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Gurnemanz und seine "Kritiken" kosten dem Online-Merker Geld. | OnlineMerker | Forum

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Gurnemanz und seine "Kritiken" kosten dem Online-Merker Geld.
6. Mai 2022
16:14
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Christine
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22. Januar 2021
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Toscanini sagt

 

Zum gegenständlichen Fall noch eine humorvolle Bemerkung: Der von der Kritik betroffene Sänger empfindet offenbar einen in diesem Forum publizierten Text und das Forum selbst als sehr relevant. Auch eine Art von Kompliment! Sollte die Geschichte allerdings weitergehen, wird sie vermutlich in der einen oder anderen Tageszeitung landen.

 

  

Dem kann ich mich wie Chenier nur anschließen. Ist doch ein Kompliment für das Forum

6. Mai 2022
15:36
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Chenier
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Forumsbeiträge: 615
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28. Februar 2021
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Toscanini sagt
 

Zum gegenständlichen Fall noch eine humorvolle Bemerkung: Der von der Kritik betroffene Sänger empfindet offenbar einen in diesem Forum publizierten Text und das Forum selbst als sehr relevant. Auch eine Art von Kompliment! Sollte die Geschichte allerdings weitergehen, wird sie vermutlich in der einen oder anderen Tageszeitung landen.

 

Da haben Sie Recht, ein Höchstmaß an Anerkennung.

6. Mai 2022
14:44
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Toscanini
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9. Dezember 2021
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Prinzipiell dürfen Anwälte per Brief natürlich alles fordern, auch Unterlassungserklärungen, und alle denkbaren rechtlichen Schritte ankündigen. Die Gegenseite muss sich wiederum auf dergleichen nicht so ohne weiteres einlassen. Soviel zu den Prinzipien eines Rechtsstaats. Grundsätzlich kommt für ein Internetforum primär das österreichische Medienrecht in Betracht, in weiterer Folge Straf- und Zivilrecht (das österreichische). Der Verantwortung für das Forum ist Herr Ing. Cupak durch die Löschung nachgekommen, falls hier etwa vom Anwalt im Namen seines Mandanten Kreditschädigung vorgeworfen wurde.

Was den einzelnen Poster betrifft, so müsste ihm meiner Einschätzung nach straf- bzw. zivilrechtlich Relevantes wie Ehrenbeleidigung üble Nachrede, Verleumdung vorgeworfen werden können, damit weitere Daten zu seiner Person ermittelt werden können bzw. herausgegeben werden müssen. Der Brief eines Anwalts dazu reicht m. E. nicht aus. Da müsste wohl schon eine Klage bei Gericht eingebracht werden. Zugleich kann ich mir nicht vorstellen, dass Aussagen wie "X hat gestern völlig falsch gesungen" oder "Y hat mir mit ihren missratenen Koloraturen schon immer missfallen" von strafrechtlichem Belang sind ...

Grundsätzlich kann natürlich alles und jedes juristisch geklärt werden. Empfehlenswert ist daher immer eine - gute - Rechtschutzversicherung. Von irgendjemandem zivilrechtlich geklagt oder strafrechtlich beschuldigt zu werden kann nämlich allen passieren, da kann man selbst wie der unschuldigste Engel der Welt leben. Wenn dann womöglich nach vielen Jahren und der höchstgerichtlichen Entscheidung herauskommt, dass die Vorwürfe unzutreffend sind, ist ein gewisser Schaden schon längst und mitunter irreparabel eingetreten.

Zum gegenständlichen Fall noch eine humorvolle Bemerkung: Der von der Kritik betroffene Sänger empfindet offenbar einen in diesem Forum publizierten Text und das Forum selbst als sehr relevant. Auch eine Art von Kompliment! Sollte die Geschichte allerdings weitergehen, wird sie vermutlich in der einen oder anderen Tageszeitung landen.

