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Eugen Onegin (Warm anziehen)
12. Oktober 2018
17:06
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 12
Mitglied seit:
29. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Kann mir bitte jemand erklären, was konkret an dieser Eugen-Onegin-Inszenierung skandalös oder "Regietheater" sein soll?

Wo konkret wird da eine Umdeutung der Handlung vorgenommen?

Wo konkret wird in dieser Inszenierung die Unterdrückung der Frau oder die Kolonialzeit oder ähnliches thematisiert?

 

Der Wiener Eugen Onegin ist meiner Wahrnehmung nach eine völlig konventionelle Inszenierung, die mit ein paar Einfällen aufwartet, die mit der Zeit langweilig werden (Schneefall, Pärchen im Hintergrund). Eine Auseinandersetzung des Regisseurs mit dem Werk kann ich nicht erkennen (vielleicht ist eine Personenregie schon verschwunden).

Was soll daran so schlecht sein? Aus meiner Sicht völlig durchschnittlich. Eher langweilig, aber auch nicht störend oder kontraproduktiv. 

12. Oktober 2018
14:19
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Kurwenal
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Forumsbeiträge: 50
Mitglied seit:
17. Juli 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

@toni

Passé ist es insofern, als heute sich nur mehr eine kleine Minderheit im Publikum zu solchen Inszenierungen bekennt. Früher galt man als intellektuell, aufgeklärt, modern und vor allem politisch integer, wenn man Inszenierungen gut fand, die mit der Partitur nicht mehr das geringste zu tun hatten, dafür aber die Nazi-Zeit, die Unterdrückung von Frauen, die Kolonialzeit oder etwas anderes thematisiert haben, mit dem man die westlich-bürgerliche Gesellschaft in den Dreck ziehen konnte. Wer mit solchen Produktionen nichts anzufangen wusste, galt schnell als konservativ. Heutzutage können sogar viele wichtige Kritiker nichts mehr mit dem modernen Regietheater anfangen. Es hat sich überlebt. Niemand will mehr eine neomarxistische Botschaft mitbekommen, wenn er sich den Fliegenden Holländer oder den Rosenkavalier anschaut. Niemand will mehr etwas über die Entrechtung von Frauen hören, wenn man sich die Carmen oder die Traviata anschaut.

12. Oktober 2018
11:18
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toni
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Forumsbeiträge: 30
Mitglied seit:
7. März 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Wenn es nur wirklich passe´ wäre.

Der Beitrag auf youtube von der Traviata aus München, wer hat diese Inszenierung verbrochen? Diverse Männergestalten während der Traviata Arie, ein Pferdekopf. Alles künstlich, nichts wirklich echtes!

12. Oktober 2018
10:35
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Kurwenal
Member
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Forumsbeiträge: 50
Mitglied seit:
17. Juli 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Das sog. moderne Regietheater ist längst passé. Es hat sich eigentlich schon vor 20 Jahren überlebt. Entstanden ist es dadurch, dass einige Regisseure die ihnen anvertrauten Opernbühnen missbraucht haben, um politische Inhalte zu transportieren und ihre eigenen politischen Haltungen unters Volk zu bringen. Jede Form der Kunst sei politisch, hieß es. Diese Inhalte waren über Jahrzehnte praktisch ausschließlich politisch links verortet. Und wenn das Publikum mit Ablehnung auf die Instrumentalisierung der Kunst reagierte, wurde ihm untersteht, es sei konservativ oder dilletantisch. So entstand die berüchtigte und mittlerweile gut belegte Diskrepanz zwischen linker Kulturelite und Bevölkerung.

11. Oktober 2018
23:42
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alcindo
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Forumsbeiträge: 134
Mitglied seit:
27. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

ein regisseur ist eigentlich traditionell dazu da um dem werk zu dienen und es spielbar zu machen....heute dienen meisterwerke dazu, dass sogenannte regisseure sich durch die um- und verformung der selben und  durch ihre misserfolge profilieren.   die meisten dieser "regien" werden ja bald entsorgt und halten sich nicht lange......schlechte investition fuer aus steuergeldern erhaltene theater.   

11. Oktober 2018
20:54
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toni
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Forumsbeiträge: 30
Mitglied seit:
7. März 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Es ist mir einfach unbegreiflich dass Operndirektoren solche Inszenierungen zulassen(in dem Fall Holänder)

Die Sänger haben nichts mehr mitzureden( Piotr Beczala-wir wurden völlig entmachtet)

Die Intendanten anscheinend auch nicht. Die Regisseure haben anscheinend völlig das Kommando übernommen und können machen was sie wollen. Viele können nicht Partitur lesen, aber sie glauben Opern inszenieren zu können. Und diese Leute werden noch als Stars und Genies bezeichnet. Verkehrte Welt. Wenn die Musik nicht wäre würde man nach dem was man auf der Bühne sieht oft nicht wissen um welches Stück es sich handelt.

Ich finde das eine schreckliche Entwicklung.

Die Sänger sind unglücklich, ebenso ein Teil des Publikums. Wird sich das je wieder ändern?????

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