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"Inszenierungs-Schrott"
9. Dezember 2018
18:39
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 762
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Lieber Gurnemaz,

ich meine den,

Daniel Johansson
Opernsänger 
Geboren: 4. August 1980 (Alter 38 Jahre)
der bei uns den Hoffmann singt.... und der wohl auch in Bregenz den Don Jose gesungen hat
aber der andere ist aber auch noch  jung..... nämlich 40
9. Dezember 2018
18:31
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 550
Mitglied seit:
29. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Da bin ich anderer Meinung. Konwitschny halte ich für einen alten Hasen, der es früher ganz cool gefunden hat, ein bisschen zu provozieren, der aber mittlerweile relativ gemäßigt ist. Ich habe mehrere Inszenierungen von ihm gesehen (La Bohème, La Juive, La Traviata, ...) und war immer begeistert mit Ausnahme des aus meiner Sicht danebengegangenen Totenhauses. Ein Sich-lustig-Machen über das Werk kann ich bei nicht erkennen, ganz im Gegenteil. Das Ballett als Ebolis-Pizza-Traum zu inszenieren ist natürlich ein Sich-Lustig-Machen, aber nicht über das Werk Don Carlos, sondern nur über die (schwache) Ballettmusik. Meiner Meinung nach braucht es gerade Regisseure wie Konwitschny, die versuchen, das, worauf es in dem Stück wirklich ankommt, dem Publikum näherzubringen. Mir persönlich ist er viel lieber als Langweiler wie Marelli oder Bechtolf.

Blöde Frage, aber liegt hier vielleicht eine Verwechslung von Daniel Johannsen (40 Jahre alt) und Daniel Johansson vor?

9. Dezember 2018
16:30
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susana
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Forumsbeiträge: 99
Mitglied seit:
16. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Chenier sagt
Gurnemanz, da muss ich Ihnen heftig widersprechen, denn der Don Carlo von Konwitschny ist eine einziges szenisches Ärgernis. Die Spießbürgeridylle soll vielleicht lustig und der Philipp-Auftritt durch den Zuschauerraum originell sein? Szenischer Schrott, leider.

 

Also da bin ich mal ganz bei ihnen Chenier !!! Selten aber doch- gebe ich gerne zu - von Konwitschny habe ich persönlich die Nase voll -  4 verschiedene live gesehen, einige dazu auf Video - jede einzelne ist für mich blöd, sinnlos, rein nur auf Klamauk aufgebaut, Musik und Text nimmt er keine Sekunde ernst - und ich habe bei ihm ständig das Gefühl es geht im nur darum sich über deise Oper lustig zu machen.   Das brauche ich nicht - ich persönlich gebe keinen Cent mehr für sowas aus. genauso wie für Marthaler.

Anders dagegen einiges z.b. von Kosky dass ich sehr toll finde. Da kenne ich nicht sehr viel, aber der arbeitet - zumindest was ich gesehen habe, viel mit der Musik. Und Text und Musik ist trotzallem immer noch das wichtigste für mich. Meine ganz persönliche Meinung . Aber ich weiss es gibt die ihn mögen, sonst würde er sich ja nicht so gut verkaufen... Für mich persönlich ist es interessant wenn sich der Regisseur mit musik, Text und inhalt beschäftig und diese vermitteln kann. Und dazu braucht man gute Musiker.. Aber klar.. ich verstehe vollkommen, dass es da eine breite Palette von Geschmäcker gibt.

9. Dezember 2018
13:44
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 762
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Mit 40 Jahren schon????? Singt hier noch demnächst den Lohengrin...

9. Dezember 2018
13:35
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Chenier
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Forumsbeiträge: 420
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Johannsson, UwePaul, ist schon über dem Zenit, Exposito schätze genau so hoch ein wie Sie es tun, der steht voll im Saft.

9. Dezember 2018
13:15
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 762
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Chenier,

Sie haben recht, ich habe gestern Marathon Oper gemacht, mir mittags noch die Aufzeichnung in Ruhe angehört, hinsehen war ja ein Grauen, die musikalische Einschätzung teile ich. Die Inszenierung ist wirklich ein Grauen.

Dafür wurde ich dann aber abends mit einer großartigen Inszenierung von Hoffmanns Erzählung entschädigt, die aber leichte stimmliche Schwierigkeiten hatte. Fr. Pasaroiu und Hr. Johannsson müssen unbedingt auf Ihre Stimmen achten, wäre bei dem Material schade. Aber ansonsten unbedingt sehens und hörenswert. Alex Exposito großartig auch ohne Spiegelarie, aber dafür mit einer Originalarie ähnlich der Spiegelarie, die mir sehr gut gefiel

9. Dezember 2018
12:38
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Chenier
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Forumsbeiträge: 420
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28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Gurnemanz, da muss ich Ihnen heftig widersprechen, denn der Don Carlo von Konwitschny ist eine einziges szenisches Ärgernis. Die Spießbürgeridylle soll vielleicht lustig und der Philipp-Auftritt durch den Zuschauerraum originell sein? Szenischer Schrott, leider.

