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La Sonnambula
11. Februar 2019
8:07
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UwePaul
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28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Gestern mal wieder der Beweis erbracht, man sollte, und ich werde es wohl auch, Premieren meiden. Die gestriege 4. Aufführung war einfach nur Anlaß zu uneingeschränktem Jubel. Jetzt bin ich auf den Mai gespannt, wenn Yende und Brownlee singen

5. Februar 2019
14:47
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 491
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29. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Falls von Interesse: Angeblich (es wurde mir vorgestern erzählt) kommt 2019/20 Meyerbeers Prophet in Linz!

5. Februar 2019
12:21
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 648
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28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

ja Vasco da Gama auch, mit Alagna. Ja stimmt, aber zähle ihn doch eher zu den Franzosen....

5. Februar 2019
11:44
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Chenier
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Forumsbeiträge: 401
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28. Februar 2018
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Auch die Afrikanerin. Aber Meyerbeer ist ebenso wie Offenbach in Deutschland geboren, würde ich nur bedingt der französischen Musik zurechnen.

5. Februar 2019
10:35
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 648
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28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Ah, denn ist gut Chenier, ich wunderte mich schon 🙂 Wir hatten ja die letzten Jahre das Glück, Vasco da Gama, Hugenotten und den Propheten erleben zu dürfen, seit dem.......großer Fan

5. Februar 2019
10:01
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Chenier
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Forumsbeiträge: 401
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28. Februar 2018
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Natürlich, UwePaul, großartige Musik, aber das war eine andere Zeit und ein anderer Stil, ich meinte speziell die franz. Romantik.

5. Februar 2019
8:06
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 648
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28. Februar 2018
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Chenier, und Meyerbeer nicht????

4. Februar 2019
23:44
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Chenier
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Forumsbeiträge: 401
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28. Februar 2018
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dalmont, dann verbindet uns doch etwas. Auch ich schätze Mozart, liebe Verdi und respektiere Wagner, habe aber auch große Wertschätzung für die französische Musik, v. a. Gounod, Bizet, Berlioz, aber auch Delibes, dessen Ballette ich sehr schätze, oder auch Saint Saens oder Aubert. Der Bogen spannt sich ja von der Wiener Klassik über Anton Reicha, Beethoven`s Jugendfreund, der eine Professur in Paris erhielt, bis zur französischen Romantik, unüberhörbar.

4. Februar 2019
18:43
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dalmont
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28. Januar 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

zu Eintrag 71)

Chenier, Sie liegen schon richtig. Ich bin der französischsprechenden Welt sehr verbunden, nicht zuletzt der französischen Esskultur wegen und möchte auch mehr französische Werke kennenlernen. Im Prinzip gehöre ich einer Spezies an, die momentan nicht sehr en vogue ist: der des Kosmopoliten, früher auch als vaterlandslose Gesellen verteufelt. Das heißt für dieses Forum: Ich interessiere mich für alles was zwischen Monteverdis Orfeo und Trojahns Orest geschrieben worden ist, und bin sehr sehr neugierig (das aber auf alle Kunstsparten bezogen). Habe also keine Vorlieben. Mein Zentrum ist allerdings Mozart, dann kommen Wagner, Verdi, und, ja, auch Janáček, und die vielen anderen großartigen Komponisten.

4. Februar 2019
15:09
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 491
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29. September 2018
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Chenier sagt
Vor allem, Gurnemanz, ist Oper kein Geschichtsseminar und soll primär unterhalten statt erziehen.

 "Wenn ich aus dem Theater geh und genau das bekommen habe, was ich erwartet hab, und alles eher langweilig war, ist das ein eindeutiges Zeichen, dass der Besuch unnötig war". Dieser Satz ist für mich völlig unverständlich: Wenn die Vorstellung über meinen Erwartungen liegt oder ihr zumindest entspricht, bin ich enttäuscht? Erwartungserfüllung ist gleichzusetzen mit Langeweile? Wenn sie unter den Erwartungen ist, kommt Spannung auf? Kann ich alles nicht wirklich realitätsbezogen interpretieren.

Was suchen Sie in der Oper? Konfrontationen, Skandale, Umdeutungen?  

