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La Scala hat einen neuen Intedanten | Seite 4 | OnlineMerker | Forum

 

 

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La Scala hat einen neuen Intedanten
3. Juli 2019
0:33
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dalmont
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Forumsbeiträge: 83
Mitglied seit:
28. Januar 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

Es scheint so, als würde Puck seine Mittsommernächte nur dazu benützen, das Scheitern von Roščić und Kušej zu beschwören.

Was soll das ständige Geunke und das beharrliche Gemerkere über zeitgemäße Inszenierungsformen, also alles was von Wallmann, Zeffirelli und Schenk abweicht. Warten Sie’s doch ab.

Und da Sie sich sicher im nächsten Jahr viel in der Wüste aufhalten müssen um feststellen zu können, dass sie wirklich eine ist (die Staatsoper bietet zudem nicht wirklich viel Aufregendes), wäre im Juli 2020 Ihr Resumee des spannend programmierten ersten Kušej –Jahres sicher sehr aufschlussreich und lesenswert.

2. Juli 2019
22:16
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midsummerpuck
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Eines ist einfach zunächst als Phänomen da, daß die Wiener Staatsoper das einzige Haus weltweit derzeit ist, daß ohne Preis-Tricksereien (indem man Karten günstiger verkauft, um die Auslastung zu heben) eine nahezu 100%tige Auslastung erreicht. - Ich bin mir sicher, daß die zukünftige Intendanz das nicht erreichen wird!

Mich haben auch bei weitem nicht alle Produktionen begeistert und auch mich machte z.B. der neue Parsifal traurig, da er auch nur eine weitere Verhunzung dieses Werkes darstellt. - Jedoch sind viele Produktionen die zunächst als diskussionswürdige, anregende Produktionen gefeiert werden, auf den zweiten Blick nicht interessant, da sie einfach viel zu einseitig sind. Und dann können die Kritiker ihre Begeisterung ablassen, aber sie müssen die Produktion auch nicht mehrmals hintereinander sehen. - Da geht es nämlich dann doch um eine konkrete Repertoire-Tauglichkeit. - ... und dann kommt nämlich nach und nach keine rechte Begeisterung mehr auf und mehr und mehr Menschen gehen gar nicht mehr hin, auch wenn immer wieder bestimmte Produktionen von der Kritik hochgelobt werden. - Die Auslastung z.B. in Hamburg ist mittlerweile ein absoluter Skandal! - Es kommt auch bei den vielen leeren Sitzen keine rechte Stimmung mehr auf, selbst wenn die Sänger gut und die Szene gar nicht so schlecht ist.

Man kann sich das eine ganze Zeit irgendwie hinbiegen, aber irgendwann ist es einfach nur noch traurig. - Und davon ist die Wiener Staatsoper derzeit weit, weit entfernt und ich lege mich eindeutig fest: es wird die neue Intendanz den Erfolg von Meyer ganz bestimmt nicht erreichen, auch wenn es einige gute und vielleicht sogar bessere Produktionen geben wird, als die während der ganzen Meyer-Ära. - Das wird das Gesamt-Ergebnis aber nicht besser machen. - ... und das Burgtheater wird eine Wüste!

 

Gruss, midsummerpuck

2. Juli 2019
19:34
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alcindo
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Forumsbeiträge: 294
Mitglied seit:
27. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

midsummerpuck schreibt:

Thomas Drozda hat leider seinen kurzzeitig großen Einfluss voll ausleben dürfen und seine linke Ideologie insbesondere im Burgtheater voll durchgedrückt.

ja und in der Staatsoper wurde Drozdas berater zur rechten hand des künftigen direktors.....garantiert KEINE politische bestellung

zu den regisseuren, die für semjon-k international furore machen.....einige dieser arbeiten werden nach kurzer zeit entsorgt, zt weil sie nicht repertoiretauglich sind

wenn semjon-k meint nur Meyer habe schlechte oder uninteressante inszenierungen gebracht..de gustibus no disputandum est....er vergisst aber die grossen erfolge des Vorgängers bei Nabucco, Macbeth, Lohengrin, Holländer, Othello, usw....a apropos Otello, der neue ist nicht mein geschmack, aber hat der vorherigen inszenierung zumindest eines voraus: es stimmen die farben.... mir waere eine neuauflage des Karajan-Otellos lieber gewesen, dort stimmte zumindest der gesungene text noch mit dem was man auf der bühne zu sehen bekam überein... aber wen interessiert denn heute noch das libretto einer oper?......auch der Troubadour des vorgaengers war bemerkenswert...daneben.   und all das verschwindet wieder. wenn der neue direktor die Butterfly entsorgt, macht er gleich wieder einen schweren fehler...in grunde eine kultinsz geworden und es gäbe einiges anderes zu ersetzen... dann auch gleich die Zeffirelli-Boheme rausschmeissen und durch eine zeitgemäße Boheme im drogenmilieu ersetzen, das passt doch viel besser zu Puccinis Musik.

