Online Merker Logo

Die internationale Kulturplattform

Blognewcomer | OnlineMerker | Forum

 

 

Anleitung Registrieren: 

Klicken Sie hier rechts unten auf den Button "Registrieren". Sie werden aufgefordert Ihre E-Mail Adresse und einen Benutzernamen einzugeben. Danach erhalten Sie ein E-Mail mit einem Link zum Erstellen des Passwortes. Danach können Sie sich mit Ihrer E-Mail Adresse oder dem Benutzernamen und dem Passwort einloggen. Ihre Profilseite erscheint. Danach gehen Sie wieder auf die Online Merker Forum Seite und sind dann im Forum angemeldet.

 

Dieses Forum ermöglicht in erster Linie an Kultur interessierten Lesern des Online-Merker ihre Meinung auszutauschen und durchaus auch kontroversiell zu diskutieren. Dies soll allerdings in einer höflichen und vernünftigen Umgangsform geschehen. Nicht gestattet sind diskriminierende, rassistische, fremden- und staatsfeindliche Inhalte und Formulierungen. Diese werden ebenso wie persönliche Beleidigungen und Herabwürdigungen anderer Personen vom Moderator gelöscht. Weiters ist das Forum keine Tauschbörse für Ton- und Bildaufnahmen.

Avatar

Bitte denke über eine Registrierung nach
guest

sp_LogInOut Login sp_Registration Registrieren

Registrieren | Passwort vergessen?
Erweiterte Suche

— Forumbereich —




— Übereinstimmung —





— Forum Optionen —





Minimale Suchwortlänge beträgt 3 Zeichen - die maximale 84

Dieses Thema ist gesperrt No permission to create posts
sp_Feed RSS (Beitrag) sp_TopicIcon
Blognewcomer
11. September 2018
15:07
Avatar
Frommer_Gast
Gast
Guests

Kurwenal sagt
@ Frommer Gast

ICH verwende keinen einzigen dieser Begriffe. Ist Ihnen das noch gar nicht aufgefallen oder antworten Sie auf Beiträge, die Sie gar nicht gelesen haben?

Das kann ich zurückfragen; auch ich habe Sie nie als Nazi bezeichnet - und auch nichts dergleichen angedeutet.

Ich habe nicht einmal behauptet, dass Sie die erwähnten Schimpfwörter verwenden.

Sie verteidigen jedoch deren Verwendung; es kann Sie also nicht schockieren, wenn man Sie dazu ermuntert, sie auch selber zu verwenden.

Sie irren sich! Die Verwendung all dieser Begriffe ist zumindest in Österreich sehr wohl nach § 283 StGB strafbar. Genau so wie Ideologiekritik am Islam nach § 188 StGB bestraft wird. Und jeden Tag werden Menschen wegen Verstößen gegen diese Sprechregeln verurteilt. Nur wenn man einen Konservativen als Nazi oder einen Liberalen als Rechtsextremen bezeichnet, passiert nichts.

Zumindest zwei der Wörter aus meiner Liste hat erst kürzlich ein FPÖ-Politiker in einem Posting verwendet - ohne irgendwelche strafrechtliche oder personelle Konsequenzen.

(nicht ganz exakt: er hat "Schwuchtel" statt "Warmer" gesagt; ein Ausdruck, der übrigens auch im Wortschatz von G. Waldhäusl seinen festen Platz hat - ebenfalls ohne strafrechtliche oder personelle Konsequenz.)

Ich bedaure das, das ist richtig; ich halte es für richtig, Beschimpfungen zu ahnden.

11. September 2018
14:02
Avatar
Kurwenal
Member
Members
Forumsbeiträge: 54
Mitglied seit:
17. Juli 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

@ Frommer Gast

ICH verwende keinen einzigen dieser Begriffe. Ist Ihnen das noch gar nicht aufgefallen oder antworten Sie auf Beiträge, die Sie gar nicht gelesen haben? Aber nur weil ICH diese Begriffe nicht verwende, heißt das nicht, dass ich anderen vorschreibe, wie sie zu reden und zu denken haben. Darin unterscheide ich mich von Leuten wie Ihnen. Ich spiele in meiner Freizeit auch keinen Fußball, aber will nicht anderen verbieten, Fußball zu spielen. Auch wenn dabei Lärm entsteht und sich dadurch einige beeinträchtigt fühlen könnten.

"alles das ist (meines Wissens nach) nicht strafbar"

Sie irren sich! Die Verwendung all dieser Begriffe ist zumindest in Österreich sehr wohl nach § 283 StGB strafbar. Genau so wie Ideologiekritik am Islam nach § 188 StGB bestraft wird. Und jeden Tag werden Menschen wegen Verstößen gegen diese Sprechregeln verurteilt. Nur wenn man einen Konservativen als Nazi oder einen Liberalen als Rechtsextremen bezeichnet, passiert nichts.

