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Bayreuth 2020 abgesagt
6. April 2020
12:13
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alcindo
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Forumsbeiträge: 462
Mitglied seit:
27. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

lieber E Paul: ich habe nur ein interview und probenausschnitte mit diesem jungen mann gehört, und da kann man schon ahnen, was da auf einen zukommt, mir haben gleich die sänger leid getan, die sich auf so etwas einlassen müssen. in der oper sollte es eigentlich logisch sein, dass ein regisseur dem saenger seine arbeit erleichtert und nicht erschwert.....die oper kann ohne gute saenger nicht leben, aber schon ohne regiestars, die die oper neu erfinden wollen. mit guten sängern und einem arrangeur kann man leben, mit regietheatergroessen und schlechten sängern ist die oper verloren.

gestern auf ORFIII der Zigeunerbaron schaffte es die regie und bearbeitung den miesesten Zigba, den ich je erlebt habe auf die bühne zu stellen. belehrung, textprojektionen und versuchte historische korrektheit machen diese wunderbare operette zu einem unsympathischen stück. wie schön war doch die nachkriegsinzsenierung von H Marischka, wo noch größen wie Cebotari und Esther Rethy die Saffi sangen.  und der Zsupan war noch schweinezüchter und nicht fleischhauer. besser wäre essolche alte inszenierungen wieder in erneutem zustand auf die bühne zu bringen...wie auch den alten Bettelstudent (Paulik, Rott, Hoessein). diese inszenierungen haben für jahrzehnte gehalten und dem grossen publikum gefallen. wer in die Operette geht will eigentlich nicht belehrt, doktriniert oder verstört werden. auch konnte man damals bei den komikern lachen...jetzt devise "hntergruendig" 

6. April 2020
10:32
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Eduard Paul
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Forumsbeiträge: 11
Mitglied seit:
21. März 2020
sp_UserOfflineSmall Offline

Wie sagt schon die Fidelio-Leonore ?:"...ja, es gibt eine Vorsehung..."

so traurig  die totale Absage für den Sommer 2020 auch ist und dadurch der junge Ring-Regisseur(aus Wien) sich um seine Chance vom Schicksal betrogen vorkommt, so ist ev für die gesamte Opernwelt/Opernfreund ein Kelch vorüber gegangen. Zufälliger Weise habe ich 2 "Arbeiten" dieses jungen Mannes aus Wien gesehen ( Cosi: Kammeroper Wien/ Dresden Staatsoperette:Les Brigands) und erspare mir da jeglichen Kommentar ( seine 3 Arbeit-Darmstadt: Turandot soll dem Vernehmen nach auch nicht besser gewesen sein)......das hat nichts mit: moderner Sichtweise, neue Leseart, aufbrechen, gegen den Strich bürsten, den Hauptmerk auf die Aussage des Stückes legen etc...etc... alles Kommentare der Spielvogte, um die vielleicht ungewohnten Weisen dem zahlenden Publikum zu erklären,zu rechtfertigen sondern einzig und allein mit dem Vermissen des HANDWERKES ( ja richtig gehört: der Beruf eines Regisseurs kommt dem eines Handwerkers gleich)Ich weiß, jetzt wird wieder ein "Shitstorm" loßgetreten……..reaktionär, gegen jegliche Neuerung, Opernmuseum etc...etc....nein, nein, das ist es nicht.....niemand hat etwas gegen Erneuerung, aber es muß HANDWERKLICH gut umgesetzt sein...siehe: Castorf, Bieto, Kosky,

von mir aus: kein weiterer Kommentar

.

1. April 2020
10:03
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michael koling
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Forumsbeiträge: 76
Mitglied seit:
17. Juni 2018
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Wenn ich an Offenbachs "Banditen" in Dresden zurück denke (Premiere war vor einem Monat), die der für den "Ring" in Bayreuth ausgewählte Regisseur verunstaltet hat, ist es wohl besser, wenn dieser Kelch an den Opernfreunden allgemein und Wagnerianern besonders vorbei geht. Vielleicht ist der junge Selbstdarsteller Valentin Schwarz bis (angekündigt) 2022 gereift oder Frau Wagner hat mehr Arbeiten von ihm gesehen und entscheidet noch anders (ersteres halte ich für noch unwahrscheinlicher als letzteres).

