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Eugen Onegin
3. Dezember 2019
12:36
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dalmont
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Forumsbeiträge: 108
Mitglied seit:
28. Januar 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

Ja, dem ist nur beizupflichten. Es gibt viel mehr neben der ewigen Wiederkehr des Gleichen im Großen Musikvereinssaal und der schon wesentlich interessanteren Programmgestaltung im Großen Konzerthaus, als man vermutet; man muss es nur suchen. Heute etwa das Gründungskonzert des Korngold Ensembles im Schönberg-Zentrum mit einem recht interessanten Programm (leider muss ich passen, da ich sonst jede Generalpause mit Gehuste füllen würde).

Und weil ich gerade am PC bin: Gurnemanz, ich danke für Ihre Einschätzung zum „Onegin“. Zur musikalischen Seite kann ich nix sagen, ich war ja nicht dabei. Aber dass in diesem Forum noch einmal zu lesen sein wird, dass jemand die Inszenierung Richters schätzt, habe ich nicht zu hoffen gewagt. Noch weniger, dass die atmosphärische Kälte auf der STOP- Bühne, das Schneien, mit den emotionalen Zuständen der handelnden Menschen auf der Bühne in Verbindung gebracht wird. Der meisten, würde ich sagen, nicht nur von Onegin und Tatjana. Auch Lenski ist wohl ein Opfer eines eisig-kalten, unsinnigen Ehrbegriffs. Und auch über Gremins freundliche Glätte ließe sich trefflich streiten. Manchmal habe ich das Gefühl, dass sich bei dieser Oper viele den übertriebenen Jürgen_Rose Realismus der von Noelte geplanten, aber dann von jemand anderem fertiggestellten „Onegin“-Inszenierung der 70er Jahre zurück wünschen.

Und zum Schluss: Wurde Smetanas „Libussa“ eigentlich noch immer im Messegelände aufgeführt, wo ich sie im Vorjahr gesehen habe, was akustisch sehr ungünstig war? (In „Anwesenheit“ übrigens des weiter unten von Beiträger/innen sehr unfreundlich behandelten und sehr grämlich drein geblickt habenden W. Gürtelschmieds) . Ich hatte jedoch sowohl mit dem Werk (wie bei allen diesen Stücken in denen der abstrakte Begriff Nation über den Menschen gestellt wird) als auch mit der Aufführung meine Probleme.

3. Dezember 2019
2:32
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 659
Mitglied seit:
29. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Danke für die nette Begrüßung!

Ja, aber was das Konzertangebot betrifft, muss man einfach "Mut zur Lücke" haben. Man kann einfach nicht alles anhören, das man gerne hören würde...
Und ja, es gibt nicht nur Musikverein und Konzerthaus! Schön, dass Sie es auch so sehen!

2. Dezember 2019
7:11
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floh
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Forumsbeiträge: 7
Mitglied seit:
27. September 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

Schön, dass Sie wieder da sind. Ich habe sie vermisst.

Ich war am 24. und am 26. im Onegin. Die zweite Vorstellung war runder, die erste Vorstellung einer Serie ist oft mit gewissen Unsicherheiten behaftet, die dann verloren gehen.

Ich kann Ihnen nur zustimmen, wenn Sie die Konzertszene in Wien loben. Man findet fast jeden Abend ein spannendes Konzert, auch neben den beiden großen Häusern.

1. Dezember 2019
3:00
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 659
Mitglied seit:
29. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

So., 24. November 2019: WIEN (Staatsoper): Pjotr Iljitsch Tschaikowski, Eugen Onegin

Nach einer Forumspause habe ich beschlossen, auch in Zukunft kurze Berichte über ausgewählte Opernaufführungen zu schreiben. Ja, was ich so verzapfe, ist natürlich „laienhaft“ und unprofessionell, aber schließlich setzt sich der Großteil der Forenschreiber aus Laien zusammen. Allerdings werde ich die Texte aus Zeitgründen VIEL kürzer als bisher halten, außerdem gehe ich derzeit nur mehr ganz selten in die Oper, dafür mehrmals pro Woche ins Konzert (das Konzertprogramm in Wien ist viel spannender als das Opernprogramm, und mittlerweile mag ich fast keine Musik mehr, zu der auch gesungen/gegrölt wird – wieviel mehr vermag doch reine Orchestermusik zu vermitteln! Schon ziemlich bezeichnend, dass tolle Komponisten wie Bruckner und Mahler keine einzige Oper schrieben).