UwePaul, der Attila an der Scala ist eine völlig uneinheitliche Trottelinszenierung, mit Nazi-Uniformen, Pickelhelmen und die Papst-Szene als (kitschiges) Boticelli-Gemälde, dafür mit Pferd, jeder Akt aus einer anderen Zeit.

Aber musikalisch nicht so schlecht, gutes Dirigat, Spitzenchöre, von den Sängern waren vor allem Abdrazakov und Petean  überzeuggend, Sartori besseres Mittelmaß, Hernandez leider ein wenig enttäuschend, auch wenn die Kritik das alles etwas anders sieht.

8. Dezember 2018
11:49
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toni
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Ja, war Troubadour, nicht Rigoletto. Danke für die Korrektur.

8. Dezember 2018
8:13
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Gurnemanz
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29. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Oh verstehe. Naja, da ich nicht einmal 20 Minuten sondern 0 Minuten gesehen habe, halte ich mich zurück, aber Chenier hat ja angekündigt, auch die Übertragung anzuschauen, glaub ich.

Immerhin kann man bei Übertragungen leicht das Gerät abschalten, fertig 😂

8. Dezember 2018
8:07
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 762
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Ja genau, ich habe insgesamt 20 Minuten gesehen und gehört, aber insgesamt aufgezeichnet, es war bescheuert. Z.B. irrt Odabella im Abendkleid mit Perlenkette und Nerz über ein Schlachtfeld, dann die üblichen Nazi(?) Uniformen usw usw- Die Sänger kann ich so recht noch nicht einschätzen. Klang allerdings nicht so dolle und Sartori platzt bald

8. Dezember 2018
7:59
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 550
Mitglied seit:
29. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

UwePaul sagt
Inszenierungsschrott...

den konnte ich jedenfalls im Fernsehen gestern aus der Scala zur Genüge sehen, so einen Schrott habe ich lange nicht mehr gesehen  

Attila? Da kann ich nicht mitreden, ich hab die Übertragung nicht gesehen..

8. Dezember 2018
7:54
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 762
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Inszenierungsschrott...

den konnte ich jedenfalls im Fernsehen gestern aus der Scala zur Genüge sehen, so einen Schrott habe ich lange nicht mehr gesehen

8. Dezember 2018
7:31
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 550
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29. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Das kann ich nicht unwidersprochen stehenlassen. Ich halte den Konwitschny-Don-Carlos für eine der besten Inszenierungen, die ich jemals gesehen habe. Auch dass Sänger "ganz gewiß keine leere Bühne mit Vorhängen im Hintergrund" brauchen, bestreite ich. Mir als Zuschauer ist eine leere Bühne lieber als eine mit Krempel vollgestopfte. (Trovatore, nicht Rigoletto, war von Szabó) 

Insgesamt ziehe ich das persönliche Fazit, dass unter Holender viel daneben gegangen ist ist, aber ca. genauso viele Erfolge zu verzeichnen waren. Unter Meyer hingegen gibt es fast ausschließlich Misserfolge! Laufend werden brauchbare bis tolle Inszenierungen durch VIEL schlechtere ersetzt (man denke an Elektra, Traviata, Falstaff, Ariadne, Nozze, Rigoletto, Zauberflöte und andere), es werden fast ausschließlich langweilige und/oder minderbegabte Regisseure verpflichtet (spannendes Musiktheater gibt es in den Bundesländern, im Theater an der Wien und im Ausland - ich kann gerne konkrete Beispiele nennen), und die szenische Misere wird weder durch tolle Sänger (Ausnahmen bestätigen die Regel) noch eine interessante Programmgestaltung wettgemacht

Ich hoffe, dass Roščić frischen (besseren) Wind hineinbringt! 

7. Dezember 2018
20:00
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toni
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Zum Inszenierungsschrott aus der Ära Holänder würde mir spontan auch Otello (Mielitz) Wilhelm Tell, (Pountney) Lohengrin (Kosky) Don Carlos(Konwitschny) Rigoletto (Szabo) einfallen.

Der jetztige Lederhosen Lohengrin ist allerdings auch nicht besser.

Was haben doch Theo Otto, Zefirelli, Günter Schneider-S. Ponelle etc. für wunderbare Bühnenbilder gemacht. Große Künstler. Die haben auch gewußt was Sänger brauchen. Ganz gewiß keine leere Bühne mit Vorhängen im Hintergrund.

7. Dezember 2018
10:19
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Chenier
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28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

"Ja, auch Ioan Holender hat uns ganz schön viel Inszenierungs-Schrott hinterlassen, und dieser „Nabucco“ von Günther Krämer gehört in vordester Reihe dazu."

Danke, Frau Dr. Wagner, dass Sie das auch einmal thematisieren. Aber genau so, wie Holender durchaus einiges Brauchbares (der nach kurzer Zeit verschwundene Macbeth von der Konwitschny-Schülerin Nemirova mit dem berüchtigten Waldklo gehört allerdings mit Sicherheit nicht dazu) hinterlassen hat, gibt es in der aktuellen Meyer-Ära Inszenierungen, die man lieber nicht nachhaltig sehen möchte.

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