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Es reicht
11. August 2019
19:42
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Karl
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Forumsbeiträge: 10
Mitglied seit:
7. August 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

auch sehr empfehlenswert ist seine Candide Aufnahme unter Bernstein (sollte es die DVD noch geben, diese kaufen - allein wegen der Interaktion zwischen Christa Ludwig und Bernstein)

11. August 2019
19:23
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Chenier
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Forumsbeiträge: 464
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Jerry Hadley hat leider sein damaliges Wien-Debuts ziemlich vergeigt und hat sich hier keinen großen Namen gemacht. Ich habe eine alte Faust-CD, in der er richtig gut ist in der Titelrolle, übrigens mit einem ausgezeichneten Ramey als Mephisto. Wusste nicht, dass er auch in Musicals gesungen hat.

11. August 2019
17:41
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susana
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Forumsbeiträge: 115
Mitglied seit:
16. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

LeFis sagt
ad Susana:

Es freut mich, dass Sie das Genre Musical wiederentdeckt haben.

Ich bin sehr selten in Musicals, meine letzten Erfahrungen liegen nun schon viele Jahre zurück. Zuletzt wollte ich nach Linz zu "Ragtime", habe es aber dann nicht geschafft. In den 2000-er Jahren war ich mehrmals im Ronacher und Raimundtheater, dort fand ich die Musik oft zu laut (Lautsprecher). Wie geht es Ihnen damit. Gibt es Häuser, wo man nicht so übertreibt mit dem Sound?

Beste Grüße  

Danke für die freundliche Antwort.

Also ich finde es kommt oft darauf an wo man sitzt. Der Jesus Christ im Ronacher war großartig, auch von der Lautstärke, die Volskoper, nach meinem Empfinden ist auch gut ausgesteuert. Einiges im Akzent gesehen, auch sehr gut .Vor jahren hab ich einen ganz ausgezeichnete Serie von Mann von La Mancha gehört, hat auch gepasst.

Im Ronacher kommt es sehr drauf an wo man sitzt dort finde ich es teilweise zu laut, das ist richtig.

Ich hab ein ganz wunderbares kleines Theater in Wien kennengelernt, die Theatercouch und dort ein paar Konzerte und ein 2 Personen Musical gesehen, das war echt toll , sehr stimmig  . Für Leute die mal in Nischen rein hören wollen, sei es empfohlen 🙂

War jetzt in Amstetten bei der Rocky Horror Show, großartig , guter Sound, beim Jubiläums Konzert gestern wars wieder ein wenig zu laut, aber ein sensationelles durchgemischtes Programm - hinreissend.

Möglicherweise ist es auch Gewohnheit, denn als Opernfan ist es schon eine kleine  Umstellung anders zu hören.

Aber solch eine Begeisterung, eine tolle Atmosphäre wie es gestern bei diesem Konzert war, Jung und Alt gejubelt mit langen Standing Ovations.. Desee Begeisterung hatte ich mal vor vielen Jahren in der Oper erlebt, und jetzt wieder ein Teil einer Gemeinschaft zu sein, die mit guter Laune , glücklich , lachend strahlend aus einer Vorstellung gehen, dann noch in vielen Gruppen bis zu einer Stunde zusammenstehen.. das ist für mich (wieder neu) neu und sehr erfreulich !

10. August 2019
17:21
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LeFis
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Forumsbeiträge: 12
Mitglied seit:
20. Mai 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

ad Susana:

Es freut mich, dass Sie das Genre Musical wiederentdeckt haben.

Ich bin sehr selten in Musicals, meine letzten Erfahrungen liegen nun schon viele Jahre zurück. Zuletzt wollte ich nach Linz zu "Ragtime", habe es aber dann nicht geschafft. In den 2000-er Jahren war ich mehrmals im Ronacher und Raimundtheater, dort fand ich die Musik oft zu laut (Lautsprecher). Wie geht es Ihnen damit. Gibt es Häuser, wo man nicht so übertreibt mit dem Sound?

Beste Grüße

10. August 2019
15:29
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Karl
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Forumsbeiträge: 10
Mitglied seit:
7. August 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

Um hier einmal etwas Positives einzubringen: für alle Musicalfans (und ich bin einer) empfehle ich die Aufnahme von Kern & Hammersteins Show Boat mit John McGlinn. Erstens ist die Musik traumhaft schön und zweitens hört man Jerry Hadley in einer Rolle, die für ihn maßgeschneidert war.

9. August 2019
23:03
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susana
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Forumsbeiträge: 115
Mitglied seit:
16. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Chenier sagt
Sie werden lachen, Susanna, ich gehe auch ins Musical, gelegentlich, aber additiv und nicht alternativ.

Das Fendrich-Musical beispielsweise war wirklich gut, über ihn als Person kann man diskutieren, aber das ist wieder eine andere Baustelle. Die Wiener Szene kann sich mit London oder dem Broadway messen und ist auf Augenhöhe.  

