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Falstaff/ Opernvorschläge/ Nowotny
6. September 2021
9:39
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Chenier
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28. Februar 2021
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"Appell an Melomanen: Horizonterweiterung".

Danke, Dalmont, für diesen wertvollen Tipp, und das gratis, zu gütig.

Aber ich bin engstirnig und werde weiterhin primär zu Trovatore, Don Giovanni, A. Chenier, Lohengrin etc. mit großer Begeisterung pilgern. Was soll man machen, Dalmont, wenn man im Gegensatz zu Ihnen nicht so weltoffen ist und ein Brett vor dem Kopf hat? Vielleicht ein Fall von Geschmacksverirrrung. Laugh

6. September 2021
2:09
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alcindo
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Forumsbeiträge: 429
Mitglied seit:
21. Januar 2021
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die Dialogues habe ich ueberlesen, die gehoeren natuerlich auch in die WStO, kann mich gut an die vorstellungen vor ca 60 jahren erinnern.....Seefried, Rothenberger, Goltz, Dermota....

6. September 2021
1:40
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Dalmont
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Forumsbeiträge: 134
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22. Januar 2021
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Ich teile W. Nowotnys/Wolframs Überlegungen zu den angeführten Werken ohne Einschränkung.

Natürlich sind das keine Blockbuster, aber wer sagt, dass sie nicht auch an der Staatsoper ihr Publikum finden würden? Reimanns „Medea“ wurde doch vom Publikum dieses im Vergleich zum Bayerischen Nationaltheater der letzten 15 Jahre verschnarchten Wiener Opernhauses mit großem Interesse aufgenommen.

Ich denke, man kann den Menschen, die sich für musikalisches Theater interessieren mehr Musik des vergangenen (20.!) Jahrhunderts zumuten. Die Melomani stellen nicht die Mehrheit der Operninteressierten, sind allerdings recht lautstark.

Vom „Dialogues des Carmélites“ war das Publikum des Theaters an der Wien begeistert, die „Griechische Passion“ wurde in Bregenz äußerst geschätzt (beide Aufführungen habe ich miterlebt). „Palestrina“ an der Staatsoper ist mir als etwas anstrengende Oper in Erinnerung, ich bin jedoch überzeugt, dass jemand, der an das Werk glaubt und szenische Phantasie hat, seine Größe auf der Bühne sichtbar machen könnte. „Lear“ ist mir – im Theater an der Wien – noch als Gastspiel aus der DDR – als qualitätsvoll präsent (Kupfer war der Regisseur). Vor der „Passagierin“ habe ich mich immer gedrückt, Schrekers „Ferner Klang“ an der Staatsoper hat mir einen großen Eindruck gemacht. Davon gab es acht geprobte Vorstellungen. Muss es denn von jeder Inszenierung 600 oft schlampig oder gar nicht geprobte geben?

Appell an Melomanen: Horizonterweiterung.

Denn auch die Blockbuster verkaufen sich an der Staatsoper durch das Ausbleiben der Touristen nicht mehr so gut. Gestern bei der „Traviata“ waren in meinem Umfeld  (2. Rang) erfreulicherweise ungewöhnlich viele junge Menschen zu sehen. Sollten da Biglietter günstiger verkauft worden sein: wunderbar und Dank an die Direktion.

Auf diese Weise ließe sich auch Publikum für Martinu, Pfitzner oder Poulenc unterstützen, das teure Biglietter nicht bezahlen kann. Marktgesetze (Angebot und Nachfrage) haben ohnedies in einem Bereich nix zu suchen, in denen sowohl Millionäre und Mittellose, die sich eine Karte kaufen, von den Steuerzahlenden mit der selben Summe gefördert werden.

6. September 2021
0:49
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alcindo
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Forumsbeiträge: 429
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21. Januar 2021
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zu #1:  da finde ich nur Palestrina interessant fuer ein haus wie die WStO

5. September 2021
15:39
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Christine
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Forumsbeiträge: 265
Mitglied seit:
22. Januar 2021
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In Zeiten in denen es schwierig ist eine gute Auslastung bei Werken sehr populärer Komponisten zu erreichen, hat es nicht viel Sinn selten gespielte oder hier noch nie gespielte Werke aufzuführen. Wenn das Haus zu zwei Drittel leer ist, kommt auch keine richtige Stimmung auf.

5. September 2021
13:21
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Wolfram
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Forumsbeiträge: 38
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20. Mai 2021
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Die Spielplanpolitik und der vernünftige Einsatz von Steuergeldern obliegt ja der Direktion jedes öffentlichen Hauses.

Mich würden diese Werke, die ich zum Teil ja kenne, interessieren, das ist alles. Wo immer sie gespielt werden.  Echnaton von Glass fehlt da noch.

Auch in der letzten Direktion konnte man in der WSTO Cadillac von Hindemith, "Aus einem Totenhaus"

und andere nicht so häufig gespielte Werke sehen, was  interessant war.

5. September 2021
12:53
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Chenier
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Forumsbeiträge: 297
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28. Februar 2021
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Wolfram sagt
 

Wenn ich daran denke, dass sich im Repertoire der Wiener Staatsoper kein einziges Werk von Franz Schreker befindet, dass so wichtige Werke wie Poulencs „Dialogues des Carmélites“ oder Pfitzners „Palestrina“ fehlen oder Opern wie die „Griechische Passion“ von Bohuslav Martinů, „Lear“ von Aribert Reimann  oder „Die Passagierein“ von Mieczysław Weinberg überhaupt noch nie an der Staatsoper gespielt wurden.....

(Zitat Walter Nowotny)

  

Schließen Sie allen Ernstes dieser Meinung an und glauben Sie wirklich, dass man damit "brachliegende Potentiale" aktivieren und zusätzliche Besucher anlocken kann? Viele werden ausbleiben und die wenigen, die additiv kommen, werden das bei Weitem nicht ausgleichen können

Dann schon eher mit selten gespielten Werken des traditionellen Programms. Der WSO-Betrieb ist zu aufwändig, um dann die Karten zu verschenken, die übrigbleiben, weil die Nachfrage nicht das Angebot kompensiert.

5. September 2021
12:39
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Wolfram
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Forumsbeiträge: 38
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20. Mai 2021
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Ich war ebenfalls mit einigen Leuten am 4.9. im Falstaff und stimme dem Bericht Nowotnys weitestgehend zu. Wir werden mit anderen Leute wahrscheinlich nochmals gehen.

Mir gefällt die Marelliinszenierung persönlich sehr gut.

 

Sehr interessant fand ich auch seine Opernvorschläge. Deshalb stelle ich sie hier nochmals ein.

Wenn ich daran denke, dass sich im Repertoire der Wiener Staatsoper kein einziges Werk von Franz Schreker befindet, dass so wichtige Werke wie Poulencs „Dialogues des Carmélites“ oder Pfitzners „Palestrina“ fehlen oder Opern wie die „Griechische Passion“ von Bohuslav Martinů, „Lear“ von Aribert Reimann  oder „Die Passagierein“ von Mieczysław Weinberg überhaupt noch nie an der Staatsoper gespielt wurden.....

(Zitat Walter Nowotny)

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