und semjon-k  bitte nicht vergessen: die WSTO hat sehr wohl auch eine touristische bedeutung   und Gz sollte vorsichtig sein bei vergleichen von Wien mit Innsbruck oder Ostrava

gruesse an alle angesprochenen

2. Juli 2019
17:41
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Lohengrin2
Member
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Forumsbeiträge: 506
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOnlineSmall Online

Peter Grimes: soll angeblich unter der neuen Intendanz auferstehen.

Fanciulla hat durchaus international positive Resonanz gefunden, zumindest in der Premierenserie.

Im Allgemeinen teile ich die Einschätzung von semjon_koto !

2. Juli 2019
17:12
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semjon_kotko
Gast
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Chenier sagt
Und wo ist das Gegenteil der "Szenischen Bedeutungslosigkeit", semjon_kotko, vielleicht auf deutschen Opernbühnen, wo das Regietheater ungebremst herumtobt, vielleicht sogar im Epizentrum München, wo man gerade ein Paradebeispiel dieser Spezies in Richtung Wien loswird?  

Einschätzungen über die künstlerische Qualität von Opernhäusern erfolgen zugegebenerweise immer auf einem sehr hohen Abstraktionsniveau und mit einem hohen Verallgemeinerungsgrad. Kritisiert man etwa das Fehlen "großer Namen" und interessanter Konstellationen, so wird man dennoch punktuell auf Stemme, Netrebko, Kaufmann, Garanca, Alagna usw. in der einen oder anderen Produktion verweisen können. Kritisiert man das bescheidene Niveau des Ensembles, dann wird man dennoch Namen wie Olga Bezsmertna ins Spiel bringen können, die sich sehr gut bewährt und entwickelt haben. Aber es geht um den Gesamteindruck, und zehn Jahre sind ein hinreichend langer Zeitraum, um einen solchen Gesamteindruck über die Neuproduktionen und über den Repertoirealltag eines Hauses zu gewinnen. Man wird auch bei den etwa 50 Neuproduktionen sicher die eine oder andere gelungene Inszenierung finden (etwa Cardillac und Lohengrin), und selbst die "musealen" Inszenierungen müssen nicht rundweg schlecht und kritikwürdig sein. Mit "Les Troyens" kann ich beispielsweise ganz gut leben, auch wenn ich David McVicars Inszenierungen sonst nahezu völlig ablehne. Ansonsten sehe ich in den letzten Saisonen aber eher Tristesse. Der "Freischütz" war einfach nur blamabel und am Rande unfreiwilliger Komik. Schrecklicher als "Parsifal" von Hermanis geht es kaum, darüber sind sich die meisten einig. Bei der "Frau ohne Schatten" und beim aktuellen "Otello" waren so gut wie alle Kritiker (bis auf einen, der immer alles lobhudelt, was am Ring unter Meyer passiert) der Meinung, dass hier ein großes szenisches Nichts stattfindet. Passt es einmal hinsichtlich der SängerInnen (wie eben mit Stemme, Herlitzius, Nylund, Gould, Koch), dann gibt es einen szenischen Reinfall - selbst anlässlich des 150-jährigen Jubiläums. Frau Mielitz dürfte von Meyer offensichtlich gehasst werden, denn nicht anders ist die Entsorgung von Parsifal (ausgezeichnet) und Otello (sicher nicht schlechter als Noble eben) und der Boykott des Fliegenden Holländers (eine der besten Inszenierungen überhaupt) und von Peter Grimes (ausgezeichnet) zu begründen. Ich wage zu behaupten, dass es in zehn Jahren Dominique Meyer keinen einzigen wirklichen Premierenerfolg gab, was eine reife Leistung ist. Die Kritiken waren immer durchwachsen, es gab nie einhellige Zustimmung oder internationale Anerkennung. Überdies kommt es auch ein bisschen auf die Mischung an. Ich plädiere nicht dafür, für fünf Neuproduktionen pro Saison fünf SkandalregisseurInnen zu verpflichten, die jede Handlung in ein Konzentrationslager oder in die U-Bahn verfrachten und nur mit schwarzen Anzügen und Koffern zu inszenieren wissen. Aber in zehn Jahren wurde schlichtweg kein/e einzige/r Regisseur/in engagiert, der oder die international für Furore sorgt. Es dominiert das langweilige Mittelmaß, abgestimmt auf den breiten, man könnte sagen "touristischen", Publikumsgeschmack. Jene, die gerne ins Opernmuseum gehen, werden darüber womöglich erfreut sein, im internationalen Vergleich läuft dies aber auf die von mir kritisierte szenische Bedeutungslosigkeit hinaus. Lebendiges Musiktheater sieht jedenfalls anders aus (Gurnemanz hat schon auf die Komische Oper hingewiesen). Überdies beobachte ich am Stehplatz selbst unter den konservativeren OpernbesucherInnen eine lang anhaltende Langeweile und eine mehrmeitlich ablehnende Haltung gegenüber den neuen Inszenierungen. Kaum jemand wird etwa Laufenbergs Elektra als tauglicher eingeschätzt haben als jene von Harry Kupfer, kaum jemand wird über Bechtolfs Kitsch-Ariadne mehr schwärmen als über die "alte" Inszenierung. Dasselbe gilt für den neuen Rigoletto. Weder die "Progressiven" noch die gemäßigt "Konservativen" sind zufrieden, so mein Eindruck.

