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Besucherschwund
18. Oktober 2021
15:34
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MRadema796
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20. Januar 2021
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Hunding50 sagt
Ich hab noch nie eine Aufführung vorzeitig verlassen obwohl ich schon häufiger kurz davor war. Ich kann mich noch gut an mein Leiden bei der 3 aktigen Lulu Premiere von Alban Berg in Düsseldorf erinnern. Trotz großartiger Sänger und Darsteller wie Alexandra von der Werth  und Anja Sillja zog sich die Aufführung und die Zeit ging nicht rum. In der zweiten Pause wollte ich auch  flüchten,  bin aber dann doch geblieben.

Vor 21 Jahren. Ich habe keine Erinnerung mehr an die Inszenierung, wohl, dass ich das Orchester unter Fiore zu laut fand.

13. Oktober 2021
17:07
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Dalmont
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22. Januar 2021
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Ich habe nur einmal eine Aufführung in der Pause verlassen: die Uraufführung des Musiktheaters „SzenePenthesileaEinTraum“ von Christian Ofenbauer im Theater an der Wien. Und das deshalb, weil mich die Musik so aggressiv machte, dass ich mir nicht mehr sicher war, ob ich nicht die Aggression am Komponisten, der nicht weit entfernt von mir saß, auslassen würde. (Ist natürlich ironisch zu vrstehen!). Ansonsten bleibe ich schon aus Respekt vor den Künstlern auch bei Vorstellungen, die mich nicht sonderlich enflammieren.

Und was die Kritiken zu „Der Untergang des Hauses Usher“ anlangt: Wenn man viele Kritiken von Dr. Wagner gelesen hat, weiß man, wie ihr Theaterverständnis ist und dass sie mit aktuellen Theaterformen wenig bis gar nix anfangen kann, Dr. Mayer ist wesentlich neugieriger und offener. Beide beurteilen von unterschiedlichen Warten aus. Es ist das Beckmesser-Hans Sachs Problem: Beide hören dasselbe Lied, der eine quittiert es mit „versungen und vertan“, weil es an einem einmal aufgestellten Regelwerk gemessen wird, der andere meint: „Dem Vogel, der heut‘ sang, dem war der Schnabel hold gewachsen…“, weil er fragt: „Wollt Ihr nach Regeln messen, was nicht nach Eurer Regeln Lauf…“

Wir Foranten kreisen doch ständig um die nämliche Fragestellung. Leider wird es hier von manchen ins Absurd-Politische (das nicht sehr intelligente Geschwafel von Altkommunisten z.B.) gedreht.

13. Oktober 2021
14:32
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Christine
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22. Januar 2021
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Ich habe eine einzige Vorstellung im Burgtheater vorzeitig (20 Minuten vor dem Ende) verlassen weil ich es nicht mehr ausgehalten habe. In der Oper ist mir das noch nie passiert. In meiner Jugend hab ich mir "alles" angeschaut von dem ich dachte, es wird mich interessieren, aber jetzt wähle ich aus. Wenn ich aufgrund der Beschreibung der Aufführungen zu dem Schluss komme, dass mir das sicher nicht gefallen wird (auch wenn ein Berufskritiker es sehr positiv schildert), gehe ich nicht hin. Das erspart viel Ärger und Geld. Heute frage ich mich wieder ob der Kritiker der Presse und Frau Dr. Wagner in der gleichen Vorstellung im Burgtheater  (Der Untergang des Hauses Usher) waren.

13. Oktober 2021
11:12
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Hunding50
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27. Juli 2021
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Ich hab noch nie eine Aufführung vorzeitig verlassen obwohl ich schon häufiger kurz davor war. Ich kann mich noch gut an mein Leiden bei der 3 aktigen Lulu Premiere von Alban Berg in Düsseldorf erinnern. Trotz großartiger Sänger und Darsteller wie Alexandra von der Werth  und Anja Sillja zog sich die Aufführung und die Zeit ging nicht rum. In der zweiten Pause wollte ich auch  flüchten,  bin aber dann doch geblieben.  