Da ich in Ihr Schwarz-Weiß-Schema also ganz offensichtlich nicht hineinpasse, läuft Ihre Kritik ins Leere. Es mag lange funktioniert haben, jeden zum Nazi zu erklären, der sich nicht brav an das hält, was die Internationalsozialisten sich ausgedacht haben, aber diese Zeit ist endgültig vorbei.

11. September 2018
13:51
Avatar
Frommer_Gast
Gast
Guests

@Kurwenal

Natürlich können Sie das N-Wort & das Z-Wort weiter verwenden - niemand wird Sie einsperren, niemand wird Sie verprügeln.
Sie können auch die Frauen in ihrer Umgebung als Weiber bezeichnen - früher eine ganz normale Bezeichnung,
Sie können Menschen mit serbischen Wurzeln als Tschuschen bezeichnen - das heißt ja schließlich in deren Sprache "fremd",
Sie können Türken als Kanaken bezeichnen - das Wort heißt ursprünglich Mensch und war sogar ein Ehrentitel (laut Wikipedia).

Sie können Homosexuelle als Warme bezeichnen,  Sportlerinnen als Mannweiber usw. usw.

alles das ist (meines Wissens nach) nicht strafbar -

Sie können also Ihre Vulgarität mit dem Verweis auf Ihre Redefreiheit stolz vor sich hertragen.

Sie verlassen damit nur die Spielregeln des zivilisierten Umgangs, des guten Geschmacks, der Höflichkeit - kurz, des Anstands.

Wenn Sie die Verachtung, die Ihnen dafür entgegenschlägt, als Auszeichnung betrachten - bitte, die können Sie haben.
 

11. September 2018
13:43
Avatar
UwePaul
Member
Members
Forumsbeiträge: 346
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Semjon,

was Ihnen um 13.09 Uhr geantwortet wurde, bestätigt eindringlich was Sie vermutet und beschrieben haben.

"WIR" haben jetzt die Macht, aber da täuschen "DIE" sich wohl sehr. War schon mal so, das die sich überschätzt haben, weil die am lautesten brüllen konnten

11. September 2018
13:09
Avatar
Kurwenal
Member
Members
Forumsbeiträge: 54
Mitglied seit:
17. Juli 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

@ semjon_kotko

Sie haben etwas ganz wesentliches übersehen: Wörter wie "Neger" oder "Zigeuner" wurden erst vor etwa 15 bis 20 Jahren als rassistische Begriffe deklariert. Vorher waren diese Begriffe allgemeiner Sprachgebrauch, an dem sich niemand stieß. Erst als ein paar Gutmenschen beschlossen hatten, die von ihnen als Mandatare missbrauchten Minderheiten auch mit Sprechregeln vor Kritik zu schützen, galten die erwähnten Begriffe plötzlich als Ausdruck von Rassismus. Und erst als man begann, die linken Gesellschaftsexperimente mit Zensur vor Kritik zu immunisieren, begann der vorsätzliche Verstoß gegen diese Einschränkungen der Meinungsfreiheit. Und erst als man die Menschen, die sich nicht an das politisch korrekte Neusprech halten wollten, moralisch diskreditiere und so tat, als würden nur Neonazis sich nicht an Neusprech halten, eskalierte der Widerstand gegen diese Methoden gänzlich.

"Seit die ultrakonservativen Opern-Wutbürger in diesem Forum das Kommando übernommen haben ..."

Da ist sie wieder, die Unterscheidung der Menschen in zwei Klassen: Jene guten, die sich brav an die Denkverbote halten und im Neusprech reden und jene bösen, die sich nicht an die Sprechverbote halten und deshalb ultrakonservative Wutbürger, wenn nicht gar Neonazis sind. Mit diesem Pseodoargument misst man die Einhaltung der Sprechverbote an moralischen Maßstäben und argumentiert ad personam (also gar nicht). Und genau diese Parallele zwischen früheren Sprechregeln (z. B. der Nazis) und den heutigen sind unübersehbar. Und weil das so ist, werden ihr es euch gefallen lassen müssen, auf diese Parallele hingewiesen zu werden. Was soll die ganze Aufarbeitung der Nazi-Zeit gebracht haben, wenn wir solche offensichtliche Parallelen zu einst nicht erkennen können?

