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Dalmonts Lust an Denkverboten
27. Juli 2020
13:58
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dalmont
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Forumsbeiträge: 209
Mitglied seit:
28. Januar 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

Jetzt muss ich doch noch einmal von meiner Maxime, nicht sofort zu antworten, abweichen.

 

Sehr geehrter Herr Cupak,

warum sollte ich Sie beleidigen wollen? Es gibt doch keinen Grund.

Ich wollte Sie mit dem Pilatus – Vergleich (auf das Händewaschen in Unschuld zielend) etwas von der Bande anspielen, um Sie aus der Reserve zu locken, weil meinem Verständnis nach ein Herausgeber eine für sein Medium sehr bestimmende Rolle hat und ich den Eindruck gewinnen musste, dass Sie diese delegieren.

Mir wurde leider ein Mascherl umgehängt, das in nix irgendeiner Nachprüfung standhalten wird.

Wenn es stimmt, was mir das Google unter Anton Cupak Merker auswirft, nämlich eine Tischlerei in der Zeleborgasse 20, dann haben Sie in mir den größten Verbündeten. Denn ich schätze nichts mehr als die Arbeit von guten Handwerkern (von Schuhen angefangen!) und unternehmerischen Persönlichkeiten. Mit erpresserisch agierenden Multis habe ich nix am Hut.

Warum also glauben Sie, dass ich Sie beleidigen wollte? Weil mich Amfortas zum linksradikalen Terroristen abstempeln will?

Alle Informationen, die mir das Netz über Ihre politische Arbeit (Kompliment dafür!) und die Ihrer Frau aufweist, zeigt, dass Sie auf das falsche Pferd gesetzt haben. Vorausgesetzt das Netz hat Recht und Cupak-Tischlerei-Zeleborgasse stimmt: ich wäre der ideale Kunde für Sie. Es gibt bei mir in dieser Sparte nix als von österreichischen Betrieben (mit Hilfe deren muslimischen Mitarbeiter) auf Auftrag gestalteten Möbeln, über deren Qualität ich mich nach Jahren noch immer freue. Dass das teurer ist als IKEA, no klar.

Worin bestand meine Beleidigung?

 

Se srdečným pozdravem

Dalmont

 

(weil ich halt einen tschechischen Klarnamen habe, dessen Familie vor 150 Jahren in das Trentino abwanderte)

PS: Amfortas, kopieren Sie das fritzjürgenjürgenfritz-Pamphlet, das können Sie sehr gut. Dann wird jeder wissen, dass es veröffentlicht werden darf, niemand geköpft wird, aber sich auch niemand mit diesem Stumpfsinn auseinander setzen muss. Sind Sie wirklich ein Psychoanalytiker wie August Ruhs? Er ist Lacanianer, das müssen Sie mir nicht vor die Füsse schmeißen. 

27. Juli 2020
11:42
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Amfortas
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Forumsbeiträge: 298
Mitglied seit:
25. Oktober 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

@dalmont

Mit Menschen, deren gedanklicher Fluchtpunkt (diskursanalytisch belegbar) ganz nahe dem des programmatische menschenverachtenden Fritz Jürgen oder Jürgen Fritz – Blog- Pamphletes ist, muss ich nicht reden. Ein einigermaßen denkender Mensch wird sich mit der menschenverachtenden Ideologie, die dieser Ex-Lehrer in seinem Programm (!!!) verbreitet, nicht auseinandersetzen, da gibt es keine Zeile, über die man diskutieren müsstete.

