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Hänsel und Gretel an der Wiener Volksoper
29. Dezember 2019
11:32
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Chenier
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Forumsbeiträge: 610
Mitglied seit:
28. Februar 2018
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Leichte Muse, musikalisch sehr zugänglich, ein typischer Offenbach eben und wirklich empfehlenswert.

29. Dezember 2019
2:28
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 691
Mitglied seit:
29. September 2018
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Chenier sagt
War übrigens in der VO bei Offenbachs "König Karotte", auch etliche Kinder, aber sehr ruhig, nur ist das ein politisches Gleichnis mit ziemlich grauslichem Inhalt und eigentlich nichts für Kinder.

Von Musik und Inszenierung übrigens empfehlenswert.   

Danke für den Hinweis, ich habe auch schon Positives darüber gehört! Mal schauen, ob es sich bei mir ausgeht..!

27. Dezember 2019
12:34
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 989
Mitglied seit:
28. Februar 2018
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Chenier,

da muss ich vehement widersprechen.

Das schrieb Herr Krobot aus der Berliner Aufführung, und kann das voll bestätigen, allerdings eine Aufführung kurz vorher

Die Oper hat dem jugendlichen Publikum gefallen. Auf jeden Fall war es deutlich leiser, als das Gehuste der Alten.

Kann das im Großen und Ganzen auch für andere Aufführungen bestätigen. Die Eltern sind oft nerviger

 

27. Dezember 2019
11:13
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Chenier
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Forumsbeiträge: 610
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Da gebe ich Ihnen recht, Gurnemanz, die Unsitte, Kinder im Vorschulalter in die Oper mitzunehmen wird immer schlimmer und ist manchmal wirklich störend. Das sollten aber die Häuser durchgreifen, denn es gibt ein Alterslimit von 6 Jahren. Ich habe bei meinen Kindern erst mit 8 Jahren vorsichtig begonnen und das auf ihrem ausdrücklichen Wunsch, also ohne Zwangsbeglückung.

War übrigens in der VO bei Offenbachs "König Karotte", auch etliche Kinder, aber sehr ruhig, nur ist das ein politisches Gleichnis mit ziemlich grauslichem Inhalt und eigentlich nichts für Kinder.

Von Musik und Inszenierung übrigens empfehlenswert. 

26. Dezember 2019
0:11
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michael koling
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Forumsbeiträge: 60
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17. Juni 2018
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Bei dieser Besprechung stimmt zumindest ein Detail nicht, gleichgültig welches Datum die Vorstellung war

Elisabeth Flechl ist Sopran und nicht Mezzosopran

 

Vielleicht kann ja ein Vertreter von klassik-begeistert.de diese Unklarheit erläutern; die Glaubwürdigkeit dieses Mediums ist jedenfalls angekrazt (um nicht zu sagen beschädigt) 

25. Dezember 2019
23:23
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 691
Mitglied seit:
29. September 2018
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Danke für den Hinweis! Allerdings ist die Besprechung vom 23. Dezember 2017, außerdem trifft sie überhaupt nicht das, was ich mir von einer Aufführungsbesprechung erwarte (daher lese ich diesen seltsamen Klassik-Begeistert-Blog auch nie)...

25. Dezember 2019
23:03
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HansLick
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Forumsbeiträge: 42
Mitglied seit:
7. September 2019
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interessant ihre besprechung.

heute im tageskommentar wird H&G vorstellung volksoper vom 23.12.2019 besprochen, steht zwar dresden, also draufklicken.

25. Dezember 2019
21:37
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 691
Mitglied seit:
29. September 2018
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Mi., 25. Dezember 2019: WIEN (Volksoper): Engelbert Humperdinck, Hänsel und Gretel

Hänsel und Gretel am Christtag in der Volksoper um 17:00 – das ist natürlich eine Kindervorstellung: Ganz kleine Kindern, die noch nicht sprechen können, in die Oper mitzunehmen, ist natürlich Schwachsinn, aber allgemein war auch heute zu merken, dass sich die Erwachsenen deutlich lästiger als die Kinder zu verhalten pflegen (ich habe tatsächlich zwei ca- 25 bis 30jährige gesehen, die ein Selfie WÄHREND der Aufführung machten). Wie auch immer, wenn man sich einen Stehplatz sucht, von dem man nur einen Teil des Zuschauerraums sieht, ist auch eine Kindervorstellung trotz dem Lärmpegel erträglich (übrigens: „trotz“ steht mit Dativ und nur mit Dativ, auch wenn mir das einige nicht glauben).

Hänsel und Gretel wird an der Volksoper (wohin das Stück auch gehört, nämlich nicht in die Staatsoper) seit 1985 in der Inszenierung von Karl Dönch (Bühnenbild und Kostüme von Toni Businger) gezeigt, und auch als Nicht-Fan traditioneller Produktionen muss ich einräumen, dass die Arbeit handwerklich sehr gut gemacht ist. Wenn man eine konservative Produktion sehen möchte, ist man mit der Dönchschen sehr gut beraten. Die Produktion kann, wenn es nach mir ginge, noch die nächsten 50 Jahre am Spielplan stehen, denn sie erfüllt ihren Zweck. Irritierend finde ich, dass die Hexe beim Zauberspruch elektronisch verstärkt/verzerrt wurde, aber das ist sicher nicht dem schon längst verstorbenen Regisseur anzulasten.

Der große Pluspunkt der Aufführung war das Volksopernorchester unter der Leitung Christof Prick, das heute deutlich besser als üblich klang. Anita Götz hat mir als Gretel sehr gut gefallen, für diese Rolle an diesem Haus passt ihr heller Sopran. Elvira Soukop war allerdings kein guter Hänsel, denn ihre Stimme klingt in jeder Lage anders bzw. hört sich permanent irgendwie verkrampft an (soweit ich es mit bloßem Auge erspähen konnte, sperrte sie auch beim Singen den Mund fast dauernd auf). Elisabeth Flechl war eine sehr gute Mutter, während Morten Frank Larsen auch in der recht kurzen Rolle des Besenbinders zeigte, dass die Stimme schon fast komplett ruiniert ist (wie immer ging es genau zehn Minuten lang gut, dann hatte er große Stimmprobleme, vor allem am Schluss). Ulrike Steinsky ist als Knusperhexe genau richtig eingesetzt, auch wenn ihre Stimme von Jahr zu Jahr weniger wird. Für mich am spannendsten waren die Sängerinnen zweier Nebenrollen, weil ich diese noch nicht gehört hatte: Ghazal Kazemi (Sandmännchen) war ausgezeichnet und ist ein Gewinn fürs Ensemble, was ich von Lauren Urquhart (Taumännchen) nicht sagen kann: Laut Homepage ist sie „mit 22 Jahren eine der jüngsten Sängerinnen, die je fix ins Ensemble der Volksoper Wien aufgenommen wurden“, und die Stimme klingt in der Höhe noch unausgebildet. Soweit ich es von heute beurteilen kann, wäre es für sie sehr ratsam, die Technik zu verbessern und dann mit 25 wiederzukommen.

Insgesamt hat mir‘s im großen und ganzen gefallen. Trotzdem ärgerlich, dass von Humperdinck so gut wie nur Hänsel und Gretel aufgeführt wird und man die (viel besseren) Königskinder mit der Lupe suchen muss.

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