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Entführung aus Stuttgart in Wien | OnlineMerker | Forum

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Entführung aus Stuttgart in Wien
26. Oktober 2020
13:06
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 1150
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28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Warum sollte für mich ein Stream aus Wien wichtiger sei als einer aus London oder Wuppertal?

Es kommt doch auf das Werk und die Protagonisten an, nicht auf die Geografie.

26. Oktober 2020
12:55
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alcindo
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Forumsbeiträge: 562
Mitglied seit:
27. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

ich glaube schon , dass fuer die teilnehmer in diesem forum ein stream aus Wien mit einer premiere in gewissen sinne prioritaetsstatus haben sollte...........mme Lohengrin sieht das vielleicht anders

26. Oktober 2020
12:52
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 1150
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

"Altes Zeug", wie despektierlich !!! Die Entführung ist auch eine aufgewärmte Produktion......

Gaben Sie schon mal bei arte concert nachgeschaut?

26. Oktober 2020
12:43
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MRadema796
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Forumsbeiträge: 56
Mitglied seit:
22. Mai 2020
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Lohengrin2 sagt
Da sind Sie wohl nicht sehr gut informiert. Die Streams überschwemmen einen, wenn man die entsprechenden Informationsquellen liest....  

Wenn Sie "altes Zeug" auch anschauen, ja. Neue Aufnahmen gibt es verschwindend wenig. Mit vollem Orchester, szenisch und und in kompletter Länger musizert war in dieser Woche nach meinem Kenntnisstand nur diese Entführung.

Ergänzung: Zaide aus Rom am Sonntag jener Woche gab es noch. Ansonsten wäre aus Meiner Sicht nur die Oper-aus-Österreich-Sendung vom Sonntag 15 Uhr erwähnenswert (mit Ausschnitten aus vielen Neuproduktionen) .

26. Oktober 2020
11:32
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 1150
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Da sind Sie wohl nicht sehr gut informiert. Die Streams überschwemmen einen, wenn man die entsprechenden Informationsquellen liest....

26. Oktober 2020
9:32
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MRadema796
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Forumsbeiträge: 56
Mitglied seit:
22. Mai 2020
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Lohengrin2 sagt
Bei den vielen Streams stand jener vielleicht nicht an erster Stelle....  

Die Einschätzung überrascht mich. Sie stellen das so dar, als wenn es in jener Woche wahnsinnig viele Alternativen gegeben hätte. Da war nur der Falstaff sowie Synotts "What happened to Lucrece" aus Wexford (beides ohne Orchester, nur mit Klavier) und Porporas "Carlo il Calvo" aus Amsterdam.

Die Radiosendung der Entführung vom vorigen Samstag ist nun bei oe1.at für eine Woche nachhörbar.

25. Oktober 2020
0:38
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alcindo
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Forumsbeiträge: 562
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27. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

abgesehen von der insz, die mir wie vielen nicht gefallen hat und mir fuer ein repertoiretheater, wie es die WSTO nun einmal ist, ungeeignet erscheint, war es eigentlich von der besetzung her nicht viel interessanter als die meisten der ca 300 repertoireauffuehrungen seit 1955, da nur die Konstanze stimmlich ueberdurchschnittliches format hatte, obwohl sie mit dem text im "Deutschen singspiel" doch einige schwierigkeiten hatte

24. Oktober 2020
22:23
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 1150
Mitglied seit:
28. Februar 2018
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Bei den vielen Streams stand jener vielleicht nicht an erster Stelle....

24. Oktober 2020
22:17
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alcindo
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Forumsbeiträge: 562
Mitglied seit:
27. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

also den stream der Entfuehrung konnte ja jeder, der wollte, sehen...und das fuer 3 tage....in Oesterreich und im ausland

24. Oktober 2020
20:27
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 1150
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Ja leider, im Forum gibt es derzeit wenig Diskussion zu Opernaufführungen.

Kann es daran liegen dass weniger Leute in die Oper gehen, sei es aus Vorsicht oder weil es viel weniger Tickets gibt und ausserdem das Reisen sehr erschwert ist?

24. Oktober 2020
20:20
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 1150
Mitglied seit:
28. Februar 2018
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Johannes Kaufmann, wer ist das?