Sie haben ganz vergessen zu sagen, worin die Menschenverachtung besteht. Indem Fritz die illegale Masseinwanderung aus islamischen Ländern NICHT als Bereicherung bezeichnet? Indem er NICHT glaubt, dass Männer immer Täter und Frauen immer Opfer sind? Indem er nicht behauptet, Linke wären die Guten, Rechte die Bösen? Indem er den Kapitalismus verteidigt und nicht den Kommunismus? Und Sie haben auch übersehen, dass der von mir primär zitierte Artikel gar nicht von Jürgen Fritz selbst stammt. Sie geben sich selbst die Regeln dafür, ob mit jemanden gesprochen werden darf oder nicht. Dabei übersehen Sie, dass man sich, sobald man so vorgeht, allenfalls als Radikaler outet, sicher aber nicht als jemand, der ernsthaft an Diskursen interessiert ist und sich selbst gar als tolerant bezeichnen dürfte. Und natürlich "müssen" sie nicht reden. Sie könnten reden und damit sich und anderen beweisen, dass sie KEIN Radikaler sind, der nur mit Seinesgleichen redet und Andersdenkende dafür als unwürdig erachtet. Dass Ihnen schlecht wird, wenn Sie einen Artikel von Jürgen Fritz lesen, sagt weitaus weniger über ihn aus als über Sie. Jedenfalls hat er Ihnen in Sachen Differenziertheit auch gegenüber Andersdenkenden vieles voraus. Oder ist es für Sie rechtsradikal wenn er über den Grünen-Politiker Boris Palmer schreibt: "Er gehört auf jeden Fall zu den Politikern, die oftmals unideologisch, ja rational und mit ungewöhnlicher Ehrlichkeit an die Dinge herangehen". Fritz erweist sich als wesentlich differenzierter als Sie, wenn er über die AfD Brandenburg schreibt: "Für die extremistischen Positionierungen der Brandenburger AfD gibt es zahlreiche Belege." Ihrer Logik zufolge sind das alles die Äußerungen eines Rechtsradikalen, der so rechtsradikal ist, dass man nicht einmal Artikel eines anderen Autors lesen darf, die auf seinem Blog veröffentlicht werden. Fürwahr - Sie repräsentieren die Intoleranz der Linken gegenüber Andersdenkenden so sehr wie kaum ein anderer.

Warum sind Sie so jämmerlich wehleidig? Sie können alles sagen und schreiben, aber niemand muss das als göttliche Gesetzestafeln übernehmen.

Ich wüsste nicht, wo ich mich hier je als wehleidig gezeigt habe. Gleichzeitig lamentieren Sie schon am Anfang Ihres Beitrages, wie schmerzlich es für Sie war, meinen Beitrag gelesen zu haben. 😉 Sei's drum. Ich habe nie gefordert, dass man die Meinung eines Anders als göttliche Gesetzestafel übernehmen müsste. Aber wir erleben doch regelmäßig - es sei denn, wir halten uns kräftig die Augen zu - wie die Meinungsmacher in den Medien, in der Kulturbrache und in den Geisteswissenschafter ganz gezielt Stimmung machen gegen Andersdenkende. Es waren die Bücher von Thilo Sarrazin, die in Hamburg verbrannt wurden, nicht die eines linken Autors. Es sind die Politiker der AfD, die in deutschen Diskussionssendungen regelmäßig vorgeführt werden, nicht die der SED-Nachfolgepartei "Die Linke". Es ist der rechte Nationalsozialismus, der in unseren Schulen als der Inbegriff einer intoleranten Ideologie gelehrt wird, nicht der linke Internationalsozialismus. Es sind die Vorlesungen von rechten Professoren, die regelmäßig von linken Studenten gestört werden - nicht umgekehrt. Und das, obwohl der Leichenberg, den die Linken zu verantworten haben, weit höher ist.

Warum geht da immer so ein Gejammere los, die Gedanken wären nicht frei?

Die Gedanken sind frei. Aber das Recht auf eine freie Meinungsäußerung gibt es nicht unumschränkt. Man darf - und das ist auch gut so - bei einer Demonstration nicht die Porträts von Hitler, Göring und Hesse mit sich tragen. Wohl aber darf man die Porträts von Lenin, Stalin und Mao mitführen, wie das bei der 1.-Mai-Demo in Innsbruck beispielsweise regelmäßig geschieht. Warum? Weil Stalin und Mao weniger Menschen als Hitler umgebracht hätten? Wohl kaum! Es gibt in Wien - auch das ist richtig - nirgends ein Himmler-Denkmal, wohl aber ein Stalin-Denkmal, das von Ihren Genossen gepflegt und gehegt wird. Wie blind muss man sein, wenn man übersieht, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird.