2. Juli 2019
15:01
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 619
Mitglied seit:
29. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

@19 Ehrlich gesagt habe ich mit dem Begriff "Bashing" meine Probleme, genauso wie mit dem Begriff "Hass". Beide Wörter werden in letzter Zeit in verschiedenen Kontexten gehäuft verwendet, und ich habe den Eindruck, dass sie oft dazu dienen, eine bloße subjektiv unerwünschte Meinungsäußerung schlecht hinzustellen. Im konkreten Fall (ich nehme an, Sie meinen die Saison 2018/19, nicht 2019/20, oder?), wo waren die Erfolge der Saison? Aus meiner Sicht großteils misslungene Premieren, die mit Ausnahme von Les Troyens gar nicht notwendig gewesen wären, teils gute, teils schlechte Sänger, generell eine Einfallslosigkeit und Belangslosigkeit. Nach meinem Geschmack spannende Regisseure sucht man an der Staatsoper vergebens, gerade in der eben zuendegegangenen Saison wurden zwei Inszenierungen von Robert Carsen und Christine Mielitz entsorgt und durch etwas Nichtssagendes ersetzt (wobei ich das nur für die FroSch beurteilen kann, weil ich den Otello ausgelassen habe).
Freilich gibt es immer Misserfolge, aber wenn man den Spielplan der Wiener Staatsoper mit dem anderer Häuser (zB der Komischen Oper Berlin, der Oper Frankfurt, der Oper Hamburg, dem Innsbrucker Landestheater, ...) vergleicht, steht für mich die Wiener Staatsoper schlecht da.

@21 Was ist denn so Schreckliches geplant, bitte um Infos! Das würde mich interessieren.
Bisher weiß ich nur: Manche Inszenierungen (Butterfly, Carmen, Eugen Onegin) ersetzt, dafür meiner Meinung nach spannende Regisseure eingeladen, manche Sänger (Baltsa) kommen wieder, manche dafür nicht (dass Pecoraro das Ensemble 2020 verlässt, bedaure ich außerordentlich, aber er ist halt 1957 geboren), und der Wozzeck soll endlich wiederaufgenommen werden. Darüber hinaus Jordan als Chefdirigent, Morabito als Chefdramaturg, Einrichtung eines Opernstudios, das klingt doch gut! Wenn wirklich stimmt, dass Roščić die Harry-Kupfer-Elektra zurückbringt, hat er mehr für das Haus getan als Meyer in 10 Jahren. Und außerdem geht das Gerücht, Holender habe Roščić die erste Saison durchgeplant, das klingt ja auch nicht so schlecht. Roščić scheint sich mit vernünftigen Leuten zu umgeben (was man von Meyer nicht behaupten kann).

2. Juli 2019
14:31
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Michta
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Forumsbeiträge: 192
Mitglied seit:
6. März 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Wenn nur die Hälfte oder ein Drittel von dem stimmt, was man hört  wie zur Zeit von der neuen Direktion "gefuhrwerkt" wird - na dann werden viele baßerstaunt sein....! Dem Herrn Drozda würd ich ja den "Supergau" wünschen - aber uns Wiener Opernfreunden natürlich nicht!  DRum hoff ich auf ein Wunder....

