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"KORREKTHEITSKNILCHE"
16. August 2018
11:30
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Kurwenal
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17. Juli 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Das war vorher zu sehen: Statt endlich zu beweisen, dass UwePaul selbst über die Sache nachdenken und sich selbst eine Meinung bilden kann, verweist er auf Presseartikel aus Medien, die für ihre Linkslastigkeit und damit auch für ihren Faible für die Denkverbote der Political Correctness bekannt sind. Er "argumentiert" also genau so wie prophezeit: Er behauptet, gewisse Begriffe seien tabu weil man nicht darüber redet und man redet nicht darüber weil sie tabu sind. Dass sich die Katze damit in den Schwanz beißt und er sich in einem argumentarorischen Zirkel bewegt, erkennt er offensichtlich nicht. Sein Denken geht immer nur bis zu jenem Punkt, an dem irgendeine Denkregel auftaucht und ein Weiterdenken verbietet. Und dabei kommt er sich auch noch besonders klug vor ... Aber wo wären wir, wenn die Menschen immer so borniert gewesen wären, sich immer vorschreiben hätten lassen, was sie zu denken und was zu sagen haben?

16. August 2018
11:18
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UwePaul
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28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline
16. August 2018
11:00
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Kurwenal
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17. Juli 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

@alcindo

Ihr Beitrag dürfte zu differenziert für UwePaul & Co. sein. Für ihn gilt: Gewissene Wörter spricht man nicht aus weil sie tabu sind. Und sie sind tabu, weil man sie nicht aussprechen darf. Weiter reichen die Begründungen politisch korrekter Denkverbote nicht. Würde man UwePaul fragen, wieso man Schwarze nicht als "Neger", US-Amerikaner aber als "Amis" bezeichnen darf, wüsste er keine Antwort. Er würde wieder nur auf die Sprech- und Denkregeln der Political Correctness verweisen - und damit basta.

Genau diese unkritische und obrigkeitshörige Art zu denken und zu handeln, hat zu jenen historischen Katastrophen geführt, auf die UwePaul so gerne verweist - wahrscheinlich auch nur, weil er die Erfahrung gemacht hat, dass man damit für ihn überfordernde Diskussionen leicht abwürgen kann.

16. August 2018
1:21
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alcindo
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27. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

zu uwe und kurwenal

schwarz - deutsch......negro - schwarz auf spanisch.....preto .....schwarz auf portugiesisch

in Portugal habe ich viele freunde von den Cabo Verde inseln oder aus Angola und Mocambique, die dunkelhaeutig sind und die alle haben nicht das geringste problem als pretos bezeichnet zu werden oder sich selbst  pretos zu nennen.....

also finde ich, dass die bezeichnung  neger nicht so wirklich schlimm ist, sie ist einfach die verdeutschung des spanischen negro. ganz anders verhaelt es sich mit dem wort nigger, wie man es vor allem von in den 40gerjahren imigrierten amerikanern zu hoeren bekommt.  bezeichnend der ausspruch eines solchen: I have nothing against niggers, everyone should have two or three of them.......sie duerfen jetzt raten aus welcher minderheit dieses "bonmot" kommt.

schlimm sind nicht woerter, schlimm sind verhaltensweisen; und wenn Monostatos bei Schikaneder und Mozart meint, dass ein schwarzer haesslich ist, dann sollte das auch in der zirkusfreierfloete so kommen

wie HansLick ganz richtig bemerkt sang der ich glaube 4. Jude gar nicht gut, nur mme Rett fand die nebenrollen so grossartig besetzt, in der WSTO habe ich selten ein so mediokres judenquintett gehoert... und den Jochanaan schwarz anzustreichen war auch keine wirklich zwingende idee, warum eigentlich??

uebrigens lassen Sie Hanslick seine meinung, wenn der etwas schreibt ist meist substanz zu finden und nicht geschnatter wie hier bei einigen

15. August 2018
16:59
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Kurwenal
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17. Juli 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Sie teilen offenbar die Menschen in "vernünftig" und "unvernünftig" ein, wobei "vernünftig" für Sie bedeutet "mit mir einer Meinung". Das ist zwar das genaue Gegenteil einer vernünftigen Haltung gegenüber Menschen, aber wie soll man Ihnen so etwas erklären? Wo soll man da anfangen?

