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Domingo
30. August 2019
18:23
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Karl
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Forumsbeiträge: 43
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7. August 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

ich glaube, es wird Zeit für den Sketch von Saturday Night Live:

30. August 2019
17:29
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florezaficonada
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Forumsbeiträge: 21
Mitglied seit:
26. August 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

bravissima!  diesem brillanten beitrag sollte nichts mehr entgegengesetzt werden!

30. August 2019
9:42
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Bricconcella
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Beschämend ist das, wie von manchen Mitgliedern hier betroffene Frauen und jene, die sich für sie einsetzen, mit bösartigem Spott und Häme übergossen werden. Da fragt man sich ernsthaft, warum viele Frauen lieber anonym an die Öffentlichkeit gehen?? Dass ihnen nicht geglaubt wird, ist eine Sache, aber derart verhöhnt zu werden, lässt wenig schmeichelhafte Rückschlüsse auf die Charakter ihrer Spötter zu. Wie Autoritätsmissbrauch in Abhängigkeitsverhältnissen immer noch verniedlicht und lächerlich gemacht wird – vor allem wenn er Frauen betrifft - lässt schon tief blicken. Gott sei Dank lässt sich das Rad der Zeit nicht mehr zurückdrehen und diese Ewiggestrigen mit ihren krausen Ansichten werden immer weniger. Sollen sich ein paar Mitglieder hier doch weiter wohlig in ihrer politischen Incorrectness suhlen, ein paar Unbelehrbare und justament-dagegen Redner wird es immer geben. Die machen das Kraut nicht fett. Und wer sich bei Themen wie sexuellem Missbrauch mit den Strauss-Kahns, den Levines, auch den Domingos  und vielen anderen Grauslichen dieser Welt solidarisiert, der richtet sich ohnehin selbst.

Interessant auch, wie das Bild von Domingo, dem die Frauen einmal scharenweise hinterher gelaufen sind, gerne vermischt wird mit jenem Domingo, der ohne zu klopfen Garderoben von Kolleginnen betritt, ihnen in den Kulissen auflauert und mit nächtlichen Anrufen bedrängt. „Wie soll ein beliebter Frauenheld denn wissen, wann er NICHT erwünscht ist?“ wird hier sinngemäß suggeriert. "Wer sich auf einen Drink einladen lässt, hat damit ja automatisch "ja" zu einvernehmlichem Sex gesagt" wird auch suggeriert?

Interessant auch, dass kaum bestritten wird, dass Domingo bei schönen Frauen selten nein gesagt hat, dass er sogar ein "womanizer" war, "predatory behaviour" - diese Sachen werden gar nicht abgestritten. Da kommt bei ganz Naiven jetzt sogar die Frage auf „Wie geht es eigentlich der armen Marta?“………. Die gute Marta hat sich wohl seit Jahrzehnten arrangiert (bisher ist halt alles angenehm unterm Teppich geblieben) und inszeniert dank ihres Mannes an der Oper von Los Angeles.

Die Zeiten werden unbequem für Leute in leitenden Positionen, die nicht wissen, wie man sich „Untergebenen“ gegenüber korrekt benimmt. Die Kombination von Abhängigkeitsverhältnissen und fehlenden Kontrollmechanismen laden zu Autoritäts- und Machtmissbrauch ein und Institutionen – auch im Kulturbereich - werden sich genauer anschauen, wen sie in leitender Position ihrem Personal zumuten. So leicht wie sich die Met (und leider wahrscheinlich auch die Oper von Los Angeles im Fall Domingo) mit „keiner hat etwas gewusst“ aus der Verantwortung ziehen kann, wird das mittel/langfristig nicht mehr oft so durchgehen. Meetoo und viele andere Bewegungen haben vielleicht zum Teil auch übers Ziel hinausgeschossen, aber sie haben Blickwinkel verändert, das Hinschauen legitimiert und Ansprüche im Umgang miteinander gehoben. Manche empfinden es halt als Zumutung, ihr eigenes Verhalten überdenken zu müssen. Aber das ist längst notwendig und gut so!

Und weil hier Manche so tun, als könnten sie im Umgang mit Frauen nicht bis drei zählen.  Sie alle haben doch entweder eine Frau/Freundin/Tochter/Enkelin, der sie im Privatleben, im Beruf vor allem aber dort, wo es eben Abhängigkeitsverhältnisse gibt, einen fairen Umgang wünschen: mit Respekt und menschlich auf Augenhöhe. So wie Sie ihre Liebsten behandelt wissen wollen, so behandeln Sie auch andere. Es ist im Grunde ganz einfach!

