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Gustav Kuhns Selbstdemontage | OnlineMerker | Forum

 

 

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Gustav Kuhns Selbstdemontage
26. Oktober 2018
12:22
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HansLick2
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Forumsbeiträge: 106
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14. März 2018
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multitasking! 

https://de.wiktionary.org/wiki/multitaskingf%C3%A4hig

also ruhig blut und abwarten.

25. Oktober 2018
16:21
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Chenier
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Forumsbeiträge: 162
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Behaupten kann man vieles, HansLick2, und wir leben im Zeitalter der Ankündigungspolitik, doch die Praxis sieht oft völlig konträr aus. Dass Loebe nicht mit seinem Scheitern rechnet, sondern an seinen Erfolg glaubt, ist wohl logisch, auch, dass er entsprechende Konzepte vorweisen kann. Konzepte sind mit der Realität aber nicht immer kompatibel auch oft nicht umsetzbar.

25. Oktober 2018
15:48
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HansLick2
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Forumsbeiträge: 106
Mitglied seit:
14. März 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

@ 25: auch in dem fall hilft lesen, also auch das dutzend pressemeldungen die im tageskommentar abrufbar sind.

herr loebe hat in der PK präzise erklärt was wie gemacht wird, mit wem und auch pläne genannt!

sie schreiben: Beides wäre höchst bedenklich. 

bedenklich, ahnungslos, finde ich eher ihren kommentar. - werden sie jetzt doch noch nach erl fahren wollen?

25. Oktober 2018
14:42
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Chenier
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Forumsbeiträge: 162
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Lt. heutiger Kuriermeldung unter "Gustavdämmerung" wird Nachfolger Loebe weiterhin das Haus in Frankfurt leiten. Hat er am dortigen Opernhaus so wenig zu tun, dass er unterfordert ist und zusätzlich den Teilzeitdirektor in Erl geben kann? Oder ist Erl so anspruchslos, dass man locker den Nebenerwerbsdirektor spielen kann? Beides wäre höchst bedenklich. 

25. Oktober 2018
11:48
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HansLick2
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Forumsbeiträge: 106
Mitglied seit:
14. März 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

zu viele fragen sind offen nur drei hier angeführt:

was passiert mit dem couragierten blogger, der erl " entzaubert" hat? wird er aus den justizakten genommen? werden sich Vogt H & Seine Korpulenz K bisher erlkönig genannt entschuldigen?

wo ist der rechnungshof betreffend erl gewesen? oder schützt ein großes netztwerk doch vor kontrollen?

die jährlichen zahlungen nach monte gral - convento del angelo mögen, wie ich lese, nicht ausreichen einen hühnerstall zu erhalten, aber über viele jahre? das objekt steht picco bello in der website. in den überweisungen liest man " ohne leistung"! den betrag nehme ich auch, noch dazu ohne leistung!

25. Oktober 2018
10:21
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Kurwenal
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Forumsbeiträge: 54
Mitglied seit:
17. Juli 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Kuhn mag nun Geschichte sein, aber sind die Skandale in Erl damit aufgearbeitet? Die Zustände sind ja nicht erst seit heuer bekannt sondern seit Jahren. Und erst seit sich Kuhn hoffnungslos in Widersprüche verwickelt hat, haben Tirols schwarz-grüne Politiker und Hans-Peter Haselsteiner ihre schützende Hand über Kuhn zurückgezogen. Noch vor wenigen Monaten hat letzerer das Verhalten von Kuhn schöngeredet und verteidigt. Es war ihm nicht einmal zu blöd, bei einer öffentlichen Ansprache festzustellen, dass er Kuhns Liebe zu "Wein, Weib und Gesang" so schätzen würde. Geht's noch geschmackloser? Werden auch diese Persönlichkeiten zur Verantwortung gezogen? Immerhin ist Haselsteiner über Jahrzehnte in Erl ein- und ausgegangen und kann wohl kaum glaubhaft machen, er hätte von den Missständen nichts mitbekommen.

Bezeichnend für derartige Diskussionen ist die Fokussierung auf die weiblichen Opfer. Dabei ist Kuhn allen Gerüchten zufolge mit Männern weit widerlicher umgegangen als mit Frauen. Aber Männer als Täter und Frauen als Opfer passt nun mal bestens in die heutzutage medial so beliebten Schwarz-Weiß-Darstellungen mit leicht erfassbarem Gehalt.

25. Oktober 2018
10:06
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lavoce
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Forumsbeiträge: 6
Mitglied seit:
11. Oktober 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Der Kuhn ist weg. Und der Schrei nach Gerechtigkeit wird laut. Unschuldsvermutung.Und wie pfui "meetoo" doch ist...Rachegelüste der Frauen.

Die Floskel "moderne Hexenjagd" wird auch oft erwähnt.Aber ich frage sie,liebe Leser: wie viele diese gejagte Erlkönige sind existenziel ruiniert, oder sogar tot?