13. Oktober 2021
10:23
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Dalmont
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Forumsbeiträge: 162
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22. Januar 2021
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Sowohl gestern in der Halle E als auch am 31.Mai bei der „Poppea“ in der Staatsoper waren es ältere Besucher, die die Aufführung verlassen haben. Beim Monteverdi wurde von manchen nicht einmal die Pause abgewartet. Das alles ist jedoch nur eine private Beobachtung, allgemein gültige Aussagen möchte ich davon nicht ableiten. Wie die Karten von der „Neuen Oper Wien“ verkauft werden, kann ich nicht sagen. Man sollte allerdings nicht vergessen, dass in allen Theatern auch manche älteren Herrschaften auf vergünstigten Plätzen sitzen, so wie ich beim Henze in der Staatsoper statt 206 Euro nur 49 Euro bezahlte, als Treueaktion von Culturall. Auch schon vor Corona habe ich immer wieder solche Treueaktionen in Anspruch genommen. Sie galten natürlich immer Aufführungen der Bundestheater, die auf nicht sehr großes Interesse gestoßen sind. Es waren immer Stücke darunter, die ich ohnedies sehen wollte.

Wenn sich eine Oper nicht gut verkauft, heißt das ja nicht, dass sie deshalb schlecht ist. "Pélleas et Mélisande" ist nirgends ein Publikumsmagnet und dennoch eine wunderbare Oper.

13. Oktober 2021
10:22
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 638
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20. Januar 2021
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Die letzte Frage ist einerseits interessant, anderereits weist sie auf ein gewissermaßen zweigeteiltes ortsansässiges Publikum hin (abgesehen von der unterschiedlichen Anzahl der Plätze). Wer in Wien etwas Neues, Interessantes shen will, geht in das Theater an der Wien. Wer eher Produktionen aus Uraltzeiten bevorzugt, ist in der WSO (bis vor Krzem) besser bedient.

Die kommnde Tosca im ThadW ist in jeder Hinsicht vielversprechend, die an der WSO nur mit SpitzensängerInnen zu ertragen......

13. Oktober 2021
10:16
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Christine
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Forumsbeiträge: 294
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22. Januar 2021
sp_UserOfflineSmall Offline

Was bewegt Menschen, die eine Opernaufführung in der Pause verlassen obwohl sie ihnen gefällt? Halten diese drei Stunden (oder noch länger) Oper nicht aus? Warum haben Touristen auf Stehplatz die Oper in der Pause verlassen? Vielleicht weil sie nur einmal auf einer sehr billigen Karte in der Staatsoper gewesen sein wollten? Aber für diese Leute macht die Oper doch nicht ihr Programm!

"Bei entsprechender Besetzung schaue ich mir auch eine Oper an, die mich sonst eher zögern ließe". Diesem und den folgenden Sätzen kann ich mich anschließen. Aber kann es sein, dass die Monteverdi Oper in der Staatsoper trotz guter Kritiken und sehr guter Sängerleistungen nicht genug Publikum findet während die Britten Oper im anderen Haus ihr Publikum hat?

13. Oktober 2021
9:54
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 638
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20. Januar 2021
sp_UserOfflineSmall Offline

...und warum gehen dann Nicht-Jugendliche in der Pause weg?

In diesem Forum ist oft darüber geklagt worden, dass sehr viele der Touristen, besonders vom (billigen) Stehplatz in der ersten Pause verschwinden und das seit Jahren, nicht erst seit Corona!

Von den jungen Menschen, die durch die ihnen entgegenkommenden Maßnahmen überhaupt erst mal in das Opernhaus gehen, bleiben soundsovile, die vielleicht ohne die freundlichen Rahmenbedingungen gar nie hineingegangen wären.

