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Holländer Bayreuth | OnlineMerker | Forum

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Holländer Bayreuth
8. August 2021
1:13
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alcindo
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Forumsbeiträge: 429
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21. Januar 2021
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mme haben realitaetsverlust, tut mir leid

7. August 2021
21:44
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 573
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20. Januar 2021
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Wer hier versucht, Noten zu verteilen ist klar: die neidigen Buben, die mit besseren nicht mithalten können. Wer zu meinem Favoritenkreis gehört, ahnen Sie nicht einmal, geschweige wissen was darübern. Nur auf eiinem, der nicht nur für mich herausragend ist, herumzuhacken, zeigt die ganze Kleinlichkeit und die Unkenntnis der diversen Büblein.

Lassen Sie es bleiben,. Ihr Format schrumpft in Richtung unsichtbar.....

7. August 2021
21:14
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alcindo
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Forumsbeiträge: 429
Mitglied seit:
21. Januar 2021
sp_UserOfflineSmall Offline

werte mme, Sie glauben hier noten verteilen zu muessen, auf diese art werden Sie immer anecken, inhaltlich bieten Sie leider wenig, ausser jubel fuer ihren favoriten und dessen dunstkreis, dann natuerlich boshafte kommentare bei konkurrenten(Beczala, Flores..), die ja Ihrer nicht wiklich geschaetzten meinung nach stimmliche defekte haben, was von Ihnen positiv kommt, sind hinweise auf links, usw....aber Ihr ton mit den kollegen ist einer lohengrine niocht wuerdig, Ihr ton mit mir macht mir eigentlich wenig aus, Sie werden es nie schaffen mich zu beleidigen, ich versteh natuerlich auch, warum Ihnen oefters meine meinungen nicht behagen

7. August 2021
20:29
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 573
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20. Januar 2021
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Was für widerliche Kleingeister Ihr doch seid.... Das Forum leidet unter solchen Typen. Kein Inhalt, nur Neid, Gift und Galle und kindisches Schein-Imponiergehabe. Arme Kreaturen......

7. August 2021
19:25
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HansLick2
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Forumsbeiträge: 53
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25. Januar 2021
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@ 25: ihr kapskutscherinnen ton reizt ja dazu. wenig übrig geblieben vom steirischen beamtentöchterl welches in D karriere machte?

7. August 2021
17:09
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 573
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20. Januar 2021
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Bei Ihren Meldungen kann man nur sagen: schade, dass Sie nicht in die Wolfsschlucht gefallen sind; oder war das doch der Fall und die Nachwirkungen sind deutlich merkbar?

Die diversen Herren müssen ganz schön um sich schlagen, damit sie sich toll fühlen können........ Inhaltlich ist ja nicht viel los.

7. August 2021
16:42
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Michael Tanzler
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Forumsbeiträge: 89
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1. Februar 2021
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Bei Ihren Meldungen Madame, kann man nur sagen, Schade, sehr schade,  dass die Wirkung der Wolfsschlucht nachgelasssen hat.....

6. August 2021
20:06
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 573
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20. Januar 2021
sp_UserOfflineSmall Offline

gefahrlos in die Oper gehen

Können Sie in Bratislava, Maribor, St.Margarethen etc.......

6. August 2021
20:05
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 573
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20. Januar 2021
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Meinen Sie......

Weniger Hokuspokus und inhaltsreichere Darstellung hätts getan, aber die Hyper-Naturalisten hatten damals noch das Sagen! Die Musik hat ich sehr beeindruckt, mein Vater musste mir am Klavier die Arie vorspielen (dafür war ich nicht "zu klein"!)

6. August 2021
19:21
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Christine
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Forumsbeiträge: 265
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22. Januar 2021
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Toni, ich kann Ihnen vollinhaltlich zustimmen. Schade, dass man nicht mehr gefahrlos in die Oper gehen kann wie Sie schreiben. Konzerte können wir für mich leider einen schönen Opernabend nicht ersetzen.