Eine durchaus sehr gute Eugen-Onegin-Vorstellung gab es am vergangenen Wochenende in Wien zu hören! Größte Überraschung war für mich der Dirigent Michael Güttler, den ich ziemlich übel in Erinnerung hatte. Aber diesmal war es eine behutsame, rücksichtsvolle, umsichtige Leistung. Das Staatsopernorchester hat mir sehr gut gefallen.

Eine positive Erstbegegnung hatte ich mit Boris Pinkhasovich, der zwar körperlich großteils steif und ungelenk wirkte (was aber womöglich als schauspielerische Leistung gemeint war), aber mit einer dunkel timbrierten Stimme aufwartete; im Russischen fühlte er sich deutlich wohler als Marina Rebeka, die mich als Tatjana nicht zu berühren vermochte, obwohl man ihr objektiv gesehen nichts vorwerfen kann. Schwach der Lenski von Pavol Breslik: schön gesungen, aber halt ein Krawattltenor (da war der Korchak letztens ein ganz anderes Kaliber). Ferruccio Furlanetto hat im Gremin seine wohl beste Altersrolle gefunden, in der er trotz stimmlicher Abnützungserscheinungen mit seiner kultivierten Art glänzen kann (außerdem spielt er hier ja einen alten Mann, der auch auf Tatjana in Wahrheit nicht wirklich attraktiv wirkt, da „darf“ er ausgesungen klingen). Durchschnittlich waren die übrigen (Margarita Gritskova als Olga, Monika Bohinec als Larina, Aura Twarowska als Filipjewna und Pavel Kolgatin als Triquet), nur Igor Onishchenko wie immer extrem schlecht: In DIESER Wurzn negativ aufzufallen, das muss man auch einmal schaffen.

Die Inszenierung von Falk Richter gefällt mir sehr gut (die kalte, herzlose Atmosphäre spiegelt natürlich das kalte Innenleben Onegins wider und vermutlich auch die innere Traurigkeit Tatjanas), zumal die Bühne auch nicht mit überflüssigem Krempel voll ist. Allerdings soll die Produktion in absehbarer Zeit ersetzt werden (und da muss ich gleich mal fragen: Muss man schon wieder einen Tschaikowski neu herausbringen? Es gibt viel bessere Komponisten, deren Opern man endlich mal spielen sollte...! Wie wäre es – um beim slavischen Repertoire zu bleiben – beispielsweise mit der Julietta des zu Unrecht kaum beachteten Bohuslav Martinů?)

Ebenfalls gut gefallen hat mir mein voriger Opernbesuch, nämlich Smetanas Libuše am 26. Oktober im Janáček-Theater in Brünn. Smetana hat mehr und Besseres geschrieben als die Verkaufte Braut!

25. November 2019
14:01
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 598
Mitglied seit:
28. Februar 2018
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Vielen Dank Christine, ist mein reden seit langem.....

Die "Presse" Kritiker sind so was von selbstgefällig und einseitig, dass die Chefredaktion mal eingreifen sollte. Nach offenbar massiven Beschwerden bei der "Welt" ist Brug auch etwas gemäßigter in seinen Reviews geworden. Harte und BEGRÜNDETE Kritik ok, Diffamierung auf der einen Seite und Freunderlwirtschaft auf der anderen braucht niemand.

