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Andrea Chenier
7. Mai 2018
9:28
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Chenier
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Forumsbeiträge: 109
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28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Wenn M. Alvarez singt, semjon_kotko, dann schon, aber er ist höchst unzuverlässig in letzter Zeit und hat mir schon 3 Mal abgesagt (einmal Mailand, zweimal Wien). In Paris habe ich ihn zuletzt als Cavaradossi gehört, Harteros mit Auftrittsapplaus und mit dem auch schon leicht verglühten Terfel, da hat er nicht mehrt den Glanz früherer Jahre gehabt. Und der Manrico in Zürich schon vor vielen Jahren war auch nicht gerade überzeugend, wenn man Bonisolli als Messlatte heranzieht.

Wir leben scheinbar im Zeitalter der Tenorkrise.

4. Mai 2018
21:31
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 185
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Soll ich mch auf den DC am 27. Mai freuen oder eher nicht? Die Aufführung habe ich mir ausgesucht, weil ich den Bariton hören möchte.

Merker /Wiener Berichte: es ist jedem unbenommen ich die Mühe einer solchen Seite zu machen. Herrn Cupak muss ab und zu gedankt werden !!!

4. Mai 2018
21:24
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 257
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOnlineSmall Online

Noch etwas, da beneide ich die Wiener, weil die Medien und vor allem auch der Merker über viele Repertoireaufführungen berichten. Hier ist absolut Funkstille, so dass viele Menschen gar nicht mitbekommen,  nicht mal Kritiker, was sich für Künstler ausserhalb der Premieren auf den Bühnen tummeln. War bisher in dieser Saison mindestens 4 mal überwiegend in der DO Oper und Aufführungen erlebt, die wirklich überragend waren, aber nie eine Silbe in Zeitungen zu finden waren. Gestern z.B. ein bemerkenswerter Rigoletto mit Keenlyside, oder Sonntag ein musikalisch grandioser Giovanni.

Fr. Dasch in der 2. Aufführung der Fledermaus, wohl berechtigt ausgebuht wurde, nichts... Über die Qualität der Aufführung insgesamt kann ich nur aus Erzählungen schliessen, werde es morgen ertragen oder auch freuen

4. Mai 2018
21:16
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 257
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOnlineSmall Online

Das stimmt, dieser Übergang ist einfach genial.

Alvarez war Klasse, aber m.E. Mühle noch besser, hatte beide gehört. Ob besser, kann ich nicht beurteilen, da ich TV Übertragungen nie als Vergleich nehme. Sie könnten aber recht haben und in der nächsten Saison schätze ich mal, das Alagna, das übertreffen könnte, wenn ich so die Berichte über ihn kürzlich richtig deute

4. Mai 2018
21:05
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semjon_kotko
Wien
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Forumsbeiträge: 12
Mitglied seit:
27. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Die Berliner Inszenierung von John Dew ist zwar auch schon alt, aber in der Tat sehr stimmig und auch unterhaltsam. Am besten ist der Übergang vom ersten zum zweiten Akt: In Wien gibt es hier ja nach einer halben Stunde schon eine völlig unnötige Pause. In Berlin sieht man am Ende des ersten Aktes das gesellschaftliche Plusquamperfekt seine öden Gavotten tanzen, dann gibt es nicht einmal Applaus nach dieser parodistischen Musik, sondern die Bühne wird schlagartig zur Rampe, auf der im 45 Grad-Winkel die überkommenen Klassen mit ihren grotesk überhöhten Kostümen auf den Müllhaufen der Geschichte hinunterrutschen...
Ich habe in dieser Inszenierung übrigens Marcelo Alvarez gesehen, dem Jonas Kaufmann nicht einmal den kleinen Finger geben kann.

4. Mai 2018
20:34
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 257
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOnlineSmall Online

Jago, sorry, Sie haben natürlich recht. Dew hatte ja damals viel Erfolg, wenn ich damals auch hier in Berlin mit den Hugenotten denke, mit dem Sensationsdebüt von Richard Leech...

