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La Sonnambula
30. Januar 2019
20:47
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Gurnemanz
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29. September 2018
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Christine sagt
Ich stimme mit dem Moderator vollkommen überein, dass deutsche Innenpolitik in einem Forum, das sich mit kulturellen Themen und dabei besonders mit Musik beschäftigt, nichts verloren hat. Warum aber immer gleich gedroht wird, Threads zu löschen oder geraten wird das Forum gleich einzustellen, ist für mich unverständlich. Es gibt doch die Möglichkeit, Beiträge nicht zu lesen! Ich tue das auch bei den Printmedien für die ich sogar bezahlen muss. Manche Journalisten oder auch Wissenschaftler schreiben in einer Weise die mir gar nicht gefällt und deren Meinung ich ablehne, da ist es für mich schade um die Zeit. Es gibt aber in diesem Forum für mich viele interessante Beiträge und ich lese diese gerne. Gelöscht werden sollte nur das werden, was strafrechtlich verfolgt werden könnte.  

Das sehe ich ganz genauso! Den "Herrn aus Berlin" bitte ich, sich nicht einschüchtern zu lassen. Seine Beiträge, die mit Musik zu tun haben (und das sind die allermeisten), lese ich sehr gerne. Es ist erfreulich, wenn hier im Forum viel geschrieben wird, auch über Themen, die nicht in erster Linie Wien betreffen. Dass der Ruf zur Schließung des Forums ausgerechnet von jemandem kommt, der hier kaum aktiv ist, entbehrt nicht einer gewissen Komik.

30. Januar 2019
20:09
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 760
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28. Februar 2018
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Gurnemaz, danke schön.....

30. Januar 2019
19:40
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Christine
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Forumsbeiträge: 97
Mitglied seit:
3. Oktober 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Ich stimme mit dem Moderator vollkommen überein, dass deutsche Innenpolitik in einem Forum, das sich mit kulturellen Themen und dabei besonders mit Musik beschäftigt, nichts verloren hat. Warum aber immer gleich gedroht wird, Threads zu löschen oder geraten wird das Forum gleich einzustellen, ist für mich unverständlich. Es gibt doch die Möglichkeit, Beiträge nicht zu lesen! Ich tue das auch bei den Printmedien für die ich sogar bezahlen muss. Manche Journalisten oder auch Wissenschaftler schreiben in einer Weise die mir gar nicht gefällt und deren Meinung ich ablehne, da ist es für mich schade um die Zeit. Es gibt aber in diesem Forum für mich viele interessante Beiträge und ich lese diese gerne. Gelöscht werden sollte nur das werden, was strafrechtlich verfolgt werden könnte.

30. Januar 2019
19:37
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 550
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29. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

@ 35: Iris, Ihnen ist aber schon klar, dass UweBerlin hier viel mehr sinnvolle Beiträge geschrieben hat als Sie (prozentuell und absolut). Dass sich die Forumsbeiträge auf Wien beschränken sollen (haben Sie nicht geschrieben, aber angedeutet), ist ja wohl an Absurdität kaum zu übertreffen. Darüber hinaus frage ich mich, warum Sie so selten etwas was zum Thema beitragen und sich lieber mit einem anderen Diskutanten fetzen.

@ 28: Oh entschuldigung, wenn ich etwas falsch verstanden habe. Natürlich ist es mit einem kargen Bühnenbild nicht getan, da muss dann schon eine gute Personenführung oder etwas anderes her. Ich freue mich sehr über unkonventionelle Inszenierungen, Sie freuen sich darauf weniger als ich, das ist auch vollkommen in Ordnung und nicht schlechter oder besser. Ich bin ja außerdem nicht felsenfest davon überzeugt, dass Posa (nicht Carlos!) schwul ist, aber es liegt für mich durchaus im Bereich des Möglichen. Deshalb kann ein Regisseur diese Idee aufgreifen, weil sie ja nicht ganz aus der Luft gegriffen ist (siehe die Sterbeworte Posas). Ich hab den Eindruck, dass Posa mehr empfindet als nur Freundschaft.

Chenier sagt
Wer Musik liebt, kann diesen Unsinn nur ablehnen und wird zum Traditionalisten.  

Nein.

Christine sagt
Was bedeutet für Sie: das was im Libretto steht, steht eh schon dort, das muss auf der Bühne nicht verdoppelt werden? Was wird da verdoppelt? Da wird doch interpretiert! Und das kann ich auch, wenn ich das inszeniere, was im Libretto steht.

