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Kritik über Parsifal von einem gewissen Herrn Schmidt
5. Mai 2019
21:30
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Gast
Gast
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Vielen Dank, Herr Cupak!

Ihre Überlegungen sind natürlich nachvollziehbar, aber dann sollte als Konsequenz die Bezeichnung "Presse" durch einen anderen, zutreffenderen Begriff ersetzt werden.

Dass die Rezensionen auf der Startseits von nicht im Dienst eines Pressemediums stehenden, aber sachkundigen Personen erstellt werden, ist allgemein bekannt. Unter Presseschau subsummiere ich Profischreiber in offiziellen Medien. Dass diese durchaus qualitativ sehr sehr unterschiedlich ausfallen können, ist bekannt. Man steckt sie dann allerdings in die zutreffende Ecke.

Also bitte: Blogs eventuell in eine eigene Kategorie oder die Presseschau umbenennen.

5. Mai 2019
21:12
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susana
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Vielen Dank für die ausführliche Erklärung!

5. Mai 2019
20:58
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ac
Administrator
Forumsbeiträge: 106
Mitglied seit:
16. Januar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Sehr geehrte Damen!

Sie finden es nicht richtig, dass der Blog "Klassik-begeistert" in der Presseschau aufscheint - weil es eben nicht "Presse" ist.

In der Presseschau scheinen auch andere Blogs auf, die ebenso keine "Presse" sind.

Das hat einen Grund, den Sie vermutlich nicht kennen: Die Presseschau in dieser Form wird es möglicherweise nicht mehr lange geben, weil das neue Urheberrecht der EU (wieder einmal großer Dank an diese Organisation) es den Zeitungen ermöglichen soll, für einen Link Geld zu verlangen. Das können und wollen wir uns nicht leisten!

Deshalb bin ich, der immer sehr vorausschauend arbeitet, auf der Suche nach Informationsquellen, die kein Geld für einen Link verlangen.

Ich finde es nebenbei auch gar nicht schlecht, auch Meinungen von Blogs zu bündeln - und mir ist es lieber, wenn das bei uns als anderswo stattfindet! Auf die Idee könnten ja auch Andere kommen - und mir ist es lieber, der erste zu sein!

Den Begriff "Presse" lege ich aus diesem Grund nicht so eng aus. Wenn Sie dieser oder jener Blog nicht interessiert oder womöglich sogar ärgert, dann brauchen Sie ihn ja nicht anzuklicken, deshalb sind diese Infos auch bezeichnet.

Darüberhinaus halte ich es für einen Irrglauben, die Pressemeinungen qualitativ über die Blogs zu stellen - ich mache oft gegenteilige Erfahrungen.

Ich hoffe, Ihnen meine Beweggründe verständlich gemacht zu haben!

A.C.

5. Mai 2019
18:16
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susana
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Lohengrin2 sagt
Was mich stört: die Sprache, die meist holprig daherkommt; die undifferenzierte Beschreibung der besucten Vorstellungen; die icht gerade überbordende Kenntnis über das Metier.

Der Blog heisst wohl zutreffend "Klassik begeistert". Daher sollten die dort geschriebenen Besprechungen unter diesem Titel verstanden werden, jedoch nicht als "Presse" in der Presseschau und auch nicht als "Kritik" in der Spalte, in der profunde Rezensionen ihren Platz haben.  

Ich gebe ihnen vollkommen recht - das ist der Ansatz meines Kritikpunktes bei der Seite : Es ist KEINE Presse Seite

So wie beim Merker sind auch dort meist Laeien tätig. Wenn diese dann schreiben, ist es ja auch gut und schön , auch wichtig!! Ein wenig Sachkenntnis über dasWErk über das man schreibt, sollte man haben und dies auch vermitteln können.  Seiten wie diese gibt es sehr viele - es passt nur nicht zur Presseschau, aber da bin ich schon vielleicht zu alt, denn für mich gibt es da einfach irgendwo sachlich eine Trennung.

Laienseiten über Opernvorstellungen gibt es mittlerweile sehr viele , eine z.b mit große Informationspotenzial  und Sachwissen gibt es auf der Seite IOCO die hier noch nie erwähnt wurde und wesentlich sachlicher und informativer schreibt als andere Blogs.

https://www.ioco.de/

5. Mai 2019
17:37
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Gast
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Dr. Ritterband

"Spitzenjournalist", naja.............