Jetzt gibt es keine Brigate Rosse mehr, die Gefahr droht jetzt, ich betone, jetzt, von denen, die für Hanau, Christchurch und Halle verantwortlich sind.

Nicht vielleicht von jenen, die 09/11 angerichtet haben, die in Madrid Züge in die Luft gesprengt haben, in London Omnibusse. Nicht von jenen, die ein Blutbad im Club Bataclon oder im Redaktionsbüro von "Charly Hebdo" angerichtet haben? Nicht von jenen, die LKWs in Weihnachtsmärkte steuern? Sprich - von jenen, die wir nur dank linker Multikulti-Phantasien in Europa haben? Seit 1945 sind in Europa bedeutend mehr Menschen von linken Terroristen umgebracht worden als von rechten. Die deutsche Kriminalitätsstatistik belegt einen deutlich stärkeren Anstieg bei linksradikal motivierten Gewalttaten als bei rechtsradikal motivierten. 2019 wurden in Deutschland 3520 Sachbeschädigungen von Linksradikalen begangen, 923 von Rechtsradikalen; 164 Brandstiftungen von Linksradikalen, 6 von Rechtsradikalen. Aber ich bestreite nicht die Gefahr, die von Leuten wie den Tätern von Hanau, Christchurch und Halle ausgeht. Versuchte Tötungsdelikte gab es im selben Zeitraum von Rechtsradikalen um drei mehr als von Linksradikalen. Im Gegensatz zu Ihnen relativiere ich nicht die Gewalt von Radikalen sondern zeige nur auf, wie gefährlich es sein kann, wenn man auf einem Auge blind ist.

Aber Ihre Netzadressen haben bei Nachgraben immer zu Tage gefördert, wohin sie zuzurechnen sind.

Im Gegensatz zu Ihnen schalte ich mein Gehirn auch dann nicht auf Durchzug, wenn jemand eine andere Meinung als ich vertrete. Würde ich das tun, wäre ich in meinem Beruf völlig deplaziert. Im Gegenteil: Wenn wir uns nur in Echokammern bewegen, laufen wir Gefahr, den Blick für die Realität völlig zu verlieren. Diese Gefahr droht Linken mehr als Rechten, Konservativen oder Liberalen wie mir. Denn - wie gesagt - die Medienlandschaft ist durch und durch links im deutschsprachigen Raum. Allen Leugnungen von Ihnen zum Trotz. Erst die Auseinandersetzung mit Andersdenkenden bringt uns weiter, öffnet unsere Horizonte, fördert unser Verständnis für den Anderen und damit unsere Toleranz, macht uns weiser und empathischer für andere. Sie leugnen, für Denkverbote zu sein, nehmen in der Diskussion über diese Denkverbote aber gegenüber mmnischek und mir reflexartig die Rolle des Advocatus Diaboli ein. Warum wohl? Weil Sie solche Denkverbote (die in Wahrheit Sprech- und Schreibverbote sind) für angemessen halten. Nichts anderes haben Sie je von sich gegeben.

... wo seit Jahrzehnten die dümmsten, verlogensten Meinungen ohne irgendeine Gefahr geäußert werden dürfen ...

