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Die Sache Makropulos
20. November 2018
23:51
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 152
Mitglied seit:
29. September 2018
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UwePaul sagt
Lieber Gurnemaz,

werde Ihnen nicht schildern können, wie Alagna als Chenier war, dafür, falls es Sie interessiert, aber Martin Mühle, den ich in der letzten Saison schon erlebt habe.

Der soll auch in der nächsten Saison den Hermann in Pique Dame singen....  

Lieber UwePaul! Oh, diese Absage überrascht mich ehrlich gesagt auch nicht besonders, Alagna hätte ich mir derzeit als Andrea Chėnier ehrlich gesagt nicht vorstellen können (wäre halt ein gebrüllter Andrea Chėnier geworden).. Aber fein, dann können Sie sich ja auf Mühle freuen! Ich kenne ihn nicht live, hab ihn aber vor längerer Zeit einmal auf Youtube gehört, das hat mir sehr gut gefallen. Aber das sagt natürlich nur wenig aus.

Ich lese Ihre Berichte aus den Berliner Opernhäusern immer sehr gerne!

19. November 2018
23:01
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susana
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Forumsbeiträge: 34
Mitglied seit:
16. September 2018
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Chenier sagt
So sind eben die Geschmäcker, werter UwePaul, und die Menschen wollen musikalisch nicht umerzogen werden. Ich bin kein ausgesprochener Boheme-Fan und schaue sie mir demnächst in Wien nur wegen Bernheim und Rebeka an, doch im Zweifelsfall würde ich diese Oper ggü. Janacek eindeutig präferieren. Nebenbei, 8 Minuten kann man ja auf sich nehmen, aber eben soviel Zeit in Stunden im Flixbus grenzt an Masochismus, sorry, werter Gurnemanz. das musste jetzt sein.   

Ich setzte jetzt wieder mal entgegen - ich finde es großartig wenn ein (wahrscheinlich) junger Mann den Flixbus nimmt (weil der Zug wesentlich teurer ist) um zu Opernvorstellungen zu fahren  - und das hat jetzt nicht direkt etwas mit dem Alter zu tun, ich kenne auch Ältere die viele Stunden in Bussen verbringen um Opernvorstellungen in anderen Städten zu erleben - aus welchem Grund auch immer!

Ich finde das Bewunderswert und ich würde mir wünschen dass viel mehr diese Leidenschaft haben. Ich hatte sie mal.. aber - mit zunehmenden Alter und zunehmender immer kritischer Ansichten zur Oper - verliert sich diese Leidenschaft .. umso mehr freue ich mich wenn Menschen solche mühsame Reisewege für Opernvorstellungen in Kauf nehmen..

Das musste jetzt von meiner Seite aus sein 🙂

19. November 2018
21:39
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 412
Mitglied seit:
28. Februar 2018
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Lieber Gurnemaz,

werde Ihnen nicht schildern können, wie Alagna als Chenier war, dafür, falls es Sie interessiert, aber Martin Mühle, den ich in der letzten Saison schon erlebt habe.

Der soll auch in der nächsten Saison den Hermann in Pique Dame singen....

19. November 2018
16:09
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Chenier
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Forumsbeiträge: 232
Mitglied seit:
28. Februar 2018
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Ok, alles relativiert, aber es sei ihm auch alternativ unbenommen, erlaubt ist, was gefällt.

19. November 2018
14:11
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 412
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28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Werter Chenier

wenn ich Ihre Vorlieben so betrachte gleichen sich unsere Geschmäcker und Vorlieben. Aber wenn mir eine andere Oper, wie von Berg u.ä. oder neue Kompositionen über den Weg laufen, gehe hin, weil ich ein neugieriger Mensch bin.

Bei Britten bin ich völlig anderer Meinung, den schätze ich sehr, vor allem Peter Grimes und Billy Budd.

Im Übrigen war Gurnemaz nicht unbedingt wegen Janacek in Berlin, sondern besuchte Freunde, wie er schrieb und hat das damit verbunden, sonst würde ich Ihnen auch recht geben :-))

19. November 2018
13:11
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Chenier
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Forumsbeiträge: 232
Mitglied seit:
28. Februar 2018
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So sind eben die Geschmäcker, werter UwePaul, und die Menschen wollen musikalisch nicht umerzogen werden. Ich bin kein ausgesprochener Boheme-Fan und schaue sie mir demnächst in Wien nur wegen Bernheim und Rebeka an, doch im Zweifelsfall würde ich diese Oper ggü. Janacek eindeutig präferieren. Nebenbei, 8 Minuten kann man ja auf sich nehmen, aber eben soviel Zeit in Stunden im Flixbus grenzt an Masochismus, sorry, werter Gurnemanz. das musste jetzt sein. 

