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"Arabella", Met 1992, Reinstes Opernglück..... | Seite 2 | OnlineMerker | Forum

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"Arabella", Met 1992, Reinstes Opernglück.....
13. Juli 2021
23:10
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Dalmont
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22. Januar 2021
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Es ist schon erstaunlich, wie man aus der Schlussfrage eines Meinungskommentars Postulatverteilungsintentionen herausdestillieren, bzw. die Aussage komplett umdeuten kann. Nennt man das nicht Textmanipulation? Ich habe allerdings einen zusätzlichen Verdacht, wie ein so vollkommenes Mißverstehen eines Textes zustandekommen. 

13. Juli 2021
14:53
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Gulliver
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23. März 2021
sp_UserOfflineSmall Offline

zu 7 Dalmont, aha, statt Meinungen wollen Sie also Postulate verteilen

.... der Oper die ewige Wiederkehr des Gleichen.... was machen Sie denn dann mit der Musik - sollte man die dann nicht auch in neue Umstände bringen?

13. Juli 2021
10:22
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Christine
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22. Januar 2021
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Dalmont, Schenks Inszenierungen sind unterschiedlich, ich kenne nicht alle von ihnen aufgezählten Operninszenierungen. Aber er hat das inszerniert, was im Textbuch stand. Sein Don Carlo war - aus meiner Sicht - ganz dem Werk entsprechend und die zur damaligen Zeit besten Interpreten der verschiedenen Rollen sind darin aufgetreten. Auch Rosenkavalier, Dantons Tod, Trittico, Fidelio, Andre Chenier oder Freischütz fallen in diese Kategorie oder Fra Diavolo, Wiener Blut, Die lustige Witwe in der Volksoper. Oder Juno und der Pfau, Geschichten aus dem Wienerwald und Don Karlos im Burgtheater. Das fällt mir jetzt spontan ein, es gibt sicher noch viel mehr. Ich hatte nie das Gefühl "Warum wird das jetzt so gemacht, das passt doch nicht zum Text, in die Zeit", usw. Das trifft allerdings auf sehr viele Regisseure früherer Zeiten zu. Als Karajan 1977 mit Trovatore wieder kam stand seine Inszenierung gar nicht im Vordergrund. Der Großteil des Opernpublikums wollte ihn und seine Sänger hören und sehen. Seine Inszenierung gefiel mir jedenfalls viel besser als deren Nachfolgerin unter Direktor Holender. Und Schenks Inszenierung der Traviata gefiel mir auch besser als die nachfolgende. Und über die derzeitige wurde ja schon genug geschrieben.

13. Juli 2021
9:09
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Dalmont
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22. Januar 2021
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Was Otto Schenk betrifft: wer die Inszenierungen von Parsifal, Faust oder Macbeth gut oder interessant fand, hat mit Otto Schenks Regiearbeiten wohl nichts anfangen können.

 

Christine, ganz unwidersprochen kann man das nicht stehen lassen. Ich will Ihnen – frei nach dem „Fledermaus“-Finale - den Glauben, der Sie beglückt nicht rauben. Aber es stimmt nicht.

Ich konnte, wiewohl ich Serebrennikovs „Parsifal“-Inszenierung schätzte und auch den „Faust“ interessanter fand als alle früheren Inszenierungen dieses schwierigen Werkes an der Staatsoper, auch mit Schenk was anfangen: mit – ich wiederhole mich teilweise - „Don Giovanni“, „Macbeth“, „Rosenkavalier“, „Freischütz“, „Lulu“, „Frau Diavolo“, „Don Pasquale“, „Don Carlo“, „Dantons Tod“, „Trittico“, „Karl V.“, „Der Besuch der alten Dame“, „Baal“, also so wenig ist das gar nicht. „Fidelio“ ist nicht so banal, wie er auf der Staatsopernbühne gezeigt wird, „Tannhäuser“ fand ich schon entsetzlich, und das „Schlaue Füchslein“ hatte mit Janáceks Intentionen kaum mehr was zu tun.

Als 1975 mit „Cosi fan tutte“ das, was man in Wien Komödiantik nennt, ich hingegen als typisch Schenksche Grapscherei (alle tapsen sich ständig an) bezeichne, überhandnahm, konnte ich nur mehr selten was mit ihm anfangen. Auch im Schauspiel nicht mehr.

