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Domingo
27. August 2019
15:30
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Michta
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Forumsbeiträge: 197
Mitglied seit:
6. März 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Zu dem Kulman Interview:   Sie will eine Gesetzesänderung, daß nicht mehr in dubio pro reo gilt! Also quasi der von einer Dame des "Mißbrauchs" bezichtigte nachweisen muss, daß er es NICHT getan hat!          Hat die noch alle Tassen im Schrank???      So etwas muss man sich auf der Zunge zergehen lassen!!   Werden ohnedies heute schon in diversen "Anpatzungskampagnen" Menschen durch irgendwelche Behauptungen, die groß aufgebauscht als reine Verdächtigungen in die Welt gesetzt werden, quasi ruiniert, denn nach den Ermittlungen, wenn dann nix übrig blieb, ist das nur mehr - wenn überhaupt! - eine Einzeilenmeldung wert!  Ich kenne persönlich ein Beispiel dafür aus der österreichischen Landespolitik - es ist an Widerlichkeit nicht zu überbieten.  Und dem soll noch mehr Tür und Tor geöffnet werden???  Das ist ja unfassbar so ein Ansinnen....!

27. August 2019
13:21
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alcindo
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Forumsbeiträge: 320
Mitglied seit:
27. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

zu dalmont;  mit dem weissen Jaquett sieht man garantiert Springer, zu dem was Sie bei Michta " perverse Regieeinfälle" kritisieren, schliesse ich mich wieder einmal voll bei Michta an

27. August 2019
10:03
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Chenier
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Forumsbeiträge: 576
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Mag sein, Einzelfälle und Einzelmeinungen, sollte man nicht pauschalieren und verallgemeinern. Induktion ist gefährlich und nicht signifikant. Keine Ironie, vielleicht etwas überpointiert formuliert.

27. August 2019
9:54
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dalmont
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Forumsbeiträge: 108
Mitglied seit:
28. Januar 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

Ad 61)

Chenier, das glauben Sie aber wohl selbst nicht, was Sie da schreiben. Oder Sie meinen es wieder ironisch. Ich habe Sie für reflektierter gehalten.

Kulman hat mit jedem Wort Recht. Ich weiß schon, wovon ich rede. Ich war an meiner Arbeitsstelle viele Jahre in Gremien eingebunden, die neben vielen Problemen der Angestellten immer wieder auch mit sexueller Belästigung am Arbeitsplatz und mit diesen Machtspielchen von Vorgesetzten, die dann ihre Pfoten und Münder nicht an sich halten konnten, befasst waren. Das schlichte Nein der Betroffenen hat diesen Typus Mann manchmal nur noch mehr gereizt, die Mädels, die sich ihnen an den Hals warfen, haben sie oft weniger interessiert. Diese Typen waren virtuos im Ausnützen von Abhängigkeiten. Sehr unangenehme Zeitgenossen. Kulman redet übrigens sehr wenig zu PD.

27. August 2019
9:06
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Chenier
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Forumsbeiträge: 576
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

No, das klingt ja nicht wirklich schlecht:

"Conlon lehnte es in seinem exakten Dirigat auf die ganze Dramatik und Tragik des Stücks an, die hier, trotz der konzertanten Form, auch mimisch bestens zum Ausdruck kam, insbesondere bei Nino Machaidze und Placido Domingo. Man merkte ihm bei seinen Gesten geradezu an, wie sehr ihm die darstellerische Komponente in der Beziehung zur geliebten Tochter fehlte. Seine sängerdarstellerischen Qualitäten kann ein Domingo eben nicht einfach aus der Jacke schütteln – er war wohl einer der ersten von diesem Kaliber. Sein kraftvoller Bariton konnte immer wieder auch zu quasi-tenoralen Höhen aufleuchten, die dann den unverwechselbaren Kern dieser Jahrhundertstimme offenlegten. Die Georgierin Nino Machaidze harmonierte bestens in ihrer Gestaltung mit dem Vater Placido, legte mit ihrem wohlklingenden und perfekt geführten Sopran sehr viel Empathie an den Tag und meisterte auch die Spitzentöne, wenngleich diese ihre obere Grenze aufzeigten.