Wer von einer naturalistischen Wolfsschlucht abgeschreckt wird, ist wohl noch zu jung für diese Oper gewesen.

6. August 2021
19:02
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 573
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20. Januar 2021
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Ich war 1956 zum 1. Mal in einer Oper (er Freischütz) und ich war von der naturalistischen Wolfsschlucht entsetz und abgeschreckt.......

Jahre später hat mch eine superrealistisch ausgestattete Meistersinger-Inszenierung (bei schlechtem schreiendem "Gesang") für lange Zeit von Wagner vertrieben.

6. August 2021
17:45
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Toni
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Forumsbeiträge: 24
Mitglied seit:
11. März 2021
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Man kann sich nur wundern was heutzutage an Geschmacklosigkeiten und willkürlichen Umdeutungen des Librettos auf den Opernbühnen alles möglich ist und von Teilen der "fortschrittlichen" Presse und auch Teilen des Publikums sogar bejubelt wird. Hauptsache anders und grell.

Wo wird dieser Weg hinführen und wie geht es weiter? Mehr als nackt geht ja nicht, was will man sonst doch alles zeigen?  

Ich bin 1967 zum 1. mal in einer Vorstellung der Wr. Staatsoper gewesen (Falstaff) und ab diesem Zeitpunkt begeistert von dieser Kunstform. Erinnere mich noch an Argeo Quadri als Dirigent und Oliviera Miljakovic als Nanetta. Niemals in den 50 Jahren seither habe ich mich allerdings dafür interessiert von wem die Inszenierung stammt.

Heutzutage leider schon um keine böse Überraschung zu erleben, die Namen dieser "Regiegenies" brauche ich nicht mehr zu erwähnen, wurde schon oft hier gemacht. Früher konnte man halt noch gefahrlos in die Oper geh`n. Dafür gehen meine meine Gattin und ich jetzt öfter in Konzerte. Jedes Ding hat halt seine Zeit!

6. August 2021
14:29
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florezaficionada
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Forumsbeiträge: 23
Mitglied seit:
19. April 2021
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zur ouverture zeigte die regie doch daland zeppenfeld als kopulierenden filou mit einer jungen dame. war dann der durch die szene laufende bub vielleicht der 1. spross aus dieser beziehung? die idee, dass die sitzengelassene mutter suizid begeht und ihr kind als waisen zurücklässt, entspringt wohl der phantasie männlichen ego-denkens. oder war es sogar mord? fragen über fragen!

warum erschießt mary den holländer? oder gab vielleicht erik den mord in auftrag?

dem literarischen denkmuster vom besuch der alten dame folgend würde ich vorschlagen, am schluss den holländer als rächer auftreten zu lassen, der alle beteiligten erschießt, die ihm die hoffnung auf erlösung vermasselt haben. das wäre doch logischer! 

3. August 2021
18:21
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In Bayreuth gibt es derzeit (insoweit kaum bemerkt) den Besuch der alten Dame von Friedrich Dürrenmatt. Die Inszenierung erscheint mir schlüssig, stimmig, ansehnlich. (Aus der alten Dame einen älteren Herren zu machen, liegt sicherlich im Bereich des Künstlerischen.) Komponist? Ganz einfach: Richard Wagner. Ja, die Noten passen ganz gut dazu!
Mit dem Text, der dazu gesungen wird, ist es allerdings irgendwie komisch. Aber Katharina Wagner muss es wohl als zum Erbe ihres Urgroßvaters passend empfunden haben.
Mein Fazit: Der Besuch der alten Dame im falschen Film.