Naja - das hängt wohl davon ab, was man als "Gefahr" bezeichnet. Zunächst einmal kann man wegen politischer Äußerungen in Österreich nur als Rechter belangt werden, nicht als Linker. Das Verbotsgesetz gilt nicht für stalinistische oder maoistische Gruppierungen, würde nicht einmal für den Österreich-Ableger der Roten Khmer gelten. Wenn man unter Gefahr aber auch die Verächtlichmachung des Andersdenkenden versteht, dann bestehen sehr wohl große Gefahren in Österreich. Wie gesagt: Wer sich kritisch über Zuwanderung äußert, muss damit rechnen, als Rassist bezeichnet zu werden. Wer die Situation in islamischen Ländern kritisiert, wird schnell der Islamophobie bezichtigt. Wer den Genderismus ablehnt, ist ein Sexist. Wer sich zum Adoptionsrecht für Transsexuelle kritisch äußert, gilt als transphob. In den 80er-Jahren forderten die Linken in Österreich und Deutschland die Legalisierung von Sex zwischen Erwachsenen und Kindern - wer dagegen war, musste sich unterstellen lassen, einer "faschistoiden" Sexualmoral anzuhängen. Wer die Maßnahmen unserer Regierung in Sachen Corona kritisiert, ist ein "Lebensgefährder" oder ein "Verschwörungstheoretiker". Noch mehr Beispiele nötig?

Sie können jetzt natürlich behaupten, diejenigen, die man so bezeichnet, sollten aufhören, wehleidig zu sein. Sie sind es nicht! Ich ziehe den Hut vor jedem, der eine Meinung äußert, die nicht dem politisch korrekten Mainstream entspricht, denn das erfordert heute eine dickere Haut und mehr Mut als noch vor zehn, 20 oder 30 Jahren. Die linke Meinungsdiktatur hat sich längst fest etabliert.

27. Juli 2020
11:05
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ac
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Forumsbeiträge: 94
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16. Januar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

An Amfortas:

 

Es gibt nur einen Moderator. Der ist offenbar weder ein Rechter noch ein Linker, nachdem er diesmal von linker Seite wegen der Schließung eines Beitrags der Parteilichkeit geziehen wurde. Beim vorletzten Thread wurde er von rechter Seite angegriffen. Egal was er macht, er wird kritisiert!

 

An Dalmont:

"Aber es gibt ja jemand, der als Herausgeber tituliert wird und als der Meidlinger Pontius Pilatus in die Mediengeschichte Österreichs eingehen wird..." (in einem anderen Beitrag, man kennt sich ja gar nicht mehr aus).

"Pontius Pilatus" ist gar keine so schlechte Adresse, ich fühle mich nicht beleidigt. Wenn Sie es als Beleidigung gemeint haben, ist diese gründlich in die Hose gegangen. . Immerhin schaffte er es in das Glaubensbekennntnis, was weder Sie noch ich jemals schaffen werden. Ich nicht einmal in das von Meidling!

 

Gruß   A.C.

27. Juli 2020
11:04
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dalmont
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28. Januar 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

Amfortas, ich habe den Fehler gemacht, heute das Forum aufzumachen. Üblicherweise warte ich etliche Tage, bis ich nachschaue. Ich will ja keinen Schlagabtausch, das bringt nix.

Trotz des heutigen Fehlers: Sie haben offensichtlich nix von dem verstanden, was ich sagen wollte. Sei’s drum, ist allerdings bei einem angeblich erfolgreichen Psychoanalytiker eher verwunderlich.

Ich hab darauf hingewiesen, wo der perspektivische Fluchtpunkt, von dem aus Ihre Aussagen zu verstehen sind, liegt.

Ich habe nie behauptet, mit Menschen, die eine Anschauung haben, die nicht dort liegt, wo üblicherweise das Herz ist (ich formuliere es so, um nicht wieder den Zensor wachzurütteln), zu reden. Mit Menschen, deren gedanklicher Fluchtpunkt (diskursanalytisch belegbar) ganz nahe dem des programmatische menschenverachtenden Fritz Jürgen oder Jürgen Fritz – Blog- Pamphletes ist, muss ich nicht reden. Ein einigermaßen denkender Mensch wird sich mit der menschenverachtenden Ideologie, die dieser Ex-Lehrer in seinem Programm (!!!) verbreitet, nicht auseinandersetzen, da gibt es keine Zeile, über die man diskutieren müsstete. Ja, es ist seine (offensichtlich auch Ihre) ideologische Haltung, er kann sie ungehindert verbreiten, tut es auch, so wie Sie alles äußern können. Wozu also das Geseiere, dass man nicht denken darf,was man will.