19. November 2018
7:06
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 412
Mitglied seit:
28. Februar 2018
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PWolf,

ich auch mit Böhm, Cosi fan tutte, habe aber nur noch in Erinnerung, dass es beeindruckend war. Ob es nun an der heutigen musikalischen Umsetzung liegt, vermag ich nicht zu sagen. Wie gesagt, der Giovanni ist eine verrückte Inszenierung mit einem sehr spielfreudigen jungen Ensemble, da macht es mir Spass. Aber sicherlich ist Berlin wohl auch nicht die musikalische Hochburg für Mozart, wie wohl Wien. Aber zum Glück sind die Geschmäcker auch verschieden

18. November 2018
20:32
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Pwolf
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Forumsbeiträge: 30
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18. Oktober 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Ad 5): Haben Sie Mozart auch schon mit wirklich guten Mozart Dirigenten gehört? Bei Mozart ist nämlich ein richtiger Dirigent das um und auf. Und es gibt sehr viele berühmte Dirigenten, die - meiner Meinung nach - Mozart nicht gut interpretieren.
Für mich die besten waren: Böhm und Levine; derzeit ist es für mich Muti und Adam Fischer finde ich auch sehr gut. Aber in Wien gibt es dzt. leider fast nur absolut desaströse Inszenierungen, die tlw. auch den Fluss der Musik stören

Aber z.B. Harnoncourt, den ich im Barockfach toll fand, hat mir - im Gegensatz zu vielen - bei Mozart nie gefallen. Auch Thielemann ist nicht mein Fall bei Mozart.

18. November 2018
18:04
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 412
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28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Lieber Gurnemaz,

werde berichten bzw. hier wird ja sicherlich auch eine Kritik erscheinen und auf der Startseite werden Links sein...

18. November 2018
17:48
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 152
Mitglied seit:
29. September 2018
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Lieber UwePaul! Das kann ich sehr gut verstehen, ich habe auch jahrelang um Mozart einen großen Bogen gemacht. Seit kurzem habe ich ihn irgendwie für mich entdeckt und finde Gefallen an seinen Werken (zum Beispiel ist ja die Zauberflöte keine Kinderoper sondern ein intelligentes Werk mit einer Aussage), aber vielleicht flaut das auch wieder ab. Insgesamt schätze ich persönlich Mozart deutlich höher ein als Wagner und Verdi.

Was sie über die Hoffmann-Inszenierung sagen, würde mich auch interessieren! Ich denke, aus diesem Werk kann die Inszenierung viel herausholen, das interessiert mich! Wenn ich mir ein zu inszenierendes Werk aussuchen müsste, käme der Hoffmann auf jeden Fall in die engere Wahl!

18. November 2018
12:14
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 412
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Oh oh,

lieber Gurnemaz, da bin ich der falsche Ansprechpartner.... Mozart und ich werden nie Freunde. Ausser dem Figaro und dem Giovanni, mache ich um Mozart Aufführungen einen sehr sehr großen Bogen. Den Giovanni mag ich nur, weil wir hier eine total abgedrehte Aufführung haben, die oft mit sehr jungen Sängern besetzt ist, und richtig Spaß macht. Der Figaro ist eine alte Inszenierung von Götz Friedrich, die mir auch viel Spass bereitet, so alle 2 jahre einmal. Ansonsten kann ich mit Mozart nicht viel anfangen....

Gebe Ihnen aber auch recht, Mozart in großen Häusern würde ich auch als problematisch betrachten.

Ja auf Alagna bin ich auch gespannt, der Hoffmann wird ja u.U. sehr interessant, obwohl eine Uraltinszenierung aus Lyon von 2005, soll ja dort wohl damals sehr gut gewesen sein.....

18. November 2018
12:03
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 152
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29. September 2018
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Lieber UwePaul!

Ja, das hat mir an der Inszenierung auch sehr gut gefallen! Zeitweise war für mich etwas verwirrend, dass deutlich mehr Leute auf der Bühne waren als notwendig, aber es hat sich im Rahmen gehalten. Schade, dass diese Produktion abgesetzt wird. 

Bis zum 2. Dezember ist es eh nicht soo lang 😁 Alagna als Andrea Chėnier? Hmm, ich weiß nicht. Naja, ich hab 5mal Botha gehört und will mir in dieser Rolle auch keinen anderen vorstellen.. Würde mich interessieren, wie Alagna Ihnen gefallen hat!