5. Mai 2019
17:03
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Iris
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Liebe alle!

Wir sollten nicht ungerecht sein, als "Merker-Kritik" werden die Klassik-begeistert-Kritiken" nicht "verkauft" (zum Unterschied etwa vom Prochazka- oder Troger-Blog), wenn schon darauf zurückgegriffen wird, dann sehe ich keine andere Möglichkeit als die der Presseschau.

Es gibt beim in Hamburg ansässigen Blog auch ganz gute Schreiber, wie es übrigens beim Online-Merker auch die Jubler-Fraktion gibt, deren Berichte ich gleich gar nicht mehr anklicke, weil ich ohnedies weiß, was drinnen steht.

Aber der Dr. Ritterband, der für Klassik-begeistert schreibt, war ein international tätiger Spitzenjournalist, vom Namen her hat der Merker - ob nun Heft oder online - kein solches "Kaliber" anzubieten.

Das Problem von Klassik begeistert ist freilich dieser Herr Schmidt - und der ist leider der Chef und die Achillesferse zugleich! Aus der Wiener Staatsoper höre ich, dass gerade der oft im Wiener Pressebüro herumkrebst. Vielleicht war der Wien - Hamburg - Vergleich des Hamburgers Kalkül, ich weiß ja nicht, wie die Uhren in den Pressestellen laufen!

5. Mai 2019
16:42
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Gast
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Was mich stört: die Sprache, die meist holprig daherkommt; die undifferenzierte Beschreibung der besuchten Vorstellungen; die nicht gerade überbordende Kenntnis über das Metier.

Der Blog heisst wohl zutreffend "Klassik begeistert". Daher sollten die dort geschriebenen Besprechungen unter diesem Titel verstanden werden, jedoch nicht als "Presse" in der Presseschau und auch nicht als "Kritik" in der Spalte, in der profunde Rezensionen ihren Platz haben.

5. Mai 2019
16:10
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Gast
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Ist seine persönliche Meinung und durchaus zulässig, informativ.

ich war bei keinem der 3 Abende, doch die Kritik klingt nachvollziehbar für mich. Dass Wien die bessere Akustik hat, weiß ich aus dem direkten Vergleich und dass Rene Pape  Weltklasse repräsentiert aus persönlicher Erfa, na und? Man muss nicht immer alles in Grund und Boden schreiben, um sich zu bestätigen, sondern kann das eine oder andere stehen lassen.

Was mich mehr stört, ist die Begeisterung für Rattle, denn das ist für mich völlig unverständlich, und das nicht als Behauptung, sondern aus Erfahrung.

5. Mai 2019
13:42
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Gast
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Diesen Blog als "Presse" oder "Kritik" zu verkaufen halte ich fürmeine Zumutung. Auch ich habe mich schon mehrmals diesbezüglich an Herrn Cupak gewandt. Hat leider nichts geholfen.

Wenn die Bezeichnung "Blog" zutreffend interpretiert würde, und dias Geschreibsel so eigestuft bliebe, kein Probem, aber dem ist leider nicht so................

5. Mai 2019
12:40
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Gast
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Auch ich finde die meisten Texte auf dieser Klassik-Begeistert-Seite nicht lesenswert, was dazu führt, dass ich die Texte dieser Seite schon längst nicht mehr anklicke, wozu auch. Opernkritiken sind das mE nicht. Den betreffenden Parsifal-Beitrag (Link) habe ich jetzt doch angeklickt und bin gleich über den allerersten Satz gestoplert:

Die Akustik ist in der Wiener Staatsoper um ein vielfaches besser als in der Staatsoper Hamburg.

Was ist das für eine Aussage? Die Akustik in diesen beiden Häusern ist sehr gut und vor allem ziemlich ähnlich! Opernhäuser/Konzertsäle mit schlechter Akustik gibt es allenthalben, aber die Hamburgische und die Wiener Staatsoper zähle ich sicherlich nicht dazu.

 

susana sagt
Ein Beispiel: Dort hat man sich über den Moses im "Moses und Aron " mokiert dass "nur" gesprochen wurde .. ein interessantes Beispiel für das Fachwissen dieser Seite.

