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Andrea Chenier | Seite 2 | OnlineMerker | Forum

 

 

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Andrea Chenier
3. Mai 2018
8:56
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Bricconcella
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Christine sagt
La mamma morta ist sicher eine Arie. Was bedeutet hochbewertet? Wenn sie gut gesungen wird, bekommt sie viel Applaus, wenn sie weniger gut gesungen wird, dann weniger. Das ist doch meistens so in der Oper?  

Ja klar ist das die große Sopran Arie, genauso wie es an den 4 Tenorszenen (2 davon ausgesprochene Arien) in der Oper nix herumzudeuten gibt - Vorlagen hin oder her. Alleine von der Aufteilung eine ausgesprochene Tenoroper. Stimmlich anspruchsvolle Partie. Da braucht man Stamina und muss alls Sinne beisammen haben.

2. Mai 2018
18:41
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Christine
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La mamma morta ist sicher eine Arie. Was bedeutet hochbewertet? Wenn sie gut gesungen wird, bekommt sie viel Applaus, wenn sie weniger gut gesungen wird, dann weniger. Das ist doch meistens so in der Oper?

2. Mai 2018
14:06
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zerbino
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Forumsbeiträge: 35
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1. März 2018
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Bricconcella sagt

"Credo a una possanza arcana... Io non ho amato ancor" im zweiten Akt. Keine Arie in dem Sinn aber eine wirkungsvolle und auch gern aufgenommene Tenor Szene.

Ich war im Haus. Harteros als indisponiert angekündigt an diesem Abend hat sich trotz allem tapfer geschlagen. Nach den ersten Tönen war Schlimmstes zu befürchten... Wenigstens sind die Protagonisten Dirigent inkl. da einmal gezwungen achtsam aufeinander zu hören und MITEINANDER zu singen statt gegeneinander zu plärren.

Kaufmann war schwerfällig, behäbig und noch gaumiger, kehliger als sonst. Nicht schön anzuhören, hat sehr abgekämpft geklungen. Nach "Si fui soldato" sogar hörbare Zischer. 

Frontali vordergründig und recht monoton, aber ok.  

Richtig gerechnet gibt es drei lyrisch-poetische Ergüsse, d.h. etwas, worin Chénier seine poetische Inspiration zeigt und das auch poetische Vorbilder hat: "Un di all'azurro spazio" geht auf die ungenau überlieferte "Hymne à la justice" zurück, "Si fui soldato" auf eine Dichtung von Carducci mit deutlicher Schiffahrtsmetaphorik, "come un bel di" auf eine eigene im Gefängnis geschriebene Dichtung von Chénier (übrigens herrlich gesungen von Jussi Björling, der ein idealer Chénier gewesen wäre). Alles andere ist Platonismus und Petrarkismus, aus dem Material-Fundus eines Dichters eben. Warum man Maddalenas Arioso "la mamma morta" so hoch bewertet , liegt nicht zuletzt an dem Film "Philadelphia". Vorher war das gar nicht so beachtet worden.

2. Mai 2018
10:06
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Chenier
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Forumsbeiträge: 128
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28. Februar 2018
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"zum Neuen, Fordernden haetten Verdi, Puccini, usw eine andere musik geschrieben, und vor allem braeuchte man  librettokorrekturen, weil ja da oft gar nichts mehr stimmt und in einklang zu bringen ist"

alcindo, Michta: Dem ist aus vernünftiger Perspektive nichts hinzuzufügen.

1. Mai 2018
21:44
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alcindo
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27. Februar 2018
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zum Neuen, Fordernden haetten Verdi, Puccini, usw eine andere musik geschrieben, und vor allem braeuchte man  librettokorrekturen, weil ja da oft gar nichts mehr stimmt und in einklang zu bringen ist.

zu JK, dessen einsatz und erfolg man anerkennen muss;  aber den vergleich zu den grossen tenoeren der vergangenheit wird er schwer bestehen, die klangen alle wie tenoere, er klingt wie ein bariton mit einer tollen hoehe, seinen vorgaengern hat er vor allem sein gutes aussehen voraus, und das scheint heute das kriterium  no1 zu sein..........aber auch di Stefano, MdM, Corelli sahen gut aus. er (JK) wird halt heute mit tenoeren verglichen, die sich gegen vorgenannte vor allem im timbre ein bisschen armselig ausnehmen

1. Mai 2018
21:27
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 296
Mitglied seit:
28. Februar 2018
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Michta,

wenn Sie andere als dumm oder dümmlich bezeichnen, spricht das total gegen Sie. Da frage ich mich, wer dümmlich ist. Wenn Sie das, also wohl in Ihrem Umfeld bekannten Menschen brauchen, ist das Ihre Sache.

Ich finde diese Vereinnahmung von bekannten Personen lächerlich, peinlich und kindisch. Was ich darüber denke, habe ich schon geschrieben.

