten, kann endlos geführt werden. Wer aus Altersgründen großartige Künstler nie live gesehen und gehört hat, kann diese schwer mit jenen vergleichen, die er gehört hat. Außerdem ist das alles natürlich subjektiv und viele von uns haben ihre Lieblinge. (Die waren auf jeden Fall besser).

Was man aber meiner Meinung nach schon objektiv feststellen kann: Früher waren die Inszenierungen meistens so, dass die Sänger und Dirigenten im Mittelpunkt standen und die Regisseure im Hintergrund blieben. Die Handlung spielte meist in der Zeit, die das Libretto vorsah und es passte daher alles meist logisch zusammen. In der Oper konnte man schöne Abende genießen über die man sich freute, wenn große Künstler auf der Bühne standen und die auch noch in Bestform waren. Heute stehen die Regisseure sehr im Vordergrund, Sänger und Sängerinnen werden oft zu einer Interpretation gezwungen, die gar nicht aus dem Libretto hervorgeht und das behindert sie meiner Meinung auch manchmal beim Gestalten der Rolle und der musikalischen Umsetzung. Es kommt mir auch so vor, dass mit wenigen Ausnahmen auch der Jubel des Publikums insgesamt geringer geworden ist, das war bereits vor Corona festzustellen.

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