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Freischütz-Premiere
14. Juni 2018
15:28
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Bricconcella
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Forumsbeiträge: 23
Mitglied seit:
28. Februar 2018
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Lohengrin2 sagt
Wallmann Tosca

Das war ja nie eine besondere Offenbarung und heute ist sie endlich verstaubt im umfassenden Sinn.

Wenn  gute Sänger-Schauspieler auf der Bühne sind, stört sie nicht, sonst kann man das Ganze vergessen. Besonders die Plattform der Engelsburg ist ein (schlechter) Witz.

Es muss ja nicht so sein wie neulich in Salzburg oder zuvor in Baden Baden, aber etwas interesanter geht es schon.

Bin gespannt, ob sich Roscic an dieses "Heiligtum" rantraut....  

Die Wallmann-Inszenierung hat der Staatsoper und ihrem Publikum zu gute Dienste geleistet als dass sie so lächerlich gemacht wird. Sie "verzeiht" sogar im Gegenteil bei weniger begnadeten Darstellern wesentlich mehr etwa die aktuelle New Yorker Tosca zum Beispiel. Stars, die ohne Proben kommen und gehen, in letzter Minute zusammengewürfelte Besetzungen - bei Produktionen wie der Wallmann Tosca geht das nach wie vor, weil sie grossteils selbsterklärend sind und keine buch-dicke Betriebsanleitung benötigen. Auch daran erkennt man, ob ein Regisseur sein Handwerk beherrscht.

Vielleicht kein Geniestreich, aber diese Produktion ist nach wie definitiv vor Repertoire- und Alltagstauglich. Das ist wesentlich mehr als man von VIELEN gerade man 5-10 Jahre alten Produktionen behaupten kann. 

14. Juni 2018
9:05
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Chenier
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Forumsbeiträge: 109
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Gibt es alles, alcindo, ich persönlich gehe aber nur wegen der Musik (ganz grässliche Inszenierungen lasse ich aus) und da wieder nur ausschließlich in Werke, die mir (spontan) gefallen. Lieber Faust Chenier, Trovatore oder Lohengrin zum 20. Mal als irgendein Auftragswerk, ist meine persönliche Einstellung und jeder kann es so machen, wie er/sie will. Ich möchte mir Präferenzen nicht erarbeiten, Kultur muss unmittelbar wirken. Ein Bild beispielsweise gefällt oder nicht, auf den ersten Blick, und es wird durch stundenlanges Hinstarren auch nicht (subjektiv) besser. 

13. Juni 2018
18:59
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alcindo
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Forumsbeiträge: 107
Mitglied seit:
27. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

ad Chenier: es waere nett, wenn Sie nicht  partiell zitieren und kritisch kommentieren: falls  Ihnen dies  schwer faellt, anders formuliert: es gibt auch leute, die in die oper gehen, weil die mama ein abo hat und diese wegen einer grippe nicht gehen kann,   es gibt leute die in die oper gehen vor allem wegen der pause um dort zu sehen und gesehen zu werden. auch gibt es turisten, die in die oper gehen, weil sie in Wien sind. es gibt wahrscheinlich leute, die noch einmal in diesen Freischuetz gehen werden, weil sie den tenor wieder hoeren wollen, auch gibt es einige  wenige, die vom skandal dieser produktion gehoert oder gelesen haben und aus diesem grunde gehen, und sehr wenige, die nur wegen dieser regie oder aehnlicher umsetzungen gehen werden.

aber noch einmal: wer in die oper geht um grosse werke in adaequater besetzung zu hoeren, will normalerweise von gewissen regieeinfaellen wie feuer im klavier oder eremiten aus dem luster nicht abgelenkt werden

13. Juni 2018
17:32
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Chenier
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Forumsbeiträge: 109
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

"....nur gibt es leute, die in die oper gehen um vor allem grosse werke mit guten saengern und orchestern zu hoeren"....

Schlecht, alcindo? Wer geht zu bedeutungslosen Werken mit schlechten Sängern? Das wäre Masochismus, oder ist das eine höhere Qualifikation aus Ihrer Perspektive?