Mir fällt kein Name auf.Ich lass mich aber Besseres belehren. Eher ist es doch so,daß viele (ex) mächtigen Herren,die durch die Medien am Pranger gezogen wurden,nie einen "fairen" Prozess erleben werden.Glücklicherweise.Sondern werden in verdienten Ruhestand geschickt.Und ihr Leben weiter leben. Ja,ihr Ego wird schon leiden,klar.Und die Geldbörse vermutlich auch,da die trüben Quellen nicht mehr verfügbar sind.Aber sonst?

Ich glaube, die Hexen aus dem Mittelater wären heilfroh, auf die Art wie heute, verurteilt zu werden. Leider waren damals die Freunde nicht zur Hand und die Gerichte waren um einiges befangener.Deshalb brannten Scheiterhaufen. Heutzutage verliert man den Ruf. Den Ruf als Existenzgrundlage finde ich bedenklich.

Das hat der Fall Erl gut gezeigt.Der Ruf vom Maestro, den eizigen,unersetzlichen,gottähnlichen stand gegenüber der Ruf der Frauen, die im Theater arbeiten. Die den Herren verfügbar sein müssen (weil es schon immer so gewesen ist).

Der Fall Kuhn ist noch nicht vom Tisch. Ein realer fairer Prozess vor Gericht wäre absolut angebracht. 

 

Gruß,lavoce

24. Oktober 2018
23:45
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alcindo
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Forumsbeiträge: 138
Mitglied seit:
27. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Kuhn als Dirigent an der WSTO habe ich nur einmal in den späten 70gerjahren erlebt: es wackelte immer wieder, kleine Missverständnisse am laufband  bei nr 40 hörte ich auf zu zählen und ging nach der pause, obwohl Britta Fassbänder und Luigi Alva sangen. in Erl war ich bei seiner ersten Walküre (mit Gertrud  Ottenthal als sehr guter Sieglinde) , das hat mir musikalisch entschieden besser gefallen, seine Regie weniger mit den radlerwalkueren.....

24. Oktober 2018
15:21
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HansLick2
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Forumsbeiträge: 106
Mitglied seit:
14. März 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

gut gelacht ! 

da lese ich im tageskommentar: Liebe Leute, ich bin die falsche Adresse. Ich kann es mir nicht leisten von „Seiner Korpulenz“ geklagt zu werden.

und jetzt zieht er sich zurück, also kuhn im kloster. gar nonnenkloster? oder jenes monte gral kloster auch convento del angelo ( Laugh ), genannt, welches lt medien von " seiner lebensgefährtin" verwaltet wird, wohin die monatlichen € 10.000,-- oder gar 12.000,-- noch überwiesen werden.  so genau wusste kuhn beim orf den betrag gar nicht.

sieht gut aus dort in der toskana, ich empfehle den klick auf Partner!

http://www.montegral.com/geschichte-

24. Oktober 2018
13:24
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toni
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Forumsbeiträge: 34
Mitglied seit:
7. März 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Wär nicht schlecht wenn er gleich das Gelübde ablegen und in den Orden eintreten würde

24. Oktober 2018
13:17
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michael koling
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Forumsbeiträge: 7
Mitglied seit:
17. Juni 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Christine sagt
 Kuhn muss jetzt nur mehr schauen wie er mit den Vorwürfen zurecht kommt.  

Wenn man ORF.at trauen kann, zieht er sich für einige Zeit in ein Kloster in Italien zurück. Die Inszenierung mutiert zur (Tragik)Komödie.

24. Oktober 2018
12:55
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Christine
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Forumsbeiträge: 7
Mitglied seit:
3. Oktober 2018
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Das Kapitel ist abgeschlossen was Erl betrifft. Es gibt einen Nachfolger, den Wunschkandidaten von Hans Peter Haselsteiner, Bernd Loebe von der Oper in Frankfurt. Er hat sich gar nicht an der Ausschreibung beteiligt. Kuhn muss jetzt nur mehr schauen wie er mit den Vorwürfen zurecht kommt.

24. Oktober 2018
10:59
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Michta
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Forumsbeiträge: 73
Mitglied seit:
6. März 2018
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Obwohl ich diese ganze "Me too " Geschichte entsetzlich finde, wo auch wirklich Unschuldíge - voll dàccord mit dem "Zeitgeist" - angepatzt werden können, und diese ganzen Emanzen-Weiber ( ich verwende bewusst diesen Ausdruck ! ) einem sogar das Nachschauen verbieten wollen,  so gilt in diesem Falle doch recht offensichtlich der alte Spruch: "Es trifft keinen Falschen"......    Wer Ohren hatte, und bissl Einblick  ins Metier , wurde seit Jahren, ja Jahrzehnten mit Berichten darüber "versorgt"...  Überraschen konnte nur die Tatsache, daß sich doch mal jemand aufrafft das anzuprangern...

