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Besucherschwund
15. Juni 2022
0:25
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HH
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14. März 2022
sp_UserOfflineSmall Offline

@ copy

Eigentlich erheiternd ist, ja, wie er mit - ausdrücklich: fälschlich! - unterstellter Komplizenschaft arbeitet. "Wir wissen doch beide...". NIX weiß ich über "abenteuerliche" Definitionen. Ich kenn nur die (z. B. in der Onkolgie) übliche Einteilung "died with disease" und "died from disease" - wobei die Sache halt so ist, daß jemand, der schon eine schwere Grundkrankheit hat, an einer zusätzlichen Krankheit dann eher stirbt, aber ohne detaillierte Obduktion (und auf diese wird zumal unter Pandemiebedingungen verzichtet, wenn eh keine Fragen offen sind), und mitunter auch mit dieser, keine definitive Sicherheit über die mittelbare Todesursache zu erzielen ist (die unmittelbare, z. B. Rechtsherzversagen oder Herzinfarkt, läßt sich meistens festmachen).

Und wie man aus "Inferring the effectiveness of government interventions against COVID-19 (science.org)" oder ähnlichen Artikeln ablesen kann, daß die Maßnahmen gegen Covid mehr schaden als nützen sollen, ist mir auch rätselhaft. Ebenso, woher Amfortas seine kindlichen Selbstmorde genommen haben will. Die Arbeit, die er bezüglich fehlender Effektivität von lockdowns meinen dürfte "A-Literature-Review-and-Meta-Analysis-of-the-Effects-of-Lockdowns-on-COVID-19-Mortality.pdf (jhu.edu)" strotzt vor Fehlern und Seltsamheiten und wird von anderen auf eine für mich sehr gut argumentierte Weise geradezu in der Luft zerrissen: "expert reaction to a preprint looking at the impact of lockdowns, as posted on the Johns Hopkins Krieger School of Arts and Sciences website | Science Media Centre".

Nur so zur Illustration.

14. Juni 2022
14:35
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copy
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25. Januar 2021
sp_UserOfflineSmall Offline

Interessant wie oft @Amfortas_3 die Diskussion für beendet erklärt, um dann doch noch einmal Recht haben zu wollen. Ja, genau das ist das Wesensmerkmal dieser ewig Besserwissenden....

14. Juni 2022
11:11
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Amfortas_3
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24. August 2021
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@HH

Herr Kollege - wir wissen doch beide, wie abenteuerlich der Begriff "Coronatoter" definiert wurde. Und wir wissen hoffentlich auch beide, dass Social Distancing nichts ist, womit man soziale Wesen wie Menschen auf Dauer gesund halten könnte. Die Heterogenität der Coronamaßnahmen weltweit ist der beste Beweis dafür, dass diese Maßnahmen mit Wissenschaft wenig, mit Politik dafür um so mehr zu tun haben. Niemand bestreitet, dass es schwere Verläufe und zahlreiche Todesfälle im Zusammenhang mit dieser Erkrankung gegeben hat. Aber alle mir bekannten Studien, die die Vor- und Nachteile restriktiver Coronamaßnahmen gegeneinander abgewogen haben, kamen zum selben Ergebnis: Nicht nur wirtschaftlich und politisch, sondern auch in gesundheitlicher Hinsicht haben diese Maßnahmen mittel- und langfristig mehr geschadet als genützt. Es macht keinen Sinn, Kinder in den Suizid zu treiben, nur damit man auch jeden 90-jährigen maschinell am Leben halten kann. Es macht keinen Sinn, Triagierungen auf Intensivstationen zu vermeiden, indem man onkologische Operationen und Vorsorgeuntersuchungen verschiebt und damit längerfristig mehr Probleme verursacht als löst. Es macht keinen Sinn, ein Krankheitsbild mit einer Letalität von 0,2 % einzudämmen und damit die explosionsartige Zunahme von Krankheitsbildern mit 50-fach höherer Letalität schulterzuckend hinzunehmen. All das macht nur dann Sinn, wenn dem Vorgehen eine politische und keine wissenschaftliche Logik zugrundegelegt wird.

Damit beende ich nun wirklich ENDGÜLTIG die leidige Diskussion über dieses Thema, das den meisten Menschen ohnehin längst zum Halse raus hängt. Wie gesagt: Die Zahl derer, die die Ammenmärchen unserer Politiker und Massenmedien nicht mehr glauben, wird täglich größer. Und das ist gut so!

