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Königin von Saba
13. September 2019
14:23
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ac
Administrator
Forumsbeiträge: 106
Mitglied seit:
16. Januar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Ein Online-Merker-Bericht geht bald online (oder ist es schon)

 

Laut einem Zeitungsbericht kam gestern nur eine "entschäfte Version" zur Premiere:

Die als Friedensoper zum Nahostkonflikt gedachte Aufführung der „Königin von Saba“ von Carl Goldmark im Stift Klosterneuburg in Niederösterreich sorgt für Wirbel - wegen pornografischer, sexualisierter und erotischer Szenen, die ausgerechnet im Altarraum aufgeführt wurden. Nach der öffentlichen Generalprobe am Mittwoch stand die Absage der Inszenierung im Raum, am Donnerstagabend kam dann eine entschärfte Version zur Aufführung. Statt eines im Vorfeld heftig kritisierten Dildos wurde kurzerhand eine Schlangenrequisite verwendet.

Gruß

A.C.

13. September 2019
11:38
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Gast
Gast
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passend zum Thema - heute in ORF.at 

https://religion.orf.at/stories/2991359/

12. September 2019
12:11
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Kapellmeister Storch
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Ich habe die Oper vor einigen Jahren in einer Produktion der Magdeburger Oper gehört. Mir hat es damals gefallen.

12. September 2019
7:20
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ac
Administrator
Forumsbeiträge: 106
Mitglied seit:
16. Januar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Werter Herr Schnabl,

 

wir respektieren hier das freie Wort, sonst können wir das Forum gleich zusperren. . Ich kenne das Projekt nicht, betreibe auch in meiner Aktuellen Seite nur insoferne Werbung, als ich darauf hinweise. So auch heute, am Tag der ersten Vorstellung. Es ist dies ein Service an die Leser, keine Werbung, schon gar keine bezahlte! .

Ihnen hat es nicht gefallen, das nehmen wir zur Kenntnis. Lassen Sie jedoch Interessierten, die länger als 30 Minuten bleiben wollen die Möglichkeit, sich selbst ein Bild zu machen!

 

Beste Grüße     Cupak, Herausgeber

11. September 2019
20:31
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Schnabl
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Sollten Sie überlegen in die Vorstellung zu gehen - lassen Sie's bleiben!

Ich bin soeben aus der "öffentlichen Generalprobe" nach einer halben Stunde geflüchtet. Die Sängerleistungen sind, auch bei niedriger Erwartungshaltung, indiskutabel. Den Auftritt der Königin selbst habe ich nicht mehr abgewartet. Und sollte das Werk musikalische Schätze beinhalten: in dieser Aufführung wird man sie nicht entdecken. Hören Sie sich die Tenorarie "Magische Töne" an, bevorzugt mit Gedda. Das reicht.

https://www.youtube.com/watch?.....F4N4hFlVi4

und nebenbei: am Veranstaltungsort war heute keine Toilette verfügbar. Ohne Hilfe durch Ortskundige bleibt man der Verzweiflung überlassen.

Andreas Schnabl

1. September 2019
19:40
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Gast
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Ja, die konzertante Aufführung war am 5.6.79 im Konzerthaus. Mit Anja Silja (Königin von Saba), Sabine Hass (Sulamith) Rohangiz Yachmi (Astaroth), Wolfgang Brendel (Salomon), Siegfried Jerusalem (Assad), Kurt Rydl (Hohepriester) und Georg Tichy (Tempelwächter).

(Hinweis für Michta: Im Juni braucht man keine Garderobe!)

Ich habe die Aufführung gehört, aber kann mich nicht mehr daran erinnern. In der Erinnerung ist mir geblieben, dass L. Bernstein einmal überlegt hat, die Oper an der Staatsoper herauszubringen, was vom Wiener Feuilleton mit großer Häme quittiert wurde.

Vor zwei oder drei Jahren habe ich die Oper dann im Budapester Erkel-Theater gesehen.

Musikalisch ist es keine „Aida“, die ja in der selben Zeit entstanden ist. Sehr eindrucksvolle Passagen, viele magische Töne, aber insgesamt doch ein Makart und kein Veronese.

Warum man das in eine katholische Kirche bringt, ist mir völlig schleierhaft. Diese Fin-de-Siècle – Erotik zwischen zwei Frauen und einem Objekt der Begierde der zwei Frauen hat wohl wenig mit dem auf dem Verduner Altar Dargestellten zu tun. Ich denke, die Mönche wissen nicht recht, was sie sich da eingehandelt haben.

In der Ankündigung stimmt vieles nicht: Aber der Ruhm von Goldmarks Oper ist schon vor den Nazis verblasst. "Die Königin von Saba" war ein nicht sehr lang anhaltender, aber doch großer Welterfolg. Und es gibt wirklich viele „magische Töne“ in der Oper.

Ich will jedoch noch etwas anführen, worauf ich noch keine Antwort gefunden habe: Die „Königin von Saba“ ist 1875 uraufgeführt worden. Da saß der gräßliche deutschnationale und antisemitische Schönerer schon im Reichsrat. Und der christlich-soziale Lueger etwas später war ja auch auf diesem Feld zu Gange. Ob diese Beiden schon das Klima bereitet haben, dass Goldmark noch vor der Wende zum 20. Jahrhundert schön langsam in Vergessenheit geriet, das hat offensichtlich noch niemand untersucht.

1. September 2019
16:58
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Gast
Gast
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Vielen Dank für den Hinweis,, da ich nicht täglich schaffe reinzuschauen  hilft mir das weiter!!

1. September 2019
14:38
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Gast
Gast
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AC hat am Freitag in seinem Tageskommentar auf diese Veranstaltung (12.9. und 13.9 im Stift Klosterneuburg) hingewiesen. In den aktuellen Meldungen ist mehr zur Veranstaltung auch nachlesbar.

 

In der Zwischenzeit hat mich übrigens ein befreundeter Musiker, der zu seinen aktiven Zeiten nicht nur im Musikeben Wiens eine nicht unbedeutende Rolle gespielt hat, daran erinnert, dass es im Juni 1979 im Wiener Konzerthaus unter der Leitung von Julius Rudel eine konzertante Aufführung der "Königin von Saba" gegeben hat.  

1. September 2019
13:42
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Gast
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Wann und wo soll das bitte sein?  Hab ich offenbar völlig überlesen?    Ist das jetzt ein Sakrileg?  Danke im voraus für Aufklärung..

30. August 2019
14:24
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Gast
Gast
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Vielleicht würde sich mein Vorurteil als ungerechtfertigt erweisen (wenn ich zu einer der Aufführungen gehen würde, was ich nicht tun werde). Aber wenn das Stift Klosterneuburg großspurig ankündigt, dass "Die Königin von Saba" von Goldmark (auch ein dank der unseligen 1000 Jahre erst verfemter und heute vergessener Komponist) erstmals seit 1937 im Großraum Wien wieder aufgeführt wird, dann möchte ich das Original hören - soll sein gekürzt im Hinblick auf die Länge des Originals - aber nicht irgendeine Bearbeitung. 

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