Sie – und alle Ihre Freunde: Warum sind Sie so jämmerlich wehleidig? Sie können alles sagen und schreiben, aber niemand muss das als göttliche Gesetzestafeln übernehmen. Warum geht da immer so ein Gejammere los, die Gedanken wären nicht frei?

Die Blog-Kraken dieser Netzblog-Heulsusen sind einfach gefährlich. Jetzt gibt es keine Brigate Rosse mehr, die Gefahr droht jetzt, ich betone, jetzt, von denen, die für Hanau, Christchurch und Halle verantwortlich sind. Und da führen Spuren, wie alle wissen, auch nach Österreich. Und das gilt es aufzudecken, allen Biedermännern (und –frauen) und Brandstiftern zum Trotz.

Ich weiß, in welche Schublade Sie mich in Ihrem Schablonendenken versperren wollen. Es stimmt nur nix, was Sie mir andichten, aber auch wirklich gar nix. So wie auch ausbeuterischer (heute Finanz)kapitalismus und Eigentum ganz unterschiedlich Dinge sind. Ein bisschen differenzieren sollte ein Doktorsleut schon können!

Schauen Sie nie nach, wer hinter Blogs oder Netz-Informationen steht? Ich immer. Bei der Staatsoper, da weiß ich es, bei vielen anderen auch. Aber Ihre Netzadressen haben bei Nachgraben immer zu Tage gefördert, wohin sie zuzurechnen sind.

Und was den Satz aus der Zeit der Französischen Revolution anlangt (wobei niemand genau weiß, glaube ich, woher er wirklich stammt): Ihn heute in Österreich zu zitieren, wo seit Jahrzehnten die dümmsten, verlogensten Meinungen ohne irgendeine Gefahr geäußert werden dürfen, finde ich na ja, kokett ist wohl das freundlichste Adjektiv, das ich finden kann.

Und jetzt (Achtung Schwank aus meinem Leben!) verabschiede ich mich in meine Heimat in die Nähe des Valle del Primiero, das Nationalradikalinskis noch immer Primööööör nennen.

27. Juli 2020
11:03
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Amfortas
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@Lohengrin2

Sie haben den Hintergrund meines Postings wohl nicht kapiert............

Ich auch nicht! Vielleicht erklären Sie uns den Hintergrund ...

27. Juli 2020
10:16
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Lohengrin2
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28. Februar 2018
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mmnischek

Sie haben den Hintergrund meines Postings wohl nicht kapiert............

27. Juli 2020
10:08
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mmnischek
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10. März 2020
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Die wundersame Wandlung von Lohengrin2, die bei jeder Gelegenheit den Moderator anrief, Threads zu schließen oder Forumsteilnehmer auszuschließen. - Das ist ja eine Freude, daß Madame Lohengrin2 sich so zu wandeln vermag:

Amfortas und seinen Gesellen ins Stammbuch geschrieben

"Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen."

27. Juli 2020
9:58
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Lohengrin2
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28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Amfortas und seinen Gesellen ins Stammbuch geschrieben

"Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen."

27. Juli 2020
9:42
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Amfortas
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25. Oktober 2019
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@dalmont

Da der linke unserer beiden Moderatoren leider wieder einmal anderer Meinung war als wir, worüber gesprochen werden darf und worüber nicht, wurde unsere Diskussion leider wieder einmal abgetötet. Sei's drum - hier werde sie fortgesetzt, denn was sich beim Corona-Thema bewährt hat - das konsequente Ignorieren von Diskussionverboten - wird sich auch bei diesem Thema bewähren.