Ihr hattet so lange die Meinungshoheit im deutschsprachigen Raum (und habt sie in den Medien immer noch), dass ihr verlernt habt, zu argumentieren. Ihr könnt nur mehr auf Dogmen verweisen, die argumentativ nicht mehr abgesichert werden können. Und selbst wenn ihr Andersdenkenden begegnet, die die Nazizeit kritisieren und auf Ähnlichkeiten zur Jetztzeit hinweisen, fällt euch nichts anderes ein, als die Andersdenkenden als Rechtsradikale zu denunzieren. Das hat über Jahrzehnte funktioniert, um anderen den Mund zu verbieten. Und weil ihr nicht genötigt wart, wirklich darüber nachzudenken, bezeichnet ihr selbst im Jahr 2018 immer noch die Kritiker an faschistischen Methoden als Faschisten. Grotesk!

Wenn WIR langsam unter uns sein werden, dann sicher nicht deshalb, weil wir EUCH nicht zu Wort kommen ließen. Denn nicht wir sondern ihr seid es, die den Menschen das Sprechen verbieten wollen. Nicht wir manipulieren die Sprache sonder ihr! Und weil ihr zu Methoden greift, die typisch sind für autoritäre und diktatorische Politik, werdet ihr in Zukunft mit noch viel mehr Kritik seitens der Bevölkerung rechnen müssen.

Und ihr seid es auch, die einer rasch schwindenden Minderheit angehört. Die Bevölkerung wurde immer schon von Eliten und Establishment in intellektueller Hinsicht unterschätzt.

11. September 2018
12:53
Avatar
semjon_kotko
Gast
Guests

Kurwenal sagt
Bei den Nazis durfte man Kindern keine jüdischen Namen geben und heute sind Wörter wie "Neger" oder "Zigeuner" verboten. Damals wie heute gab es also verbotene Begriffe und Namen - die Parallelen sind unübersehbar. 

Die Eigendynamik dieses Forums und die hier stattfindenden politischen Diskussionen sind ja schräg genug, aber dass nun die antirassistisch motivierte Ablehnung des N-Wortes und des Wortes "Zigeuner" mit dem rassistischen, ja mörderischen und eliminatorischen Antisemitismus der NS-Zeit vergleichen wird, ist wahrlich ein trauriger Höhepunkt. Wäre dies nur eine skurrile Einzelmeinung, so würde sich die Empörung darüber gar nicht lohnen. Es wird aber niemand bestreiten können, dass Postings dieser Art hier - unter dem Deckmäntelchen einer Kritik am angeblich linken Mainstream - immer mehr zur Normalität werden. Seit die ultrakonservativen Opern-Wutbürger in diesem Forum das Kommando übernommen haben, gibt es auch kaum mehr Postings, die nicht ausschließlich der ideologischen Selbstvergewisserung dieses Segments dienen - angestachelt durch ein paar provokatorische Häppchen, die ihnen ein User aus Berlin hinwirft. Ob es dem Ruf des Online-Merker dienlich ist, wenn diese User hier bald ganz unter sich sein werden?

11. September 2018
11:24
Avatar
Kurwenal
Member
Members
Forumsbeiträge: 54
Mitglied seit:
17. Juli 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

"Die Zeiten wo das ging, sind glücklicherweise vorbei."

Wenn das kein Eingeständnis von Sprechverboten ist, was dann?

Ja, die Zeiten sind vorbei, als man eine Oper noch so aufführen konnte, wie Komponist und Librettist das haben wollten. Heute schreibt uns eine kleine linke Minderheit vor, wie wir zu denken haben. Da ist es nur logisch, dass sie uns auch vorschreibt wie wir Opern aufzuführen haben. Wen das nicht an die Methoden von Drittem Reich und DDR erinnert, der hat im Geschitsunterricht offenbar geschlafen. Bei den Nazis durfte man Kindern keine jüdischen Namen geben und heute sind Wörter wie "Neger" oder "Zigeuner" verboten. Damals wie heute gab es also verbotene Begriffe und Namen - die Parallelen sind unübersehbar. Und damals wie heute waren es die Anhänger einer sozialistischen Ideologie, die geglaubt hat, dem Rest der Bevölkerung ihre Vorstellung von richtigem Sprechen und Denken aufs Auge drücken zu können. Damals wie heute lehnten liberal denkende Menschen, die einen Sinn für Kultur hatten, dieses Vorgehen ab.

Und auch heute wieder wird das Manipulieren von Texten und das Verändern der Sprache mit den höheren Zielen gerechtfertigt, die ein solchen Vorgehen erlauben würden. Der Kampf gegen den Rassismus sei als Motiv so hochwertig, dass wir ohne weiteres wie die Vandalen mit Kunstwerken umgehen dürfen. Wohin solche Einstellung führt, wenn man sie zu Ende denkt, wissen wir auch aus der Geschichte. Ob wir jetzt den Text der Zauberflöte zerstören weil sich darin verbotene Wörter befinden oder ob der Islamische Staat die Denkmäler anderer Epochen zerstört weil dort Götter abgebildet sind, was im Islam verboten ist - wo ist der Unterschied?