Weltklasse pur bot Piotr Beczala als Rodolfo, der eine makellose und in jeder Situation begeisternde gesangliche Leistung zeigte. Nach den vielen Jahren, den ich ihn nun kenne, seit 2016 auch als Lohengrin, ist Beczala wohl nun auf dem Zenit seiner Kunst angekommen und verfügt neben seinem strahlenden und absolut höhensicheren Tenor auch noch über eine gewisse Italianità, die zu Beginn seiner Sängerkarriere noch nicht zu hören war. Ich scheue mich nicht, obwohl ich Superlative nicht mag, Piotr Beczala nun als den besten Tenor der Gegenwart in seinem Fach zu bezeichnen, und dabei schließe ich Richard Wagner ganz bewusst ein. Ich hoffe, dass er bald den Parsifal einstudiert…"

27. August 2019
8:58
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Chenier
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Forumsbeiträge: 576
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Frau Kulman macht sich außerhalb der Opernbühne wieder einmal besonders wichtig, nichts wirklich Neues und anpatzen ist ja in. Im übrigen genügt in solchen Fällen ein schlichtes "nein" und die Sache ist erledigt, dann dauert der Karriereaufbau etwas länger, aber Qualität setzt sich durch, immer und überall, der Rest bleibt auf der Strecke, so oder so. Die sind dann natürlich besonders frustriert. 

26. August 2019
20:10
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Karl
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Forumsbeiträge: 43
Mitglied seit:
7. August 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

Ja, es scheint Springer gewesen zu sein, da er in den Seitenblicken angetan im weißen Sakko eine Lobeshymne auf Domingo salbungsvoll in die Kamera sprach...

26. August 2019
18:52
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dalmont
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Forumsbeiträge: 108
Mitglied seit:
28. Januar 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

ad 55) Pervers? Michta, woher kommen Ihre so überaus starken Aggressionen? Die narzisstische Kränkung, dass im Opernbereich nicht alles so läuft, wie Sie es sich vorstellen, kann es ja nicht allein sein.

Und zu Domingo? Da gibt es ein sehr aussagekräftiges Interview der wunderbaren Elisabeth Kulman im "Standard" vom 25. August, mit 552 Postings, die meinem Geschlecht leider ein niederschmetterndes Zeugnis ausstellen. 

ad 57) Wenn Sie den Mann mit dem weißen Jackett meinen, nein, ich denke nicht, dass er das ist. Ich habe Springer oft, aber kaum mit etwas anderem als seinem "Existenzialistenanthrazit" gesehen.

26. August 2019
18:41
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susana
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Forumsbeiträge: 159
Mitglied seit:
16. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Karl sagt
Ist das eigentlich Georg Springer, der da auf dem Photo so enthusiasmiert applaudiert...?  

so weit es zu erkennen ist, denk ich JA, ist er ...

26. August 2019
17:12
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Karl
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Forumsbeiträge: 43
Mitglied seit:
7. August 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

Ist das eigentlich Georg Springer, der da auf dem Photo so enthusiasmiert applaudiert...?

26. August 2019
14:30
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Chenier
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Forumsbeiträge: 576
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Wahre Worte, Michta, nach einigen verwirrten und realitätsbefreiten Beiträgen. 

26. August 2019
11:12
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Michta
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Forumsbeiträge: 197
Mitglied seit:
6. März 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Warum auch nicht????         Und die "Steuergeldverschwendung" für Domingos Auftritte sind lächerlich gegen jene die für den ganzen perversen Inszenierungsschmarren verschleudert wird!     

Die Ovationen für ihn begrüße ich uneingeschränkt!   ( Nicht wegen seinen baritonalen Leistungen!! )   Dieses scheinheilige "Me too" und "fair" und sonstige Gesülze ist ja nicht mehr auszuhalten!!!  Wenn es um "Gerechtigkeit" nur ginge..... aber wie in anderen Bereichen des "wirklichen Lebens" wird versucht mit längst Vergangenem (wars überhaupt  immer "Unrecht"???) Geld zu machen, und ja die Suppe nur am Köcheln zu halten! Keine Ruhe geben, und möglichst im Vergangenen herumstierln, dann kann man damit Profit machen, und in der Gegenwart lustig weiterwursteln.     Wir leben im Zeitalter der Scheinheiligkeit schlechthin !!

26. August 2019
7:51
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 967
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Aha, auch der Hr. Billand, der seine Kamera oder Smartphone im Zuschauerraum benutzt :-(((((((((

25. August 2019
21:39
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lavoce
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Forumsbeiträge: 35
Mitglied seit:
10. Mai 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

Auch als "Bariton" singt er transponiert. Nach unten. Jubelstürme für sogennate "höchste Leistungen", und "olympische Disziplin Gesang".

Olymp ist wohl ein bisschen nach unten gerutscht...

 

Gruß,lavoce

25. August 2019
21:12
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 967
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Stimmt susana.

Ich habe ihn ein paar Mal in seiner Glanzzeit gehört, meistens großartig. An eine Tosca Aufführung mit Fr.Zampieri, das war eine der schlechtesten Tosca Aufführungen meines Lebens. Da waren beide so grottenschlecht. Seit dem habe ich ihn live nicht mehr erlebt. Seine Bariton Versuche nie live, nur im TV, die mehr oder weniger indisutabel waren, besonders sein Macbeth mit Netrebko.