Ich möchte Ihnen für Ihren letzten Beitrag danken. Er hat es auf den Punkt gebracht und zeigt, wie die erwähnten Denk- und Sprechregeln heutzutage funktionieren. Wieso haben Sie nicht schon an den Anfang Ihres Beitrages die Behauptung gestellt, dass man mit Rechten nicht diskutieren dürfe und das mit dem Verweis auf dieses Dogma für Sie auch schon alles gesagt ist? Sie gehen inhaltlich auf das, was Jürgen Fritz schreibt, gar nicht ein. Stattdessen informieren Sie sich über dessen politische Verortung in der Annahme, nicht mehr zuhören zu müssen, sobald jemand den Kapitalismus verteidigt oder ein Rechter ist. Ja merken Sie denn gar nicht, dass Sie mit Ihrer Vorgehensweise exakt jenes Verhalten zeigen, das Ausgangspunkt unserer Diskussion über Sprechverbote war? Sie haben mit Ihrem letzten Beitrag ein weiteres und besonders abschreckendes Beispiel dafür gebracht, wie Linke mit Andersdenkenden umgehen: Wer nicht Links ist, hat nichts zu sagen. Denn Rechte würden ja jederzeit, wenn man sie ließe, Mauthausen wieder zu einem KZ umfunktionieren. Oder? 😉 Man kann es nicht oft genug wiederholen: Keiner politischen Ideologie sind in der Menschheitsgeschichte mehr Menschen zum Opfer gefallen als dem LINKEN Sozialismus. 100 Millionen Tote lassen sich nur dann klammheimlich unter den Teppich kehren, wenn die Medienbranche kräftig dabei mithilft.

Wenn Menschen davon abgehalten werden, Ihre Meinung zu äußern, indem man ihre Blogs oder ihre Diskussionsbeiträge löscht, sie in den Meiden nicht zu Wort kommen lässt oder bestenfalls öffentlich vorführt, sind Sie der Letzte, der das befremdlich findet. Wer nichts sagen darf, darf zurecht nichts sagen - das ist Dalmonts Logik. Dass nur die Anhänger einer zutiefst intoleranten Ideologie solche Äußerungsverbote befürworten können, scheint Ihnen gar nicht aufzufallen. Merken Sie gar nicht, wohin Sie mit Ihrer Logik kämen, wenn wir uns 80 Jahre zurück denken oder wenn wir uns ein paar Tausend Kilometer Richtung Osten denken, nach China oder Nordkorea? Auch dort darf man als Nicht-Linker nichts sagen, was Ihren Denkschemata entsprechend auch vollkommen korrekt ist. Wer sich an das Sprechverbot nicht hält, landet ganz schnell in einem Umerziehungslager. Oder hat Ihre Ideologie (also die "reine Lehre", wie man das in Ihren Kreisen nennt) gar nichts zu tun mit dem, was dort läuft? So wie Leute Ihres Schlages ja bis heute behaupten, die Sowejtunion, die DDR, China, Kambodscha, Kuba, Venzuela ... all das habe in Wahrheit nichts mit dem "echten" Sozialismus zu tun. Lenin, Stalin, Pol Pot, Mao ... all das wären gar keine "echten" Marxisten gewesen. Die Mauern und Zäune, die man bisher um jede sozialistische Diktatur bauen musste, um zu verhindern, dass die Bewohner dieser Länder ihr Glück in kapitalistischen Ländern suchen, sind für Sie wohl immer noch "antifaschistische Schutzwälle". Und weil der Sozialismus zwar 50 x auf ganzer Linie gescheitert ist, aber nach Leuten wie Ihnen nie der "echte" Sozialismus realisiert worden sei, sollten wir es wohl ein 51. Mal versuchen. Die Denk-, Sprech- und Schreibverbote, die es dazu braucht, haben wir ja schon. Sie zu hinterfragen, erscheint den Anhängern Ihrer Ideologie nicht nötig - oder wohl gar nicht möglich.

"Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen." Dieses Zitat dürfte Ihnen bekannt sein, aber gleichzeitig so fremd wie sonst kaum einem unserer Diskutanten im Merker-Forum.

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