Wenn jemand von der "Arbeit" kommt, vielleicht einen schweren Abend gehabt, wie es offenbar bei Herrn Kaufmann wohl war, kann ich jede Reaktion verstehen.

Finde diese Diskussion einfach peinlich und für Menschen, die meinen Geist zu haben unwürdig.

Das schreibe ich, als nicht unbedingt Kaufmann Fan, aber als Mensch, der für Schwächen sehr viel Verständnis hat. Das sollten SIE als Mensch, aus diesen Kreisen erst recht verstehen

1. Mai 2018
20:31
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Michta
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Forumsbeiträge: 66
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6. März 2018
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Da zeigt es sich dann welch Kind die Madame Lohengrin wohl ist, muss Wikipedia befragen über die Anzahl der Tenor-Arien im Chenier... mamma mia!! Aber Gott sei Dank wurde sie ja bereits aufgeklärt dass in Sängerkreisen über vier Arien gesprochen werden!

    Offenbar zählt sie dann auch noch zur "Fanny-Fraktion", die von Inszenierungen etwas "Neues, Forderndes" erwartet, nicht den illustrierten Stumpfsinn des Librettos .... Nun ja, auch gut!   Jeder soll nach seiner Facon glücklich werden!

     Für mich ist Oper auch ein "spettacolo" - musica, passione, grinta, auch Zirkus, Emotion, Begeisterung, etc.

Auf KEINEN FALL Ist es für mich ein Ort wo ich mir die Welt erklären lassen möchte und irgendwelche Neuinterpretationen vorgesetzt bekomen will,  auch keine Umdeutungen,  heutige Gwandeln und Fetzen, politische Hetzereien und so weiter!    Basta!

    Im Rahmen der "Autogramm-Diskussion" wurde soviel Haarsträubendes verzapft, dass ich gar nicht mehr darauf eingehen will. Nur ein letztes:  es war eben KEIN "Fan" a la Justin Bieber oder Helene Fischer, KEINE Störung - sogar das Wort "Stalking" kam da mal vor - was Dümmeres kann man kaum dazu sagen! Recht auf die Privatperson, etc.. so ein Blödsinn!  Einen normalen Satz sag ich zu jedem,. egal ob Müllmann von nebenan oder einem Minister oder einem "Star" - die ganze Diskussion wurde ja nur noch lächerlich! Glaubt denn ernst jemand, dass der Herr JK nur mehr in Verkleidung auf die Strasse gehen kann, weil er sonst überall erkannt und " belästigt" würde?? Lachhaft!  Und egal ob JK oder der Sänger des Boten oder ein Garderobier oder der Müllmann - wie sagt man so schön in Wien für alle sind gleich: jeder hat nur ein Aloch!  Und genauso ist es!

1. Mai 2018
18:54
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Bricconcella
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Gremin sagt
Eine Frage hätte ich noch zur Kritik von Frau Wagner. Sie schrieb "Keine der vier Tenor-Arien zündete"

Ich kenne "Un di, all'azzurro spazio", "Si, dui soldato" und "Come un bel di di maggio"

aber wo gibt es noch eine vierte Arie ??? Bitte um Hilfe  

"Credo a una possanza arcana... Io non ho amato ancor" im zweiten Akt. Keine Arie in dem Sinn aber eine wirkungsvolle und auch gern aufgenommene Tenor Szene.

Ich war im Haus. Harteros als indisponiert angekündigt an diesem Abend hat sich trotz allem tapfer geschlagen. Nach den ersten Tönen war Schlimmstes zu befürchten... Wenigstens sind die Protagonisten Dirigent inkl. da einmal gezwungen achtsam aufeinander zu hören und MITEINANDER zu singen statt gegeneinander zu plärren.

Kaufmann war schwerfällig, behäbig und noch gaumiger, kehliger als sonst. Nicht schön anzuhören, hat sehr abgekämpft geklungen. Nach "Si fui soldato" sogar hörbare Zischer. 

Frontali vordergründig und recht monoton, aber ok.

1. Mai 2018
18:28
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HansLick2
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Forumsbeiträge: 88
Mitglied seit:
14. März 2018
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@ 58 und die vier arien

gestandene tenöre  betrachten die große 2. akt chenier szene  von " credi al destino........e questo mio destino" als verdammt schwere "arie", also mit den von ihnen genannten wären wir bei vier!

nennen sie mir einen tenor der " si fui soldato" nicht als arie betrachtet und sich über den beifall freut, sofern mitreißend vorgetragen. 

und jetzt hoffe ich auf einen bayern sieg in madrid. daumen halten.

1. Mai 2018
15:59
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 222
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28. Februar 2018
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Tja, that`s Frau Wagner.......

