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Arabella an der Wiener Staatsoper | OnlineMerker | Forum

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Der Online Merker würde es sehr schätzen, wenn sich die Teilnehmer an diesem Forum mit ihren echten bürgerlichen Namen anmeldeten. Das kann allerdings nicht verpflichtend sein, weil die Möglichkeiten, dies zu umgehen, zu groß sind und zweifellos auch von manchen Menschen genützt würden. Wer also unter seinem bekannten „Nick-Name“ angemeldet bleiben will, möge das tun. Allerdings wird gebeten, sich eines zivilisierten Tonfalls zu befleißigen, was nicht immer der Fall war, also mit einem Mindestmass an Höflichkeit, wie diese im gesellschaftlichen Umgang üblich ist, zu verfahren.

Um Spam-Anmeldungen zu vermeiden, muss jeder neu registrierte Teilnehmer das Mail, das er nach erfolgter Erst-Registrierung bekommt, binnen 24 Stunden bestätigt retournieren/ Link anklicken (bitte schauen Sie auch in Ihren Spam-Ordner). Erfolgt binnen 24 Stunden keine Reaktion, löscht sich die Anmeldung automatisch!

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Im Forum des Online Merkers sollen ausschließlich kulturelle Angelegenheiten diskutiert werden. Politische oder gesellschaftliche Fragen sind nur dann gestattet, wenn sie in einem unmittelbaren und hier unverzichtbaren Zusammenhang mit einem konkreten Kulturereignis oder einer aktuellen kulturpolitischen Frage stehen. Da es hier eine gewisse Grauzone gibt, obliegt es ausschließlich dem Moderator zu entscheiden, ob der Beitrag zu löschen ist oder nicht. Beiträge die nicht unmittelbar mit Kultur zu tun haben, bzw. bei denen eine kulturelle Frage nur vorgeschoben wird, um in irgendeine Richtung zu agitieren, sind nicht zugelassen und werden gelöscht.

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Arabella an der Wiener Staatsoper
2. Februar 2019
23:08
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Sa., 2. Feber 2019

Arabella ist eine Art Hassliebe von mir. Wunderschöne Stellen ("Ich habe eine Frau gehabt...", "Das war sehr gut, Mandryka..."), aber zwischendurch zu viele unnötige Stellen, dazu noch alles auf Effekt gebürstet, aber trotzdem anhörbar. Naja, typische Straussoper halt. Musikalisch wars heute aber ziemlich gut! Emily Magee war einmal eine ausgezeichnete Arabella und ist noch immer eine sehr gute. Sie kommt mit der Partie perfekt zurande und kann richtig gut singen, nur war vor allem im ersten Akt die schon länger währende Karriere hörbar. Vor knapp zwei Jahren war sie übrigens eine tolle Kaiserin. Tomasz Konieczny war auf seine Art ein ausgezeichneter Mandryka. Die Stimme ist, wie sie ist (nämlich hässlich), aber wenn man sich an das Timbre gewöhnt hat, findet man Konieczny wirklich ausgezeichnet, er ist in den letzten Jahren immer besser geworden. Weniger zufrieden war ich mit dem anderen Paar: Chen Reiss und Daniel Behle haben halt zu kleine Stimmen und mussten zwischendurch immer wieder forcieren. Dafür war der Elemér von Michael Laurenz ausgezeichnet! Diese kleine Rolle ist selten so super besetzt! Da wächst ein zukünftiger Matteo heran. Wolfgang Bankl als Waldner sehr gut wie immer, Stephanie Houtzeel war viel besser als Kushpler, was aber auch keine Kunst ist. Die kleinen Rollen auch gut besetzt. Axel Kober hat routiniert dirigiert, nicht sehr feinsinnig, aber bei diesem Stück passt das schon. Die nichtssagende Inszenierung von Sven-Eric Bechtolf gehört endlich auf den Müll.

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