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an christine
26. Juni 2020
15:27
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alcindo
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Forumsbeiträge: 506
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27. Februar 2018
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werter Amfortas als arzt sollten Sie ja mit latein vertraut sein und meinen spanischen beitrag weitgehend verstanden haben, ich werde ihn aber wenn ich zeit finde uebersetzen

26. Juni 2020
14:57
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Amfortas
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Forumsbeiträge: 262
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25. Oktober 2019
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@nikolausvogel

Hätten Sie neben Ihrem Ärger über kontroversielle Meinungen zu der Sache darüber hinaus noch eine Ahnung von der Sache, dann wüssten Sie, dass es Coronaviren schon länger gibt als Menschen, dass wir seit Jahrzehnten wissen, dass ca. 20 - 25  % aller grippalen Infekte durch Coronaviren verursacht sind und dass es jedes Jahr auch eine Corona-Epidemie gibt. Aber diese Ahnung haben Sie offensichtlich nicht - dafür viel Ärger und viel Zeit zum Kopieren der Beiträge anderer. 😉 Hier nochmals die selbe Aufforderung: Zeigen Sie mir, was sich in meinen Beiträgen aus heutiger Sicht als falsch herausgestellt hat. Immerhin habe ich das gleiche bei den Prognosen von Kurz, Drosten & Co. auch getan und selbst ein Blinder (oder Ahnungsloser wie Sie) kann erkennen, was an deren Behauptungen und Prognosen falsch war. Ich warte! 😉 Aber selbst wenn Sie außerstande sind zu antworten, freut es mich, dass sie sich so intensiv mit meinen Beiträgen beschäftigt haben. 🙂

Je mehr Menschen es wie Sie, Christine und Vlad gibt, die sich offenbar gerne von Politik und Massenmedien an der Nase herumführen lassen, desto länger wird es dauern, bis wir unsere Normalität wieder zurück erhalten. Oder fehlt's einfach nur an der Größe, die nötig wäre, um die eigenen Denkfehler sich und anderen gegenüber zuzugeben?

26. Juni 2020
14:11
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niklausvogel
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Forumsbeiträge: 19
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26. März 2020
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ist das nicht evident? gaaanz schwerer fall von graphorrhoe...ihre beiträge abschreiben? gott soll abhüten ! wo sie doch "das bei allen Corona-Epidemien in den vergangenen Jahrzehnten (Jahrtausenden)" erworbene wissen zu verteidigen gesonnen sind... auf euch blicken (mindestens) zehn jahrtausende herab...

@niklausvogel

Vielleicht können Sie uns ja erklären, was die Zusammenstellung meiner Beiträge aus den letzten Wochen gebracht haben soll? Wenn Sie damit nicht einverstanden sind, wär's dann nicht besser gewesen, sich inhaltlich auch dazu zu äußern und anzugeben, was falsch ist? 😉 Wie wir aber feststellen mussten, hatten Sie inhaltlich zu diesem Thema genau so wenig zu bieten wie Lohengrin2 ode Vlad. Sie haben sich darüber empört, dass es Menschen mit einer anderen Meinung als der ihren gibt - ok. Sollten Sie meine Beiträge aber nicht nur abgeschrieben sondern auch gelesen haben, dann werden Sie festgestellt haben, dass sich auch heute - teilweise drei Monate später - nichts als falsch herausgestellt hat. Wenn Sie anderer Meinung sind, dann bitte her mit meinen Falschbehauptungen! 😉 Ich warte nur darauf.  

26. Juni 2020
13:18
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Amfortas
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Forumsbeiträge: 262
Mitglied seit:
25. Oktober 2019
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@alcino

Erstens spreche ich kein Spanisch. Und zweitens:

Sie zitieren die oesterreichische infektskurve FALSCh sehr starker anstieg bis 25.3. noch immer starker anstieg bis 1.4., erst dann rueckgaenge die spanische infektionskurve faengt spaeter an stark zu steigen hat unfefaehr zum gleichen zeitpunkt die meisten ansteckungen sinkt aber dann nur langsam ab und zeigt noch im mai ansteckungen von 3000 und ende mai 1800 pro tag

Sie übersehen die durchschnittliche Inkubationszeit von 14 Tagen bei Covid-19. Die Statistiken liefern die Zahlen der Neuinfektionen mit zweiwöchiger Verspätung - sowohl in Österreich als auch in Spanien. Und da die Testungen außer in einer einzigen Studie in Deutschland bei Personen durchgeführt wurden, die bereits Infektionssymptome zeigten, ist davon auszugehen, dass die Infektion im Durchschnitt zwei Wochen früher stattfand. Um diesen Faktor korrigiert, zeigt sich in beiden Ländern, dass die Neuinfektionen bereits zurückgegangen waren, BEVOR man drastisch reagiert hat. Nichts anderes war von vorneherein zu erwarten. Dieser Verlauf deckt sich ziemlich genau mit den Infektionsverläufen grippaler Infekte in den vergangenen Jahren.

Davon abgesehen haftet den meisten Corona-Statistiken ein zweiterer Fehler an: Es werden immer nur absolute Zahlen angegeben, nicht aber die Zahl der Infizierten pro Einwohnerzahl. Je mehr Menschen getestet werden, desto mehr positive Testergebnisse erhält man natürlich. Und da die Zahl der Testungen bis in den Mai in ganz Europa zunahm, nahm auch die Zahl der vermeintlich Infizierten zu - die man dann noch mit "Erkrankten" gleichsetze, was medizinisch unseriös ist.

@niklausvogel

Vielleicht können Sie uns ja erklären, was die Zusammenstellung meiner Beiträge aus den letzten Wochen gebracht haben soll? Wenn Sie damit nicht einverstanden sind, wär's dann nicht besser gewesen, sich inhaltlich auch dazu zu äußern und anzugeben, was falsch ist? 😉 Wie wir aber feststellen mussten, hatten Sie inhaltlich zu diesem Thema genau so wenig zu bieten wie Lohengrin2 ode Vlad. Sie haben sich darüber empört, dass es Menschen mit einer anderen Meinung als der ihren gibt - ok. Sollten Sie meine Beiträge aber nicht nur abgeschrieben sondern auch gelesen haben, dann werden Sie festgestellt haben, dass sich auch heute - teilweise drei Monate später - nichts als falsch herausgestellt hat. Wenn Sie anderer Meinung sind, dann bitte her mit meinen Falschbehauptungen! 😉 Ich warte nur darauf.

26. Juni 2020
13:13
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alcindo
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Forumsbeiträge: 506
Mitglied seit:
27. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

hallo niki, seltsam, was da passiert ist, ich gebe das ganze jetzt noch einmal an AMFORTAS gerichtet hinei

werter AMFORTAS   da Sie sich in Ihrer epistel auch auf mich beziehen muss ich fragen woher Sie Ihre informationen ueber die situation in Spanien beziehen. da Sie anscheinend da sehr viel wissen und die lage zu kennen glauben setzte ich auf spanisch fort jetzt die uebersetzung:

das infektionsastiegsdiagramm in Spanien ist viel weiter ausgedehnt als in OEstrreich und hat seinen hoehepunkt am 29.3, hat dann weiterhin noch sehr viele faelle bis mitte april und wird erst um den 10.5. herum schwaecher, in OE setzt diese tendenz schon in den ersten apriltagen ein. der grund dafuer ist, dass die spanische regierung  bis zum 9.3. kaum massnahmen ergriffen hat und der tag der frau schon vorbei war(8.3. da hat die regierung millionen leute auf die strass zu kundgebungen beordert, um sich akklamieren zu lassen, stellen Sie sich vor allein in Madrid 300.000 in engem kontakt, schreiend, singend, sich kuessend un umarmend...und so in allen staedten Spaniens. die vielen, die sich dabei angesteckt haben sind 5 bis 14tage spaeter krank geworden und die, die von Ihnen angesteckt wurden, sind wieder 5 bis 14 tage spaeter krank geworden. bei dieser manifestation haben sich unter anderen 3 ministerinnen der sozialkommunistischen regierung, aber auch die frau, die mutter und die schwiegereltern von Sr Sanchez angesteckt..........................................

zu de pensionistenheimen: der kommunistische vizepraesident Iglesias gab den befehl snioeren naus altersheimen nicht in spitaeler zu bringen, weil diese schon total ueberlastet und z t kollabiert waren, was er den alten leuten schickte war paracetamol und morphine. und es steht fest, dass extrem viele altersheimisassen gestorben sind ( diese werden von der regierung aber nicht mitgezaehlt, sie koennten ja niedergefallen sein oder einen infarkt gehabt haben...........................................................

ich beschloss am 13.3. nachdem ich die zib auf orf2 gehoert hatte am 15.maerz nach wien zu fliehen.......nirgends konnten Sie eine schutzmaske bekommen, das heisst, dass die regierung keine vorsichtsmassnahmen getroffen hatte, dadurch haben sich in Spanien 50.000 aerzte und ksanitaetspersonal mit covid angesteckt. mein vertrauensarzt in Madrid ist der vorstand der notaufnahme eines bekannten  krankenhauses (hospital universitario de la Zarzuela) er hat sich seine schutzkleidung aus mistsaecken und taucherbrille machen muessen.....wenn Sie wollen, kann ich Ihnen seine telnummer schicken.......

ich habe 40 jahre in Spanien gearbeitet und kenne die situation in etwa. wenn Sie nicht glauben, was ich da schreibe, dann rufen Sie irgendeinen kollegen in Madrid an und fragen Se ihn ueber die corona-situation, fragen Sie ihn dann auch, wieviele tote es gegeben hat, ob es 28.000 waren wie es die sozialkommunistische regierung behauptet, oder ob es 43.000, 45.000 oder 48.000 waren...diese zahl hat der censo(standesamt) , diese ziffer bedeutet weltrekord an todesfaellen im bezug auf 1 million einwohner, aber auch die gefaelschte offizielle zahl reicht fuer die bronzemedaille.

und jetzt fordert die sozialkommunistische regierung von der EU nicht zurueckzahlbare hilfsmilliarden, das heisst, Sie und ich sollen das bezahlen und so zu patenonkeln zukuenftiger spanischer sozialkommunistischer regierungen werden. Sie koennen auch sicher sein, dass solche eventuellen gelder zweckentfremdet fuer wahlzuckerln an ihre klientel verwendet werden, die spanische regierung hat ja nur eine minoritaet im parlament und kann nur mit der unterstuetzung von separatisten und baskischen ex terroristengruppen (BILDU = ex ETA) regieren

atentamente alcindo

el diagrama de la curva del alza de infecciones en Espana es mucho mas extendida que en Austria o Alemania y tiene su punto alto el 29.3. y sigue teniendo muchisimos casos hasta la mitad de abril y solo afloja sobre el 10 de mayo, cuando en Austria ya tiene esta tendencia en los primeros dias de abril.   la causa es, que el gobierno espanol no tomo ningunas medidas hasta el dia 9 de marzo, cuando ya habia pasado el dia de la mujer (8.marzo,  que tenia el fin de una aclamacion millonaria para el gobierno. imaginese 300.000 personas solo en Madrid, que estan en estrecho contacto gritando, cantando, besando- y abrazandose, y de esta manera en todas las ciudades del pais....los muchos que alli se infectaron llegaron a enfermarse 10 dias mas tarde y los que ellos mientras tanto tenian infectado otros 10 dias mas tarde.  en esta manifestacion entre otros se infectaron 3 ministras del gobierno, tambien la mujer, la madre y los suegros del presidente Sanchez.....................

sobre las residencias de ancianos, el vicepresidente comunista Iglesias dio orden de no trasladar enfermos de asilos y residencias a hospitales, porque estos ya estaban saturados y colapsando. lo que se mando a estas residencias fue paracetamol y morfinas y consta, que hay un alto porcentaje de ancianos muertos  en residencias.   yo decidi huir de Espana el dia 13 marzo y vole a Viena el 15 de marzo....en ningun sitio se podia conseguir una mascara de proteccion, esto quiere decir, que el gobierno no habia provisto medidas de proteccion ningunas ,  tambien por esta negligencia y falta de medios de proteccion se han infectado 50.000 medicos y personal sanitario. mi medico personal en Madrid es jefe de la urgencia de un famoso hospital y se ha tenido hacer su proteccion con sacos de basura y gafas de bucear...si quiere le mando su numero de telefono.

yo he trabajado en Espana mas de 40 anos y conozco un poco la situacion....si Usted no cree lo que aqui le escribo, entonces llame a cualquier medico de Madrid y pregunte como ha sido la situacion con el corona, pregunte tambien cuantos muertos ha habido, si 28.000 como dice el gobierno socialcomunista o 45.000 hasta 48.000 como dicen las estatisticas oficiales del censo .  con 250.000 infectados la cifra real es record mundial de obitos por millon de inhabitantes, con la cifra falseada del gobierno todavia da para la medalla de bronce 

y ahora el gobierno Espanol quiere regalos a fondo perdido de la EU, quiere decir, que Usted y yo lo vamos a pagar y nos vamos a convertir en padrinos para futuros gobiernos socialcomunistas en Espana, Usted puede estar seguro que el gobierno Espanol va intentar usar muchos de estos fondos para regalos a la clientela (wahlzuckerln), ya que tienen una minoria en el parlamento y solo pueden gobernar con acuerdos con separatistas y grupos ex terroristas vascos de Eta.

atentamente alcindo

p.s- Sie zitieren die oesterreichische infektskurve FALSCh  sehr starker anstieg bis 25.3. noch immer starker anstieg bis 1.4., erst dann rueckgaenge         die spanische infektionskurve faengt spaeter an stark zu steigen hat unfefaehr zum gleichen zeitpunkt die meisten ansteckungen sinkt aber dann nur langsam ab und zeigt noch im mai  ansteckungen von 3000 und ende mai 1800 pro tag

26. Juni 2020
12:01
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niklausvogel
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26. März 2020
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hm...frau christine konnte ich informieren, jetzt eben sie, herr alcindo. ich gebe zu, dass ich tückischerweise mit den ersten einschlägigen auslassungen des amfortas begonnen habe, hätten sie bis zum ende gescrollt, wäre ihnen sicher das eine oder andere bekannt vorgekommen; ich weiß, dass das eine zumutung ist, aber ich hab´s ja schließlich auch gemacht - ich hab´ein kerzerl vor st.sisyphus angezündet...noch einmal: nicht ich habe sie angesprochen, sondern s.o. ein vergehen meinerseits war, das eingangs - zitat aus salome nicht markiert zu haben - wo ist meine werkzeugleiste? frau christine habe ich angesprochen, da sie mir aus der seele geschrieben hat...dass also der eine oder andere mitdiskutant (ist sowas bei a. überhaut möglich?) mit hineingerutscht ist - übermüdung, ob der fülle des materials. also dann, nix für ungut
gruß, nicki

25. Juni 2020
23:33
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alcindo
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27. Februar 2018
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werter nik....vogel  da Sie sich in Ihrer epistel auch auf mich beziehen muss ich fragen woher Sie Ihre informationen ueber die situation in Spanien beziehen. da Sie anscheinend da sehr viel wissen und die lage zu kennen glauben setzte ich auf spanisch fort

el diagrama de la curva del alza de infecciones en Espana es mucho mas extendida que en Austria o Alemania y tiene su punto alto el 29.3. y sigue teniendo muchisimos casos hasta la mitad de abril y solo afloja sobre el 10 de mayo, cuando en Austria ya tiene esta tendencia en los primeros dias de abril.   la causa es, que el gobierno espanol no tomo ningunas medidas hasta el dia 9 de marzo, cuando ya habia pasado el dia de la mujer (8.marzo,  que tenia el fin de una aclamacion millonaria para el gobierno. imaginese 300.000 personas solo en Madrid, que estan en estrecho contacto gritando, cantando, besando- y abrazandose, y de esta manera en todas las ciudades del pais....los muchos que alli se infectaron llegaron a enfermarse 10 dias mas tarde y los que ellos mientras tanto tenian infectado otros 10 dias mas tarde.  en esta manifestacion entre otros se infectaron 3 ministras del gobierno, tambien la mujer, la madre y los suegros del presidente Sanchez.....................

sobre las residencias de ancianos, el vicepresidente comunista Iglesias dio orden de no trasladar enfermos de asilos y residencias a hospitales, porque estos ya estaban saturados y colapsando. lo que se mando a estas residencias fue paracetamol y morfinas y consta, que hay un alto porcentaje de ancianos muertos  en residencias.   yo decidi huir de Espana el dia 13 marzo y vole a Viena el 15 de marzo....en ningun sitio se podia conseguir una mascara de proteccion, esto quiere decir, que el gobierno no habia provisto medidas de proteccion ningunas ,  tambien por esta negligencia y falta de medios de proteccion se han infectado 50.000 medicos y personal sanitario. mi medico personal en Madrid es jefe de la urgencia de un famoso hospital y se ha tenido hacer su proteccion con sacos de basura y gafas de bucear...si quiere le mando su numero de telefono.

yo he trabajado en Espana mas de 40 anos y conozco un poco la situacion....si Usted no cree lo que aqui le escribo, entonces llame a cualquier medico de Madrid y pregunte como ha sido la situacion con el corona, pregunte tambien cuantos muertos ha habido, si 28.000 como dice el gobierno socialcomunista o 45.000 hasta 48.000 como dicen las estatisticas oficiales del censo .  con 250.000 infectados la cifra real es record mundial de obitos por millon de inhabitantes, con la cifra falseada del gobierno todavia da para la medalla de bronce 

y ahora el gobierno Espanol quiere regalos a fondo perdido de la EU, quiere decir, que Usted y yo lo vamos a pagar y nos vamos a convertir en padrinos para futuros gobiernos socialcomunistas en Espana, Usted puede estar seguro que el gobierno Espanol va intentar usar muchos de estos fondos para regalos a la clientela (wahlzuckerln), ya que tienen una minoria en el parlamento y solo pueden gobernar con acuerdos con separatistas y grupos ex terroristas vascos de Eta.

atentamente alcindo

25. Juni 2020
19:38
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niklausvogel
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26. März 2020
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wird dir nicht bang,...es lebt nur einer, der dich retten kann...alles klar? gruß,nicki
Wer als Künstler oder Kulturschaffender gegenwärtig eine andere Meinung als die den Politikern und Journalisten opportune vertritt, hat derzeit nicht die geringste Chance, Gehör zu finden. Und das schon gar nicht in den öffentlich rechtlichen Medien. So war es schon immer, wenn Bürger- und Menschenrechte abgeschafft wurden. Auch im Dritten Reich kamen nur die zu Wort, die den Mächtigen nach dem Mund redeten. Und heute kommen nur die zu Wort, die dazu aufrufen, sich brav den Einschränkungen unserer Freiheiten zu unterwerfen. Als wäre all das gerechtfertigt durch eine Erkältungskrankheit.

Der Zweck heiligt nicht die Mittel! Denn der Zweck ist die Eindämmung einer Pandemie, die weltweit nur einen Bruchteil der Todesfälle verursacht hat, die jedes Jahr die gewöhnliche Grippe fordert. Wer glaubt, seine Freiheit gegen Sicherheit eintauschen zu können, wird am Ende beides verlieren. Vor allem dann, wenn innerhalb weniger Tage alle Freiheiten, die unsere Vorfahren über Jahrhunderte blutig erkämpft haben, eingetauscht werden gegen einen minimalen Zugewinn an Sicherheit vor einem Erkältungsvirus.

Wir werden gerade Zeuge einer Massenhysterie bisher nie dagewesenen Ausmaßes. Jetzt zeigt sich, wer in solchen Krisen sein kritisches Denken bewahren kann und wer einfach zum Mitläufer in einer stupiden Masse wird. Jetzt zeigt sich, wer wirklich etwas aus den totalitären Katastrophen des 20. Jahrhunderts gelernt hat und wer nicht.
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Unser Innenminister hat ja schon anklingen lassen, dass Menschen, die in Sachen Corona-Pandemie anders denken, in Zukunft Menschen sein werden, um die sich die Polizei zu kümmern habe. Die Abschaffung von Bürger- und Menschenrechten war ohne Anwendung von Gewalt bisher noch nie möglich. Und die Bewahrung dieser Rechte war auch noch nie das Anlegen der großen Masse sondern stets einer Minderheit, die auch in Krisenzeiten ihr kritisches Denken bewahren konnte.
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Alle Regierungen profitieren davon - völlig unabhängig von ihrer politsichen Verortung. Die Zustimmung zu den starken Männern steigt, wenn die Angst vor dem äußeren oder inneren Feind nur kräftig genug geschürt wird. Die Oppositionen haben derzeit überall ein schweres Spiel, weil sie nicht handeln sondern nur Vorschläge machen können. Und je mehr Menschen von staatlichen Transferleistungen abhängig werden, desto größer die Macht von Politikern, Kammern, Bürokraten, Beamten usw.
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Mit Verlaub, aber die Einschränkung der Menschenrechte in unserem Land als etwas zu bezeichnen, das mit Kultur nichts zu tun habe, erscheint mir doch recht naiv. Sie verwechseln Kultur mit Unterhaltung. Im Übrigen bestimmen SIE hier sicher nicht, wer über welche Themen posten darf. Es steht Ihnen aber frei, sinnvolle Beiträge zu solchen Diskussionen zu leisten, wenn Sie dazu in der Lage sind. Ihr bisheriges Diskussionverhalten lässt daran aber zweifeln. So - und ab jetzt werde ich Ihre Beiträge wirklich konsequen ignorieren. Diskussionen mit Ihnen haben hier noch nie zu etwas Sinnvollem geführt.
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Selbstverständlich könnte man den massiven finanziellen Schaden, den die meisten Haushalte in Österreich derzeit durch die Fehlentscheidungen der Regierung erleiden, auch ablindern, in dem man auf die ohnehin völlig rückständigen Zwangsgebühren für den Staatsfunk verzichtet oder zumindest vorübergehend aussetzt. Aber der Staat braucht jetzt Geld. Er muss all die Almosen bezahlen, auf die die Menschen nun angewiesen sind, weil ihnen die Politik verbietet, die Wohnungen zu verlassen und einer Arbeit nachzugehen. Und die mediale Präsenz, von der unsere Regierungsmitglieder derzeit profitieren, wird auch am ehesten durch einen Staatsfunk gewährleistet. Deshalb sind wir von der Abschaffung der GIS-Gebühren weiter entfernt denn je.
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Schade, ich hatte Karten für den "Tannhäuser" in Bayreuth. Man kann es nicht oft genug sagen: Die negativen Konsequenzen, die wir uns durch diese Corona-Hysterie einkaufen, werden weitaus dramatsicher sein als das Übel, das wir damit abwenden wollen. Die Zahl der Toten, die solche Panikmache erzeugt, wird die der Corona-Toten um ein Vielfaches übersteigen. Es ist erschreckend, wie selbst im 21. Jahrhundert noch die Menschen von solchen Massenphänomenen davongeschwemmt werden.
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"Warum sollte das Gruppenverhalten im 21. Jahrhundert anders sein and in frühren Zeiten?"

Weil wir aus den totalitären Katastrophen des 20. Jahrhunderts gelernt haben könnten, dass es falsch und gefährlich sein kann, einfach brav das nachzuplappern, was Politik und Medien vorgeben.
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"Lernen kann nur das Individum, nicht die Gruppe."

Das stimmt! Und massenpsychologische Phänomene sind schwer rational zu durchschauen und erst recht schwer zu durchbrechen. Aber wir werden Tag für Tag im Fernsehen mit Dokumentationen über die Nazi-Zeit zugeballert. Und dennoch beklatscht dann die große Mehrheit der Bevölkerung die Abschaffung sämtlicher Bürger- und Menschenrechte innerhalb weniger Tage, wenn man uns einen äußeren Feind nennt, den ein starker Mann oder eine starke Regierung zu bekämpfen vorgibt. Hier unterscheiden wir uns in NICHTS von unseren Großeltern, die den Nazis hinterher gelaufen sind.

In Zeiten wie diesen zeigt sich jedenfalls, wer auch in Krisen die Fähigkeit behält, selbst kritisch zu denken, und wer dazu neigt, unreflektiert mit den Wölfen zu heulen.
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BSE, Schweinegrippe, Ebola, Vogelgrippe, SARS, Zika-Viren ... ausnahmslos alle dieser Weltuntergangsseuchen haben sich nach wenigen Monaten als aufgeblasene Zeitungsenten herausgestellt. Die Medien leben davon, Horrormeldungen zu verbreiten, denn diese ziehen die Aufmerksamkeit auf sich und führen so zu höheren Auflagen oder Einschaltquoten. Niemand würde sich für eine Zeitungsmeldung interessieren, die da lautet "Heute wurde KEINE Frau in Wien vergewaltigt". Bad news are good news. Und deshalb werden wir Tag für Tag mit Meldungen konfrontiert, die uns die Welt als bedrohlich verkaufen. Dabei war das Leben der Menschen zumindest in westlichen Industrienationen noch nie so sicher wie heute. Und so lange wir gebannt auf das Corona-Virus starren, fällt uns womöglich auch nicht so leicht auf, wenn die illegale Masseinwanderung wieder einem neuen Höhepunkt entgegensteuert. Das kann der linken Medienbranche im deutschsprachigen Raum nur recht sein.

Die zweiten Profiteure von Weltuntergangsmeldungen sind die Politiker. Sie können sich wieder einmal mit der Lösung von Scheinproblemen beschäftigen und die Lösung echter Probleme auf morgen verschieben. Sie können sich als Katastrophenbewältiger und Retter in der Not verkaufen, erhalten so mediale Präsenz und erwecken damit den Eindruck, wir wären auf sie angewiesen. Die wachsende Popularität von Nehammer und Anschober beweist, wie dieser Mechanismus funktioniert. Dabei wird natürlich geschickt immer wieder Öl ins Feuer geschüttet, die Angst vorsätzlich geschürt. Jedes Kind weiß, dass nichts besser geeignet ist, Panik zu verbreiten als ein Satz wie "Es gibt keinen Grund zur Panik." Wer das nicht glaubt, sollte sich auf die Straße stellen und jedem Vorbeikommenden sagen, er möge weitergehen, denn hier gäbe es nichts zu sehen. Innerhalb kurzer Zeit würde sich dann nämlich ein Haufen Schaulustiger einfinden in der Annahme, hier gäbe es in Wahrheit etwas zu sehen. Aus dem selben Grund ist die gebetsmühlenartig wiederholte Aussage, es gäbe keinen Grund zur Panik, die einfachste Art, irrationale Ängste zu provozieren.

In ein paar Monaten wird das Corona-Virus wieder in der Versenkung verschwunden sein. Die Menschheit wurde nicht von der Schweine- oder Vogelgrippe dahingerafft und sie wird auch nicht vom Corona-Virus dahingerafft werden. Die Welt ist nicht am Waldsterben und am Ozonloch zugrunde gegangen und sie wird auch nicht am Klimawandel zugrunde gehen. Wir sollten den professionellen Panikmachern die Stirn bieten, denn sie betreiben ihr schäbiges Geschäft mit den Ängsten der Menschen.
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@dalmont

Es ist doch sehr erfreulich, dass es jemand gibt, der so die Belange der Menschheit im Focus hat und vor allem weiß, woran selbige nicht zugrunde gehen wird. Der Beweis dafür wird ja von demjenigen nicht angetreten werden müssen.

Es mag Sie verblüffen, dass es auch auch Menschen mit anderer Weltanschauung als der Ihren gibt, die sich Gedanken über das Wohl der Menschheit, die die Summe aller Menschen ist, machen. In den linken Kreisen, in denen Sie offenbar verkehren, sind wohl die meisten davon überzeugt, dass sie das Monopol darauf hätten, über das Wohl anderer nachzudenken. Den Beweis, dass die Menschheit nicht am Coronavirus zugrunde gehen wird, bin ich gerne bereit anzutreten. Welchen Wetteinsatz wären Sie zu bieten bereit? Wollen wir uns in ein paar Monaten nochmal über das Thema unterhalten und Bilanz ziehen? Ich gehe jede Wette ein, dass wir in ein paar Monaten über das Coronavirus genau so schmunzeln werden wie über die Hysterien im Zusammenhang mit Schweinegrippe, Vogelgrippe, BSE & Co., die medial hochgespielt und von der Politik zum Selbstzweck instrumentalisiert wurden.

… welcher Pandemie Apollinaire und die Schieles …

Und Sie glauben also, dass unsere Politiker an Apollinaire und Schiele gedacht haben, als sie diesen Ausnahmezustand ausgerufen haben? Ich bezweifle das!

So wie Waldsterben und Ozonsterben auch heute noch für viele Menschen ein Problem darstellen …

Dazu könnte ich jetzt viel schreiben, aber nur so viel an Information sei auch Ihnen zur Verfügung gestellt: Das Ammenmärchen vom Waldsterben in Europa, das Anfang der 80er-Jahre von Linksextremen, die sich später zu den Grünen formierten, aufgebracht wurde, kam zu einem Zeitpunkt auf, als die Waldfläche in Europa nicht abnahm sondern zunahm. Von seriösen Wissenschaftlern auf diesen Widerspruch hingewiesen, wurde die Waldsterben-Hypothese dahingehend neuformuliert, dass man nun von einem vorübergehenden „Stresswachstum“ sprach. Der Wald wachse weil er sterbe, war die neue Behauptung. So wie man heute auch besonders kalte Winter mit der globalen Erderwärmung erklärt. Jahre später stellte sich die Story vom Waldsterben als Wissenschaftsskandal heraus, der medial natürlich NICHT weiter beachtet wurde. Andernfalls hätten die Journalisten ja das eigene Zutun zu diesem Skandal thematisieren müssen. Es zeigte sich nämlich, dass eine Hand voll Wissenschaftler sich über Jahre gegenseitig zitiert und dabei wissentlich seriös erhobene Daten ignoriert hatten. Mittlerweile geben sogar namhafte Vertreter der einstigen Waldsterben-Hysterie, wie z. B. Renate Künast von den deutschen Grünen, offen zu, dass es ein Waldsterben in Europa nie gegeben hat. Seit Jahrhunderten nimmt die Waldfläche in Europa nicht ab sondern zu. Was Künast vergessen hatte zu erwähnen, war, dass ihre Fraktion diesem Ammenmärchen den Einzug in den deutschen Bundestag zu verdanken hatte.