4. Mai 2018
19:55
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Jago74
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Forumsbeiträge: 12
Mitglied seit:
1. März 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Vermutlich meinte Uwe unter der Intendanz von Götz Friedrich! 😉

Die Inszenierung selbst ist von John Dew und alle Kritiker erwarteten damals bei der Premiere einen kleinen "Skandal" bzw eine "moderne" Inszenierung - und dann kam eine wirklich gute, stimmige Inszenierung heraus, die ohne übertriebenen Kitsch oder exakte historische Nachbauten von Salons etc.(was mancher hier im Forum als "verstaubt" betitelt) auskommt und trotzdem eindeutig in der Zeit der Französischen Revolution spielt. Und man merkte, wie entäuscht die Kritiker waren , dass sie nicht über eine misslungene Premiere berichten konnten. 🙂

Alle Inszenierungen leben letztlich von dem Darstellungstalent der Sänger - denn schon nach der Premierenserie werden viele Kleinigkeiten geändert, auch Sänger sollen ja eigene Ideen haben, die sie manchmal erst nach der Abreise des regisseurs einbringen können oder dürfen. 😉

 

Die Münchner Produktion ist tatsächlich gut recherchiert worden, allerdings stimmen doch einige Kleinigkeiten nicht.  Blankwaffen der Nationalgardisten, Zweispitze teilweise zu niedrig...wird aber dem Publikum, wie z.B. auch ob die Fahnen korrekt sind, nicht auffallen.

4. Mai 2018
19:37
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Chenier
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Forumsbeiträge: 109
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Mir gefällt es, Fanny, allerdings mit Einschränkungen, mehr kann ich dazu nicht sagen.

4. Mai 2018
19:16
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HansLick2
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Forumsbeiträge: 64
Mitglied seit:
14. März 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

@ 73  schreibt Vielleicht bin ich aber auch verwöhnt durch den "alten" Chenier von Götz Friedrich, der wirklich Klasse ist. Im übrigen in der nächsten Saison wieder mit Alagna dieses mal. Letztes Jahr ja mit Alvarez und Mühle...

verwöhnt? eher oberflächlich, denn die andrea chenier produktion in berlin ist nicht von götz friedrich sondern von john dew. 

wann war denn nun diese chenier inszenierung von götz friedrich?

nix für ungut aber sie sind " federführender" top autor hier im forum, 114 beiträge da sollten infos schon richtig sein.Confused

4. Mai 2018
17:29
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Fanny
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Forumsbeiträge: 14
Mitglied seit:
27. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Chenier sagt
Eine nach wie vor sehenswerte, stimmige und vor allem authentische Inszenierung, wenn man einmal von der (einzigen) Peinlichkeit des "Hirtinnenchors" im 1. Akt absieht.

Alles noch beim A.... besser als die Neu- und Umdeutungen eines Konwitschny, Stölzle, Kusej & Co. beim Gesicht.......  

Wo sehen Sie da bitte eine "Inszenierung"?? Da werden doch lediglich die Auftritte geregelt (wer kommt wann von wo), das ist aber auch schon alles. In dieses Stehtheater bringt mich wirklich nur eine interessante Besetzung, allerdings hat die diesmal nicht gehalten, was ich mir von ihr versprochen habe. Mein Pech.

lg Fanny

4. Mai 2018
14:59
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 257
Mitglied seit:
28. Februar 2018
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Das kann ich Ihnen nicht sagen, obs da welche gibt, bin nicht so der you tube fan, vergesse das immer, da nachzuschauen.

Ja genauso, wie Sie es beschreiben, war es bei der Regie und dank seiner ehemaligen Assistentin, Gerlinde Pelkowski, die weiterhin seine Inszenierungen betreut, genauso, wie seine Gattin, Frau Armstrong, bei einigen Aufführungen, wird das bis heute weitergeführt

4. Mai 2018
14:32
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 185
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Den Trailer hatte ich auch schon, mehr scheint da nicht zu sein...

Man kann sich ein wenig vorstellen, wie es gedacht war: historische Kostüme, eher abstrakte Szenerie. Da ommt es dann auf die Personenführung an.

Gibts denn keine anderen Aufnahmen, als mit dem längst (viel zu frühn und tragisch) verstorbenen Tenor?

