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Die Tiroler san lustig.... | OnlineMerker | Forum

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Das Forum des Online-Merker wurde stillgelegt und wird voraussichtlich nicht mehr geöffnet. Es war aus technischen Gründen nicht möglich, Teilnehmer nachhaltig zu sperren.

Wir überprüfen nun die Möglichkeit eines Forums, bei dem man die Wortmeldung zuerst dem Moderator senden muss, der dann darüber entscheidet, ob der Beitrag den Forumsregeln entspricht und der nur selbst online stellen kann. Ob wir da fündig werden und uns das leisten können oder wollen, werden wir ohne jeden Zeitdruck entscheiden.

Aber das  widerspräche meiner Mentalität, denn das Freie Wort ist für mich ein hohes Gut. Schade dass es soweit kommen musste!

Ich bedanke mich bei den Diskutierern, die stets fair waren und unschuldig an der Einstellung sind. Mit den ganz wenigen "Verursachern" möchte ich aber keinen weiteren Kontakt haben und bitte dies zu respektieren. 

Mit Grüßen

Anton Cupak, Herausgeber Online-Merker

 

 

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Die Tiroler san lustig....
2. Dezember 2021
18:58
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Da hier ohnehin nichts  mehr sinnvolles und zum Thema gehöriges zu erwarten ist, wird dieser Thread geschlossen.

2. Dezember 2021
18:44
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Chenier
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28. Februar 2021
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In aller Bescheidenheit, Dalmont, ich bin nur Ideenlieferant. Operativ umsetzen müssen das andere und da kann und will ich gar nicht mithalten.

2. Dezember 2021
17:00
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Dalmont
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Alcindo, kann man sich nicht einfach interessiert darauf freuen, wie eine junge Theaterfachfrau ein seit Jahren gut aufgestelltes Landestheater weiter entwickeln will? Das reicht doch im Moment. Alles andere ist doch nur peinlich.

Und was Ihr Aida-Konzept anlangt: mit Peter Konwitschny in Graz und Lotte de Beer in Paris können Sie noch nicht konkurrieren. Da fehlen noch ein paar dramaturgische Überlegungen. Vielleicht bei Sergio Morabito nachfragen.

2. Dezember 2021
17:00
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Chenier
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28. Februar 2021
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Aber weiter so, vielleicht gibt es noch ein paar wertvolle Anregungen für die Tiroler Intendantin.

2. Dezember 2021
16:58
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Chenier
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28. Februar 2021
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schusterklareh sagt
Wenn Sie noch' ne love-parade durchmarschieren lassen, ist das ein waschechter Kosky...Wink

  

Sorry, sehr nachlässig von mir, habe ich doch glatt vergessen. Und natürlich die Videoeinspielungen einer Warschauer Kebaphütte.

2. Dezember 2021
15:43
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alcindo
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die oper wird nicht neu belebt, das braucht sie nicht....sie wird pervertiert

2. Dezember 2021
14:51
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schusterklareh
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Wenn Sie noch' ne love-parade durchmarschieren lassen, ist das ein waschechter Kosky...Wink

2. Dezember 2021
14:29
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Chenier
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MRadema796 sagt

Chenier sagt

Leider unvollständig, denn das zeitgeistige Hauptthema fehlt: Covid, Corona, Alpha. Beta, Omikron etc. Die erste Lockdown-Oper im Lockdown wäre doch originell

Alles schon dagewesen.

Bereits "La Traviata" und "La Boheme" (Schwindsucht = Lungenerkrankung) können mit Covid verkuppelt werden.

Es gab im Lockdown auch eine Oper (aus Salzburg?), die im Lockdown entstanden und gestreamt worden war.

Im Konzertbereich habe ich bereits etliche Stücke gehört, die sich auf Covid-19 beziehen.

  

Ich fürchte, Sie verwechseln Zeitlosigkeit mit Zeitgeist.

2. Dezember 2021
14:24
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Chenier
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28. Februar 2021
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Dalmont, wie wäre es mit folgender Inszenierung: "Aida" ist keine nubische Sklavin, sondern eine dunkel pigmentierte Asylwerberin an der Poln.-weißr. Grenze. Radames ist kein Feldherr, sondern wird zu Radama, eine Flüchtlingsbetreuerin einer poln. NGO, die sich im Verlauf der Handlung als 3. Geschlecht herausstellt. Noch bevor die beiden aus Strafe in einem alten Militärturm eingemauert werden, erkrankt Aida schwer an einer besonders aggressiven Form von Covid, vermutlich Omikron. Ein polnisch-weißrussischer Soldatenchor begleitet die Sterbenden. Vorhang fällt.

