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https://festspiele-forum.de/index.php?thread/1371-corona-virus/&pageNo=146
3. November 2020
18:44
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Präzisierung: der Titel bezieht sich NICHT auf Corona, sondern auf die unangemessene und inhaltsleere Aussendung der Kulturstaatssekretärin. Dass der Anlass der Aussendung Corona war, hat nichts mit der mangelnden Qualität zu tun.

3. November 2020
17:49
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Halllo Tatjana,
es tut mir sehr Leid, aber ich habe nicht mitbekommen, dass dieses schreckliche Attentat etwas mit Oper zu tun hat. Ich lese erst gerade (17 Uhr 30) auf der Website des Kurier, dass die Opernbesucher befroffen waren. Im Tageskommentar des Merkers steht jetzt auch etwas, das ich heute Morgen dort nicht gesehen habe, wenn es dort bereits stand.

Davon abgesehen bezieht sich der (wenngleich ungünstig dargestellte) Titel dieses Diskussionsstrangs explizit auf Corona, nicht auf Terroranschläge. Es gibt keinen Anlass, hier Aussagen über Terroranschläge zu machen.

3. November 2020
14:23
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Ok, Lohengrin2, akzeptiere ich gerne. Wollte es halt einfach nicht glauben, dass man dieser schrecklichen Nacht (außer in den beiden Kritiken) keine Beachtung schenkt. Obwohl sonst über Skifahrer, Autorennfahrer, Fußballspieler und was weiß ich noch, berichtet wird. Aber ich denke der Chefredakteur wird sein Gründe haben, hoffentlich war er nicht selbst Betroffener. Nur der Schlusshinweis auf die US-Wahl und kein Wort über diese Nacht machte mich einfach sprachlos. Daher nichts für ungut! Und das Management der Staatsoper hat diesen wahrlich schwierigen Abend gut gemeistert, in den Kammerspielen dürfte es da nicht so gut gelaufen sein.

3. November 2020
13:01
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Sorry, ungeachtet der schrecklichen Ereignisse gestern gibt es ein genauso schreckliches immer noch: CORONA und der Vorbeugung galt die Diskussion bzw. Information !!!

3. November 2020
12:56
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Das schockiert mich jetzt doch: Am Tag nach dem schrecklichen Attentat hier in Wien schreibt man hier über Registrierungsmaßnahmen! Und der sonst so streitbare Chefredakteur negiert die Vorkommnisse ganz!

3. November 2020
12:34
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Was Lohengrin schreibt, galt für die Staatsoper. Im Burgtheater wurde kein Lichtbildausweis verlangt obwohl man zuvor darauf hingewiesen wurde unbedingt einen mitzunehmen. Ab der Pause wurde auch nicht mehr kontrolliert. Mit den Karten wurden die Besucher auch angewiesen welchen Eingang sie nehmen sollen.

3. November 2020
7:47
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DieKarten waren von vonherein personalisiet; beim Betreten des Hauses wurde ein Lichtbildausweis verlangt und der Name abgeglichen. Die Platzanweiser achteten genau auf den richtigen Sitzplatz und das Maskentragen.

3. November 2020
7:16
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Liebe Christine, können Sie auch etwas über die Registrierungstechnik schreiben? Müssten für eine Nachverfolgung z. B. in der Wiener Staatsoper bis zu 1200 unsortierte und handgeschriebene Blätter aus einem Karton manuell durchsucht werden oder waren die Daten digital erfasst und die Nachbarplätze eines von einer Infektion Betroffenen schnell zu ermitteln? Sicher kann man das als Besucher nicht abschließend beurteilen, aber wenn im Eingang des Opernhauses 50 Leute stehen, die Zettel ausfüllen, kann man das sicher sehen. Die Salzburger Festspiele hatten anscheinend eine digitale Erfassung, die Namen der Besucher mussten auf den Eintrittskarten stehen, sonst musste man sich für 15 Euro nachregistrieren lassen. Dort wäre es offenbahr tatsächlich möglich gewesen, innerhalb weniger Minuten eine Infektionskette nachzuverfolgen, auch wenn das dann anscheinend nie nötig war. Ob man wirklich sicher sein kann, dass solche Nachverfolgungen nicht stattfanden oder nur nicht an die Presse gemeldet wurden, halte ich auch nur für eine interessante Frage. Nur weil ich nie von solchen Fällen gehört habe, heißt das nicht zwangsläufig, dass sie nicht aufgetreten sind. Das wären alles wertvolle Informationen, um denn Sinn der aktuellen Maßnahmen richtig bewerten zu können.