Und dann wollen sie auch noch eine ordentliche, authentische Inszenierung, unverschämt.Wink

13. Juni 2018
16:42
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Herr Silber Rose
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=> zusammengefasst: es tut einfach weh, wenn wieder bleibender Schaden angerichtet wurde.... diese vielen Einzelfälle von Misserfolgen in der Ära Meyer sind schrecklich...  Christian Räth für einen Freischütz zu wählen... nach diesem Provinz Macbeth ... 

=> kommt die Kritik bei Meyer überhaupt an?!

(wie war noch schnell sein Kommentar zu Buhrufen bei der Lindstrom Turandot?): 

=> dieser kleine Videoausschnitt sagt über die Kritikfähigkeit Meyers aus:

 (ab 04:37)

13. Juni 2018
16:08
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 185
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28. Februar 2018
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Gute Sänger/Schauspieler können sich in jeder vorgefundenen Inszenierung Raum verschaffen, wenn der Regisseur mal abgereist ist..............

Aber was ist in einer so verstaubten Kulissen-Nichtinszenierung los, wenn weniger ambitioniertes oder darstellerisch talentiertes, trotzdem gut singendes Personal auf der Bühne steht? Da wäre eventuell eine konzertante Aufführung interessanter.

13. Juni 2018
15:52
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alcindo
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Forumsbeiträge: 107
Mitglied seit:
27. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

zu Lohengrin2: ja aber sie hat ueber 60 jahre gehalten und ueberlaesst guten saengern den spielraum, den sie brauchen

13. Juni 2018
15:08
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 185
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Wallmann Tosca

Das war ja nie eine besondere Offenbarung und heute ist sie endlich verstaubt im umfassenden Sinn.

Wenn  gute Sänger-Schauspieler auf der Bühne sind, stört sie nicht, sonst kann man das Ganze vergessen. Besonders die Plattform der Engelsburg ist ein (schlechter) Witz.

Es muss ja nicht so sein wie neulich in Salzburg oder zuvor in Baden Baden, aber etwas interesanter geht es schon.

Bin gespannt, ob sich Roscic an dieses "Heiligtum" rantraut....

13. Juni 2018
14:50
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alcindo
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Forumsbeiträge: 107
Mitglied seit:
27. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

ad semjon Kotko: muss Ihnen weitgehend recht geben, nur gibt es leute, die in die oper gehen um vor allem grosse werke mit guten saengern und orchestern zu hoeren, die sich dann bei vielen dieser Rt produktionen von den begleitenden aktionen abgelenkt fuehlen, und man oft gezwungen wird, woanders hinzuschauen, als wo der saenger gerade seine arie singt. auch die unsitte die ouverture zu inszenieren entspricht sicher nicht dem willen der jeweiligen komponisten. auch jetzt immer wieder handelnde personen zu erfinden, und sogar auf den programmzettel zu bringen ist fuer mich fragwuerdig. saenger sollen auch so positioniert werden um bei ihren arien gut gehoert werden zu koennen. bei vielen dieser inszenierungen singen saenger aus dramatisch logischen aber akustisch ungeeigneten positionen...und die buehnen sind meist offen, ohne dekorationen, die die stimmen nach vorne, also in den zuschauerraum projizieren. solche grundgesetze werden reihenweise missachtet, und bitte nicht boese sein, der groesste teil des publikums geht nicht wegen der inszenierungen, sondern wegen der werke oder der saenger ins theater. auch darf man nicht vergessen, dass viele dieser deutungen ein kurzes leben haben und sich im grunde schlecht rentieren. da war doch die Wallmann Tosca ein besseres geschaeft fuer den steuerzahler, oder die Boheme von Zeffirelli, bei der ich als student mitgespielt habe. viele der modernen inszenierungen, die mir gefallen haben, kommen ohne zeitverschiebungen aus, reduzieren das sujet ins wesentliche, abstrakte und allgemeine und ueberlassen dem zuschauer seiner fantasie spiel zu lassen. grundsatz sollte immer bleiben, die regie muss dem saenger, und nicht der saenger der regie dienen. 

mit gruss alcindo

13. Juni 2018
14:43
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 185
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28. Februar 2018
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"...müsste...."