 

Ich freue mich dass Sie nicht zu denen gehören die Musical als etwas "niedriges" beurteilen. Ich bin schon mit meinen Kindern , als sie klein waren oft ins Musical gegangen, aber viele Jahre dazwischen fast nicht mehr.

Ich höre Oper immer noch gerne , ab und zu schaue ich TV, wie zb Rigoletto, der ganz unterhaltsam war. Aber es reizt mich einfach mein Geld und meine Lebenszeit für Dinge auszugeben wo ich annehmen kann , dass ich enttäuscht werde. und ein wenig Abstand zur Oper tut gut .

Und ich habe einige tolle , charismatische Muscialsänger kennengelernt , eingie davon sind sehr viel in Wien zusehen. so kann man Wien sicher als gute Musicalstadt bezeichnen. Ja London und Broadway sind sicher auch großartig, aber das ist leider nicht so oft ereichbar .

9. August 2019
18:51
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Karl
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Forumsbeiträge: 10
Mitglied seit:
7. August 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

"Karl, Sie haben ein sehr pessimistisches (Opern-) Weltbild."

Das glaube ich - leider - nicht; ich glaube, dass mein Opernbild realistisch ist.

Nun bin ich nicht jemand, der automatisch alles was früher aufgespielt bzw. gesungen hat als besser einstuft - besonders im Bereich der Streichquartette gibt es heutzutage eine Qualität, die schlicht und ergreifend vor einigen Jahrzehnten als unvorstellbar gegolten hätte.

Wenn man aber bedenkt, dass zu seiner Zeit z.B. Aldo Protti als B-Besetzung galt (bei der damaligen Konkurrenz sonnenklar) und in diesem Forum vor einigen Jahren Giuseppe Giacomini als (wenn ich mich richtig erinnere) guter Repertoiretenor bezeichnet wurde, dann kann man erkennen, wie sehr im Bereich italienische Oper das Niveau in den letzten Jahren gesunken ist.

Warum das so ist, kann ich nicht sagen. Dass es so ist, kann jeder hören.

9. August 2019
16:26
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prof.ON-DO
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Forumsbeiträge: 22
Mitglied seit:
7. Juni 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

Sind wir uns überhaupt DARÜBER einig, dass die dokumentierte " Leistung "- ob nichtexistenter Qualität- sich jeglicher KritikWÜRDIGKEIT entzieht ?

9. August 2019
13:28
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Chenier
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Forumsbeiträge: 464
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Sie werden lachen, Susanna, ich gehe auch ins Musical, gelegentlich, aber additiv und nicht alternativ.

Das Fendrich-Musical beispielsweise war wirklich gut, über ihn als Person kann man diskutieren, aber das ist wieder eine andere Baustelle. Die Wiener Szene kann sich mit London oder dem Broadway messen und ist auf Augenhöhe.

9. August 2019
11:11
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susana
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Forumsbeiträge: 115
Mitglied seit:
16. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Chenier sagt
Karl, Sie haben ein sehr pessimistisches (Opern-) Weltbild. So schlimm sehe ich die Dinge nicht und habe in jüngster Zeit einige Sternstunden (jetzt sollte bitte niemand hinterfragen, was man darunter versteht, sondern es einfach als Allegorie richtig interpretieren) erlebt. Wien, Met, Mailand, Paris, aber durchaus auch in kleineren Häusern oder auf Freiluftbühnen.   

 

Also ich kann Karl verstehen, ich gehe seit meine sehr frühen Jugend in die Oper , das sind nun 5 Jahrzehnte. Ich liebe die Oper überalles, sie hat mein ganzes Leben beherrscht, sogar auch beruflich.

Seit zwei Jahren habe ich aber einen anderen musikalischen Weg gefunden. Und fühle mich dort extrem wohl. Ja es ist das Musical.

Dafür gibt es viele Gründe. Vorallem bekommt man dort dass wofür man Geld ausgeben möchte. Der Inhalt ist auf Bühen und Kostüm existent. Wenn ich Vampire sehe , dann sind keie Marsmännchen auf der BÜhne sondern tolle Kostüme und ein stimmiges Bühennbild. Egal wo man es sieht, ob in Wien Berlin oder Stuttgart etc.

Ich seh keinen Lohengrin in Lederhosen, Aida als Putzfrau oder die Zauberflöte im Zirkuszelt.. auch gehen mir die großen"Stars" auf die Nerven, die alle - für mich.. mittelmäßig singen, und echte Persönlichkeiten, diejenigen die das auch in der Stimme widerspiegeln können gibt es kaum und wenn, dann muss man reisen.