Da ich  mich nicht in der Lage fühle, Ihnen lang und breit zu erklären, worin all Ihre Denkfehler bestehen und dass all diese Denkfehler selbstverschuldet, also die Folge fanatischer Haltung und verweigerter Selbstreflexion sind, versuche ich es erst gar nicht.

Leben Sie ruhig weiter in Ihrer politisch korrekten Blase, halten Sie sich anderen gegenüber für moralisch und (trotz ihrer mangelhaften Orthographie) intellektuell überlegen. Sie haben wahrscheinlich Ihr Ziel erreicht: Eine Diskussion abzuwürgen, die Sie von Anfang an überfordert hat und in der über etwas gesprochen wird, das in Ihrem Kosmos tabu ist.

Damit endet die Diskussion für mich, aber sicher nicht das kritische Denken. Denn das darf sich niemand von Leuten wie Ihnen verbieten lassen.

15. August 2018
16:45
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UwePaul
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28. Februar 2018
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Kurwenal,

nicht gegen die ganze Nation, ich hoffe das es dort noch vernünftige Menschen gibt.

Ausserdem beachten Sie, das nicht ich derjenige war, der als erster geschrieben hat, sondern ein anderer Teilnehmer. Mir war das schon vorher aufgefallen. Aber den musste ich unterstützen, und wie Sie beweisen, ist das dringend notwendig.

In Deutschland wären diese Begriffe in öffentlich seriösen Foren gar nicht erst veröffentlicht worden

15. August 2018
16:40
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Kurwenal
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17. Juli 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Wir sind - wie so häufig bei Diskussionen, an denen sich UwePaul beteiligt - wieder an einem Punkt angelagt, an dem sich ein Weiterdiskutieren erübrigt. Nicht weil UwePaul anderer Meinung ist, sondern weil er sich selbst gegen eine ernsthafte Auseinandersetzung wehrt und um einer solchen zu entgehen, in eine Richtung einbiegt, die das Gegenteil von Sachlichkeit ist.

Nur auf einen Ihrer vielen Widersprüche möchte ich Sie noch aufmerksam machen: Sie kritisieren Rassismus und feuern gleichzeitig eine völlig undifferenzierte Breitseite gegen eine ganze Nation, wie man sie sonst nur von den übelsten Rassisten und Kulturchauvinisten kennt. Hätte irgendjemand hier auch nur etwas ähnliches gegenüber einem afrikanischen Staat behauptet - SIE wären der erste gewesen, der sich darüber aufgeregt hätte.

Sie - und nicht jene, die weiter denken als Sie - wären fürwahr in alten Zeiten besser aufgehoben, in denen man die Meinung von Andersdenkenden noch ohne weiteres als "entartet" abqualifizieren durfte. Sie wären damals sicher genau so unreflektiert den damals geltenden Normen gegenüber gestanden wie Sie das heute tun.

15. August 2018
16:22
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UwePaul
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28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Kurwenal

so rückständig, wie Ihre Aussagen sind, dachte ich selbst in Österreich überwunden, aber neuerdings wohl wieder sehr begehrt. Ob Sie diese "Wörter" mögen oder nicht, die sind nicht hinnehmbar und für intelligente Menschen, zu denen ich Rassisten nicht zähle, nicht zu nutzen. Sie begreifen offensichtlich gar nichts, wahrscheinlich liegt das am Namen

Wenn ich alleine an diesen Vorfall denke

https://www.tagesspiegel.de/berlin/queerspiegel/fluechtlingspolitik-oesterreichs-afghane-nicht-schwul-genug-fuer-asyl/22915442.html

15. August 2018
16:17
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Kurwenal
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17. Juli 2018
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@UwePaul

Ihre Argumenation - die eigentlich gar keine ist - dreht sich im Kreis und wird dadurch nicht glaubwürdiger. Sie verweisen auf ein Tabu (also ein Denkverbot) und weigern sich, in eine Diskussion über die Sinnhaftigkeit von Tabus einzutreten obwohl genau das der Ausgangspunkt der Diskussion war. Sie verteidigen damit etwas, das das Gegenteil unserer westlich-aufgeklärten Kultur ist. Denn zu der gehört die kritisch-reflektierte Auseinandersetzung, die sich von Denkverboten freizumachen versucht.