Dann tun Sie es doch!

13. Juni 2018
14:33
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HansLick2
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Forumsbeiträge: 64
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14. März 2018
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@14 ich stimme ihnen da gerne zu, nur ist es in Wien jetzt soweit, dass man dem neuen Operndirektor eine Wunschliste mit zu ersetzenden Produktionen zukommen lassen müsste!

war doch auch Samson, der Frau des Ex Burghteaterdirektors zugeschanzt, handwerklicher Schrott! der lähmende Parsifal käme auch auf meine Liste und ich bin sicher Leser / Poster fänden noch mehr Inszenierungen dazu.

Im Grunde ist diese Operndirektion eine der verunglückten Neuinszenierungen.

13. Juni 2018
14:05
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semjon_kotko
Wien
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Forumsbeiträge: 12
Mitglied seit:
27. Februar 2018
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alcindo sagt
leider ist es bei dieser generation von RT(das wort regisseure will ich nicht gebrauchen)  zur maxime geworden, es auf jeden fall so zu machen, wie es noch niemand, zt aus gutem grund, gemacht hat. was gut ist, muss man meiden, da fast immer alt...

auch der misserfolg, je groesser und tumultoeser er ist, desto besser fuer den jeweiligen inszenator, so bleibt man in schlagzeilen und im gerede  