Auch ist der Trend (hat  mit PD begonnen) einfach wenn man nicht mehr hoch singen kann zum "Bariton" zu werden - und trotzdem noch wie ein Tenor zu klingen auch überhaupt nicht das meine, denn es werden für mich die Opern sinnentleert. Ein Simone, ein Germont, ein Macbeth der wie ein Tenor klingt nimmt mir einen wichtigen Teil der Oper. und wenn dann alle begeistert sind, dann weiss ich das ich dort nicht mehr hinpasse.

Ich habe viele neue Musicals kennengelernt, hatte in der Vorwoche enormen Spaß mit der Rocky Horror Show in Amstetten (zum ersten Mal geshen!!) und nächste Woche kommt Kuss der Spinnenfrau in Baden dran, auch ein persönliches"Debüt"

Manchmal denke ich wehmühtig an die vielen Jahrzehnte in der Oper zurück, habe sie exzessiv genossen.. aber jetzt  ist sie für mich nicht mehr relevant, werde auch kein Geld mehr dafür augeben. Ja schade irgendwie, aber man sollte sein Leben geniessen dort wo man Freude haben kann - und das ist das wichtigeste. Und Veränderung tut auch manchmal sehr gut !

9. August 2019
10:23
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Chenier
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Forumsbeiträge: 464
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28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Das Epizentrum des Spruchs ist HK, aber dieser Fauxpas ist schon an die 20 Jahre her.

9. August 2019
10:08
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 471
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28. Februar 2018
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Dann hat Miller gelkaut, sein Programm heisst: "Im Oktober 2014 feierte Miller mit seinem neuen Soloprogramm Alles andere ist primär Premiere im Mainzer Unterhaus. "

Einer meiner liebsten Kabarettisten.

9. August 2019
10:05
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Chenier
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Forumsbeiträge: 464
Mitglied seit:
28. Februar 2018
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Das Original, Lohengrin2, ist von HK, und der hat das nicht ironisch gemeint.....

9. August 2019
10:04
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Chenier
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Forumsbeiträge: 464
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Karl, Sie haben ein sehr pessimistisches (Opern-) Weltbild. So schlimm sehe ich die Dinge nicht und habe in jüngster Zeit einige Sternstunden (jetzt sollte bitte niemand hinterfragen, was man darunter versteht, sondern es einfach als Allegorie richtig interpretieren) erlebt. Wien, Met, Mailand, Paris, aber durchaus auch in kleineren Häusern oder auf Freiluftbühnen. 

8. August 2019
18:23
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 471
Mitglied seit:
28. Februar 2018
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Alles andere ist primär, hätte Hans Krankl dazu gesagt.

Den Spruch kenne ich von Rolf Miller....

8. August 2019
18:22
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Karl
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Forumsbeiträge: 10
Mitglied seit:
7. August 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

Die Frage jedoch ist, ob die heutige Champions League nicht vor einigen Jahren in der zweiten Divison Wulkaprodersdorf gespielt hätte.

8. August 2019
17:42
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Chenier
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Forumsbeiträge: 464
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Ich bin ein Rosinenpicker, die Unzulänglichkeiten berühren mich nicht. Die Champions League der Oper gleichermaßen spricht mich an. Alles andere ist primär, hätte Hans Krankl dazu gesagt.

8. August 2019
16:31
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Karl
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Forumsbeiträge: 10
Mitglied seit:
7. August 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

An sich ein richtiger Ansatz: das ist einer der Gründe, warum ich meine Opernaktivitäten massiv reduziert habe (ich erinnere mich noch mit Schaudern an Nemorino und Pamina in Schindlers Liste 2.0 mit distonierendem Orchester - aka Fidelio unter Harnoncourt in TAW).

Was mich aber schon ärgert ist, wenn der Versuch gemacht wird, Mittelmaß oder noch Schleißigeres als Gold zu verkaufen - oftmals mit dem schwachsinnigen Zusatz, dass diese 'neue' Aufnahme ja 'historisch korrekt' ist - als ob eine Varnay, ein Tucker, eine Grob-Prandl, ein Metternich, ein Vickers, ein Merrill historisch inkorrekt gesungen hätten und das Heil der Oper im vibratolosen Spiel und sängerischem Piepsen liegt...

8. August 2019
14:52
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Chenier
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Forumsbeiträge: 464
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Nicht vergessen, Leute, Oper soll auch Show und Unterhaltung sein. Und: Wer raunzt, der kauft.Smile

Glücklicherweise kann man sich selbst aussuchen, was und wen man hört und welche Vorstellungen man besucht, es gibt keine verpflichtende Zwangsbeglückung, also warum die Herumsuderei? 

8. August 2019
11:00
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UwePaul
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28. Februar 2018
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Au weia, als Papageno?? Ich an mir vorbeigegangen, nicht mitbekommen. Habe gerade mal bei Operabase geschaut, wen er diese Saison beglückt......sogar den Lenski verhunzt er.... Von seinen geplanten "Regietaten" ganz zu schweigen.

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