Und noch was zum Ozonloch: Entgegen allen medial propagierten Prognosen hat sich die Ozonschicht nicht aufgelöst. Welchen Unfug mussten wir uns in den 90er-Jahren zu dem Thema anhören: Es würde 50 Jahre brauchen, bis Fluorchlorkohlenwasserstoffe in die Stratosphäre aufgestiegen seien und deshalb wäre die Ozonschicht selbst dann irreversibel geschädigt, wenn wir jetzt sofort alle FCKWs verbieten. So hieß es damals. Und heute? Das Ozonloch existiert nicht mehr. Ausnahmslos alle Prognosen zu diesem Thema haben sich als falsch herausgestellt. Die Panikmacher hatten ihre Aufmersamkeit und ihre Vorteile und erfanden dann neue Weltuntergänge.

Was kam nochmal danach? Ach ja richtig ... das Y2K-Problem, das uns um die Jahrtausendwende "bedrohte". Auch damals wurde uns empfohlen, uns Nahrungsmittelvorräte anzulegen ... Schon vergesen? 😊

Es ist kein Zufall, dass der Glaube an ökologisch bedingte Weltuntergänge um so größer ist, je weiter links jemand politisch verortet ist. Das liegt nicht daran, dass Konservativen, Rechten oder Liberalen die Umwelt egal wäre. Diese Horrorszenarien eignen sich bestens, um den Kapitalismus und den westlichen Kulturkreis zu kritisieren. Und darum geht’s doch letztlich. Die "Friday for Future"-Bewegung versucht nicht einmal zu verbergen, dass sie sich eine autoritäre Politik wünscht, in der der Staat wieder stärker in das Privatleben der Menschen hineinregiert, Preise bestimmt, Menschen die Freizeitgestaltung vorschreibt, in die Ernährungsgewohnheiten eingreift usw. Pubertierende, die den Wert einer liberalen Gesellschaft nicht mehr schätzen können, wünschen sich einen Öko-Totalitarismus ... und das ganze wird von den Linken eifrig beklatscht. Wen wundert's?

Menschen und nicht um die –heit, die nur denjenigen interessiert, dem der einzelne Mensch möglicherweise wurscht ist

Wenn Ihnen die sachlichen Argumente ausgehen, fangen Sie an zu moralisieren. Das kennt man ja. Das hat sich in Ihren Kreisen über Jahrzehnte bestens bewährt, um die Hoheit über Diskurse zu verteidigen. Wer dem Andersdenkenden Unmenschlichkeit unterstellt, ihm also sein für Menschen genuines Mitgefühl mit anderen und ihm so sein Menschsein abspricht, kann besser seine eigenen Interessen durchsetzen

Und ich bin auch allen genau recherchierenden Medien dankbar für deren Informationen. Vor allem, dass sie mir Erkenntnisse, die mit wissenschaftlicher Methodik erarbeitet wurden, nahebringen.

Sie wollen mir absprechen, dass ich von der Sache eine Ahnung hätte und verweisen deshalb auf die Wissenschaft – wie durchschaubar! Meine Ärztekollegen und ich sind seit Wochen entsetzt über die Berichterstattung zu diesem Thema und über die Dilletanz der politsichen Entscheidungsträger. Und wir sind – im Gegensatz zu Ihnen – vom Fach. Es geht in den Massenmedien nicht um Wissenschaftlichkeit. Wenn Sie die Berichterstattung in den letzten Wochen ebenso aufmerksam verfolgt haben wie ich, dürften Ihnen aufgefallen sein, dass Fachleute durchwegs einen wesentlich entspannteren Zugang zu dieser Epidemie haben als Journalisten und Politiker. Es waren nicht Virologen, die die Grenze zu Italien schlossen, sondern Politiker. Es sind nicht Infektiologen, die Panik verbreiten, sondern Journalisten. Jeder Mediziner kennt Coronaviren und man weiß seit Jahrzehnten, dass sie für etwas ein Viertel der grippalen Infekte verantwortlich sind.

weil fast alles, was wo auch immer aufgeführt wird, für die Kritiker/innen und die im Forum Diskutierenden eh nix heißt,

Dass nur Sie Ahnung von Kultur haben und alle Kritiker und die in diesem Forum Diskutierenden Ihnen nicht das Wasser reichen können, wissen wir jetzt. Sie haben es oft genug wiederholt.
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Und selbst wenn man über die Infektiosität des Erregers bescheid wusste ... es bleibt ein Virus, das Erkältungen auslöst. Nicht mehr und nicht weniger! Wir reden hier nicht von Pest, Cholera oder Milzbrand. Nur wer ernsthaft glaubt, es wäre für Menschen unbedenklich, in einem sozialen Ausnahmezustand zu leben in dem man seine Mitmenschen primär als potentielle Überträger einer Infektionskrankheit wahrnimmt, kann die Maßnahmen zur Eindämmerung dieser Infektion so kritiklos gutheißen. Kursierende Ängste sind genau so gesundheitsschädigend und führen genau so zu einem Anstieg der Sterblichkeit wie mikrobiologische Ursachen. Das weiß die Sozialmedizin seit vielen Jahrzehnten. Wenn man sich vor dem Handymasten fürchtet, der am Dach des Nachbarhauses errichtet wurde, wird man früher oder später krank werden. Auch dann, wenn die von diesem Handymasten ausgehende elektromagnetische Strahlung völlig unbedenklich ist. Das wird als Nocebo- oder Toxikopie-Effekt bezeichnet. Im Moment ergreifen unsere Politiker Maßnahmen, um die Verbreitung eines Virus einzudämmen, das Erkältungskrankheiten auslöst. In Ordnung! Aber die selben Politiker blenden offensichtlich die bio-psycho-sozialen Kollateralschäden aus, die sie dabei anrichten. Ängste zu erzeugen, Menschen in ihrem sozialen Miteinander massiv einzuschränken, Schulen zu schließen und davon abzuraten, Freunde und Verwandte zu besuchen, beeinträchtigt die psychische und körperliche Gesundheit viel stärker als dieses Virus. Statistisch nachweisen wird man das erst können, wenn man sich in ein paar Monaten ansieht, wie die Sterblichkeit in Österreich abseits der Coronainfektionen zugenommen hat. Dann aber werden wir die Corona-Epidemie längst wieder vergessen haben, so wie wir uns heute nicht mehr erinnern können, wie sehr wir uns einst vor der Vogelgrippe oder BSE gefürchtet haben. Dann werden auch die Medien über andere Dinge berichten, an denen die Welt dann angeblich zugrunde gehen wird. Und wir werden uns davor fürchten. Und das alles im 21. Jahrhundert einem Kulturkreis, der sich als aufgeklärt bezeichnet ... Man hat ein leichtes Spiel mit uns!
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@dalmont

„Sind Sie wirklich Arzt? Und wenn ja, wen wollen Sie dadurch beeindrucken? Mich sicher nicht, denn es gibt so viele inkompetente Ärzte.“

Ja, ich bin Arzt. Und wem sagen Sie das mit den inkompetenten Ärzten?

„Aber vor Ärzten, die sich mehr um das Wohl der Menschheit kümmern, als um den einzelnen Menschen …“

Nochmals: die Menschheit ist die Summe aller Menschen. Ich werte solche Aussagen von Ihnen mal als billige polemische Tricks, die notwendig sind, weil sachliche Argumente fehlen. Man kann sich nämlich auch um globale Probleme, also um Probleme der Menschheit kümmern, und gleichzeitig seinem ärztlichen Beruf nachgehen und sich dabei um das Wohl einzelner Menschen kümmern. Wo sehen Sie hier einander ausschließendes Verhalten?

„Sie wissen natürlich …“

Nein, wusste ich nicht. Macht aber auch nichts. Fakt ist, dass bisher ausnahmslos alle angekündigten Weltuntergänge wieder abgesagt wurden. Die Ökomarxisten haben schon in den 70er-Jahren behauptet, die Bienen würden aussterben und die Erdölreserven gingen demnächst zu Ende, in den 80er-Jahren war dann die Rede vom Waldsterben oder vom unmittelbar bevorstehenden Atomkrieg (den selbstverständlich die Amerikaner anzetteln würden). Dann ging’s weiter mit dem Ozonloch, dem Y2K-Problem, der „Klimakatastrophe“ usw. Zwischendrin war dann immer wieder die Rede von finalen Seuchen, die die Menschheit ausrotten würden. Und was wurde aus all diesen Weltuntergängen? Außer Spesen nichts gewesen! Die Medien hatten ihre Storys, die Politiker hatten ihre Gelegenheiten, sich wichtig zu machen und die Menschen hatten Grund, sich zu fürchten. Das war’s auch schon.

„Um darüber zu schmunzeln, braucht es wohl Ihren ärztlichen Hochmut.“

Ich schmunzle über niemanden, der sich ernsthaft fürchtet. Das liegt an meiner Empathie für leidende Menschen, die Sie von Hochmut nicht zu unterscheiden wissen. Aber manchmal ist es doch das beste, über unbegründete Ängste zu lachen, um damit die Ängste zu nehmen. Wenn Sie Kinder haben, wissen Sie, wovon ich spreche.

„So uninformiert, wie Sie mich in Ihrer fast pathologischen Denkmanie hinzustellen versuchen, bin ich nicht.“

Doch, sind Sie! Denn wer die Lektüre von „Bild der Wissenschaft“ allen Ernstes als Beweis für seine naturwissenschaftliche Bildung anführt, der hat sich damit selbst vorgeführt. Mit dem selben Recht könnte nämlich auch jemand, der regelmäßig den Kulturteil der „Krone“ liest, behaupten, sich damit humanistische Bildung angeeignet zu haben.

"Wie beründen Sie Ihre Ammenmärchen-Hypothesen?"

In meinem letzten Posting habe ich lang und breit begründet, warum beispielsweise die Waldsterben-Hysterie Anfang der 80er-Jahre ein Ammenmärchen war. Und wie gesagt: Ich könnte noch lange über diese Dinge schreiben, wenn ich Lust dazu hätte und ich nicht wüsste, dass solche Informationen zumindest bei Ihnen auf taube Ohren stoßen. Man kann mit sachlicher Information nur schwer gegen Hysterien ankämpfen, das Irrationale ist beim Menschen meistens stärker als das Rationale - das wissen wir nicht erst seit Sigmund Freud.

„dann hätte ich vor zwei Wochen alle Gedanken verschwendet, die mir am Cimetière de Picpus in Paris durch den Kopf gingen ...“

Zum Schluss Ihrer Postings kommen dann immer Schwänke aus Ihrem Leben. Dabei frage ich mich, wen das eigentlich interessieren soll, was Sie persönlich in irgendeiner Stadt erlebt haben. Oder – wie Sie es formulieren – wen wollen Sie damit eigentlich beeindrucken?

Dass jemand wie Sie glänzende Augen bekommt, wenn Vater Staat die Muskeln spielen lässt, wundert mich nicht. Liberal denkende Menschen werden dagegen stutzig, wenn der Staat einen Ausnahmezustand ausruft, das öffentliche Leben lahmlegt, die Bürgerrechte einschränkt und dann behauptet, das ganze diene dem Wohl der Menschen.
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@dalmont

„Sie dürfen mich alle gerne verlachen, weil ich in Paris am Grabplatz von Marie Antoinette stehe, dort wo möglicherweise André Chenier liegt und die Karmeliterinnen aus Compiègne, über die Poulenc eine grandiose Oper schrieb, die ich kaum ertrage.“

Niemand verlacht Sie – und schon gar nicht deshalb - wiewohl das Pathos, mit dem Sie von Ihren Erlebnissen sprechen sicher nicht jedermanns Sache ist. Aber man kritisiert Sie zurecht, weil die Kruste Ihrer Kultiviertheit offenbar eine sehr dünne ist und Sie trotz all ihrer Bildungsreisen offenbar schlechtere Manieren haben als jeder Bauarbeiter, der noch nie in seinem Leben ein Theater von innen gesehen oder einen Roman gelesen hat. Sie sind ein gutes Beispiel dafür, dass der "Konsum" von Kultur nicht automatisch zu Kultiviertheit führt.

„Habe ich in meinen Einträgen jemand persönlich beleidigt?“

Sie haben es zumindest bei mir versucht. Denn mich als Kranken zu bezeichnen und mir unbegründet fachliche Inkompetenz vorzuwerfen, ist eine Beleidigung. Aber zu jeder Beleidigung gehört immer auch einer, der sich beleidigen lässt, und den finden Sie nicht in mir. Ich werte Ihre Ausfälligkeiten einfach als völlig überzogene Reaktionen eines Menschen, der sich nur schwer unter Kontrolle hat und außerstande ist, sich an die einfachsten Umgangsformen zu halten, die man mir schon als Volksschulkind beigebracht hat.

„Ich bemühe mich so sehr, hart in der Sache , aber nicht unfair zu sein.“

Der war gut! 😊

"Sie dürfen unter meine medizinischen Informationsquellen auch noch das „New England Journal of Medicine“ zuordnen."

Wie beeindruckend! Ich bezweifle zwar, dass Sie die medizinischen Vorkenntnisse haben, um Artikel aus dieser Fachzeitschrift nicht nur lesen sondern auch verstehen zu können, aber ich will Ihnen mal glauben, dass Sie dieses Journal zumindest schon einmal in Händen gehalten haben. Ich habe als 14jähriger einmal versucht, Nietzsches Zarathustra zu lesen und musste schnell einsehen, dass es nur pubertärer Größenwahn war, mich an Nitzsche zu versuchen.

„Weil der geborene Welschtiroler, im Hausruckviertel aufgewachsene …“

Am Ende wieder die Schwänke aus Ihrem Leben, die leicht durchschaubar der Selbstbeweihräucherung dienen. Nein, lieber Dalmont, nicht weil sondern obwohl Sie einst einen Zeitungskiosk hatten, in dem man sogar das New England Journal of Medicine erwerben konnte, kritisiert man Sie hier. 🙂

@Pwolf

„… womit auch die Mortalität dramatisch steigt …“

Die Mortalität durch das Virus würde ansteigen – keine Frage. Aber welche Auswirkungen auf die Mortalität hat dieser Ausnahmezustand, in dem wir uns gerade befinden? Wie viele wirtschaftliche Existenzen werden jetzt vernichtet und wie wird sich das langfristig auf den Konsum von Suchtmitteln auswirken, auf die Anzahl der Suizide, auf den Verlauf psychischer Erkrankungen, auf die Blutzuckerspiegel, Blutdruckwerte und Immunabwehrlagen, die sich bekanntlich durch sozialen Stress verschlechtern? Niemand weiß das, aber alle sozialmedizinischen Erkenntnisse belegen, dass nichts schädlicher für die Volksgesundheit ist als ein Ausnahmezustand, der den sozialen Stress massiv ansteigen lässt. Was man bisher über die gesundheitlichen Auswirkungen solcher Ausnahmesituationen weiß, gibt Grund zur Annahme, dass die Panikmache unserer Medien und die Überreaktion unserer Politiker mehr Menschen tötet als das Coronavirus.

Was wir soeben erleben, ist eine globale Massenhysterie. In Zeiten wie diesen ist die Lektüre von "Psychologie der Massen" (Gustave Le Bon) oder von "Masse und Macht" (Elias Canetti) empfehlenswert. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, wie leicht es selbst im 21. Jahrhundert ist, Menschen irrationale Ängste einzujagen und innerhalb weniger Tage über Jahrhunderte erkämpfte Bürgerrechte einfach außer Kraft zu setzen. Diejenigen, die diese drastischen Maßnahmen jetzt unkritisch gutheißen, werden sich in absehbarer Zeit gute Ausreden suchen müssen, um ihre Suggestibilität und ihre Überreaktion zu rechtfertigen. Oder sie werden leugnen, zu den Mitläufern gehört zu haben, wie man das von anderen Massenphänomenen ja gut kennt.
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"... Covent Garden hat merkwürdigerweise weiterhin ungestörten Betrieb ..."

Großbritannien verfolgt einen anderen Weg zur Beherrschung dieser Krise. Nun kann man sagen, dass es China, an dessen Regierung sich Kurz & Co. ja ein Vorbild genommen haben, besser macht als Großbritannien. Wer sich aber einmal die Argumentation der Briten genauer ansieht, wird zugeben müssen, dass auch die nicht auf der "Brennsuppe daher geschwommen" sind. Deshalb würde ich es auch nicht als "skurril" bezeichnen, wenn ein Land nicht in eine Massenpanik verfällt und die Normalität pflegt im Wissen, dass ein Erkältungsvirus nicht die Einführung eines totalitären Polizeistaates und die Vernichtung tausender Existenzen rechtfertigt.
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Auch ich glaube, dass sich seit 2012 in dieser Statistik nicht viel geändert hat. Wie Sie richtig bemerkt haben, sagt die Anzahl der Intensivbetten pro Einwohner nur sehr bedingt etwas aus über die Qualität der medizinischen Versorgung eines Landes. Und diese ist in Großbritannien um Welten besser als in China. Großbritannien - und das ist nur EIN Beispiel - zeigt uns aber, dass man mit der Corona-Pandemie auch anders umgehen kann, als Panik zu verbreiten, die Bürgerrechte abzuschaffen, wirtschaftliche Existenzen zu vernichten und einen Polizeistaat zu errichten. Gerade die geringe Anzahl an Intensivbetten wäre doch Anlass genug für die Briten, noch vorsichtiger zu sein als wir.

Niemand kann derzeit sagen, wieviele Intensivbetten in Österreich aktuell nur deshalb belegt sind, weil der Ausnahmezustand abseits der Coronainfektionen seine Opfer fordert. Wer sich einmal mit den komplexen Zusammenhängen beschäftigt hat, die die Sozialmedizin untersucht, weiß, wovon ich rede. Wir wissen, dass sogar Fußball-Weltmeisterschaften die Mortalität der Fans verlierender Mannschaften statistisch signitifikant in die Höhe treiben. Ich bin heute in meiner Arbeit beispielsweise mit einem schwer suizidalen Patienten konfrontiert, dessen wirtschaftliche Existenz durch die aktuellen Regierungsmaßnahmend auf dem Spiel steht. Verschlechterungen wirtschaftlicher Situationen führen mitunter zu dramatischen Anstiegen der Suizidraten, wie wir das innerhalb Europas zuletzt in Griechenland beobachten mussten. Wer derzeit im Gesundheitswesen arbeitet, weiß jedenfalls, welche ungeheure Belastung dieser Ausnahmezustand für viele Menschen darstellt und wie wichtig es ist, die Normalität in solchen Zeiten zu bewahren.

Ich bleibe dabei: Der soziale Ausnahmezustand wird mehr Menschen töten als das Coronavirus. Aber vielleicht wird die österreichische Regierung ja auch ihre überzogenen Maßnahmen so rechtfertigen, dass man jeden Verstorbenen im Nachhinein auf Corona testet und ihn zum Corona-Toten erklärt, sobald das Testergebnis positiv ist - unabhängig von der wirklliches Todesursache. So rechtfertigt die Regierung in Italien ihre drastischen Maßnahmen und erreicht damit, dass ein Drittel aller weltweiten Corona-Toten in Italien gestorben zu sein scheint. Dort scheint das Corona-Virus 30 Mal mehr Menschen zu töten als in Deutschland. Und unsere Regierung verweist seit Tagen auf die Mortalitäten in Italien.
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Ich schließe nicht aus, dass auch die britische Regierung unter massivem medialen Druck nun nicht umhin kommt, sich so zu verhalten, wie viele andere Länder. Im Moment befinden sich die Regierungen am Gängelband der Medien. Sie scheuen sich davor, für Coronainfektionen oder dadurch bedingte Todesfälle zur Verantwortung gezogen zu werden und schießen deshalb mit ihren Vorsichtsmaßnahmen über das Ziel hinaus, in der Hoffnung, dass man die katastrophalen Konsequenzen dieser Vorsichtsmaßnahmen nicht so leicht statistisch erfassen und medial ausschlachten kann.
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Die vergangenen Tage haben gezeigt, dass die Ärzte die von der Regierung verordneten Maßnahmen meist recht kritisch sehen, die Journalisten hingegen Profit daraus schlagen, wenn sie weiter Öl ins Feuer schütten. Die gestrige Sendung "Talk im Hangar 7" hat dies wieder eindrücklich gezeigt. Die anwesenden Ärzte rufen dazu auf, kühlen Kopf zu bewahren, während Rainer Nowak mit unsachlichen und nicht überprüfbaren Behauptungen die Hysterie anheizt. Das darf uns nicht wundern: Die Medien erfahren derzeit eine ungeahnte Aufwertung ihrer Branche, die Auflagenhöhen und Einschaltquoten steigen und sogar der ORF kann wieder eine Zunahme an Sehern und Hörern verzeichnen. Die praktizierenden Ärzte erleben hingegen jeden Tag aufs Neue die katastrophalen Konsequenzen der Regierungsmaßnahmen.

Mittlerweile werden in Österreich Krebsoperationen auf unbestimmte Zeit verschoben, psychiatrische Patienten vorzeitig nach Hause entlassen, Palliativstationen und Hospize geschlossen. All das begründet man damit, dass es der Volksgesundheit zuträglich wäre. Das ist es selbstverständlich nicht! Man kann es nicht oft genug wiederholen: Die Maßnahmen der Regierung werden mehr Menschen töten als das Virus!

Wir wissen seit Jahrzehnten, dass die Wahrscheinlichkeit, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben, unter sozialer Isolation um das Dreifache einsteigt. Wir wissen, dass ein Anstieg der Arbeitslosigkeit immer mit einem Anstieg der Suizide verbunden ist. Wir wissen, dass sozialer Stress bestens geeignet ist, die Immunabwehr zu schwächen, was anfällig für Infektionen und Tumorerkrankungen macht. Wir wissen, dass die Zahl der am Coronavirus verstorbenen Menschen weltweit viel kleiner ist als die der Grippetoten. Wir wissen hingegen NICHT, ob die hohe Zahl der Toten in Ländern, die mit drastischen Maßnahmen reagieren, nicht die Folge genau dieser Fehlentscheidungen geworden sind.

Wir haben in Österreich derzeit (20. 3.) zehn Todesfälle zu verzeichnen - und auch das nur, wenn das Gesundheitsministerium die Zahl ein bißchen frisiert und ignoriert, dass ein Verstorbener am Tag seines Todes bereits Corona-negativ war (also als Sterbender mit dem Virus fertig wurde) und eine weitere Tote sich seit Jahren schwerkrank in stationärer Behandlung befand. Man verweist auf die Zahlen in Italien und verschweigt dabei, dass in Italien jeder als Coronatoter zählt, der nach seinem Tod positiv auf Corona getestet wurde - und zwar UNABHÄNGIG von der eigentlichen Todesursache. Die Statistik erfasst in Italien also nicht jene Menschen als Coronatote, die AM Virus gestorben sind, sondern jene, die MIT dem Virus gestorben sind.

Wem nützt diese Corona-Hysterie? Zweifellos den Regierungen und den Medien. Sie können ihre Machtsphäre ausbauen und mehr Menschen in staatliche Abhängigkeit treiben. Mal sehen, ob wir aus unserer faschistsichen Vergangenheit etwas gelernt haben oder ob das immer wieder zu hörende "wehret den Anfängen" nur eine lächerliche Floskel ist. Wenn unsere Regierung innerhalb weniger Tage massiv in die Grundrechte der Menschen eingreift und das gesellschaftliche Leben abschafft mit der Begründung, man wolle die Gesellschaft retten, sollte man das nicht unkritisch hinnehmen. Jetzt zeigt sich, wer in solchen Krisen in der Lage ist, sich sein kritisches Denken zu bewahren, und wer zur stupiden Masse wird.
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Das freut mich! Es ist wichtiger denn je, abseits der Mainstream-Medien Informationen über die aktuelle Krise zu bekommen. Und wann immer man mit Ärzten, Wirtschaftswissenschaftern, Soziologen, Psychologen usw. spricht - die Mehrheit sieht es differenzierter und kritischer als unsere Politiker, die offenbar all ihre Maßnahmen nur mehr darauf ausgerichtet haben, die Zahl der Infektionen zu senken - völlig ungeachtet der Kollateralschäden, die dabei entstehen.
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@Gurnemanz

"Die Leute reihweise verrecken lassen wie in Italien ..."

Nochmals: Alle sozialmedizinischen Erkenntnisse der letzten Jahrzehnte deuten darauf hin, dass die Zahl der Toten durch solche Ausnahmezustände weit größer sein wird als durch das Corona-Virus. Mit moralisierender Polemik kommen wir jetzt nicht weiter. Wir müssen die Vor- und Nachteile der Maßnahmen abwägen, die uns jetzt als alternativlose Lösung verkauft werden. Und die Nachteile überwiegen die Vorteile um ein Vielfaches. Das Sterben an Corona einzudämmen indem wir das Wahrscheinlichkeit, an anderen Ursachen zu sterben, massiv erhöhen, kann nicht die Lösung sein!

Lesen Sie sich den ersten heutigen Beitrag von mir noch einmal genauer durch. Dort habe ich eingehend erklärt, WARUM diese Regierungsmaßnahmen MEHR Menschen töten werden als das Coronavirus und warum die Zahl der Coronatoten in Italien so hoch ist. Und das ist keine Privatmeinung von mir sondern die Auffassung zahlreicher meiner Ärztekollegen!
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Die Corona-Massenhysterie hat unser Land innerhalb weniger Tage in einen Polizeistaat verwandelt, in dem Politiker darüber entscheiden, wann man die Wohnung verlassen darf, wann man zur Arbeit gehen darf und wieviel Abstand man zu seinen Mitmenschen einhalten muss. Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass sich die Bürger eines Landes mit faschistischer Vergangenheit so bereitwillig diesen autoritären Maßnahmen unterwerfen. Von den von der Bundesregierung prophezeiten 100.000 Toten sind gerade mal 200 übrig geblieben - und auch das nur, wenn man die Statistiken ordentlich frisiert. So ist das immer, wenn man Weltuntergänge ankündigt, die dann nicht stattfinden.

Es ist erschreckend, wie leicht es selbst im 21. Jahrhundert in Österreich möglich ist, mit Ängsten Politik zu machen und diktatorische Methoden einzuführen. Die Psychologie der Massen kommt gänzlich ohne Rationalität aus. Massen reagieren rein emotional und irrational. Es braucht nur noch ein paar Wochen Panikmache und weite Teile der Bevölkerung werden der Totalüberwachung mittels Handy-Apps zustimmen.

Die Kollateralschäden, die wir uns durch unbesonnene und hysterische Politiker eingekauft haben, sind gewaltig: die höchste Arbeitslosigkeit seit dem 2. Weltkrieg, womöglich Tausende Tote, die durch die Belastung ihrer Existenzvernichtung, ihrer Gesundheitssorgen und ihrer sozialen Isolation gestorben sind. Aber die Regierung geht gestärkt aus dieser Krise hervor - noch nie hatte sie mehr Zustimmung. So ist das immer, wenn ein innerer oder äußerer Feind identifiziert wird und die Menschen nach einem starken Mann rufen, der sie vor diesem Feind schützt.
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@Chenier

Tja - die 100.000 Toten waren natürlich genau so aus den Fingern gesogen wie der Weltuntergang am Y2K-Problem zur Jahrtausendwende. Zeigen Sie mir den Epidemiologen, der vor solchen Todeszahlen gewarnt hat! 🙂 Alle wirklichen Experten zu dem Thema warnen vor drastischer Überreaktion und rufen zur Besonnenheit auf. Und zwar deshalb, weil man seit einem halben Jahrhundert weiß, welche katastrophalen Auswirkungen Massenarbeitslosigkeit und soziale Isolation auf die Volksgesundheit haben. Aber die Meinung der breiten Masse wird nicht durch Fachleute bestimmt sondern durch Journalisten. Und für die sind bekanntlich Bad News auch Good News. Die Regierung hat mit ihrer Unbesonnenheit den Tod Tausender hervorgerufen: weil die Herzinfarkte und Schlaganfälle unter sozialer Isolation zunehmen, weil Krebsoperationen und Chemotherapien verschoben, Vorsorgeuntersuchungen ausgesetzt und stationär zu behandelnde Patienten vorzeitig nach Hause entlassen wurden.

Aber der Plan der Regierung ist aufgegangen: Wer den starken Mann spielt, erhält Vertrauensvorschuss und Wählerstimmen. So war's in den 30er-Jahren auch schon. Auch damals haben die Menschen befürwortet, dass wir angesichts eines inneren Feindes die Bürgerrechte abschaffen und eine Diktatur errichten. Und der weit überwiegende Teil der Österreicher hat offenbar NICHTS dazugelernt seither.
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@Christine

"Und Länder, die zunächst einen anderen Weg gehen wollten wie z.B. die Niederlande, Großbritannien oder die USA haben ihre Maßnahmen verändert und laut ORF Online soll das auch bereits in Schweden passieren."

Stimmt nicht! In kaum einem Land hat die Regierung derartig unbesonnen und überzogen reagiert wie in Österreich. Selbst in New York sind die Schulen geöffnet und in Schweden ist die Infektionsrate geringer als in Österreich - und zwar OHNE die Wirtschaft an die Wand zu fahren und Tausende Menschen an den Kollateralschäden der Regierungsmaßnahmen sterben zu lassen.

"Die große Sorge unserer Regierung und auch anderer Regierungen war und ist ja, dass nicht alle Menschen im Spital adäquat versorgt werden können."