24. Oktober 2020
18:53
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Christine
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Forumsbeiträge: 169
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7. September 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

Ja leider, im Forum gibt es derzeit wenig Diskussion zu Opernaufführungen. Wenn nicht von Johannes Kaufmann geschwärmt oder Placido Domingo verteidigt wird, scheint es kaum Interesse zu geben.

23. Oktober 2020
23:44
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alcindo
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Forumsbeiträge: 562
Mitglied seit:
27. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

erstaunlich, wie wenig diskussion es zu dieser fuer mich szenisch missglueckten und gesanglich eher durchschnittlichen Entfuehrung gegeben hat

17. Oktober 2020
22:48
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Eduard Paul
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Forumsbeiträge: 31
Mitglied seit:
21. März 2020
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Kurzfassung über meinen Vostellungsbesuch vom 16.10.
1) Inszenierung: das war ev vor 22 Jahren ein neuer Überraschungseffekt (Verdoppelung der Hauptpersonen, ausgedehnte Dialoge mit hinzugefügten pseudo aktuellen "Bonmots" etc...) jetzt 2020 wirkt das Ganze geziert, gewollt lustig ( mit Klamauk, den die Schwaben als Humor betrachten). Die vielen "blackouts" zerschneiden den Handlungsablauf, dadurch wird kaum die Geschichte erzählt ( so "dumm-naiv" wie hier dargeboten ist der Plot dieses "Deutschen Singspiels" gar nicht.) Keine Spur einer Neuenfelsprovokation: fast teilweise linkisch, steif...keine Poesie ! Bei fast allen Arien sind die Interpreten sich selbst überlassen, schlimmer als zu Omamazeiten- Nichts kann langweiliger sein, als abgestandenes Regietheater...Schade.
2)Orchester + Dirigent: hohes Niveau, die Damen und Herren wissen, wie man diese wertvolle Musik (ua Quartett + Duett) zu spielen hat. Der Dirigent hat sich sichtlich und hörbar sehr mit dieser Partitur beschäftigt, setzte und zog seine straffen Termpi, seine Klangtransparenz in den Instrumentengruppen, alles gepaart mit sicherer Schlagtechnik ,fast unerbittlich durch ( scheint gut geprobt zu haben).So war er auch ein aufmerksamer Begleiter der Sänger.Gesamteindruck: durchaus positiv.
3) Sänger*Innen: die Palme(n) gehören hier eindeutig den beiden Damen. Frau Oropesa überrascht in der Partie der "Konstanze" durch großes Stimmvolumen, großen Stimmumfang, durch technische Souveränität-(berechtigt) großer Erfolg für diese ,bei Gott ,nicht leichte Partie. Kleiner Wertmutstropfen: man vermißt ein wenig "die Wärme, den Schmerz"
Die ( von Fa Sony) sehr gehypte Regula Mühlemann überzeugt als "Blonde" ,singt und spielt "adrett" und weiß wie man eine nicht allzu große Stimme effektvoll vorführt und setzt somit die Tradition in dieser Partie einer E.Loose, L.Popp, R Holm gut fort.
Bei den Herren sieht es nicht so toll aus: Behle als Belmonte habe ich weit besser( an der Volksoper vor ca 10 Jahren) in Erinnerung. Sein Tenor klingt in der Mittellage stumpf und schmelzarm, in der höheren Lage dann besser ( wenn auch unter Druck eingesetzt)- Die sogenannte "Baumeisterarie" gelang jedoch überraschend gut. Michael Laurenz ist über den Pedrillo bereits hinaus, durch seinen fast schon drmatischen Charaktertenor fehlte der Partie das bubenhafte, das schalkhafte.- Somit: solide, aber nicht mehr
Über den Mißerfolg von Goran Juric als "Osmin" ist ja berichtet worden.-so war ich anfangs(über mich selber) überrascht, es gar nicht so arg zu finden. (kräftige, technisch gut geführte Stimme, agil im Spiel, wortdeutlich interpretiert) wurde aber rasch eines Besseren belehrt- Schon beim Terzett im Bild 1 wurde klar: schon ab der unteren Mittellage: keine Tiefe,,,,,,,dies wurde dann bei der Arie "Oh wie will ich triumphieren" zu einem eklatantem Manko - und wirft die Frage auf: wieso wurde er mit dieser Partie überhaupt besetzt? (Man erweist dem Sänger, dem Publikum damit keinen Dienst.
Die Sprechrolle des Selim wirkte durch die übertrieben pathetische Interpretation des Schauspielers Chr.Nickel fast peinlich.( Ich erinnere da an Nicolas Ofczarek in der etwas verunglückten "Entführung" Produktion im Burgtheater, wo dieser modern, sehr eindrucksvoll, den getäuscht ,verletzten Pascha gestaltete.,und ihn damit fast in den Mittelpunkt rückte ( auch das gibt's im Musiktheater)
Fazit: eine Abend, eine Produktion ,die im Vorfeld mehr versprach als in der Realität.