25. November 2019
14:00
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floh
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Forumsbeiträge: 7
Mitglied seit:
27. September 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

Das ist mir auch schon aufgefallen - aber so wie wir bei Sinkovic immer zwischen den Zeilen lesen müssen, ist es wohl auch bei Gürtelschmied, nur anders herum!

25. November 2019
13:43
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Christine
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Forumsbeiträge: 51
Mitglied seit:
7. September 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

Zu flohs Beitrag: Wenn im Merker Personen ehrenamtlich eine Kritik schreiben, kann man persönliche Vorlieben oder die Tagesverfassung der Person die schreibt, akzeptieren. Von Kritikern, die dafür bezahlt werden und dies im Auftrag einer Zeitung machen, nicht. Außerdem kommt es bei Herrn Gürtelschmied in letzter Zeit immer wieder vor.

25. November 2019
12:48
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rapidwien
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Forumsbeiträge: 11
Mitglied seit:
28. August 2019
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Interessante Richtungswendung der Kulturredaktion: Sinkovics, der NIE kritische Wort zur WSO fand (kein Wunder bei seinen Verbindungen zu DM), am absteigendem Ast?? Gürtelschmied auf Profilierungstrip?

25. November 2019
11:03
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floh
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Forumsbeiträge: 7
Mitglied seit:
27. September 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

Ich war in der gestrigen Vorstellung. Mit hat sie sehr gut gefallen.
Aber es ist immer ein Unterschied, ob man in der ersten Vorstellung einer Serie ist oder in einer Nachfolgenden. Mehrere haben schon geschrieben, dass die Dritte üblicherweise die Beste ist.
Außerdem waren es ja Rollendebüts und daher war wahrscheinlich die Nervosität größer als üblich. Und wer weiß, wieviele Proben es gegeben hat!

Bei Kritiken fliesst doch auch immer die eigene Stimmung an dem entsprechenden Abend ein. Wer weiß, was der Kritiker an dem Tag gegessen hat oder der Partner für eine Laune hatte??

25. November 2019
10:05
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Simona
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Forumsbeiträge: 5
Mitglied seit:
26. September 2019
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Zu Herrn Gürtelschmied:  Ich finde, er ist absolut kein Gewinn für die "Presse" - anscheinend glaubt er, sich auffallend profilieren zu müssen.  Subjektive Meinung und Kritik okay, aber derart unter der Gürtellinie (!) ist eines seriösen Kritikers unwürdig. Ich war nicht beim Liederabend von Herrn Groissböck, aber diese abschätzigen Worte sind mir mehr als negativ aufgefallen.  Gerold Huber als Liedbegleiter ist einer der renommiertesten und auch er wurde in einem Satz niedergemacht. Simon Keenlyside, auch mit der Winterreise, kam nur marginal besser weg. 

Es haben sich schon zwei Leserbriefe in der Presse mit Hrn. Gürtelschmied beschäftigt und sicher noch etliche unveröffentlichte. Möge sich auch die Leitung der Kulturredaktion mit ihm beschäftigen.

25. November 2019
9:31
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Christine
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Forumsbeiträge: 51
Mitglied seit:
7. September 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

Schade, dass das Forum in einen Winterschlaf versunken zu sein scheint. Ich staune derzeit über die Kritiken von Eugen Onegin was den Titelrollensänger Boris Pinkhasovich betrifft. Manfred A. Schmid und dem gestrengen Thomas Prochaska hat er sehr gut gefallen, Susanne Zobl im Kurier ist geradezu euphorisch, Herrn Krobot aus Zürich gefällt er weniger und Walter Gürtelschmied in der Presse schreibt sogar eine "vernichtende Kritik". Das passt doch gar nicht zusammen. Wobei mir auffällt, dass Herr Gürtelschmied, der früher Kritiker im Kurier war und von dem ich nicht in Erinnerung habe, dass er sich damals von Kollegen stark unterschieden hätte, jetzt oft in besonders aggressivem Stil über Sänger schreibt. Finde ich auch seltsam.

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