2. November 2020
13:05
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In Österreich war bekannt, wer auf welchem Platz sitzt: z.B. Balkon 3. Reihe Platz 5: Max Mustermann.Wenn Herr Mustermann mit einer Begleitung kam, durfte sie auf Platz 4 oder 6 sitzen. Kam er allein, mussten diese beiden Plätze frei bleiben, auf Platz 3 oder 7 durfte aber bereits wieder jemand sitzen. Ebenso in den Reihen 4 oder 6 eine Person auf Platz 5. An den Garderoben war in den von mir besuchten Vorstellungen keine Spur von Abstand zu bemerken. Ich glaube, dass man nicht 15 Minuten mit jemand beisammen sein muss um infiziert zu werden, das erfolgt viel früher. Wie gefährlich es in den Öffis ist, weiß ich nicht, ich fühle mich dort aber nicht wohl und fahre seit März nicht mehr mit der U Bahn. Ich finde es auch sehr problematisch, dass man bei Bus und Straßenbahn drücken muss damit die Türen sich öffnen, im Bus sogar, damit er sicher stehen bleibt. Ich finde es auch nicht richtig, dass Menschen in den Öffis telefonieren oder sich miteinander unterhalten. Museen hätte ich bisher für eher sicher gehalten, aber man wollte keine Ausnahmen machen wie es im Mittagsjournal hieß.

2. November 2020
10:53
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Christine sagt
In Österreich war es aber doch etwas anders, denn bei uns gab es persionalisierte Sitzplätze  

Um das klarzustellen: Das ist in NRW auch so, es wurde ein gigantischer Aufwand betrieben (wie in meinem ersten Post zu lesen), aber anscheinend war bei 3 freien Plätze zwischen Besuchern bis Gestern keine Registrierung erforderlich, während 1 freier Platz zuletzt auch mit Registrierung in NRW gar nicht mehr erlaubt war. Falls es zu einem Vorfall kommt, können also nur noch alle Besucher der Veranstaltung informiert werden, was zuletzt immer noch genug waren, um viel manuelle Arbeit zu produzieren.

Zu Regeln bzgl. Feiern kann ich nichts sagen.

Hier noch ein Statement des Essener Intendanten:
https://www.theater-essen.de/p.....en/pm-118/

2. November 2020
8:54
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In Österreich anden in den letzten 2 Wochen aber auch öffentliche Feiern statt, die nachweislich keinerlei Abstände und nur punktuelles Maskentragen zeigten!
Ich war zu 2 Vorstellungen in der WSO; vorbildliches Konzept und diszipiniertes Publkum!
Besser fuhr man allerdings nicht mit den Öffies, da gibt es kein Corona......

Weder in November noch sonst wann muss man die Opernhäuser schließen, es geht ja jeder freiwilig hin. Wenn niemand sich mehr traut, ist das eine andere Sache.

2. November 2020
8:29
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In Österreich war es aber doch etwas anders, denn bei uns gab es persionalisierte Sitzplätze. Und da man bei - die Zahlen schwanken - bis über die Hälfte der Infektionen nicht zuordnen kann, können sie auch mit einem Opern- Theater oder Konzertbesuch zumindest indirekt zusammenhängen. Das kann auch der Burgtheaterdirektor nicht ausschließen, der sich schon wieder so aufregt. Im Burgtheater saßen übrigens direkt vor mir und direkt hinter mir Personen, nur der Platz daneben war frei. Und es wurde damals nur empfohlen die Maske nicht herunterzunehmen. Die Maskenpflicht galt ja erst seit Kurzem. Wenn es nur bei einem Monat bliebe, könnte man die Schließungen schon aushalten. Da bei uns die Infektionszahlen so hoch sind, bin ich skeptisch.