17. Oktober 2020
19:24
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alcindo
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Forumsbeiträge: 562
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27. Februar 2018
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werter prof: wahrscheinlich kenne ich das stueck weniger als Sie oder wwwopera, der so jaeh hier aufgetaucht ist.

17. Oktober 2020
17:40
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prof.ON-DO
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Forumsbeiträge: 13
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27. Mai 2020
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Chapeau, Alcindo - Sie haben ALS EINZIGER hier die Inszenierung WIRKLICH verstanden. (ACHTUNG : Hypo /Vermutung! )
ADDIO-( PS die Berger gehört noch auf Ihre Liste )

15. Oktober 2020
18:31
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Chenier
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Forumsbeiträge: 857
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28. Februar 2018
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Das klingt alles nicht wirklich gut, habe ich glücklicherweise ausgelassen.

15. Oktober 2020
0:49
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alcindo
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Forumsbeiträge: 562
Mitglied seit:
27. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

zu Christine:  ein teil der presse und vor allem der ORF biedert sich der neuen direktion an.....Traxl meinte, dass es so viele bravos gegeben haette, ich habe im stream  einen ungeheuren buhorkan gehoert, wo natuerlich von gewissen leuten mit bravo entgegnet wurde.  ich kann mir schon vorstellen wie es zu den bravos kam, siehe Volksoper, wo bei jeder premiere bravorufer mit dabei sind......claque, oder dem haus verbundene?

in den 4, jetzt 5 kritiken hier im onlinemerker lese ich vieles das auch ich so empfinde, und die sind ja nicht gerade besonders gut. angeblich hat herr Neuenfels die schauspieler eingesetzt, weil sie um so viel besser sprechen.....na ja, so besonders gut war das auch nicht. sonderbar, dass sich der so genannte altmeister nicht um das Deutsch im gesangstext im Deutschen Singspiel gekuemmert hat.....ond die haelse schnueren zoo..... bei Lisette Oropesa, die eine wirklich schoene stimme hat, war leider mehr als die haelfte unverstaendlich...haette ihr nicht der "altmeister" oder einer seiner adlati z b sagen koennen, dass bei gebot das o geschlossen  ist, so klang es wie gebott...oder gibt es keine korrekt Deutsch sprechenden oder kennenden studienleiter in der WSTO??     immer wieder kam es mir bei dieser inszenierung= meist bei den dialogen-vor, es waere der 3.akt in einer operette mit einlagen ins publikum, da konnte auch me too nicht fehlen....ich konnte auch nicht ahnen, dass der sohn des reichen Lotardos sich im tablado sein geld verdient und mit seinem flamencokostuem auf reisen geht.....selten habe ich so viele schlangen verschiedener groessen auf einer opernbuehne gesehen....und geraucht musste natuerlich auch werden, natuerlich zigaretten.... Anton Cupak hat gestern DANKE geschrieben, danke, so etwas braucht die Entfuehrung nicht, nur die leute, die nicht wegen Mozart und den saengern kommen werden sich an den gesprochenen texten und den verdopplungen erfreuen....die meisten sind mit den saengern allein zufrieden, denen macht so eine inszenierung das leben schwer, die rollen in der Entfuehrung sind schon schwer genug. allerdings muss ich sagen, dass ich die inszenierung technisch  sehr gut  gemacht finde, obwohl sie mir ueberhaupt nicht gefaellt.    ueber Lisette Oropesa, die in ihrer gefangenschaft in einem schwarzen abendkleid auftritt, als ob sie das Requiem von Mozart zu singen haette, habe ich schon weiter oben von ihrer schoenen stimme berichtet. Blondchen hat wahrscheinlich im stream besser als in natura geklungen, nur die 3 hohen ees waren etwas gequietscht, sind aber wirklich schwer zu singen und sind von Mozart eigentlich a tempo komponiert. der Osmin war so ziemlich der schlechteste, den ich in 60 jahren erlebt habe, nur der voriges jahr in Baden (bei Wien) war noch um einiges schlechter. nach seiner "o wie will ich triuphieren" arie habe auch ich zum komputer buuhh gerufen. Daniel Behle sang sehr gekonnt und korrekt, nur wie auch Renate Wagner bemerkte, in der unteren mittellage und tiefe ist kaum substanz zu erkennen, und sein timbre war schon einmal schoener. Laurenz als Pedrillo sehr wortdeutlich, aber im grunde keine schoene stimme, die grosse arie war  bemueht aber recht gut, "im morgenland gefangen war"  habe ich nur von Peter Klein und Erich Majkut noch schlechter gehoert, da braucht man halt auch ein wenig farbe und mezzavoce.....seltsam, dass Manacorda die oft unmotivierten pausen in den arien akzeptiert hat, an verschiedenen kleinen wacklern wird er wahrscheinlich nicht schuld sein, da er sehr deutlich schlaegt....  ob diese inszenieung wohl repertoiretauglich sein wird?? ........ in der "guten alten zeit" findet man in fast jeder der ueber 300 vorstellungen  der Entfuehrung namen wie Wilma Lipp, Mimi Coertse, Anneliese Rothenberger, Lucia Popp, Anton Dermota, Fritz Wunderlich, Rudolf Schock, Kurt Equiluz, Gottlob Frick, Josef Greindl, Kurt Boehme............in dieser premiere war eigentlich nur Lisette Oropesa auf diesem niveau