Wikipedia verzeichnet Si, fui soldato nicht eimal als Arie.............; macht also sogar nur zwei.

1. Mai 2018
15:51
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Gremin
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Eine Frage hätte ich noch zur Kritik von Frau Wagner. Sie schrieb "Keine der vier Tenor-Arien zündete"

Ich kenne "Un di, all'azzurro spazio", "Si, dui soldato" und "Come un bel di di maggio"

aber wo gibt es noch eine vierte Arie ??? Bitte um Hilfe

1. Mai 2018
13:34
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omolongmo
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Fanny sagt

Nein, dafür casht er NICHT ab, sondern ausschließlich für seine Auftritte auf der Bühne. Ob die dort erbrachte Leistung der Gage entspricht, darf und soll selbstverständlich diskutiert werden, wie überhaupt alles, was den SÄNGER Jonas Kaufmann betrifft. Da muss er sich Kritik gefallen lassen, selbst wenn sie ungerechtfertigt ist, muss er das aushalten - das ist Teil seines Jobs. Sich in einem Restaurant anquatschen zu lassen, ist hingegen NICHT Teil seines Jobs, auch wenn das viele Leute so sehen. Mit dem Kauf einer Eintrittskarte erwerbe ich mir das Recht auf den SÄNGER JK, aber ganz bestimmt nicht auf den Privatmann JK.

lg Fanny  

Endlich ein Mitglied mit Frauennamen, das vielen mit Männernamen stringentes Denken vorzeigt.

Ganz ulkig finde ich, dass penetrant aufdringliches Benehmen in einem Restaurant als Kompliment für einen Künstler deklariert wird.

Und da er nicht entsprechend beglückt auf eine derartige Annäherung reagiert hat, wird er hier auch noch als größenwahnsinnig bezeichnet!

Offensichtlich wird es ja schon als ausreichend höflich angesehen, dass ihm der Herr seinen Wunsch nach einem Autogramm nicht zwischen Löffel und Mund gehalten hat.

1. Mai 2018
8:32
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HansLick2
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Forumsbeiträge: 88
Mitglied seit:
14. März 2018
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JKKP = Jonas Kaufmann Kampf Postings werden immer skurriler , ob er weis wie unsympathisch ihn diese hier kampfpostende dastehen lässt?

zum Beispiel der geifernde Amazonen Beitrag 52!

apropos er soll dieser Tage sogar bei WILLKOMMEN ÖSTERREICH sein - ORF 1. nicht vergessen. also einschalten Quoten bringen.

 @ 54 alcindo- gute Bündelung der Chenier Schwachstellen! 

1. Mai 2018
7:38
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lavoce
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@alcindo: ich beneide sie für die Scotto live!

Ich bin zu spät geboren und kenne ihre Kunst nur von den Aufnahmen.Aber,wie sehr ich sie bewundere! Die Fähigkeit des Phrasierens, die Farben (Fähigkeit die Töne unglaublich zurückzunehemen, ohne den Klang qualitativ zu verändern) und dann diese Kraft im Forte. 

Zum JK: er hat vor allem keine "Messa di voce". Also, keine Fähigeit den Ton an- und abschwellen lassen zu können, ohne Veränderung der Resonanz . Um damit bruchlos durch die Register singen zu können.

Er "fedelt nie ein" ,wenn er ins hohe Register übergeht, sondern attakiert die Töne direkt, mit der Kraft . Das ist auch eine Option.Aber keine stimmschonende, keine stilschöne und vor allem, keine besonders künstlerische. Mich persönlich spricht diese Art des Klanges nicht an, und dennoch kann ich ihm eine gewisse imponierende (physische) Kraft nicht absprechen. 

 

Gruß,lavoce

30. April 2018
23:58
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alcindo
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Forumsbeiträge: 134
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27. Februar 2018
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von wegen "pubertaeren" aeusserungen: wenn  zb  Gurnemanz schreibt, dass ihm der hals weh tut...ist dies ein bisschen heftig formuliert, aber wer selbst singt kann seine aeusserung verstehen: ein saenger hoert auch funktionell. vielleicht ist es jemanden hier schon passiert, dass beim bericht ueber eine  verletzung eines bekannten man irgendwie selbst einen phantomschmerz zu spueren bekommt. und bei allem respekt vor der leistung von JK, seine emission ist bei vielen (fachleuten) umstritten, und seine gesangslinie entspricht nicht der italienischen schule, er hat kein mezzavoce, sondern sonderbare, fast markierte toene an ihrer stelle. deshalb hat Frontali den grossen erfolg, weil er die italienische stimmemission und gesangslinie beherrscht. uebrigens ist es immer ein stilistisches problem, wenn der tenor in der mittellage genauso dunkel oder noch dunkler als der bariton singt. die komponisten haben das wahrscheinlich nicht beabsichtigt.  

