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Besucherschwund
8. Oktober 2021
11:50
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Chenier
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Dalmont sagt

Chénier, dass Ihre Aufmerksamkeit mehr als zweieinhalb Sätze offensichtlich nicht schafft, ist mir ebenso wenig verborgen geblieben, wie Ihre Abneigung, über Konkretes sich auszutauschen. 

Dalmont, was man in zweieinhalb Sätzen nicht ausdrücken kann, wird man vermutlich auf tausend Seiten auch nicht schaffen.

Ihre Ausführungen sind ein wenig ermüdend und vielleicht könnten Sie meine konstruktive Kritik als Anlass für einen Lernprozess Ihrerseits nehmen.

7. Oktober 2021
21:51
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Lohengrin2
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20. Januar 2021
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Ritterband ist für mich keine Empfehlung, aber den Londoner Rigoletto gibts im März im Kino. Siehe ROH Webseite............

7. Oktober 2021
21:16
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Dalmont
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22. Januar 2021
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Chénier, dass Ihre Aufmerksamkeit mehr als zweieinhalb Sätze offensichtlich nicht schafft, ist mir ebenso wenig verborgen geblieben, wie Ihre Abneigung, über Konkretes sich auszutauschen. Schopenhauer-Sätze lassen sich leicht im Netz für alles finden, da muss man ihn nicht gelesen haben. Und da Sie in einem Ihrer Statements zugeben mussten, „Die Macht des Schicksals“ nicht wirklich zu kennen, und sich über das Werk verbreiteten, nehme ich Sie auch bei Schopenhauer nicht ernst.
Sie haben mich früher als Psychopathen behandelt, jetzt gehen Sie sehr gönnerhaft zu Werke. As you like it. Mich touchiert das wenig.
Meine Einträge sind deshalb länger als Ihre zwei Sätze, weil ich mir wünsche, dass man über die eingebundenen faktisch überprüfbaren Hinweise diskutiert. (Was die AMA -Trias des Online – Merkers schon überhaupt nicht will).
Sie haben Prof. Wiesingers Leserbrief gepostet, weil Sie hinter seinen generalisierenden Aussagen stehen. Und deshalb sollte man mit Ihnen über die Unterschiede der Hinzufügungen von Johan Simons beim „Richard II.“ zu Strehlers Hinzufügungen beim „Heinrich VI.“ (beides Burgentheater) diskutieren können. Oder über „La fuerza del sino“ und „La forza del destino” (Originalversion und geglättete Version, beides von Verdi).
Ich lass’ es, denn Ihre Aufmerksamschwelle war beim „nicht gelesen“ bereits überschritten. Perlen vor wen auch immer zu werfen liegt mir fern.
 
 
 
7. Oktober 2021
20:05
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Christine
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22. Januar 2021
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Dem Satz "Ich habe schon einige Zeit vor dem ersten Lockdown begonnen, nur mehr wenige Abende in Theatern/Konzerthäusern zu verbringen" kann ich mich anschließen. Leider. Ich möchte Opern oder Theaterstücke, die ich in mich beeindruckenden Aufführungen gesehen habe, nicht in Inszenierungen sich selbst verwirklichender Regisseure sehen. Das macht keinen Sinn. Im Sprechtheater stören mich auch die langen pausenlosen Aufführungen sehr. Wie nett war es in den Pausen sich mit anderen über die Aufführung zu unterhalten. In der Oper ist ja Gott sei Dank einiges von früher erhalten geblieben.

Wenn ich die Kritik von Charles Ritterband über die Rigoletto Inszenierung an der Royal Opera Covent Garden lese, dann hätte ich sie mir gerne angeschaut. Das muss eine tolle Inszenierung in ausgezeichneter Besetzung sein, nicht so eine aus meiner Sicht total verfehlte Umsetzung wie in Wien. Vielleicht gibt es einmal eine Aufzeichnung.

7. Oktober 2021
18:47
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Eeyore
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"Ich bin überzeugt, dass ich nicht der Einzige bin, der wesentlich weniger kulturelle Veranstaltungen besucht als früher."

Da sind wir schon zwei.

"Nicht, dass ich keine Aufführungen fände, die mich interessierten."

Da gehts mir anders.

Ich habe schon einige Zeit vor dem ersten Lockdown begonnen, nur mehr wenige Abende in Theatern/Konzerthäusern zu verbringen.

Jetzt gehe ich eigentlich gar nicht mehr.

Was geht mir ab?

Nichts.

Keine prätentiösen Inszenierungen, keine säuselnden Vokalartisten, keine entweder episch ausgewalzten oder auf neunzig Minuten eingedampften Werke, nicht das mit Handys spielende Publikum, keine Sitznachbarn, die ein Theater mit ihrer Wohnzimmercouch verwechseln, etc. Sollte mich die Sehnsucht packen, schaue ich einen der vielen Gratisstreams und weiß, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe.

Ansonsten invenstiere ich das eingesparte Geld in Downloads (Pristine Classical) und Sammelboxen (Munch, Markevitch, Szell, Ormandy etc). Höchst interessant, was man da so alles zu hören bekommt. Dies rückt auch einige der sogenannten und von der Kritik hochgejazzten interpretatorischen "Revolutionen" zurecht.

7. Oktober 2021
14:42
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Chenier
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Auch wenn ich mich wiederhole, Dalmont: Kurz fassen. Oder mit Schopenhauer: "Jedes überflüssige Wort wirkt seinem Zweck gerade entgegen." Volkstümlicher: In der Kürze liegt die Würze!

Viel geschrieben, wenig gesagt.

Der Aussage mit dem Durchhaus kann ich mich übrigens anschließen, alles andere ist stimmig.