14. Juni 2022
10:59
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HH
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14. März 2022
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Natürlich haben Sie mich als Lügner bezeichnet, wenn Sie mich der Verbreitung bewußter Unwahrheit bezichtigen. Empfehle, z. B. bei Wittgenstein über Wortbedeutungen und Sinngehalt von Äußerungen nachzulesen.

Na, Kunststück, wenn man - außer ein paar akut notwenigen - alle schweren Operationen verschiebt, um Intensivbetten für Covid-Patienten frei zu haben (die dann auch prompt dort landen), daß die Auslastung nicht mehr steigt. Es wurden allerdings, auch bei uns im Haus, schon sowas wie pulmologische Behelfsintensivbetten eingerichtet, die wohl in dieser Statistik keine EIngang finden. Meine Gattin, die als Bereichsleiterin in einer "Hilfsabteilung" zu den Bettenstationen arbeitet, hat auch erzählt, wie entsetzt die von ihr eingeteilten Kolleginnen und Kollegen über die große Zahl "schlechtester", auch ziemlich junger, Erkrankter auf Intensiv (wo täglich Lungenröntgen nötig sind) waren - was sie so in teils dutzenden Berufsjahren davor nicht erlebt hatten. 

Und die Statistik Austria hat z. B. festgestellt, daß im Dezember 2020 zum Durchschnitt des selben Monats der Jahre davor eine Übersterblichkeit von 59,1 % festzustellen war - der Höchstwert bislang und hoffentlich auf Dauer nie mehr zu erreichen. Zuletzt im April 2022 lagen wir in diesem Aspekt immer noch bei +12%. Bei letzterem Wert könnte es natürlich sein, daß inzwischen einige Todesfälle mitzählen, die durch coronamaßnahmebedingt verzögerte Behandlungsmöglichkeiten für andere schwere Erkrankungen 2020 ff. verursacht wurden. Niemand hat je behauptet, daß irgendwas "kostenlos" möglich ist... Wie es auf gut Englisch heißt, "There is nothing like a free lunch". Das ist nicht zynisch, sondern eine Erfahrung, die jeder macht, der der mit offenen Augen und gut geputzten Gehirnwindungen durchs Leben geht.

Um zum eigentlichen Thema zurückzukommen: Die Theater hätten, auch bei voller Sitzbelegung, zumal mit FFP2-Masken, vielleicht innerhalb des Publikums nicht gerade die Überdrüberbrutstätte der Infektionsausbreitung gewesen sein können. Aber das Gewurrl z. B. an den Garderoben (die Erkrankungshöhepunkte waren ja jeweils im überbekleidungsträchtigen Winter) läßt sich auch mit Absperrbändern etc. nicht wirklich in den Griff kriegen, bei Aufführungsdauern von im Schnitt sagma 3,5 Stunden sind auch Getränkeversorgung und WC ein wichtiges Thema und Ursache für "Menschentrauben". Abgesehen davon, daß auch jetzt noch die coronabedingte Absage- und Programmänderungsrate auffallend hoch ist, und angenommen werden kann, daß eine einigermaßen zuverlässige Programmierung größerer Produktionen, zumal im Musiktheater mit locker einmal 200 Mitwirkenden bei einer Oper (nicht nur Orchester und Darstellerschaft, sondern auch Bühnentechnik, Licht, Bekleidung, Maske...!) pro Abend in Präsenz nicht möglich gewesen wäre.

Eine einigermaßen abschließende wissenschaftliche Beurteilung des Themenkomplexes wird wohl erst in 5 - 10 Jahren möglich sein. Bis dahin bleibt der Politik (und vor allem deren zuarbeitenden Beamtenschaft!) nur die Möglichkeit, aus oft nur vorläufigen und divergierenden Erkenntnissen der Wissenschaft irgendwas praktisch Durchführbares, das sehr viele Kompromisse zulasten sehr vieler beinhalten muß, zu basteln. Unvermeidlich, daß man damit eine große Zahl Unzufriedener zurückläß, viele sich ungerecht oder schuldlos schlecht behandelt fühlen. 

14. Juni 2022
9:50
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Amfortas_3
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24. August 2021
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@HH

Niemand hat Sie als Lügner bezeichnet. Auch wir Ärzte sind nicht davor gefeit, massenmedial verbreitete Informationen mit der Wahrheit zu verwechseln - selbst in unserem ureigenen Aufgabenbereich. Ich habe im letzten Posting festgestellt, dass die Statistik Austria und die AGES zu ganz anderen Zahlen kommen als Sie. Übrigens auch all jene, die in den vergangenen beiden Jahren eine einschlägige Studie zu dem Thema veröffentlicht haben. Mir ist keine Studie bekannt, die eine Mehrauslastung um den Faktor 10, verglichen mit den Grippewellen der vergangenen Jahre belegen könnte. In Wahrheit lagen die Auslastungszahlen auf Intensiv- und Normalstationen in den vergangenen Jahren vielfach sogar UNTER dem Durchschnitt der Jahre zuvor.