Lieber Alcindo, ich kann Ihnen hier nicht recht geben. Ich glaube, man muss unterscheiden zwischen einer tumultösen Ablehnung durch das Publikum, wie sie etwa Frank Castorf bei seinem "Totenhaus" in München erlebt hat vor wenigen Wochen (oder mit seinem Ring in Bayreuth), und der Freischütz-Premiere hier in Wien. Die KritikerInnen im deutschen Feuilleton konnten Castorfs Inszenierung und seinen beziehungsreichen Anspielungen dennoch sehr viel abgewinnen, und die FreundInnen des "Regietheaters" (ich gebrauche diesen Begriff zwar nicht, gehöre aber dazu) waren auch durchaus angetan (trotz Kritik im Einzelnen). Was wir hier in Wien beim Freischütz erleben, ist jedoch eine Ablehnung einer katastrophal schlechten Inszenierung quer durch alle "Lager". Anders kann man nicht erklären, dass sich beim Schlussapplaus für das Regieteam nicht eine Hand regte, auch nicht bei den Indifferenten, und dass sich in den verschiedenen Online-Rezensionen und Zeitungskritiken nicht eine positive Stimme finden lässt.
Nichts wäre also - aus meiner Sicht - im konkreten Fall verfehlter und langweiliger als das allgemein bekannte Lamento der "Konservativen" über die Auswüchse des Regietheaters, weil ja - oh wie schlimm - nicht mehr die Originalgeschichte am Originalschauplatz erzählt wird. Nicht zufällig sprechen mehrere Zeitungskritiker davon, dass sich die Geschichte vom Jäger Max im deutschen Wald heute wohl nicht mehr so erzählen lässt wie vor 100 oder 50 Jahren, ein origineller Zugang also notwendig ist. Der Punkt ist also vielmehr der, dass ein womöglich durchaus interessanter Ansatz geradezu dilletantisch, konzeptlos und ideenlos umgesetzt wurde, bishin zur unfreiwilligen Komik. Das Problem an der Freischütz-Inszenierung von Räth ist nicht das "Regietheater" schlechthin, sondern die simple Tatsache, dass ein Nichtkönner eine katastrophale und belanglose - ja lächerliche - Produktion realisiert hat.
Es scheint mir ein Charakteristikum der Staatsoper unter Dominique Meyer zu sein, dass die "Konservativen" und "werktreuen" OpernfreundInnen, denen bei Otto Schenks Rosenkavalier warm ums Herz wird, genau so verprellt werden wie die FreundInnen origineller und ideenreicher Inszenierungen, die auf Neuinterpretationen altbekannter Werke neugierig sind (ich nenne nur Konwitschnys fünfaktigen Don Carlos aus der Ära Holländer). Der Parsifal von Alvis Hermanis war ein eindrucksvolles Beispiel dafür, dass es hier nicht um "werktreu" vs. "Regietheater" ging, sondern einzig und allein um "gut" vs. "schlecht". Dasselbe gilt für Laufenbergs Elektra mit dem lächerlichen Fahrstuhl, für die die modellhafte Kult-Inszenierung von Harry Kupfer geopfert wurde. Oder die schrecklich kitschige neue Ariadne des Spießers Bechtolf, der eine mehr als taugliche frühere Inszenierung weichen musste, die sicher beim konservativeren Publikum ebenso Gefallen gefunden hatte wie bei den progressiveren OpernfreundInnen, die handwerkliche Fähigkeiten und stimmungsvolle Resultate trotzdem zu schätzen wissen. Ein gelungener, erst wenige Jahre alter Falstaff musste einem völlig öden Falstaff weichen, eine unspektakuläre, aber akzeptable Turandot wurde durch eine ebenso unspektakuläre Turandot ersetzt, die man schon auf zwei anderen Bühnen gesehen hat. David McVicar darf eine museale Inszenierung nach der anderen auf die Bühne stellen. Erst vor wenigen Wochen gingen "Samson und Dalila" in einem Badezimmer mit Parkettboden baden. In Summe besteht das Repertoire der Wiener Staatsoper heute aus einigen tauglichen Inszenierungen früherer Jahre und aus dem bedeutungslosen Mittelmaß der Ära Meyer (mit wenigen Ausnahmen).
Die Freischütz-Premiere sollte also nicht Anlass sein zur hundertsten immergleichen Klage, wie sehr sich die RegisseurInnen über das Libretto hinwegsetzen (dies ist im konkreten Fall nur ein Nebenschauplatz der Gesamtproblematik), sondern zu einem Nachdenken darüber, wie ein Direktor mit Riesenbudget es in zehn Jahren Amtszeit schaffen kann, nicht eine neue Produktion umzusetzen, die international (in positiver Hinsicht) für Aufsehen sorgt (aus welchen Gründen auch immer), sondern einen Flop und eine Mittelmäßigkeit und Belanglosigkeit nach der anderen produziert.
Und abschließend: Ich glaube nicht, dass die aktuellen Schlagzeilen Christian Räth zur Ehre gereichen und seine Karriere - nach dem Motto "Auch bad news sind good news" - aufgrund dieser Produktion außerordentlich stimuliert werden wird. Der Tenor der Kritiken ist eindeutig: Hier hat ein Nichtkönner eine peinliche Show auf die Bühne gestellt, und jedes Opernhaus ist gut beraten, ihn nicht mehr zu engagieren. Er sollte sein Handwerk am besten ganz bleiben lassen, und - wenn es nach mir ginge - Dominique Meyer, der für diese Misere der letzten Jahre hauptverantwortlich ist, auch gleich.

13. Juni 2018
13:25
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alcindo
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Forumsbeiträge: 107
Mitglied seit:
27. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

leider ist es bei dieser generation von RT(das wort regisseure will ich nicht gebrauchen)  zur maxime geworden, es auf jeden fall so zu machen, wie es noch niemand, zt aus gutem grund, gemacht hat. was gut ist, muss man meiden, da fast immer alt...

auch der misserfolg, je groesser und tumultoeser er ist, desto besser fuer den jeweiligen inszenator, so bleibt man in schlagzeilen und im gerede

13. Juni 2018
13:22
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 185
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

"Würde die Direktion lieber auf Andreas Schager verzichten als auf den Regisseur?"

Auf Groissböck hat die Direktion ja von sich aus verzichtet; die publizierten Gründe waren nicht nur fadenscheinig, sondern dumm. Da hat G allerdings letztlich Glück gehabt, musste er doch schon an der Scala eine grauenerregende Freischütz-Inszenierung ertragen.

13. Juni 2018
13:07
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toni
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Forumsbeiträge: 22
Mitglied seit:
7. März 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Ich stelle mir schon lange die Frage warum international gefragte Sänger bereit sind jeden Blödsinn der Regisseure mitzumachen?