Man kann die erwähnten Wörter verwenden oder nicht. Ich - wie Sie gesehen haben - verwende sie nicht. Und dennoch würde ich nie auf die Idee kommen, mich deshalb in ethischer Hinsicht als etwas Besseres einzustufen, wie Sie das ständig tun. Und erst Recht würde ich nicht auf die Idee kommen, die Auseinandersetzung mit solchen Menschen auszuschließen und Diskussionen selbstherrlich zu beenden ehe sie begonnen haben.

Ihre Beiträge sind - ohne, dass Sie sich dessen bewusst sind - ein gutes Beispiel dafür, wie die Political Correctness funktioniert. Sie verweisen auf einen "Formulierungsfehler" in der Diskussion und können so vermeiden, sich auf die durchaus berechtigte Kritik, die in Richtung von Leuten Ihrer Denkweise ging, einzulassen. Sie diskreditieren also den Andersdenken und sind so nicht genötigt, sich mit dessen Meinung auseinander zu setzen.

DAS, Herr UwePaul, erinnert mich an Zustände, von denen ich wirklich hoffe, dass sie der Vergangenheit angehören!

15. August 2018
16:02
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UwePaul
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28. Februar 2018
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Gerade hier in einem Kulturforum ist der Ort,

da gibt es nichts zu diskutieren, diese Begriffe sind zum Glück tabu und menschenverachtend. Das sollte gerade in einem Kulturforum bekannt sein

schlecht singenden neger

schuhpastenschwarzer neger

Menschen mit Kultur nutzen solch Ausdrücke nicht, allerdings in rassistischen Kreisen wird das wohl wahrscheinlich noch verwandt.

15. August 2018
15:53
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Kurwenal
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17. Juli 2018
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"Dieses Posting ist eine Schande."

Damit wären wir in unserer Diskussion genau an jenem Punkt angekommen, den wir zu kritisieren dachten - bei den politisch korrekten Sprech- und Denkverboten nämlich. Und wieder soll mit moralistischen Ordnungsrufen eine Diskussion abgewürgt werden.

"Schande für den Autor [...] & für die Menschen, die es ohne Proteste gelesen haben."

... und schon wieder spielt sich jemand als Ankläger auf und erhebt sich dabei moralisch über jene, die nicht so denken und sprechen wie er/sie. Und schon wieder braucht diese Überhöhung jene ethisch minderwertige Masse, die nicht korrekt spricht und denkt und auf die man deshalb ruhig herabblicken kann.

"... es erscheinen darf ..."

... und wieder wird nach Zensur gerufen, nach Beschränkung der Meinungsäußerung. Und wieder ist der Anlass ein Tabu-Wort, das auf dem Index der Political Correctness steht.

Vielleicht halten Sie sich jetzt für einen besseren Menschen als HansLick2. Aber vielleicht denken Sie auch ein bißchen weiter und sehen zurück in die Geschichte der Menschheit, die eine Geschichte von Meinungshoheiten ist, in denen es immer Menschen gab, die glaubten, anderen vorgeben zu können, wie und worüber sie reden dürfen.

Und kommen Sie uns jetzt nicht mit dem Argument, dass das Recht auf freie Meinungsäußerung dort enden müsse, wo sich Menschen beleidigt fühlen könnten, denn dann haben Sie offensichtlich nicht verstanden, worum es bei diesem Recht geht. Ich brauche mich nämlich nicht auf ein Menschenrecht berufen, wenn ich anderen schmeichle oder ohnehin nur Dinge ausspreche, die keinerlei Anstoß erregen und bei allen runter gehen wie Öl. Die Urväter der Menschenrechte wollten das Recht auf Meinungsäußerung eben genau dort gesichert haben, wo sich sehr wohl andere beleidigt fühlen. Anders hätte dieses Recht als Mittel der Emanzipation gegen die Mächtigen gar keinen Sinn.