Anmerken muss ich noch, daß ich mich sehr geehrt fühle, daß sich jemand die Mühe macht, meine Rufzeichen zu zählen! ( Nachgezählt hab ichs nicht, ich nehme an die Zahl neun stimmt,,... oder?? )

Und "Zwilling"............. - jetzt ist mir alles klar!    Georg Danzer hat es uns ja im Refrain seines Hits "Hupf in Gatsch" bestens erläutert....

2. Juli 2019
13:27
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Chenier
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Forumsbeiträge: 497
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Vernünftige Worte, midsummerpuck, denen man sich inhaltlich anschließen kann, ohne das so zeitgeistige WSO-Bashing.

2. Juli 2019
12:52
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Chenier
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Forumsbeiträge: 497
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

".....die völlige künstlerische (vor allem szenische) Bedeutungslosigkeit manövriert hat...."

Die Saison 2019/20 war mehr als ordentlich und ich könnte jetzt konkret werden, lasse es aber bleiben, weil ich davon ausgehe, dass die Teilnehmer dieses Forums wissen, worum es geht.

Und wo ist das Gegenteil der "Szenischen Bedeutungslosigkeit", semjon_kotko, vielleicht auf deutschen Opernbühnen, wo das Regietheater ungebremst herumtobt, vielleicht sogar im Epizentrum München, wo man gerade ein Paradebeispiel dieser Spezies in Richtung Wien loswird?

2. Juli 2019
0:40
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 619
Mitglied seit:
29. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

@17 Was soll konkret schlechter werden? Welche positiven Aspekte der Ära Meyer sehen Sie? Von einem drohenden Einbruch der Oper sind wir doch weit entfernt.

Man kann zum Drozda sicher sehr kritisch stehen, aber die Nicht-Verlängerung Meyers rechne ich ihm hoch an.

2. Juli 2019
0:37
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midsummerpuck
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ja, ja ... - möglicherweise wird man sich noch ganz schön umschauen und verklärte Blicke zurückwerfen, auch wenn sicherlich nicht alles in der Meyer-Intendanz super gelaufen ist. - Ich glaube aber, daß es solche Einbrüche, wie sie jetzt passieren werden, in Wien an Staatsoper und Burg zuvor gar nicht denkbar waren.

 

Thomas Drozda hat leider seinen kurzzeitig großen Einfluss voll ausleben dürfen und seine linke Ideologie insbesondere im Burgtheater voll durchgedrückt.

 

Ich weiß, ich weiß. - Es wird gleich wieder volles Protestgeschrei gegen diesen meinen Beitrag geben. - Macht aber nichts.

 

midsummerpuck

2. Juli 2019
0:30
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 619
Mitglied seit:
29. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

semjon_kotko sagt
Im konkreten Fall hätten mich aber weitere Einschätzungen der Direktion von Dominique Meyer doch interessiert.

Es wird höchste Zeit, dass ins Wiener Opernmuseum frischer Wind kommt. Mal schauen, wie Roščić so ist, aber das, was man bisher hört/weiß, finde ich gut.

Insofern wird meine negative Meinung über viele Mechanismen des Kulturbetriebes dadurch verstärkt, dass ein Mann, der die Wiener Staatsoper in die künstlerische Mittelmäßigkeit gebracht hat, mit einem neuen, hochangesehenen Posten belohnt wird. Aber Inszenierung/Diplomatie macht leider viel aus.

Vielleicht hätte Meyer lieber Intendant der Bühne Baden werden sollen?

1. Juli 2019
23:04
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 506
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOnlineSmall Online

Heute in Kultur heute ein Interview mit Meyer......

https://tvthek.orf.at/profile/Kultur-Heute/3078759/Kultur-Heute/14018478

1. Juli 2019
22:39
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 506
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOnlineSmall Online

ad 12:

Hat Meyer denn in Wien einen Beitrag zu "musikalischen Qualitäten" geleistet oder wird das Vergrämen von de Billy und Welser-Möst als solcher betrachtet?

1. Juli 2019
21:47
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alcindo
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Forumsbeiträge: 294
Mitglied seit:
27. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

werter semjon-k,     schoen, dass Sie dem listenersten hier zu hilfe eilen...bei seinen so vielen beiträgen habe ich halt leider praktisch nie ein wesentliches fachliches statement bemerken können, es bleibt praktisch immer anekdotisch, deshalb meine qualifikation geplapper...  auch will ich Sie darauf aufmerksam machen, dass ich persönlich hier noch nie eine politische aussage oder stellungnahme gemacht habe, notabene.     und dass man merkt, dass michta fachlich doch eine ahnung hat und weiss wovon er schreibt, dass man aber auch nicht unbedingt seine meinung teilen muss......

mit gruss alcindo

1. Juli 2019
21:41
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midsummerpuck
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sicherlich wird man in Mailand dann wieder mehr über musikalische Qualität sprechen als über finanzkräftige Sponsoren ...