Da hätte man die zeitgeistige Themenkonjunktur erschöpfend erfasst, sollte ich mir für Tirol fast patentieren lassen.

  

2. Dezember 2021
11:09
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Dalmont
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Chénier, hat der competentissimo wirklich so gar nix anderes zu bieten als „Au weh mein Kopf“ (Nestroy)

2. Dezember 2021
10:53
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Chenier
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Auweh, Dalmont erweist sich als nicht lernfähig und schreibt wieder seine formal Tolstoiesken Romane.

Jede Ironie hat bekanntlich eine reale Basis, Sie können interpretieren, wie Sie wollen.

2. Dezember 2021
10:50
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Chenier
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Werte(r) MRadema796, Tuberkulose ist eine so alte Krankheit, dass es im Gegensatz zu Covid jede Menge historischer Berichte darüber gibt. Entsteht bedauerlicherweise auch nicht dadurch, dass jemand Fledermäuse frisst, die von Affen infiziert wurden. Wäre doch eine innovative Kabarettnummer wert.

2. Dezember 2021
10:47
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Dalmont
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22. Januar 2021
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Chénier, was das mit den „üblichen Euphemismen“ wieder heßen soll!? Ich neige, wenn Sie schon die Rhetorik bemühen wollen, zu Hypotaxen, verwende manchmal Ironie als Stilmittel (die meist nicht erkannt wird), aber Euphemismus?? No, Sie werden mir’s ja sicher wieder nicht erklären wollen, wie Sie das meinten.

Ich versuchte, Ihre Zeilen ironisch zu lesen. Das funktioniert leider nicht, da ich Ihre früheren Äußerungen nicht nur im Gedächtnis gespeichert habe. (Vor allem, dass Sie eine Annagassen-Spaghettata dem langatmig komponierten dritten „Traviata“-Akt vorziehen, das ist gesessen.)

Dass für Sie Themen, die schon den alten Shakespeare interessierten (Geschlechteridentitäten ecc.ecc), Verdi neben vielen anderen Szenen im Coro di profughi Scozzesi im „Macbeth“, Britten im „Death in Venice“, als „zeitgeistig“ begreifen, das müssen Sie mit sich selbst ausmachen. Als competentissimo, als der Sie gerne gelten wollen, weist es Sie jedenfalls nicht aus.

Was „Opernsynergie im Non-plus-ultra-modus“ anlangt: Ihnen ist sicher bekannt, was der so kluge Götz Friedrich seinen Regie-Studenten mitgeben wollte: die Drei-Zeiten-Regel: wann spielt eine Oper, wann ist sie entstanden, wann wird sie aufgeführt. Da kommt schon was Brauchbares und für die Gegenwart Bühnentaugliches heraus.

 

PS: Zu Michael Tanzler: Es spricht nicht für ihn, dass man in diesem Forum dem Donizetti-Fan Tanzler (Donizetti Fans sind eine Minderheit übrigens unter den Opernbegeisterten) den ersten Satz der Déclaration des droits de l’homme et de citoyen in Erinnerung rufen muss:

Les hommes naissent et demeurent libres et égaux en droits. 

Die competentissimi assoluti der Opernbegeisterten im Forum werden keine Eindeutschung brauchen. Und diese Menschenrechte gelten auch für die bolvianischen Amarete, die 14 soziale (!) Geschlechter kennen. Warum muss man MT immer Nestroy entgegen halten: „Kraut und Ruben werfeten s' untereinand' als wie Kraut und Ruben“

1. Dezember 2021
22:12
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MRadema796
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Chenier sagt
Leider unvollständig, denn das zeitgeistige Hauptthema fehlt: Covid, Corona, Alpha. Beta, Omikron etc. Die erste Lockdown-Oper im Lockdown wäre doch originell

Alles schon dagewesen.

Bereits "La Traviata" und "La Boheme" (Schwindsucht = Lungenerkrankung) können mit Covid verkuppelt werden.

Es gab im Lockdown auch eine Oper (aus Salzburg?), die im Lockdown entstanden und gestreamt worden war.

Im Konzertbereich habe ich bereits etliche Stücke gehört, die sich auf Covid-19 beziehen.

1. Dezember 2021
22:11
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MRadema796
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RagnarDanneskjoeld sagt
In Bremen gab es z.B. "Gegen die Wand"

Darum ging es auch in Hagen.

1. Dezember 2021
22:02
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Chenier
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28. Februar 2021
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RagnarDanneskjoeld sagt
 

Migration, Diversität und Geschlechtsidentität klingen gut.