Ich habe das etwas überspitzt formuliert. Gemeint war: Die bloßen Regieanweisungen sind ja eh im Libretto nachlesbar. Meine Auffassung der Aufgabe eines Regisseurs ist, dass seine Arbeit über die Regieanweisungen hinausgeht und das zeigt, das "zwischen den Zeilen" steht. Also dass ein Werk "gut" interpretiert wird. Daher bin ich auch nicht der Meinung, dass die Geschichte in der Zeit und an dem Ort spielen muss, die/den das Libretto ausweist. Ist jetzt verständlich, was ich gemeint habe?

30. Januar 2019
17:26
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zerbino
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UwePaul sagt
Bevor hier wieder losgegeifert wird, sollte man erstmal lesen. Wer hat von Politikern angefangen?  

Anmerkung des Moderators: Dieser Beitrag wurde gelöscht, da das Forum nicht dafür geschaffen wurde, über deutsche Innenpolitik zu diskutieren. Sollte noch ein Beitrag dieser Art kommen, wird dieser Thread geschlossen.

30. Januar 2019
16:18
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 760
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28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Bevor hier wieder losgegeifert wird, sollte man erstmal lesen. Wer hat von Politikern angefangen?

30. Januar 2019
15:54
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Iris
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Forumsbeiträge: 50
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2. März 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Hans Lick hat Recht, es geht wieder mit einem Politkommentar weiter. Da es offenbar nicht möglich ist, solche Provokateure fernzuhalten, schlage ich die Schließung dieses Forums vor. Der Online-Merker ist mittlerweile so fest in der Szene verankert, dass er diese Absonderungen für die Quote wirklich nicht mehr braucht.

Ich antworte auf diesen Berliner seit Monaten nicht mehr, er kann schreiben, was er will, möge er Selbstgespräche führen oder im kleinsten Kreis philosophieren. Er meldet sich zu jedem Thema zu Wort, egal ob er dazu etwas beitragen kann oder auch nicht. Der Online-Merker hat seinen Sitz in Wien - und wir diskutieren lang und breit über eine eingekaufte Uralt-Produktion aus Berlin. Das ist ein Mißbrauch dieses Forums!

Ich habe gehofft, dass ernsthafte Diskutierer diesem seltsamen Zeitgenossen nicht antworten, nur so entgehen wir der Fortsetzung seiner eingebrachten Fadesse. Aber leider lassen sich auch ernsthafte Diskutanten, nicht bloß Spaßvögel mit entsprechenden Meinungen, provozieren und versuchen zu argumentieren. So fühlt er sich bestätigt und macht munter weiter. Und dann packt er regelmässig die Politkeule aus, was ein klarer Verstoß gegen die Forumsregeln ist. 

Wenn dagegen nicht rigoros vorgegangen und sofort gelöscht wird, ist ein Ende (mit gar keinem so großen) Schrecken wirklich die beste Lösung!

30. Januar 2019
15:37
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Jago74
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Forumsbeiträge: 10
Mitglied seit:
30. Januar 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

Volle Zustimmung zu Susanas und Cheniers Beiträgen!

Interessant wird ein Theaterstück oder eine Operninszenierung für mich nicht durch ein hässliches modernes Bühenbild, sondern durch eine durchdachte, gute Personenregie. Da bietet sich genügend Raum für neue Interpretationen - und die Gedanken dazu, ob unsere Welt heute eventuell auch immer noch so funktioniert mache ich mir selbst. Dazu brauche ich keine egomanischen Regisseure!

 

Werter Uwe: wir haben bisher in diesem Thread über unterschiedliche Auffassungen zu Inszenierungsansätzen in der Oper diskutiert - ohne politische Ausfälle! Bitte fangen sie jetzt nicht mit dem Ätzen gegen andere Forumsmitglieder an, nur weil sie glauben dass die Geschmäcker zu Inszenierungen mit irgendeiner angeblich "politischen" Einstellung der Foristen zu tun hätte.

30. Januar 2019
15:00
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HansLick2
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14. März 2018
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@ 30 

es geht also wieder los mit den politkommentaren!

30. Januar 2019
14:28
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 760
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28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

zu der sich die junge Regisseurin mit Wollmütze und gelber Haarumrahmung geäußert hat.

Was hätte denn die Regisseurin tragen sollen, ein Kopftuch und brünette Haare???