2. November 2020
7:42
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Christine sagt
Es ist traurig, dass Oper und Theater, wo es vermutlich sehr sicher ist, weil sich Menschen, die vermutlich eher selten in Theater oder Oper gehen, nicht an relativ einfache Regeln halten wollen.  

Auf Grund des verändeten Infektionsgeschehens ist es auch in Theater und Oper nicht mehr sicher. Die Abstandsregeln reichen ab einem gewissen Punkt nicht mehr aus. In der abgelaufenen Woche gab es in NRW deutlich mehr Probleme im Zusammenhang mit Theater und Oper als in den Monaten vorher zusammengenommen. Die Tonhalle Düsseldorf hat das letzte Sinfoniekonzert (5 Termine) wegen eines Coronafalls im Haus abgesagt. Remscheid hat das Sinfoniekonzert wegen drei Coronafällen im Haus abgesagt. Beim NOW-Festival in Essen (das diese Woche digital fortgesetzt werden soll) gab es in nur 4 Tagen bereits mehrere Probleme (Programmverkürzung, kurzfristige Programmänderung hin zu etwas ohne Bezug zum Festivalthema, Videozuspielung einer Aufnahme aus der ersten Jahrenshälfte), da Künstler nicht auftreten konnten (da sie in Quarantäne gehen mussten oder nicht anreisen konnten). Bei anderen Absagen in Duisburg und Köln sind mir die Gründe nicht bekannt. Da die Gesundheitsämter nicht mehr nachkommen und die Kontaktdatenerfassung (abgesehen von erfreulichen Ausnahmen) oft nach steinzeitlichen Methoden erfolgt (Papiererfassung und rein manueller Auswertung im Infektionsfall), ist eine Nachverfolgbarkeit von Fällen im Publikum real nicht mehr möglich und somit gar nicht mehr feststellbar, ob es tatsächlich keine Fälle beim Publikum in Theater und Oper gibt. Außerden müssen die Besucher ja auch in die Oper kommen, wobei sie sich möglicherweise einem hohen Risiken aussetzen, wenn sie z. B. öffentliche Verkehrsmittel nutzen.

Die meisten Häuser können m. E. auch nicht allen Ernstes sagen, dass sie alles getan haben, um eine effektive Arbeit der Gesundheitsämter zu ermöglichen. Es kann mir niemand erzählen, dass man aus einem Papierstapel mit zuletzt 250 hingekrakelten Kontaktdaten und z. T. falsch oder ungenau (Rangangabe fehlt) notierten Platznummern ernsthaft Infektionsketten nachvollziehen könnte. In der Essener Philharmonie waren in den letzten Tagen gar keine Plätze mehr registriert (allerdings 3 Plätze zwischen den Besuchern frei), sodass man direkt alle Besucher benachtichtigen müsste, wenn das nötig ist (das waren weitaus weniger als 250, aber immer noch genug).

Man kann nach den Schuldigen für die Situation fragen, aber die Lösung ist im Moment bestimmt nicht, Theater und Oper um jeden Preis offen zu halten. Ob die aktuell ergriffenen Maßnahmen die richtigen sind, ist eine andere Frage. Der Intendant des Aachener Theaters wies auf WDR3 darauf hin, dass er allein im Opernfoyer stehend auf die übervölkerte Bushaltestelle vor seinem Haus schaute. Immerhin fand wohl gestern noch die Calisto-Premiere statt - das selbst vor einigen Monaten von Corona schwer gebeutetelte Haus hatte damit exakt einen Opernspieltag zwischen den beiden Lockdowns.

