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Dantons Tod an der Wiener Staatsoper
23. Mai 2019
22:40
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Christine
Gast
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Mich freuen die guten Kritiken der beiden Merker Schreiber sehr. Eine gelungene Aufführung eines (fast) zeitgenössischen österreichischen Komponisten in der Wiener Staatsoper.

22. Mai 2019
23:58
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Gurnemanz
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Mitglied seit:
29. September 2018
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Mi., 22. Mai 2019

Dantons Tod von Gottfried von Einem ist die einzige Oper des heurigen Repertoires, das auf einer "Best Of Classics"-CD nicht vertreten wäre, denn obzwar die Premieren so manche willkommene Rarität bringen (Les Troyens, ...), findet man im Repertoire sonst nur Mainstream. Ich war heute dort und hatte musikalisch einen sehr guten Eindruck, der den der Premiereserie (März+April 2018) weit übertraf. Mit dem Stück bin ich auch heute bei der vierten Livebegegnung nicht zurechtgekommen, es ist und bleibt eine Mischung aus langweiligem Lärm und langweiligem Nicht-Lärm. Glücklicherweise ist's eine sehr kurze Angelegenheit (knapp 90 Minuten).

Die meisten Hauptrollen waren neu besetzt, aus dem Vorjahr blieb nur Thomas Ebenstein als Robespierre, der diese kurze, aber wichtige Rolle ausgezeichnet interpretierte. Tomasz Konieczny ist ein sehr polarisierender Sänger, entweder man liebt ihn, oder man kann ihn (außer als Alberich) nicht ausstehen. Ich bekenne mich zur ersten Gruppe, ich mag ihn sehr! Endlich ein richtiger Heldenbariton mit imposanter Tiefe und gleichsam imposanten Höhen, Metall, Durchschlagskraft und sehr guter Technik, seine Diktion wird konstant besser und ist mittlerweile ausreichend gut. Dass er ein Brunnenvergiftertimbre hat, ist nicht seine Schuld, und mir persönlich gefällt seine Stimme sehr gut (auch wenn sie mich nicht sonderlich berührt), sie ist auf jeden Fall sehr markant und wohltuend anders als diese ganzen Mainstreamstimmen. Für mich heute ein gelungenes Rollendebüt in der Hauptrolle. Nicht minder gelungen waren die Leistungen der neuen Besetzungen von Camille und Hérault: Benjamin Bruns hat in der ersten Szene noch gespart, die "Sünderin Frankreichs" war letztes Jahr bei Herbert Lippert (!) deutlich imposanter, kurz darauf hat er aber zu seiner üblichen ausgezeichneten Form zurückgefunden. Michael Laurenz war durchgehend extrem gut, den Namen sollte man sich merken! Durchschnittlich war Olga Bezsmertna als Lucile. Unter den kleinen Rollen fielen Peter Kellner als Saint-Just und Wolfgang Bankl als Simon positiv auf, Clemens Unterreiner als Herrmann negativ.

Michael Boder am Pult sorgte für eine ausgezeichnete und viel "süffigere" Leitung als unter der Premierendirigentin Susanna Mälkki. Boder sollte öfter in Wien dirigieren, er ist phantastisch. Die Inszenierung von Josef Ernst Köpplinger ist nicht schlecht, aber halt auch nicht wirklich gut. Dass das vierte Bild im Gefängnis (bzw. davor) spielt, ist nicht ersichtlich - insgesamt ist die Aufführung recht beliebig inszeniert, Details sind von der Galerie aus nicht sichtbar. Geringer Stehplatzandrang, erst eine halbe Stunde vor Beginn sind viele Touristen aufgetaucht.

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