Eine Sorge, die weder die Krankenhausbetreiber noch die österreichischen Intensivmediziner geteilt haben, aber leider eine der "offiziellen" Sorgen, die von viel zu vielen unreflektiert nachgeplappert werden.

"damit wir nicht Menschen verlieren, die wir bei optimaler Versorgung hätten reden können."

Im schlimmsten anzunehmende Fall hätten wir, ohne Österreich in einen Polizeistaat zu verwandeln, ein paar besonders schwer erkrankte und multimorbide 90-jährige nicht beatmen können. Das wäre zweifelsfrei tragisch gewesen. Die "Nebenwirkungen" der Regierungsmaßnahmen treffen hingegen Jung und Alt gleichermaßen. Sie werden zu einem Anstieg der Herzinfarkte und Schlaganfälle führen, zu einer Zunahme der Suizidrate und aufgrund verschobener Krebsoperationen und Chemotherapien zu einer Verschlechterung vieler Krankheitsverläufe mit zwangsläufigem Anstieg der Mortalität. Von den katastrophalen wirtschaftlichen Folgeerscheinungen und den durch Massenarbeitslosigkeit mitbedingten Verschlechterungen zahlreicher chronischer Krankheitsverläufe ganz zu schweigen. Arbeitslosigkeit und soziale Isolation gehören zu den wichtigen psychosozialen Risikofaktoren bei einer Fülle körperlicher und psychischer Erkrankungen. Wir wissen seit den 70er-Jahren, dass durch diese Faktoren die Blutdruckwerte ansteigen, die Cortisolwerte, die Cholesterinwerte, das Körpergewicht und die Harnsäurewerte. Es bleibt dabei: Die Zahl der Menschen, die durch die Shutdown gerettet werden konnte, ist weitaus geringer als die Zahl der Menschen, die durch den Shutdown getötet werden.

@toni

"Halten sie Bundeskanzler Kurz wirklich für hysterisch und unbesonnen und für jemand der eine faschistische Diktatur a la long in Österreich errichten möchte??"

Nein - aber es ist unübersehbar, dass Kurz & Co. ihre Vorteile aus dieser Krise ziehen. Die Zustimmung zu dieser Regierung war nie höher. Und dieses Phänomen beobachten wir in allen Ländern, die gleich vorgehen. Wen wundert es also, dass sie gleich vorgehen? 🙂 Wer in Krisenzeiten den starken Mann spielen kann, dem laufen die Massen nach. So war's immer schon.

@Gianni Roccanova

"... der Shutdown inklusive Kontaktverboten mittlerweile unstrittig ist, ebens die Verwendung von Masken ..."

Stimmt nicht - der Shutdown ist hochgradig umstritten. Das entgeht einem nur, wenn man seine Informationen ausschließlich von der gleichgeschalteten österreichischen Medienlandschaft bezieht, der die Regierung im Rahmen der Coronakrise ein millionenschweres Körberlgeld zugesteckt hat. Kaum ein Land hat derartig drastisch reagiert wie Österreich. Und Epidemiologen und Virologen im In- und Ausland sind sich über die Sinnhaftigkeit der Maskenpflicht auch uneins. Und zwar deshalb, weil Schutzmasken zwar die Übertragungswahrscheinlichkeit durch Tröpfcheninfektion reduzieren, jene durch Schmierinfektion hingegen erhöhen. Da symptomlose Virusträger, die den weit überwiegenden Teil der Infizierten ausmachen, ihre Viren aber nur durch Schmierinfektion weiter verbreiten, könnte die Maskenpflicht die Infektionsrate sogar ERHÖHEN. Tatsache ist, dass die österreichische Bundesregierung Millionen von Masken schon vor 3 Wochen angeschafft hat. Nun werden sie eingesetzt - unabhängig davon, ob das nützlich oder schädlich ist. Für die Regierung ist es jedenfalls nützlich, weil sie damit in Sachen Shutdown zurückrudern kann ohne sich völlig lächerlich zu machen.

"Ein Lernprozess findet auf unterschiedlichen Gebieten statt ..."

Das bezweifle ich. Haben wir aus unserer hysterischen Überreaktion bei der BSE-Epidemie etwas gelernt, aus der Vogelgrippe-Hysterie, der Schweinegrippe-Panik usw.? Haben wir aus all den angekündigten und dann doch wieder abgesagten Weltuntergängen der vergangenen Jahrtausende etwas gelernt? Haben wir etwas aus unserer faschistischen Vergangenheit gelernt, wenn wir zur Abwendung einer Erkältungswelle die Abschaffung der Bürgerrechte, die Vernichtung Hunderttausender Arbeitsplätze und die soziale Isolation für Millionen beklatschen, wenn wir eigentlich wissen sollten, dass diese Folgen falscher politsicher Entscheidungen wohl mehr Menschen töten werden als das Coronavirus?
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@Christine

"Im Deutschen Fernsehen wird immer wieder berichtet, dass selbst bei einer überstandenen Krankheit - wenn es ein schwerer Fall war - bleibende Schäden bleiben können und dass das auch junge Menschen treffen kann."

Dieser Satz zeigt mehrere Probleme in der derzeitigen Corona-Diskussion gleichzeitig auf:

1. Das Fernsehen als Informationsquelle: Massenmedien haben ein Interesse daran, schlechte Nachrichten zu verbreiten. Bad news are good news. Praktisch alle Inhalte von Nachrichtensendungen sind negativ, weil mit Negativmeldungen die Aufmerksamkeit der Menschen stärker gebunden werden kann als mit Positivmeldungen. Und um das Binden von Aufmerksamkeit geht es primär den Massenmedien. Je mehr Aufmerksamkeit, desto höher die Einschaltquote (oder die Auflagenhöhe bei Printmedien). Je höher diese, desto höher die Relevanz des Massenmediums und desto höher die Einnahmen. Es wäre weitaus vernünftiger, Fachpublikationen zu lesen. Das ist sogar für mich als Arzt schon derzeit nicht ganz unproblematisch, da die Zahl einschlägiger Publikation in den letzten Monaten drastisch angestiegen ist. Wenn man sich aber die Mühe macht, solche Informationen auszuwerten, stellt sich die Situation weitaus weniger gefährlich dar als beim Konsum von Massenmedien. Die selbe Erfahrung macht man, wenn man mit Ärzten spricht. Die meisten meiner Kollegen (fast alle) können sich nur an den Kopf greifen angesichts der derzeit grassierenden Hysterie, in die seitens der Politiker und der Massenmedien ständig angefeuert wird. Der weit überwiegende Teil der Virologen und Epidemiologen rät zu Besonnenheit und warnt für Überreaktionen seitens der Politik. Von den Massenmedien werden solche beruhigenden Informationen natürlich nur ungern verbreitet.

2. Zu den bleibenden Schäden: JEDE schwere Erkrankung kann bleibende Schäden verursachen. Jeder banale Schnupfen kann zu bleibendem Ausfall des Geruchssinns führen, in schlimmeren Fällen zu Herzmuskelentzündungen oder zu Enzephalitiden. Die derzeitige Datenlage spricht NICHT dafür, dass bei Coronaviren diese Dauerschäden häufiger auftreten als bei anderen Viren, die grippale Infekte auslösen.

3. Zu den jungen Menschen: JEDE Erkrankung kann junge Menschen treffen. Ich kenne einen 17jährigen, der einen Herzinfarkt erlitten hat, und einen 12jährigen, der immer noch an den Folgen eines Schlaganfalles leidet. Solche Meldungen über Einzelfälle sind bestens geeignet, irrationale Ängste zu befeuern, und - wie gesagt - darum geht's den Massenmedien.

Massenmedien und Regierungspolitiker sind die großen Profiteure dieser Pandemie. Erstere erhöhen Einschaltquoten und Auflagenhöhen, zweitere erhalten mediale Präsenz, können sich als Retter in der Not inszenieren, die Lösung anderer Probleme verschieben und die Opposition an den Rand der Bedeutungsloisgkeit drängen. Wen wundert es also, dass sich das Verhalten der Regierungen sich unabhängig von ihrer politischen Verortung nun so ähnelt. Auch die durch Unbesonnenheit ausgelöste Massenarbeitslosigkeit steigert die Macht der Politik, denn je mehr Menschen von staatlichen Almosen abhängig werden, desto größer der Einfluss von Parteien, Funktionären und Kammern.

Gerade jetzt ist es wichtig, einen kühlen Kopf zu bewahren und nicht das für bare Münze zu nehmen, was Politiker und Massenmedien verbreiten. Im Zweifelsfall sollten Sie mit Ihrem Arzt darüber sprechen, aber die haben im Moment alle Hände voll damit zu tun, die bereits jetzt spürbaren Kollateralschäden durch den Shutdown bei ihren Patienten zu behandeln. Nochmals: Angekündigte Welteruntergänge finden nicht statt. Fürchten müssen wir uns nicht vor dem Coronavirus sondern vor den Fehlentscheidungen unserer Politiker.
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@Lohengrin

Hören Sie endlich auf, den Unsinn zum x-ten Male zu wiederholen.

Dieser "Unsinn" wird mittlerweile von weiten Teilen der Fachwelt geteilt, was Ihnen sicherlich entgangen ist. Und diese Teile wachsen jeden Tag weiter. Unter den Mikrobiologen, Virologen und Epidemiologen fordert mittlerweile nur mehr eine rasch schwindende Minderheit einen Shutdown. Mittlerweile wurde in einer prospektiven Studie in Deutschland nachgewiesen, dass die Mortalität an Covid-19 etwa dort liegt, wo sie bei der Influenza liegt - einer Krankheit, die jedes Jahr in Österreich bis zu 4000 Tote fordert und wegen der kein Politiker jemals auf die absurde Idee gekommen wäre, die Wirtschaft an die Wand zu fahren und Tausende von Toten als Kollateralschäden hinzunehmen. Das wussten Sie nicht stimmt's? Macht auch nichts. Aber wenn Sie Dinge nicht wissen, dann sollten Sie aufhören, Unterhaltungen jener zu unterbinden, die davon wissen. Überlassen Sie das Diskutieren jenen, die dazu in der Lage sind und beschränken Sie sich auf die Themen, zu denen Sie etwas beitragen können.

Gehen Sie in irgend ein Polit-Forum, aber lassen Sie dieses Forum in Ruhe.

Ich habe auf Beiträge anderer Forenteilnehmer geantwortet, die sich ebenfalls mit dem Thema beschäftigt haben. Da Sie hier nicht die Rolle des Moderaters haben, können Sie fordern was Sie wollen - mit mehr als einem müden Lächeln werde ich darauf nicht reagieren.

Hier geht es im Zusammenhang mit Corona um die Auswirkungen auf die Musikwelt.

Je eher unsere Politiker wieder vernünftig werden, desto geringer die Auswirkungen auf die Musikwelt. Und nichts anderes fordere ich. Leute wie Sie, die einfach brav das nachplappern, was die politsiche Macht hören will, tragen eine Mitverantwortung an den Kollateralschäden.

Hier geht es im Zusammenhang mit Corona um die Auswirkungen auf die Musikwelt und nicht um Ihre persönliche Interpretation von einseitig ausgewählten Statements von "Virologen" und "Statistikern". Wo kommen diese vielen Virologen auf enmal her?

Das ist falsch! Lesen Sie sich einfach die Diskussionsbeiträge anderer Forenteilnehmer durch. Diese vielen Virologen kommen auch nicht "auf einmal her", sie waren immer schon da und haben auch immer schon das selbe gesagt. Aber Sie wurden in dieser Massenhysterie schlicht überhört, weil die Massenmedien eher auf die Panikmacher gehört haben und die Politiker von dieser Massenhysterie profitieren.

Die sehr interessanten Nachrichten im Tageskommentar zur sehr unterschiedlichen Behandlung von Sängern bei abgesagte Vorstellungen haben wohl bisher niemanden interessiert.......

Auch das ist falsch, wie Ihnen bereits von anderer Seite mitgeteilt wurde.

Ich werde mir von Ihnen NICHT den Mund verbieten lassen. Wenn meine Beiträge Ihrer Kapazitäten überfordern, ist das Ihre Sache. Sie haben hier mehrfach unter Beweis gestellt, dass Sie alle Diskussionen mutwillig beenden, denen Sie nicht folgen können. Dabei haben Sie auch gezeigt, dass Sie offensichtlich keinerlei Manieren haben. Deshalb ist richtig, wenn man Ihre Forderung regelmäßig ignoriert. Sie erinnern mich an Kinder, die beim Spielen immer verlieren und irgendwann das Spiel der anderen zu stören versuchen.

Sie haben nun mehrfach unter Beweis gestellt, dass Sie in solchen Krisensituationen nicht in der Lage sind, kritisch zu denken. Leute wie Sie, denen diese Fähigkeit und die entsprechende Fachkenntnis fehlt, neigen dazu, mit den Wölfen zu heulen und brav das zu reproduzieren, was Massenmedien vorgeben. Sie hätten vor 80 Jahren exakt das selbe gemacht. Auch damals hätten Sie jene, die gegen den Strom schwommen, einfach niedergebrüllt. Aber bei mir wird Ihnen das nicht gelingen!
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@rapidwien
@lohengrin2

Beschäftigen Sie sich mit der Meinung führender Experten auf dem Gebiet der Virologie und Epidemiologie! Vielleicht sind Sie dann in der Lage, Ihren Horizont zu erweitern und müssen dann nicht mehr das glauben, was Ihnen der ORF oder die Kronenzeitung zu dem Thema vorgeben. Hier die Namen:

Prof. DDr. Martin Haditsch (Virologe, Mikrobiologie und Epidemiologe)
Prof. Dr. John Ioannidis (Infektionsexperte an der Standford Univeristy)
Prof. Dr. Hendrik Streek (Virologe)
Prof. Dr. Sucharit Bkhakdi (Epidemiologe und Infektiologe)
Prof. Dr. Karin Mölling (Virologin)
Prof. Dr. Stefan Hockertz (Immunologe)
Prof. Dr. Carsten Scheller (Virologe)

"... anderes realistisches Bild ..."

Ich bezweifle stark, dass Sie besser in der Lage sind, einzuschätzen, was realistisch ist, als die angeführten Experten. Prof. Dr. John Ioannidis ist beispielsweise der weltweit meistzitierte Experte auf dem Gebiet der Virologie.

"Dass Sie permanent darauf hingesiwesen werden, wie entbehrlich Ihre Ausritte sind, haben Sie offensichtlich nicht einmal bemerkt."

Wie gesagt: Es steht Ihnen frei, meine Beiträge NICHT zu lesen. Im Gegensatz zu Ihnen schreibe ich hier niemandem vor, was er zu lesen und zu schreiben hat. Und außer Ihnen beiden hat sich auch noch niemand über meine Beiträge aufgeregt.

"... seinen KritikerInnen den Mund verbieten will."

Ich verbiete niemanden den Mund - Lohengrin2 fordert ständig die Diskussionsteilnehmer auf, etwas NICHT zu schreiben. Ich hingegen fordere sachliche Gegenargumente, die mir aber keiner von Ihnen beiden jemals liefern konnte.

Eine Entwicklung, die die höchste Massenarbeitslosigkeit seit dem 2. Weltkrieg gefordert hat, die Bürger- und Menschenrechte in unserem Land ausgesetzt hat und aufgrund verschobener Therapien und sozialer Isolation womöglich den Tod Tausender herbeiführen wird, darf man als mündiger Bürger mit entsprechender Sachkenntnis nicht verharmlosen. Wenn Sie anderer Meinung sind, ist das Ihr gutes Recht. Das Recht, mir meine Meinung oder deren Äußerung zu verbieten, haben Sie allerdings nicht! Auch dann nicht, wenn ich mich weiter mit dem Thema befasse als mit der Frage, welches Opernhaus wann wieder aufsperrt.
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"Im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gibt es nun einmal zwei verschiedene Zugänge und es wird erst die Zeit nach Überwindung der Krise zeigen, welche Meinung die richtige ist."

Genau so ist es! Ich sehe mit großer Gelassenheit der Zukunft entgegen und bin davon überzeugt, dass bald viel mehr Menschen verstehen werden, welcher Massenhysterie wir aufgesessen sind. Bis jetzt haben sich ausnahmslos alle meine Prognosen in Sachen Corona-Pandemie bewahrheitet.

Wer auch immer fordert, bei einem derartig relevanten Thema nur eine Meinung zuzulassen und die Verbreitung anderer Meinungen zu unterbinden, liegt automatisch falsch.

Alcindo und Alberich zeigen hier Diskussionskultur - Lohengrin und Rapidwien zeigen, wie man NICHT diskutieren kann. Danke den ersten beiden!
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Es ist schon erstaunlich, wie Lohengrin2 immer noch versucht, mangelnde Sachkenntnis durch autoritäres Gehabe, freche Sprüche und billige Polemik zu ersetzen.

"Jeder und jede kann glauben, wem er/sie glauben will, aber wer Veratwortung hat, MUSS im Interesse der Menschen handeln. "

Lohengrin hat es wohl immer noch nicht verstanden, dass man NICHT im Interesse der Menschen handelt, wenn man sie sozial isoliert, ihnen die Bürgerrechte nimmt und in die Arbeitslosigkeit treibt. Denn das stellt Gesundheitsrisiken dar, die jene durch das Coronavirus um ein Vielfaches übersteigen und Alt und Jung gleichermaßen bedrohen. Jeder, der davon eine Ahnung hat, wird ihm das bestätigen. Er (sie?) kann ruhig weiter unreflektiert und undifferenziert das reproduzieren, was er aus den Massenmedien erfahren hat und die Politiker hören wollen. In solchen Zeiten gibt es immer Menschen, die lieber dem starken Mann blind folgen und die kritisch Denkenden denuzieren. Meist behaupten solche Menschen dann, wenn sich die Wolken wieder gelichtet haben, immer schon kritsich gewesen zu sein und Widerstand gleistet zu haben. So war es immer - und so wird es immer bleiben. Das ist traurig, aber es wird sich wohl nicht ändern lassen.

Und Rapidwien glaubt allen Ernstes, dass der Staat in der Lage sein könnte, die finanziellen Schäden zu kompensieren, die man den Bürgern zugemutet hat - als wäre der Staat nicht darauf angewiesen, Geld vom Steuerzahler zu erhalten. Aber dieses Geld wird ausbleiben, wenn man die Wirtschaft an die Wand fährt. So wie die Finanzierung unseres Gesundheitswesens auf der Kippe steht, wenn wir eine wirtschaftliche Rezession ohne jede Notwendigkeit herbeigeführt haben - auch das ein Gesundheitsrisiko für Jung und Alt gleichermaßen, das langfristig wesentlich mehr Probleme bringen wird als das Coronavirus. Und die Einbußen an Menschenrechten und Lebensqualität wird der Staat mit all seinen Geldgeschenken auch nicht kompensieren können.

@fotoloft

Danke für Ihre sachlichen Kommentare, aber ich fürchte, dass vernünftige Argumente nicht ziehen werden. Gustave Le Bon hat in "Psychologie der Massen" eindrucksvoll dargestellt, dass Massen nicht rational denken. Sie reagieren auf Bilder (wie die von Massengräber, die es angeblich nur wegen der Coronakrise gibt), auf den Zuruf starker Führer und auf sich rasant ausbreitende Legenden. Sie sind unfähig, aus den Erfahrungen der Vergangenheit zu lernen. Nicht vom Hirn sondern vom Bauch werden sie gelenkt. Man kann noch so deutlich mit Logik und Mathematik beweisen, dass sie falsch liegen - eine einzige Ansprache einer ihrer Führerpersönlichkeiten reicht aus, um all die dargelegten Beweise wieder zu vergessen. So war es immer, und so wird es immer bleiben. Ein Blick in die Geschichte unseres Landes wird Ihnen das bestätigen.
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Wie gesagt - mit Polemik werden Sie Sachlichkeit nur vordergründig aufwiegen können. Menschenverachtend ist für mich ein Verhalten, mit dem man völlig unkritisch in Kauf nimmt, dass an den Kollateralschäden MEHR Menschen sterben als am Coronavirus. Die Studien und Statistiken zu dem Thema werde ich jetzt sicher nicht noch einmal anführen, denn an der Wahrheit sind Sie offenbar gar nicht interessiert. Die könnte nämlich dazu führen, dass Sie Ihre Haltung überdenken müssten. Ich kann nicht moralisch argumentieren und behaupten, mir wäre das Überleben von 80jährigen wichtig, wenn ich Regierungsmaßnahmen befürworte, die die Suizide, die Herzinfarkte, die Schlaganfälle und die Krebserkrankungen in die Höhe treiben und in Summe mehr Menschen töten als das Coronavirus. So kann ich mich nur verhalten, wenn ich brav das glaube, was man mir vorgibt und die Meinung der wirklichen Experten zu dem Thema in den Wind schlage.

Aber ich ertappe mich gerade wieder dabei zu versuchen, Ihnen sachlich auseinander zu legen, was Sie gar nicht verstehen WOLLEN.

Und meine Diktion dürfen Sie erst dann kritisieren, wenn Sie selbst bereit sind, sich an die primitivsten Regeln des Umganges mit anderen zu halten. Dazu aber haben Sie sich bisher außerstande gezeigt und wurden deshalb auch schon oft genug von anderen zur Ordnung gerufen.
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Auch wenn Sie noch hundert Mal das Gegenteil behaupten - der Großteil der Virologen, Infektiologen und Epidemiologen hält die Maßnahmen eines Shutdowns für FALSCH. Sie verwechseln die Meinung von Politikern mit denen der Fachleute. Schlimmer noch: Sie weigern sich aus Prinzip, diesen Unterschied wahrzunehmen. Die bedeutendsten Vertreter unter den Experten nochmals aufzuzählen, unterlasse ich - es bringt ohnehin nichts bei Ihnen.

Außerdem ist es falsch, mir zu unterstellen, ich würde andere Meinungen nicht gelten lassen. SIE waren es doch, der gefordert hat, solche Diskussionen einzustellen und nach dem Moderator gerufen hat, der solche Auseinandersetzung abzustellen habe, während ich vorgeschlagen habe, sachlich zu argumentieren. Schon vergessen?

Ihr letzter Satz ist wieder jene billige Polemik, der man mit sachlicher Information nicht begegnen kann - zumindest nich bei Ihnen.

Übrigens: Ich bleibe gesund, wenn ich Kontakte zu meinen Mitmenschen pflege, meiner Arbeit nachgehe, an die Frische luft gehe und Sport treibe. Wenn Sie es für gesund halten, sich zu Hause zu isolieren, ihren Arbeitsplatz zu verlieren und körperlich inaktiv zu werden, sei Ihnen das ungenommen. Aber berufen Sie sich bitte nicht auf die medizinische Wissenschaft, von der Sie offensichtlich keine Ahnung haben. Und enthalteten Sie sich solcher Empfehlungen anderen gegenüber, so lange nicht nachgewiesen werden kann, dass das für deren Gesundheit einen Nutzen hätte. Es gibt ganz einfach keine seriöse wissenschaftliche Evidenz für die Behauptung, ein kompletter Shutdown wäre der gezielten Isolation von Risikogruppen überlegen. Andererseits gibt es seit über 50 Jahren Tausende von sozialmedizinischen Untersuchungen, die die dramatischen Folgen von Arbeitsplatzverlusten, Existenzängsten, Gesundheitssorgen, sozialer Isolation usw. deutlich belegen. Von den wirtschaftlichen und kulturellen Nebenwirkungen dieser Maßnahmen wollen wir gar nicht reden.
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Von einer massenpsychologischen Bibel war ja auch keine Rede. So wie die Kernaussagen aus der Traumdeutung bis heute als zutreffend betrachtet werden, verhält es sich auch mit den Kernaussagen aus "Psychologie der Massen" - ungeachtet der Fehler beider Werke, die im Detail liegen. Am wichtigsten ist sicher die Erkenntnis, dass Massen noch seltener rational handeln als Individuen. Und dass Individuen eher durch unbewusste als durch bewusste und damit rational nachvollziehbare Motive geleitet werden, ist wiederums Freuds Hauptaussage. Die Erfahrungen mit den totalitären Systemen und den damit verbundenen massenpsychologischen Phänomenen im 20. Jahrhundert sollten allerdings keinen Zweifel daran aufkommen lassen, dass bei Massenphänomenen wie der gegenwärtigen Corona-Hysterie Skepsis angebracht wäre statt blindem Gehorsam gegenüber politischen Mächten, dass man eher auf Experten hören sollte als auf Journalisten und dass die Wahrheit sich nicht mit der Meinung der Massen deckt. Nichts anders sagt übrigens auch Canetti in "Masse und Macht" - ein Buch, das es angesichts seiner schonungslosen Kritik am Islam heute wohl kaum durch die politisch korrekten Zensurabteilungen unserer Verlage geschafft hätte.
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Selbst auf die Gefahr hin, dass auch dieser Thread wieder geschlossen wird, wenn ich meine Meinung darstelle, werde ich mich nochmals zu Wort melden. Alle - außer Lohengrin2 - haben längst erkannt, wie lächerlich es ist, immer wieder unter fadenscheinigen Gründen Diskussionen abzuwürgen, die zu Kontroversen führen könnten.

Auch ich glaube, dass die Coronakrise noch zu viel größeren Verwerfungen führen wird, als wir uns derzeit ausmalen können. Und gerade DESHALB ist es wichtig, dass wir uns das Diskutieren über solche Themen nicht verbieten lassen. Erst recht nicht, wenn eine Regierung blinden Gehorsam einfordert und mit überschießender Polizeigewalt die Unterwerfung der Bürger unter ihre Maßnahmen exekutiert.

Den Beiträgen von Alberich muss ich voll inhaltlich zustimmen. Auch die anderen Diskussionsteilnehmer (außer Lohengrin2) sind offenbar in der Lage, seriös und respektvoll über dieses Thema zu diskutieren. Deshalb erstaunt es mich immer wieder, wie schnell solche Auseinandersetzungen abgetötet werden. Auch ich wundere mich über die Jubelbekundungen und die wachsende Zustimmung zu einer Regierung, die meiner Meinung nach völlig falsch gehandelt und dabei in Kauf genommen hat, dass Hunderttausende Arbeitsplätze vernichtet werden, Zehntausende Firmen in Konkurs gehen und Tausende Menschen an den Kollateralschäden dieser Regierungsmaßen versterben werden. Das ganze lässt sich am ehesten massenpsychologisch verstehen. In Zeiten innerer oder äußerer Gefahr, waren immer schon die "starken Männer" gefragt. Vor 80 Jahren war das so und heute ist es nicht anders. Bei realer Gefahr ist es so und bei eingebildeter Gefahr ist es nicht anders.

@Lohengrin2

"... nur bringen sogenannte "Diskussionen" mit ideologisch einseitigen Teilnehmern ..."

Nochmals - ich wiederhole, was man Ihnen nun schon oft genug gesagt hat: Alle (außer Ihnen) wollen hier über dieses Thema diskutieren. Alle (außer Ihnen) halten es aus, sich auch mit Meinungen außereinander zu setzen, die nicht der ihren entspricht. Bei niemandem (außer Ihnen) handelt es daher um einen "ideologisch einseitigen Teilnehmer". Und jeder (außer Ihnen) versteht, dass man Diskussionen, an denen man nicht interessiert ist, auch ganz leicht aus dem Weg gehen kann. Bei Diskussionen wie diesen irrt nur derjenige (also Sie), der das Diskutieren verbieten will.
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Amfortas, welche Maßnahmen hätte die Regierung in Österreich setzen sollen?

Die Regierung hätte die Maßnahmen setzen sollen, die nachweislich die Ausbreitung von Viren, die grippale Infekte auslösen, einschränken und verlangsamen, ohne dabei Maßnahmen zu setzen, die die Gesundheit der Bürger, deren Freiheit und deren wirtschafliche Existenz gefährden.

Konkret heißt das, dass die Regierung dazu aufrufen hätte sollen, Risikogruppen gezielt zu schützen und ggf. auch zu isolieren. Das hätte auf freiwilliger Basis geschehen sollen, da es in der Freiheit jedes einzelnen Menschen liegt, sich selbst zu schädigen, medizinisch sinnvolle Maßnahmen zu verweigern und sich nicht behandeln zu lassen. Darüber hinaus hätte die Regierung dazu auffordern sollen, sinnvolle Hygienemaßnahmen einzuhalten, wie z. B. Händeschütteln zu vermeiden, auf regelmäßiges Händewaschen zu achten usw. Eventuell wäre auch ein vorübergehendes Verbot gefährdender Großveranstaltungen sinnvoll gewesen. Die Regierung hätte besonnen und sachlich handeln müssen, auf dem Boden verfügbarer Daten und nicht am Gängelband der Massenmedien. Es hätte auch eine ethische Diskussion darüber gebraucht, ob man alten Menschen Gutes tut, indem man sie von ihren Liebsten isoliert und ihnen quasi als Ersatz zusichert, sie könnten im Falle schwerer Krankheit an ein Beatmungsgerät angeschlossen werden.

Abgesehen von den Risikogruppen hätte der Rest der Bevölkerung NICHT unter Hausarrest gestellt werden dürfen und die Bürger- und Menschenrechte hätten NICHT eingeschränkt werden dürfen. Wie mehrfach betont, führt soziale Isolation, Existenzangst und Arbeitslosigkeit nämlich zu einer deutlichen Verschlechterung der Gesundheit, zu einem Anstieg der Mortalität und einer Verkürzung der Lebenserwartung. Außerdem beeinträchtigt sie die Lebensqualität von Millionen in unserem Land, gefährdet das schulische Fortkommen und damit die Berufschancen unserer Kinder und legt das kulturelle und gesellschaftliche Leben lahm. Man kann eine Gesellschaft nicht retten, indem man sie abschafft.