Wenn irgendwann eine politische Elite beschließt, dass Lächeln in der Öffentlichkeit unanständig ist, werden wir wohl die Mona Lisa ummalen müssen. Oder? Das klingt lächerlich? Wie sehr hätten wir noch vor 20 Jahren glacht, wenn jemand prophezeit hätte, dass wir Monstatos irgendwann als "Diener" verkaufen müssen, weil Schwarze auf Theaterbühnen tabu geworden sind?

Es bleibt dabei: Nur die Anhänger totalitären Gedankenguts befürworten die Einführung von Zensur und Sprechverboten. Es ist kein Zufall, dass es die Linken sind, die solche Maßnahmen gutheißen. Ihre Ideologie führt - ganz anders als liberales Denken - konsequent in Richtung Diktatur. Die Geschichte hat das gut belegt. Bisher gab es keinen einzigen Staat, der linkssozialistisches Gedankengut zu Ende gedacht und dabei nicht in der Katastrophe gelandet wäre. Wer eine marxistische Demokratie oder einen marxistischen Rechtsstaat kennt, möge diesen nennen und damit das Gegegenteil beweisen.

Wenn man autoritäre politische Methoden befürwortet, die von der großen Mehrheit der Bevölkerung abgelehnt werden, sollte man das offen zugeben und sein Denken nicht damit rechtfertigen, dass es ja nur zum Schutz von Minderheiten diene. Denn DAS ist sicher nicht der Grund, Wörter wie "Neger" zu verbieten. In Wahrheit soll mit diesen Sprechverboten nur die Kritik an linken Gesellschaftsexperimenten verunmöglicht werden. Genau so, wie George Orwell das in "1984" beschrieben hat: "Wer die Sprache manipuliert, kann das Denken manipulieren." Und weil nur mehr eine verschwindend kleine Minderheit die Ammenmärchen der Linken in Sachen Zuwanderung, Genderismus, Erziehungspolitik usw. glaubt, müssen autoritäre Methoden her, mit denen man das kritische Sprechen über diese Themenbereiche verunmöglicht.

Ihr Linken, die ihr diese Maßnahmen verteidigt: Erkennt ihr denn nicht, dass ihr zu keiner Zeit demokratische Mehrheiten hinter euch hattet? Begreift ihr immer noch nicht, dass die rapide fallende Wählergunst in ganz Europa nur die logische Folge einer Politik ist, die die Interessen der Menschen mit Füßen getreten hat? Euer Zerstörungswerk an der westlich-bürgerlichen Gesellschaft, die ihr so hasst, ist weit fortgeschritten. Fast habt ihr es geschafft, mit antiautoritärer Erziehung, Wohlfahrtsstaatlichkeit und illegaler Massenzuwanderung jene Kultur zu zerstören, die ihr im inneren eures Herzens ablehnt. 1968 hatten die Linken wenigsten noch die Courage, offen zu ihrer Ablehnung unserer Gesellschaft und ihrem Wunsch, diese zu zerstören, zu stehen. Heute geht dieses Zerstörungswerk langsam vonstatten: Sukzessive wird unsere Gesellschaft umgekrempelt und nicht einmal vor Jahrhunderte alten Kunstwerken macht man dabei halt.

Nochmals: Wen das nicht an die Machenschaften von Nazis und Kommunisten erinnert, der sollte nochmals die Schulbank drücken.

8. September 2018
1:09
Avatar
alcindo
Member
Members
Forumsbeiträge: 137
Mitglied seit:
27. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

"weil ein schwarzer haesslich ist",  in der 2.strophe "weiss ist schoen". was bewirkt die freiersche unsinnige aenderung?  vor lauter gutmenschentum nimmt sie den sinn von Monostatoss arie. das sind eingriffe, die nicht zu tolerieren sind, da waren noch so viele andere eingriffe...die drei immer wieder distonierenden knaben zu  hauptrollen zu machen haette sicher Mozart grosse freude bereitet. und dass im reiche Sarastros vor allem zigarren geraucht werden wird vielen eine neue perspektive zur zbflte eroeffnen. seit der flms hat mir in Salzburg nichts so missfallen wie diese zirkusproduktion.  armes RT, aber politisch korrekt, da gibt es keinen schwarzen, nur einen diener.  jetzt sollte eigentlich die dienstleistungsgewerkschaft protestieren

7. September 2018
22:25
Avatar
Frommer_Gast
Gast
Guests

Jago74 sagt

Um aber wieder zur Oper zurückzukommen: Die Textabwandlung in der 18er Salzburger Zauberflöte ist eigentlich ein völliger Mißgriff - "weil ein Diener hässlich ist" ist doch heute viel weniger provokant als der Ursprungstext. Ein Schwarzer beklagt eben die Ungleichheit zwischen den "Rassen" und das er von den Herren/ den Weißen als "hässlich" empfunden wird. Da geht es doch um die Gleichheit der Menschen, unabhängig von Hautfarbe.