"... für das (Kultur!) - Forum ..."

Gerade hier in einem Kulturforum ist der Ort, um über solche Dinge zu diskutieren. Vor allem dann, wenn der Anlass eine Operninszenierung war. Und gerade hier sind Aufforderungen zum Schweigen und zur Einhaltung vorgegebener Denknormen unangebracht.

"Der größte Teil der hier Schreibenden lebt mit Vorliebe in einer Vergangenheit ..."

Schade, viele hier haben sicher gehofft, dass UwePaul seine Ankündigung, sich hier nicht mehr an Diskussionen zu beteiligen, ernst meint. Unabhängig davon zeugt auch auch sein Beitrag von der Überzeugung, Andersdenkenden intellektuell und moralisch überlegen zu sein. Dass so etwas sachlicher Diskussion massiv im Wege steht und zutiefst anti-intellektualistisch ist, weiß jedes Kind. Wenn er anderen vorwirft, sie würden in der Vergangenheit leben, dann glaubt er offenbar, Gegenwart oder Zukunft bräuchten neuerlich Zensur - und zwar Zensur in seinem Sinne. Meiner Meinung leben Menschen, die anderen das Reden oder Diskutieren (auf welche Art oder über welches Thema auch immer) verbieten wollen, in der Vergangenheit.

15. August 2018
12:33
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UwePaul
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28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Frommer Gast,

Sie haben völlig recht, es ist wirklich eine Schande. Der größte Teil der hier Schreibenden lebt mit Vorliebe in einer Vergangenheit, die lange vorbei ist. Kann ich nicht ernst nehmen, jeder blamiert sich so schlecht er kann

15. August 2018
12:18
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Frommer_Gast
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15. August 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

HansLick2 sagt
https://de.wikipedia.org/wiki/Othello  

...
ausgerechnet in der blassen salzburger 2018 salome war ein jude oder wars ein nazarener mit einem schlecht singenden neger besetzt! diese salome durfte aber mit dem deflorationsblutflecken herumrennen. - jochanaan ein schuhpastenschwarzer neger mit drei federn im haar! wo waren die zensur knilche?
...

Dieses Posting ist eine Schande.

Ein Schande für den Autor,

für das (Kultur!) - Forum auf dem es erscheinen darf

& für die Menschen, die es ohne Proteste gelesen haben.

14. August 2018
19:13
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zerbino
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1. März 2018
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Lohengrin2 sagt

Othellp war NIE ein "Schwarzer" /Mohr sondern ein "Mauro", was  so viel wie "Fremder" bedeutet und höchstens als Mauren optisch passend wäre (Sonnenstudio für Othello-Darsteller, nicht Schuhcreme). War es nicht immer schrecklich peinlich, wenn Sänger für diese Partie schwarz geschminkt wurden?

https://de.wikipedia.org/wiki/Mohr

https://de.wikipedia.org/wiki/Mauren  

Othello ist bei Verdi/Boito ein Schwarzer (Boito hatte das damals berühmte Buch "Onkel Tom's Hütte" im Hinterkopf). In der italienischen Tradition (auch der venezianischen Geschichte) war er ein Weißer, der moro (=Maulbeerbaum) hieß. In den Versionen, die Domingo sang, war er meistens Araber.

14. August 2018
16:46
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HansLick2
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14. März 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

https://de.wikipedia.org/wiki/Othello  

ich halte mich weiter an shakespeare für den sein othello sehr wohl als "moor of venice" erdacht war, ob er nun aus arabien, nordafrika oder al andaluz kam? er war dunkelhäutig vom meister aus stratford so bühnenwirksam erdacht. und die kulturknilche hatten 1603/04 noch nicht das sagen!

ausgerechnet in der blassen salzburger 2018 salome war ein jude oder wars ein nazarener mit einem schlecht singenden neger besetzt! diese salome durfte aber mit dem deflorationsblutflecken herumrennen. - jochanaan ein schuhpastenschwarzer neger mit drei federn im haar! wo waren die zensur knilche?

was passiert nach dem monostatos mit dem kleinen mohren im rosenkavalier?

wird gar " porgy and bess" umgefärbt ?

was passiert mit " johnny spielt auf" ?