München wirkt vielleicht live anders als auf YT. Ich war mehrmals dort und "ergänze" mir das, was nicht imn Video zu sehen ist und habe daher einen anderen Eindruck als diejenigen, die nur Videos kennen. DVD kommt im September raus.

4. Mai 2018
14:22
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 257
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOnlineSmall Online

Hab doch noch einen gefunden

4. Mai 2018
14:20
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 257
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOnlineSmall Online

na ja, denken Sie an die Cavalleria/Bajazzo Salzburg.....Ich fand den in München eigentlich ermüdend, den Schluss einfach lächerlich. Aber sicherlich besser, als in Wien, was ich dort an Bildern sah.

Glaube nicht, wohl nur dieses vom Schlussvorhang

kann Ihnen dann nur Bilder aus der Inszenierung anbieten

https://www.deutscheoperberlin.de/de_DE/calendar/andrea-chenier.15109030

4. Mai 2018
13:10
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 185
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Gibt von dem "alten Chenier" was auf YT?

Stölzl: finde nicht, dass der Chenier in München einer "Masche" folgt, ausser dass er durch das Kabinettsystem mehrere Aktionen gleichzeitig zeigen kann und das bei Cav/Pag in Salzurg schon mit Erfolg proiert hat. Sonst kenne ich keine ähnliche Produktion von ihm. Warum soll man eine erfolgreiche Idee nicht modifizieren und wieder einsetzen?

4. Mai 2018
12:26
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 257
Mitglied seit:
28. Februar 2018
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Lohengrin,

im Prinzip stimme ich Ihnen zu, bebilderte Musik, absolut nicht meine Welt, lieber rege ich mich dann auf, weil nicht langweilig. wie gestern ein teilweise bescheuerte Rigoletto Inszenierung von Bosse oder am Sonntag ein Giovanni von Roland Schwab. Stölzls Chenier habe ich nur im TV gesehen, hätte sie vielleicht gut gefunden, wenn das nicht unbedingt bei ihm immer die gleiche Masche wäre. Glaube er hat damit bei uns angefangen mit dem Rienzi und dann immer wiederholt. Das wird dann öde.

Vielleicht bin ich aber auch verwöhnt durch den "alten" Chenier von Götz Friedrich, der wirklich Klasse ist. Im übrigen in der nächsten Saison wieder mit Alagna dieses mal. Letztes Jahr ja mit Alvarez und Mühle...

4. Mai 2018
11:53
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 185
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Stölzle heisst Stölzl.

Dessen Inszenierung ist einfach umwerfend großartig.

Als ich die Londoner i<nszenierung (McVicar) im Kino sah, war ich sehr enttäucht, fand die Oper langweilig, mit schönen Arien und Duetten gespickt, aber LANGWEILIG! Stölzl holt alles aus dem Revolutionsdrama, in das die Liebesgeschichte eingewoben ist und von dem die Dramatik des Dreiecks lebt, heraus.

Er hat auch zusammen mit seinem Bühnenteam sehr genau recherchiert, bis hin zu den verschiedenen Fahnen (die Tricolore kam erst später in der heutigen Form).

Im Programmbuch sind die Gedichte von Chenier abgedruckt. Die Person des Dichters ist umfänglich beleuchtet.

 

Wien ist für mich einfach bebilderte Musik, nicht mehr.

4. Mai 2018
10:00
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Chenier
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Forumsbeiträge: 109
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Eine nach wie vor sehenswerte, stimmige und vor allem authentische Inszenierung, wenn man einmal von der (einzigen) Peinlichkeit des "Hirtinnenchors" im 1. Akt absieht.

Alles noch beim A.... besser als die Neu- und Umdeutungen eines Konwitschny, Stölzle, Kusej & Co. beim Gesicht.......

4. Mai 2018
0:16
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alcindo
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Forumsbeiträge: 107
Mitglied seit:
27. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

ad HansLick2: es stimmen zumindest die farben, und das ist nicht die staerke der regisseure, die "Neues und Forderndes" praesentieren.

ich muss da oft an Qualtinger denken:......wie legst Du ihn an?....(den vierten zwerg).....hintergruendig.....

3. Mai 2018
18:27
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HansLick2
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Forumsbeiträge: 64
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14. März 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

diese schenk chenier produktion ist - noch immer - sehr "telegen" !

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