1. November 2020
16:32
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Ich weiß nur, wie es Monaco zumindest heute macht:
Durch die strikten Vorgaben in Frankreich können nur mehr Besucher aus Monaco live dabei sein. . Mit der Eintrittskarte müssen sie nicht bis 20h aber spätestens um 22h zu Hause sein. Für die anderen wird das Konzert live und gratis auf der Homepage http://www.opmc.mc übertragen ! Also wohl für Bruckner-Freunde in ganz Europa.
Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo
DIFFUSION EN DIRECT DU CONCERT – DIMANCHE 1ER NOVEMBRE 18H

Le concert de l’Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo du dimanche 1er novembre à 18h est maintenu à l’Auditorium Rainier III, dans le strict respect des mesures annoncées par le Gouvernement Princier le 30 octobre. La conférence d'avant concert à 17h d'André Peyrègne est également maintenue.
Les règles de confinement en vigueur sur le territoire français n’autorisant pas de dérogation pour assister à un concert, celui-ci ne sera malheureusement accessible qu’aux résidents de la Principauté.
En effet, si le couvre-feu à Monaco est fixé à 20h00, le public des spectacles bénéficie d’une dérogation, sur présentation du billet comme justificatif, pour regagner son domicile jusqu’à 22h00 au plus tard.
Toutefois, afin de permettre à un large public de profiter de ce concert, une diffusion audio en direct de ce concert sera proposée gratuitement sur notre site http://www.opmc.mc.

Au programme :
Jukka-Pekka SARASTE direction
Sergej KRYLOV violon
Max BRUCH
Concerto pour violon n°1, opus 26
Anton BRUCKNER
Symphonie n°3, WAB 103, « Wagner » (version 1877)

L

1. November 2020
15:57
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Dalmont, ich teile Ihren Standpunkt im Beitrag 2 vollkommen. Das gilt auch für Lohengrins Beitrag 1. Es ist traurig, dass Oper und Theater, wo es vermutlich sehr sicher ist, weil sich Menschen, die vermutlich eher selten in Theater oder Oper gehen, nicht an relativ einfache Regeln halten wollen. Allerdings trifft das ja nicht nur auf die österreichische Bevölkerung zu. Die Infektionszahlen steigen auch in anderen Ländern wieder stark an. Weiß das Merker Team, welche Opernhäuser in Europa noch offen sind und einen normalen Spielbetrieb haben?

1. November 2020
12:18
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Das kann ja vielleicht au dem Klageweg noch gekippt werden.... Die darf man/frau nicht aufgeben.

1. November 2020
9:54
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Lohengrin2 sagt
Vielleicht kommt Herr Roscic (und seine Kollegen) auf dieselbe Idee, wie Herr Neef in Paris: mit den Vorstelungen einfach so früh anfangen, dass zur Sperrstunde alle zu Hause sein können............  

Das Problem ist aber nicht (nur) die Ausgangsbeschränkung, sondern dass in §13 ausdrücklich Veranstaltungen verboten werden (unabhängig von der Uhrzeit).

1. November 2020
8:36
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dalmont, Sie sprechen mir aus der Seele!

Vielleicht kommt Herr Roscic (und seine Kollegen) auf dieselbe Idee, wie Herr Neef in Paris: mit den Vorstelungen einfach so früh anfangen, dass zur Sperrstunde alle zu Hause sein können............