14. August 2018
14:45
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Kurwenal
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17. Juli 2018
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@Lohengrin2

Da Otello in dem Stück aber nicht den Bösewicht darstellt, wird sich niemand an seiner schwarzen Hautfarbe stoßen. Zumindest habe ich noch nie gehört, dass sich ein Gutmensch über Otellos Hautfarbe aufreget. Auf gut Deutsch: Positiv besetzte Charaktere dürfen ruhig schwarz sein, nur negativ besetzte Charaktere nicht, denn das wäre dann ja Rassismus.

14. August 2018
13:54
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Lohengrin2
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28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

florezaficionada sagt
......  othello muss, aus gründen der political correctness , weiß sein, wie z.b. alagna in der wstop! verrückte welt!!!!  

Othellp war NIE ein "Schwarzer" /Mohr sondern ein "Mauro", was  so viel wie "Fremder" bedeutet und höchstens als Mauren optisch passend wäre (Sonnenstudio für Othello-Darsteller, nicht Schuhcreme). War es nicht immer schrecklich peinlich, wenn Sänger für diese Partie schwarz geschminkt wurden?

https://de.wikipedia.org/wiki/Mohr

https://de.wikipedia.org/wiki/Mauren

14. August 2018
13:16
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Kurwenal
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Forumsbeiträge: 40
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17. Juli 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

"warum darf jochanaan in der aktuellen salome ein "schiarcher" schwarzer sein? und niemand regt sich auf!"

Vielleicht deshalb, weil auch in der aktuellen Salzburger Inszenierung Salome als Opfer statt als Täterin hingestellt wird. Dann ist nach den Denkregeln der Political Correctness nämlich wieder alles in Ordnung: Männer = Täter; Frauen = Opfer. Ich finde die Salzburger Salome zwar (musikalisch wie inszenatorisch) durchaus gelungen, aber ohne eine Verdrehung der Wertewelt scheint modernes Regietheater nicht auszukommen. Fast hat man den Eindruck, einem Klassenkampf beizuwohnen, der, wenn er schon in der Realität ausschließlich Leid über die Menschheit gebracht hat, doch in den Köpfen linker Regisseure fortdauert und in einem Auf-den-Kopf-Stellen von Realitäten resultiert.

14. August 2018
12:27
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florezaficionada
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Mitglied seit:
8. März 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

 warum darf jochanaan in der aktuellen salome ein "schiarcher" schwarzer sein?  und niemand regt sich auf!  othello muss, aus gründen der political correctness , weiß sein, wie z.b. alagna in der wstop! verrückte welt!!!!

14. August 2018
12:05
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Kurwenal
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Forumsbeiträge: 40
Mitglied seit:
17. Juli 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Erfrischend finde ich, dass ein Linker wie Sichrovsky, der sonst bei keiner Gelegenheit einen Zweifel an seiner alten Achtundsechziger-Ideologie aufkommen lässt, plötzlich die Auswüchse einer Political Correctness kritisiert, die von der amerikanischen Linken erfunden wurde und primär den Zweck hatte, jeden als Faschisten zu diskreditieren, der sich nicht an die Sprech- und Denkregeln dieser Ideologie hält. Das hat über Jahrzehnte bestens funktioniert und die (weit überwiegend linke) Kunst- und Kulturlandschaft in den USA und Europa hat dabei kräftig mitgewirkt. Nun wäre es höchste Zeit, diese Auswüchse, die offensichtliche Parallelen zu Entwicklungen in autoritären Staaten haben, künstlerisch aufzuarbeiten. Aber wer soll das machen? Jene, die sich so gerne als Fürsprecher selbsternannter Opfergruppen aufspielen und sich dabei moralisch überlegen vorkommen? Wohl kaum, denn die sind auf diese Sprechregeln angewiesen, lassen sich doch mit ihnen die "Guten" von den "Bösen" gut auseinanderhalten.

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