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BURGTHEATER and more ...
11. Februar 2020
18:59
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 1016
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Um nochmal auf den Ochs zurückzukommen,

hoffentlich legt Groissböck seinen österreichischen Ton wieder ab, wenn er den Wotan singt

11. Februar 2020
18:49
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UwePaul
Mitglied
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Forumsbeiträge: 1016
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Danke Dalmont,

nichts anderes wollte ich anfangs ausdrücken, habs denn mit Ironie versucht, aber....

Ich weiss wirklich nicht, wie in österreichischen Theatern, Stücke von Autoren aus Deutschland klingen, es sei denn, die ja hier eh verhasten Rgisseuren verlegen die Handungsorte...

Genauso merkwürddig, fand ich diese Bemerkung

ab gerade ausschnitte aus dem Berliner Rosenkavalier gehört und bedauert, dass ausser dem Ochs eigentlich niemand den Wiener oder Oesterreichischen ton beherrschte

Tja der Regisseur ist ein Österreicher, hätte das ja seinen Sängern beibringen müssen...

Singen die in Wien diesen Ton??

11. Februar 2020
18:28
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dalmont
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Forumsbeiträge: 133
Mitglied seit:
28. Januar 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

Zurück zu den Anfängen:

Wäre es nicht an der Zeit, dieses öde Piefke-Gerede von österreichischer Seite endlich sein zu lassen? 150 Jahre nach Königgrätz?

Und auch das Beklagen der Anglizismen: Sprache und Sprechen verändern sich so wie sie es immer getan haben.

Was den „österreichischen Tonfall“ am Burgtheater anlangt, der lässt sich kaum definieren. Das Burgtheaterdeutsch war ja kein österreichischer Tonfall, sondern damalige deutschsprachige (Bühnen) Hochlautung. Ansonsten wären ja in meinem ersten „Don Carlos“ an der Burg große Unterschiede zwischen Werner Hinz, Klaus-Jürgen Wussow und der Orth und der Pluhar in sprachlicher Hinsicht zu bemerken gewesen, oder in der „Jagdgesellschaft“ zwischen Holzmeister und Hinz und Bißmeier, was nicht der Fall war. Und was macht man mit der Düringer?

Wenn es einen speziellen Tonfall gab, dann waren es Aufführungen von Schnitzler, Hofmannsthal und Nestroy. Aber das war ein wienerischer Tonfall der „hohen“ und „niederen“ Gesellschaftsschichten, was wiederum nicht mit österreichisch gleichzusetzen ist. Und wie Schönherr und Billinger in der Zwischenkriegszeit geklungen haben, kann ich nicht beurteilen. Aber das wird wohl ein Tiroler und Oberösterreichischer Tonfall gewesen sein.

Dass man am Theater nicht mehr das Sprechpathos der Nachkriegszeit verwendet: Na Gott sei Dank. Am Parterrestehplatz im Burgtheater hat man übrigens zu meiner Zeit Anfang 70 auch die besten damaligen Sprecher*innen wie Balser, Wessely, Sutter oder Seidler manchmal nicht verstanden, einfach weil die Akustik in diesem Sprechoperntheater an vielen Plätzen miserabel ist (über diese haben übrigens schon Bundestheaterangehörige 1888 geklagt).

Bei der „Hermannschlacht“ vergangene Woche habe ich (Loge, 1. Rang) alles problemlos verstanden. Und es kamen fast alle Darstellenden aus Deutschland.

 

Frage an Anne Myler: Sind Sie etwa eine zweite Elina Makropoulos, dass Sie noch an den Aufführungen der Mätressenzeit teilgenommen haben? Womöglich an der Comédie Francaise?

11. Februar 2020
14:57
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Amfortas
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Forumsbeiträge: 50
Mitglied seit:
25. Oktober 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

Ob der Vorwurf psychischer Störung nicht vielleicht auch eine Pöbelei ist ... ich lass es mal dahingestellt. Aber bekanntlich tun sich die am schwersten, vor der eigenen Haustür zu kehren, bei denen dort am meisten Schmutz ist.

11. Februar 2020
14:40
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alcindo
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Forumsbeiträge: 331
Mitglied seit:
27. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Uwe sollte besser auf seinen umgang schauen und dieses ver"pöbelte" forum meiden.