29. August 2019
17:17
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 599
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28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Lässt sich nicht lesen; oder mache ich was falsch?

29. August 2019
17:02
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Karl
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Forumsbeiträge: 43
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7. August 2019
sp_UserOfflineSmall Offline
29. August 2019
12:29
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AT
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Kulman hat folgendes gesagt:

"Ja, was die justiziäre Handhabbarkeit betrifft, treffen wir auf große Schwierigkeiten. Sexuelle Übergriffe, ja sogar Vergewaltigungen sind oft schwer nachweisbar, es steht Aussage gegen Aussage, nicht selten endet alles "im Zweifel für den Angeklagten", und das Opfer muss damit leben, dass der Täter frei herumläuft. Auch hier müssten die gesetzlichen Richtlinien zugunsten der Opfer optimiert werden."

Wie soll man das anders verstehen, als dass der Zweifelsgrundsatz relativiert werden soll?

29. August 2019
7:42
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Karl
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Forumsbeiträge: 43
Mitglied seit:
7. August 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

'Vieraugengespräche' würde ich nie führen - weder mit Männern oder Frauen.

Immer eine/n Zeugen/Zeugin dabei, oder Bürotüre offen, bzw. in Musikschulen/Koservatorien eine Glasscheibe in der Türe, damit man von außen hineinsehen kann.

Hilft beiden Seiten.

Ansonsten empfehle ich Blair TINDALL: Mozart in the Jungle.

29. August 2019
2:40
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dalmont
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Forumsbeiträge: 113
Mitglied seit:
28. Januar 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

Chenier, die Frage verstehe ich nicht ganz. Warum sollten Sie solche Vieraugengespräche nicht führen? Ich nehme an, dass Sie Kolleginnen immer mit Respekt und empatischer Distanz gegenübertreten, gegenübergetreten sind. Wovor sollte man da Angst haben?

In der Formulierung „Kulman’sches Universum“ liegt übrigens wiederum etwas Abwertendes. Aus diesem Interview ist nicht herauszulesen, dass sie die Unschuldsvermutung in Zweifel zieht. Das „Es gilt die Unschuldsvermutung“ ist doch eher ein Stehsatz in Zeitungen, wenn sie sich in Berichten über Gaunereien, bei denen noch kein Prozess stattgefunden hat und kein Urteil vorliegt, rechtlich absichern wollen.

Der Grundsatz „Im Zweifel für den Angeklagten“ ist etwas ganz anderes als eine Unschuldsvermutung. Dieses fundamentale Rechts-Prinzip wird im Kulman-Interview nicht angetastet. Der hier von manchen auch mit Schaum vor dem Mund kritisierte Ausschnitt aus dem Standard – Interview Kulmans bezieht sich im Übrigen nicht auf die PD-Diskussion, sondern ganz grundsätzlich auf das Sexualstrafrecht. Dass es in diesem Bereich Optimierungsbedarf (Kulman spricht in diesem Zusammenhang auch von „justiziärer Handhabbarkeit“) gibt, wird Ihnen jeder reflektierende Strafrechtsexperte bestätigen.

Im Kulman-Interview ging es um Machtspielchen im Opern- und Klassikgeschäft, einem Bereich, in dem sehr viele prekär arbeitende Menschen Wohlabgesicherten gegenüberstehen. Der ideale Nährboden für Machtspielchen von unverantwortlichen männlichen Vorgesetzten. Denn bei den prekär Arbeitenden geht es meist nicht um Karriere, sondern um die Miete für den nächsten Monat, sollte ein Auftrag ausfallen.

Kulman hat in ihrem Interview die Diskussion über Domingo, dem sie sehr fair gegenüber tritt, in einen größeren Zusammenhang gestellt.

Ich habe, um einen für die speziellen Ausdrucksvaleurs des Wienerischen so typischen Ausspruch zu verwenden, den ich gelernt habe, als ich nach Wien kam, bei den die Domingo-Diskussion auslösenden Vorfällen „nicht die Lampe gehalten“, will diese auch nicht kommentieren, geschweige denn darüber urteilen.