Ich will das Thema Corona nun wirklich beenden. Dieses Posting habe ich nur veröffentlicht, um einem Missverständnis entgegenzuwirken. Wenn Sie sich als Lügner bezeichnet vorgekommen sind, tut mir das leid. Es war nicht meine Absicht. Man kann auch die Unwahrheit sagen, ohne zu lügen.

14. Juni 2022
9:03
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HH
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14. März 2022
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@ Amfortas_3

Also, als Lügner lasse ich mich nicht bezeichnen, und meine Kolleginnen und Kollegen von der Intensivstation und der Lungenabteilung auch nicht. Die von mir angegebenen Zahlen fielen im größten OÖ KH an, wurden intern von der KH-Leitung kolportiert und im persönlichen informellen Gespräch mit den entsprechenden Kollegen mehrfach bestätigt.

14. Juni 2022
8:29
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MRadema796
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20. Januar 2021
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Das Teo Otto Theater Remscheid hört auf zu spekulieren und startet eine Online-Befragung, um herauszubekommen, was gegen die Leere im Theater gemacht werden kann:

https://www.waterboelles.de/ar.....agung.html

Nun war es dort selbst unter besten Bedingungen nie voll, als ich dort war, sodass das Problem wohl nicht unbedingt mit Corona zu tun hat, sondern eher damit, dass keine Stars auftreten und kaum jemand von außerhalb anreist (bedingt durch die randständige geographische Lage).

13. Juni 2022
22:25
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Amfortas_3
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24. August 2021
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@HH

Auch ich möchte hier keine Corona-Diskussion mehr. Längst ist so gut wie alles widerlegt, was Politiker und Massenmedien in den vergangenen beiden Jahren über diese Krankheit verbreitet haben. In meinen letzten Postings habe ich einige wenige dieser Falschbehauptungen aufgezählt. Das könnte man lange fortsetzen und mit zahlreichen wissenschaftlichen Quellenangaben untermauern, aber das wäre hier das falsche Forum. Es ist gut, dass nur mehr eine rasch schwindende Minderheit brav an das glaubt, was Regierungsparteien und Massenmedien vorgeben. Ich hoffe, Ihnen ist klar, dass die von Ihnen angegeben Zahlen von keiner einzigen rezenten Studie belegt werden können. 

Jetzt geht es darum, gemeinsam den Scherbenhaufen aufzuräumen, den die Mitläufer mit zu verantworten haben. Damit sind wir wieder bei den Auswirkungen auf Kultur und Gesellschaft, die uns noch lange beschäftigen werden. Und damit meine ich neben den Auswirkungen auf den Theater- und Opernbetrieb natürlich auch jene auf die Bildung und psychische Gesundheit unserer Kinder (Zunahme der Suizidrate um 400 % !!), auf unsere politische Verfasstheit, unsere über Jahrhunderte hart erkämpften Grundrechte und unsere Fähigkeit zur kritischen Überprüfung von Horrormärchen durch moderne Naturwissenschaft.

Kultiviertheit bedeutet für mich jedenfalls auch die Fähigkeit, aus Fehlern zu lernen. Insbesondere dann, wenn die Fehler so viele nachhaltige wirtschaftliche, politische und gesundheitliche  Kollateralschäden verursacht haben. 

13. Juni 2022
16:13
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Toscanini
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9. Dezember 2021
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Es gibt und gab Leute, die wegen Corona nicht ins Theater gehen wollen, oder wegen fehlender Masken, oder eben aufgrund der Masken usw. Das sind Fakten und die muss man zur Kenntnis nehmen, und man kann es nicht allen recht machen. Momentan ist es zudem so, dass der Krieg in der Ukraine, der auch als Rohstoffkrieg betrieben wird, sowie die Inflation natürlich eine Rolle spielen, so dass nicht wenige Menschen etwas kostenbewusster leben. Zeit und Geld für einen Theaterabend werden gerne ausgegeben, wenn ein entsprechender Gegenwert zu erwarten ist. Das mag jetzt unfair sein oder für manche Leute unerträglich scheinen - doch Theater wird für das Publikum gemacht, weil Theater ohne Publikum kein Theater ist, sondern bestenfalls eine Probe.