30. Januar 2019
14:21
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zerbino
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susana sagt

Gurnemanz sagt

Zum Beitrag 21 von susana: Ich kann gut nachvollziehen, dass manche eine gewohnte Bühnenästhetik nicht verlieren wollen. Aber Theater ist ganz was anderes als ein Bild. Ein Bild ist ein fertiges Kunstwerk, ein. Theaterstück wird erst durch die Realisierung in der Aufführung ein Kunstwerk. Daher kann man beides meiner Meinung nach nicht miteinander vergleichen.

 

Oh nein , mir geht es nicht um gewohnte Bühnenästhetik zu verlieren. Ich finde nur die neue Bühnenästhetik weder einfallsreich,  innovativ, auch nicht neu und interessant.  Zb bei Kusej laufen meist die Damen und Herren in Unterhosen od Unterbekleidung herum - auch im dargestellten "normalen" Leben weil er es besonders "sexy findet" ich persönlich  finde es nicht sexy wenn ein Mann in Unterhosen auf der Bühne rum läuft und Liebeserklärungen singt (auch nicht umgekehrt)

Ich finde es zb auch nicht interessant wenn eine Hauptdarstellerin , die ein sexy Weib ist (oder sein sollte eigentlich )  ununterbrochen zappelnd auf der Bühen steht und ab und zu Saltos macht . Auch da fast alle in Unterwäsche (gesehen bei Marthaler) - und damit wird das eigentliche getötet - die Gefühle, die Musik. Man ist ständig von dem Getue abgelenkt - warum muss sowas sein ? Nur weil man keine Geduld hat merh sich zurückzulehnen und die Musik hört und sie aufs ich wirken lässt, die hat alles zu sagen was dem Komponist zum Text eingefallen ist und das ist mehr als jeder Regisseur kann

Aber es gibt auch neue tolle Bühnenästetik die ich total faszinierend fand , vor 2 Jahren der Macbeth in Zürich war sensationell. der Regisseur hat mit der Musik gespielt , kaum sichtbar interpretiert , den Text und musik in den Vordergrund gestellt,mit nur  wenigen Dekos haben und tolle Beleuchtung war diese Macbethvorstellung eine extrem spannenden Aufführung (auch mit großartigen Darstellern, die so etwas natrüclich auch benötigt) .

Ich für meinen Teil mag es nicht wenn ein Regisseur mir genau vorgibt was ich zu denken habe, und wie er dieses Stück interpretiert. Bei manchen Regisseuren kommt sogar im Vorfeld heraus dass sie das Stück blöd finden (erlebt u.a bei einer Zauberflöte und einem Fidelio)

Und die meisten diesen Inszenierungen überleben kaum einen normalen Betrieb, also Aufwand wofür ??? für ein paar die sich sonst in der Oper langweilen und die sowieso immer gelangweilten Kritiker ???

ein Kunstwerk ist es für mich immer wenn alles zusammenpasst und wenn nichts vom eigentlich Stück weggelssen od verändert wurde. Wenn ich auf der Bühne eine Horde Party feiern sehe mit Hütchen und auf der Couch rumtanzen und im Text der Projeziert wird was ganz anderes passiert - dann ist es für mich kein Kustwerk sondern verunstaltung eines WErkes, dass zu eigenen Zwecken missbraucht wird.

Und nochwas ich sehe keinen, kein einigen Hinweis warum Posa und Carlos schwul sein sollen.. die ganze Geschichte zerigt das überhaupt nicht. Vielleicht weil man sich heutzutage eine Freundschaft zwischen Männer nicht vorstellen kann und immer sofort an eine schwule Beziehung denkt - warum ist das eigentlich so ??  

Gerade gibt es in Bonn eine Neuinszenierung von Becketts "Warten auf Godot", zu der sich die junge Regisseurin mit Wollmütze und gelber Haarumrahmung geäußert hat. Sie geht dabei von den alltäglichen Selbstverständlichkeiten einer Handyfixierten Jugendlichen aus; wer mit wem, welche Beziehungskonflikte etwa in dem Stück abgehandelt werden, was man so miteinander tagsüber treibt etc. etc. Kein Wort darüber , dass es in dem Stück eine metaphysische Dimension geben könnte, dass es sich z.B. nicht um psychologisierbare Einzelpersonen handeln könnte usw. Kurzum es ist dieselbe kindliche realitätsversessene Vision, die z.B. der viel gelobte Micheliotti seinen Inszenierungen angedeihen läßt. Man wundert sich immer wieder, dass man diesen Regisseur-"Persönlichkeiten" immer wieder Zutritt zu den staatlich-öffentlichen Bühnen gestattet, ohne dass sie etwa elementarste Prüfungen abgelegt hätten, resp. irgendein profundes Wissen erlangt hätten. Der Grund ist das alte Leiden der heutigen Deutschen, dass es keine objektiv nachweisbare Leistungsbeförderung gibt, keine objektive Bestenauslese. Alles hängt an guten Beziehungen, im Theater ebenso wie in den Bildungseinrichtungen (inclusive Universitäten) und leider auch in der Politik.