In meiner persönlchen Umgebung sind höchstens 50% Opern-Besucher OBWOHL mindestens 70 Jahre alt und zu "traditionellen" Zeiten sozialisiert. Das Stochern in Regie, Jugend und billigen Karten fördert keine Generallösung zutage, sondern beschreibt höchstens Teilaspeckte.

Vielleicht ist der Blick auf gut besetzte Vorstellungen lohnender: Werk - Interpretation - Besetzung; das sind die Komponenten, die zu einem Opernbesuch einladen:
Bei entsprechender Besetzung schaue ich mir auch eine Oper an, die mich sonst eher zögern ließe.
Ein Werk in der soundsovielten Interpretation zu erleben, ist immer interessant, da muss nicht immer Welt-Spizen-Besetzung sein. Opern neu kennen zu lernen macht (zumeist) Spaß. Ich denke da an zwei so unterschiedliche Stücke, denen ich jeweils erst skeptisch gegenüber stand und die mich schließlich begeistert haben: Die Liebe zu de drei Orangen bzw. Lady Macbeth von Mzensk.

Oper ist vielfältig und durch nichts an Wirkung zu übertreffen!

13. Oktober 2021
9:54
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Chenier
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Forumsbeiträge: 346
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28. Februar 2021
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Dalmont sagt
I

PS: Ich ziehe klarerweise meine Gmoakeller-Verdächtigung zurück. Allerdings ohne Bedauern, denn womöglich war der sonnige kulinarische Genuss größer als er im Wirtshaus am Heumarkt gewesen wäre. Zudem PD in der Nähe tafelte!

Weniger Spekulation, Dalmont, wäre angemessen, aber der Gmoakeller ist trotzdem nach wie vor auch eine gute Adresse.

13. Oktober 2021
9:17
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Christine
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Forumsbeiträge: 294
Mitglied seit:
22. Januar 2021
sp_UserOfflineSmall Offline

Kann es sein, dass der Besucherschwund in der Pause in der Staatsoper damit zu tun hat, dass viele Karten jetzt offenbar sehr billig an Jugendliche abgegeben werden? Wenn diese von etwas nicht sehr begeistert sind, gehen sie halt in der Pause. Ob sie auf diese Weise für die Oper gewonnen werden können, wage ich zu bezweifeln. Wie ist das bei Death in Venice in der Halle E mit den Karten? Müssen da alle voll bezahlen? Dann könnte gelten "Wer voll bezahlt, hält bis zum Schluss durch!"

13. Oktober 2021
0:59
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Dalmont
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Forumsbeiträge: 162
Mitglied seit:
22. Januar 2021
sp_UserOfflineSmall Offline

Interessante Beobachtung: Gestern in der Halle E „Death in Venice“, ausverkaufte Vorstellung, viel junge Menschen, zum Teil noch keine Twens. Natürlich auch alle anderen Altersgruppen. Die Vorstellung dauerte ebenfalls drei Stunden, Text und Musik sehr anspruchsvoll. Kaum Besucherschwund in der Pause. Starkes langanhaltendes Gejuchze am Schluss.

Was kann man daraus ablesen? Dass es neben Werk und Aufführung auch am Ambiente gelegen sein könnte, dass fast alle geblieben sind?

In meiner „Poppea“ – Vorstellung am 31. Mai gab es auch einen Exodus eines größeren Teils des Publikums nach der Pause, damals war allerdings wenig Jugend in der Vorstellung. Es sind Opernbesucher in gesetzterem Alter gegangen. Das hat mich allerdings nicht verwundert. Viele Staatsopern-Besucher sind nicht sehr neugierig: Vor Mozart gibt’s nix und nach der „Turandot“ auch nix mehr. Bei der „Poppea“ im Theater an der Wien kann ich mich nicht an einen solchen Exodus erinnern. Das Publikum an diesem Haus ist allerdings wesentlich interessierter an Ungewohntem.