Werter Chenier! Ihrem ersten Satz stimme ich zu! Ich glaube nur, dass wir "Unterhaltung" anders definieren. Ich geh nicht in die Oper, damit ich das Hirn ausschalten kann und mich an der Musik und an der Szenerie erfreuen kann. "Unterhaltung" ist für mich eigentlich etwas eher Anspruchsvolleres. Ich will von der Musik und von der Inszenierung gefordert werden, zum Nachdenken gebracht werden, auf neue Ideen kommen. (Ja, natürlich geh ich auch hin, weil ich manche Sänger gerne höre! Deshalb war ich ja auch am Freitag im Nabucco.) Das war gemeint mit: "Wenn alles eh so ist, wie ich es erwartet habe, wozu war ich dann eigentlich dort?". Skandale suche ich nicht in erster Linie, wir sind ja nicht im Kindergarten.
Aber egal, wie man an die Oper herangeht, jeder Zugang ist in Ordnung, finde ich.

 

Und:

copy sagt
Tristan ist ihrer Meinung nach ein Schmarrn, die Ialiener wollen sie auch nicht, dafür ist Janacek der GOAT (um nach dem Superbowl die richtige Sprache zu sprechen, für alle Nichtsportler: Greatest Of All Times).

Richtig!

copy sagt
Tja, damit stehen sie wohl allein auf weiter Flur!  

Gut so! Es gibt zu viele Leute auf der Welt, die sich nicht trauen, eine eigene Meinung zu vertreten und lieber mit der breiten Masse mitschwimmen.

4. Februar 2019
14:26
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Chenier
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Forumsbeiträge: 401
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28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Bravo, copy, auf den Punkt gebracht.

Was ist schon italienische, deutsche oder französische Oper gegen Janacek & Co. Gurnemanz hat in seinem slawophilen Musikwahn in dalmont (klingt eigentlich frankophil) scheinbar einen Verbündeten gefunden, der zuletzt auf einen Zdenek Fibich, den man offenbar auf Grund seiner musikhistorischen Bedeutung kennen muss, hingewiesen hat.

Ich dachte immer, das wäre der Linkssaußen von Slavia Prag (oder doch der Rechtsaußen von Sparta Prag?). Wink

4. Februar 2019
12:01
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copy
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Forumsbeiträge: 50
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Gurnemanz, ihren Musikgeschmack in Ehren, aber dann keine apodiktischen Aussagen. Tristan ist ihrer Meinung nach ein Schmarrn, die Ialiener wollen sie auch nicht, dafür ist Janacek der GOAT (um nach dem Superbowl die richtige Sprache zu sprechen, für alle Nichtsportler: Greatest Of All Times). Tja, damit stehen sie wohl allein auf weiter Flur!

4. Februar 2019
9:14
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Chenier
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Forumsbeiträge: 401
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Vor allem, Gurnemanz, ist Oper kein Geschichtsseminar und soll primär unterhalten statt erziehen.

 "Wenn ich aus dem Theater geh und genau das bekommen habe, was ich erwartet hab, und alles eher langweilig war, ist das ein eindeutiges Zeichen, dass der Besuch unnötig war". Dieser Satz ist für mich völlig unverständlich: Wenn die Vorstellung über meinen Erwartungen liegt oder ihr zumindest entspricht, bin ich enttäuscht? Erwartungserfüllung ist gleichzusetzen mit Langeweile? Wenn sie unter den Erwartungen ist, kommt Spannung auf? Kann ich alles nicht wirklich realitätsbezogen interpretieren.

Was suchen Sie in der Oper? Konfrontationen, Skandale, Umdeutungen?

2. Februar 2019
23:23
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 491
Mitglied seit:
29. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

susana sagt
Aber es ist grundsätzlich echt interessant welche Meinungen und Einstellungen  es so zu Opernbesuche gibt. ....eine doch interessante Diskussion ..  

Ja, das seh ich auch so!