11. Februar 2020
14:19
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 1016
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

igentlich tragisch,

das es in Wien keinen Dr. Freud mehr gibt, da könnten so einigige hier im Forum vielleicht geheilt werden

11. Februar 2020
12:18
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Amfortas
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Forumsbeiträge: 50
Mitglied seit:
25. Oktober 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

"pöbeln" kommt von "Pöbel", dem abwerten Begriff für das gemeine Volk, der einst von der Aristokratie verwendet wurde. Auch wenn es heute keine Aristokratie mehr gibt, fühlen sich manche doch allein aufgrund ihrer Weltanschauung, Meinung und Denkweise den anderen gegenüber als überlegen. Bei UwePaul geht's hier bekanntlich um das Gefühl moralischer Überlegenheit, die ihn berechtige, andere als Pöbel zu bezeichnen.

11. Februar 2020
11:38
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alcindo
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Forumsbeiträge: 331
Mitglied seit:
27. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

zu Hese: dem Wort "poebeln" bin ich erst hier im forum begegnet, der poster aus Berlin hat es mir einmal entgegengeschleudert....

11. Februar 2020
8:58
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HESE
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Forumsbeiträge: 5
Mitglied seit:
21. Dezember 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

#Alcindo - zu 8 und 20

Als langjähriger Teilnehmer dieses Forums haben Sie sicher mitbekommen, dass nämlicher Poster aus Berlin zu allen Themen - auch wenn er keine Ahnung von vielen hat - seinen Senf dazu gibt und die jeweiligen Themen immer wieder aufs (meist politische bzw. nationale) Abstellgleis führt.

Nebenbei erwähnt - eines seiner Lieblingswörter ist "pöbeln" (Selbstreflektion wäre angesagt), was eigentlich schon beispielhaft einen Sprachunterschied zwischen Deutschland und Österreich aufzeigt, da dieses Wort in Österreich äußerst selten verwendet wird.

10. Februar 2020
23:53
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alcindo
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Forumsbeiträge: 331
Mitglied seit:
27. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

zu Uwes #17: gesäuselt wird im Burgtheater erst seit es germanisiert wurde. die schauspieler des Wiener Burgtheaters meiner jugend waren fast alle sprachkünstler, die meisten von ihnen konnten zt recht gut singen.....jetzt wird im selbigen theater geschrien und genuschelt oder wie Sie belieben zu sagen gesaeuselt...und beileibe nicht im österreichischem sprachmelos. warum haben Sie denn eine so chronische abneigung gegen das meiste was aus Oesterreich kommt?? hab gerade ausschnitte aus dem Berliner Rosenkavalier gehört und bedauert, dass ausser dem Ochs eigentlich niemand den Wiener oder Oesterreichischen ton beherrschte

10. Februar 2020
14:51
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 656
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Das typisch Österreichische generiert sich eben recent vor allem im "Hochkunstbereich" aus einer gewissen mutlosen Feigheit gepaart mit dienernder Unterwürfigkeit. Bitte entweder nur einmal die Spielpläne diverser Bühnen studieren, oder gelegentlich kleine Inhaltsanalysen von Theaterkritiken aller relevanten Medien durchführen. Das wär´ doch was, und führte zum wahren Ergebnis.

 

Wird durch wiederholen nicht zutreffender......

10. Februar 2020
14:44
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Chenier
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Forumsbeiträge: 620
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Über "piefkinesisch" mokiert man sich, aber was ist mit den vielen unerträglichen Anglizismen, die schon überhaupt nicht zu unserer Sprache passen? Die Menschen gehen zu einem Meeting, wenn nicht gecancelt,nehmen einen Drink, lassen die Kids zu Hause, finden das cool und chatten dazwischen, and so on. 

10. Februar 2020
14:41
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 1016
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Mit oder ohne Piefkelallsprech.

was für eine dämliche Wortwahl.

Die Deutschen Klassiker von Goethe und Schiller, oder Hauptmann usw usw. im österrechischen Gesäusel??

10. Februar 2020
14:34
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anne myler
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Forumsbeiträge: 3
Mitglied seit:
6. Februar 2020
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Lohengrin2 sagt

anne myler sagt

Dem ist nichts hinzu zu fuegen. Bravissimo. Wir sind halt Meister der Assimilation. Darf man feige Subordination schreiben? Egal, ist schon passiert.  

Distanziere mich AUSDRÜCKLICH! So eine Beschreibung ist inakzeptabel.  

Na,na,na,na ....

Wer wird denn da gleich so so laut rufen? Nur weil wir eben so sind, soll man nicht darüber sprechen dürfen? Mit oder ohne Piefkelallsprech.