Die Antworten zum Thema Publikumsschwund können nur vielfältig sein. Sie auf den „Dreck“, der für manche mit aktuellen Interpretationen geboten wird, zu reduzieren, greift zu kurz. Auch die „Adriana Lecouvreur“ in einer Inszenierung, die die meisten ForistInnen lieben müssten, verkauft sich eher langsam. Trotz der Garanča.

 

PS: Ich ziehe klarerweise meine Gmoakeller-Verdächtigung zurück. Allerdings ohne Bedauern, denn womöglich war der sonnige kulinarische Genuss größer als er im Wirtshaus am Heumarkt gewesen wäre. Zudem PD in der Nähe tafelte!

12. Oktober 2021
23:11
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walter
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Forumsbeiträge: 140
Mitglied seit:
8. März 2021
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Der Grund für den Besucherschwund in den Theatern: Die Preisgabe des Zaubers...

Während der diversen pandemischen Restriktionen haben uns viele namhafte Künstler mitgeteilt, wie wichtig, geradezu essentiel, Theater in all seinen Erscheinungsformen für das Gedeihen der menschlichen Rasse wäre. Nun, wenn die meisten Beschränkungen schon gefallen sind, stellt sich heraus, dass dem nicht so ist.

Das Publikum kauft den Schmäh nicht mehr.

Man sollte, man dürfte, das Publikum nicht unterschätzen. Die nämlich kaufen die Karten, und zahlen die Gagen, neben den Subsidien. Bei dem Angebot von heute wird aus dem Strom von einst ein Rinnsal werden, auch wenn die Subsidien weiter gewährt werden, aber wie lange noch?

walter

12. Oktober 2021
23:08
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Chenier
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Forumsbeiträge: 346
Mitglied seit:
28. Februar 2021
sp_UserOfflineSmall Offline

Immer wieder überzeugend.

12. Oktober 2021
16:58
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Michael Tanzler
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Forumsbeiträge: 121
Mitglied seit:
1. Februar 2021
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Chenier, kann  nur sagen: Sie haben richtig gewählt...!KissLaugh

12. Oktober 2021
15:28
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Opernfreund neu
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Forumsbeiträge: 3
Mitglied seit:
16. September 2021
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Also der Besucherschwund an der Staatsoper hängt eindeutig mit dem dramatischen Rückgang von Touristen zusammen. man braucht nur am ersten Vorverkaufstag für die Öffentlichkeit ins Internet schauen und sieht wieviele Karten in Kategorien verfügbar sind, die vor Corona schon lange vor dem ersten Vorverkaufstag über andere Kanäle (Kartenbüros, Reisebüros) gebucht wurden. Mich freut es, weil man endlich ganz normal zu Karten mit sehr gutem Preis Leistungs-Verhältnis kommen kann. In der Oper ist natürlich auch augenscheinlich, dass vor allem Touristen aus Fernost fehlen, auch die Untertitelk im Haus wurden von sechs Sprachen auf drei reduziert. 

12. Oktober 2021
14:42
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Chenier
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Forumsbeiträge: 346
Mitglied seit:
28. Februar 2021
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florezaficionada sagt
 

sehr zu denken gibt  mir der besucherschwund in der von mir besuchten aufführung der poppea, den auch der merker-rezensent der letzten vorstellung vermerkt

  

Die Popea war nie und ist auch heute nicht unbedingt ein "Blockbuster".

12. Oktober 2021
14:40
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Chenier
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Forumsbeiträge: 346
Mitglied seit:
28. Februar 2021
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Dalmont sagt
ad 30

Es hat Sie nicht gestört, als ein eifriger Forant in der „Traviata“, weil ihm die Inszenierung nicht zu Pass kam und der dritte Akt eh zu langatmig komponiert worden war, nach der zweiten Pause nicht mehr erschien und wahrscheinlich in den Gmoakeller weiterzog (es gilt die Unschuldsvermutung).