In der besagten Inszenierung ist Monostatos den Bildern nach ein Europäer, also hätte die ursprüngliche Text-Version keinen Sinn ergeben.
Im Schikaneder-Libretto ist er ein primitiver, geiler, verschlagener Halb-Wilder, der sämtliche rassistischen Klischees erfüllt -
ich halte es für legitim, diesen Aspekt zu ignorieren bzw. umzudeuten, um andere Aspekte der Geschichte zu beleuchten - und Monstatos als Europäer zu besetzen.

Lässt man den schwarzen Sklaven drinnen, dann muss man sich ernsthaft mit Rassismus auseinandersetzen -
Sarastro ist dann ein Sklavenhalter der brutalsten Art - auch das wäre legitim.

Was ich nicht legitim finde: en passant einen primitiven, geilen, verschlagenen Wilden einzuführen, der vom Hohen Priester der Menschlichkeit gefoltert wird -
und alles hat seine Ordnung. Die Zeiten wo das ging, sind glücklicherweise vorbei. Zumindest vorläufig ...

Dass auch eine Inszenierung, die sich mit dem Problem ernsthaft auseinandersetzt, daneben gehen kann, steht auf einem anderen Blatt ....
(Ich habe aber von der Fernsehaufzeichnung nur ein Stück gesehen, zuwenig, um zur Salzburger Inszenierung eine Meinung zu haben.)

7. September 2018
21:06
Avatar
Jago74
Gast
Guests

Tja, wie es schon im Lied heißt: die Gedanken sind frei!

Das (Aus)-Sprechen mancher dieser Gedanken ist in den meisten Ländern nicht mehr komplett frei. Und zwar egal ob Diktatur oder Demokratie - manche ausgesprochene Gedanken wollen die politischen Eliten lieber nicht haben, in Deutschland und Österreich z.B. wird dann immer wieder auf die "dunkle" Geschichte verwiesen.

Seltsam ist nur, dass das Ausprechen von Ideen des Kommunismus/ Sozialismus in Deutschland nicht verboten ist und das obwohl in Ostdeutschland ab 1945 genau auch diese "linken Verbrecher" einen totalitären Staat errichtet haben - samt Sprechverboten, Schießbefehl und, und, und. Sehr ähnlich in seinen Unterdrückungsmaßnahmen wie von 33-45. Aber das im Osten war ja vermutlich alles nur ein Versehen!

Und mein Großvater ist vermutlich immer noch ein "Republikflüchtling" - 1949 von echten Freunden gewarnt, dass ihm die ach so guten Kommunisten ans Leder wollten. Kurz nach Gründung der DDR ist er dann nach West-Berlin geflohen - seine Familie zog dann, wörtlich genommen, Stück für Stück nach.

Er ist nie wieder mit dem Auto durch die "Zone" gefahren - aus Angst, dass ihn die "guten Sozialisten" einfach verhaften und verschwinden lassen könnten.

Als geborener West-Berliner bin ich ein gebranntes Kind was das "rote Lager" angeht und von dem "braunen Lager" habe ich genug von Zeitzeugen erzählt bekommen um auch diese abzulehnen. Als Historikerin ist mir da wirklich genug bekannt.

Wer aber die Demokratie schützen will und meint mit "Sprechverboten" würde man Extremisten von rechts zurückdrängen können, der irrt sich gewaltig. Diesen Leuten kommt man nicht mit "Sprechverboten" bei, sondern nur mit einer wirklichen Diskussion und einem Bloßstellen der Ideologien gewisser Parteien. Das bringt die Mitläufer vielleicht wieder auf den rechten (demokratischen) Weg, die 150%igen wird keiner zu einem Umdenken bringen.

Als freiheitlicher Demokrat schränken die "Sprechverbote" jedoch auch mich ein - gleichzeitig hofiert die SPD seit Jahren die Nachfolgeparteien der SED. Das ist auch eine Schande - die "Linke" ist in Teilen ebenso verfassungsfeindlich wie Teile der "AfD".

Aber die "Linke" ist angeblich eine demokratische Partei! Da ist der Schafspelz eben etwas "blickdichter" als bei der AfD.