7. Oktober 2021
14:25
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Dalmont
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22. Januar 2021
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Jetzt gesellt sich also auch ein renommierter Dialektologe, Literatur- und Sprachwissenschaftler zu den nicht differenzierenden Pauschalierern. Als unsereins u.a. auch bei ihm studierte, hatte er noch Esprit und Interesse auch an Neuem.  

Die schlechte Akustik des Burgtheaters ist bekannt. Unsereins hat am Parterrestehplatz auch so große Sprecherinnen wie die Wessely nur schwer verstanden. Ich will sicher meine persönlichen Erfahrungen nicht zur Grundlage für Fundamentalkritik machen.

Wie die schwachen Gegenwartsstücke heißen, verschweigt der Professor Emeritus.

Stücke in die Gegenwart zu verlegen, hat schon vor hundert Jahren die Leute aufgeregt („Hamlet im Frack“). Was hat Strehler im „Spiel der Mächtigen“ n a c h Shakespeares Heinrich VI., so die Ankündigung, gemacht? Eben Szenen hinzugefügt.

Dass die Staatsoper ein "Durchhaus" internationaler Sänger ist? Ja eh. Aber was nützen Klagen über das Fehlen eines Ensembles, in dem große Namen für längere Zeit an ein Haus gebunden waren? Es gibt diese Art Ensembles nicht mehr. Und auch die Nostalgiker schwärmen von Price, Bastianini, Corelli oder Pavarotti, und die schauten auch nur für ein paar Abende vorbei.

Es würde an ein Wunder grenzen, gefielen den rüstigen Achtzigern (auch aus der universitären Welt) die drei angeführten Aufführungen aus der Staatsoper.

Was stimmt: dass in der Staatsoper die sogenannten Silberreiher dominier(t)en, man die Jüngeren vermisste (in Burg und Akademie war es etwas anders).

Publikum vermissen jedoch nicht nur Theater, auch Restaurants, Hotels, Reiseveranstalter, Schwimmbäder u.v.a. Die Pandemie hat das soziale Leben verändert.

Ich bin überzeugt, dass ich nicht der Einzige bin, der wesentlich weniger kulturelle Veranstaltungen besucht als früher. Nicht, dass ich keine Aufführungen fände, die mich interessierten. Im Gegenteil. Aber die langen Lockdowns haben den Tagen andere Strukturen gegeben, die ja nicht vom Zeittotschlagen geprägt waren. Bisher habe ich es noch nicht geschafft, das Sprechtheater in diese neuen Tagesstrukturen einzubinden, bei der Oper ist es mir gelungen. Früher ging ich doch einmal pro Woche in Burg, Josefstadt oder Volkstheater.

Ja, es gibt viele Probleme in der Musik-Theaterwelt, es gibt auch schlechte Inszenierungen und Aufführungen. Die Simplifizierer („Früher war alles paletti“) werden jedoch kein Problem der Gegenwart lösen.

7. Oktober 2021
14:06
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Chenier
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28. Februar 2021
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Ich habe das nicht geschrieben, Mme., sondern nur weitergeleitet und zitiert. Aber diese Aussage finde ich auch nicht ganz richtig, da gebe ich Ihnen recht, alles andere stimmt leider.

7. Oktober 2021
13:18
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Lohengrin2
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20. Januar 2021
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Die Staatsoper ist zum Durchhaus internationaler Sänger/-innen geworden, die oft nur Durchschnittsleistungen bieten.

Das sollten Sie mal mit konkreten Angaben belegen!

So lange ich die WSO kenne, waren dort IMMER reisende Stars herzlich willkommen und die Wiener Opern-Fans kampierten vor der Stehplatzkasse. Das wäre nicht nötig gewesen hätte das Haus Stars en masse im Ensemble gehabt.

7. Oktober 2021
13:02
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schusterklareh
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MAECENAS, gib mir meine....Kiss

WER ZAHLT, SCHAFFT AN !

7. Oktober 2021
12:25
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Chenier
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28. Februar 2021
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Besucherschwund in Theater und Oper

Em. Univ.-Prof. Dr. Peter Wiesinger, 1130 Wien

Für das geringe Publikumsinteresse mögen zu einem Teil die Corona-Maßnahmen und die fehlenden Touristen Schuld tragen. Der größere Teil ist leider selbstgemacht. So werden Stücke von überheblichen Regisseuren verfälscht und in die Gegenwart verlegt, wie im Wiener Burgtheater Shakespeare's Richard II. durch Szenenhinzufügungen und die zur Sexbombe umgeformte, ständig präsente Königin. Ebenso werden schwache Gegenwartsstücke und untheatralische Romandramatisierungen geboten. Außerdem ist die Sprechqualität der jüngeren Mitwirkenden so schlecht, dass schon in den hinteren Parkettreihen das Verstehen oft ausbleibt. Die Staatsoper ist zum Durchhaus internationaler Sänger/-innen geworden, die oft nur Durchschnittsleistungen bieten. Auch hier werden Stücke szenisch abgeändert wie durch Rollendoppelung die nun humorlose Entführung aus dem Serail und in eine bühnenbildlose Gegenwartsszene mit wenigen Versatzstücken etwa Autos in Carmen und La Traviata verlegt. Das aber begeistert nicht das Stammpublikum und lockt trotz starker Preisermäßigung nicht die leider nicht zu Theater und Oper erzogene Jugend. Die Direktoren mögen überlegen, was und wie sich das Publikum Aufführungen wünscht.

 

Dieser sehr zutreffende LB war in den SN, wobei der Ausdruck von "überheblichen Regisseure verfälscht" an semantischer Präzision nicht zu überbieten ist, auch wenn man die Interviews der Castorfs, Kusejs, Konwitschnys, Peymanns etc. Revue passieren lässt.

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