30. Januar 2019
14:07
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 760
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28. Februar 2018
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Nen Politiker der nach aussen unscheinbar wirkt und inhaltlich leise ist, aber nach innen erfolgreich??? Wo gibts den denn??

Anmerkung des Moderators:  Pauschale Vorwürfe haben nichts in diesem Forum zu suchen.

30. Januar 2019
14:00
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Chenier
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Forumsbeiträge: 420
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28. Februar 2018
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Und was haben Politiker, Fußballschiedsrichter und Regisseure gemeinsam?

Ganz einfach: Die besten agieren nach außen unscheinbar und leise, sind aber inhaltlich erfolgreich, dienen der Sache und stellen sich nicht in den Mittelpunkt.

30. Januar 2019
13:28
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susana
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16. September 2018
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Gurnemanz sagt

Zum Beitrag 21 von susana: Ich kann gut nachvollziehen, dass manche eine gewohnte Bühnenästhetik nicht verlieren wollen. Aber Theater ist ganz was anderes als ein Bild. Ein Bild ist ein fertiges Kunstwerk, ein. Theaterstück wird erst durch die Realisierung in der Aufführung ein Kunstwerk. Daher kann man beides meiner Meinung nach nicht miteinander vergleichen.

 

Oh nein , mir geht es nicht um gewohnte Bühnenästhetik zu verlieren. Ich finde nur die neue Bühnenästhetik weder einfallsreich,  innovativ, auch nicht neu und interessant.  Zb bei Kusej laufen meist die Damen und Herren in Unterhosen od Unterbekleidung herum - auch im dargestellten "normalen" Leben weil er es besonders "sexy findet" ich persönlich  finde es nicht sexy wenn ein Mann in Unterhosen auf der Bühne rum läuft und Liebeserklärungen singt (auch nicht umgekehrt)

Ich finde es zb auch nicht interessant wenn eine Hauptdarstellerin , die ein sexy Weib ist (oder sein sollte eigentlich )  ununterbrochen zappelnd auf der Bühen steht und ab und zu Saltos macht . Auch da fast alle in Unterwäsche (gesehen bei Marthaler) - und damit wird das eigentliche getötet - die Gefühle, die Musik. Man ist ständig von dem Getue abgelenkt - warum muss sowas sein ? Nur weil man keine Geduld hat merh sich zurückzulehnen und die Musik hört und sie aufs ich wirken lässt, die hat alles zu sagen was dem Komponist zum Text eingefallen ist und das ist mehr als jeder Regisseur kann

Aber es gibt auch neue tolle Bühnenästetik die ich total faszinierend fand , vor 2 Jahren der Macbeth in Zürich war sensationell. der Regisseur hat mit der Musik gespielt , kaum sichtbar interpretiert , den Text und musik in den Vordergrund gestellt,mit nur  wenigen Dekos haben und tolle Beleuchtung war diese Macbethvorstellung eine extrem spannenden Aufführung (auch mit großartigen Darstellern, die so etwas natrüclich auch benötigt) .

Ich für meinen Teil mag es nicht wenn ein Regisseur mir genau vorgibt was ich zu denken habe, und wie er dieses Stück interpretiert. Bei manchen Regisseuren kommt sogar im Vorfeld heraus dass sie das Stück blöd finden (erlebt u.a bei einer Zauberflöte und einem Fidelio)

Und die meisten diesen Inszenierungen überleben kaum einen normalen Betrieb, also Aufwand wofür ??? für ein paar die sich sonst in der Oper langweilen und die sowieso immer gelangweilten Kritiker ???

ein Kunstwerk ist es für mich immer wenn alles zusammenpasst und wenn nichts vom eigentlich Stück weggelssen od verändert wurde. Wenn ich auf der Bühne eine Horde Party feiern sehe mit Hütchen und auf der Couch rumtanzen und im Text der Projeziert wird was ganz anderes passiert - dann ist es für mich kein Kustwerk sondern verunstaltung eines WErkes, dass zu eigenen Zwecken missbraucht wird.