6. Mai 2022
10:05
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Chenier
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Forumsbeiträge: 615
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28. Februar 2021
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Ohne als advocatus diaboli auftreten zu wollen und ich möchte die Position von Gurnemanz in keiner Weise verteidigen, aber der Protagonist präsentiert sich besonders wehleidig. Wenn man als Künstler in der Öffentlichkeit steht, muss man sich Kritiken gefallen lassen und das gelegentlich mit deftigen Worten. In Hollywood gibt es als Gegen-Oscar seit über 4 Jahrzehnten sogar die Goldenen Himbeere für besonders schlechte Leistungen, von einer Klage ist mir nichts bekannt.

6. Mai 2022
0:40
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semjon_kotko
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16. November 2021
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AC und Alcindo haben völlig recht: Wenn der Anwalt auf einer Entschuldigung beharrt, dann ist letztlich der Künstler blamiert und der Barbara-Streisand-Effekt perfekt. Denn eine strafrechtlich oder rufschädigende Komponente hat die inkriminierte Opernkritik von Gurnemanz, mit der er die Wiener OpernfreundInnen an seinen Eindrücken teilhaben lässt, letztlich nicht. Über Wortwahl und Tonfall kann man sicher streiten, aber ein bisschen sollte man in dieser Angelegenheit die Kirche im Dorf lassen, auch wenn für die Online-Merker-Redaktion nun eine unangenehme Situation entstanden ist. Ich hoffe im Sinne von Anwalt, Künstler und Redaktion dass es alle Seiten dabei bewenden lassen.

5. Mai 2022
23:18
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alcindo
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21. Januar 2021
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Gurnemanz hat immer wieder mit krausen meinungen fuer kopfschuetteln gesorgt....im konkreten fall haette er sich etwas diplomatischer ausdruecken koennen. der anwalt  Dr Wolfgang K verlangt aber auch krauses: mit einer oeffentlichen richtigstellung und entschuldigung tut er seinem klienten nichts gutes, im gegenteil....uebrigens sind schlechte kritiken meist gute reklame, da sie sich schnell verbreiten...siehe RTheater

5. Mai 2022
20:28
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Lohengrin2
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20. Januar 2021
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Dr. Erik Werba, zitiert von Christa Ludwig:

"Ein Kritiker sollte das schreiben, was er in Gesellschaft dem Menschen ins Gesicht sagen könnte."

5. Mai 2022
20:17
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ac
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Forumsbeiträge: 136
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16. Januar 2018
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Sehr geehrte Christine!

auch ich habe mich heute über das Schreiben des Anwalts gewundert und glaube nicht, dass der Online-Merker für eine Formulierung im Forum belangt werden kann - es sei denn, diese ist strafrechtlich relevant. Im konkreten Fall ist das eindeutig nicht der Fall. Der Anwalt fordert neben der bereits durchgeführten Entfernung des gesamten Beitrags auch eine offzielle Entschuldigung. Sollte er darauf beharren, müsste ich den Namen des Künstlers nennen - und das will ich in dessen Interesse vermeiden. Wenn man mich dazu zwingt, müsste ich es tun - aber dann wird die Sache zum (noch dazu) schlechten Kabarett.

Ich vermute, die Sache ist nicht wirklich zu Ende gedacht.

Zum Unterschied zu Pressekritiken und auch zu den offiziellen Merker-Kritiken "streiten" diese Kritiker aber  mit offenem Visier.

Das ist hier nicht der Fall. Niemand weiß, wer "Gurnemanz" ist. Der kritisiert daher aus der Anonymität heraus - ohne jedwedes Risiko für sich. Es soll gerade in letzter Zeit schon vorgekommen sein, dass Berufskritiker ihren Job verloren haben, weil der Kritisierte seine Kontakte zum Chefredakteur oder zum Besitzer der jeweiligen Zeitung spielen hat lassen.

Das eben ist der Unterschied. Wenn mir einer sagt, dass ich ein blöder Hund oder sonstwie untragbar bin, dann möge er es mir ins Gesicht sagen oder zumindest seinen Namen (den echten) unter seine Meinung setzen.

Möglicherweise hat die durch die Anonymität hervorgerufene Hilflosigkeit den Barden gestört!