Aber solange es Menschen gibt, die dem hinterherrennen, bitte... wirklich nur peinlich. Nur leider werden dafür Steuergelder verschwendet

25. August 2019
20:38
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susana
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Forumsbeiträge: 159
Mitglied seit:
16. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Chenier sagt
"....Tenöre die Baritonrollen singen als Tenor....."

Das stimmt so nicht ganz, denn Domingo hat als Bariton begonnen, back to the roots gleichermaßen. Immer präzise bleiben.   

Also er hat als Bariton angefangen , ja das weiss man. Man weiss auch dass er dann eine sehr lange und für ihn sehr erfolgreiche Karriere als Tenor gestartet hat.

Als Tenor kann man viel besser Karriere machen, viel mehr Geld verdienen und wenn man gut aussehend ist auch sonst auch noch sehr erfolgreich sein. Sei ihm absolut vergönnt!!

Dann hat er sich vom Otello verabschiedet den er nur noch mäßig durchstehen konnte. . Ja und da er eine extreme Karriere aufgebaut hat, auch als Dirigent und zweifacher Operndirektor , Operalia etc konnte er, weil Tenorrollen gab es dann für ihn keine neuen mehr, Höhe hatte er auch nicht mehr - das "Risiko" eingehen und mal eine Baritonrolle probieren. Zuerst hiess es es sei nur ein Wunsch von ihm diese (eine) Partie zu singen. Und da natürlich die Massen an Fans mitzogen, ging er dann einen Schritt weiter  und eroberte sich, in Rekordtempo die nächsten Bariton rollen.

Für seine Fans war das vollkommen egal ob diese Partien "erarbeitet " sind oder nicht, und ich habe von vielen, die auf der Bühne standen, oder auch hinter den Kulissen gehört, dass er besonders beim Macbeth den Soffleur extrem beansprucht hatte, weil er seinen Text immer noch nicht kannte. Regieanweisungen, waren auch nicht wichtig.

Und wenn Sie mir erklären wollen, sie hören nicht den Unterschied dass er wie ein Tenor klingt auch wenn er eine Bariton partie singt , dann haben Sie einen wichtigen und interessanten Teil der Oper verpasst.

Hören sich die Ratsherrenszene von einem (echten)  Bariton an, das kann extrem genial klingen, wenn es aber ein Tenor das singt, der die Höhen dieses Stückes leicht erklimmt, der Übergang nciht da ist, wird dieses Stück seiner Wirkung beraubt.
Das hab ich auch beim Germont gehört , beim Macbeth, beim Posa egal was ich irgendwo im Netz hören konnte..
Und genauidort hört es bei mir auf. Und leider hören die meisten seiner Bewunderer nicht, die hören nur die Noten die er singt. Weil für diese nur das gilt, dass er halt auf der Bühne steht.

Ohne seiner Tenor Karriere wäre er auch nicht jetzt noch auf der Bühne. Davon bin ich auch überzeugt. Aber bei ihm stimmen einfach die Einnahmen ... egal was er wie singt.

Und nochmals, ich habe ihn früher wirklich sehr gerne gehört, aber ich verachte das was da mit ihm abgeht mit seiner Bariton karriere zu tiefst. 

Und auch das ist für mich eine Verlogenheit der Opernwelt und ich mag das einfach nchct mehr unerstützen.. Es tun die Massen sowieso . Also ok , ich muss ja nicht mit jedem Blödsinn mit dabei sein.

Schönen Abend!

20. August 2019
23:50
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lavoce
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Forumsbeiträge: 35
Mitglied seit:
10. Mai 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

Chenier sagt
"....Tenöre die Baritonrollen singen als Tenor....."

Das stimmt so nicht ganz, denn Domingo hat als Bariton begonnen, back to the roots gleichermaßen. Immer präzise bleiben.   

Achso....ein Bariton-Tenor-Bariton, so zu sagen.

Präzise: als Tenor ohne Höhe (die Partien oft transponierend, die Höhe bei den Aufnahmen extra eingespielt) und als Bariton ohne  Tiefe. Ein Tenor unterscheidet sich vom Bariton nicht so sehr in der Tonhöhe, da beide viele Töne gemeinsam haben, sondern im Klang und Farbe des gesamten Registers.Von unterstem bis obersten Ton.Und vom Klang her war PD immer ein Tenor, obwohl nicht das glänzendste Exemplar.

 

Gruß,lavoce

20. August 2019
22:01
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Chenier
Member
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Forumsbeiträge: 576
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

"....Tenöre die Baritonrollen singen als Tenor....."