29. Juli 2021
10:22
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MRadema796
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Forumsbeiträge: 171
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20. Januar 2021
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Wenn Inszenierungen Kunst sein sollen, müssen wir Künstler auch zulassen - also lebende Künstler, denn tote Künstler können naturgemäß keine Oper gestalten. Wir landen dann zwangsläufig bei einer modernen Darstellung. Ich habe den Verdacht, dass das nicht das ist, was Gulliver zum Ausdruck bringen wollte.  Seine Meinung zu von Künstlern gestalteten Opern wird leider in seinem letzten Post für mich nicht ersichtlich. Picasso und Kishon sind keine lebenden Künstler, fallen daher für Neuinszenierungen komplett aus. Der von ihm zusammengefasst Marina-Abramović-Lebenslauf wiederum sagt nicht über die aktuelle Produktion in München aus.

Wenn Michael Tanzler die Marina-Abramović-Produktion "7 Deaths of Maria Callas" als "Dreck" bezeichnet, belegt er, dass er sie nicht gesehen hat. Ich habe nicht ein einziges Buh gehört. Das will im Nationaltheater München schon etwas heißen. Es gab tatsächlich nichts, dass Anlass dafür hätte bieten können, auch keine Unruhe im Saal während der Aufführung. Begeisterer Jubel sieht aber auch anders aus. Die Produktion hat die Menschen wohl doch eher ratlos zurückgelassen. Was sagen die sieben gezeigten Bühnentode (die zum Teil weit vom Todeszeitpunkt enfernt sind, z. B. das "Vissi d'Arte" aus Tosca) über den abschließend gezeigten Tod von Maria Callas aus? Aus dem auf der Website der Staatsoper zu sehenden Interview würde ich am ersten entnehmen: Nichts, die Bühnentode haben mit dem realen Tod nichts gemein.

Zurück zu dem Satz zuvor von mir zitierten Satz:

"Bald würden Künstler keine Skulpturen, Gemälde oder Installationen mehr anfertigen. Sie seien mental so stark, dass sie ihre Kunst, ihre Botschaft direkt auf andere Menschen übertragen können."

Für mich folgt daraus:

1. Derzeit sind Künstler (incl. Marina Abramović) so schwach, dass sie Skulpturen, Gemälde oder Installationen anfertigen müssen, wenn sie ihre Botschaft auf andere Menschen übertragen möchten.

2. Der Anspruch eines Künstlers ist, eine Botschaft auf andere Menschen zu übertragen. Wenn die Reaktion darauf ist, dass es sich um "Dreck" handelt, gelingt selbst das anscheinend nicht immer.

3. Der Anspruch eines Künstlers ist, _seine_ Botschaft auf andere Menschen zu übertragen. Also nicht - oder zumindest nicht unbedingt-, die Botschaft, die der Komponist der Oper vermitteln möchte.

4. Im Fall von "7 Deaths of Maria Callas" wird die Botschaft aus sieben Opern und einer Neukomposition generiert. Das ist etwas, bei dem ich tatsächlich auch sehe, dass ein Künstler legitim zu Werke geht. Ich sehe nicht eine Oper von Verdi oder Puccini, sondern von Abramovic, und zwar eine beeindruckende Oper, die ich jedem empfehlen kann (auch wenn ich sie noch nicht verstanden habe).

5. Im Umkehrschluss möchte ich die These aufstellen, dass es zwar Künstler geben mag, die sich in den Dienst einer Oper stellen, dass aber per se ein Künstler nicht das ist, was es braucht, um eine Oper verständlich zu vermitteln, der Künstler kann da eher im Weg stehen. Es braucht vielmehr einen Kunstvermittler, der nämlich die Botschaft des Komponisten-Künstlers vermittelt. So gesehen halte ich eine nicht-künstlerische Inszenierung tendentiell für den besseren Ansatz, obwohl auch das nicht bedeutet, dass die Botschaft des Komponisten vermittelt wird.

Und generell: Die Vermittung der Botschaft des Komponisten gelingt nicht immer. Sowohl traditionelle als auch moderne Inszenierungen können gut oder schlecht sein. Von den Inszenierungen, die ich gesehen habe, würde ich maximal 20% als wirklich gelungen bezeichnen, aber in der Regel finde ich eigentlich immer etwas, das mir gefällt und etwas, das mir nicht gefällt.

