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Andrea Chenier
24. April 2018
19:16
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Lohengrin2
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28. Februar 2018
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"....Auftritte am Teatro del Liceo nachlesen, wo ihm offenbar Radvanovsky und Carlos Alvarez die Show gestohlen..."

Kaufmanns Mutter war kurz vor der ersten Vorstellung gestorben und zur zweiten ist er direkt von der Beerdigung gekommen...............

24. April 2018
19:05
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Bianca57
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Ich kann mich semjon_kotkos ausführlichem Bericht nur vollinhaltlich anschließen! Da hat man in den letzten fast 40 Jahren dieser Inszenierung schon weit eindrucksvollere Chéniers gehört, die völlig zu Recht auch wesentlich enthusiastischer bejubelt wurden. Dass Kaufmann mit dieser Partie derzeit an seine Grenzen gerät, konnte man auch schon im letzten Merker-Heft anlässlich seiner Auftritte am Teatro del Liceo nachlesen, wo ihm offenbar Radvanovsky und Carlos Alvarez die Show gestohlen haben. Man darf auf die folgenden Vorstellungen gespannt sein. Da ist jedenfalls noch viel Luft nach oben!

24. April 2018
18:52
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HansLick2
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14. März 2018
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Es war stinklangweilig!

24. April 2018
18:19
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 270
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline
24. April 2018
17:04
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semjon_kotko
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Dann übernehme gleich ich mal die (zu erwartende) Rolle, die sich androhende allgemeine Begeisterung zu durchbrechen und auf ein paar Realitäten des gestrigen Abends aufmerksam zu machen: Jede/r, der oder die gestern dabei war, wird bestätigen, dass sich der Jubel für Jonas Kaufmann - seiner Performance entsprechend - sehr in Grenzen gehalten hat. Am Ende der Arie im ersten Akt war der Applaus vergleichbar mit jenem, den ein mittelprächtiger No name-Tenor auch erhalten würde. Er war nicht mehr als eine routinemäßige Geste der Freundlichkeit. Beim Duett im zweiten Akt war der Beifall schon stärker, nicht zuletzt aufgrund des Harteros-Bonus und der "großen Oper", der man sich glücklich schätzen konnte beiwohnen zu dürfen. Nach der großen Arie im dritten Akt ließ der Dirigent gleich weiterspielen, weshalb es selbst Kaufmann-FanatikerInnen (hier könnte man sich wohl auch das Binnen-I ersparen und auf das kleine i wechseln) nicht wagten, ihrer Bewunderung freien Lauf zu lassen. Es gab also gar keinen Applaus für ihn, was auch einiges über den gestrigen Abend aussagt, hatte sich doch offenbar im Verlauf der beiden vorangegangenen Akte keine übergroße Begeisterung angestaut, die sich nach dieser Arie entladen hätte können. Beim vergleichbaren "E lucevan di stelle" im letzten Akt von Tosca wird selbst bei schwindligen Tenören und selbst dann hineingeklatscht, wenn der Dirigent nicht abschlägt.
Ich behaupte nun wahrlich nicht, dass Kaufmann schlecht war, aber was genau ihn von einem mittelprächtigen Dutzendtenor unterschieden haben soll am gestrigen Abend, das möge mir von seinen Fans nähergebracht werden. "In den Übergängen nicht ganz bruchlos" (Kurier), wie oben in einer Zeitungskritik formuliert wird, ist noch eine sehr freundliche Formulierung. Die Spitzentöne singt er grundsätzlich mit irgendwelchen Fantasievokalen, die seiner zweifelhaften Technik entgegenkommen. "Absolute Kultiviertheit" (Wiener Zeitung) meint wohl, dass er zu Beginn kaum hörbar war und - wie immer - mehr in sich hinein als Richtung Publikum gesungen hat. Wie dieser "Tenor mit dem besonderen Samt in der Stimme" (Standard) einen Tristan singen kann, ist mir völlig rätselhaft... Dass er den Parsifal nicht singen kann, hat er in Wien ja schon eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Ich vermute, dass der Applaus für ihn auch deshalb derart zurückhaltend war, weil viele, die Kaufmann gestern zum ersten Mal hörten, mit einer monumentalen Erwartungshaltung in die Oper gegangen und dann wohl geschockt waren, dass ihnen kein singender Halbgott, sondern ein Durchschnittssänger gegenüberstand. Dieses "Des Kaisers neue Kleider"-ähnliche Spiel klappt vor Ort offenbar nicht immer, wenngleich am nächsten Tag ordnungsgemäß in allen Medien sogleich die großen Lobeshymnen einsetzen und allenfalls zwischen den Zeilen herauszulesen ist, dass nicht jeder Abend mit Jonas Kaufmann automatisch eine absolute Sternstunde darstellt.
Im Tageskommentar ist zu lesen, dass Roberto Frontali gestern nicht der Liga von Harteros und Kaufmann angehörte: Wer gestern mit den eigenen Ohren gehört hat und nicht mit jenen der Musikindustrie und Jubelpresse, der wird wahrgenommen haben, dass der Applaus für ihn nach "Nemico della patria" der weitaus größte war. Und auch meine Meinung ist, dass Frontali gestern am besten war.

24. April 2018
17:00
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 270
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28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Das werden wir am Sonntag ändern 😉

24. April 2018
16:57
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Christine
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Danke für diese Informationen. Schade, dass offenbar vom Online Merker niemand dort war, der auch bereit ist etwas zu schreiben. 12 Minuten Beifall für eine derart gefeierte Aufführung kommt mir allerdings etwas wenig vor.

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