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Der Romabaron, die Halbschwarzen und die Dunkelspirituale | OnlineMerker | Forum

 

 

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Der Romabaron, die Halbschwarzen und die Dunkelspirituale
15. September 2018
16:16
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zerbino
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Forumsbeiträge: 29
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1. März 2018
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alcindo sagt
bom dia, HansLick2:  das seltsame ist ja,dass es bei uns vor der migrationswelle  nie ein wirkliches problem  mit negern gegeben hat. Oesterreich hat nie kolonien gehabt, muss also deshalb auch in keiner weise ein schlechtes gewissen haben....nochmals die semanthische entwicklung ist

niger - negro - neger

cumprimentos e abraco de alcindo  

Sehr richtig, Alcindo. Das ist ja meine Rede seit jeher. Deutschland hatte seit dem ersten Weltkrieg keine Kolonien mehr und hat mit den Entwicklungen in Afrika und dem vorderen Orient nichts zu tun und hat da auch nichts wiedergutzumachen; schon gar nicht mit Westafrika, das im wesentlichen Französisch sozialisiert ist. Die dort Geborenen sprechen nicht nur Französisch, sondern haben fast alle gelernt, worüber man in Frankreich immer spottete: "Nos ancetres les gaulois". Warum sie nun alle bei uns als "Asylanten" andocken und mithin auch noch Deutsch lernen sollen, ist doch unverständlich; der listige M. Macron schickt sie trotzdem zu uns im Einverständnis mit unserer Deutschland-feindlichen Kanzlerin (die AfD bezeichnete sie als die "Rache der DDR") und kann sich so wunderbar entlasten.

14. September 2018
11:01
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alcindo
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Forumsbeiträge: 123
Mitglied seit:
27. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

bom dia, HansLick2:  das seltsame ist ja,dass es bei uns vor der migrationswelle  nie ein wirkliches problem  mit negern gegeben hat. Oesterreich hat nie kolonien gehabt, muss also deshalb auch in keiner weise ein schlechtes gewissen haben....nochmals die semanthische entwicklung ist

niger - negro - neger

cumprimentos e abraco de alcindo

14. September 2018
10:39
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HansLick2
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Forumsbeiträge: 65
Mitglied seit:
14. März 2018
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@ nr 1 - alcindo

sie haben wieder einmal den nagel voll auf den getroffen! wird zwar den drei, vier  bigotten hier weniger gefallen haben? 

und in der folge, ob alvaros haare irgendwo wiederkommen ist doch vollkommen "wurscht", auch der grausliche abendessensstisch. haben die poster die hässliche perücke schon vergessen die man in wien dem rigoletto herzog aufgesetzt hatte?

@ alcindo: ich lebe seit vielen jahren 3-4 monate im stück in brasilien und dort sind die vorwiegend aus afrika stammenden neger stolz auf ihre hautfarbe, ihre vergangenheit, die der versklavten generationen, eben "pretos" und sie haben doch recht, wie auch sie aus ihrer erfahrung schreiben. die brauchen unser sprachliches mitleid nicht! ihre diversen museen möchte ich nicht vergessen.

dieser tage las ich "salome" passt nicht mehr, otello wurde schon aufgehellt, ich fragte schon seinerzeit in dem jetzt geschlossenen "thread", was passiert zukünftig mit den klassischen neger opern?

Porgy and Bess,

Johhny spielt auf

13. September 2018
13:17
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 191
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28. Februar 2018
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...dieser Tisch.... kommt jetzt in London wieder. Über die Haartracht von Alvaro hab ich noch nichts herausbekommen

Der Bühnenbildner von Amsterdam (da kommt die Inszenierung her) war offenbar zuvor in München 😉

13. September 2018
11:50
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alcindo
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Forumsbeiträge: 123
Mitglied seit:
27. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

liebe Lohengrin 2 danke fuer den hinweis, trotz der langen haare hat mir diese inszenierung sehr missfallen...dieser tisch...

gruess alcinddo

12. September 2018
15:21
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 191
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

zerbino sagt

 Wie gesagt, ich kenne keine "moderne" Inszenierung, in der dieses offensichtliche Thema der Fremdenfeindlichkeit und des Rassismus abgehandelt oder wenigstens erwähnt wird.

In der Münchner Kusej-Inszenierung hat Alvaro lange Haare a la Winnetou, als Hinweis auf die fremde Herkunft.