28. Juli 2021
22:02
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Hunding50
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27. Juli 2021
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Wieso müssen Anhänger von werkgerechten Inszenierungen immer  solche Haßkommentare  schreiben,  wenn ihnen eine Inszenierung nicht gefällt . Meisten haben diejenigen  die Inszenierung noch nicht mal live gesehen. Und wenn jemand einen anderen Geschmack hat, sollte man nicht so abfällig darüber schreiben. Ich bin froh mir meine Neugierde behalten zu haben und bin offen für alles. 

28. Juli 2021
18:45
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Toni
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11. März 2021
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Man staunt was in den letzten Jahrzehnten so alles als Kunst verkauft wurde. Getrocknete Kuhfladen eingerahmt, völlig leeres , weißes Bild, Busen durch Röhren zu begrapschen, urinieren auf der Bühne usw..

Rigoletto am Mond in Raumfahreranzügen, Tannhäuser als LKW Fahrer etc..............

Offensichtlich aber ein gutes Geschäft für Leute die sonst kein besonderes Talent haben als Geschmacklosigkeiten und andere Blödheiten dafür anzubieten. Von Teilen der Presse auch noch großartig besprochen. Anscheinend leben wir aber in einer Zeit in der Schönheit, guter Geschmack, wirkliches Können nicht mehr so gefragt sind? Hauptsache grell!

Jedem das Seine, aber wundern wird man sich noch dürfen!

28. Juli 2021
17:51
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Dalmont
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Forumsbeiträge: 134
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22. Januar 2021
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Warum die Anführungszeichen bei meinem Namen? Warum dieses eigenartige, und Sie verzeihen, läppische, („Ja sehr komisch“-)hahaha?

Dass Sie mit Marina Abramović und Performance nix anfangen können, das brauchen Sie nicht extra zu betonen. Ich wage zu bezweifeln, dass Sie überhaupt mit Kunst der letzten 75 Jahre was anfangen können, möglicherweise mit den Jahren davor.

Dass Ihr einziges ästhisches Argument Dreck ist, spricht nicht sehr für Sie. Und wird langweilig. Vielleicht variieren Sie einmal: Unrat, Kot, Mist, Abfall, auch das elegante merde bietet sich an. Möglicherweise können Sie auch dem Begriff Entartung etwas abgewinnen.

 

Und da Sie ja so ein leidenschaftlicher Donizetti-Verehrer sind (er kann sich leider nicht dagegen wehren): Sie werden es eh schon wissen, nächstes Jahr gibt es am Teatro del Maggio eine von Cesare Lievi inszenierte Linda di Chamounix. Mit diesem klugen, gebildeten, stilsicheren und poetischen Regisseur müssten Sie doch was anfangen können, er wird Ihnen sicher nicht weh tun. Was in Ihren Augen gegen ihn sprechen wird: dass er unter Peymann am Burgtheater geschätzt wurde

28. Juli 2021
16:39
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Michael Tanzler
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Forumsbeiträge: 89
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1. Februar 2021
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Marina Abramovic soll "Künstlerin" sein???    hahahaha     im Sinne der "Dalmonts", Bachlers, Kaups etc..  vielleicht, ....mögen die sich an solchem Tun ergötzen - aber die sollen sich das dann auch selber bezahlen, eine "Förderung" mit öffentlichen Geldern für solchen Dreck ist unmoralisch bis zum Exzess!

28. Juli 2021
8:06
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Gulliver
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Forumsbeiträge: 47
Mitglied seit:
23. März 2021
sp_UserOfflineSmall Offline

Picasso: “ … Kunst nicht mehr die Nahrung der Besten … alle Wandlungen und Launen … stehen einem intellektuellen Scharlatanismus offen. Das Volk findet in der Kunst weder Trost noch Erhebung. Aber die Raffinierten, die Reichen, die Nichtstuer und die Effekthascher suchen … Seltsamkeit, Originalität, Verstiegenheit und Anstößigkeit. …habe ich selbst alle diese Kritiker mit zahllosen Scherzen zufriedengestellt, … die sie umso mehr bewunderten, je weniger sie verständlich waren.