Ich bin auch schon aus dem Alter heraußen, in dem ich mir kreuz und quer jeden Mist anschau, sondern ich geh natürlich nur zu Aufführungen, von denen ich glaube, dass sie mir zumindest teilweise gefallen. Ich bin ja kein Masochist. Aber wenn zB in Brünn ein Janáček-Festival veranstaltet wird, fahre ich natürlich hin und bin neugierig, obwohl ich dort die wenigsten Sänger und keine Inszenierungen kenne. So war das gemeint.

Unsere musikalischen Vorlieben unterscheiden sich teilweise - ist auch gut so, sonst wärs ja fad! Mir geht die xte Tosca, der xte Barbiere schon auf die Nerven, aber ich muss ja nicht hingehen.. Meine Meinung zum Unterschied gute vs. schlechte Opern hab ich gestern hier geschrieben.

Geiz ist auch meiner Meinung nach nicht geil, aber ich seh mich überhaupt nicht als gezeigen Menschen. Ich kauf - beispielsweise - kein Billigfleisch beim Billa um 2,99. Aber wenn man so oft wie ich in die Oper oder ins Konzert geht, kann man sichs einfach nicht leisten, teure Karten zu kaufen. Und selbst wenn ich es könnte, wären mir das die meisten Aufführungen nicht wert. Und naja, natürlich sind die "selber schuld", die viel Geld für Karten ausgeben, es ist ja eine freiwillige Entscheidung, was man mit seinem Geld macht. Das ist natürlich eine Frage der persönlichen Prioritätensetzung. (Man darf sich halt nicht aufregen und sagen: "Ich hab 150 Euro für eine Karte ausgeben, also will ich auch eine Aufführung, die 150 Euro wert ist.") Die Kartenkäufe sind eh nur ein marginaler Teil des Opernbudgets, da ists auch schon egal, ob ich 1,60 Euro oder 160 Euro pro Abend zahl. Wie gesagt, ohne Subventionen könnte die Oper zusperren.

2. Februar 2019
22:00
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susana
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Forumsbeiträge: 95
Mitglied seit:
16. September 2018
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Gurnemanz sagt
@65 Tut mir leid, ich habe mich offenbar schlecht ausgedrückt: Ersetzen Sie einfach "und" durch "oder". Gemeint war: Wenn es langweilig ist -> schlecht, und ich fände es auf Dauer langweilig, wenn ich in der Oper nur das bestätigt bekäme, was ich mir ohnehin erwarte. Das klingt vielleicht zu abstrakt, aber gemeint ist, dass ich auf neue Sänger und neue Inszenierungen neugierig bin, weil ich dadurch was Neues kennenlern. Das ist ja auch nix Außergewöhnliches, die Neugierde ist den Menschen ja quasi angeboren.

Der Tosca kann ich gar nix abgewinnen (typische schlechte italienische Oper), aber jedem das Seine. Wenn man Botha und Struckmann unten stehen hat, finde ich aber auch die Tosca anhörenswert, ja.   

Also ich verstehe dass man neugierig ist auf immer neues.. nun das kann eine Zeit lang witzig sein, dass habe ich in meinen ersten 10 Opernjahren auch gemacht. Irgendwann beagnn ich aber mir nicht alles quer durch anzusehen, weil ich zb bei slawischen oOpern meist eingeschlafen bin, bei Belacanto Opern ebenfalls - und mir aber zb bei einer tollen Lucia oder auch einem witzigen Liebestrank immer Spaß hatte, auch Tosca kann eine tolle Oper sein, die ist halt nur dann gut,wenn Sängerpersönlichkeiten auf der Bühne sind - und die Aussage Tosca ist eine typisch schlechte Oper widerspreche ich komplett.

Was sind noch typisch schlechte Opern ?? Was sind also ideale Opern ? Da bin ich jetzt etwas neugierig geworden.

Also ich brauche nicht notgedrungen dauernd etwas neues, ich kann auch an einer gleichbesetzten Oper die ich zwei oder dreimal anhöre  viel mehr Vergnügen finden, als wenn ich ununterbrochen neue Vorstellungen ansehe.. kann aber sein dass man nach fast 50 Jahren Opernleben einfach anspruchsvoller wird. Muss nicht sein - ist wohl ei mir so .