Leider unvollständig, denn das zeitgeistige Hauptthema fehlt: Covid, Corona, Alpha. Beta, Omikron etc. Die erste Lockdown-Oper im Lockdown wäre doch originell, in russischer Sprache mit kyrillischen Untertiteln, um das slawische Repertoire (nicht das europäische) abzudecken. Oder vielleicht könnte man alle Themen verbinden, mit Szenen an der polnisch-weißrussischen Grenze im Lockdown mit Flüchtlingen und -innen in allen Pigmentschattierungen. Opernsynergie im Non-plus-ultra-Modus, diese Idee sollte man vielleicht an die Dame herantragen.

Dalmont, RagnarDanneskjoeld, MRadema796 & Co. können dann mit den üblichen Euphemismen dem staunenden Forum berichten.

1. Dezember 2021
18:54
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RagnarDanneskjoeld
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MRadema796 sagt

Es gibt freilich Dinge, bei denen ich auch skeptisch bin. Es war z. B. keinesfalls so, dass nach einmaliger Einladung von türkischen Jugendlichen sich diese auf einmal im Theater Hagen tummelten, nur weil das als wünschenswert proklamiert worden war.

Dabei gibt es ja Möglichkeiten. In Bremen gab es z.B. "Gegen die Wand", eine spannende Vertonung des gleichnamigen Films, gesungen in deutscher und türkischer Sprache. Gerade einzelne Gastspiele aus den Ursprungsländern hier lebender "Migranten" können viel mehr bewirken als ein linkes Fingerzeigtheater weißer Männer, die ihre Befindlichkeiten (Erdogan) mit den konkreten Interessen der behaupteten Zielgruppe vermengen. Mit großer Scham denke ich bis heute daran zurück, als man an meinem damaligen Heimattheater dutzende Mitglieder der türkischen Community in eine Uralt-Aufführung der "Entführung" einlud. 

1. Dezember 2021
18:37
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Lohengrin2
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20. Januar 2021
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kleine Ergänzung: Pfannen-Stiel; hier das zu ergänzende "e".
Muss sehr (unfreiwillig) lustig gewesen sein...... 😉

1. Dezember 2021
17:54
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MRadema796
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20. Januar 2021
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Vielen Dank. Mehr Fakten können nicht schaden, bevor man losdrischt. Wenn Michael Tanzler sie hat und uns Nicht-Erleuchteten darstellen möchte, warum das nicht funktionieren kann, wäre das zumindest für mich hilfreicher, als globale Rundumschläge, die Ausssagen gleich im Namen der gesamten Menschheit treffen.

Es gibt freilich Dinge, bei denen ich auch skeptisch bin. Es war z. B. keinesfalls so, dass nach einmaliger Einladung von türkischen Jugendlichen sich diese auf einmal im Theater Hagen tummelten, nur weil das als wünschenswert proklamiert worden war. Aber eine vergleichbar wenig aussichtsreiches Unterfangen konnte ich bisher nicht aus den Aussagen der neuen Innsbrucker Intendantin herauslesen.

Ich habe übrigens zuletzt vor 21 Jahren eine - sehr progessive - Inzsenierung am Tiroler Landestheater gesehen (also nicht im Festival, das ich jedes Jahr besuche, meist mit Vorstellung im Tiroler Landestheater). Das wär Händels Partenope (Regie: Nigel Lowery). Ich traue mir nicht zu, das von der neuen Intendantin zu Erwartende mit dem des Vorgängers ins Verhältnis zu setzen, aber Progressiveres als vor 21 Jahren ist kaum vorstellbar - außer, dass die Technik seitdem natürlich weitergegangen ist und dann eher mit Smartphones als Bratpfannen geworfen würde, was angesicht der Panne in der von mir besuchten Vorstellung sehr amüsant war, da von der Pfanne, in der gerade ein Spiegelei gebraten wurde, der Stil abbrach, als diese dringend vom Herd geholt werden musste. Die Rache eines Regieeinfalls.

1. Dezember 2021
8:00
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RagnarDanneskjoeld
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5. September 2021
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Migration, Diversität und Geschlechtsidentität klingen gut. Die Frage ist halt: wie wird das in den Theateralltag übersetzt? Ist das einfach nur Gesäusel oder ernsthafte Intention? Der Versuch, die einzelnen Sparten zu verknüpfen, ging schon an ganz anderen Häusern mächtig in die Hose (Volksbühne Berlin).

Frau Girkinger war aber vorab ja Intendantin in Bozen. Das scheint mir der richtige Ort zu sein, um sich umzuhören, wenn man schon Vor-Urteile fällen will. 

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