 Durch diese … habe ich mich schnell berühmt gemacht. … bedeutet Verkauf, Vermögen, Reichtum. Ich bin heute …  reich. … kann ich mich nicht als Künstler betrachten im großen Sinne des Wortes. … Ich bin nur ein Spaßmacher, der seine Zeit verstanden hat und alles, was er konnte, herausgeholt hat aus der Dummheit, der Lüsternheit und Eitelkeit seiner Zeitgenossen.“

 Ephraim Kishon, Schriftsteller: „Die moderne Kunst ist ein Welt-Bluff, der größte Betrug, den es je gab. Niemand wagt ein Wort zu sagen, weil er sofort von der Kunstmafia in den Medien erledigt wird. …  ist Bluff, Gaukelei, ekelhafte Schmiererei. Man denkt dabei: Bin ich nicht normal oder die Welt? Über alles gibt es Umfragen, aber nicht um die moderne Kunst. Die Antworten wären zu 99 %: Es ekelt mich davor“.

Marina Abramović

1974 – nackt vor Publikum auf einem Tisch in Neapel, Objekte von Nadel bis Pistole, liefert sich Publikum aus. Sechs Stunden lang dürfen die Besucher alle verfügbaren Waffen gegen die Künstlerin einsetzen.

1977 – Kölner Kunstmesse, ohrfeigte sich das … sitzende Liebespaar (Abramović + Ulay) zwanzig Minuten

1997 – Aktion, legte sich in brennendes Sägemehl, erstickte fast.

1997 – nackt in zwei Metern Höhe auf an der Wand befestigten Fahrradsitz. Arme und Beine sind abgespreizt, Kreuzigung

1997 – jeden Tag mehrere Stunden …, einen Berg frischer Rinderknochen mit einer Bürste zu reinigen, während sie Totenlieder aus ihrer Heimat sang.

2002 – zwölf Tage und Nächte … in nach vorne offenen, vom Publikum einsehbaren Räumen .., wobei sie nur Mineralwasser zu sich nahm, aber nicht aß, sprach, schrieb oder las und nicht länger als sieben Stunden täglich schlief und dreimal täglich duschte.

 2005 –  Kunstfilm … mit Sexual- und Fruchtbarkeitsriten auf dem Balkan  … erklärt  verschiedene Riten, … Frauen ihre Brüste in die Sonne oder ihre Vulva in den Regen halten oder Männer im Freien masturbieren oder den Boden penetrieren.

2010 – saß im Atrium des Museums an einem Tisch und schwieg … gegenüber ein Stuhl mit Besuchern …. nach 736 Stunden endete die Performance…

Vom 11. Juni bis 25. August 2014 …  Langzeit-Performance … bei der sie – wie auch das Publikum – vollständig auf Objekte verzichtete: … “ „ … eine Art zeitlosen Raum erschaffen, in dem Menschen Stunden an Zeit mit mir verbringen … Das Museum wird leer sein, keine Kunstwerke … diesmal einfach alles weglassen, selbst ein Konzept.“

Diverse Auszüge: … keine Angst vor Schmerzen …, fordert diese heraus. … sich mit einer Rasierklinge in den Bauch ritzte, sich auspeitschte und nackt auf einem Eisblock legte.  … fügte sich Schmerzen zu,  …in New York 75 Tagen sieben Stunden täglich auf einem Stuhl …
Das Interesse der Performance-Pionierin Abramovic an solch einer bizarren Thematik überrascht nicht. Belastung und Versehrung ihres menschlichen Körpers ist zentral… 

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