24. Oktober 2018
8:14
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Chenier
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Forumsbeiträge: 162
Mitglied seit:
28. Februar 2018
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ad UwePaul: Kann ich nicht wirklich beurteilen, weil ich ihn live nie erlebt habe, war auch noch nicht in Erl, er hat aber keinen schlechten Namen und an großen Häusern dirigiert.

ad Arthur Jones: Habe das Interview gehört und gesehen, war höchst ungeschickt von ihm, aber kein "Geständnis", er hat n den fließenden Übergang thematisiert, wo hört ein Flirt auf und wo beginnt Belästigung, das Pilz-Syndrom eben, da müsste man vieles in Frage stellen

24. Oktober 2018
7:21
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ac
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Forumsbeiträge: 39
Mitglied seit:
16. Januar 2018
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Für jene, die das Interview nicht gehört haben

 

Die ZIB 2 vom 22.10.

https://tvthek.orf.at/profile/ZIB-2/1211/ZIB-2/13992886

A.C.

23. Oktober 2018
21:03
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michael koling
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Forumsbeiträge: 7
Mitglied seit:
17. Juni 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Ich kenne die Oper in Bonn ja nur aus heutigen Zeiten (und werde demnächst die Premier von "Lohengrin"mit dafür Anreise aus Wien besuchen), aber aus den Zeiten von Riber höre ich von allen bekannten Bonnern, die sich noch daran erinnern können, nur beste Aussagen. Das betrifft vor das Engagement von SängerInnen und das Repertoire. Herr Kuhn ist als Dirigent niemanden aus meinem bonner  Bekanntenkreis in positiv tiefer Erinnerung geblieben. An die Geschichte mit den Watschen erinnern sich manche Bekannte/Freunde noch, aber nicht zur Freude von Kuhn.

@ Uwe Paul: ich habe Kuhn in zwei oder drei Vorstellungen  als Dirigent an der Wiener Staatsoper gehört (ist viel Jahre zurück) und das waren keine Abende, die sich vom Dirigat in meiner Erinnerung als wirkliche Spitzenabende eingeprägt hätten 

 

 

   

23. Oktober 2018
14:06
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zerbino
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Forumsbeiträge: 37
Mitglied seit:
1. März 2018
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HansLick2 sagt
erinnert sich noch jemand an die kuhn - riber ohrfeigen affaire in bonn?  

Ja, obwohl ich nicht dabei war. Kuhn hatte Riber u.a. Stimmporno vorgeworfen, weil er immer auch über die Agentur seiner Tochter und klug eingesetzte finanzielle Möglichkeiten die besten Sänger ans Bonner Haus holte. Das waren noch seelige Zeiten. Dirigentisch war er vor allem mit der Ricciarelli uneins im Don Giovanni, aber das kann auch an ihr gelegen haben. Jedenfalls waren beide später schwer beleidigt. 

23. Oktober 2018
11:57
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HansLick2
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Forumsbeiträge: 106
Mitglied seit:
14. März 2018
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erinnert sich noch jemand an die kuhn - riber ohrfeigen affaire in bonn?

23. Oktober 2018
11:24
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 346
Mitglied seit:
28. Februar 2018
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Danke..

hatte mal bei Wiki nachgelesen, hat ja wohl ziemlich viel fast überall dirigiert. Besonders nett die Geschichte in Bonn, an die konnte ich mich noch duster erinnern...hat ja sogar auch wohl mal die Berliner Philharmoniker dirigiert, soll aber keine Wertung sein :)) Jedenfalls offensichtlich ein sehr eigenwilliger Mensch, um mich  mal vorsichtig auszudrücken

23. Oktober 2018
11:19
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Kurwenal
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Forumsbeiträge: 54
Mitglied seit:
17. Juli 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

@ UwePaul

"Chenier, war der eigentlich mal als Dirigent gut???"

Gustav Kuhn hat u. a. in der Wiener Staatsoper und bei den Salzburger Festspielen dirigiert. Ob er dort gute Leistungen geliefert hat, kann ich nicht beurteilen. Die Dirigate in Erl jedoch haben mir nie gefallen. Überschnelle Tempi, steriler Klang, teilweise grobschlachtig und unmotiviert.

Aber das eigentliche Problem der Tiroler Festspiele Erl ist nicht die mangelhafte dirigentische Fähigkeit von Kuhn sondern der Umstand, dass Erl seit Jahrzehnten eine One-Man-Show ist mit Kuhn als künstlerischem Leiter, Dirigent praktisch aller Aufführungen und Regisseur praktisch aller Opernproduktionen. Und gerade die Inszenierungen von Kuhn sind - gelinde formuliert - eine Zumutung.

Für Erl stellt das Ausscheiden von Kuhn eine Chance dar, die schleunigst von den zurückgebliebenen Verantwortlichen ergriffen werden sollte.

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