Mit freundlichen Grüßen

Anton Cupak

5. Mai 2022
18:53
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Christine
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Forumsbeiträge: 489
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22. Januar 2021
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Da ich nicht weiß auf welche Kritik sich das Schreiben des Anwalts bezieht, ist es schwierig konkret Stellung zu nehmen. In diesem Forum werden von den meisten Teilnehmern Meinungen ausgetauscht, Gurnemanz schreibt auch seine Eindrücke von Vorstellungen die er besucht hat und das sehr ausführlich. Das mag für ein Forum ungewöhnlich sein, ist aber doch sicher zulässig. Andere Personen schreiben im Auftrag des Merkers Kritiken auf einer anderen Seite. Es muss doch möglich sein auch eine negative Kritik über einen Sänger oder eine Sängerin zu verfassen. Das tun doch die Kritiker in den Zeitungen auch. Wieso wird da gegen ein Medium vorgegangen in dem hauptsächlich ehrenamtlich tätige Personen agieren? Muss man sich da einschüchtern lassen?

Erstaunlich aber auch erfreulich, dass Beiträge im Forum auch von den Künstlern gelesen werden.

5. Mai 2022
15:05
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Amfortas_3
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24. August 2021
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Eine Liebe für Oper bedeutet offenbar nicht, dass man kultiviert ist. Die Wortwahl vieler hier zeigt es seit Jahren. Manche halten sich für kultiviert, wenn sie darauf verweisen können, Toscanini noch persönlich als Dirigent erlebt zu haben, obwohl Sie gleichzeitig die seit zwei Jahren geltenden Menschenrechtseinschränkungen unkritisch hinnehmen oder gar befürworten. Manche halten sich für kultiviert, wenn Sie den Text von "La Juive" auf Französisch rezitieren können, begrüßen gleichzeitig aber die Einführung von politisch korrekten Sprechverboten, die auf Denkverbote abzielen. Und bei wieder anderen brennen sofort alle Sicherungen durch, sobald sie es mit jemanden zu tun haben, der anderer Meinung als sie ist. All das hat mit echter Kultiviertheit nichts zu tun. Es zeigt nur, dass der regelmäßige Besuch von Opernaufführung genau so wenig zur Kultivierung von Menschen beiträgt wie die Lektüre von Klassikern.

5. Mai 2022
13:12
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ac
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Forumsbeiträge: 136
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16. Januar 2018
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Vor wenigen Minuten flatterte mir ein Einschreibbrief des Rechtsanwalt Dr. Wolfgang K. (Hegelgasse, 1010 Wien) ins Haus, in dem dieser namens eines Mandanten die Löschung einer von "Gurnemanz" verfassten sogenannten "Kritik begehrt, gleichzeitig die Bekanntgabe des Klarnamens von "Gurnemanz. Ich habe den Forumsbeitrag bereits gelöscht, möchte den Namen des Sängers wie auch die besagte Vorstellung nicht nennen, weil das für den Künstler nicht gut wäre. Wenn er auf einer offiziellen Entschuldigung und "Richtigstellung" weiterhin besteht, werde ich das machen, jedoch mit dem mir vom Anwalt vorgegebenem Text.

Mit der Eruierung des Klarnamens habe ich den Anwalt an den Server verwiesen, der Anwalt wird wissen, wie er in solch einem Fall vorzugehen hat. Mir ist der Klarname nicht bekannt!

Wenn mich dieses anwaltliche Einschreiten jedoch Geld kostet, ist wohl klar, dass das das Ende des Forums ist. Auch in Forumsbeiträgen ist die Würde des Menschen zu achten und nicht mit flapsigen Formulierungen unter dem Schutz von Anonymität zu hantieren, auch wenn diese Selbstverständlichkeit in der Vergangenheit gerade bei Angriffen auf mich bzw. Mitarbeiter des Online-Merkers oft außer Acht gelassen wurde.

Wenn sich in dieser Angelegenheit etwas ergibt, melde ich mich.

Freundliche Grüße

Anton Cupak, Herausgeber

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