Das stimmt so nicht ganz, denn Domingo hat als Bariton begonnen, back to the roots gleichermaßen. Immer präzise bleiben. 

20. August 2019
20:58
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susana
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Forumsbeiträge: 159
Mitglied seit:
16. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

lavoce sagt
@susana:

Liebe Susana,

mir geht es ähnlich,wie Ihnen.Nur...was mir beim Musical fehlt, ist das Gefühl die Stimme LIVE zu erleben.Genau das faszinierte mich früher in der Oper.Das Physische, diese Kraft der menschliche Stimme über Orchester zu segeln und einen direkt zu erreichen. Das vermag keine noch so tolle elektronische Anlage.Meiner Meinung nach.Was die musikalische Form betrifft, ist für mich das Musical der Nachfolger der Oper.Und nicht Musiktheater.

Die Oper hatte schon immer eine klare Form.Und ihr Hauptanliegen war eine Geschichte zu erzählen.Mit der Stimme im Vordergrund."Musiktheater" (moderne Oper nach der Romantik) hat diese Grundhaltung geändert.Die Stimmen sind oft unwichtig, kommen nicht zur Geltung, das Orchester ist Haupterzähler.Wenn ich das Orchester hören will, gehe ich jedoch lieber in ein symponisches Konzert 😉

Ein Blick hinter die Kulissen....

Liebe Lavoce, ich will hie rnicht zu lange antowrten, weil wir vom Thema abkommen
Sie haben vollkommen recht, mir geht die "pure Stimme" ab , aber mittlerweile ken ich schon viele Musical sänger von der Stimme, unterscheide sie . Was mir bei Opernsängern in letzter oft nicht mehr gelungen ist.
Was für mich ein Ausdruck einer "Persönlichkeit " ist und genau das vermisse ich auch.
Sowohl Komponist als auch Textdichter wollten uns Geschichten erzählen. Musik ist die Kraft in uns Emotionen auszulösen.
Die meisten heutigen Regisseure "töten" diese Musik (nach meiner Empfindung) und deren Wirlung, und versuchen mit Krampf ihre eigene Geschcihte zu erzählen. Und das ist mir oft zu dumm, zu hässtlich, zu pervers od schlichtweg langweilig. Dazu kommen die Sänger die dadurch dann auch keine Persönlichkeit mehr entwickeln können.

Dazu kommt auch die Stars , die oftmal (und da gehört auch Domingo dazu) Rollen singen die dür sie nicht geschaffen sind oder unpassend sind (für mich ganz krass Posa als Debüt im Don Carlos mit 78). Tenöre die Baritonrollen singen als Tenor, Baritone die Bassrollen singen, oder auch Liedersänger die plötzlich versuchen  dramatische Rollen zu verkörpern, da sie Stars sind werden sie gefeiert. auch das ist nicht meines.
So finde ich meine Unterhaltung im Musical.. und danke für den Artikel .. klar auch da ist nicht alles toll und ideal !!
Mir sind halt einfach Aufführungen live zu erleben das liebste und ich bin froh dass ich zumindeste für jetzt eine andere Lösung gefunden habe.

Danke für ihre netten Zeilen !

20. August 2019
11:22
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lavoce
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Forumsbeiträge: 35
Mitglied seit:
10. Mai 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

@susana:

Liebe Susana,

mir geht es ähnlich,wie Ihnen.Nur...was mir beim Musical fehlt, ist das Gefühl die Stimme LIVE zu erleben.Genau das faszinierte mich früher in der Oper.Das Physische, diese Kraft der menschliche Stimme über Orchester zu segeln und einen direkt zu erreichen. Das vermag keine noch so tolle elektronische Anlage.Meiner Meinung nach.Was die musikalische Form betrifft, ist für mich das Musical der Nachfolger der Oper.Und nicht Musiktheater.

Die Oper hatte schon immer eine klare Form.Und ihr Hauptanliegen war eine Geschichte zu erzählen.Mit der Stimme im Vordergrund."Musiktheater" (moderne Oper nach der Romantik) hat diese Grundhaltung geändert.Die Stimmen sind oft unwichtig, kommen nicht zur Geltung, das Orchester ist Haupterzähler.Wenn ich das Orchester hören will, gehe ich jedoch lieber in ein symponisches Konzert 😉

Ein Blick hinter die Kulissen....

https://www.deutschlandfunk.de/musicals-in-deutschland-kultur-am-fliessband.724.de.html?dram%3Aarticle_id=456641&fbclid=IwAR0xeYciroyARTN5-6xWssigxWsWlpMuykH156-rL-lAPkJ7J72hp0FvjMw

 

Gruß,lavoce

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