Die wirklich sinnvollen Maßnahmen wurden in den meisten Ländern seitens der Regierungen vorgeschlagen und überall dort sinkt dadurch auch die Infektionsrate. Dass ein kompletter Shutdown darüber hinaus die Eindämmung der Ausbreitung weiter verlangsamt, wird von den meisten Experten bezweifelt. Dass ein mit polizeistaatlichen Methoden exekutierter Shutdown irgendwas Sinnvolles bewirkt, darf ebenso bezweifelt werden. Die Behauptung, ohne einen Shutdown wäre unser Gesundheitswesen an sein Limit gekommen, ist angesichts der fünf Mal höheren Anzahl an Intensivbetten als in Italien völlig absurd. Nicht einmal in der Lombardei ist die gesundheitliche Versorgung zusammengebrochen. Das sei auch denen gesagt, die uns ständig den Eindruck vermitteln wollen, in der Lombardei müsse man Pestgruben ausheben und verrottende Leichen würden an den Straßenrändern liegen. Wenn wir von der Lombardei und der Corona-Situation dort sprechen, sprechen wir in Wahrheit immer nur über die Situation in zwei Krankenhäusern, die aufgrund medialer Panikmache mit Patienten überschwemmt worden waren. Und wir sprechen von Corona-Toten in der Lombardei, die zum weit überweigenden Teil an anderen Ursachen als Covid-19 verstorben sind - zum Großteil an den Folgen, an denen auch die Österreicher nun erkranken und sterben werden.

Selbst wenn sich die Maßnahmen in Schweden nur graduell unterscheiden, sind diese Unterschiede derartig groß, dass man mit den befürchteten Kollateralschäden in Schweden weiter weniger zu rechnen hat als in Österreich. Schweden hat die Wirtschaft nicht an die Wand gefahren, keine neue Massenarbeitslosigkeit provoziert und die Bevölkerung nicht in Panik versetzt. Dass es in Schweden (und anderen Ländern, auf die die österreichische Regierung gern mit Fingern zeigt) vorübergehend mehr Infizierte und Tote gibt, ist nur selbstverständlich. Je schneller sich eine Infektion ausbreitet, desto mehr Infektionen und Tote gibt es innerhalb eines gewissen Zeitraumes. Auf längere Zeit gleicht sich das aber zwangsläufig wieder aus, weil auch in Österreich niemand ernsthaft glauben wird, wir könnten die Zahl der gesamten Infizierten durch einen Shutdown kleinhalten oder gar das Virus ausrotten. Der Shutdown wurde immer damit gerechtfertigt, dass andernfalls Österreichs Krankenhäuser überfordert sein könnten, was - wie gesagt - ein Ammenmärchen ist.
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Das hieße, alle Menschen über 65 und dazu Diabtiker, Herz-Kreislauferkrankte, Immunschwäche-Patienten etc hätten sich "freiwillig" in Isolation begeben sollen oder unterschreiben, dass sie, wenn nicht, auf jede Behandlung verzichten und ohne Aufsehen zu Hause verrecken ?

Sie haben offenbar nicht verstanden, was ich meine! Es wäre besser, Risikogruppen gezielt zu isolieren, als durch Ausgangssperren ALLE zu isolieren, wie man das in Österreich macht. Vom Verzicht auf Behandlung und vom Verrecken zu Hause war keine Rede und ich verbitte mir derartige Unterstellungen! Ich werte das mal als billige Polemik, weil sachliche Argumente offenbar fehlen. Auch das "Wirtschaft gegen Menschenleben" ist lächerliche Polemik, als hätten Gesundheits- und Wirtschaftspolitik nichts miteinander zu tun. Wenn wir die Wirtschaft an die Wand fahren und bedeutend weniger Sozialversicherungs- bzw. Krankenkassenbeiträge eingezahlt werden können - wo wird man das wohl am ehesten spüren? Drei Mal dürfen Sie raten!

Was daran soll unethisch sein, wenn wir gezielt jene schützen, die wirklich gefährdet sind und andererseits jene in Ruhe lassen, die nicht gefährdet sind? Nur 0,8 % aller an Covid-19 Verstorbenen hatten keine schweren und chronischen Vorerkrankungen.

Auch Ihnen sei gesagt: Wenn Sie eine Diskussoin nicht führen wollen, steht es Ihnen frei, sich nicht daran zu beteiligen. Sprech- und Denkverbote waren bei der Lösung von Problemen noch nie hilfreich.
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@Lohengrin

"Unter Beachtung der vom Herausgeber erbetenen Nicht-Polemik erlaube ich mit hier die Frage, was Amfortas berechtigt, die "gezielte Isolation von Risikogruppen" zu fordern."

Ok - also nochmals und ganz simpel formuliert: Was ist besser? ALLE Menschen in Österreich sozial zu isolieren (wie wir es beim Shutdown getan haben) oder nur jene aufzufordern, zu Hause zu bleiben, die einem speziellen gesundheitlichen Risiko unterliegen? Und was ist besser? Alle österreichischen Bürger zu verpflichten, zu Hause zu bleiben, oder - wie von mir und vielen Medizinethikern gefordert - das Recht auf Freiwilligkeit auch jenen wieder zurück zu geben, die durch Covid-19 wirklich gefährdet sind?

"Es ist dies das weitaus Menschenverachtendste was dieser Forist je von sich gegeben hat."

Sie, die so häufig anderen unterstellt, nicht sinnerfassend lesen zu können, sollten sich jetzt mal selbst an der Nase nehmen und sich die Frage stellen, ob Sie hier etwas nicht verstehen wollen oder nicht verstehen können. Ich vermutete lange ersteres, bin mir jetzt aber gar nicht mehr so sicher.

"Amfortas, schweigen Sie endlich und missbrauchen Ihr angebliches "Wissen" nicht für Ihre Allmachtsfantasien!"

Sie rufen so gerne nach dem Moderator, haben aber offenbar nicht verstanden, dass auch Sie dazu aufgefordert worden sind, endlich Ihre lächerliche Polemik einzustellen, auf die hier niemand scharf ist und die auch keinerlei konstruktiven Beitrag zur Diskussion leistet. Sie können mir noch 100 Mal den Mund verbieten, ich werde sicher NICHT schweigen. Stattdessen empfehle auch ich Ihnen - so wie viele andere Diskussionsteilnehmer - sich einfach herauszuhalten, wenn die Diskussion für Sie so untertgräglich ist. Sie verhalten sich wie jemand, der sich über das Radioprogramm maßlos ärgert, aber nicht auf die Idee kommt, das Radio auszuschalten oder den Sender zu wechseln.

@Christine

"Die Schulen sind offen, aber nur wenige Eltern schicken die Kinder hin. Warum?"

weil kein regulärer Unterricht stattfindet und weil sicher viele Eltern durch die Panikmache der Massenmedien verunsichert sind

"Die Museen könnten im Mai öffnen, die Bundesmuseen tun es nicht. Warum?"

Das vermag ich nicht zu beantworten. Ich glaube aber, dass diese Entscheidungen, wie alle Entscheidungen unserer Bundesregierung im Zusammenhang mit Covid-19, nicht nach wissenschaftlichen sondern nach politischen Kriterien getroffen werden. In Zeiten echter oder vermeintlicher Gefahr rufen die Menschen nach einem "starken Mann". Kurz, Nehammer und Anschober sind bereit, diese Rolle zu spielen - mit Erfolg, wie man den Meinungsumfragen nach schließen kann. Ausbaden muss die Machterweiterung unserer Regierung letztlich aber der einfache Bürger, der womöglich wieder einmal viel zu spät bemerken wird, welches Spiel man mit ihm gespielt hat.

"Ich bin neugierig, wer in die Oper gehen wird wenn sie im September geöffnet werden sollte."

Ich mit Sicherheit!

@Gianni Roccanova

"Gerade ist in meinem Bekanntenkreis ..."

Es tut mir leid für Sie, Ihre Bekannte und deren Freunde und Angehörige. Wenn wir vernünftige Lösungen in der Covid-19-Krise finden wollen, müssen wir sachlich und evidenzbasiert handeln. Die Massenmedien mit ihren Bildern von angeblich neuen Massengräber in New York oder Schildungerungen wie Ihre mögen uns emotional ansprechen und erreichen, aber Sie stehen einer sachlichen Diskussion oft eher im Weg. Menschen reagieren eher auf Einzelschicksale als auf das Schicksal ganzer Gruppen. Menschen handeln weit häufiger emotional motiviert als rational motiviert - also eher bauchgesteuert als hirngesteuert. Und Menschen werden durch Bilder und plastische Schilderungen von Einzelereignissen weitaus stärker beeinflusst als durch Statistiken, Daten und Fakten. Aber wir haben keine andere Chance, als uns an Statistiken, Daten und Fakten zu orientieren, wenn wir eine vernünftige Lösung finden wollen. Und diese Statistiken, Daten und Fakten sprechen eindeutig GEGEN die Maßnahmen, die uns die Regierung seit Wochen aufs Auge drückt.

Wenn Sie aber wollen, kann ich Ihnen vorsichtig und unter Beachtung meiner Schweigepflicht auch ein einige Patientenchicksale aus meiner eigenen Praxis schildern, die durch die hysterische Reaktion unserer Regierung und den Shutdown verursacht wurden: Einer meiner Patienten steht mit Mitte 50 vor dem Scherbenhaufen seiner Existenz, die die Regierung mit einem Handstreich vernichtet hat. Und da er beruflich keine Chance auf einen Wiedereinstieg hat, ist er nun ernsthaft suizidgefährdet und musste in eine geschlossene Psychiatrie eingewiesen werden. Noch kann keiner der behandelnde Psychiater ausschließen, dass er sich nicht in nächster Zeit das Leben nehmen wird aufgrund völliger Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit. Ein anderer meiner Patienten hatte ein jahrzehntelanges Alkoholproblem, das er mit viel Engagment und Stärke vor einigen Jahren in den Griff bekommen hat. Dieser Patient hat aus Angst und weil er die Isolation durch die Ausgangssperre nicht aushalten konnte in den vergangenen Wochen wieder zu trinken begonnen und muss seinen Weg nun wieder von vorne beginnen, diesmal allerdings unter wesentlich schlechteren Voraussetzungen. Ich könnte Ihnen Dutzende oder Hunderte ähnlicher Schicksale schildern, mit denen ich Tag für Tag in meiner Praxis konfrontiert bin. Von all dem liest und hört man nichts in den Medien. Da findet nur Lobhudelei statt - immerhin hat die Regierung die Presseförderung um einen zweistelligen Millionenbetrag erhöht. Ich bleibe dabei und alle sozialmedizinischen Studien belegen es: Die Maßnahmen unserer Regierung werden WESENTLICH mehr Menschen töten als das Coronavirus.

"Ich erinnere mich gut an HIV in den 1980ern und den Märchen, die damals geglaubt und/oder erzählt wurden"

Dann erinnern Sie sich sicher auch an viele andere angekündigte Weltuntergänge, die sich im Nachhinein als lächerliche Zeitungsenten herausgestellt haben: das Waldsterben, das man zu einer Zeit wahrzunehmen glaubte, als die Waldfläche in ganz Europa zunahm; den Atomkrieg, den Ronald Reagan angeblich anzetteln wollte; das Y2K-Problem zur Jahrtausendwende ... Und auch die Prognosen der frühen 80er-Jahre in Sachen HIV haben sich weitgehend als falsch herausgestellt: Man hat geglaubt, das Virus würde irgendwann mutieren und dann per Tröpfcheninfektion übertragbar werden, man hat von Milliardenn von Toten durch HIV gewarnt - können Sie sich noch erinnern?

"... erwarte ich, dass sie sich freiwillig zum Dienst in Italien, Spanien, USA oder Ecuador melden."

Die medizinische Versorgung in Österreich ist so prekär wie seit Mitte der 40er-Jahre nicht mehr. Ganze Krankenhausabteilungen wurden geschlossen, Krebsoperationen und Chemotherapien verschoben, Vorsorgeuntersuchungen ausgesetzt und Arztpraxen geschlossen. Das Gesundheitsministerium prophezeite überall einen Massenansturm an Corona-Patienten. Aber die Prognosen dieser Regierung haben sich bisher ausnahmslos als falsch herausgestellt. Was unser Land derzeit sicher NICHT braucht ist eine weitere Belastung des Gesundheitsystems durch Ärzte und Pfleger, die das Land verlassen. Bereits jetzt sind viele Angehörige aus Gesundheitsberufen mit den Kollateralschäden des Shutdowns befasst und überfordert.

@ac

Vielen Dank für Ihren Beistand und ihre mahnenden Worte. Es freut mich auch, dass diese Diskussion trotz der Forderung von Lohengrin2 nicht abgewürgt wird. Wer anderen Menschen das Reden verbieten will, liegt IMMER falsch und sollte deshalb nicht ernst genommen werden.
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Die Kritik jener, die die Provokationen und Beschimpfungen von Lohengrin satt haben, stört Sie offenbar. Gleichzeitig habe ich von Ihrer Seite noch keine kritische Zeile über die unsachlichen und kontraproduktiven Bemerkungen von Lohengrin gelesen. Dass meine eigenen Ausführungen fundiert waren, bestreiten Sie einfach - und zwar ohne jede eigene Sachkenntnis oder ohne bisher zugegeben zu haben, dass Sie einiges aus dem bisher zum Thema Geschriebenen ganz offensichtlich falsch aufgefasst haben oder falsch auffassen wollten. Auch das Zitiieren von wissenschaftlich seriösen Quellen, die ganz leicht überprüfbar wären, hindert Sie offenbar nicht daran, brav weiterhin das zu glauben, was Sie glauben wollen. Warum auch nicht - wenn die Mächtigen das so sagen und die Medien das reproduzieren, wird es wohl stimmt - oder? 🙂 War ja immer so.

"gibt sie nicht klein bei und will auch noch recht behalten"

Darum geht es nicht! Lohengrin will nicht nur recht behalten, Sie fordert vehement ein Verbot von Diskussion und wo sie dabei bei den Moderatoren auf Granit beißt, zieht sie die Diskussion durch Unsachlichkeit derartig ins Niveaulose, bis den Moderatoren nichts anderes übrig bleibt, als die Diskussion zu beenden. Solches Verhalten ist eines erwachsenen Menschen unwürdig. Mir würde nie einfallen, Menschen ihre Sachkenntnis abzusprechen auf Gebieten, von denen ich nichts verstehe. Ob Schwarzkopf oder Janowitz die "Vier letzten Lieder" besser gesungen hat, weiß Lohengrin sicher besser als ich. Ich verfüge nicht über die Arroganz, aus reiner Rechthaberei ihr auf solchen Themen zu kontern oder gar zu fordern, ihre Meinung zu verbieten. Lohengrin aber spricht mir und Hunderten Experten die Kompetenz ab und behauptet als Laie, wir wüssten auf unserem ureigenen Fachgebiet etwas nicht. Dabei beruft sie sich auf Massenmedien. In Wahrheit geht es hier um Manieren, die man hat oder nicht hat. Und zu guten Manieren gehört es auch dazu, über ein Thema auch dann SACHLICH diskutieren zu können, wenn man NICHT einer Meinung ist. Lohengrin aber hat keine Manieren, deshabl pöbelt sie ständig und immer wenn sie merkt, dass sie argumentatorisch nichts zu bieten hat, will sie anderen den Mund verbieten.

Und wir (imanuel, Michta, chenier, alcino, HansLick, ich usw.) werden uns das nicht bieten lassen! Weder hier noch sonst wo.
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Kritisches Denken war nie die Sache der Massen. Massen plappern meist das nach, was sie in Zeitungen lesen oder im Fernsehen sehen - vor allem dann, wenn man es geschafft hat, Ängste zu verbreiten. Und dass Panikmache ein Ziel unserer Bundesregierung war, ist mittlerweile ja durch Gesprächsprotkolle ausreichend bewiesen. Nur der Seitenhieb gegen die Virologen von Castorf stört mich. Denn der weit überwiegende Teil der Virologen sagt seit Monaten etwas anderes als unsere Politiker und Journalisten und warnt vor überzogenen Regierungsmaßnahmen, die am Ende weitaus mehr Menschen töten als das Virus.
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Sie verwechseln die Fachdiskussion mit dem, was uns die Massenmedien vorgeben. Die bedutendsten Virologen unserer Zeit, z. B. Prof. John Ioannidis oder Prof. Sucharit Bhakdi, warnen seit Monaten vor Panikmache und überzogenen Maßnahmen. Praktisch alle Sozialmediziner verweisen darüber hinaus auf die schwerwiegenden Kollateralschäden, die durch Shutdowns und Social Distancing hervorgerufen werden. Es gibt mittlerweile Hunderte wissenschafltiche Publikationen, die den Schluss nahelegen, dass die Befürchtungen im Zusammenhang mit Covid-19 durchwegs überzogen waren. In Fernsehtalkshows kommen natürlich vorwiegend jene zu Wort, die genau das sagen, was die Massenmedien hören wollen. Die Sendung von Markus Lanz wird man wohl hoffentlich nicht nützen, um sich seriös über dieses Thema zu informieren. Denn Massenmedien profitieren vor allem von "Bad News".

Mittlerweile ist klar, dass in Österreich, Deutschland und der Schweiz die Zahl der Neuinfektionen drei Tage VOR Beginn des Shutdowns zurückgegangen sind. Damit ist endgültig bewiesen, dass der Shutdown NICHT der Grund dafür sein kann, dass die Infektionsrate deutlich zurück geht. Sie geht übrigens ja auch dort zurück, wo die Regierungen der Bevölkerung keinen Shutdown zugemutet haben. Der Shutdown ist andererseits aber unzweifelhaft der Grund dafür, dass allein in Österreich Hunderttausende ihre Arbeit verloren haben und nun vor den Trümmern ihrer Existenz stehen. Das Corona-Thema wird in absehbarer Zeit so aus den Medien verschwinden, wie all die anderen angekündigten und dann wieder abgesagten Weltuntergänge der vergangenen Jahrzehnte. Oder lesen Sie heute noch Berichte über das angebliche Waldsterben, das Ozonloch, das Y2K-Problem oder den Rinderwahnsinn?

Auf all Ihre Fragen weiß weder ich noch sonst irgendjemand eine Antwort. Wie man Theaterproben abhalten will, wenn man einen Meter Abstand zu seinen Mitmenschen einhalten soll, weiß niemand zu beantworten. All diese Maßnahmen sind unüberlegt und wenig sinnvoll. Mehr noch: Sie sind lächerlich. Sie werden dann verschwinden, wenn die Menschen keine Lust mehr haben, sich Angst einjagen zu lassen, die entsprechenden Zeitungsberichte nicht mehr lesen und die Sondersendungen im Fernsehen nicht mehr anschauen wollen. Vorgestern wurde durch einen Whistle-Blower aus der Taskforce der Bundesregierung bekannt, dass die Regierung ganz bewusst durch die Verbreitung falscher Zahlen und Rechenmodelle Panik verbreiten wollte. Ob das denjenigen hilft, die sich in Panik versetzen ließen, muss leider bezweifelt werden. Vor 4 Wochen hielten nur 10 % der Österreicher die Maßnahmen unserer Regierung für überzogen, mittlerweile sind es 30 % - Tendenz stark steigend.
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Seit zwei Monaten versuche ich auch in diesem Forum das zu vermitteln, was Prof. Sucharit in der vergangenen Woche detailliert und sachlich fundiert auf ServusTV dargelegt hat. Wie sehr ich dafür von manchen Besserwissern ohne jede Sachkenntnis angefeindet wurde, weiß jeder, der dieses Forum regelmäßig besucht. Das Lügengebäude um das Coronavirus stürzt langsam in sich zusammen. Während bald dem Großteil der Bevölkerung bekannt sein wird, dass man ein böses Spiel mit uns gespielt hat, werden wir noch Monate und Jahre brauchen, um die Fehlentscheidungen unserer Regierung wieder zu kompensieren. Wieviele Menschen aufgrund verschobener Krebsoperationen oder aufgrund sozialer Isolation verstorben sein werden, müssen erst sozialmedizinische Studien nachweisen, für die unsere Regierung sicher KEIN Geld zur Verfügung stellen wird. Wieviele Existenzen man vernichtet hat, ist jetzt schon klar. Ob die Mitläufer und Befürworter polizeistaatlicher Maßnahmen irgendwann die Größe haben werden, sich zu ihren Denkfehlern zu bekennen, darf bezweifelt werden. So war es immer schon.
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Stimmt - stetes wiederholen macht nichts richtiger. Aber erklären Sie mir mal, was an meinen Ausführung NICHT richtig war oder ist! Oder erklären Sie uns, was an den Aussagen desjenigen, den Sie abfällig als "Pensionisten" bezeichnen, falsch ist. Oder an den Aussagen von Prof. John Ioannidis und all der anderen (im Gegensatz zu Drosten) politisch unabhängigen Virologen und Epidemiologen, die die Sache ANDERS sehen als die Mainstream-Journalisten und Regierungspolitiker.

Leute wie Sie haben einst auch Galileo Galilei, Charles Darwin, Sigmund Freud und Albert Einstein als Verschwörungstheoretiker bezeichnet, weil sie etwas behaupteten, was für wissenschaftliche Laien unverständlich war. Die Wahrheit liegt aber NICHT dort, wo die Politik sie definiert und die Mächtigen sie gerne hätten. Das war noch nie so! Auch Sie werden zugeben müssen, dass meine Prognosen zugetroffen haben während die unserer Regierung ausnahmslos falsch waren. Hätten die mathematischen Modelle von Kurz, Anschober & Co. gestimmt, müssten in Schweden längst 100.000 Menschen verstorben sein - in Indien 15 Millionen. Es lässt sich nicht mehr leugnen, dass man ganz bewusst Panik verbreitet und dabei in Kauf genommen hat, dass an den Folgen der Angst, den wirtschaftlichen Verwerfungen, der sozialen Isolation und den Umwälzungen im Gesundheitssystem Tausende Menschen sterben.
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"Ändern können wir nichts mehr ..."

Und weil wir an der Nazizeit nichts mehr ändern können, lohnt es sich auch nicht, über das Thema zu sprechen? Oder wie? Aufgrund politischer Fehlentscheidungen müssen wir mit der größten Wirtschaftskrise seit dem 2. Weltkrieg rechnen. Das wird sich nicht nur auf die Gesundheitsversorgung auswirken und auf unser kulturelles Leben, sondern auf praktisch alle Bereiche menschlichen Zusammenlebens.

Jetzt apathisch zu reagieren und weiterhin nur brav das zu machen, was die Mächtigen haben wollen, mag Ihre Sache sein - meine ist es nicht. Das hat auch nichts mit persönlicher Eitelkeit zu tun, wenngleich ich zugeben muss, dass ich mir wünsche, dass die einstigen Mitläufer irgendwann kapieren, vor welchen Karren sie sich haben spannen lassen. Vielleicht lernen wir daraus etwas für die Zukunft. Aber es gibt natürlich jetzt ein großes Bedürfnis unter den Menschen, die Entbehrungen der letzten Woche als sinnvoll und notwendig zu interpretieren. Vor allem dann, wenn man andernfalls zugeben müssten, einer lächerlichen Panikmache aufgesessen zu sein. Übrigens: Ich bin selbst Psychoanalytiker! 🙂
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"Dafür, dass sie weiter unbeschwerter ins Kaffeehaus gehen konnten, haben sie wesentlich mehr Tote in Kauf genommen als wir Österreicher."

Das stimmt nicht! Der Shutdown hat auch Tote verursacht - und zwar bedeutend mehr als das Coronavirus. Es starben Menschen, weil Krebsoperationen und Chemotherapien verschoben, Vorsorgeuntersuchungen abgesagt und Arztpraxen geschlossen wurden. Außerdem reduziert Arbeitslosigkeit die Lebenserwartung dramatisch, wie man seit Jahrzehnten weiß. Und soziale Isolation lässt Herzinfarkte, Schlaganfälle und Suizide ansteigen - um bis zu 40 %.

Dass ein Shutdown unverhältnismäßig und unnötig ist, beweist Schweden nun ganz eindeutig, denn dort gehen auch ohne Shutdown die Infektionen deutlich zurück. Unsere Regierung hat hingegen wider besseres Wissen behauptet, ohne Shutdown würden mindestens 100.000 Österreicher sterben. Und diese Regierung hat bis heute nicht die Größe, zu ihren Falschbehauptungen zu stehen. Sie behauptet stattdessen, dass der Shtudown die 100.000 Toten verhindert habe, was nachweislich FALSCH ist. Dass Schweden als EU-Mitglied dennoch unter den Fehlentscheidungen anderer EU-Regierungen zu leiden hat, darf man nicht den Schweden vorwerfen. Aber man darf unserer Regierung vorwerfen, fahrlässig und leichtfertig Maßnahmen verabschiedet zu haben, deren Kollateralschäden die Schäden durch Corona um ein Vielfaches übersteigen.

Wie gesagt: Menschen haben das natürliche Bedürfnis, sich selbst einzureden, dass Belastungen und Entbehrungen ihren Sinn haben. Andernfalls wären diese Belastungen schwer auszuhalten. Misshandelte Kinder glauben oft als Erwachsene noch, dass ihre Misshandlungen nötig und sinnvoll gewesen wären. Und viele Österreicher glauben aus den selben Gründen nun, dass Massenarbeitslosigkeit, Wirtschaftsrezession und Tausende Tote an Kollateralschäden nötig gewesen wären. Aber das stimmt nicht!
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Würde man schneller zurückrudern, würden noch mehr Menschen begreifen, dass die ganze Panikmache übertrieben war. Deshalb muss alles langsam erfolgen - den wirtschaftlichen, gesundheitspolitischen und kulturellen Schäden zum Trotz, die unsere Politiker wenig interessieren, so lange ihre Umfragewerte passen.
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"... aber Amfortas darf hier weiter seine "Coronafeldzüge" führen ..."

Wär's nicht langsam an der Zeit, zuzugeben, dass ausnahmslos alle Prognosen und Befürchtungen der Corona-Panikmacher falsch waren? Mittlerweile ist ziemlich klar, dass sowohl die Infektiosität als auch die Letalität von Covid-19 dort liegt, wo sie auch bei der Grippe liegt. Deshalb gibt es sowohl in Österreich als auch weltweit eher weniger Coronatote als Grippetote - und zwar auch WÄHREND der Shutdowns. Die Rechenmodelle der Regierung haben sich als falsch herausgestellt, andernfalls müssten in Schweden, Weißrussland und anderen Ländern, die nicht so hysterisch überreagiert haben wie Österreich, längst Millionen Menschen gestorben sein. Im Nachhinein Fehler zuzugeben ist nicht jedermanns Sache. Wenn wir aber aus den Fehlentscheidungen der letzten Monate etwas lernen wollen, werden wir das tun müssen. Andernfalls müssen wir damit rechnen, dass in Zukunft alle paar Monate aus Österreich ein Polizeistaat gemacht wird und das tatsächlich eine "neue Normalität" (Zitat Kurz) kommt, die in Wahrheit nichts anderes ist, als ein Leben ohne gesicherte Bürger- oder Menschenrechte.

"... dadurch werden sie aber auch nicht richtiger ..."

Nennen Sie mir eine Behauptung von mir, die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie NICHT richtig war! Eine würde mir schon genügen.

@Chenier

"Wenn die Mehrheit der Menschen die Regierungspolitik vermeintlich mitträgt, ist das noch lange kein Beweis für deren Richtigkeit und die Verifizierung deren Grundlagen."

Dass man so etwas nach den totalitären Katastrophen des 20. Jahrhunderts noch sagen muss, ist traurig genug. Aber manche sind offenbar unfähig, aus der Geschichte zu lernen. Und so laufen sie bei erster Gelegenheit wieder einem starken Mann hinterher, wenn man ihnen nur genug Angst macht. Genau dieser Menschenschlag hätte vor 80 Jahren auch brav das reproduziert, was die Mächtigen hören wollten, und hätte alle kritisiert und denunziert, die nicht blind mitlaufen wollten - selbstverständlich um im Nachhinein zu behaupten, immer schon kritisch gewesen zu sein. Wir kennen das!

Chenier - ich denke, es bringt nichts, sich mit Polemikern wie Vlad oder Lohengrin über so komplexe Dinge wie Krisenbewältigung, Menschenrechte oder Wissenschaftstheorie zu unterhalten. Es ist unmöglich, sich mit solchen Personen auf ein sachliches Niveau zu einigen, das eine wirklich konstruktive Auseinandersetzung ermöglicht. Oder anders formuliert: Dialektik setzt voraus, dass die Thesen und Antithesen gleich stark sind um letztlich zu einer Synthese zu führen.

@dalmont

"Es ist auch lächerlich, in einer Zeit, in der in unserem Land jede Gemeinheit, jeder Stumpfsinn, jede Fake News verbreitet werden darf, sich auf jemand zu berufen, der für seine Überzeugungen vor 250 Jahren mit allen Konsequenzen tatsächlich einstehen musste."

Die Parallelen zu heute fallen Ihnen gar nicht auf? Unser Innenminister bezeichnete Menschen, die im Zusammenhang mit der Coronakrise eine von der Regierung abweichende Meinung haben, als "Fall für die Polizei". Manchen Ärzten wurde mit der Aberkennung der Approbation gedroht, wenn sie nicht brav das reproduzieren, was die Regierung vorgibt. Und Journalisten werden als Verschwörungstheoretiker denunziert, wenn sie feststellen, dass die Mortalitäten von Covid-19 und Influenza augenfällig ähnlich sind. 30.000 Menschen wurden allein in Österreich angezeigt, weil sie sich nicht ihre verfassungsrechtlich verbrieften Bürger- und Menschenrechte nehmen ließen und Familienangehörige oder Freunde besucht haben. Der Gesundheitsminister forderte erstmals seit Ende des Dritten Reiches, die Polizei möge das Recht bekommen, auch ohne richterliche Anordnung, Wohnungen durchsuchen zu dürfen. Das Küssen unter Fremden wurde gesetzlich verboten. Noch mehr Beispiele gefällig? Andererseits darf in der Tat jeder Stumpfsinn medial verbreitet werden - aber immer unter Voraussetzung, dass es den aktuell geltenden Denkschemata entspricht. Die Wahrheit ist dabei immer zweitrangig, so lange die Machtverhältnisse nicht allzusehr in Frage gestellt werden.
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@Vlad

Und Amfortas, warum äußern sie sich nicht in ihren anderen Funktionen nicht ähnlich wie hier, da sind sie zurückhaltender.