1. November 2020
8:10
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Jetzt ist der gordische Knoten wieder da, den niemand entwirren kann und den zu durchschlagen nur Unheil zur Folge haben kann.
Die Staatsoper war bei meinen Besuchen im September/Oktober der für mich (gefühlt) sicherste Ort, so sicher wie meine Hotelaufenthalte in Mittelitalien ab Mitte Oktober. Alles basierend auf von verantwortungsvollen Menschen (Operndirektoren oder Hotelbesitzern) überlegt gestalteten Besuchsmöglichkeiten (wie auch in meinem Wiener Stammcafé, das ein Abendcafé ist). Sie alle müssen zumachen. Für die Oper zahlen wir alle, die anderen – meine persönlich so geschätzten persönlich namhaft zu machenden Unternehmer – zahlen auch mit ihrem persönlichen Vermögen. Verkehrte Welt!
Auf der anderen Seite, mein oberösterreichisches Zweitheimatsdorf: ein großer Cluster, der auf ein Fussballspiel zurückzuführen war (gegen die Begeisterung der Fans der Oper in kurzen Hosen ist wohl die Begeisterung der Wiener Opernfans der in Wien so treffend benannte Lercherlschaas), ein zweiter auf ein Jubiläum eines Gastronomiebetriebes, zu dem statt der geladenen 30 Menschen plötzlich (dank moderner Medien) 200 vor der Tür standen. Wer kann sowas kurzfristig in notwendige Bahnen lenken? Aber es gibt dort Todesfälle von Menschen, die man kennt und die keine statistische Größe sind.
Am Staatsfeiertag war ich in der Azteken-Ausstellung, sehr interessant, aber man muss doch etliches lesen. Ich war entsetzt, warum die Menschen nicht warten wollten, bis ich (oder auch andere) damit fertig waren und rückten mir ständig zu nahe, alle, ob jung oder risikogruppenalt wollten offensichtlich so schnell wie möglich wieder hinaus.
Ein kurzer Rekurs in mein Berufsleben: Wenn ich mit Schnupfen ins Büro kam, hörte ich (wiewohl Führungskraft): Kommen Sie uns nur nicht zu nahe. Und jetzt? Ich versteh nicht, warum jemand staatliche Regelungen braucht, um die simpelsten Regeln einzuhalten? Sich nicht nahe zu kommen, den Leuten nicht ins Gesicht zu schnaufen, auf Hygiene zu achten.
Es gäbe noch viel zu sagen, aber da würde ja wieder die mir zugedachten Grimmschen ausdemlebenschwänke-Prügel losgelassen werden.
Fazit: Kaufen Sie Martingänse, die sind alle schon geschlachtet. Unterstützen Sie diejenigen, die sich darauf vorbereitet haben, die Bauern, die sie großgezogen haben. Organisieren Sie in kleinen Kreisen Feste, man kann auch mit vier Personen feiern (wir sind ja alle schon älter, und als 70er ist es eh sinnvoller, früher zu essen, wir können mit unseren Fressorgien gerne schon um 19.59 fertig sein).
Und: weil es manchmal auch Literaturhinweise im Forum gab, was wäre es mit dem Büchlein „Was ist Leben“ unseres wunderbaren Erwin Schrösdinger? (Mag nicht Dr. Wagner einmal einen Schnitzlerausflug unternehmen?)
Ich will ljetzt Schluss machen.
Zwei PS an AC:
a) Ich möchte die Fussballbegeisterung nachvollziehen können , ich kann es nicht und frage mich immer, warum: Meine Erklärung: weil ich und meine zwei Brüder am Land nie kicken durften.
b) AC, Sie betonen so oft, dass Sie alt sind und zugunsten Ihrer Tochter und Ihres Rafaels abtreten wollen. Haben Sie sich je gefragt, dass Kinder und Enkel ihre Eltern und Opas so lange um sich haben wollen, wie es irgend nur geht? Das Furchtbarste doch sind opferbereite Eltern. Wofür wollen sie büßen?

31. Oktober 2020
16:47
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Was für ein dummes Geschwätz!
Weder Sport, noch Kultur, müsste büßen, wenn die simplen Regeln exekutiert würden.
Es ist sattsam bekannt, dass insbesondere bei Musikveransaltungen der klassischen Musik das Publikum durch strenge Hyginekonzepte gelenkt wird und sich sehr diszipliniert verhält.
Dem gegenüber steht eine viel zu große, nicht definierbere Menge an Menschen, die jegliche Regeln der Vorbeugung mit Füßen treten, jedoch nicht zur Verantwortung gezogen werden. Eine befreundete Anwältin berichtete mir von derartigen Szenen; die in dieser Kommune diesbezüglich zuständigen Leute sind nicht auf der Straße unterwegs, sondern sitzen im Büro. Erst ein Anruf scheint Bewegung gebracht zu haben.....
So viele Opern und Fussballplätze kann man gar nict zusprren, um den Schaden, den die Ignoranten verursachen, wieder wett zu machen......

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