 

Gruß, midsummerpuck

1. Juli 2019
19:04
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 506
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOnlineSmall Online

Dann steht also einer weiteren Behandlung der Ära Meyer nichts mehr im Wege.

1. Juli 2019
18:55
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 909
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Lieber Semjon,

danke für Ihren Ratschlag, den ich gerne beherzigen würde, wenn nicht der Zwilling in mir(Sternbild) mir nicht immer mal wieder einen Streich spielen würde, und mein Temperament mit mir durchgehen würde.

Ich sollte mich nicht immer provozieren lassen, aber in diesem Fall war die Vorlage einfach so "toll", das mir nichts weiter übrig blieb.

Ihren Ratschlag gebe ich auch immer mal wieder in dem Forum einer rennomierten Zeitung, um gewisse Personen nicht aufzuwerten.

Ich werde mich in Zukunft mehr bemühen :-))

1. Juli 2019
18:37
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semjon_kotko
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Guests

Lieber UwePaul,

Sie führen zwar mit 777 Nachrichten unangefochten die Liste der "Top-AutorInnen" an, ich befürchte aber, dass Sie gewisse Mechanismen, wie in diesem Forum der - ich sage mal - "herrschende" Diskurs funktioniert, nicht ganz durchschaut haben. In den seltenen, aber wünschenswerten Fällen, in denen es eine inhaltliche Diskussion hier gibt, also eine Diskussion, bei der der Austausch von Argumenten im Vordergrund steht, folgt bald mal ein mehr oder weniger unqualifizierter Zwischenruf von Rechtsaußen, im besten Fall eine ironische Zwischenbemerkung (was völlig ok ist, nicht jedes Posting muss im Stile einer Seminararbeit verfasst sein, und nicht jedes Posting muss völlig spaßbefreit sein), im schlimmsten Fall eine Pöbelei, meistens unter Berufung auf den "gesunden Hausverstand" oder das "Volksempfinden". Es dauert dann nur wenige Stunden, bis von Ihnen reflexartig eine Retourkutsche kommt, und dann geht es Schlag auf Schlag, indem dem ersten Zwischenruf von Rechtsaußen fleißig sekundiert wird (in dem Fall die Kritik am "unwichtigen politischen geschnatter"). Sie bleiben aber meistens alleine, weil das Pöbeln ebensowenig jedermanns und jederfraus Sache ist wie das Schreiben inhaltsleerer Seitenhiebe.
Der Effekt des Ganzen: Im schlimmsten Fall wird der Thread mit Hinweis auf die bekannten Streitereien geschlossen, worauf gleich mehrere Postings folgen, in denen Ihnen der schwarze Peter zugeschoben wird (das hatten wir schon alles), was aber auch kein größeres Problem darstellt, weil es hier nur um ein online-Forum geht und nicht um eine Operation am offenen Herzen. Auf alle Fälle haben solche Postings wie eben 4 bis 8 aber zur Folge, dass an die inhaltliche Diskussion nicht mehr angeknüpft wird. Im konkreten Fall hätten mich aber weitere Einschätzungen der Direktion von Dominique Meyer doch interessiert. Zu dieser Diskussion zurückzukehren ist nach dem aktuellen Schlagabtausch aber kaum möglich, denn SchreiberInnen, die argumentative Schwerpunkte setzen, werden sich kaum in eine Kontinuität mit "Streithanseln" stellen wollen.
Ich appelliere deshalb an Sie, UwePaul (an die Michtas, Alcindos usw. will ich mich nicht wenden): Bitte gehen Sie nicht so leicht in die Falle und schenken Sie Nachrichten, die mit neun Rufzeichen enden (wie Posting 4), keine Aufmerksamkeit. Ich kann und will Sie nicht vom Schreiben abhalten, denn es ist Ihr gutes Recht, alles und jedes zu kommentieren, egal auf welchem Reflexionsniveau, und es ist auch niemand gezwungen, jedes Posting hier zu lesen. Aber Nachrichten mit neun Rufzeichen erfüllen nicht die Mindestkriterien, um inhaltlich ernst genommen zu werden.
Beste Grüße nach Berlin!

1. Juli 2019
17:38
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alcindo
Member
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Forumsbeiträge: 294
Mitglied seit:
27. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

wie immer erstaunlich die scharfsinnigen geistesblitze aus Berlin

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