12. September 2018
13:12
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alcindo
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Forumsbeiträge: 123
Mitglied seit:
27. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

liebe Iris:glauben Sie mir, ich betreibe hier keine politik, weder rechts noch links,  nur bin ich noch  immer ueber die freierfloete empoert und auch, dass man HansLick2 fuer seine neger so angegriffen hat.  es ist und bleibt ein thema das mit oper und den schrecklichen TRauswuechsen zu tun hat. 

mit gruessen  alcindo

12. September 2018
12:03
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zerbino
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Forumsbeiträge: 29
Mitglied seit:
1. März 2018
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alcindo sagt
das wird jetzt einigen hier gefallen...wie kann man denn noch den Zigeunerbaron unter diesem titel auffuehren, das ist doch die herabsetzung und veraechtlichmachung einer volksgruppe. wie kann man denn das timbre einer stimme negroid finden, da ist doch schwaerzlich oder  dunkelig viel korrekter,

schauen Sie sich bitte  ja  nicht   an,  da werden von Perlmann und Levine die Zigeunerweisen von Sarasate gespielt, das sollten doch die Romaweisen sein um fromme gaeste nicht zu irritieren.  auch diese Saffi, die singt da: her Deine hand, vertraue dem Zigeuner, das ist doch die laecherlichmachung  einer volksgruppe, vertraue dem Roma wird doch im FREIERBARON - so einer kommt -  guten menschen viel besser gefallen

kollege HansLick2 hat gewagt einen schlecht singenden neger im judenquintett zu kritisieren....ich kenne viele juden, und keiner davon  ist ein neger, auch kenne ich viele schwarze und keiner davon ist jude..... so sinnlos ist diese diskussion, mir geht es hier nicht um politisch rechts oder links. alle diese woerter werden nur durch den kontext zur beschimpfung. wenn ich meine jemand sei ein neger mache ich eine fesstellung, wenn ich den neger mit gewissen adjektiven oder zusaetzen verziere, dann kann es im sinne des par 283 straffaellig werden. das ist aber beim zigeuner, juden, araber, chinesen, sogar beim lehrer und priester genauso der fall.  die umdeutung und textveraenderung in der Salzburger Zbflte war jedenfalls eine kuenstlerische gemeinheit gegen Mozart und Schikaneder .

in Spanien, von wo der ausdruck (neger)  negro kommt, ist negro absolut akzeptabel, und die spanier haben ja genug neger am gewissen, sagen aber nicht dunkle (oscuros), auch in Portugal , das ja einige erfahrungen mit nicht weissen bevoelkerungen hat, heissen neger entweder "pretos" (schwarze) oder aus dem spanischen uebernommen "negros".  also in laendern, die gegen neger kriege  fuehrten oder sie unterdrueckten sind diese ausdruecke salonfaehig,  und in Oesterreich, wo es nie kolonialbesitz oder einsaetze gegen neger gab.......ist das verpoent??  .ich habe gerade "schwarze" ausgebessert, denn nicht alle neger sind schwarz, da gibt es doch einige schattierungen bis hellbraun. Mulatten und Mestizen duerfen so genannt werden, wo ist da eigentlich der unterschied?  

Es gibt sogar eine Verdi-Oper, in der das Thema abgehandelt wird, wenn es auch in den "modernen" Inszenierungen gängigerweise nicht einmal erkannt wird: la Forza del destino. Dort wird zwischen Mestize und Mulatte nicht recht unterschieden. Der Protagonist Alvaro ist ja auch in erster Linie Inka, wenn er auch aus einer Mischehe zwischen einem Spanier und einer Inka-Prinzessin stammt. Interessanterweise ärgert ihn aber die rassistische Benennung nicht so sehr wie eine Ohrfeige, die seine Ehre verletzt und ihn  zum Kampfe antreibt. Er ist nur unterschwellig religiös vernetzt, versucht sogar als Klosterbruder sein Seelenheil zu gewinnen. Wie gesagt, ich kenne keine "moderne" Inszenierung, in der dieses offensichtliche Thema der Fremdenfeindlichkeit und des Rassismus abgehandelt oder wenigstens erwähnt wird. Wahrscheinlich liegt es daran, dass "moderne" Regisseure die Libretti und ihre Quellen garnicht zur Kenntnis nehmen und frei über irgendetwas schwadronieren, was nicht in den Texten steht.