Hier muss ich die Klassik-Begeistert-Leute aber verteidigen. Ich gehe davon aus, dass es um die Moses-und-Aron-Besprechung vom Jänner 2017 in der Elbphilharmonie geht (Link). Darin findet sich gar nichts von "sich mokieren", dafür folgende Aussagen:

Ohne großes Vorspiel, ohne „Ouvertüre“ geht es hinein ins Stück. Moses, dargeboten von Franz Grundheber, eröffnet mehr sprechend als singend: „Einziger, ewiger, allgegenwärtiger, unsichtbarer und unvorstellbarer Gott“.
Die Solisten, zwischen den Perkussionsinstrumenten im Orchester platziert, sind von Beginn an stark – allen voran die beiden Titelrollen Moses und Aron. Franz Grundheber deklamiert und artikuliert messerscharf, wirklich singen muss er nicht. Er füllt den Resonanzraum seiner Sprechstimme mit beeindruckendem Volumen, das den Worten großen Ausdruck verleiht. Aron, gesungen vom britischen Tenor John Daszak, übernimmt dagegen die tragenden ariosen Rezitative. Arios, nun ja. Schönberg komponierte in diese lyrischen, oftmals von sanften Holzbläser-Soli begleiteten Passagen immer wieder große, fast widernatürlich anmutende Intervallsprünge. Die meistert Daszak wirklich gut und fast immer souverän: ab und an verrutschen die Höhen ein wenig und der Text wird unverständlich.

Anmerkung: Das "wirklich singen muss er nicht" wurde mittlerweile aus dem Text gestrichen - was aber ganz kontraproduktiv ist. Durch das "wirklich singen muss er nicht" wurde denjenigen Lesern, die es nicht wissen, klargemacht, dass das keine Gesangspartie ist. Aber auch wenn das "wirklich singen muss er nicht" fehlt, ist in gar keiner Weise ein Mokieren darüber, dass nur gesprochen wurde, zu lesen. Es wurde nicht geschrieben: "wirklich singen kann er nicht", sondern "wirklich singen muss er nicht", was eindeutig vermittelt, dass der Moses-Interpret nicht "wirklich singen" muss.

Daher bitte ich, bei der Wahrheit zu bleiben und die Klassik-Begeistert-Leute nur für die Dinge zu kritisieren, die sie auch wirklich schreiben, anstatt ihnen irgendetwas zu unterstellen.

5. Mai 2019
12:25
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UwePaul
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susana,

ich auch schon mal. Ab und zu ist aber auch mal was zu lesen, was sich seriös liest oder was ich selbst gehört habe und nachvollziehbar ist. Aber wenn es der "Chef" dort schreibt, dann......

5. Mai 2019
12:17
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susana
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Ich habe mich schon vor ca einem Jahr über diese "Blog" Seite mokiert. dort wird gebloggt und keine Kritiken  od Rezensionen geschrieben. Das ist für mich ein großer Unterschied. Fachwissen gibt es dort nur wenig - und das ist dort auch nicht erforderlich .

Ein Beispiel: Dort hat man sich über den Moses im "Moses und Aron " mokiert dass "nur" gesprochen wurde .. ein interessantes Beispiel für das Fachwissen dieser Seite.

Ich finde es sehr bedauerlich, dass diese Seite immer wieder bei "Kritiken" genannt wird. Aber es ist wahrschielich nicht leicht einen Trennstrich zu ziehen was gibt man in die Rublrik und was nicht.

Aber die Internet Welt hat sich geändert und jeder der Texte schreiben kann meint auch zugleich er ist berechtigt Künstler zu kritisieren .....

5. Mai 2019
9:20
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UwePaul
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Kann man einen "Kritiker" der so etwas von sich gibt, ernst nehmen??

Ich hatte das große Vergnügen, „Parsifal“ drei Mal binnen elf Tagen zu hören: zwei Mal in der Wiener Staatsoper (1709 Sitzplätze und 567 Stehplätze) und einmal in der Staatsoper Hamburg (1690 Plätze). Zweimal also im bedeutendsten Opernhaus der Welt in Österreichs Hauptstadt,

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