 

Mit diesen Fakten muss man sich auseinandersetzen und darauf in der Planung reagieren, etwa hinsichtlich Stückwahl und Inszenierung.

13. Juni 2022
16:08
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Forumsmoderatorin
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30. Mai 2022
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Bitte jetzt keine Diskussion über Corona mehr. Ich habe den Beitrag von "Amfortas" so stehen lassen, weil er zwar polemisch, aber doch sachlich ist und niemand im Forum beleidigt. Desgleichen hat natürlich die ihm widersprechende Replik eines offensichtlich ebenfalls Mediziners ihren Platz. Bitte nun aber keine Beiträge dazu von medizinischen Laien. Wir sind beim Thema Besucherschwund, zu dem Corona wohl auch gehört, der aber auch andere - so war es im Ausgangsbeitrag unter "Apropos" wohl gemeint - Ursachen hat. 

Sollte uns weiterhin nur Corona einfallen, muss ich das Thema abdrehen!

Gruß

Forumsmoderatorin

13. Juni 2022
14:29
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HH
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14. März 2022
sp_UserOfflineSmall Offline

@ Amfortas_3

Ich habe 43 Jahre als Arzt in div. Krankenhäusern gearbeitet und in dieser Zeit natürlich auch mehrere Grippewellen gesehen. Bei keiner, defintiv KEINER, waren auch nur annähernd so viele schwerstbetroffene intensivpflichtige Patienten zu verzeichnen wie bei den na sagma ersten drei Corona-Wellen - "nicht annähernd" heißt max. 1/8 - 1/10 der Höchststände, die wir in unserem großen KH etwa im Nov. 2020 (47) hatten; auch daß der übrige Betrieb, insbesondere elektive Operationen (von orthopädisch bis onkologisch) quer durch die Bank heruntergefahren werden mußte (nicht nur sporadische Verschiebungen, das gibts immer), hab ich in dieser Zeit auch nie erlebt. Wer hier also von konstruierten Ängsten und sowas wie unterdrückerischer Gleichschaltung spricht, dürfte über kein unbeeinträchtigtes Sensorium verfügen.

13. Juni 2022
14:16
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Lohengrin2
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Parken machte weniger Probleme und Kosten......

13. Juni 2022
13:52
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alcindo
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21. Januar 2021
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bei einem besuch von auswaerts waren die muehen frueher um nichts weniger, der stehplatz aber fast immer gut besetzt und bei einer premiere nur halbvoll..... daran kann ich mich nicht erinnern

13. Juni 2022
12:12
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Lohengrin2
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20. Januar 2021
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Waren früher mehr Menschen aus den Bundesländern am Stehplatz als heute?

Hier wird immer wieder davor geschwärmt, wie lange die Schlangen an der Stehpatzkassa waren; wher die Menschen kammen, ist wohl nicht von Interesse. Doch bei den von Ihnen zutreffend beschriebenen Hemmnisen, werden auch die Mühen eines Opernbesuches von auswärts mehr beachtet.

13. Juni 2022
11:55
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Christine
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Warten wir ab, ob sich der Spruch "die Zeit heilt alle Wunden" hier abwandeln lässt. Aber es braucht auf jeden Fall ein gutes Angebot, wahrscheinlich ein besseres als vor der Pandemie.

Wer will sich in Zeiten von Pandemie, Krieg in Europa, Teuerung bei Lebensmitteln, Wohnen und Benzin, eventuellen Schulproblemen von Kindern aufgrund fehlender Unterrichtsstunden und fehlender Lehrkräfte in Oper oder Theater mit den nicht immer nachvollziehbaren Ideen von Regisseuren auseinandersetzen? Wer will da nicht eher )für ihn/für sie) schöne Musik kunstvoll dargeboten genießen?

13. Juni 2022
11:41
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Amfortas_3
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@Christine

Mir sind die Ängste dieser Menschen bekannt. Es sind Ängste, die vor Ausbruch der Corona-Hysterie in diesem Ausmaß unbekannt und nur bei diagnostizierten Hypochondern zu beobachten waren. Niemand wäre auf die Idee gekommen, sich während Grippewellen zu Hause zu isolieren und Kulturveranstaltungen zu meiden. Es handelt sich um pathologische Ängste, die durch die tatsächlich von Covid-19 ausgehende Gefahr keinesfalls gerechtfertigt sind. Sie sind die logische Folge systematischer Panikmache. Wenn sich pathologische Ängste erst einmal festgesetzt haben, lassen sie sich auch mit Entwarnungen und sachlicher Information nicht mehr entfernen. Genau darauf hat man es ja abgesehen. In Angst versetzte Menschen lassen sich bekanntlich leichter beherrschen als angstfreie und selbstbewusste Menschen. Seit Jahrtausenden ist Panikmache ein politisches Mittel, um die Macht der Regierenden auf Kosten der Bürger zu vergrößern. Unzählige Opern handeln davon, was nichts daran ändert, dass auch Opernfans in viel zu hohem Ausmaß blind sind gegenüber solchen Mechanismen. Kulturelle Bildung immunisiert bekanntlich nicht gegen solche Machtpolitik.

