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Don Carlos
2. Oktober 2020
23:27
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Ich möchte eine ganz grundsätzliche Bemerkung machen.

Zunächst: Ich habe nichts gegen Jonas Kaufmann.

 

Einiges scheint mir allerdings schon etwas sonderbar.

Der Sänger wird als der größte Tenor der Gegenwart verkauft usw.

 

Dann muss man aber lesen:  er schien mir am Ende seiner Kräfte, oder " schon am Anfang  war ein Gickser und dergleichen. Ich will das gar nicht alles wiederholen.

 

Ich erinnere mich an folgenden Vorfall.  Bei Pavarotti wackelte an der Scala, ich denke es war auch bei  Don Carlos, einmal ein Ton etwas. Die Folge war ein Buhkonzert.

 

So denke ich, Kaufmann ist ein guter, aber doch ganz normaler Sänger, bei dem man doch stets merkt, wie schwer das Singen ist. 

 

Alles andere ist Übertreibung und eben Business.  Und da sucht man sich ja jemanden aus, der

einigermaßen stabil ein breites Spektrum abdecken kann in ausreichend guter Qualität.

2. Oktober 2020
19:32
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Das "Ensembe" wurde von den Profi-Schreibern hochstilisiert.....

2. Oktober 2020
19:20
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Abdrazakov - Tezier....Da kommt Sehnsucht auf, gebe ich Ihnen recht.

Habe aber weniger das Ensemble als einzelne Sänger gelobt. Aber Sichtweisen sind eben unterschiedlich.

2. Oktober 2020
18:59
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Frau Wagner und Chenier treffen auch meinen Eindruck recht gut,

Ich möchte noch etwas über die Szene hinzufügen: über eine so lange Zeit ist die kahle Bühne ermüdend und das dauernde am Boden herumkriechen macht es den Sängern unnötig schwer. Dort und da ein Requisit hätte gut getan.

Die schauspielerischen Fähigkeiten waren recht ungleich verteilt. Eboli und Carlos konnten als Charakere mit einer Geschichte überzeugen, weder Elisabetta noch Posa und noch weniger Phillip hatten Kontur.

Das bei der Premiere so gelobte "tolle Ensemble" habe ich nicht gesehen; zu wenig Chemie zwischen den Figuren und auch die Duette, die musikalisch de Oper dominieren waren eher "Gesang von zwei Sängern zur gleichen Zeit". Wenn ich an Harteros-Kaufmann oder Abdrazakov - Tezier denke.........

2. Oktober 2020
18:41
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Der Kritik von Fr. Dr. Wagner ist wenig hinzuzufügen, sie ist ziemlich treffend.

JK hatte am Anfang einen kleinen rauhen Gickser, macht aber insgesamt seine Sache recht gut, ohne wirklich zu brillieren. Ich hatte am Schluss irgendwie den Eindruck, dass er mit den Kräften am Ende war, ähnlich wie bei seinem letzten Chenier in Wien, ist aber bei der Monsterpartie des franz. Don C. kein Wunder.

Golovatenko wurde auch aus meiner Sicht ein wenig überbewertet, klang lange ungehobelt, ein Schreibariton, sang aber "Carlo, ascolta" wunderbar berührend.

Die beiden Damen waren ganz hervorragend, durchaus auf Augenhöhe mit JK, wobei vor allem die 32-jährige Schweizerin Hubeaux hervorzuheben ist, da reift ein glänzender Mezzo heran. Sie singt so, wie sie aussieht, nämlich wirklich gut. Was Byström kann, weiß man mittlerweile, ich kenne sie von Stockholm und Covent Garden.

Pertusi, den man von Buffo-Rollen kennt, singt den Philipp so, wie erwartet, nämlich nur durchschnittlich. "Ella giammai m'amò" hat er dann so schlecht gar nicht gesungen. Die übrigen Rollen fielen weder sonderlich auf noch ab.

Das Dirigat von de Billy war ganz hervorragend, er hat das Orchester auch immer dort zurückgenommen, wo notwendig, und die Chöre waren wie üblich bestens einstudiert.

Insgesamt ein sehr erfreulicher Repertoireabend und wenn weiterhin so interessante Sänger aus dem Hut gezaubert werden, kann man sich auf kommende Abende freuen.

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