In welchen anderen Funktionen?

"Und von sich zu behaupten, dass man mit allem recht hat ..."

Wann habe ich behauptet, dass ich mit allem recht habe? Ich habe lediglich festgestellt, dass meine Prognosen in Sachen Corona zugetroffen haben während die Regierung mittlerweile selbst zugibt, mit falschen Daten gerechnet zu haben und man der Regierung mittlerweile nachweisen konnte, ganz bewusst Panik verbreitet zu haben. Und ich habe Sie aufgefordert, eine meiner Behauptungen als falsch nachzuweisen, was Ihnen offenbar nicht gelungen ist.

Manche behaupten hier, uns wären noch "zu wenige gestorben". Das ist eine leicht durchschaubare Verdrehung der Tatsachen und obendrein genau so lächerlich wie geschmacklos. Niemand wünscht sich mehr Tote - allenfalls jene, die damit ihre Hypothese von der todbringenden Seuche unterstreichen wollen. Es sind weniger gestorben als von den Massenmedien und Regierungen prophezeit. Es sind weit weniger gestorben als an der ganz ordinären Grippe. Es sind ziemlich genau so viele gestorben, wie von den Virologen und Epidemiologen vorhergesagt. Das sollte man endlich anerkennen.

@HansLick

"ich höre schon den moderator mit seinem sperrschloss rasseln ..."

Ja - ich auch. Einer der Moderatoren verbietet auch lieber Diskussionen als zuzulassen, dass etwas gesagt wird, was nicht den politisch korrekten Sprechregeln entspricht. Vielleicht gibt's dazu auch Anweisungen von oben - wie bei YouTube und Facebook. Jedenfalls werden auch hier Diskussionverbote nicht dazu führen, dass die Wahrheit verborgen bleibt. Eigentlich ist sie längst offensichtlich, wenn man sich nicht krampfhaft die Augen zuhält.
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@Vlad

"... viel geringer als befürchtet WEIL man Maßnahmen ergriffen hat ..."

Wieso haben wir dann in Schweden oder Weißrussland nicht jene 100.000 Toten, die man in Österreich prophezeit hat, wenn wir keinen Shutdown durchgeführt hätten? Ich kann es Ihnen sagen: Weil es nicht der Shutdown war, der die Neuinfektionen reduziert hat, sondern geeignete Hygienemaßnahmen. Dass die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland und der Schweiz bereits VOR dem Shutdown zu sinken begonnen haben, beweist das ein weiteres Mal. Und die Fachwelt ist sich darüber auch längst einig. So wie man auch weiß, dass der Shutdown eine Vielzahl an Todesfällen provozieren wird. In Großbritanien rechnet man beispielsweise mit 150.000 Opfern des Shutdowns infolge Arbeitsplatzverlust, vernichteten Existenzen usw. Und auf ein Beispiel für meine angeblichen Falschbehauptungen warte ich immer noch - vergeblich offenbar!

@dalmont

Jetzt haben Sie wieder einen Schwank aus Ihrem Leben erzählt und schon wieder ist unklar, worauf Sie hinaus wollten. Sie haben doch behauptet, ich sei Boulevarmedien aufgesessen. Aber womit? Was habe ich denn behauptet, was nicht der Wahrheit entspricht? Was Sie mit Ihrer Untergriffigkeit in ihrem letzten Absatz aussagen wollen, erschließt sich mir auch nicht. Dass Dr. Fiala ein Befürworter von Abtreibungen ist - was ich nicht bin - disqualifiziert ihn übrigens NICHT in anderen Belangen. Sie vermischen ständig Dinge, die nichts miteinander zu tun haben. Dr. Fiala fordert von der Regierung bis heute, endlich die Daten herauszurücken, auf deren Basis man in Österreich die Bürger- und Menschenrechte eingeschränkt hat. Das selbe fordert z. B. die Redaktion des "Falters" - und zwar vergeblich, bis heute. Die Regierung sagt weder, wer sie berät, noch woher die Daten kommen, auf deren Basis man von 100.000 Toten geredet, die Bevölkerung in Panik versetzt und einen Shutdown veranlasst hat, der Tausende Tote fordern wird und bereits gefordert hat.

Übrigens: Die Menschlichkeit Ihres Handels zu unterstreichen und gleichzeitig Maßnahmen schönzureden, die Menschenleben kosten, ist schwer auf einen Nenner zu bekommen. Es ist eben NICHT menschlich, wenn eine Regierung die Zahl der Krebs-, Herzinfarkt- oder Schlaganfall- und Suizid-Toten in die Höhe treibt oder die Zahl der Depressionen verfünffacht, wie kürzlich von der Donau-Universität Krems nachgewiesen. Wer diese Maßnahmen befürwortet, der beweist nicht Menschlichkeit, sondern Obrigkeitshörigkeit.

Bei allen medial hochgepushten Weltuntergängen, die sich im Nachhinein als Ammenmärchen herausgestellt haben, behaupten die Angstanfälligen immer, der Weltuntergang sei nur deshalb abgewendet worden, WEIL irgendwelche Maßnahmen ergriffen wurden. Wenn man dann genauer hinsieht, erweist sich diese Behauptung immer als falsch. Das Jüngste Gericht ist nicht gekommen weil die Menschen brav zur Beichte gegangen sind und der Wald ist in Europa nicht abgestorben weil die Grünen ins Parlament eingezogen sind. Und die Österreicher sind nicht deshalb die Coronakrise überlebt, weil wir die Wirtschaft an die Wand gefahren haben, sondern weil das Virus bei weitem nicht so gefährlich ist, wie man behauptet hat.

"Jeder nachvollziehbare (d.h. wissenschaftlich überprüfbare) Standpunkt kann gehört werden ..."

Es spricht für Sie, wenn Sie das fordern! Die Realität sieht leider anders aus. Man droht Ärzten mit der Vernichtung ihrer Existenz, wenn sie eine von der WHO-Lehrmeinung abweichende Haltung einnehmen und man droht Menschen mit Polizeieinsätzen, wenn sie eine von der Regierung abweichende Meinung vertreten. Wir würden immer noch in der Steinzeit leben, wenn wir jeden neuen Erkenntnisgewinn als Verschwörungstheorie abgetan hätten, wie Lohengrin das macht. Ein Blick in die Wissenschaftsgeschichte lehrt uns, dass die Wahrheit am Anfang immer bei der Minderheit zu Hause war, bevor sie ins Bewusstsein der Mehrheit drang. Wobei die Mehrheit, die sich immer noch vor Covid-19 fürchtet und die Regierungsmaßnahmen für angemessen hält, rasch schwindet.
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Ich halte es für wichtig, dass nicht nur die Kulturschaffenden selbst sondern auch alle Kulturinteressierten Druck auf die Regierungen ausüben, endlich diese lächerlich überzogenen Maßnahmen zurückzunehmen, die von der Fachwelt seit Monaten als unnötig beschrieben werden. Wenn wir nicht endlich Widerstand leisten, müssen wir damit rechnen, dass alle paar Monate wegen einer suggerierten Gefahr unser öffentliches Leben auf Eis gelegt wird.
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"das Fressen kommt vor der Moral - und sicher auch vor der Kultur"

Wir wissen schon seit Jahrzehnten, dass dieser Spruch - der von einem Marxisten stammt - so nicht stimmt. Nach marxistischer Ideologie ist Kultur nur unnötiger Überbau über die Produktionsverhältnisse. Aber das wurde schon vor über 100 Jahren widerlegt. Was uns Maslow als Bedürfnispyramide beschrieben hat und dabei behauptet hat, menschliche Bedürfnisse und Motivationen seien immer hierarchisch geordnet, entspricht auch nicht der Realität. Der Mensch ist z. B. von sozialer Nähe genau so abhängig wie von Nahrung. Säuglinge sterben, wenn man sie zwar ernährt, aber nicht mit ihnen spricht. Politiker, die uns einreden, es wäre wichtiger, 80jährige an Beatmungsmaschinen anhängen zu können, als 80jährigen ein sozial akzeptables Leben zu ermöglichen, behaupten etwas, was mit der Wahrheit nichts zu tun hat. Sie verteidigen eine widerliche Maschinenmedizin, die am Menschen vorbei geht. Und das nur, um die eigenen Fehler zu rechtfertigen.

"dass STOP und Burgtheater eine Chance haben, vor Mitte September irgendetwas auf die Bühne zu bringen ..."

Ich sehe das anders: Irgendwann wird das Corona-Thema einfach nicht mehr in Mode sein. So wie die Coronaviren, die es länger gibt als die Menschen und die immer schon für ein Viertel der Erkältungskrankheiten verantwortlich waren und auch bisher schon in Österreich jedes Jahr hunderte Tote gefordert haben, kein Thema waren. Spätestens wenn Journalisten und Politiker merken, dass sie mit einem anderen Angstszenario weiter kommen, werden wir Corona vergessen haben. Dann werden wir wieder über den "menschengemachten" Klimawandel reden oder über ein ganz neues Bedrohungsszenario, das man besser instrumentalisieren kann, um autoritäre Politik zu realisieren und bestehende Machtverhältnisse zu verfestigen. Heute fürchtet sich ja auch niemand mehr vor dem Ozonloch oder vor dem Rinderwahnsinn. Nicht weil diese Probleme verschwunden wären, sondern weil es sie in der medial inszenierten Form nicht gegeben hat.
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"was soziale Nähe mit dem Besuch von Kulturveranstaltungen zu tun hat erschließt sich mir leider auch nicht"

Erstens ist Kultur ohne soziales Miteinander gar nicht denkbar. Zweitens erschließt sich mir nicht, wie eine Kulturveranstaltung ohne soziale und physische Nähe stattfinden soll. 1,5 m Abstand in Orchestergräben, in Theaterlogen, bei Chorproben? 🙂 Und drittens wollte ich mit meinem Beispiel zeigen, dass der Mensch eben NICHT so einfach funktioniert wie von Maslow beschreiben. Kultur und soziales Miteinander sind eben NICHT etwas Zweitrangiges, das erst dann relevant wird, wenn die hierarchisch darunter verorteten Bedürfnisse befriedigt werden. Auch wenn Brecht und andere Kommunisten das immer wieder behauptet haben. Die Regierung hat geglaubt, sie könnte unser gesellschaftliches Miteinander retten, in dem sie es abschafft. Aber das ist natürlich absurd und endlich formiert sich in großem Maßstab Kritik daran - von Künstlern, Unternehmern und vielen anderen. Kurz hat innerhalb weniger Wochen 22 % seiner Zustimmung verloren - Tendenz weiter stark fallend.

In der Naturwissenschaft und der medizinischen Forschung sind Einzelfälle wie der von Anja Scherg kaum von Relevanz. Dennoch bedauere ich ihre Erkrankung sehr. Aber in der Medizin, die nun mal ihre Fortschritte im wesentlichen der naturwissenschaftlichen Methodik zu verdanken hat, ist nicht die Analyse von Einzelfällen relevant, sondern das, was in groß angelegten Studien statistisch erfasst werden kann. So ziemlich alle prospektiven Studien über das Coronavirus weisen mittlerweile darauf hin, dass Covid-19 NICHT gefährlicher - eher weniger gefährlich - ist als die Influenza, die jedes Jahr Grippewellen mit bis zu 4000 Toten in Österreich hervorruft und wegen der wir auch nicht ein Brimborium veranstalten, das unterm Strich weit mehr Menschen gesundheitlich schadet als nützt.

@dalmont

"die Maslowsche Bedürfnishierarchie ist noch älter als die Wiener Puccini-Inszenierungen und so umstritten, wie die psychologische Richtung, die deren Namensgeber mit begründet hat."

Was glauben Sie, wieso ich über die Maslowsche Bedürfnishierarchie geschrieben habe "entspricht auch nicht der Realität"? Ihnen ist offenbar gar nicht aufgefallen, dass ich Maslows Ansatz widersprochen habe. Wieder mal aus Empörung darüber, dass ich den marxistischen Totalitarismus kritisiert habe, außerstande gewesen, den Rest meines Postings entspannt zu lesen? 🙂
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Ich freue mich über das Engagement von Günther Groissböck und wünsche ihm viel Erfolg. Es mögen viele auf die Straße gehen, um gegen eine autoritäre Politik zu demonstrieren, die wirtschaftliche Existenzen und Menschenleben vernichtet und Kulturschaffende mit Füßen tritt. In Österreich sind Demonstrationen leider ja immer noch verboten. Ich stimme Groissböck zu: RECHT und FREIHEIT werden siegen - allen Obrigkeitshörigen und Mitläufern zum Trotz!
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Volle Zustimmung! Ich erlebe die aktuelle Diskussion über das Corona-Thema ganz gleich. Wir glauben, human zu handeln, in dem wir alles aufgeben und verwerfen, was uns zu Menschen macht. Das ist der Inbegriff der Dekadenz. Die Bereitwilligkeit, ohne selbst zu denken einfach das zu reproduzieren, was "man" zu glauben hat und einem von Massenmedien und Regierungen vorgegeben wird, ist erschreckend. Um so größer ist meine Freude über jene immer größer werdende Masse an Menschen, die nun endlich aufgewacht ist und sich gegen solche Entwicklungen stellt. Ob wir langfristig unsere Lehren aus der Corona-Krise ziehen werden, darf allerdings bezweifelt werden.
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Nur so viel sei noch gesagt - denn wenn man mehr sagt, wird einem schnell das Reden verboten. Wie immer dann, wenn die Politik die Wahrheit verbiegen muss:

"Mir hat die Regierung das soziale Miteinander nicht verboten, ich lebe es weiter"

In Österreich wurden 30.000 Menschen angezeigt, weil sie sich das soziale Miteinander nicht verbieten ließen.

"Opernbesuche etc. sind aber für mich nicht lebensnotwendig ..."

Für mich auch nicht. Für kein menschliches Individuum. Aber für unsere Gesellschaft und unsere Kultur sind sie sehr wohl notwendig.

"... Verschwörungstheoretikern und Aluhutträgern ..."

Es ist ein seit Jahrhunderten bewährter rhethorischer Trick, den Andersdenkenden lächerlich zu machen und moralisch zu diskreditieren, wenn man nicht weiß, wie man ihm argumentatorisch begegnen soll. Ein Blick zurück zeigt, dass schon Charles Darwin, Sigmund Freud und Albert Einstein als Verschwörungstheoretiker bezeichnet wurden. Der Vorwurf, an eine Verschwörungstheorie zu glauben, ist ein lächerliches Totschlagargument. Wenn jemand an Verschwörungstheorien glaubt, dann diejenigen, die das geglaubt haben, was prognostiziert, aber niemals eingetreten ist. Ich habe Respekt vor Menschen wie Groissböck, die nicht einfach nur das nachplappern, was Regierungen und Massenmedien vorgeben, sondern die sich trauen, notfalls auch das politisch Inkorrekte auszusprechen, sich mit den Mächtigen anzulegen und für Wahrheit und Recht zu kämpfen. Gäbe es solche Menschen nicht, würden wir in Österreich immer noch den rechten Arm zum Gruß heben.
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Was für ein Nonsens! 🙂 Ihnen dürfte offenbar entgangen sein, dass sogar der Gesundheits- und der Innenminister mittlerweile eingesehen haben, dass sie mit ihren polizeistaatlichen Methoden weit über das Ziel hinaus geschossen sind. Oder wie sonst erklären Sie sich das Zurückrudern und Anschobers Behauptung, man habe es mit den sozialen Kontaktsperren nicht so gemeint? Wie erklären Sie sich, dass Nehmammer plötzlich behauptet, diese 30.000 Anzeigen seien aufgrund von Lärmbelästigungen verhängt worden? Die österreichische Rechtsanwaltskammer gab jedenfalls schon vor zwei Monaten bekannt, Geldstrafen, die aufgrund angeblicher Verstöße gegen die Kontaktsperren verhängt wurden, NICHT zu begleichen, sondern ein Rechtsmittel dagegen einzulegen, weil alle diese Strafen gegen die Verfassung verstoßen und deshalb vor der Berufungsinstanz nicht bestehen könnten. Sie sind eine Befürworterin polizeistaatlicher Methoden - das haben Sie in den letzten Monaten mit beeindruckender Deutlichkeit unter Beweis gestellt. Ich kann mich nur wiederholen: vor 80 Jahren hätten Sie die Brutalität der Staatsorgane auch gutgeheißen. Wahrscheinlich gehören Sie auch zu den Denunzianten, die Kinder angezeigt haben weil sie in Sandkästen gespielt haben, und befürworteten es, als man Wanderer mit Polizeihubschraubern jagt hat. Leute wie Sie sind in einem demokratischen Rechtsstaat einfach nur peinlich!
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Ich würde das anders formulieren. Die staatsnahen Medien (z. B. der öffentlich-rechtliche Rundfunk) haben in der Vergangenheit gute Erfahrungen damit gemacht, für bestehende Machtverhältnisse bedrohlichen Widerstand in der Bevölkerung immer mit politischen Radikalismus in Verbindung zu bringen. Deshalb hat man die Gelbwesten-Bewegung in Frankreich z. B. lange Zeit als eine Organisation von Rechtsradikalen verkauft, was sich im Nachhinein nachweislich als falsch herausgestellt hat. Mit dieser Methode kann man diesen berechtigten Widerstand in der Bevölkerung diskreditieren. Außerdem bewirkt man damit, dass solche Bewegungen früher oder später tatsächlich von Radikalen infiltriert werden und sich damit selbst ins Knie schießen. Diese perfide Methode, demokratisch legitimierten Widerstand gegen Regierungspolitik in den Dreck zu ziehen, funktioniert selbstverständlich nur dann, wenn es Gutgläubige gibt, die annehmen, die mediale Berichterstattung würde die Realität wahrheitsgemäß abbilden.
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Sie blenden völlig aus, dass sich ausnahmslos alle Prognosen und Behauptungen der Corona-Hysteriker im Nachhinein als falsch herausgestellt haben. Sie sind nicht besonders gut darin, Fehler im Nachhinein einzugestehen - das haben wir nun oft genug verfolgen können. Wenn Ihnen ein eigener Fehler auffällt, unternehmen Sie stattdessen alles, um die peinliche Konfrontation damit zu verhindern und eine Diskussion lieber abzutöten als zuzugeben, dass Sie falsch lagen. Mittlerweile räumt sogar die Regierung selbst ein, mit ihren polizeistaatlichen Maßnahmen zu weit gegangen zu sein. Nicht einmal das ist Anlass für Sie, ihre eigene Meinung zu überdenken. Sie wissen es offenbar besser als die Regierung und die Verfassungsjuristen. Sie kennen sich mit Virologie besser aus als die Virologen. Sie behaupteten, es gäbe keine "ästhetischen Urteile" und kennen als angeblich kulturinteressierter Mensch Kants "Kritik der Urteilskraft" nicht, in der es um ästhetische Urteile geht. Sie behaupten, niemand könne aus Partituren spielen, und wissen nicht einmal, dass "Partiturspiel" ein Unterrichtsfach an Musikhochschulen ist. Diese Liste an lächerlichen Falschbehauptungen von Ihnen könnte man noch lange fortsetzen. Aber es ist nicht nur die mangelhafte Bildung, die Sie oft als Diskussionspartner disqualifiziert. Weit störender ist Ihre Unfähigkeit, überhaupt seriös und wie eine Erwachsene zu diskutieren. Nicht einmal dann, wenn Ihnen hier regelmäßig andere Forenteilnehmer sagen, wie unerträglich Ihr Kommunikationsstil ist, können Sie Ihre eigenen Fehler erkennen. Stattdessen nehmen Sie bei jeder sich bietenden Gelegenheit die Opferrolle ein und unterstellen anderen, Ihnen zu nahe getreten zu sein - blind dafür, dass SIE es sind, die sich nicht an die einfachsten Umgangsformen hält.
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Je stärker Staaten in die Bürger- und Menschenrechte eingreifen, desto strenger muss man gegen Menschen vorgehen, die dieses Vorgehen kritisieren. So war es immer schon und so wird es auch immer bleiben. Der ganze Kult um die Aufarbeitung der Nazi-Zeit, der in Österreich und Deutschland betreiben wird, hat daran nichts geändert. Wir erkennen faschistische Tendenzen einer Regierung nicht einmal dann, wenn wir unmittelbar damit konfrontiert sind. Es braucht nur einen äußeren oder inneren Feind, den uns die Politik vorgibt, und schon sind wir bereit, unsere Nachbarn zu denunzieren, unsere Menschenrechte aufzugeben und den starken Männern zuzujubeln, die sich als Erlöser inszenieren. Wenn der Spuk (hoffentlich bald) wieder vorbei ist, werden die Linken wieder aus den Löchern kriechen, in die sie sich jetzt versteckt haben, und ihre antifaschistischen Floskeln von sich geben.
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"Einen unbescholtenen Bürger ist das egal ob seine Daten Gespeichert werden oder nicht ..."

Das erinnert mich irgendwie an die Argumentation in den Hexenprozessen : "Wenn Sie keine Hexe ist, braucht sie sich vor der Folter nicht zu fürchten."

Immer wieder erstaunlich, wie bereitwillig im 21. Jahrundert die Menschen auf die Bürger- und Menschenrechte verzichten und wie offensichtlich es wird, dass das gebetsmühlenartige Bekenntnis zu diesen Rechten nichts anderes ist als lächerliches Lippenbekenntnis. Das Recht, NICHT von der politische Macht auf Schritt und Tritt überwacht zu werden, ist für uns mittlerweile so selbstverständlich, dass manche glauben, es leichtfertig gegen ein bißchen mehr Sicherheit eintauschen zu können. Dabei sind sie blind dafür, dass uns die Geschichte lehrt, dass wann immer Menschen Freiheit gegen Sicherheit eingetauscht haben, sie am Ende beides verloren haben. Der Wunsch nach totaler Überwachung und völliger Absicherung ist letztlich nichts anderes als eine Verfallserscheinung in unserer Kultur, der Ausdruck wachsender Dekadenz.
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Je deutlicher sich zeigt, dass der angekündigte Weltuntergang durch das Corona-Virus nun doch nicht stattfindet, dass es weder in Österreich noch in Schweden 100.000 Tote gibt und dass sowohl die Infektiosität als auch die Letalität von Covid-19 in etwa dort liegen, wo sie bei einer ganz ordinären Grippe liegen, desto brachialer muss mit jenen umgegangen werden, die sich von der staatlich angeordneten Corona-Hysterie nicht anstecken lassen wollen. Denn andernfalls müssten Kurz & Co. ja offen zugeben, dass sie mit Ängsten gespielt haben um die eigene Machtsphäre auszubauen. Und diese Größe hat unsere Regierung trotz eindeutiger Beweise durch entsprechende Gesprächsprotokolle nicht. Es muss das Narrativ etabliert werden, dass wir nur deshalb am Weltuntergang knapp vorbeigeschrammt sind, weil wir von Kurz & Co. regiert wurden.

Um die Berichterstattung milde zu stimmen, wurde deshalb in unmittelbarer zeitlicher Nähe zum Shutdown ein Presseförderungsgesetz beschlossen, das den österreichsichen Massenmedien Geldgeschenke in zweistelliger Millionensumme zusichert. Kurz & Co. kauften sich also die Berichterstattung, die sie brauchten, um in Österreich straffrei die Bürger- und Menschenrechte außer Kraft zu setzen, Hunderttausenden die Existenzgrundlage zu zerstören und damit Tausende in den Tod zu treiben.

Mit dem Totschlagargument, jeder sei ein Verschwörungstheoretiker, der die in Ministerratssitzungen beschlossenen Dogmen zur Gefährlichkeit von Covid-19 nicht für die Wahrheit hält, wird jetzt kräftig gegen Andersdenkende vorgegangen. So wie es gut funktioniert hat, Diskussionen über die negativen Konsequenzen illegaler Masseneinwanderung mit dem Argument abzuwürgen, nur Rassisten und Neonazis könnten nicht erkennen, wie sehr uns doch die wachsende Ausländerkriminalität und die islamistischen Terroranschläge in Europa bereichern, so könnte es funktionieren, das Ammenmärchen vom todbringenden und die Menschheit dahinraffenden Coronavirus damit in die Köpfe der Menschen einzutrichtern, indem man selbst die bedeutendsten Virologen, die nicht an dieses Märchen glauben, als Verschwörungstheoretiker diffamiert.

Dabei hat das österreichische Polit-Establishment doch nun mehrfach unfreiwillig gezeigt, dass es selbst die Märchen nicht glaubt, die es uns als Wahrheiten verkauft. Jene Mitarbeiterinnen des Wirtschaftsministeriums, die zu Beginn des Shutdowns am Balkon des Ministerialgebäudes eine Party feierten, glaubten ebenso wenig an die Sinnhaftigkeit der angeordneten Maßnahmen, wie Sebstian Kurz, der im kleinen Walsertal in jener Menschenmenge badete, die man vorher zu seiner Huldigung zusammengetrommelt hatte, oder Alexander Van der Bellen, der dazu noch glaubt, die für das gewöhnliche Fußvolk geltenden Bestimmungen würden für ihn nicht gelten.

Jeden Tag wird offensichtlicher, dass ausnahmslos alle von staatlicher Seite gemachten Prognosen in Sachen Covid-19 falsch waren. Und jeden Tag wird offensichtlicher, welche katastrophalen Konsequenzen es hatte, unbesonnen und überzogen zu reagieren. Je offensichtlicher all das wird, desto autoritärer muss mit den Kritikern dieses Irrsinns umgegangen werden, desto mehr Steuergeld muss für eine der Regierung wohlgesonnene Berichterstattung ausgegeben werden und desto größer muss die rasch anwachsende Gruppe jener Menschen werden, die angeblich an "Verschwörungstheorien" glauben.
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@dalmont

"immer die merkbar positiven Effekte der getroffenen Maßnahmen außer acht"

Ich wäge die positiven Effekte - die Eindämmung einer Erkältungskrankheit - gegen die negativen Effekte ab und dabei zeigt sich, dass die negativen Effekte deutlich überwiegen. Selbst die Toten, die der Shutdown hervorruft, werden die Toten durch Covid-19 um ein Vielfaches übertreffen.

Ja, Schweden hat mehr Tote als Österreich - ohne Shutdown und damit ohne die katastrophalen Kollateralschäden, die der Shutdown in Österreich provoziert hat. Italien, Frankreich und Spanien hatte mit Shutdown ein Vielfaches der Toten von Schweden. Dieser Umstand und die Tatsache, dass in Deutschland und der Schweiz die Zahl der Neuinfektionen bereits einige Tage VOR dem Shutdown zu sinken begangen, zeigen deutlich, dass es weder ein An-die-Wand-Fahren der Wirtschaft brauchte noch jene polizeistaatlichen Verordnungen, die die österreichische Bundesregierung veranlasst hat. Wollen Sie leugnen, dass wirtschaftliche Rezession und Massenarbeitslosigkeit Menschenleben kostet? Dabei sind es doch die Linken, die ständig darauf hinweisen, dass die wirtschaftliche Situation von Menschen ganz wesentlichen Einfluss auf deren Gesundheitszustand und deren Lebenserwartung hat. Und damit haben sie ausnahmsweise einmal recht.

@lohengrin

"Gehts wieder los.........................?"

Mit Verlaub - aber SIE haben dieses Thema begonnen und Sie werden es aushalten müssen, dass andere dazu eine Meinung haben und diese äußern. Auch wenn Ihnen das erfahrungsgemäß besonders schwer fällt. Dass die Corona-Hysteriker nun militanter denn je Sprechverbote fordern, ist zwar angesichts der rasch zunehmenden Kritik am Shutdown nachvollziehbar, aber für mich kein Anlass zu schweigen.

@Christine

"sondern ausschließlich einem wirtschaftlichen Schaden gegenüber gestellt wird. "

In praktisch allen meiner Beiträge zum Thema Corona-Pandemie habe ich darauf hingewiesen, dass der Shutdown mehr Menschenleben kostet als das Coronavirus. Der Vorwurf, ich würde Menschenleben gegen wirtschaftlichen Schaden abwiegen, läuft völlig ins Leere. Als Arzt und Mensch geht und ging es mir IMMER um die Menschenleben. Und weil Rezessionen genau so Menschen töten wie diktatorische Maßnahmen oder die Verbreitung von Panik, kann ich mich nur wundern über jene, die diesen Aspekt völlig ausblenden. Die Universität Bristol hat in einer seriösen Studie berechnet, dass der Shutdown (nicht das Virus!) in Großbritanien zwischen 120.000 und 150.000 Menschen töten wird. Wenn Sie schon die Moralkeule schwingen und mir vorwerfen, es ginge mir nicht um Menschenleben, dann müssen sich vor dem Hintergrund dieser Zahlen den Vorwurf gefallen lassen, Maßnahmen zuzustimmen, die nachweislich Menschen töten.

Übrigens: Dass man mit dem Präventionsparadox im Nachhinein GAR NICHTS beweisen kann, zeigt die Tatsache, dass im ausgehenden Mittelalter katholische Prediger immer wieder behauptet haben, das Jüngste Gericht sei nur deshalb noch nicht eingetreten weil die Menschen so brav Ablassbriefe gekauft hatten.

@Michta

Ihrem Beitrag ist zuzustimmen - bis auf den letzten Absatz.

( eben nicht nur "Alte"...)