1. April 2020
9:45
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Amfortas
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Forumsbeiträge: 179
Mitglied seit:
25. Oktober 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

"Lernen kann nur das Individum, nicht die Gruppe."

Das stimmt! Und massenpsychologische Phänomene sind schwer rational zu durchschauen und erst recht schwer zu durchbrechen. Aber wir werden Tag für Tag im Fernsehen mit Dokumentationen über die Nazi-Zeit zugeballert. Und dennoch beklatscht dann die große Mehrheit der Bevölkerung die Abschaffung sämtlicher Bürger- und Menschenrechte innerhalb weniger Tage, wenn man uns einen äußeren Feind nennt, den ein starker Mann oder eine starke Regierung zu bekämpfen vorgibt. Hier unterscheiden wir uns in NICHTS von unseren Großeltern, die den Nazis hinterher gelaufen sind.

In Zeiten wie diesen zeigt sich jedenfalls, wer auch in Krisen die Fähigkeit behält, selbst kritisch zu denken, und wer dazu neigt, unreflektiert mit den Wölfen zu heulen.

1. April 2020
9:39
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 930
Mitglied seit:
28. Februar 2018
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Weil wir aus den totalitären Katastrophen des 20. Jahrhunderts gelernt haben könnten

Lernen kann nur das Individum, nicht die Gruppe.

1. April 2020
9:37
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Amfortas
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Forumsbeiträge: 179
Mitglied seit:
25. Oktober 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

"Warum sollte das Gruppenverhalten im 21. Jahrhundert anders sein and in frühren Zeiten?"

Weil wir aus den totalitären Katastrophen des 20. Jahrhunderts gelernt haben könnten, dass es falsch und gefährlich sein kann, einfach brav das nachzuplappern, was Politik und Medien vorgeben.

1. April 2020
8:58
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 930
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Es ist erschreckend, wie selbst im 21. Jahrhundert noch die Menschen von solchen Massenphänomenen davongeschwemmt werden.

Warum sollte das Gruppenverhalten im 21. Jahrhundert anders sein and in frühren Zeiten? Das ist pure Soziologie und ein unverrückbares Grundmuster

1. April 2020
8:45
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Amfortas
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Forumsbeiträge: 179
Mitglied seit:
25. Oktober 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

Schade, ich hatte Karten für den "Tannhäuser" in Bayreuth. Man kann es nicht oft genug sagen: Die negativen Konsequenzen, die wir uns durch diese Corona-Hysterie einkaufen, werden weitaus dramatsicher sein als das Übel, das wir damit abwenden wollen. Die Zahl der Toten, die solche Panikmache erzeugt, wird die der Corona-Toten um ein Vielfaches übersteigen. Es ist erschreckend, wie selbst im 21. Jahrhundert noch die Menschen von solchen Massenphänomenen davongeschwemmt werden.

31. März 2020
20:29
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 930
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Das dürfte jede Hoffnung auf einen "Normalbetrieb" vor frühestens September zunichte machen....

Wieso? Bayreuth hat einen neuen Ring geplant und der geht nun mal nicht unter den Umständen.
Die "normalen" Opernhäuser verschieben vielleicht Premieren, das Repertoire kann aber nach Aufhebung der Beschränkungen starten.

31. März 2020
19:07
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Schnabl
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Forumsbeiträge: 7
Mitglied seit:
29. Januar 2020
sp_UserOfflineSmall Offline

Die Bayreuther Festspiele 2020 sind abgesagt! Ebenso die Festspiele in Erl.

Quelle: https://www.diepresse.com/5793750/bayreuther-festspiele-und-sommerfestspiele-erl-2020-abgesagt

Das dürfte jede Hoffnung auf einen "Normalbetrieb" vor frühestens September zunichte machen....

Andreas Schnabl

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