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Elbphilharmonie
19. Januar 2019
12:33
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michael koling sagt
Wenn Gurnemanz die Akustik im Großen Saal im Musikverein als "vollkommen indiskutabel" - eine Diskussion über diese (ich unterdrücke ein jetzt ein Beiwort) Aussage erübrigt sich wohl - bezeichnet, empfehle ich ihm einen musikalischen Ausflug nach München und den Besuch im Gasteig. Den Unterschied in der akustischen Qualität zwischen Musikverein und Gasteig (und ich kenne beide Säle mit Konzerten unterschiedlicher Musikepochen und auf verschiedensten Plätzen) möchte ich Klavier spielen (oder singen) können.   

Dann werden Sie bitte konkret. Wo genau im Musikverein sind die akustisch nicht vollkommen indiskutablen Plätze? Sicher nicht auf der Galerie, im Stehparterre, am Balkon oder im Parterre hinten (bevor die sehr wenigen erhöhten Reihen anfangen).
Mir wurde einmal eine Karte für die ca. 27. Reihe geschenkt, und ich bin in der Pause auf den Stehplatz geflüchtet, weil man dort nicht ganz so schlecht wie in der 27. Reihe hört. (aber auch nur, wenn man eher vorne steht)

Mit dem Musikverein ist es wie mit Thielemann. Beide gar nicht gut, aber werden halt gut vermarktet. Und deshalb gibts immer Leute, die sie gut finden.

19. Januar 2019
10:59
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Wenn Gurnemanz die Akustik im Großen Saal im Musikverein als "vollkommen indiskutabel" - eine Diskussion über diese (ich unterdrücke ein jetzt ein Beiwort) Aussage erübrigt sich wohl - bezeichnet, empfehle ich ihm einen musikalischen Ausflug nach München und den Besuch im Gasteig. Den Unterschied in der akustischen Qualität zwischen Musikverein und Gasteig (und ich kenne beide Säle mit Konzerten unterschiedlicher Musikepochen und auf verschiedensten Plätzen) möchte ich Klavier spielen (oder singen) können. 

19. Januar 2019
3:46
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Tageskommentar vom 18. Jänner:

Die Elbphilharmonie hat so viel Geld gekostet, dass sie uns als „Weltwunder“ angepriesen wurde – von der natürlich völlig objektiven, sachverständigen und unabhängigen Presse. Als Wiener musste ich schon einen leichten Minderwertigkeitskomplex bekommen, denn was ist schon der Musikverein gegen die Elbphilharmonie.

Ich war zwar noch nie in der Elbphilharmonie (ich hab gar keine Lust, extra dafür nach Hamburg zu fahren), aber ich halte es für komplett ausgeschlossen, dass sie eine schlechtere Akustik hat als der akustisch vollkommen indiskutable Goldene Saal des Musikvereins. Der ist wirklich unmöglich. Da ist der Große Saal im Konzerthaus 1000mal besser.

On topic: Wieso wurden in besagtem Konzert die Plätze hinter dem Sänger überhaupt verkauft?! Es ist doch klar, dass man ihn dort nicht hört...

16. Januar 2019
12:08
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Am 12. Januar stand Mahlers Lied von der Erde auf dem Programm, für künftige Liederabende bevorzugt Kaufmann die Laeiszhalle. Klar?

16. Januar 2019
8:19
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UwePaul
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Werter Gurnemaz

danke für Vereidigung. Aber mich scheren Dauernörgler eh nicht. Natürlich weiss ich, was das Lied von der Erde ist, habe mich ein bisschen falsch ausgedrückt. Aber das, was Kaufmann dort singt sind ja wohl Lieder und das Verhalten der Besucher betraf ja wohl ihn, und er singt die Lieder.

Aber manche fühlen sich nur wohl, wenn Sie rumnölen können, da sie selbst völlig unfehlbar sind

16. Januar 2019
0:25
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Ich bleib dabei: Wenn man es nicht weiß, hält man das "Lied von der Erde" genauso wie die Wesendonck-Lieder oder die Winterreise für einen Liederzyklus. Aber eben weil keiner alles weiß, kann man andere Leute freundlich auf Fehler aufmerksam machen. Dann vermeidet man allgemeinen Grant.

16. Januar 2019
0:13
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HansLick2
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@ 9 dann hilft google weiter, bevor man den beitrag in einem musik forum abschickt.

16. Januar 2019
0:10
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HansLick2 sagt
@ 6 - lesen hilft auch wenn einem zu hause langweilig ist, anstatt schrott zu posten!  

Naja, wenn man das Stück nicht kennt, ist es berechtigt zu glauben, dass das "Lied von der Erde" ein Liederzyklus ist. Man kann halt nicht alles wissen. Ich bin bei Barockmusik auch erstaunlich unwissend.