Und wie gesagt, ich finde absolut kein Vergnügen daran nur auf Stehplatz zu gehen, das habe ich mal gemacht, muss ich jetzt nicht haben. Wahrscheinlich auch das ein Zeichen vom Älter werden.

Und das mit den Preisen will ich kurz erklären, ich habe die Erfahrung gemacht (Ausnahmen gibt es natürlich auch IMMER), dass diejenigen die am wenigsten für eine Ware ausgeben wollen (Geiz ist ja bekanntlich geil - ich persönlich finde das ekelhaft) , meist am meisten zum aussetzten haben, etwas bemängeln oder die höchsten  Ansprüche haben.

klar gibt es Menschen die nicht viel verdienen, und trotzdem Geld für Kultur ausgeben - grundsätzlich ist das nicht das was ich meinte.

Wer im Arbeitsprozess steht, weiss dass jedes Unternehmen nur dann ihr Personal bezahlen kann wenn die Ware einen bestimmten Preis hat.  Das sind aber dann oft auch Leute die selber einen Hohen Gehalt fordern - also woher kommt das Geld vom Gehalt.. das nur als Gedanken zum "Unternehmen" Oper" oder "Theater" - sorry ein weiter Ausflug - aber das Argument - Leute sind selber schuld wenn sie viel Geld für Karten ausgeben finde ich persönlich immer noch schlimm. Wahrscheinlich weil ich auch hinter den Kulissen von Theater sehen kann und weiss was da an Aufwand stattfinden muss dass eine Vorstellung stattfinden kann..

Aber es ist grundsätzlich echt interessant welche Meinungen und Einstellungen  es so zu Opernbesuche gibt. ....eine doch interessante Diskussion ..

2. Februar 2019
17:20
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 491
Mitglied seit:
29. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

@65 Tut mir leid, ich habe mich offenbar schlecht ausgedrückt: Ersetzen Sie einfach "und" durch "oder". Gemeint war: Wenn es langweilig ist -> schlecht, und ich fände es auf Dauer langweilig, wenn ich in der Oper nur das bestätigt bekäme, was ich mir ohnehin erwarte. Das klingt vielleicht zu abstrakt, aber gemeint ist, dass ich auf neue Sänger und neue Inszenierungen neugierig bin, weil ich dadurch was Neues kennenlern. Das ist ja auch nix Außergewöhnliches, die Neugierde ist den Menschen ja quasi angeboren.

Der Tosca kann ich gar nix abgewinnen (typische schlechte italienische Oper), aber jedem das Seine. Wenn man Botha und Struckmann unten stehen hat, finde ich aber auch die Tosca anhörenswert, ja. 

2. Februar 2019
15:57
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Christine
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Forumsbeiträge: 88
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3. Oktober 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Gurnemanz, Sie schreiben: "Wenn ich aus dem Theater geh und genau das bekommen habe, was ich erwartet hab, und alles eher langweilig war, ist das ein eindeutiges Zeichen, dass der Besuch unnötig war". Was meinen Sie damit? Sie erwarten, dass eine Vorstellung langweilig sein wird, gehen trotzdem hin und stellen im Nachhinein fest, dass der Besuch unnötig war? Für eine Vorstellung bei der ich mir Langeweile erwarte, würde ich nie Geld ausgegeben, auch nicht den Betrag einer Stehplatzkarte, und die Zeit würde ich auch besser nützen wollen. Wenn ich nur den ersten Teil des Satzes nehme, dann müsste es doch schön für Sie sein, wenn Sie eine großartige Vorstellung erwarten und diese auch erleben dürfen. Ich stimme aber mit Ihnen überein, dass eine Vorstellung dann gut ist wenn sie einen beeindruckt oder fesselt oder packt oder wie immer man das nennen will. Und da sind halt die Menschen unterschiedlich. Aber wenn eine Tosca langweilig wird, kann es nur an den Darstellern liegen.

2. Februar 2019
15:05
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HansLick2
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Forumsbeiträge: 224
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14. März 2018
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@ 53 schon wieder uwe paul aus berlin der gelöscht werden musste? 