Der Don Giovanni war eigentlich ziemlich gut! Ausgezeichnet das neue Ensemblemitglied Peter Kellner als Masetto, auch Anna, Elvira, Ottavio und Zerlina haben mir sehr gut gefallen! Adam Fischer ist als Dirigent sowieso eine sichere Bank. Allerdings hab ich wieder einmal gemerkt, dass die Wiener Staatsoper zu groß für Mozart ist. Für Wagner optimal, aber für Mozart mE zu überdimensioniert. Da verlieren sich zu viele Details. Finden Sie Mozart auch in kleineren Häusern besser?

18. November 2018
8:14
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 412
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28. Februar 2018
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Lieber Gurnemaz,

auch da sind wir einer Meinung. Finde die Ouvertüre, wie allerdings die ganze Musik sehr beeindruckend. Im 3. Akt hat mir in der Inszenierung auch sehr gut gefallen, dass sie mehrfach dargestellt wurde.

Habe bei meiner Aufzählung noch das schlaue Füchslein vergessen, das es im Dezember wieder gibt.

Jetzt erstmal bis 2.12. wahrscheinlich kein Opernbesuch, ausser am Mittwoch ein Besuch zu Orchesterproben zu Hoffmanns Erzählungen und dann am 2.12. Andrea Chenier mit Alagna

Wie war denn Ihr Giovanni

18. November 2018
3:20
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 152
Mitglied seit:
29. September 2018
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Lieber UwePaul!

Es freut mich, dass wir ganz ähnlicher Meinung sind! Zur besseren Übersichtlichkeit kopiere ich den Text, den ich vor einer Woche geschrieben habe, hierher:

Gurnemanz sagt (10. November 2018)

Ich hab heute die Sache Makropulos in der Deutschen Oper Berlin gesehen und war sehr angetan! Sänger durch die Bank super (am besten hat mir Briscein gefallen, auch Herlitzius wirklich, wirklich gut), Inszenierung gut. Der Schwachpunkt war das Orchester, aber es war auch noch im Rahmen. Wenn das das übliche Niveau einer Berliner Repertoirevorstellung ist, ist das wirklich, wirklich hoch! Bzw viel höher als in Wien.
Leider war der 2. Rang nur sehr schütter besetzt.

Flixbus Wien-Berlin kostet nur 23 Euro; ist zwar eine lange Busfahrt, dafür billig. Für mich hat es sich heute voll ausgezahlt!  

Ja, diesmal wars ein wirklich weiter Weg, aber das war mir die Aufführung wert. Dazu ist noch gekommen, dass ich mich vor der Aufführung mit einem Freund getroffen habe, der derzeit in Berlin wohnt. Ausschließlich wegen dieser Opernvorstellung hätte ich mir die weite Busfahrt noch dreimal überlegt..

Wie hat Ihnen das Stück gefallen? Ich als Janáček-Fan finde es natürlich großartig, am besten gefällt mir die Ouvertüre und der dritte Akt, der mich wirklich enorm berührt, so wie nur wenige andere Opern. Was ist Ihr Eindruck?

17. November 2018
10:09
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UwePaul
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Mitglied seit:
28. Februar 2018
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Lieber Gurnemaz,

hier mein Eindruck von der gestrigen Aufführung, die sich im Großen und Ganzen mit der Ihrigen deckt. Dirigat ziemlich unausgewogen, einiges gelang wunderbar, dann wieder der Eindruck einer Bierzeltkapelle. Gab auch einige Buhs.

Herlitzius war überwältigend, die anderen durch die Bank hervorragend. Will da keinen besonders hervorheben.

Wird ja sicherlich noch eine Diskussion über die tschechische Sprache geben...... Kann das natürlich nicht beurteilen. Bemerkenswert ist natürlich,dass Sie den weiten Weg wegen ein solchen Aufführung auf sich nehmen.Ich brauche nur 8 Minuten Fahrzeit  :)) Kann auch Janacek nicht so beurteilen, da ich in meinem Leben vielleicht 10-12 Aufführungen erlebt habe. Jenufa habe ich wohl 5x, Totenhaus 2x, Kabanova 2 und Makropulos 2x und einmal die glagolitische Messe.

Ja der Besuch war auch wieder dürftig, schätze rund 600 Gäste, die allerdings, wirklich höchst gespannt und diszipliniert waren und reichen Beifall spendeten. Jedenfalls eine Schande für das Berliner Publikum, aber z.B. die Boheme an allen drei Häusern, fast zur gleichen Zeit stark bevölkern...

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