15. Januar 2019
23:52
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HansLick2
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@ 6 - lesen hilft auch wenn einem zu hause langweilig ist, anstatt schrott zu posten!

15. Januar 2019
22:30
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Erst mal: Das Lied von der Erde ist kein "Liederabend" sondern ein symphonisches Werk für Orchester und Singstimme(n).

Ich habe mich auch gefragt, ob nicht zuvor schon dieses Konzert besser in die Laeiszhalle verlegt hätte werden sollen. Wenigstens kommt jetzt etwas in Bewegung. Es ist sehr interessant, wieviele Klagen und Beispiele ähnicher Erfahrungen mit Florez, Petrenko, Brandauer nun auftauchen. Man traut sich jetzt einfach auch was zu sagen.

Ergänzung: https://www.welt.de/kultur/mus.....ichts.html

Hätte nie gedacht, dass ich irgend einen Text von  Brug gut finden würde 😉

15. Januar 2019
20:38
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UwePaul
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Lohengrin, Sie haben sicherlich nicht Unrecht, wenn Sie das Management der Elbphilharmonie kritisieren, aber auch wenn es Ihnen schwer fällt, vielleicht auch mal die Frage an sein Management stellen. Die Problematik dieses Saales ist ja mittlerweile allen Interessierten bekannt. Deshalb einen Liederabend in dem Saal zu geben, halte ich auch für fragwürdig, zumal es ja diese andere Halle noch gibt

15. Januar 2019
11:17
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Pieske
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(Nur weil es Kaufmann der Presse gegenüber erwähnt hat: Der ehrwürdigen Laiszhalle trauere ich doch noch etwas hinterher. Habe dort unzählige und wunderbare Abende erlebt. Unter anderem den uralten Günther Wand - natürlich Bruckner dirigierend -, den zwei Helfer auf das die Bühne quasi hochheben mussten. Sobald er aber den Dirigierstab in der Hand hatte, gab es eine Achte, die sich gewaschen hatte und er wirkte wie um zwanzig Jahre verjüngt. Karten gab es immer, zumindest für die Hörplätze, die eine super Akustik haben. So eine Art alltägliche Heimspielstätte wird die Elbphilharmonie den Hamburgern wohl nicht werden können, bei dem Ansturm auf die Karten ... Aber das soll nichts gegen den Neubau sagen, den finde ich gut und richtig. Aber er ändert etwas im Konzertleben der Stadt.)

15. Januar 2019
10:56
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Gast
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Reine Orchesterwerke oder auch mit (großem) Chor scheinen problemlos zu sein. Solisten singen in eine Richtung und wenn dann auch noch das große Mahler-Orchester dazwischen liegt, gehts wohl für die hinten sitzenden nicht so gut. Mittlerweile melden sich auf diversen Foren immer mehr Leute, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben; vorn in der Mitte bestens, hinten und seitwärts schlecht bis gar nichts....... Es wird im Tageskommentar auch ein Florez-Konzert mit derselben ungleichen Akustik wie nun bei Kaufmann berichtet.

Dieser Problematik müsste das Management des Hauses rechnung tragen, wie auch immer.

15. Januar 2019
10:24
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Pieske
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War zweimal drin bisher. Einmal Haydns Schöpfung (Hengelbrock NDR-Sinfonieorchester), Platz frontal im zweiten Rang. War ein guter Klang. Das zweite Mal Wiener Philharmoniker (fantastische Mahler 1 unter Bychkov), da saß ich seitlich unter'm Dach und auch dort war der Klang hervorragend.

Habe aber auch von Leuten gehört, bei denen es grauselig gewesen sein muss. Kommt wohl sehr darauf an, wie sich Dirigent und Orchester auf den Saal einstellen.

15. Januar 2019
10:03
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lavoce
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Ich habe bis dato NUR Lobeshymnen über den Saal gehört. Was ist passiert?

 

Gruß,lavoce

15. Januar 2019
8:51
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Nach 2 Jahres ist es nun offensichtlich und es wird auch endlich darüber gesprochen/berichtet: Der Saal ist nur bedingt brauchbar.

Schade, dass das Management das nicht berücksichtigt und dennoch Konzerte, bei denen bekannt ist, dass es akustische Probleme geben wird, dennoch anbietet (Orchester + Sänger, Klavier + Sänger). Andere Häuser (z. B. Berliner Philharmonie), die dasselbe Grundproblem aufgrund der Architektur haben, geben die Plätze hinter den Künstlern nicht in den Verkauf...... In Luzern, wo die Akustik angeblich sehr gut ist, waren ebenfalls die Plätze hinter dem Podium weggelassen worden.

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