5 % aller MIT DEM (nicht "am") Coronavirus verstorben waren unter 65 Jahre - 95 % älter als 65 Jahre. Und nur 0,7 % hatten keine schweren und chronischen Vorerkrankungen. Es gibt keine Erkrankung, an der "nur Alte" versterben. Selbst bei Herzinfarkten und Schlaganfälle liegt der Prozentsatz der Jüngeren deutlich darüber.
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"was diese von der angedachten neuen Sitzordnung in den Zuschauerräumen halten , oder bei den Orchestern im Graben, und z. B. Auftritt von Chören auf der Bühne etc."

Was ich davon halte, können sich wohl alle denken, die meine Beiträge in den letzten Wochen gelesen haben. Solche Maßnahmen sind lächerlicher Nonsens. Sie sind erdacht von Leuten (z. B. Ulrike Lunacek), die von Kunst und Kultur keine Ahnung haben und Theatergebäude bestenfalls von außen kennen. So wie auch der Rest der sog. "Corona-Maßnahmen" von Politikern beschlossen wurde, die den Unterschied zwischen einem Virus und einer Bakterien nicht kennen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass beim Saisonstart im Herbst das Thema "Corona" längst so in der Versenkung verschwunden ist wie all die anderen angekündigten und dann doch wieder abgesagten Weltuntergänge der vergangenen Jahre. Niemand weiß heute, von welchen Zeitungsmeldungen wir uns dann Angst einjagen werden. Nur eines ist sicher: Die Politik der Angstmache wird weitergehen - sie hat sich seit Jahrzehnten bewährt. Die Regierung gibt sich derzeit größte Mühe, kräftig zurück zu rudern - wissend, dass die Maßnahmen ohnehin überzogen waren und wissend, dass die Stimmung in der Bevölkerung jeden Tag weiter zu ihrem Nachteil kippt.
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Als Verschwörungstheorie hingegen wird "im weitesten Sinne der Versuch bezeichnet, einen Zustand, ein Ereignis oder eine Entwicklung durch eine Verschwörung zu erklären, also durch das zielgerichtete, konspirative Wirken einer meist kleinen Gruppe von Akteuren zu einem meist illegalen oder illegitimen Zweck."

Der Begriff des Verschwörungstheortikers wird in letzter Zeit inflationär verwendet. Das ist immer dann der Fall, wenn einflussreiche Gruppen differierende Meinungen für gefährlich halten und Diskussionen scheuen. In letzter Zeit gilt in Österreich jeder als Verschwörungstheoretiker, der sich von der polit-medialen Panikmache um Covid-19 nicht anstecken lässt. Jeder, der daran zweifelte, dass es in Österreich 100.000 Tote geben würde und dass jeder in Österreich einen Verwandten oder Freund verlieren würde, galt noch vor 8 Wochen als Verschwörungstheoretiker. Jeder, der darauf hingewiesen hat, dass ein Shutdown eine katastrophale Auswirkung auf die Wirtschaft und damit indirekt auf die Gesundheit der Menschen haben würde, galt als Verschwörungstheoretiker. Jeder, der darauf hinwies, dass die mathematischen Modelle falsch sind, mit deren Hilfe ein Zusammenbruch des Gesundheitswesen prognostiziert wurde, galt als Verschwörungstheoretiker. (Dabei haben die entsprechenden Mathematiker mittlerweile selbst eingeräumt, sich verrechnet zu haben.) So wie vor ein paar Jahren jeder als Verschwörungstheoretiker galt, der nicht an den Weltuntergang durch die Vogelgrippe oder die Schweingrippe glauben wollte.

Aber die Menschen vergessen schnell - zu schnell! Der Weltuntergang durch die Schweinegrippe konnte aber nicht durch den unnötigen und gefärhlichen Impfstoff abgewendet werden - ebensowenig wie der Weltuntergang durch Covid-19 durch das An-die-Wand-Fahren der Wirtschaft und die Aussetzung von Bürger- und Menschenrechte abgewendet werden konnte. In Indien oder Afrika müsste es längst Hunderte Millionen an Toten geben, wäre etwas dran gewesen an den Horrorstories über Covid-19. Unsere Regierung hat wider besseres Wissen und ganz bewusst Panik verbreitet um sich als retter in der Not inszenieren zu können. Die entsprechenden Gesprächsprotkolle liegen vor und beweisen es.

Es ist einfach, jeden Andersdenkenden als Verschwörungstheoretiker abzuqualifizieren und damit Diskussionen abzuwürgen. Menschen, die keine Argumente haben oder wissen, dass sie in Diskussionen nicht sachlich kontern können, greifen oft zu diesem rhethorischen Schmäh. Mitte der 30er-Jahre galten jene als Verschwörungstheoretiker, die davor gewarnt hatten, Hitler können einen Krieg anzetteln, Anfang der 40er-Jahre jene, die behauptet hatten, in Polen würde es Lager geben, in denen Juden massenhaft mit Gas umgebracht werden. Lohengrin hat hier mehrfach Diskussionen abzuwürgen versucht mit dem Vorwurf, jeder sei einer Verschwörungstheoretiker, der nicht brav das nachplappert was Kurz, Anschober & Co. vorgeben und von der Kronen-Zeitung um dem ORF publiziert wird. In letzter Zeit wird sie selbst langsam stutzig, weil unsere Regierung die angeordneten Maßnahmen selbst nicht einhält oder offenbar auch nicht ernst nimmt. Jetzt müsste Lohengrin eigentlich zugeben, sich in Panik versetzt haben zu lassen und dabei Angstmachern aufgesessen zu sein. Mehr noch: Sie müsste zugeben, dass Ihre Kritik gegenüber allen, die bereits schon viel früher das Spiel durchschaut haben, unangebracht war. Aber diese Größe hat Lohengrin natürlich nicht - sie WILL weiterhin fest daran glauben, das alles wäre sinnvoll gewessen. Zu groß wäre sonst die Frustration.

Jetzt wirft man Lohengrin vor, an eine Verschwörungstheorie zu glauben weil sie von dunklen Mächten und Drahtzieher spricht, die im Hintergrund die Fäden ziehen. Und wie gewohnt reagiert sie unsachlich und beleidigend auf diesen Vorwurf statt die Gelegenheit zu nützen, uns zu erklären, wer denn die Drahtzieher im Hintergrund sind, die unsere Geschicke steuern.
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@Christine

Mich stört, dass Sie meiner Meinung nach mit dem Leben von Menschen etwas leichtfertig umgehen.

Sie behaupten, meine Meinung wäre bekannt, aber Sie kennen Sie offenbar nicht oder wollen Sie nicht kennen. Denn in praktisch jedem meiner Beiträge über die Corona-Pandemie habe ich meine Sorge um jene zum Ausdruck gebracht, die man als "Kollateralschäden" bezeichnet. Ich habe darauf hingewiesen, dass mit einem dramatischen Anstieg an psychischen Erkrankungen zu rechnen sein wird, was mittlerweile von der Donau-Universität Krems auch bestätigt wurde: Zunahme der depressiven Störungen um 500 %, der Angststörungen um 300 % - und das innerhalb von 8 Wochen. Die Zunahme der Suizide wird die Statistik Austria veröffentlichen müssen, deren Informationen mittlerweile aber auch durch das Bundeskanzleramt zensuriert werden. Aber man weiß seit Jahrzehnten, dass wirtschaftliche Rezession die Suizidrate vervielfachen kann. Auch auf den Anstieg an Herz-Kreislauf-Erkrankungen (den häufigsten Todesursachen in Österreich) und auf Verschlechterungen beim Verlauf von Krebserkrankungen durch abgesagte bzw. verschobene Diagnostik und Therapie habe ich verwiesen.

Der Staat hat Maßnahmen gesetzt um Menschenleben zu retten ...

Die Regierung hat aus politischer Motivation entschieden. Dabei hat die Regierung entschieden, ganz vorsätzlich Fehlinformationen zu verbreiten, wie es von Mitgliedern der Corona-Taskforce mittlerweile ausgeplaudert wurde. Wäre es um das Retten von Menschenleben gegangen, dann wäre Sachlichkeit gefragt gewesen, denn vernünftiges Handeln unter Panik ist unmöglich. Seit Jahrhunderten ist bekannt, dass das Verbreiten von Ängsten dann den Panikmachern Zuspruch bringt, wenn sie sich gleichzeitig als Retter in der Not inszenieren. Das Konzept ist aufgegangen - unter Hitler genau so wie unter Kurz.

Sie finden es überflüssig, weil alle irgendwann einmal sterben müssen.

Das sind lächerliche Unterstellungen, die durch keine meiner Äußerungen bestätigt werden können!

Stimmt, aber vielleicht lebt ein 70 Jähriger noch 10 oder 20 Jahre?

Ja - kann sein. Aber es lässt sich auch nicht leugnen, dass das Durchschnittsalter der Koronatoten bei 83 Jahren liegt - also EXAKT dort, wo die durchschnittliche Lebenserwartung der Österreicher liegt. Wenn wir glauben, durch die Zerstörung der Zukunftsperspektiven unserer Jungen das Überleben multimorbider Alter sichern zu müssen, haben wir als Gesellschaft bereits versagt. Wenn wir glauben, junge Krebskranke gefährden zu müssen, um 90-Jährige an Beatmungsmaschinen hängen zu können, ebenso.

@2020Loldi

Ist da für uns nicht wichtiger die zunehmend immer stärker sichtbar werdende Abhängigkeit von Kunst- und Kulturevents von Steuergelden - in Europa.

Mir ist der Schutz von Demokratie, Rechtsstaat, Bürger- und Menschenrechten WICHTIGER. Und dass die Steuereinnahmen bei 600.000 Arbeitslosen und einer Million Kurzarbeitern dramatisch sinken werden, während gleichzeitig die Staatsausgaben dramatisch ansteigen werden, ist die logische Konsequenz eines Shutdowns, den viel zu viele gutgeheißen haben und der NACHWEISLICH die Ausbreitung der Corona-Pandemie nicht relevant beeinflusst hat. Es waren die Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen, die sich als günstig herausgestellt haben, nicht die Ausgangssperren, nicht die Hausdurchsuchungen, nicht die Vernichtung Hunderttausender Existenzen. Manche in diesem Forum werden offenbar erst dann aufwachen, wenn sie bei ihren Theater- und Opernbesuchen den nahenden Staatsbankrott wahrnehmen weil Theater schließen müssen, Vorstellungen abgesagt werden oder nur mehr als Billigproduktionen stattfinden können. Vorher werden sie weiterhin den Schlaf der Seligen genießen.

@Alberich

Aber die Virologen sind sich eben weltweit nicht einig!

Einig sind sich nur die Virologen, die in Taskforces berufen wurden und von den staatsnahen Medien - oder den mit fetten Presseförderungen gefügig gemachten Medien in Österreich - vorgeführt werden. Unabhängige und wissenschaftlich etablierte Virologen warnen mehrheitlich seit Monaten vor übertriebener Hysterie und überzogenen Gegenmaßnahmen. Die Namen dieser anerkannten Wissenschafter habe ich andernorts bereits angeführt. Jeder kann sich selbst darüber ein Bild machen - auch auf die Gefahr hin, seine Meinung daraufhin ändern zu müssen.

@Karl

Nichts gegen psychologische Probleme (die man bei einem Psychotherapeuten bzw. Psychiater schneller und besser gelöst bekommt), nur ist das Gerede von Traumata durch Covid lächerlich.

Erstens BIN ich Psychiater - mit psychotherapeutischer Zusatzausbildung. Und Psychoanalytiker SIND auch Psychotherapeuten. 😉

Zweitens erschienen in den letzten Wochen Hunderte einschlägige Studien über die katastrophalen Konsequenzen des Corona-Lockdowns auf die psychische Verfassung der Menschen, insbesondere jener, die bereits zuvor an psychischen Erkrankungen litten. Auf die Untersuchung der Donau-Uni Krems, die die Situation in Österreich analysiert hat, habe ich bereits hingewiesen. Kennen Sie hingegen Studien, die Ihre Auffassung stützen? Dann her damit! 😉

Drittens ist gar nicht die Rede von "Traumata" sondern von Belastungsfaktoren, die nicht die Qualität eines Psychotraumas haben, aber dennoch die Potenz, psychisches Leid und psychische Erkrankung hervorzurufen oder zu verschlechtern. Dass Zukunftsängste, soziale Isolation, Arbeitslosigkeit oder vernichtete Lebenswerke solche Belastungsfaktoren darstellen, werden Sie nicht ernsthaft leugnen können.

Viertens bin ich seit mittlerweile drei Monaten Tag für Tag damit befasst, Menschen zu helfen, die die vorsätzliche Verbreitung von Ängsten durch unsere Regierung, die Vernichtung ihrer wirtschaftlichen Existenz und die soziale Isolation krank gemacht haben. Ich lade Sie zu einem Praktikum in meiner Ordination ein. Dann können Sie sich selbst ein Bild über das machen, was Sie gegenwärtig nicht einmal ansatzweise zu verstehen in der Lage sind! 😉

Und last but not least - es ist natürlich leicht zu durchschauen, dass Sie durch die versuchte Diskreditierung meines Berufszweiges versuchen, das Nichtvorhandensein von sachlichen Gegenargumenten zu kompensieren. Dieser Versuch läuft aber ins Leere - wie überhaupt jede Form der Argumentatio ad personam.

Sollte man mir nicht glauben, empfehle ich Bücher über die Belagerung Leningrads zu lesen und die Unterschiede zu heute zu bedenken.

Sie können vergewaltigen Frauen auch sagen, dass der Aufenthalt in einem KZ viel belastender gewesen wäre als ihre Vergewaltigung. Ob das viel hilft, darf bezweifelt werden. Solche Vergleiche sind zynisch und geschmacklos! Wie generell alle Vergleiche zwischen der Corona-Pandemie und einem Krieg, die in den letzten Monaten so häufig von Politikern getroffen wurden.
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@Christine

Sie sehen das Problem, dass Menschen an oder mit oder durch oder wegen Covid 19 sterben als geringer als die sogenannten Kollateralschäden unter denen Menschen leiden.

So ist es! Und das ist etwas grundlegend anderes als Ihre vorherige Unterstellung, ich würde mit dem Leben von Menschen leichtfertig umgehen.

... aber aufgrund der Meinungsfreiheit in Österreich darf jeder die seine vertreten.

Auch das trifft zu 100 % zu! Ich habe auch noch nie jemanden hier verboten, etwas zu einem Thema zu schreiben. Im Gegenteil: MIR gegenüber wurde mehrfach der Versuch unternommen, mich zum Schweigen zu bringen. MIR ist es widerfahren, dass man meine Beiträge ganz bewusst falsch verstanden, verdreht und auf den Kopf gestellt hat, lächerlich gemacht hat, um meine Meinung zu diskreditieren - und das meist ohne überhaupt zu versuchen, sachlich zu bleiben.

Was Schweden betrifft, empfehle ich den entsprechenden Beitrag heute im Mittagsjournal ...

Der ORF hat sich für mich in der Berichterstattung um die Corona-Pandemie schon vor Wochen gänzlich disqualifiziert. Er zeigt einmal mehr, dass er ein Regierungsfunk ist - zumindest dann, wenn die FPÖ nicht in der Regierung ist. In Schweden ist man selbstkritischer als in Österreich, wo die Regierung seit Monaten einseitiges Selbstlob betreibt. Ja, in Schweden sind Menschen gestorben. Aber in Schweden sind OHNE Shutdown bedeutend weniger Menschen gestorben als in Frankreich, Spanien und Italien MIT Shutdown. Das sollte die Notwendigkeit von Shutdown, Polizeistaatlichkeit und Einschränkung von Bürger- und Menschenrechten relativieren. Auch Südkorea ging einen anderen Weg als Österreich - und zwar mit Erfolg. Und zumindest aus Deutschland und der Schweiz wissen wir, dass der Shutdown NICHT nennenswert zum Rückgang der Neuinfektionen beigetragen hat. Damit ist es wahrscheinlich, dass für Österreich das gleiche gilt. Überhaupt gibt es noch keinen einzigen gut gestützen Beweis, dass über die vernünftige Einhaltung von Hygienemaßnahmen hinausgehende Beschränkungen sich positiv auf die Verbreitung von Covid-19 ausgewirkt hätte. Aber es gibt seit Jahrzehnten gut gesicherte Studien darüber, dass Arbeitslosigkeit, Wirtschaftsrezession usw. sich massiv negativ auf die körperliche und psychische Gesundheit der Menschen auswirkt.

aber im deutschen Fernsehen wurde berichtet, dass viele Menschenleben durch die Lockdown Maßnahmen gerettet wurden weil die Luftverschmutzung stark zurückging ...

Sie meinen das öffentliche rechtliche Fernsehen, das für Sie offenbar die wichtigste Informationsquelle darstellt. Dabei übersehen Sie die Abhängigkeit dieser Medien von den Regierungen. Natürlich ging die Luftverschmutzung zurück. So wie man in Österreich darauf stolz ist, dass die Taschendiebstähle zurückgegangen sind. Wie lächerlich sind doch solche Argumente! Würden wir ganz Österreich lebenslang einsperren, könnten wir so manche Probleme lösen - aber zu welchem Preis?

Fridays for future kann nur hoffen, dass die neue Normalität nicht die alte wird.

Die Friday-For-Future-Pubertierenden sind in erster Linie sauer darüber, dass man wegen Covid-19 jene autoritär-totalitären Maßnahmen eingeführt hat, die sie selbst zur Rettung des Weltklimas schon vor einem Jahr vorgeschlagen haben. Es handelt sich um junge Menschen, die Autorität meist nie erlebt haben und sich nun ein bißchen Diktatur wünschen, die fordern, der Staat möge bei der Preisgestaltung eingreifen und etwas mehr Planwirtschaft umsetze. Das ist hormonell bedingt in der Pubertät. Tragisch ist nur, dass man solche Bewegungen offenbar auf politsicher Ebene ernst nimmt. Aber auch das ist verständlich, fordert die Friday-for-Fute-Bewegung doch MEHR Macht für die Regierungen bei gleichzeitiger Einschränkung persönllicher Freiheit der Bürger.

@Michta

Vielen Dank für Ihren Beistand!
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@nikolausvogel

woher der enorme zeitaufwand für´s geposte? keine patienten? textbausteine ?

All diese Dinge sind in der Sache völlig irrelevant. Sobald Sie sachliche Argumente haben, sind Sie herzlich zur Diskussion eingeladen. Aber da werden wir wohl lange warten mnüssen. Dass ich Argumentation auf persönlicher Ebene als Ausdruck von Hilflosigkeit und Schwäche interpretiere, habe ich nun wohl oft genug erwähnt.

Aber ich kann Ihre persönliche Neugierde gerne befriedigen: Zwischen meinen Patienten habe ich immer 15 Minuten Pause - das ist eine seit Jahrzehnten gepflegte Tradition in meiner "Branche". Und die nütze ich für Sinnvolles. Und sinnvoll erachte ich es auch, mich für den Erhalt von Bürgerrechten einzusetzen und unreflektierten Mitläufern wie Ihnen zu verdeutlichen, auf welch gefährliches Spiel sie sich eingelassen haben ... wobei ich natürlich weiß, dass man Menschen, die sich krampfhaft die Augen und Ohren zuhalten, natürlich nur schwerlich etwas verdeutlichen kann.
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In anderen Ländern würde wahrscheinlich der Verfassungsschutz tätig werden.

In der Corona-Zeit zeigte sich recht deutlich, wer einen Hang zu autoritärer und totalitärer Politik hat und wer diese tendentiell ablehnt. Die Milgram-Experimente haben in drastischer Weise gezeigt, wie autoritätsgläubig Menschen sein können, ohne sich dessen bewusst zu sein. Man weiß mittlerweile auch, dass die Mitläufer in totalitären politischen Systemen besonders leichtgläubig politischen Vorgaben gegenüber sind und sich leichter als Systemkriktiker sich von vorgegebenen Ängsten beeinträchtigen lassen. Ich habe durch die Corona-Zeit einiges in Sachen Massenpsychologie dazu gelernt und verstehe nun die Entstehung des Faschismus deutlich besser.
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@Karl

Und das alles nach sechs Wochen auf-dem-Sofa-sitzen-und-surfen.

Sie haben das Ausmaß der Belastung, die der Lockdown für andere gebracht hat, ganz offensichtlich nicht erfasst. Das mag daran liegen, dass Sie nicht genötigt waren, über Ihren Tellerrand zu blicken. Was Sie als "Auf-dem-Sofa-sitzen-und-Surfen" bezeichnen, ist für Hunderttausende im Land die Vernichtung ihrer Existenz. Es bleibt dabei: Wie Sie die psychische Belastung herunterspielen und dabei ganz offensichtlich die wissenschaftliche Forschung abtun, ist unempathisch, zynisch und geschmacklos. Die Studien, die Ihre Behauptungen belegen könnten, sind Sie uns übrigens noch schuldig geblieben.

Experten, die meinen, dass wir Gefahr laufen, eine ganze Generation Schüler zu verlieren, Präsidenten, die zum Krieg aufrufen, ein Gör von achtzehn Lenzen, das mir gegenüber meint, die Regierung habe ihre Jugend gestohlen, Menschen, die glauben Antidepressiva zu benötigen ...

Mit Verlaub - hier werfen Sie Dinge in einen Topf, die nichts miteinander zu tun haben. Mir ist übrigens in 20-jähriger Berufserfahrung noch nie ein Mensch untergekommen, der glaubte, ein Antidepressivum zu benötigen, weil er von zu Hause aus arbeiten musste - auch während des Shutdowns nicht.

@2020Loldi

Natürlich betätigten sich allen, die die Sinnhaftigkeit in Österreich getroffer Maßnamen absteiten, als Hobby- Virologen.

Natürlich ist das NICHT der Fall! Sie scheinen nicht verstanden zu haben, dass die Corona-Pandemie und die durch sie ausgelöste Massenhysterie kein Thema ist, das ausschließlich Virologen zu beschäftigen hat. Es war einer der ersten (von vielen) Fehlern unserer Regierung, das Thema den Virologen zu überlassen und dabei völlig auszublenden, dass es eben NICHT nur um die Reduktion von Infektionsraten geht, sondern auch um die Berücksichtigung der gesundheitlichen (und anderen) Konsequenzen auf anderen Gebieten. Vor allem dann, wenn man die Gesundheitsversorgung des ganzen Landes auf Minimalbetrieb stellt und nur mehr Lazarett-Medizin betreibt. Vielleicht ist das auch der Grund, warum der einzige Public-Health-Spezialist der Corona-Taskforce unserer Regierung recht schnell das Handtuch geworfen hat und nun zu einem der entschiedensten Gegner von Kurz, Anschober & Co. wurde. Zu meinen, wir könnten das Corona Thema den Virologen überlassen, ist in etwa so naiv wie anzunehmen, wir könnten die Entscheidung über Krieg den Generälen überlassen.

Was gestern hier übrigens über Schweden gesagt wurde, ist nachweislich FALSCH. Weder die schwedische Regierung noch die sie beratenden Virologen haben bezweifelt, den richtigen Weg gegangen zu sein. Man hat zugegeben, dass Fehler begangen wurden - was unsere Regierung bisher noch nicht als nötig empfunden hat - gleichzeitig hat man aber klar festgehalten, dass man es beim nächsten Mal wieder so machen würde. Und warum? Weil es eben NICHT nur um die Ausbreitung einer Infektionskrankheit geht, sondern um eine Fülle von damit einhergehenden Aspekten, die man mit berücksichtigen muss.
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@mmnischek

Seltsam, daß Ihren klaren Argumenten immer nur emotionale Unsachlichkeiten entgegengehalten werden.

Das Thema ist emotional hoch aufgeladen - dafür haben die Massenmedien und die Politiker gesorgt. Die Massenmedien deshalb, weil das seit Jahrzehnten ihr Geschäft ist, mit dem sich gutes Geld verdienen lässt. Die Politiker deshalb, weil sich mit der Verbreitung von Ängsten die eigene Macht ausweiten lässt. Letzteres ist schon seit Jahrtausenden bekannt. Wer nun sachlich nicht argumentieren kann, das Thema dennoch für ihn persönlich als relevant wahrnimmt, der reagiert unsachlich, beleidigend, diffamierend - kurz: unreif.

Unsere Gesellschaft hat den Tod so erfolgreich in Kliniken und Pflegeheime ausgelagert, dass sie sich nicht mehr mit ihm befassen will.

Das ist umso beachtlicher, als es beim Thema Corona um den Tod von Menschen geht, deren Lebenserwartung im Schnitt durch die Corona-Infektion NICHT reduziert wird. Der durchschnittliche Corona-Tote befindet sich EXAKT in jenem Alter, in dem sich die durchschnittliche Lebenserwartung in Europa befindet. Wir blenden also nicht nur den Tod einzelner Menschen aus, sondern sogar die Sterblichkeit des Menschen als Ganzes. Das ist eine Verfallserscheinung unserer Gesellschaft. Dabei ist eine gewisse Widersprüchlichkeit in der öffentlichen Diskussion festzustellen: Einerseits wird immer häufiger von Sterbehilfe gesprochen. Alte Menschen lehnen zum überwiegenden Teil lebensverlängernde Maßnahmen ab, wenn man sie sachlich darüber informiert. Gleichzeitig war der Dreh-und-Angelpunkt der ganzen Corona-Diskussion und die letztlich einzig verbleibende Rechtfertigung für den Lockdown die Behauptung, man müsse alte und schwer vorerkrankte Menschen dann an eine Beatmungsmaschine anhängen können, wenn sie zu ihren multiplen Vorerkrankungen auch noch ein Coronavirus auffangen. Dass solche Menschen nur eine minimale Überlebenschance haben, wenn man sie über Wochen künstlich beatmet, wurde verschwiegen. Genau so wie verschwiegen wurde, dass die hohe Zahl der Toten in ein paar Krankenhäusern in Bergamo oder in gewissen Städten in Spanien auf systematische Organisationsmängel und Fehlbehandlungen zurückgehen, die dort auch schon in den vergangenen Jahren zu massiven Übersterblichkeiten in den Wintermonaten geführt haben.

Immer wenn man es versucht, schafft man damit auf anderen Seiten "Kollateralschäden", die noch mehr Krankheit und Tod erzeugen!

Das wiederum abzuwehren, zu verdrängen und zu leugnen ist die nächste Herausforderung, vor der die Befürworter der überzogenen Regierungsmaßnahmen nun stehen. Wie gelingt das? In dem man noch unsachlicher wird, nur mehr aus dem Bauch heraus argumentiert und reagiert, moralisiert statt argumentiert - also noch irrationaler wird um die negativen Konsequenzen der primären Irrationalität abwehren zu können.

durch die Lockdown-Strategie mehr Lebensjahre opfern als retten, zutiefst verstörend.

Und weil das so verstörend ist, müssen die Überbringer der schlechten Nachrichten auch bestraft werden - ein weiterer primitiver Abwehrmechanismus.

... aus falsch verstandener Pietät ...

So lange die falschen Pietätvollen abends mit der erhebenden Illusion schlafen gehen können, Menschenleben gerettet zu haben, hat diese falsche Pietät auch ihre Vorteile. Natürlich nur kurzfristig und nur dann, wenn man große Teile der Realität ausblendet.

Die Daten aus Schweden belegen also nicht unbedingt die Notwendigkeit eines Lockdowns, sondern nur die zentrale Bedeutung eines effektiven Schutzes der Risikogruppen, insbesondere der pflegebedürftigen Menschen.

Ich habe schon vor Monaten dafür plädiert, gezielt Risikogruppen zu schützen und mit der Drangsalierung des Rests der Bevölkerung endlich aufzuhören. Es wäre "ungerecht", nur einen Teil der Menschen zu isolieren, hat man mir entgegnet. Man hat den Schutz dieser Risikogruppen gleichgesetzt mit deren Ausgrenzung. Man WOLLTE mich nicht richtig verstehen. Dabei kristallisiert sich nun immer stärker heraus, dass die in manchen Ländern höhere Sterblichkeit die Folge versäumten Schutzes genau dieser Risikogruppen ist.

... könnte also nochmals virulent werden.

Das Corona-Thema ist out. Die Medien geben uns vor, dass wir jetzt andere Dinge für wichtig halten sollen. Das Corona-Thema wird vor allem in öffentlich rechtlichen Medien mittlerweile sogar gemieden. So lässt sich besser kaschieren, dass der heutige Wissensstand sich so gar nicht mit den hysterisierenden Berichterstattungen oder Regierungsmaßnahmen in Einklang bringen lässt. Nein - Corona wird kein Thema mehr werden. Wir wissen noch nicht, was sich unsere Journalisten und Regierungen in Zukunft einfallen lassen, um uns Angst zu machen und um den Weltuntergang an die Wand zu malen. Nur eines steht fest: die Politik der Angstmacherei wird weiter gehen. Sie ist für manche zum guten Geschäft geworden und hat sich zum Machterhalt bewährt.
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@Christine

Amfortas, der schwedische Chef-Epidemiologe Anders Tegnell hat sich nun selbstkritisch über den schwedischen Sonderweg in der Corona-Krise gezeigt, ist in mehreren Zeitungen zu lesen und war gestern im Radio und Fernsehen zu hören und zu sehen.

Sie sind nicht ganz auf dem Laufenden! Bereits gestern hat dieser Chef-Epidemiologe festgestellt, dass man ihn (vorsätzlich?) falsch zitiert hatte, indem man nur einen Teil seines Interviews veröffentlicht hatte.

"Es wäre sehr viel besser gewesen, wenn man in Alten- und Pflegeheimen besser vorbereitet gewesen, aus denen mehr weit als die Hälfte aller Todesfälle gemeldet werden. Dort hätte man auch mit dem Testen schneller sein müssen. Es gebe Dinge, die Schweden hätte besser machen können. 'Aber ich denke, die grundsätzliche Strategie hat gut funktioniert', sagte Tegnell dem Blatt. 'Ich sehe nicht, wie wir es auf eine ganz andere Art hätten machen sollen.'" (Zitat aus "Dagens Nyheter")

Was in diesem Zusammenhang auffällt: Die meisten Medien haben zwar die Story von der angeblichen Selbstkritik veröffentlicht, die Richtigstellung durch Tegnell selbst aber nicht mehr. Die ZiB2 gestern hat sogar NACHDEM Tegnell darauf hingewiesen hatte, falsch zitiert worden zu sein, die zurechtgestutzte Fehlinformation weiter verbreitet.