zur kritik von Frau Wagner...hat sie bei AH das fortschreiten des vibratos zum tremolo, auf gut wienrisch fast zum "wackler" nicht bemerkt?  dies war vor allem im ersten teil von la mamma morta zu bemerken, und das ist nicht durch eine verkuehlung zu erklaeren, die kann die resonanzen beschraenken und die tragfaehigkeit beeintraechtigen, oder hohe toene unmoeglich machen, produziert aber im normalfall kein tremolo. im TV war das sehr stark zu merken. tapfer war, dass sie am schluss der arie alle toene sang, und nicht 2 takte ausliess, wie es Mme Caballe produzierte, um  dann auch noch das H zu schmeissen. zur begeisterung ueber Frontali, der vorzueglich sang, aber in zeiten eines Bastianini, Taddei und Protti waere er auf einer 2.stufe mit zb Paskalis gestanden, sein timbre ist nicht so schoen wie seine technik und sein gesangsstil.  ich hatte das glueck noch die Tebaldi zu hoeren, die sich 1960 mit den hohen toenen schon etwas plagte, aber die stimmschoenheit war unvergleichlich.

30. April 2018
18:02
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Christine
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Natürlich war gestern Sonntag der Chenier, da habe ich mich bei einem früheren Beitrag verschrieben. Es war zwar aus meiner Sicht eine recht gute Aufführung, aber begeistern konnte sie mich nicht wirklich. Mir gefiel Frau Harteros am besten, Jonas Kaufmann war wohl nicht ganz fit und Roberto Frontali war außer bei seiner Arie für mich nicht wirklich vorhanden. Da stimme ich mit Lohengrin überein. Wenn das die beste der der drei Aufführungen gewesen sein soll wie hier geschrieben wird, dann ist das nicht berauschend. Grundsätzlich finde ich die Oper nämlich sehr interessant, musikalisch und vom Libretto her.

30. April 2018
17:58
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Lohengrin2
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Ich kann doch nicht umhin, noch enmal auf Frau Wagner zu sprechen zu kommen. Sie erähnt, dass sich Kaufmann "in Wien rar macht". Da sollte sie sich doch besser informieren, ehe sie sich zu solchem herablassen geäußerten Unfug  versteigt. In Musikverein und Konzerthaus (das nächste Mal am 13. Mai), diese Jahr auch in Burgtheater ist Kaufmann mehrmals im Jahr präsent.

Warum es mit der WSO nicht öfter klappt, sollte sie vielleicht Herrn Meyer fragen.

Keine Probenfotos, wie bei anderen Protagonisten der Fall, nur der Werbeclip für den mal wieder mangelhaften Stream, das spricht doch schon für sich.......

30. April 2018
16:35
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Fanny
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27. Februar 2018
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Was den musikalischen Part betrifft, bin ich nicht allzu weit von Frau Dr. Wagner entfernt - mehr will ich in diesem Rahmen nicht dazu sagen. Gar nicht einverstanden bin ich mit ihrem Lob für Schenks Nicht-Inszenierung. Andererseits, dass man an der WSO selten etwas vorgesetzt bekommt, was den Namen Inszenierung verdient, ist inzwischen ja ein alter Hut. Insofern ist meine diesbezügliche Erwartungshaltung speziell in den letzten Jahren auf Null gesunken.

Der Schenk'sche Revolutionskarneval oder "Wie der kleine O sich die Französische Revolution vorstellt" hat mich schon bei der PR nur ungläubiges Kopfschütteln gekostet. Da ist in keiner Sequenz auch nur annähernd etwas Bedrohliches zu spüren, dass es auf Leben und Tod geht, und wer diese harmlosen und nur auf vordergründige Optik abzielenden Arrangements tatsächlich spannend findet, definiert Spannung wohl gänzlich anders als ich.

lg Fanny

30. April 2018
15:41
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Lohengrin2
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28. Februar 2018
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Chenier keine spannende Revolutionsoper

Kann ich bei dieser lahmen und uninteressanten Inszenierung fast verstehen.....

Viele Szenen snd völlig unverständlich oder widersinnig. Muss zugeben, ich bin "München-Stölzl-geschädigt" 😉

30. April 2018
14:22
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Chenier
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28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Ja  Lohengrin 2, den Braten von Aida habe ich gerochen, war für mich kein Thema.

Ich fand das Trio sehr gut, auch Frontali, der weit über den Erwartungen lag, war vermutlich die beste Leistung von JK in diesem Block, ist aber nur eine Ferndiagnose, die 2. Vorstellung habe ich live erlebt und nicht ganz so sensationell erlebt.

Zu behaupten, dass der Chenier keine spannende Revolutionsoper ist, klingt bei dem Plot für mich jedenfalls abenteuerlich, auch wenn Danton als Revoluzzer den größeren Namen hat.

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