13. Juni 2022
11:16
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Christine
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Amfortas, die Menschen, die jetzt nicht in Kultureinrichtungen gehen obwohl sie das früher gerne getan haben, wollen sich nicht infiziert. Sie sind geimpft, aber sie wollen auch keinen leichten Verlauf, sie wollen gar nicht krank werden, ja sie wollen auch nicht symptomlos positiv getestet werden weil sie dann trotzdem in Quarantäne müssen. Das ist absurd, ist aber derzeit so. Und es gibt für sie aber auch ein so großartiges Angebot, dass sie sagen, ich riskiere und gehe in die Oper, denn diese Aufführung will ich unbedingt sehen oder diesen Künstler hören.

Der Aufwand für den Opernbesuch war aber immer gegeben. Es ist ja logisch, dass es schwieriger ist in die Oper zu kommen und vor allem auch rechtzeitig wieder heimzukommen wenn man weiter weg wohnt und eine Abendvorstellung besucht. Waren früher mehr Menschen aus den Bundesländern am Stehplatz als heute? Heute ist es doch leichter zu Stehplatzkarten zu kommen als früher.

Wieso gehen heutzutage so viele Leute schon in der Pause weg? Seit wann gibt es das?

13. Juni 2022
9:42
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Lohengrin2
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sp_UserOfflineSmall Offline

In Wien fahren viele Straßenbahnen übrigens bis kurz nach Mitternacht.

Sag ich ja: WIENER Perspektive !!! Was ist mit denjenigen, die am Land ausserhalb wohnen, von weiter weg in Österreich ganz zu schweigen.......
Da ist ein Opernbesuch richtiger Aufwand. Zum Glück gibts jetzt die Stehplätze auch online.

13. Juni 2022
9:32
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Amfortas_3
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24. August 2021
sp_UserOfflineSmall Offline

Als ich vor zwei Jahren auf die mittel- und langfristigen Auswirkungen der Corona-Panikmache auf unseren Kulturbetrieb hingewiesen hatte, musste ich mich von ein paar Usern als Hirnkranker bezeichnen lassen. Das gleiche war andernorts der Fall, als ich geäußert hatte, dass die Impfung sicher nicht der große Game Changer sein würde, dass es nach dem ersten zu weiteren Lockdowns kommen würde und dass man früher oder später einen Impfzwang einführen würde. Man kann nur hoffen, dass den obrigkeitshörigen Mitläufern irgendwann ihre Verantwortung an dieser Problematik bewusst wird und wir aus diesen Vorfällen unsere Lehren ziehen und zukünftig weniger Leichtgläubigkeit erleben müssen. Noch scheint das nicht der Fall zu sein. Noch fühlen sich jene moralisch überlegen, die auf der Seite der Mächtigen und der Meinungsmacher stehen und in die vorgegebene Richtung marschieren.

13. Juni 2022
8:39
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Christine
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sp_UserOfflineSmall Offline

Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich jemand, der eine Opernaufführung unbedingt sehen möchte, von Parkplatzproblemen oder Öffifahrzeiten abhalten lassen würde. In Wien fahren viele Straßenbahnen übrigens bis kurz nach Mitternacht. Ich hatte noch nie ein Problem nach Hause zu kommen, auch nicht zu jener Zeit als ich nach der Vorstellung noch beim Bühnentürl stand. Was den Stehplatz betrifft, vermute ich, dass ältere Leute nicht mehr hingehen weil es ihnen schon zu beschwerlich ist oder weil sie von den Inszenierungen enttäuscht sind und die jungen Leute kann man trotz aller "tollen Regieeinfälle" offensichtlich nicht gewinnen. In den 60er und 70er Jahren gab es ein Publikum für die Beatles, die Rolling Stones, für Peter Kraus und Conny usw., aber auch für die Oper und das Theater. Jetzt gibt es halt fast nur mehr Nova Rock für diese Altersgruppe.

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