 

Um aber wieder zur Oper zurückzukommen: Die Textabwandlung in der 18er Salzburger Zauberflöte ist eigentlich ein völliger Mißgriff - "weil ein Diener hässlich ist" ist doch heute viel weniger provokant als der Ursprungstext. Ein Schwarzer beklagt eben die Ungleichheit zwischen den "Rassen" und das er von den Herren/ den Weißen als "hässlich" empfunden wird. Da geht es doch um die Gleichheit der Menschen, unabhängig von Hautfarbe.

So wurde daraus nur ein völlig sinnloser Quatsch! Oder sollte das etwa "revolutionär" sein? Ein Diener der sich über die Ungleichheit beschwert - selbst in den kommunistischen/soziualistischen Staaten waren die Menschen nicht alle gleich - von wegen klassenlose Gesellschaft!

Willkommen im Forum, bernardin!

7. September 2018
17:06
Avatar
Lohengrin2
Member
Members
Forumsbeiträge: 241
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Kurwenal: Denkverbot

Wenn Sie darüber, was Sie denken auch sprechen oder schreiben, kann schon sein, dass Sie mit Reaktionen rechnen müssen. Behalten Sie die Gendanken für sich, kann da (noch) keiner was dagegen machen.

 

Gehen die 1000 € jetzt an mich?

7. September 2018
16:07
Avatar
ac
Administrator
Forumsbeiträge: 39
Mitglied seit:
16. Januar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Sehr geehrter Bernardin,

Ich gehe davon aus, dass Ihnen "das Geimpfte aufgeht", wenn Sie eine politische Meinung herauszulesen glauben, die nicht die Ihre ist. Danke dass Sie mir meine politische Meinung "schenken" - wie Sie sich ausgedrückt haben. Wissen Sie was: behalten Sie Ihre und ich behalte meine. Ich will niemand missionieren, aber auch nicht missioniert werden. Der Kanzler Kurz kommt in das Merker-Forum wie Pontius Pilatus in das Credo - durch Sie. 

Nein, der Kanzler Kurz finanziert nicht unseren Blog, das machen einige unserer Leser mit Spenden und ansonsten die Vorstandsmitglieder (kein Cent Förderung aus irgend einer politischen Richtung, selbst das Bundeskanzleramt, das - wie ich gehört habe - über Presseförderung befindet, kann sich die - was uns betrifft, "an den Hut stecken"). Wir haben noch nie ein Ansuchen gestellt.

Nochmals nein, ich darf den Kanzler Kurz nicht zu meinen Freunden zählen. Er und ich sind zwar Meidlinger - aber Meidling ist groß und wir sind uns noch nie begegnet. Abgesehen davon entstammen wir ganz anderen Generationen, biologisch könnte der Kanzler mein Enkel sein!

Und zum dritten Mal NEIN! Leute, die mich wirklich kennen, werden sich nun vergnügt auf die Schenkel klopfen, weil es mir scheinbar gelungen ist, Sie bezüglich meiner politischen Meinung so total in die Irre zu führen.

Trotzdem, freundliche Grüße und willkommen im Forum!

A.C.

7. September 2018
14:51
Avatar
Kurwenal
Member
Members
Forumsbeiträge: 54
Mitglied seit:
17. Juli 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

"Es gibt in meinem Land - das ist Österreich - und nirgendwo auf der Welt ein Denkverbot (1000 Euro für den, der mir erklärt, wie das gehen soll) und (noch) kein Sprechverbot"

Zunächst zum "nirgendwo auf der Welt": Kritisieren Sie in Nordkorea oder Venezuela einmal die marxistische Lehre ... und dann schauen wir, was passiert. Wetten, dass Sie Ihre Behauptung, es gäbe nirgendwo Sprechverbote, ganz schnell korrigieren werden? Spätestens dann, wenn sie inhaftiert wurden.

Kritisieren Sie in der Öffentlichkeit in Österreich den Islam und lernen Sie, was es heißt, nach § 188 StGB abgeurteilt zu werden. Machen Sie einen Versuch: Gehen Sie mit einem T-Shirt durch die Straßen, auf denen Che Guevara abgebildet ist und beobachten Sie, was passiert. Gehen Sie anschließend mit einem T-Shirt durch die Straßen, auf denen ein Kriegsverbrecher der NSDAP abgebildet und beobachten Sie wieder, was passiert.

Schreiben Sie einen kritsichen Text über den Koran oder über Mohammed, veröffentlichen Sie ihn und warten Sie, wie lange es dauert, bis Sie mit dem Umbringen bedroht werden. Dann wissen Sie, warum Islamkritiker wie Sarrazin, Tibi, Kelek, Raddatz, Samad usw. von Sprechverboten reden und nur mit Personenschutz überleben können.