Das typisch Österreichische generiert sich eben recent vor allem im "Hochkunstbereich" aus einer gewissen mutlosen Feigheit gepaart mit dienernder Unterwürfigkeit. Bitte entweder nur einmal die Spielpläne diverser Bühnen studieren, oder gelegentlich kleine Inhaltsanalysen von Theaterkritiken aller relevanten Medien durchführen. Das wär´ doch was, und führte zum wahren Ergebnis.

9. Februar 2020
17:04
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Christine
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Forumsbeiträge: 64
Mitglied seit:
7. September 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

Danke Lohengrin für Ihren Beitrag Nr. 7. Das drückt genau den Unterschied zwischen dem österreichischen Hochdeutsch und dem Hochdeutsch der Bundesrepublik aus. Es ist sehr schade, dass es immer weniger Schauspieler im Burgtheater gibt, die dieses österreichische Deutsch sprechen. Ich möchte in Wien die Schauspieler mit einer andern Stimmfärbung sprechen hören als in Berlin oder Hamburg. In früheren Jahren konnten sich die aus Deutschland kommenden Künstler die österreichische Sprachmelodie großteils aneignen, heute legen sie offenbar keinen Wert mehr darauf.

9. Februar 2020
15:14
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 656
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

anne myler sagt

Dem ist nichts hinzu zu fuegen. Bravissimo. Wir sind halt Meister der Assimilation. Darf man feige Subordination schreiben? Egal, ist schon passiert.  

Distanziere mich AUSDRÜCKLICH! So eine Beschreibung ist inakzeptabel.

9. Februar 2020
13:05
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anne myler
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Forumsbeiträge: 3
Mitglied seit:
6. Februar 2020
sp_UserOfflineSmall Offline

tristan62 sagt
Karl Kraus hat einmal gesagt: "Was die Österreicher und die Deutschen trennt, ist ihre gemeinsame Sprache."

Das ist, wie es bei Kraus sehr oft der Fall ist, sicher überspitzt, aber es ist etwas wahres dran. Neben verschiedenen Vokabeln und auch Satzstellungen ist es vor allen Dingen die Sprachmelodie, die in Österreich viel weicher ist als in Deutschland. Im Theater ist das insoweit von Bedeutung, als es Schriftsteller gibt - Schnitzler, Nestroy, Raimund und noch einige andere - die einfach die österreichische Soprachmelodie verlangen. Wesentlich wichtiger wäre im Theater allerdings die Deutlichkeit der Aussprache und die Lautsträrke. Damit meine ich nicht., daß die Schauspieler brüllen sollen, aber es muß gewährleistet sein, daß jeder Schauspieler auch auf den hintersten Plätzen verstanden werden muß. Der heute oft verwendete (leise) Konversationston ist in Wien nicht nur in den großen Häusern wie dem Burg- und dem Volkstheater sondern auch in kleineren wie dem Theater in der Josefstadt auf diesen Plätzen oft nicht oder nur schwer verständlich.

Als Ergänzng noch etwas, was ich schon seit Jahrzehnten beobachte: Ein Deutscher, der schon seit Jahrzehnten in Österreich lebt, wird von seiner Sprache her, immer als Deutscher erkannt werden. ein Österreicher, der z.B. beruflich für einige Jahre in Deutschland lebt, nimmt sehr oft relativ rasch die Sprachmelodie der Deutschen an. Ich kenne hier in meinem Bekanntenkreis zahlreiche Beispiele.  

Dem ist nichts hinzu zu fuegen. Bravissimo. Wir sind halt Meister der Assimilation. Darf man feige Subordination schreiben? Egal, ist schon passiert.

9. Februar 2020
11:40
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 656
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

".........ein Österreicher, der z.B. beruflich für einige Jahre in Deutschland lebt, nimmt sehr oft relativ rasch die Sprachmelodie der Deutschen an........."

Bei mir nicht der Fall, vielleicht weil ich nicht "beruflich" sondern "privat" in der BRD lebe.....

9. Februar 2020
10:45
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 1016
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Alcindo,

ausserdem würde ich das Gleiche auch bei Bayern oder Schwaben schreiben :-))

9. Februar 2020
9:45
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 1016
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28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Alcindo???

NIE???? Welchen Sinn, errstaunlich, wissen Sie was das ist, wenn Sie nicht mal Ironie erkennen??

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