12. September 2018
12:02
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Iris
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Forumsbeiträge: 23
Mitglied seit:
2. März 2018
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Jetzt bitte ich "alcindo" und "Kurwenal" nicht ständig nachzulegen, sonst bleibt wohl dem Betreiber nichts anderes übrig, als das Forum zumindest zeitweilig zu schließen. Und das wäre schade, denn manche Beiträge sind informativ.

 

Eigentlich hat dieser unsägliche Herr aus Berlin mit seinen dauernden Provokationen ständig darauf hingearbeitet. Wollen Sie dem seinen Triumph gönnen? Dass der Moderator, dem man bereits als "Schließer" bezeichnen kann, den letzten Thread ohne vorherige Warnung geschlossen hat, verstehe ich vollkommen - denn darin wurde ganz eindeutig bereits Parteipolitik betrieben. Zuerst verrät uns der Herr Berliner, welcher deutscher Kleinpartei er nahesteht und wessen Ansichten also die guten und empfehlenswerten sind, dann wiederum greift ein frommer Gast eine politische Partei namentlich an. Das hat es bisher hier noch nie gegeben. Parteinamen sind meines Wissens nach noch nie gefallen

Theater ist hochpolitisch, zumal in unserer Zeit, in der es Auftragswerke in Richtung politischer Aussagen gibt (die vom Steuerzahler finanziert werden). Sich der Politik zu verschließen ist daher weltfremd, aber es interessiert hier niemand, wer wen nahesteht noch was ein unbedeutender Provinzpolitiker, der voraussichtlich noch keines unserer Bundestheater von innen gesehen hat, so von sich gibt - und was mit Theater so überhaupt nichts zu tun hat. Das ist pure Provokation mit klar erkennbarer Absicht.

Ich fordere also von jenen Vernunft ein, denen ich sie zutraue. Wenn das so weitergeht, empfehle ich dem Forum eine Auszeit.

12. September 2018
4:22
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alcindo
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Forumsbeiträge: 123
Mitglied seit:
27. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

das wird jetzt einigen hier gefallen...wie kann man denn noch den Zigeunerbaron unter diesem titel auffuehren, das ist doch die herabsetzung und veraechtlichmachung einer volksgruppe. wie kann man denn das timbre einer stimme negroid finden, da ist doch schwaerzlich oder  dunkelig viel korrekter,

schauen Sie sich bitte  ja  nicht   an,  da werden von Perlmann und Levine die Zigeunerweisen von Sarasate gespielt, das sollten doch die Romaweisen sein um fromme gaeste nicht zu irritieren.  auch diese Saffi, die singt da: her Deine hand, vertraue dem Zigeuner, das ist doch die laecherlichmachung  einer volksgruppe, vertraue dem Roma wird doch im FREIERBARON - so einer kommt -  guten menschen viel besser gefallen

kollege HansLick2 hat gewagt einen schlecht singenden neger im judenquintett zu kritisieren....ich kenne viele juden, und keiner davon  ist ein neger, auch kenne ich viele schwarze und keiner davon ist jude..... so sinnlos ist diese diskussion, mir geht es hier nicht um politisch rechts oder links. alle diese woerter werden nur durch den kontext zur beschimpfung. wenn ich meine jemand sei ein neger mache ich eine fesstellung, wenn ich den neger mit gewissen adjektiven oder zusaetzen verziere, dann kann es im sinne des par 283 straffaellig werden. das ist aber beim zigeuner, juden, araber, chinesen, sogar beim lehrer und priester genauso der fall.  die umdeutung und textveraenderung in der Salzburger Zbflte war jedenfalls eine kuenstlerische gemeinheit gegen Mozart und Schikaneder .

in Spanien, von wo der ausdruck (neger)  negro kommt, ist negro absolut akzeptabel, und die spanier haben ja genug neger am gewissen, sagen aber nicht dunkle (oscuros), auch in Portugal , das ja einige erfahrungen mit nicht weissen bevoelkerungen hat, heissen neger entweder "pretos" (schwarze) oder aus dem spanischen uebernommen "negros".  also in laendern, die gegen neger kriege  fuehrten oder sie unterdrueckten sind diese ausdruecke salonfaehig,  und in Oesterreich, wo es nie kolonialbesitz oder einsaetze gegen neger gab.......ist das verpoent??  .ich habe gerade "schwarze" ausgebessert, denn nicht alle neger sind schwarz, da gibt es doch einige schattierungen bis hellbraun. Mulatten und Mestizen duerfen so genannt werden, wo ist da eigentlich der unterschied?

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