Schreiben Sie als Journalist einen Artikel über die überdurchschnittliche Kriminalitätsrate unter muslimischen Zuwanderer, über die höhere Krankenstandsrate von weiblichen Arbeitnehmern oder über die schlechteren Ergebnisse von Schülern in Schulklassen, in denen auch Behinderte unterrichtet werden und verstoßen Sie dabei gegen die Regeln der Selbstzensur in Form der Pressecodizes. Warten Sie dann ab, was passiert.

Und da behaupten Sie, es gäbe keine Sprech- und Denkregeln, die uns von anderen vorgegeben werden? Benötigen Sie noch mehr Beispiele?

Für mich endet die Diskussion hier. Sie führt zu nichts, wir drehen uns im Kreis. Diejenigen, die ständig behaupten, es gäbe keine Sprechverbote, fordern gleichzeitig, man möge das Sprechen über ein ihnen unangenehmes Thema hier unterbinden. Dabei merken Sie nicht einmal den logischen Widerspruch, in den sie sich damit verfangen.

Also lassen wir es - und sagen Sie mir, wann ich Ihnen meine Kontonummer zur Überweisung der € 1.000,-- mitteilen kann. 😉

7. September 2018
14:15
Avatar
bernardin
Member
Members
Forumsbeiträge: 6
Mitglied seit:
23. August 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Ein Jahr habe ich die Forums-Beiträge gelesen, bis ich mich registriert habe. Und ich werde lernen , wie ich ohne meine Blog-Kolleg/innen allzu sehr zu nerven, mich in einem Blog - dem ersten meines doch fast 7 Jahrzehnte dauernden Lebens - zurecht zu finden. Ich lerne dazu, und es geht....

Ich bitte alle Teilnehmer um eines: lesen Sie meinen Eintrag bis zum Schluss, bis zum Theater an der Wien, bis zur Weber - Oper. Es geht mir natürlich auch oft - wie man in Wien sagt - "das Geimpfte auf" - wenn ich bestimmte Dinge lese, aber das will ich zurück halten um klaren Kopf zu behalten. Es gibt in meinem Land - das ist Österreich - und nirgendwo auf der Welt ein Denkverbot (1000 Euro für den, der mir erklärt, wie das gehen soll) und (noch) kein Sprechverbot. Dass AC als Meidlinger Wirtschaftstreibender ein Freund unseres Kanzlers ist, der auch aus Meidling kommt, geschenkt. Er finanziert doch auch den Blog, wenn ich nicht alles missverstanden habe. 

Ich schriebe gerne noch mehr, weil ich doch sehr nachdenke, wie ich mich mit meiner Sprache so ausdrücke, dass man versteht, was ich wirklich meine. Die Welt genauestens zu beschreiben, das ist der Ausgangspunkt aller journalistischen Arbeit. Und unendlich schwer... Glauben Sie mir das.

Muss jetzt schließen, der Zug nach Brünn geht bald. Dort gibt es heute eine Libussa - Premiere. Eigentlich ein Schlüsselwerk für jeden Österreicher, der sich für musikalisches Theater interessiert.

Speziellen Gruß nach Berlin und Brandenburg, beides habe ich vor zwanzig Jahren angefangen sehr sehr gerne zu haben. 

7. September 2018
12:34
Avatar
UwePaul
Member
Members
Forumsbeiträge: 346
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Amüsant ist es schon, wenn sich darüber aufgeregt wird, das hier Politik ins Spiel gebracht, aber die immer wieder anfangen und offensichtlich vergessen, wer bei dem Floß der Medusa anfing, zu politisieren. Das war doch wohl einer, der auch hier Kritiken schreibt.

Ausserdem schneidet auch der Chefredakteur dieser Seite sehr häufig politische Themen an, wie gestern, was ich in der Aussage der gewagt fand.

Fussball wird auch von ihm sehr häufig thematisiert..

7. September 2018
12:13
Avatar
Kurwenal
Member
Members
Forumsbeiträge: 54
Mitglied seit:
17. Juli 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Die Verwendung bzw. Empörung über Diskussionsbeiträge, die politische Aspekte zur Sprache bringen, ist wirklich erstaunlich. Dabei können wir doch sehen, dass genau diese Diskussionen am intensivsten geführt werden und am meisten Teilnehmer interessieren. Die in diesem Zusammenhang aufgestellte Behauptung, es gäbe gar keine Sprechverbote, wird durch solche Vorschläge ganz eindeutig widerlegt. Natürlich gibt es Themen, über die "man" nicht diskutieren sollte. Und wenn doch, dann lässt man sich allerlei einfallen, um die Diskussion so schnell wie möglich zu beenden. Das mag in Foren wie diesem hier zwar funktionieren, aber die Zeit, in der man so die Auseinandersetzung über kontroversielle Themen einfach ersticken konnte, sind endgültig vorbei.

