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"Großherzogin" in Köln - zur Kritik der Aufführung am 20.6. | OnlineMerker | Forum

 

 

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"Großherzogin" in Köln - zur Kritik der Aufführung am 20.6.
27. Juni 2019
10:14
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 970
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Herr Koling,

so ein Offenbach Fan bin ich nicht, um um die "Welt" zu reisen :-))), Hoffe, Sie haben dann einen tollen Abend.

Was die Sprache betrifft, finde ich aber bei solch Operetten es doch ok, wenn sie in deutsch gebracht wird, da wären die meisten Besucher, so auch ich, sicherlich überfordert

27. Juni 2019
10:04
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michael koling
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Forumsbeiträge: 58
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17. Juni 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

UwePaul sagt
Herr Koling,

bei Offenbach ist es, glaube immer, schwierig. An der Komischen Oper gab es ja auch so einiges in der letzten Zeit, fand das auch alles furchtbar überdreht und zwanghaft lustig, ich  nur doof.......  

Jetzt bin ich auf die "Großherzogin" in Dresden Ende Februar gespannt. Köpplinger hat mich mit seinen Inszenierungen - nicht nur in seinem Gärtnerplatztheater - bisher zumeist voll überzeugen können. Leider wird nicht in der Originalsprache gesungen.

25. Juni 2019
20:41
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 970
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Herr Koling,

bei Offenbach ist es, glaube immer, schwierig. An der Komischen Oper gab es ja auch so einiges in der letzten Zeit, fand das auch alles furchtbar überdreht und zwanghaft lustig, ich  nur doof.......

25. Juni 2019
18:21
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petra pan
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ad JKK

zu1) Hier gibt es offenbar ein Mißverständnis: die Anmerkung von Michael Koling bezieht sich auf den Umgang der Kölner Theatermacher mit dem Thema, nicht auf den des Kritikers.

zu 2) Die Microports sind, wie zu erfahren war, nicht "nur" für eine aufzuzeichnende Aufführung angebracht worden, sondern waren ab der Premiere mit dabei.

25. Juni 2019
17:46
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JKK
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Zu Punkt 1): Im Titel der Kritik vermerkt.

 

Zu Punkt 2): Konkret zu den Micros: In der Annahme, dass diese der im Programmheft vermerkten Aufzeichnung geschuldet waren, sah ich keine Notwendigkeit diese extra zu erwähnen

22. Juni 2019
10:26
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michael koling
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Forumsbeiträge: 58
Mitglied seit:
17. Juni 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

1.) Der 20.6.2019 war der 200.Geburtstag von Jacques Offenbach. Kein Einlagezettel im Programmheft, keine Grußworte der Direktion oder eines Kulturverantwortlichen der Geburtsstadt des Komponisten. Dafür als Zugabe ein von allen Mitwirkenden gesungenes "Happy Birthday"

2.) Ich war auch in dieser Aufführung, kann meinen Kommentar daher als Wissender (und nicht nur durch Bilder, vom Hörensagen, …) abgeben.

Viele der Texte zu Offenbachs Operetten müssen unter dem Gesichtspunkt der Entstehungszeit gesehen werden. Die darin verpackte bitterböse Kritik an den herrschenden Verhältnissen ist daher heute dem Publikum oft unverständlich. Ein Transfer in die Gegenwart ist daher wohl notwendig; für den deutschsprachigen Raum auch eine sinnvolle Übersetzung. Vielleicht (?) nicht ganz einfach ist der inhaltliche Transfer bei "Orpheus in der Unterwelt" oder "Pariser Leben". Bei der "Großherzogin" hingegen lässt sich das Werk nahezu 1:1 in die Gegenwart übertragen. Einen fiktiven Kleinstaat (nichts anderes ist Gerolstein, wenn auch auf eine große Region angespielt wird) ist schnell erfunden, Typen wie den General Boum finden sich in jeder Armee der Welt. 

Wenn in Köln das Regieteam die Großherzogin zur Konzernchefin, Prinz Paul zum Erben eines anderen Konzerns und General Boum und Co. zu Beratern des Konzerns macht, wird das ein anderes Stück. Auch die Besetzung des Hambacher Forstes hat mit Offenbach und seinen Librettisten weniger als nichts zu tun. Und auch diverse Anspielungen auf lokale Personen und Gegebenheiten entsprechen mehr rheinischem Humor als pariser Charme. 

Zur musikalischen Seite des Abends möchte ich mich nicht äußern, vielleicht ist Herr Krobot auf einem akustisch besseren Platz gesessen als ich (Reihe 14, Mitte). Warum er aber kein Wort darüber verliert, dass mit Mikroports gesungen worden ist, verstehe ich nicht wirklich. Ich habe in diesem Saal (Saal 2 im wohl noch lange als Ausweichquartier für die Oper Köln dienenden und akustisch nicht wirklich befriedigenden Staatenhaus) vor einiger Zeit "Lucia" erlebt (siehe mein damaliger Bericht im Online-Merker) und da konnten alle Mitwirkenden ohne technische Hilfsmittel singen.

Dem Großteil des Publikums, wie offensichtlich auch Herrn Krobot, hat der Abend hörbar gefallen. Ich empfand ihn eher als verdorbenes Geburtstagsgeschenk. Aber wahrscheinlich bin ich - gerade auch bei Offenbach - zu sehr Purist. Und Geschmäcker sind ja bekanntlich (sehr) verschieden.

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