2. Februar 2019
2:39
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 491
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29. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

@62: Kein Problem, ich meine es auch überhaupt nicht böse, sondern im Gegenteil: Ich freue mich, wenn unterschiedliche Meinungen eingebracht werden und wir gut diskutieren können! Von mir aus kann und soll jeder für einen Opernbesuch ausgeben, was ihm angemessen erscheint, ich bin auch froh über diejenigen, die die teuren Plätze benützen, denn durch mich am Stehplatz macht die Oper wenig Umsatz. Ich weiß, dass einige Leute zur Entspannung ins Theater gehen oder um sich dort zu zeigen oder warum auch immer, aber die Antwort darauf kann aus meiner Sicht nicht sein, dass man nur mehr "gefällige" Inszenierungen macht, damit nur die Erwartungen erfüllt werden und nicht mehr. Deshalb bin ich ja (wie gesagt) dafür, dass das Angebot der Inszenierungen verschiedenartig ist. Allen Leuten kann man es eh nie recht machen. Natürlich ist es legitim, sich vorher über die Inszenierung zu informieren und dann zu entscheiden, ob man hingeht oder nicht, aber ich hab mich noch durch keine Inszenierung abhalten lassen. (die Hamburger und Salzburger Zauberflöten kenne ich nicht.)

Ja, ich bin in der glücklichen Lage, nicht nur auf Wien angewiesen zu sein, weil ich mehrere andere Theater (Linz, Bratislava, Brünn) in meiner Nähe hab. Sooo viel Zeit und Geld erfordert es eh nicht; und wenn man ins Kino geht, gibt man leicht dieselbe Summe aus. Und auch für mich sind Musiktheaterbesuche etwas sehr Schönes! Sonst würde ich ja nicht so viel hingehen. Aber die besten Opernbesuche waren immer die, die mich gepackt oder berührt haben, sei es durch einen Sänger oder durch das Werk selbst. Wenn ich aus dem Theater geh und genau das bekommen habe, was ich erwartet hab, und alles eher langweilig war, ist das ein eindeutiges Zeichen, dass der Besuch unnötig war. Es gibt aber auch traditionelle Inszenierungen, die ich mag (Ponnelle ist zB ein heißer Tipp).

Wie es mit dem Volkstheater ausschaut, kann ich leider nicht beurteilen, weil ich mit Sprechtheater sehr wenig bis gar nichts anfange. Ich war zuletzt 2014 dort und davor 2012, also noch in der Vor-Badora-Zeit.

 

@61: Danke für Ihren Beitrag, ich bin ganz Ihrer Meinung! Der Konwitschny-Carlos war es, der mir (der ich in meiner Opern-Anfangszeit eher traditionell eingestallt war) erst quasi die Augen geöffnet hat, dass mir "moderne" Produktionen besser gefallen, weil sie das Stück ernster nehmen (wobei Konwitschny eh schon alter Hase ist). Ihren Vorschlag, über konkrete Produktionen zu diskutieren, würde ich gerne aufgreifen, das wäre viel interessanter! Den Fierrabras habe ich aber leider nicht gesehen, dazu kann ich nix beitragen.

Danke für den Hinweis auf Zdeněk Fibich, der mir flüchtig bekannt war, aber dessen Werke mir noch nie live begegnet sind (unlängst war in Budweis seine Braut von Messina, aber das war mir die Heimfahrt betreffend zu anstrengend). Ich habe Ihre Empfehlung zum Anlass genommen, ein bisschen auf Youtube ein bisschen zu stöbern: Ja, ein sehr guter Komponist, aber Janáček ist mir lieber. Aber vielleicht hätte ich doch letztes Jahr nach Budweis fahren sollen? Naja, jetzt ist es zu spät.

Ihre Frage nach den billigen Sitzplatzkarten kann ich leider nicht beantworten. Keine Ahnung, ich nehme an, man muss früh bestellen? Ich geh in Wien immer auf Stehplatz, kostet nur 1,60, die Akustik ist super, die Stehplätze sind ziemlich bequem, und wenn man sich 1-2 Stunden anstellt, kommt man meistens locker hinein.