14. Oktober 2020
20:09
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Christine
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7. September 2019
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Na ja, die Entführung war eher eine Enttäuschung.  Aber man soll ja nicht mit früheren Zeiten vergleichen ... Und Streaming ist anders als in der Oper zu sein. Obwohl ich für so eine Aufführung kein Geld ausgeben möchte. Bis jetzt gab es in der Staatsoper viel Altes neu oder anders aufpoliert. Die Begeisterung des Kurier Kritikers versteh ich überhaupt nicht. Auch im ORF gab es eine gute Kritik. Kennen die keine besseren Aufführungen?

14. Oktober 2020
18:09
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Tatjana
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@2020Loldi: Interessant sind die Ausführungen von Axel Brüggemann zur kommerziellen Seite der Theater: "Ich wollte vom Geschäftsführer des Theaters Bremen, Michael Helmbold, wissen, ob ich mit meiner Milchmädchenrechnung und dem Gedanken, dass subventionierte Theater durch Corona über mehr Geld verfügen könnten, vollkommen falsch liege: Orchester, Ensemble und Administration sind in Bremen zum großen Teil in Kurzarbeit geschickt worden. Die Gagen des Theaters Bremen wurden also vom Staat übernommen. Gleichzeitig gab es (da Intendant Michael Börgerding den Spielbetrieb weitgehend eingestellt hat) natürlich auch keine Erlöse durch Ticketeinnahmen. Trotzdem wurden die staatlich zugesicherten Subventionen weiter überwiesen. Verfügt ein subventioniertes Theater, das gar nicht spielt, am Ende etwa über mehr Geld als ein Theater, das regulär spielt und neben den festen Gagen auch freie Künstler und andere Aufführungskosten zahlen muss? Wieso habe ich nie über eine solche Rechnung gelesen? Zu meiner Überraschung hat Bremens Geschäftsführer meine Überlegungen nicht korrigiert, sondern mit folgenden Worten bestätigt: „Einerseits hatten wir deutliche Einnahmeausfälle, andererseits wurden die Personalkosten durch das Kurzarbeitergeld reduziert bei weiter laufenden Zuwendungen – das eröffnete uns Handlungsoptionen.“ 

Einmal zum drüber nachdenken!

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