Würde die Direktion lieber auf Andreas Schager verzichten als auf den Regisseur? Mir ist nur ein Fall bekannt wo sich ein berühmter Sänger geweigert hat mitzumachen. Ist lange her, war Piero Cappuccilli in Florenz anlässlich eine Neuproduktion von Rigoletto. Er hat das Opernhaus auf Vertragsbruch geklagt, denn er sei für Rigoletto engagiert worden und dass habe mit Rigoletto nichts zu tun. Georg Tichy aus Wien ist dann kurzfristig eingesprungen.

13. Juni 2018
9:39
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Michta
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Forumsbeiträge: 59
Mitglied seit:
6. März 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Herzlichen Dank allen Merker-Rezensenten und auch den Vorschreibern hier!   Sie ersparen mir einen unnötigen Abend in der Oper zu verplempern!

Beim Lesen dieser hochinteressanten Berichte kam mir spontan ein "Highlight" der Obergrafendorfer Faschingssitzung  in den Sinn , wo ein langjähriges "Original" sich selbst auf der Ziehharmonika begleitete und zwar bei einem Lied, wo den Refrain das Publikum begeistert mitsang:   "Es gibt soviel Trotteln auf der Welt - und am schlimsten san die Leut` - die alle glaubǹ sie san so gscheit!"......

13. Juni 2018
9:28
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Chenier
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Forumsbeiträge: 109
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Direktoren tun gerne so, als ob sie mit den Inhalten der Inszenierung nichts zu tun hätten. Das sei alles Sache der Regisseure, Ausstatter etc. Dass sie diese Protagonisten engagieren und bezahlen und letztlich als Kopf des Hauses Controller-Funktionen haben, vergessen sie dabei gerne.

13. Juni 2018
8:52
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copy
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Forumsbeiträge: 31
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Kurze Anmerkung zur Aufführungsgeschichte des Freischütz im Wiener Raum: Im Herbst des Vorjahres gab es eine durchaus gelungene Produktion im Stadttheater Baden umgesetzt von dessen neuen Intendanten Michael Lakner! Hier hätte man sich Ideen zu einer gelungenen Wolfsschlucht holen können.....

13. Juni 2018
1:38
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semjon_kotko
Wien
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Forumsbeiträge: 12
Mitglied seit:
27. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Herr Silber Rose sagt
das Social-Media Team der STOP sieht das anders!:

"Das "Freischütz"-Team hatte gestern gleich doppelt Anlass zum Feiern: neben der gelungenen Premiere auch den Geburtstag unserer "Agathe", Camilla Nylund!"

[https://www.facebook.com/wiener.staatsoper]  

Eine derart geschlossene Ablehnung durch alle Rezensentinnen und Rezensenten wie nach dieser Premiere findet man wahrlich selten. (Nach dem nicht weniger katastrophalen Parsifal fanden sich noch ein paar Verwegene, die sich als Schönschreiber des nicht schön zu Schreibenden beliebt machen wollten.) Gert Korentschnig schreibt etwa im "Kurier": "In der Politik würde man nach so einem Flop sofortige Neuwahlen fordern."
Nichtsdestoweniger spricht die Staatsoper von einer "gelungenen Premiere". Müsste man bei so viel Realitätsverweigerung nicht ein Amtsenthebungsverfahren gegen den Direktor einleiten? Diese auf der Facebook-Seite der Staatsoper propagierten "alternativen Fakten" sind der traurige Höhepunkt der Intendanz von Dominique Meyer. Ich frage mich: Lebt nur er in einer absoluten Scheinwelt, oder auch sein gesamtes engeres Umfeld in diesem Haus? Wird dort ernsthaft sechs Wochen lang völlig unbeirrt ein vorhersehbares Fiasko einstudiert, ohne dass sich auch nur eine kritische Stimme erhebt?

12. Juni 2018
23:00
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alcindo
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Forumsbeiträge: 107
Mitglied seit:
27. Februar 2018
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zu Loidl: interessant wird sein, wie lange sich diese inszenierung halten, oder wann sie entsorgt wird

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