Alle Inszenierungen, die ich angeführt habe, sind allerdings fast 50 Jahre her. Was ist in dieser Zeit nicht alles passiert, in der Welt, in der Gesellschaft (Österrreich wurde damals gerade aus dem Sumpertum herausgeholt), in den Künsten.

Warum wollen so viele in der Oper die ewige Wiederkehr des Gleichen und, wenn's denn überhaupt sein muss, nur mit ganz sanften Erneuerungen?

13. Juli 2021
8:07
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Christine
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22. Januar 2021
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Ich mache es ähnlich wie Zappelphilipp, Geld gebe ich für diese Aufführungen nicht aus. Eckdaten einsammeln, ja, aber das kann man sehr gut,  wenn man die Kritiken der Mitarbeiter im Merker liest. Vor allem Frau Dr. Wagner beschreibt immer sehr genau, was einen erwartet. Das kann man gut bzw. innovativ finden oder eben weniger bis gar nicht gut, aber man weiß, woran man ist. Ich habe so viele schöne Aufführungen erlebt, warum soll ich mich über so vieles, das ich als Unsinn empfinde, ärgern? Das Streaming aus der Staatsoper hat es ermöglicht die Neuinszenierungen kostenlos erleben zu dürfen. Es war keine einzige dabei, der ich bedingungslos zugejubelt hätte.

Was Otto Schenk betrifft: wer die Inszenierungen von Parsifal, Faust oder Macbeth gut oder interessant fand, hat mit Otto Schenks Regiearbeiten wohl nichts anfangen können.

12. Juli 2021
22:25
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walter
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8. März 2021
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Ich halte es im Prinzip genauso, und Geld gebe ich dafür aus mehreren Gründen schon gar keines aus, allerdings: Man muss schon Informationen sammeln, sich die Sachen anschauen, denn für eine Beurteilung muss man doch zumindest Eckdaten einsammeln, bevor man sich abwendet. Bei manchen Namen läuten jedoch gewiss schon im Voraus die Alarmglocken, die Namen dieser Totengräber muss man sich eben merken. 

walter

12. Juli 2021
22:04
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zappelphilipp
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27. Juni 2021
sp_UserOfflineSmall Offline

Also, ich bin nicht bereit, mich mit der aktuellen Entwicklung abzufinden, ich werde mir solche Inszenierungen einfach nicht mehr ansehen und mein Geld für den Besuch solcher Inszenierungen nicht mehr ausgeben. 

12. Juli 2021
19:49
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walter
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Mitglied seit:
8. März 2021
sp_UserOfflineSmall Offline

In der Tat, werte Frau Christine, so sehe ich das Schaffen dieses Mannes auch. Allerdings, er hatte schon immer auch Gegner, gerade in seiner Heimatstadt.....

Ich verfolge eigentlich nur mehr die Streams der Metropolitan, und gestern war es eben ein besonderer Glücksfall, musikalisch, sängerisch, und vor allem szenisch, das wollte ich hinausposaunen, für manche vielleicht lächerlich, weil die Sache doch schon 30 Jahre auf dem Buckel hat. Kann das denn "heute" noch relevant sein?

Die Relevanz eines Tristan, wie er in Aix z. Z. auf die Bühne kommt? Dagegen war ja der Figaro von Frau de Beer noch gar nicht so übel. 

Wir müssen uns damit abfinden....

walter

12. Juli 2021
18:27
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Christine
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22. Januar 2021
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Die Schenk Inszenierung lief an der Met von 1984 bis 2014. In Schenks Inszenierungen konnten über Jahre hinweg berühmte Künstler problemlos einsteigen. Mir gefiel nicht immer alles was er auf die Bühne brachte, aber er ist doch ein großer Künstler seiner Zeit. Er hat Opern so inszeniert, dass man sich daran erfreuen konnte und bei der Arabella ist das ja auch erlaubt. Persönlich freue ich mich über jede Aufführung die mir gefällt, auch wenn es sich um tragische Schicksale auf der Bühne handelt.

11. Juli 2021
19:54
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walter
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8. März 2021
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Den dritten Akt habe ich ja noch vor mir, aber ich konnte mich einfach nicht mehr beherrschen, muss es mitteilen:

So sieht Opernglück aus!

Ich weiß nicht, wie lange die Sache noch abrufbar ist, aber es lohnt sich, selbst wenn nur mehr ein Zipfel davon zu erwischen ist. Eine Schenk- Inszenierung, mit großen Namen.......

walter

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