Ich nehme nur die Äußerungen von Frauen, die in einem so komplexen Bereich wie dem der sexuellen Bedrängungen mit ihrem Namen einstehen sehr sehr ernst.

Und nehme deshalb auch die so zurückhaltend formulierten und klugen Sätze im Interview von Elisabeth Kulman sehr ernst, die ich persönlich nicht kenne, aber zuletzt als hinreißende Boulotte in Offenbachs „Barbe-Bleue“ in Graz gehört habe.

Und ich hoffe hiermit die Kurve zurück zum Offenbach-Jahr, zur Erotik seiner Opéra-Bouffes und zum eigentlichen Thema des Online-Merker-Forums geschafft zu haben, zum musikalischen Theater.

28. August 2019
17:57
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Chenier
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Forumsbeiträge: 579
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28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Ja, dalmont, aber die Behauptung wird im Kulman`schen Universum zum Beweis, nämlich dann, wenn die Unschuldsvermutung bei derartigen Delikten in Frage gestellt wird, dort liegt das zukünftige Problem. Männer sollten dann mit Frauen, die sie kaum kennen, nicht mehr unter 4 Augen sein, oder wie sehen Sie das?

28. August 2019
17:42
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dalmont
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Forumsbeiträge: 113
Mitglied seit:
28. Januar 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

Bei allem Respekt: Aus den von Gurnemanz zitierten Sätzen aus dem Interview von Elisabeth Kulman: "Sexuelle Übergriffe, ja sogar Vergewaltigungen sind oft schwer nachweisbar, es steht Aussage gegen Aussage, nicht selten endet alles ‚im Zweifel für den Angeklagten’, und das Opfer muss damit leben, dass der Täter frei herumläuft. Auch hier müssten die gesetzlichen Richtlinien zugunsten der Opfer optimiert werden" ist nicht herauszulesen, dass sie einen Grundsatz unseres Rechtssystems abschaffen will. Jegliche Veränderung der gesetzlichen Richtlinien im Strafrecht zielt darauf ab, den Schutz potentieller Opfer zu verbessern. So auch in diesem Fall.

Dass die Kritik an einer Aussage Kulmans gleichzeitig mit einer Abwertung ihrer Person verbunden wird, entspricht leider der Argumentationsweise etlicher männlicher Forumsteilnehmer.

Dass eine Behauptung kein Beweis ist, no na. Dafür muss doch nicht Shakespeare bemüht werden.

An meinen im Beitrag 63 und 59 formulierten Zeilen ist also nix zurückzunehmen.

28. August 2019
17:18
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 599
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Da war wohl nicht mehr viel zu diskutieren, nachdem "David Daniels and husband are arrested".....

28. August 2019
17:05
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Karl
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Forumsbeiträge: 43
Mitglied seit:
7. August 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

zu #69

Domingo wird diskutiert, die wirklich schlimmen Vorwürfe gegen einen anderen Sänger nicht

https://parterre.com/2019/01/30/why-parterre-box-is-not-going-to-cover-the-david-daniels-scott-walters-arrest/#more-60460

so viel zu 'Amerika denkt anders als Europa'

28. August 2019
15:35
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michael koling
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Forumsbeiträge: 58
Mitglied seit:
17. Juni 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Den Worten von Susanna braucht man(n) nichts hinzufügen. Sie sind vom ersten bis zum letzten Buchstaben in Form und Inhalt zutreffend. 

28. August 2019
13:00
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 599
Mitglied seit:
28. Februar 2018
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Danke Susana!

28. August 2019
10:28
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 969
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Susana,

bei den meisten hier im Forum verwundert mich die läppische Verteidigung nicht, bei einem zumindest doch ein bisschen.

Das diese "vergessen" was dieser Mann gesagt hat, ist ja auch bezeichnend. "Früher hat sich keiner darüber Gedanken gemacht".... Die sind wohl heute immer noch auf dem Niveau, Frau=Herd, Kinder kriegen, dem Mann nicht widersprechen usw. usw. Einfach peinlich. Dann sind natürlich die Frauen von heute auch wieder schuld, weil die unbedingt auch mal ins Rampenlicht wollen :-((((

Um bei diesem Fall zu bleiben, nach dessen Schuld fragt keiner, aber die Frauen........Das natürlich auch viel Scheinheiligkeit im Spiel ist, ist auch eine Frage, da das Verhalten des damaligen Tenors ja eigentlich schon bekannt war, aber alle haben geschwiegen, auch die in der Kultur Verantwortlichen und vor allem auch die Medien

Es ist wirklich peinlich und lächerlich, was von denen abgesondert wird.