  

Nein, Dalmont, ins Sole zum Aki, und Domingo war mit Tross ebenfalls dort. Das Essen war übrigens ausgezeichnet und hatte mehr Geschmack als die aktuelle Traviata-Inszenierung. Diese Anklage müssen Sie jedenfalls zurückziehen. Wink

12. Oktober 2021
14:26
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 638
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20. Januar 2021
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Die WSO hat keine Tradition in Alter Musik bzw. der folgenden Barockoper. Insofern ist das ältere Publikum diese Opern nicht gewöhnt. Meine erste Poppäa war eine Studentenaufführung der Frankfurter Musik-UNI: keine Sekunde langweilg; aber ich mag Monteverdi halt eifach gern.
Für jüngeres Publikum sind 3 Stunden (mit oder ohne Pause) lang......

12. Oktober 2021
13:26
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florezaficionada
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Forumsbeiträge: 31
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19. April 2021
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natürlich ist die strategie von roscic richtig, junge leute mit "schleuderpreisen" in die oper zu locken, um sie als künftiges publikum zu gewinnen, eine taktik, die auch von anderen opernhäusern praktiziert wird. aber es macht  à la longue vom kaufmännischen standpunkt her einen unterschied, ob ein logenplatz für 20 oder 159€ weggeht!

sehr zu denken gibt  mir der besucherschwund in der von mir besuchten aufführung der poppea, den auch der merker-rezensent der letzten vorstellung vermerkt. egal, ob es sich um junge oder alte handelt oder wohin sie vermutlich nachher gingen ( der gmoakeller ist eher bei konzerthausbesuchern wegen der nähe beliebt) , jedenfalls zeigt es mir, dass ihnen etwas missfiel, sei es die musik, was ich mir schwer vorstellen kann, oder eben die inszenierung. beim ständigen anblick der "tanzenden derwische" werden auch junge schwindlig!!! meist verlassen menschen mit billigen karten das haus in der pause, deutlich zu sehen an den stehplatz-touristen.

zum gejohle: stört mich überhaupt nicht, weil es heutzutage ausdrucksmittel junger leute für begeisterung ist. bravo, brava, bravi lässt sich halt nur rufen oder skandieren! Smile

11. Oktober 2021
22:34
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Dalmont
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Forumsbeiträge: 162
Mitglied seit:
22. Januar 2021
sp_UserOfflineSmall Offline

ad 30)

Es muss doch jetzt nichts verschleiert werden. Jeder, der Zeit und Lust hat, kann sich täglich in allen Opernhäusern der Welt darüber informieren, wie viele Karten noch verkauft zum Verkauf stehen. Da ich Karten nur im Netz bestelle, habe ich das auch vor Corona machen müssen, und mich schon damals gewundert, warum manche Häuser nicht sonderlich gut verkauft waren, auch bei Vorstellungen, die ein paar Diskutanten hier bevorzugen. Gegenwärtig ist es allenthalben desaströs – mit Abstufungen.

Man kann nur hoffen, dass es gelingt, Publikum zurück zu holen.

Dass junges Publikum an der „Incoronazione di Poppea“ Gefallen fanden, ist doch wunderbar. Warum Johlen die Jungen? Ist das Bravo/Brava/Bravi-Gejohle der Aficionados besser?

Dieser Monteverdi ist eine ganz besonders schwieriges Werk. Sie monieren, dass zwei junge Damen in Ihrer Loge (auf den besten Plätzen !!!) in der Pause gegangen sind, wahrscheinlich in einen Club. Es hat Sie nicht gestört, als ein eifriger Forant in der „Traviata“, weil ihm die Inszenierung nicht zu Pass kam und der dritte Akt eh zu langatmig komponiert worden war, nach der zweiten Pause nicht mehr erschien und wahrscheinlich in den Gmoakeller weiterzog (es gilt die Unschuldsvermutung).

Die "Poppea" war für mich eine anstrengende aber bereichernde Aufführung. 

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