7. September 2018
12:10
Avatar
alcindo
Member
Members
Forumsbeiträge: 137
Mitglied seit:
27. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

wann gibt Uwe aus Berlin endlich auf und wechselt in ein rein politisches forum einer zeitung. hier , wenn es um die oper geht, plappert er, und erst wenns politisch wird, dann dreht er voll auf.  sogar seine von ihm erwaehlte konsortin Fanny scheint schon ueberrissen haben miit wem sie es hier zu tun hat

7. September 2018
11:44
Avatar
Verwunderung
Gast
Guests

Sehr geehrter Herr Cupak,

seit einigen Monaten bin ich stiller Leser des online-Merkers. Mit großer Verwunderung nehme ich die rechts/links-Diskussion im Forum zur Kenntnis. Es ist wirklich nicht nachvollziehbar, dass erwachsene Menschen nicht einsehen wollen/können, wann die ganze Sache ein End hat. Deswegen sollte man ihnen helfen. Was halten Sie von der Idee, dieses Forum für eine Weile zu schließen und allen Beteiligten die Möglichkeit zu geben, ihre Gemüter zu beruhigen und ihre Köpfe zu kühlen.

Und damit verabschiede ich mich wieder aus diesem Forum.

7. September 2018
10:51
Avatar
Kurwenal
Member
Members
Forumsbeiträge: 54
Mitglied seit:
17. Juli 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Bitte jetzt nicht wieder den Fehler machen und auf die Beiträge von UwePaul eingehen. Wenn wir hier ernsthaft über kulturelle Probleme diskutieren wollen, dürfen wir uns nicht mit UwePaul abgeben, dem nichts an ernsthafter Dikussion liegt sondern nur etwas an der Verbreitung seiner fragwürdigen persönlichen Meinung. Einfach ignorieren, irgendwann wird selbst er seine Lehre daraus ziehen.

7. September 2018
10:49
Avatar
UwePaul
Member
Members
Forumsbeiträge: 346
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Bernhardin,

der Artikel ist gesperrt, dann kann man nicht mehr antworten.

Möchte mich noch bedanken für Ihre zutreffenden Zeilen. Eine Ergänzung noch, ich würde mich nicht mal als links bezeichnen, sondern SPD nahe mit sehr liberalem Einschlag, was das Zusammenleben von Menschen betrifft.

Zu dem, was diese Foristin da äussert, ist das eine fast verleumderische Behauptung. Dieses Blatt, das sie anführt, würde ich nicht mal mit einer Kneifzange anfassen, geschweige denn lesen.

Was dieser "Forist" um 18.43 Uhr schrieb, stimmt insofern, das ich im Tagesspiegel sehr viel schreibe.

Aber ich vermute, wer da hinter steckt. Wenn ich, was ich stark annehme, richtig liegt, stalkt der mich seit Jahren. Versucht auch dort ständig zu schreiben, wird aber nach kurzer Zeit von der Redaktion gesperrt und taucht dann mit anderen Namen auf. Kenne ungefähr 30 Namen.

Mit der Wahrheit nimmt er es offenbar auch nicht so genau. Der TSP ist da sehr rigoros, wenn ich da Regeln verletzen würde, wäre ich längst gesperrt und nicht schon seit 11 Jahren ununterbrochen dabei.

Das nur für Sie zur Kenntnis. Werde zwar vielleicht die Kritiken hier weiterlesen, da es ja doch recht informativ ist, aber.....

Alles Gute für Sie

Dieses Thema ist gesperrt No permission to create posts
Zeitzone des Forums: Europe/Berlin

Am meisten Mitglieder online: 8

Zurzeit Online:
2 Gast/Gäste

Momentan betrachten diese Seite:
1 Gast/Gäste

Top Autoren:

UwePaul: 346

Lohengrin2: 241

Chenier: 162

alcindo: 137

HansLick2: 105

Michta: 73

Kurwenal: 54

Gurnemanz: 51

zerbino: 37

copy: 34

Mitgliederstatistiken

Gastbeiträge: 50

Mitglieder: 150

Moderatoren: 0

Administratoren: 3

Forumsstatistiken

Gruppen: 1

Foren: 1

Themen: 139

Beiträge: 1879

Neuste Mitglieder:

Carrollunott, Migesheen, Feldmarschall, Sma Mamo, smamamo, timtheotinn, Lancegox, Nasratf, beeyagra.ru, Nbutgddm

Administratoren: HaaSon: 2, ac: 39, Moderator 16: 13

 

Diese Seite drucken