28. August 2019
10:27
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Chenier
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Forumsbeiträge: 579
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Da würde mich jetzt brennend interessieren, was sich so im Hintergrund bei diversen Pop- und Rockgruppen so abgespielt hat, Rolling Stones, Beatles, Queen etc., und da meine ich nicht die Groupies. Da hört man überhaupt nix, ist ja auch schon 30, 40, 50 Jahre her.

28. August 2019
10:14
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susana
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Forumsbeiträge: 159
Mitglied seit:
16. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Wenn man so die Beiträge liest , beweisst es jetzt ja wieder , dass "die Männer" schon wieder "den Frauen" die generelle Schuld geben.

Und die Opfer müssen es nachweisen. Ich habe schon in einem anderen Beitrag geschrieben, dass es mir in einer viel "niedrigen"Ebene in meinem nahesten Umfeld passiert ist, und ich von höherer Ebene den Mund verboten bekam weil Aussage gegen Aussage stand, und man das nicht weiter verfolgen wollte, weil in der Schule , der Schularzt unantastbar war.

Wer so etwas mal mitgemacht hat, kann verstehen, dass so etwas unter gewissen Umständen wieder herauskommen kann, dass man sich jetzt zusammengetan hat und es nicht einzeln durchziehen will. Ein Star wie Domingo ist ein ganz anderes Kaliber  wie ein Schularzt im Gymnasium. Da steckt noch viel mehr MACHT dahinter.

Und so wie ich in allen Beiträgen gelesen habe ist die Meinung immer noch da: Frauen sind daran schuld, dass Männer sich nicht im Griff haben. Genau deswegen kam die #metoo Debatte überhaupt zustande. Nicht alles läuft gut dabei , sie ist aber wichtig, dass einmal daüber etwas lauter gesprochen wird. Auch wenn vieles schiefläuft.

Und noch was, es gibt sicher sehr sehr viele Frauen die sich Herrn PD gerne hingeben oder es wollten. Aber die wird er nur zum Teil gewollt haben.

Und es wird sicher viele Frauen gegeben haben, die ihn NICHT wollten, sowas ist für einen Mann natürlich besonders reizvoll.

hier jetzt alle in einen Topf zu werfen ist falsch, aber das geschiet sowieso immer, seltsamerweise fast  immer von männlicher Seite ???

Und zur Verteidigung der Männer , es gibt auch da die eine Seite oder auch die andere Seite. Männer mit Respekt vor dem anderen Geschlecht oder die denen Respekt egal ist , die sich gekoppelnt mit Macht groß fühlen.

 

Danke für den Artikel , der ist sehr interessant .

28. August 2019
9:37
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 599
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline
28. August 2019
9:30
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Chenier
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Forumsbeiträge: 579
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Das wäre Vorverurteilung pur und ist mit rechtsstaatlichen Grundsätzen nicht kompatibel. Wie Shakespeare so treffend sagt: "Behauptung ist nicht Beweis". Aber die Dame muss sich ja nach ihrem ungeordneten Rückzug von der Bühne, warum auch immer, irgendwie wichtig machen und in den Mittelpunkt stellen.

27. August 2019
16:09
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 663
Mitglied seit:
29. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Zum Beitrag 66: Da muss ich (leider) zustimmen. Wenn diese Aussage Kulmans nicht wäre, wäre es ja ein wirklich lesenswertes Interview, aber diese eine Aussage ("Sexuelle Übergriffe, ja sogar Vergewaltigungen sind oft schwer nachweisbar, es steht Aussage gegen Aussage, nicht selten endet alles "im Zweifel für den Angeklagten", und das Opfer muss damit leben, dass der Täter frei herumläuft. Auch hier müssten die gesetzlichen Richtlinien zugunsten der Opfer optimiert werden.") geht ja überhaupt nicht, weil sie sich gegen ein fundamentales Prinzip des Rechtsstaates richtet. Irgendwer muss der Dame mitteilen, dass sie da am komplett falschen Dampfer ist. Leider beschädigt dieser extrem kontraproduktive Satz die übrigen vernünftigen Sätze des Interviews.

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