Es wurde ein eher kleiner Friedhof mit vielen neuen Gräbern gezeigt und eine jüngere Frau sagte, hier liegt mein Vater ...

Auf gut Deutsch: Es wird das Bauchgefühl angesprochen, nicht der Verstand. Man arbeitet mit der Macht der Bilder, wissend, dass die besten Statistiken, Studien und Beweise nichts anhaben können gegen die Macht der Bilder. Selbst wenn in ganz Schweden nur zwei Menschen mit dem Coronavirus gestorben wären, hätte man die exakt gleichen Bilder liefern können. Nochmals: Sie sind zu unkritisch gegenüber der Berichterstattung öffentlich rechtlicher Medien. Sehen Sie doch mal die die gestrige Sendung "Corona-Forum" auf ServusTV an, zu der zwar ein Dutzend österreichische Politiker eingeladen wurde, komischerweise aber keine Zeit hatte zu kommen.
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@Vlad

ihr Alter Ego Amfortas behauptet doch es gibt kein Corona

Das ist eine glatte Lüge! Zeigen Sie mir den Beitrag, in dem ich das behauptet habe! Wär's für Sie nicht langsam an der Zeit, endlich zuzugeben, dass sich Ihre Befürchtungen ausnahmslos als Kopfgeburten von Hysterikern und von Massenpanik profitierenden Politikern und Journalisten herausgestellt haben? Nichts - aber auch gar nichts - ließ sich bisher in Österreich oder sonst irgendwo auf diesem Planeten finden, was die Aussagen unserer Regierung oder die von ihr verhängten Maßnahmen in dieser Form aus heutiger Sicht rechtfertigen könnte.

@Christine

Allerdings gibt die Stadt Wien meiner Meinung nach die Zahlen nicht ganz korrekt weiter.

Das sind wir ja gewohnt und zwar seit nunmehr fast drei Monaten. Wir sind es gewohnt, dass die Zahlen der Toten, die MIT DEM Coronavirus gestorben sind, gleichgesetzt werden mit denen jener, die AM Coronavirus verstorben sind. Wir sind es gewohnt, dass eine zunehmende Zahl an Testungen gleichgesetzt wird mit einer zunehmenden Zahl an Infizierten. Wir sind es gewohnt, dass uns nun ein Rückgang an Testungen als Rückgang an Infizierten verkauft wird. Wir sind es gewohnt, dass man den Shutdown mit einer angeblichen Überfordung unserer Gesundheitsstrukturen rechtfertigt und sich dabei auf Zahlen aus China, Italien und Spanien beruft, die in gesundheitspolitischer Hinsicht mit Österreich gar nicht vergleichbar sind. Wir sind es gewohnt, dass den durch die Regierungsmaßnahmen geschädigten Bürgern ein Schadenersatz in Milliardenhöhe versprochen wird, dieser aber nur in Bruchteilen oder gar nicht ausgezahlt wird. Usw., usw., usw.

@Chenier

Vlad, um etwas zu verstehen, sollte man den Text vorher sorgfältig lesen und richtig interpretieren

Vlad hat nicht die Größe, zu seinen eigenen Denkfehlern zu stehen. Da ist er in Österreich derzeit in bester Gesellschaft. Deshalb wird jetzt die Unwahrheit behautpet, bis sich die Balken biegen. In ein paar Monaten werden Vlad, Christine, Lohengrin & Co. wahrscheinlich behaupten, immer schon den Maßnahmen unserer Regierung und den medialen Meldungen über Corona kritisch gegenüber gestanden zu sein. So wie nach 1945 viele NSDAP-Mitglieder behauptet haben, immer schon im Widerstand gewesen zu sein.

@mmnischek

Ärzte und Therapeuten warnen vor einer psychischen Pandemie nach der aktuellen.

... und zwar seit Monaten. Ich habe mich in diesem Forum deshalb als Verschwörungstheoretiker, Gefährder, schlechter Arzt und "Hirnkranker" bezeichnen lassen müssen. Nun ist es also offiziell und seit Wochen durch seriöse Studien heimischer und ausländischer Universitäten bewiesen. Ob die Denunzianten und Diffamierer wohl bald zu ihren Fehlern stehen werden? Wohl kaum!
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@mmnischek

Was erwarten Sie sich von einem linkslinken Sozialisten wie Kevin Kühnert, der in der Vergangenheit schon auf sich aufmerksam gemacht hat, in dem er die Enteignung von Wohlhabenden, die Verstaatlichung großer Betriebe, die Kollektivierung von Privateigentum und sonst allerlei marxistisch-leninistischen Nonsens verlangt hat?

Würden die Leute auf die Straße gehen, um gegen die Menschenrechtsverstöße in Nordkorea, China, Venezuela, Kuba oder einem anderen linkssozialistischen Land zu demonstrieren, wären Kühnert & Co. die ersten, die mit Hinweis auf Covid-19 die Demonstrationen verbieten wollten. Aber wenn etwas beim "kapitalistischen Klassenfeind" USA zu kritisieren ist, hat alles andere zurück zu stehen. Seit Trump dort Präsident ist, sind alle Hemmungen in der Kritik den USA gegenüber gefallen. Was gibt es für Neomarxisten schlimmeres als einen weißen, reichen, männlichen Präsidenten aus dem Lager der Republikaner, der illegale Einwanderung NICHT als Bereicherung bezeichnet und sich nicht an die politisch korrekten Sprechverbote halten will?

Diese Demonstrationen sind ohnehin an Lächerlichkeit schwer zu überbieten. Diejenigen, die jetzt behaupten, sich um die Bürgerrechte der Schwarzen in den USA zu sorgen, haben sich alle nicht genötigt gefühlt, gegen die über Nacht eingeführte Einschränkung von Bürger- und Menschenrechten im eigenen Land einzusetzen, sondern haben sich als brave Duckmauser erwiesen, die der Abschaffung hart erkämpfter rechtsstaatlicher und demokratischer Prinzipien bereitwillig zustimmen. Hier sind sie blind und passiv geblieben, weil das nicht so viele Punkte auf dem Moralkonto gebracht hätte. Denn indem man sich solidarisiert mit jenen Opfergruppen, die von den Linken zu deren Mandanten gemacht wurden, kann man abends mit dem erhebenden Gefühl schlafen gehen, zu den moralisch Höherwertigeren zu zählen. Das funktioniert natürlich nur dann, wenn man für die Rechte von Frauen, Migranten, Schwarzen, Homosexuellen und Armen demonstriert, nicht für die Rechte von Männern, Einheimischen, Weißen, Pädophilen oder Steuerzahlern. Statt Rassismus, Sexismus und Ausgrenzung Andersdenkender konsequent zu bekämpfen, dreht man einfach nur die Vorzeichen um und fühlt sich dann moralisch in der Nähe von Nelson Mandela, Martin Luther King oder der Geschwister Scholl. Wie lächerlich angesichts der Tatsache, dass in den USA von den angeblichen "Menschenrechtsaktivisten" täglich Häuser und Autos in Brand gesteckt, Polizisten verprügelt und Geschäfte geplündert werden!

Und natürlich funktioniert das moralische Auftanken der selbsternannten Opfer-Fürsprecher nur dann, wenn man gleichzeitig konsequent ausblendet, dass in den USA wesentlich mehr Weiße durch Schwarze und mehr weiße Straftäter durch schwarze Polizisten ermordet werden als umgekehrt. Aber um die Wahrheit geht's natürlich nicht, sondern um das pathologische Bedürfnis nach moralischer Überlegenheit, das heute leichter befriedigt werden kann als je zuvor, indem man nur unreflektiert das macht, was die gleichgeschaltete (linke) Medienlandschaft und die Entwickler der politisch korrekten Denkschemata vorgeben. Und denen kommt der Vorfall in den USA natürlich wie gelegen, gilt es doch nun, das Corona-Thema möglichst rasch aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwinden zu lassen, ehe noch mehr Menschen auffällt, dass es sich um einen Fehlalarm gehandelt hat und die eigentlichen und durch die Fehlreaktionen der Regierungen erzeugten Probleme erst folgen werden.
@Vlad

Jene die am lautesten schreien, haben Dreck am Stecken

Keine Ahnung, wen Sie hier konkret meinen, aber in Sachen Corona haben nun unzweifelhaft jene den meisten Dreck am Stecken, die vorsätzlich Panik verbreitet haben und jetzt mit aller Konsequenz die Realität ausblenden, weil sie nicht die Größe haben, zu ihren eigenen Denkfehlern zu stehen.
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@Chenier

Unfassbar, der Tonfall von Vlad. Eine echte "Bereicherung" eines Kulturforums.

Vlad hat sich von Lohengrin offenbar die Taktik abgeschaut, wie man unliebsame Diskussionen abwürgen kann. Man muss nur die unterste Schublade des Argumentationsniveaus heraus ziehen, dann ist es nur mehr eine Frage der Zeit, bis hier mit fadenscheiniger Begründung (oder nicht einmal damit) auch diese Diskussion untersagt wird.

@Vlad

"rechte" Bereicherung

Hätte mich gewundert, wenn Sie sich auf Argumente eingelassen hätten, wenn Sie in der Vergangenheit mit Vorverurteilungen doch so erfolgreich die Meinung anderer diskredtieren konnten. Übrigens: Wir warten noch auf den Link zu meinem Beitrag, in dem ich angeblich die Existenz von Covid-19 geleugnet habe. Niemand der sog. "Klimaleugner" leugnet wirklich das Klima oder den Klimawandel, niemand der "Corona-Leugner" leugnet die Corona-Pandemie. Es ist ganz leicht durchschaubar, dass mit solchen Bezeichnungen einfach nur jene in den Dreck gezogen werden sollen, die sich nicht an den Meinungsmainstream halten wollen, der uns von den Regierungen und Massenmedien vorgegeben wird.
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@Vlad

Dann gucken sie mal in die diversen Youtube-Kanälen ...

Das ist ein anderes Thema. Sie haben behauptet, ICH hätte die Existenz von Covid-19 geleugnet. Also nochmals: Wo und wann habe ich das getan?

@dalmont

Was sagt überhaupt der Psychoanalytiker zur Psychiatrie als Strafanstalt?

Da fällt mir als erstes folgendes ein: In Ländern, in denen Leute das Sagen haben, die Ihre politische Haltung teilen, werden Systemgegner und -kritiker bis heute in der Psychiatrie verwahrt. Und noch etwas fällt mir ein: In Deutschland hat es kürzlich eine auf politischer Ebene geführte Diskussion gegeben, ob Menschen, die die Gefahr durch Covid-19 in Frage stellen und Vergleiche mit der Grippe anstellen, nicht allesamt Fälle für die Psychiatrie sind. Die Psychiatrie wird immer dann als Ordnungsmacht missbraucht, wenn der Staat zu viel Macht hat. Genau das war der Kernpunkt meiner Kritik an den diktatorischen Maßnahmen, die man uns mit Hinweis auf Covid-19 teilweise bis heute zumutet.

Wie kann jemand, der so ideologisch festgefahren und verbohrt ist, der so genau weiß, dass er und er allein ständig und immer recht hat (oder haben wird), der das Wort Differenzierung offensichtlich nicht kennt, so etwas unendlich vielfältiges wie die menschliche Psyche analysieren?

Sie wechseln schon wieder von der sachlichen auf die persönliche Ebene, was ja nur ein Zeichen von Hilflosigkeit sein kann. Ich wurde hier schon mehrfach als schlechter Arzt, schlechter Therapeut, schlechter Analytiker kritisiert - obwohl niemand hier meine Arbeit ernsthaft beurteilen kann, niemand hier mit einem meiner Patienten gesprochen hat. Das ist eine unreife und schwache Art der Argumentation - eigentlich ist es Nicht-Argumentation unter Benützung jener rhethorischen Tricks, die schon vor 2400 Jahren von den Sophisten beschrieben wurden und seither als leicht durchschaubar gelten. Selbstverständlich weiß ich, dass viele meiner Beiträge hier pointiert, ja sogar polemisch sind. Das macht die Auseinandersetzung anregender und lässt mich einige der hier verbreiteten Blödheiten leichter ertragen. Jedenfalls nehme ich die Diskussionen hier nicht so bierernst wie Sie.

Psychoanalyse ist sehr umstritten ...

In der Wissenschaft sollte alles umstritten sein. Ich nehme einmal an, Sie beziehen sich auf die orthodoxe Psychoanalyse in Anlehnung an Freud. Aber die betreibe ich ohnehin nicht. Die Psychoanalytiker, die sie heutzutage in Österreich noch durchführen, kann man wahrscheinlich an einer Hand abzählen. Die Psychoanalyse stellt sich wenigstens der ihr teilweise zurecht entgegengebrachten Kritik. Das machen die Covid-19-Panikmacher nicht. Sie argumentieren dogmatisch, bezeichnen Andersdenkende als "Verschwörungstheoretiker" oder als "Gefährder" - und damit ist die Diskussion auch schon beendet, ehe sie begonnen hat. Selbiges ist beim Thema "Klimawandel" der Fall. Eigentlich immer dann, wenn ein paar Weltuntergangsapostel wieder einmal eine nahende Apokalypse an die Wand malen und zu Umkehr mahnen. Daran ändert sich auch nichts, wenn sich alle bisher zur Verbreitung von Schrecken erfundenen Horrormärchen über drohende Weltuntergänge im Nachhinein als Zeitungsenten herausgestellt haben.

Sie haben hier schon mehrfach Wissenschaften als "umstritten" bezeichnet, die es in Wahrheit nicht wirklich sind. Ich erinnere an die Positive Psychologie, die für Sie ebenfalls umstritten ist. Auch das ist so ein rhethorischer Trick, den Leute wie Sie gerne aus der linken Medienlandschaft übernehmen: Trump, Orban und Johnson gelten als "umstritten", während dieses Wort für die Regierungen in Venezuela, Nordkorea oder China niemals verwendet wird. Die Wissenschaftler, die die Covid-19-Hysterie kritisieren, waren allesamt "umstritten", während die Mathematiker, die für Österreicher 100.000 und mehr Tote berechnet haben, natürlich nicht umstritten sind. Die Behauptung, illegale Masseneinwanderung würde den Steuerzahler belasten, ist "umstritten", während die linken Multikulti-, Gender- und antiautoritären Erziehungsexperimente natürlich ebenfalls NICHT umstritten sind. 🙂

wenn man sich nur ein wenig mit den diskurstheoretischen Analysen von Ruth Wodak auseinandergesetzt hat, weiß man, auf welches extremistische Eck das ständige Verweisen auf die „eigene“ (die so eigen nicht ist, weil man sie millionenfach wiederfindet) Meinung, die vom von Presse und Politik beherrschten Mainstream abweicht, hindeutet.

Ruth Wodak ist eine Frau, nach der alles, was nicht links ist, automatisch eine Nähe zum Nationalsozialismus hat. Das hat sie in zahlreichen ihrer Publikationen unter Beweis gestellt. Sie ist selbst politisch dort verortet, wo man nur von Extremismus sprechen kann, und analysiert von dieser Position aus andere politischen Haltungen, die sich zwangsläufig als extremistisch und radikal darstellen müssen. So etwas kann nicht funktionieren. Darüber hinaus widmet sich Wodak jener Liste an Themen, die typisch für die neue Linke sind: Migration, Genderismus, das angebliche Auseinandergehen von Arm und Reich, Klima, die bösen Rechten, Liberalen, Konservativen usw. Wäre Wodak ernsthaft an einem ausgewogenen politischen Diskurs in der Öffentlichkeit interessiert, dann müsste sie als erstes die mehrfach nachgewiesene Linkslastigkeit der Medienlandschaft insbesondere im deutschsprachigen Raum analysieren, was bisher aber nicht stattfand, und sie dürfte sich nicht ständig darüber empören, dass man Dinge heute offen sagen darf, die früher verboten waren, und ständig die Einführung neuer Sprechverbote fordern. Fazit: Ruth Wodak, die vor allem von linken Medien wie dem ORF oder dem Falter hofiert wird, ist hochgradig umstritten. 🙂

Beweist sie doch bei vielen Beiträgern, wobei etliche mit A, manche mit M beginnen, das Fehlen jeglicher „intelligenten Neugier“.

Sie beweist in Wahrheit nur eines: Das Corona-Thema wird - wie bei anderen Weltuntergangsszenarien auch - von der politischen Linken unkritischer hingenommen als von Liberalen, Rechten oder Konservativen. Warum ist das so? Zunächst einmal bieten diese Bedrohungsszenarien gute Gelegenheiten, gegen den Kapitalismus, den Westen, den weißen Mann, die Globalisierung und all die anderen Feindbilder der Linken zu wettern. Waldsterben, Ozonloch, Atomenergie, BSE, Schweingrippe, Klimawandel, Gentechnik, Coronaviren - all das existiert nur, weil es zu wenig Linke gibt. 🙂 Und außerdem hat die Linke eine lange Tradition im radikalen Umstrukturieren gesellschaftlicher Zustände und wünscht sich nichts sehnlicher herbei als ein neuerliches Umkrempeln nach ihrem Prinzip. Und wenn in Österreich plötzlich Millionen von Menschen ihr Einkommen vom Staat erhalten (müssen), da bekommen die Linken schnell leuchtende Augen. Und wenn der Staat plötzlich Firmen kaufen muss, weil sie sonst bankrott gingen, und eingreift in die bürgerlichen Rechte der Menschen, da hoffen Linke schnell, der Staat möge endlich die Macht bekommen, die er braucht um den Kapitalismus, die freie Gesellschaft und das Bürgertum zu überwinden. Kurz: Sie hoffen, dass endlich die ihnen so verhasste Gesellschaft, in der sie leben, abgeschafft und eine "neue Normalität" hergestellt wird.

Dass Menschen psychische Probleme bekommen, wenn es solche Entwicklung gibt, ist wohl trivial.

So trivial, dass ich hier als Hirnkranker bezeichnet wurde, als ich auf diese Gefahr vor einigen Wochen hinwies. So trivial, dass man meine Warnung zurückwies mit dem Hinweis, im 2. Weltkrieg sei es in Leningrad viel wilder zugegangen. 🙂

Man kämpfe dafür, dass die Kassen mehr als 22 Euro zu den Therapeuten-Honoraren, die mit 90 Euro pro Stunde beginnen, dazuzahlen, damit auch die wenig begüterten Menschen, die die Therapien am meisten brauchen würden, sie sich leisten können.

Ausnahmsweise Zustimmung! Ja, dafür sollten wir kämpfen!

Was würde ein Psychoanalytiker daraus für Themen ableiten ...

Gar keine, weil die meisten Psychoanalytiker keine Hausfrauen-Psychologie betreiben sondern ernsthafte Wissenschaft! 😉 Aber ich kann Ihnen gerne erklären, warum ich den Nick gewählt habe: Ich mag Wagner! 🙂
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@dalmont

Amfortas, warum sollte ich mich mit Ihnen auf sachlicher Ebene auseinandersetzen?

Weil ich das selbe mit Ihren Beiträgen mache. Auch ich könnte von den Sachthemen abgehen und hier Ihre ehemalige Berufstätigkeit thematisieren. Ich könnte mich fragen, wie jemand wie Sie, der doch die beste Gelegenheit hatte, täglich so viel unterschiedliche Zeitungen zu lesen, eine so einseitige Weltsicht bekommen konnte. Aber das wäre lächerlich und würde dem seriösen Austausch von Argumenten im Wege stehen. 😉

Dass es die eine einzige inappelable Wahrheit nicht gibt, müssten gerade Sie besser als jeder andere wissen.

Würde ich sonst hier immer wieder die Auseinandersetzung suchen?

Alles was Sie zudem über Medien schreiben, entspricht doch im Wesentlichen dem, was bestimmten Gruppierungen, die recherchierende Organe ablehnen, meist trumpaffin wie offensichtlich Sie, persönlichkeitsprofilbezogen von Algorithmen zugespielt wird.

Nein - es entspricht dem, was politisch unabhängige Wissenschaftler schon vor vielen Jahren über die Medienwelt im deutschsprachigen Raum erforscht haben. Warum mir (uns) mehr oder häufiger Informationen persönlichkeitsprofilbezogen von Algorithmen zugespielt werden soll als Ihnen, müssen Sie uns erklären. Ich bin auch nicht automatisch "trumpaffin" wenn ich die völlig einseitige Schwarz-Weiß-Malerei in Sachen Trump kritisiere, die zwangsläufig nicht der Wahrheit entsprechen kann und weit mehr über die politische Verortung unserer Medien aussagt als über die von Trump. Es sei denn, wir unterstellen 50 % der US-Amerikaner, dämlich oder radikal zu sein. Gerade die tendenziöse Berichterstattung über Trump sollte doch einen kritischen Menschen ein bißchen stutzig machen, vor allem dann, wenn man sie mit der glorifizierenden Berichterstattung über Obama vergleicht.

zum Thema Epidemiologie, kann ich für mich nur herauslesen, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass Sie die Offenheit im Denken aufbringen, die notwendig ist, um das Menschsein in all seinen Schattierungen und Möglichkeiten verstehen zu wollen.

Sie ignorieren völlig, dass meine Prognosen in Sachen Corona zugetroffen haben, während sich die der Apokalyptiker heute als lächerlicher Nonsens herausgestellt haben. Und zwar NICHT deshalb, weil die Regierung die Wirtschaft an die Wand gefahren, die Bürger- und Menschenrechte ausgesetzt, Überwachungs-Apps entwickelt und die größte Wirtschaftskrise seit dem 2. Weltkrieg herbeigeführt hat, sondern weil die Menschen das gemacht haben, was die angesehensten Virologen von Anfang an gefordert haben.

Wenn Sie sich nicht vorstellen können, warum ich seit Jahrzehnten ein angesehener, beliebter und erfolgreicher Psychiater und Psychoanalytiker bin, fehlt Ihnen die Fantasie. Oder die Toleranz, die es ihnen ermöglichen würde, Menschen mit anderer politischer Haltung zu respektieren. Jene Toleranz also, die ich in meiner täglichen Arbeit aufzubringen in der Lage bin.

Habe Ihre Zeilen jetzt nur bis zum Wort hiflos gelesen ...

Sehen Sie - darin unterscheiden wir uns. Ich lese Ihre Beiträge sehr aufmerksam, genau so wie die der anderen Diskussionsteilnehmer. Und da unterstellen Sie mir und anderen hier mangelhaftes Interesse an der Meinung Andersdenkender? 😉
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@dalmont

und ich finde es (mit Vlad) sehr unfair, dass Sie zwar selbst täglich 90 % Ihrer Online-Merker-Arbeit Corona widmen, obwohl Sie auch kein Virologe oder Epidemiologe sind, jedoch die Arbeit derer, die entscheiden müssen – und es werden sehr viele Entscheidungen interessensgeleitet m. E. falsch getroffen – täglich und unermüdlich und oft sehr süffisant alles mit dem Virus in Zusammenhang Stehende kommentieren.

Was daran soll unfair sein? Unfair ist es, wenn dem Bürger über Nacht seine Bürger- und Menschenrechte abgesprochen werden und man die Kritik daran als unzulässig hinstellt. Denn solches kennt man sonst nur von Diktaturen. Und die Bezeichnung "Diktatur" ist für das Österreich der Corona-Zeit wohl durchaus zutreffend. Denn nur in Diktaturen entscheiden Regierende darüber, wann man das Haus verlassen, wann seine Angehörigen treffen, wer arbeiten darf und wer nicht. Nur in Diktaturen haben Polizisten das Recht, das Rudi Anschober erstmals seit dem Dritten Reich einführten wollte, nämlich das Recht auf Hausdurchsuchungen ohne richterliche Anordnung. Dass es unfair sei, als Bürger eines angeblich freien Landes solche Maßnahmen zu kritisieren, kann ich nicht nachvollziehen. Und nochmals: Corona ist kein Problem, das man den Virologen und Epidemiologen überlassen könnte, denn die Maßnahmen unserer Regierung greifen in die unterschiedlichsten Gebiete unseres Lebens ein. Man überlässt die Entscheidung über Krieg oder Frieden nicht den Generälen, man überlässt das Urteil in einem Strafverfahren nicht den Staatsanwälten - so wie man die Entscheidung über Lockdown & Co. nicht allein den Virologen überlassen darf.

dabei müsste er als Psychoanalytiker am besten wissen, dass das Psychotherapiegesetz unter einem sozialdemokratischen, möglicherweise sogar noch sozialistischen Minister beschlossen wurde

Das Psychotherapiegesetz hat für mich als Arzt keinerlei Bedeutung. Es ist im internationalen Vergleich ein schwaches - anders gesagt - ein von Fehlern strotzendes Gesetz, das längst überarbeitet gehört. Als ich ihr Pseudoargument gelesen haben, fielen mir als erstes die Autobahnen ein - Sie wissen, was ich meine. 😉

Ich selbst glaube nur einmal ihm gegenüber vor Monaten beleidigend gewesen zu sein.

Ich habe mich nie von Ihnen beleidigt gefühlt. Ich bin - im Gegensatz zu vielen anderen hier - eher schwer zu beleidigen. Nein, beleidigt haben Sie mich nie, aber Sie haben mehrfach zu jener zu belächelnden Argumentatio ad personam gewechselt, von dir ich mehrfach festgestellt habe, dass ich sie nicht ernst nehmen kann und als Ausdruck von Hilfslosigkeit in Ermangelung sachlicher Argumente werte.
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@Vlad

Kompetenzen verwechselt? Innen- versus Gesundheitsministerium?

Das müssen Sie Anschober fragen. Jedenfalls war er es, dem im berüchtigten "Ostererlass" gefordert hat, die Polizei möge zukünftig auch ohne richterliche Anordnung Wohnungen durchsuchen dürfen. Es war nur der massive politische Gegenwind der Opposition und einiger weniger Journalisten, der ihm entgegengeblasen wurde und ihn davon abgehalten hat, für die Polizei wieder jene Rechte zu fordern, die einst die Gestapo hatte. Sie sollten sich schon vorher informieren, bevor Sie anderen mangelnde Sachkenntnis unterstellen!

Also was jetzt? Psychotherapeut oder nicht? Je nachdem wie es ihnen passt?

Auch hier sollten Sie sich informieren: Ärzte können über die Ärztekammer eine psychotherapeutische Ausbildung absolvieren und müssen sich auch bei ihrer psychotherapeutischen Tätigkeit nicht an das Psychotherapie- sondern an das Ärztegesetz halten. Psychologen, Pädagogen, Soziologen usw. müssen hingegen ein psychotherapeutisches Propädeutikum und anschließend ein Fachspezifikum absolvieren. Noch einmal andere Regelungen gibt es für Fachärzte für Psychiatrie. Aber was tut's zur Sache? 😉

@dalmont

Die 10 Minuten zwischen zwei Sitzungen sind doch eher dafür gedacht, dass Sie den Kopf frei machen für einen neuen Klienten, nicht dass Sie Ihre Obsessionen pflegen

Sie müssen es schon mir überlassen, wie ich meine Pausen verbringe. Und nochmals: Ihre lächerliche Argumentatio ad personam, die nichts, aber auch gar nichts mit sachlicher Argumentation zu tun, sondern einzig den Zweck hat, mich als Mensch und Arzt zu diskreditieren, ist nur als Hilfslosigkeit zu werten.

Fakten bringen Sie ja nicht ...

Dann nehmen Sie sich die Zeit, lesen Sie sich nochmals in aller Ruhe meiner Beiträge der letzten drei Monate durch und stellen Sie dabei fest, dass ich der einzige war, der mehrfach wissenschaftliche Studien zitiert hat, in denen sich genau jene Fakten finden, die Sie in meinen Beiträgen angeblich vermissen. Sie sind es, der keine Fakten liefert, sondern hier ständig seine für die anderen Diskussionsteilnehmer völlig belanglosen Schwänke aus ihrem Leben zum besten gibt. Oder tut es etwas zur Sache, wo Sie abends essen gehen, wen Sie einst persönlich kennen gelernt haben oder wo Sie Ihren Urlaub verbringen?

kommen Sie eigentlich aus einner belasteten Familie? Es wirkt nämlich so

Ich exhibitioniere meine persönliche Lebensgeschichte hier weniger gern als Sie, aber so viel kann ich Ihnen sagen: NEIN, ich komme nicht aus einer belasteten Familie.

Sie als bekennender Rechter ...

Für Sie ist jeder ein Rechter, der Marx kritisiert, den wachsenden Einfluss frauen-, schwulen- und judenfeindlicher Religionen nicht als Bereicherung erlebt und feststellt, dass keine politische Ideologie mehr Menschen umgebracht hat als der linke Sozialismus bzw. Kommunismus. Das sagt aber über Ihre politische Verortung weit mehr aus als über meine. Wäre ich ein Rechter, würde ich wohl kaum die autoritären staatlichen Maßnahmen ständig kritisieren, die uns diese Regierung in letzten Monaten zugemutet hat. Ich würde die Law-and-Order-Politik von Kurz & Co. gutheißen. Als Liberaler denke ich aber, dass die menschliche Freiheit und Unabhängigkeit von staatlicher Autorität das größte politische Gut ist, das wir in Österreich haben. Das gilt es auch zu verteidigen und nicht aus Angst vor einer Erkältungskrankheit freiwillig aufzugeben.

Dass dieses Gesetz nicht besser ist, ist den Rechten zuzuschreiben, nicht den Sozialdemokraten.

Sie sollten ehrlich sein und zugeben, dass Sie weder vom Zustandekommen noch vom Inhalt dieses Gesetzes viel wissen.

Den Law und Orderern unter den Dischputanten im Forum käme das allerdings gar nicht ungelegen.