Und nochwas ich sehe keinen, kein einigen Hinweis warum Posa und Carlos schwul sein sollen.. die ganze Geschichte zerigt das überhaupt nicht. Vielleicht weil man sich heutzutage eine Freundschaft zwischen Männer nicht vorstellen kann und immer sofort an eine schwule Beziehung denkt - warum ist das eigentlich so ??

30. Januar 2019
13:25
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Chenier
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 "Dalmont ist männlich und aussprachetechnisch französisch": Ist mir in der Theorie klar, aber in der Praxis dieses Forums ist Lohengrin2 beispielsweise nachweislich weiblich.

Die Personen und deren Wirkungsperioden in Wien und an der Scala, die Sie zitieren, waren ja ziemlich traditionsorientiert und brachten kaum Experimente auf die Bühne.

30. Januar 2019
13:19
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Chenier
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28. Februar 2018
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Völlig richtig, Susanna, ein paar wahnsinnige Regisseure tingeln durch die Gegend, vorwiegend deutsche Lande, und machen sich wichtiger, als sie sind, indem sie sich in den Mittelpunkt stellen und das Publikum mit ihren Neudeutungen zwangsbeglücken wollen.

Wer Musik liebt, kann diesen Unsinn nur ablehnen und wird zum Traditionalisten.

30. Januar 2019
13:15
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Chenier
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28. Februar 2018
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Und was heiß "vorletztes Jahrhundert", UwePaul? Wenn im Libretto z. B. 19. Jhdt. steht, soll das zeitlich dort angesiedelt werden, weil der Ablauf nur aus der Zeit zu verstehen ist. Alles andere zerstört das Werk und wird grotesk, da gehe ich gleich ins Kabarett.

30. Januar 2019
13:04
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Gurnemanz
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29. September 2018
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Ich finde den Beitrag Nr. 20 von Dalmont ausgezeichnet und sehr gut überlegt!

Aus Zeitgründen kurz als Antwort auf Nr. 19 + 22: Es geht mir nicht darum, eine Homosexualität Posas zum Hauptthema dieser Oper zu machen. Ich meine aber, dass ein Regisseur darauf hinweisen könnte, dass zumindest auf Posas Seite Gefühle im Spiel sind, die über tiefe Freundschaft hinausgehen. Andeutung ist hier mehr als übertriebene Drastik. Ich halte es für nicht unwahrscheinlich. Die Opernliteratur ist doch voll von mehr oder weniger offensichtlich homosexuellen Charakteren (Gustav von Aschenbach, der ja verheiratet gewesen war, wahrscheinlich auch Wolfram im Tannhäuser, Alberich...) Damit meine ich aber nicht, dass es immer so ist, sondern dass sich ein Regisseur seine Gedanken dazu machen kann.

Zum Beitrag 21 von susana: Ich kann gut nachvollziehen, dass manche eine gewohnte Bühnenästhetik nicht verlieren wollen. Aber Theater ist ganz was anderes als ein Bild. Ein Bild ist ein fertiges Kunstwerk, ein. Theaterstück wird erst durch die Realisierung in der Aufführung ein Kunstwerk. Daher kann man beides meiner Meinung nach nicht miteinander vergleichen.

Das heißt aber nicht, dass ich nicht manche traditionelle Inszenierungen super finde. Vor drei Wochen hab ich hier zum Beispiel sehr angetan über die Verkaufte Braut geschrieben. 

30. Januar 2019
12:28
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UwePaul
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28. Februar 2018
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Schon mal davon gehört, das es Jahrhunderte verboten war, schwul zu sein? Also musste man es verbergen. Schon mal etwas von Bisexualität gehört?? Ausserdem kann ich mir bei einigen Experten hier vorstellen, dass das für die hier immer noch igitt ist, so wie die in vergangenen Zeiten leben.

Würde es allerdings beim Carlo und Alvaro auch als abenteuerlich empfinden. Beim Carlo und bei Posa.....

30. Januar 2019
12:10
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Christine
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3. Oktober 2018
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Zu Gurnemanz Nr. 17

Was bedeutet für Sie: das was im Libretto steht, steht eh schon dort, das muss auf der Bühne nicht verdoppelt werden? Was wird da verdoppelt? Da wird doch interpretiert! Und das kann ich auch, wenn ich das inszeniere, was im Libretto steht.

Siew fragen, was spricht dafür, Carlos und Posa als homosexuelles Paar zu inszenieren. Gegenfrage: Was spricht dafür? Abgesehen davon: wieso sollte ein in eine Frau sehr verliebter Mann homosexuell sein?

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