2. Februar 2019
0:26
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susana
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Forumsbeiträge: 95
Mitglied seit:
16. September 2018
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Ok - ich nehme Vergewaltigung zurück, aber dann schreibe ich , manche Regisseure tun den Opern bewusst gewalt an, weils sie diese nicht wollen (die Hamburger Regisseurin der Zauberflöte hat dies sogar in ihrem Interview gesagt , genauso wie sie sich aufgeregt hat keine Szenen umstellen zu dürfen , wie ein trotziges dummes Kind) - ähnlich diejenige die die Salzburger Zauberflöte gemacht at.

ich glaube dass Sie, Grunemanz, vielleicht nicht wissen, dass es Menschen gibt, für die ein Theaterbesuch oder ein Opernbesuch ganauso etwas schönes, entspannendes und gleich zusetzen ist  wie ein gutes Abendessen - um es jetzt krass auszudrücken. Da sitzt man halt nicht auf einem 5 Euro Platz sondern auf einem 60 Euro Platz, bei der Oper ist es um einiges mehr. Also Sie wollen die teueren Plätze nicht besetzen die sollen leer bleiben - und alle kaufen sich nur billige Plätze (das geht nicht, und wer schon früh in Wien bestellt, bekommt oft trotzdem keine billigen Pläatze, und ich zb mag mich nicht auf den Stehplatz stellen, das ist für mich - in meinem Alter kein Genuss mehr -sorry) . Wir hätten dann keinen Kulturbetriebe, kaum ein Künstler hätte Gage, denn kein Theater od Opernhaus könnte sich das leisten. Auch wenn sich ein Opernhaus od ein Theater nicht selbst erhalten kann  so muss eine gewisse Summe vom Kartenverkauf herein kommen. Das ist ein kaufmännisches absolutes Soll. Viele Theater leben nur vom Kartenverkauf!

Es gibt auch viele Menschen die können es isch nicht leisten viel herumzureisen, (das hat vorallem mit der Zeit zu tun, die man als arbeitender Mensch mit Familie hat, aber auch mit dem Geld) um viel zu vergleichen, ander einszeneirungen zu erleben - und sind also an eine Stadt gebunden. 

Somit gibt es auch viele ander Schichten von Besuchern , Besucher die einmal im Monat 200 oder 300 Euro ausgeben mit dem Partner vielleicht auch mit Kindern ins Theater zu gehen. Wenn dann mehrfach Vorstellungen sind die nicht gefallen, dann wird die Freude verschwinden. und ich habe das leider sehr sehr oft erlebt!

Es ist ein komplexes Thema, und man kann nie allen Recht machen, das ist richtig, und es wird für 1000 Besucher 1000 verschiedene Eindrücke geben. Ich wollte nur auch eine ander Sichtweise einbringen. denn es gibt nicht nur Freaks sondern auch die ganz "einfachen" Gelegenheitsbesucher, das sind aber auch diejenigen sind die einen wichtigen Beitrag zur Finanziellen abdeckung eines Theater /Opernabend beitragen. und zu schreiben er ist selber schuld wenn er 100 od 200 Euro für Opernkarten augibt ist schon sehr krass für mich. Ich habe sehr sehr oft diese Beträge ausgegeben , und habe die Vorstellungen meist sehr genossen. Ich denke einen schönen Sitzplatz zu besetzen ist auch ein Teil von Genuss und Freude. Wenn ich mir aber dann einen Blödsinn da vorne ansehen muss, dann werde ich gar nicht mehr gehen und mein Geld für etwas anderes ausgeben. ich habe den Vorteil dass ich mich mit einer Inszenereung gut beschäftige und weiss was mich erwartetet und wenn es mir nicht wert ist dafür Geld auszugeben, gehe ich gar nicht. und so denken aber viele .. ist es das wirklich wert - ist das die kulturelle Zukunft ?

Wie gesagt - ich meine es nicht böse, ich finde nur dass man ein so komplexes Thema von allen Seiten beleuchten soll, und ich beleuchte halt einen anderen Teil, einen der auch aus der Sicht von  Kundenbetreuerin aus Erfahrung stammt.

Schaut euch doch was aus dem Volkstheater geworden ist .. wir haben bei uns seit die Badora am Ruder  ist einen extremen Publikumsschwund... aber das ist wieder ein ganz anderes Thema ...

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