Wen meinen Sie damit? Lohengrin, die sich wiederholt über Menschen empört hat, die sich nicht so leicht in Panik versetzen ließen wie sie? Mich wohl kaum, denn ich gelte unzweifelhaft hier als der vehementeste Kritiker der autoritären Regierungsmaßnahmen, die man mit dem Coronavirus gerechtfertigt hat. Im übrigen ist das, was Kurz & Co. hierzulande veranstalten, um nichts besser als das, was der böse, böse, böse, nicht-linke Orban in Ungarn gemacht hat. Die Berichterstattung um Covid-19 in Österreich zeigt einmal mehr, wo die Medien politisch verortet sind. Die Bösen sind der Logik unserer Medien zufolge wieder einmal Trump, Orban, Bolsonaro und Johnson - also die Nicht-Linken. Nicht etwa die linken Regierungen in China, Italien oder Spanien. Das sollte selbst politisch Einäugigen auffallen.

Endlich Nürnberg erreicht ...

Ohne Auszüge aus ihrem Tagebuch kommt keiner Ihrer Beiträge aus. 😉 Aber es liegt mir fern, deshalb - wie andere hier - zu fordern, Sie mögen das einstellen. 🙂

@AC

Sie bekommt nämlich zu 95 % andere Antworten, die Menschen sind depressiv - und das schlägt sich auch im kardiologischen Bereich nieder.

Die Zahl der Depressionen hat in den vergangenen drei Monaten um 500 % zugenommen, die der Angsterkrankungen um 300 %. Auch wenn Dalmont ständig behauptet, ich würde keine Fakten liefern, wiederhole ich das nochmals. Auch die mittlerweile vom Covid-19-Panikmacher-Sender ORF zugegebene Tatsache, dass in Österreich in den letzten Monaten mehr Menschen an Grippe als an Covid-19 gestorben sind - trotz spezifischer Therapie und Impfung gegen Grippe - beweist einmal mehr, dass jene Recht hatten, die das schon im März prophezeit haben. Daran ändert auch der Umstand nichts, dass Kanzler Kurz jeden Vergleich mit der Grippe als "Dummheit" bezeichnet und damit versucht hat, die Diskussion dort zu ersticken, wo sie für ihn unangenehm hätte werden könne.
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Es bedarf der Beharrlichkeit, um Menschen zu überzeugen. Das wissen wir auch von der anderen Seite. Hier werden gebetsmühlenartig Falschbehauptungen wiederholt im Wissen, dass man Lügen nur oft genug wiederholen muss, bis sie zu Wahrheiten werden. Deshalb muss man auch Wahrheiten wiederholen, um gehört zu werden. Übrigens: Sie bringen in Ihren Kommentaren wesentlich weniger Neues als ich, was Ihnen offenbar noch gar nicht aufgefallen ist.
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Es ist verständlich, dass die Corona-Hysteriker mit allen Mitteln versuchen, eine kontroversielle Auseinandersetzung mit diesem Thema zu verhindern. Jeden Tag wird deutlicher, dass ihre Prognosen falsch waren und die Maßnahmen zur Eindämmung von Covid-19 weitaus größere Schäden als das Virus selbst angerichtet haben. Das massenmedial etablierte Narrativ, dass die Menschheit nur deshalb nicht ausgestorben sei, weil wir die Menschenrechte außer Kraft gesetzt, die Wirtschaft auf Jahre oder Jahrzehnte hinaus geschädigt und Zehntausende Nicht-Covid-19-Patienten getötet haben, soll einzementiert werden. Kritiker der Corona-Dogmen müssen als Lebensgefährder, Asoziale, Hirnkranke oder Kriminelle diffamiert, moralisch diskreditiert und so zum Schweigen gebracht werden.

Solches Vorgehen hat sich in den vergangenen Jahrzehnten mehrfach bewährt: Manche glauben selbst heute noch, dass ...

1. es Anfang der 80er-Jahre ein Waldsterben in Europa gegeben habe.
2. Ronald Reagan nur deshalb keinen Atomkrieg begonnen habe, weil die sog. "Friedensbewegung" dagegen auf die Straße gegangen sei.
3. sich die Ozonschicht unserer Atmosphäre nur deshalb nicht aufgelöst habe, weil grüne Parteien in die Parlamente eingezogen seien.
4. im Jahr 2015 nur "Flüchtlinge" nach Europa gekommen seien, die andernorts in Lebensgefahr gewesen wären.
5. der Unterschied zwischen Arm und Reich trotz progressiver Steuersätze und Kapitalumverteilung in Österreich auseinander gehe.
6. die politischen und humanitären Katastrophen im ehemaligen sozialistischen Ostblock nichts mit dem "wahren" Sozialismus zu tun hätten.

Diese Auflistung von Nonsens ließe sich noch lange erweitern. Diese Ammenmärchen bringen einen Nutzen für einflussreiche Parteien, politische Bewegungen und Medien. Deshalb sind Diskussionen darüber häufig mit den Sprechverboten der Political Correcntess belegt, was offenbar nun auch beim Corona-Thema geschehen soll.

Man kann nur hoffen, dass es genug kritische und verantwortungsvolle Bürger in unserem Land gibt, die nicht leichtgläubig das nachplappern, was Regierungen und Massenmedien vorgeben. Der Schaden in Wirtschaft, Gesundheitswesen, Kultur usw. ist dank der Mitläufer und Duckmauser schon groß genug. Kultiviertheit bedeutet nämlich nicht, sich gelegentlich von klassischer Musik berieseln zu lassen. Es bedeutet, dass wir jene Werte, die unsere Kultur ausmachen, ernst nehmen und verteidigen - gegen jene die Panik verbreiten, Bürger- und Menschenrechte einschränken, Kulturveranstaltungen verbieten und damit ihre eigene Macht ausbauen.
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@dalmont

... unterschwellig Meinungsmache zu betreiben.

Die aktuelle Diskussion um die Todesfälle bei der Verhaftung von Schwarzen in den USA ist Meinungsmache der übelsten Sorte. Denn unsere linken Medien suggerieren, dass diese Todesfälle etwas mit Rassismus zu tun hätten, was mir zweifelhaft erscheint angesichts der Tatsache, dass in den USA weitaus mehr Weiße von Schwarzen ermordet werden als Schwarze von Weißen. Selbst die Zahl der bei polizeilichen Festnahmen getöteten Weißen ist größer als die der Schwarzen. Aber niemand würde auf die Idee kommen, deshalb den Schwarzen Rassismus vorzuwerfen. Wie denn auch? Rassistisch können immer nur die Weißen sein - zumindest nach der Logik der politisch korrekten Meinungsindustrie. So wie nur Männer sexistisch sein können und nur Rechte gewalttätig - allen Fakten zum Trotz. Die Progrome gegen Weiße, die in manchen westafrikanischen Ländern an der Tagesordnung stehen, gaben den Linksradikalen, die jetzt auf die Straße gehen, niemals Anlass zu Demonstrationen. Wahrscheinlich wissen sie nicht einmal davon, denn unsere Medien werden sich hüten, solche Informationen zu verbreiten. Jedenfalls wäre das Interesse unserer "Antirassisten" ohnehin nicht groß - Gewalt gegen Weiße wird konsequent als nachvollziehbare oder logische Reaktion verteidigt. So wie die Kasam-Raketen, die aus dem Gazastreifen regelmäßig auf israelische Siedlungsgebiete abgefeuert werden. Für unsere linksradikalen Tugendheuchler stellt sich nicht die Frage, wer im Recht ist. Einzig wer der Schwächere ist, scheint von Relevanz, bedeutet doch die Fürsprecherrolle für die Schwachen die größte moralische Aufwertung. Zumindest nach deren Logik.

Das Bedürfnis, den eigenen Kulturkreis, die eigene Hautfarbe und Herkunft mit Dreck zu besudeln, ist stark ausgeprägt unter unseren Linken. Sie beziehen den Großteil ihres Selbstwertgefühls aus der Fürsprecherrolle für die vermeintlich Schwachen. Ob die Schwachen wirklich schwach sind, ob Benachteiligung immer unverschuldet zustande kommt und ob die Schwachen im Recht sind - all diese Fragen stellen sich nicht. Sie dürfen nicht gestellt werden, denn das würde die Schwarz-Weiß-Malerei mit Farbnuancen versehen, und die Ehre der selbsternannten Fürsprecher wäre damit geringer.

Dass nicht die Solidarität mit den angeblich benachteiligten Schwarzen in den USA der wahre Anlass für die Demonstrationen ist, zeigt sich darin, dass bei diesen Demonstrationen Polizisten attackiert, Autos und Häuser in Brand gesetzt und Geschäfte geplündert werden. Man kann nicht für ein friedlicheres Miteinander demonstrieren und gleichzeitig Gewalt als probates Mittel zur Erreichung dieses Zieles rechtfertigen. Hier entlädt sich einfach nur der Hass antiwestlich gesinnter Linksradikaler, die weit stärker durch rassistische Resentiments - in dem Fall gegen Weiße - motiviert sind, als das bei den weißen Polizisten in den USA der Fall ist. Es ist also der berüchtigte Rassismus der Antirassisten, der Rassismus mit umgekehrten Vorzeichen also, der, neben der Sucht nach moralischer Hochwertigkeit, die Menschen zehntausendfach auf die Straße treibt. Man will sich die mediale Berichterstattung gar nicht vorstellen, würden Rechte solchen Irrsinn aufführen. Aber unsere linke Medienwelt blendet die Gewalt, die bei den Black-Lives-Matters-Demos zum Ausbruch kommt, konsequent aus. Wie gesagt: Gewalttätig können nur Rechte, niemals Linke sein.

Deshalb kann man gut und gern die Heldenverehrung dieser Kolonisatoren heute aufgeben ...

Kolumbus wird für sein überaus mutiges Unterfangen geehrt, sich ohne genaues Ziel im 15. Jahrhundert auf eine Seefahrt mit unbekanntem Ausgang begeben zu haben. Nur wer in Schwarz-Weiß-Schablonen denkt, wird diese große Tat nicht gelten lassen können angesichts der Nachteile, die die Zuwanderung von Europäern für die amerikanischen Ureinwohner brachte. Dass unreglementierte Massenzuwanderung also nicht zwangsläufig etwas Gutes ist, scheint bis zu den Multikulti-Anhängern der heutigen Zeit offenbar noch nicht vorgedrungen zu sein. Oder anders: Es gibt gute und schlechte Zuwanderung - die zum Nachteil der Europäer, Christen, Weißen ist gut, die zu ihrem Vorteil schlecht.

Und wenn in den europäischen Sprachen das von den Kolonialisten übernommene Vokabular gleichzeitig entsorgt wird, wäre das umso erfreulicher.

Da ist sie wieder: die Forderung nach Manipulation der Sprache um das Denken der Menschen in die Richtung zu lenken, die man selber gerne hätte. Wenn "Vom Winde verweht" plötzlich auf dem Index der verbotenen Filme landet, haben wir auf jeden Fall wieder einmal die falsche Tür aufgestoßen. Die Pipi-Langstrumpf-Bücher von Astrid Lindgren wurden von unseren Gutmenschen ja schon wegen ihres "jugendgefährdenden Potentials" zensuriert. Was wird als nächstes verboten werden? Shakespeares Othello? Es ist nur eine Frage der Zeit, bis diese Leute anfangen, Bücher zu verbrennen, wie sie das mit den Büchern von Thilo Sarrazin in Hamburg ja schon gemacht haben.

Die Kommentare zu den einzelnen Themen auf der Startseite sind immer politisch. Der Herausgeber versucht das zwar immer in Abrede zu stellen, aber das ändert nichts an dieser Tatsache.

Waren nicht Sie es, der vor ein paar Monaten behauptet hat, Kunst sei IMMER politisch?
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@Chenier

Sich gegen Sklaverei auszusprechen und dabei die USA zu kritisieren, ist doch an Lächerlichkeit schwer zu überbieten. Wo bleibt das Engagement dieser antiamerikanischen Antifa-Schlägertrupps gegen die Sklaverei, die es in islamsichen Ländern teilweise bis heute gibt? Ach ja richtig - das würde ja bedeuten, eine fremde Kultur zu kritisieren und wer Sklaverei und Steinigung von Frauen in islamischen Ländern kritisiert, ist bekanntlich islamophob. 🙂
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@dalmont

Wenn Sie in Tasmanien waren und festgestellt haben, wie mit Treibjagden alle Menschen, die vorher dort lebten, wie Tiere abgeschossen worden sind, wenn Sie in Ushuaia standen und lesen mussten, wie die Yámana durch eingeschleppte Krankheiten umgebracht wurden, wenn Sie in Brüssel vor dem Denkmal von Leopold II. standen ...

Sie versuchen immer wieder, Ihren Einstellungen dadurch mehr Gehalt zu verpassen, in dem Sie auf ihre große Lebenserfahrung verweisen. Dass Sie damit anderen, die nicht in Tasmanien waren und auch sonst nicht dort, wo Sie schon gewesen sind, die Fähigkeit absprechen, zu ähnlich differenzierter Meinung zu kommen, ist Ihnen wahrscheinlich klar. Aber bei all Ihren Reisen haben Sie sich offenbar nicht die Frage gestellt, wie es denn in Tasmanien jetzt aussehen würde, wenn die Leute dort keinen Kontakt mit Europäern gehabt hätten. Die Lebenserwartung würde dort bei 40 Jahren liegen, 50 % der Neugeborenen würden an Infektionskrankheiten sterben und ein Drittel der männlichen Bevölkerung würde als Opfer von Gewalttaten sterben. Die von antiwestlichen Resentimens dominierte Vorstellung, die edlen Wilden in nicht-westlichen Ländern würden ohne den Kontakt zu unserem Kulturkreis alle noch im Paradies leben, wie es uns Rousseau als einer der Lieblingsphilosophen der sozialromantischen Linken erzählt hat, entspricht halt leider nicht der Realität.

und über ein bisschen Empathie verfügen, werden Sie mich verstehen ...

Ihre Empathie, die diejenigen, die anders als Sie denken, offenbar nicht haben, reicht leider nicht aus, um mit jenen Kindern mitfühlen zu können, die im Fall einer ordinären Lungen- oder Wundinfektion wohl ihr Leben lassen müsste ohne die Errungenschaft des Westens, die dieser mit jenen Kulturkreisen teilt, die für diese Errungenschaften selbst nichts beigetragen haben.

... die MET, ein unsägliches Haus, das ich nur wegen der Chagalls und der Brunnenspiele davor liebe ...

Ich liebe die MET vor allem für die Qualität ihrer Opernvorstellungen, die in den USA ihresgleichen suchen.

Was den US-amerikanischen Racism anlangt: da halte ich mich eher an Toni Morrison als an den Trump-verliebten Amfortas.

Man muss nicht Trump-verliebt sein, um die Einseitigkeit der Berichterstattung über Trump im deutschsprachigen Raum zu bemerken oder um erkennen zu können, dass Trump genau so Gutes für die US-amerikanische Politik gebracht hat wie Obama Schlechtes. Aber der Rassismus des westlichen Kulturkreises ist wohl der unbedenklichste von allen Formen des Rassismus weltweit. Denn niemand außer uns, kein Afrikaner, kein Polynesier und kein Inder, hat die ihm eigene Form seines Rassismus derartig selbst analysiert, reflektiert und in jenem Ausmaß überwunden wie wir. Nur die Weißen und nur in der westlichen Kultur ist Rassismus überhaupt ein Thema, das Anlass zu Selbstkritik gibt. Und weil wir uns so gerne und mit so viel Stolz die Büßerhemden anziehen, erkennt man in den nicht-westlichen Kulturkreisen meist gar keinen Grund, sich mit den eigenen Formen des Rassismus auseinandersetzen und aus dem üblichen Schwarz-Weiß-Bild auszusteigen. Wenn die Weißen im Westen sich selbst als Täter bezeichnen, kann man in nicht-westlichen Kulturen bequem in seiner Opferrolle verbleiben und muss die Notwendigkeit gar nicht erkennen, sich kritisich mit dem eigenen Kulturkreis auseinander zu setzen. Wenn im Westen immer wieder Menschen behaupten, den Afrikanern ginge es nur deshalb wirtschaftlich so schlecht, weil es die Kolonialisation gab und die Globalisierung immer noch gibt, hat man in Afrika gar keine Notwendigkeit, sich zu überlegen, ob vormoderne Weltanschauungen, Korruption oder mangelnder Wille zur Veränderung, die selbstverschuldet sind, nicht ganz wesentlich zur Benachteiligung beitragen. Unsere Linken glauben immer noch an die seit 40 Jahren widerlegten Dependenztheorien, nach denen es dem Westen nur deshalb so gut geht, weil er immer noch quasi-kolonalistische Verhältnisse zu nicht-westlichen Regionen pflegt.

der deutsche Begriff Neger führt auch heute noch zu Diskriminierungen an Schwarzafrikanern oder schwarzafrikanischen Österreichern , angefangen vom Ausstopfen des Angelo Solimans und seiner Ausstellung im Museum bis zum Mord an Marcus Omufuma.

Dieser Sprung ist immer wieder zu groß. Sie schütten das Kind mit dem Bade aus, wenn Sie die Verwendung des Begriffs "Neger" gleichsetzen mit einer Haltung, die auch das Ermorden oder Ausstopfen von Schwarzen gutheißt. Man kann sich für die Menschenrechte unabhängig von der Hautfarbe stark machen, OHNE sich an die in linken Redaktionsbüros und geisteswissenschaftlichen Instituten ausgearbeiteten Regeln des politisch korrekten Neusprechs zu halten. Das eine hat mit dem anderen in Wahrheit gar nichts zu tun. Und unsere Haltung zu Menschen mit nicht-weißer Hautfarbe ändert sich auch nicht, wenn wir alle paar Jahre neue Termini einführen, mit denen wir solche Menschen bezeichnen. Sie eignen sich bestenfalls dafür - wie alle Sprech- und Denkregeln - freie Diskussionen zu verunmöglichen.

Für Amfortas Einlassungen finde ich keine andere Erklärung, seinen Hass auf alles, was aus der Déclaration des Droits de l’Homme et du Citoyen nach dem anfänglichen Grauen Positives erwachsen ist, lässt sich wohl nicht anders erklären, als dass der Leidensdruck (nach Aussagen einer hochrangigen Funktionärin der Psychoanalytischen Vereinigung Grundvoraussetzung für den Wunsch Analytiker zu werden) durch die Lehranalyse nicht zu einem „Erkenne-dich-selbst“ gewandelt werden konnte.

Sie betreiben lächerliche Hausfrauen-Psychologie, über die ich nur schmunzeln kann. Sie behaupten in Ihrer geradezu typischen Farbenblindheit für die Welt, dass das ehrliche Bekenntnis zu den Menschenrechten nur möglich sein, nachdem wir uns als Angehörige des westlichen Kulturkreises zunächst einmal selbst erniedrigt haben. Darin zeigen sich Ihre antiwestlichen Vorurteile, Ihr Rassismus mit umgekehrten Vorzeichen und Ihr Bedürfnis, sich als Angehöriger dieser Kultur über Ihresgleichen zu erheben, in dem Sie sich als Diagnostiker und damit Überwinder der eigenen Schuld aufspielen. Die eigene weiße Weste strahlt um so heller, je mehr man diejenigen, die einen umgeben, mit Dreck beschmiert.

Nur nicht so selbstverliebt und selbstgerecht wie Sie ...

Aber so viel steht fest: Niemand hier hat ein ausgeprägteres Bedürfnis als Sie, sich als breit gebildeter, weit gereister und lebenserfahrener Zeitgenosse zu verkaufen, der durch all die berühmten Menschen, die ihm vorgestellt wurden, weiser geworden ist als wir alle. Niemand verbrennt hier mehr Weihrauch als Sie, um sich selbst zu feiern. Deshalb ist Ihr Bedürfnis, den Kulturkreis ständig mit Dreck zu besudeln, dem Sie selbst angehören, wohl auch ein narzisstisch motiviertes.

Kreisky hat das nicht so gesagt ...

Kreisky hat wörtlich gesagt: "Lernen Sie ein bißchen Geschichte, dann werden Sie sehen, Herr Reporter, wie sich das in Österreich damals im Parlament entwickelt hat." Seither ist dieser überhebliche Spruch von Kreisky, der seine beleidigende Wirkung vor all durch die abwertende Bezeichnung "Herr Reporter" erhält, zum geflügelten Wort in Österreich geworden. Er wird mittlerweile als Totschlagargument verwendet, von denen es immer mehr gibt.
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Welche Statistiken ziehen Sie zu Rate, wenn Sie über die Krankheiten der im 19. Jahrhundert ausgerotteten Tasmanier und Feuerländer fabulieren? Sie begeben sich auf ein peinliches Terrain, Herr Psychoanalytiker.

Peinlich wird das eher für jene, die nicht wissen, dass sich die Lebenserwartung nicht nur im westlichen Kulturkreis sondern praktisch auf der ganzen Welt dadurch innerhalb von 100 Jahren praktisch verdoppelt hat, weil wissenschaftliche Erkenntnisse und medizinische Entwicklungen aus dem Westen dies ermöglicht haben. Wer glaubt, die Lebenserwartung in Feuerland oder Tasmanien hätte sich seit dem Kontakt mit dem Westen und dadurch bedingt nicht dramatisch verlängert, der blendet schlicht die Realität aus. Und die Zunahme der Lebenserwartung ist auch in menschlichen Populationen ein guter Gradmesser dafür, dass sich etwas in die richtige Richtung entwickelt hat. Und das ist - wie gesagt - ein Verdienst des Westens, zu dem die Tasmanier und Feuerländer wenig bis nichts beigetragen haben.

wie verhalte [...] Ihn gleich abmurksen?

Ich vermute mal, dass solche Polemik nur den Zweck hat, von Ihrer dürftigen Sachargumentation abzulenken. Nochmals: Es ist das eine, den Profit zu erkennen, den nicht-westliche Kulturkreise durch den Kontakt mit unserem Kulturkreis hatten und haben. Und es ist etwas grundsätzlich Anderes, den Angehörigen einer nicht-westlichen Kultur abzumurksen. Beides in einen Topf zu werfen, ist ein leicht durchschaubarer und kindischer rhethorischer Trick.

Woher nehmen Sie die arrogance anzunehmen, dass diese so dumm gewesen sind, nicht mit ihrem Leben zurecht zu kommen?

Ich wüsste nicht, wo ich das behauptet habe. Aber es lässt sich nunmal nicht gut leugnen, dass die moderne Zivilisation zu einer zunehmenden Befriedung unserer Gesellschaft geführt hat und deshalb Kulturen, die diesen Zivilisationsprozess in dieser Form nicht durchgemacht haben, zwangsläufig im Alltag mehr Gewalt aufweisen. Man kann natürlich streiten, ob Stammeskämpfe und Kriege prinzipiell gut oder schlecht sind. Man kann leugnen, dass es besser sei, als Mann mit 80 Jahren an einem Herzinfarkt zu sterben als mit 30 Jahren an einer Kriegshandlung. Dass die Wahrscheinlichkeit, eine Blinddarm- oder Lungenentzündung heutzutage zu überleben, dort am größten ist, wo man am meisten Zugang zu westlicher Medizin hat, muss wohl nicht extra erwähnt werden. Und wenn wir all das berücksichtigen, werden wir wohl kaum zur sozialnaiven Vorstellung kommen, den Menschen in archaischen Kulturkreisen würde es ohne Kontakt mit den Weißen heutzutage besser gehen.

Was sind Sie doch für ein weißeuropäischer Rasssist!

Ein Rassist ist jemand, der glaubt, dass jemand allein aufgrund seiner Hautfarbe dümmer, moralisch minderwertiger, gewalttätiger o. ä. wäre. Andererseits hat es nicht das Geringste mit Rassismus zu tun, die Überlegenheit des eigenen Kulturkreises in wissenschaftlicher, kultureller, wirtschaftlicher und vielfach auch moralischer Hinsicht anzuerkennen, wenn es ganz klare Beweise dafür gibt. Immerhin hält sich die Zahl derer, die die Errungenschaften des westlichen Kulturkreises freiwillig aufgeben, um bei den Beduinen in der Sahara oder den Maori zu leben, in Grenzen, während gleichzeitig Millionen von Menschen aus nicht-westlichen Kulturen nach Europa oder Nordamerika wollen. Warum wohl? Weil wir es BESSER gemacht haben als andere. Als Linker werden sie sich bis 1989 wohl immer wieder gefragt haben, warum viele Menschen aus der sozialistischen DDR unter Lebensgefahr in die kapitalistische BRD flüchten. So wie sie sich wohl auch heute nicht erklären können, warum die halbe Welt dort hin will, wo rassistische Weise ihre kapitalitischen Gesellschaften aufgebaut haben. Als einzige mögliche Erklärung wird Ihnen wohl nur das rassistische Vorurteil einfallen, diese Menschen, die zu uns wollen, hätten keine andere Chance angesichts des Elends, das wir Weiße (Christen, Männer, Heterosexuelle) in ihren Ländern verursacht haben. Aber das wäre natürlich entweder eine naive Fehlannahme oder eine dreiste Lüge.

aber der weiße Rassismus ist möderisch, versklavend.

Der weiße Rassismus WAR mörderisch und versklavend. Das gehört der Vergangenheit an und nur mehr Ausnahmen bestätigen die Regel, die deshalb auch so ausführlich diskutiert werden können. Ausschließlich die Weißen haben begonnen, sich mit ihrem Rassismus auseinanderzusetzen. Die rassistischen Vorurteile der Schwarzen den Weißen gegenüber wurden dagegen noch nicht einmal ansatzweise thematisiert. Damit haben die Weißen wieder einmal die Nase vorne. Daraus abzuleiten, nur Weiße könnten rassistisch sein, ist lächerlicher Nonsens. Es sind weiße Journalisten, die weiße Polizisten dann medial vorführen, wenn sie bei ihrer Arbeit einen Schwarzen töten. Schwarze Journalisten, die Schwarze in Afrika medial vorführen, wenn diese Weiße töten, gibt es hingegen nicht - und das, obwohl der schwarze Rassismus in Afrika ein um ein Vielfaches größeres Problem ist als der weiße Rassismus in Europa oder Nordamerika.

Hier verhält es sich wie bei der Diskussion um die angebliche Diskriminierung von Muslimen in unserem Kulturkreis. In islamischen Ländern werden jedes Jahr 100.000 Christen nur deshalb umgebracht, weil sie Christen und damit nach muslimischer Logik Menschen zweiter Klasse sind. Aber trotzdem werden wir nicht müde, uns als Christen oder westliche Atheisten selbst zu geiseln angesichts unserer Vorurteile, die wir dem Islam gegenüber haben. Finden Sie das nicht alles ziemlilch einseitig, undifferenziert und geradezu pathologisch angesichts der ohnehin bereits bestehenden Schieflagen?

weil es leider keine sicheren Wahrheiten gibt ...

... abgesehen von Ihrer Wahrheit, dass es den Maori besser ginge, wenn sie nie mit unserem Kutlurkreis Kontakt gehabt hätten ... was wiederum eine ganz klar rassistische "Wahrheit" ist. 😉

Amfortas, lesen Sie Freud!

Ich kann mit gutem Recht sagen, dass ich so gut wie alles gelesen habe, was Freud publiziert hat. Darin unterscheide ich mich wohl von Ihnen. Freud hat sein Leben lang den Wert erkannt, den das moderne Denken, die moderne Kultur haben. Er hätte seinen eigenen Kulturkreis nicht kritisiert, um arachaische Sitten fremder Völker damit zu beschönigen. Freud war kein Kultur- oder Werterelativist, der ernsthaft behauptet hätte, unaufgeklärte oder vormoderne Kulturen hätten uns etwas voraus. Freud war kein Rassist - Sie hingegen sind einer. Und zwar einer, der das Umdrehen des Vorzeichens verwechselt mit dem Überwinden einer schlechten Neigung.
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Demnach scheint mir - realistisch gesehen - eine ambitionierte Planung mit großer Oper vor voll besetztem Haus für die nächste Spielzeit im Moment kein sinnvolles Vorgehen zu sein.

Mir schon! Und es würden auch wesentlich mehr Menschen solche Veranstaltungen aufsuchen, wenn Regierungen und Medien endlich mit der Wahrheit herausrücken würden - auch auf die Gefahr hin, dann eigene Fehler eingestehen zu müssen. Die Corona-Pandemie ist in Europa seit Mitte März vorbei. Seither sinken die Neuinfektionen deutlich. Sie begannen in praktisch allen europäischen Ländern VOR den Shutdowns bereits dramatisch zu sinken, wie das bei allen Corona-Epidemien in den vergangenen Jahrzehnten (Jahrtausenden) auch der Fall war. Der mittlerweile allseits bekannte R-Wert lag z. B. in Deutschland zum Zeitpunkt des Lockdowns bei 0,7. Wir wissen mittlerweile, dass die Vorfälle in Bergamo oder New York nicht mit einem "Killervirus" sondern mit strukturellen Fehlern zu erklären sind, die auch in den vergangenen Jahren in diesen Brennpunkten bereits ähnliche Todesraten brachten. Außerdem haben wir mittlerweile genügend Daten gesammelt, um wissenschaftlich einwandfrei nachweisen zu können, dass Covid-19 mit einer Letalität von 0,2 - 0,5 % um nichts gefährlicher ist als jede normale Grippe. Und da wir in der Vergangenheit nicht so verrückt gewesen sind, wegen Grippewellen das gesellschaftliche Leben abzuschaffen, sollten wir jetzt nicht so verrückt sein und weiter Maßnahmen veranlassen, die nachweislich überzogen sind und nach allen durchgeführten Studien wesentlich mehr Kollateralschäden bringen als sie Schaden abwenden.
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@alcino

Mittlerweile gibt es Hunderte Studien über Covid-19. Und das Fazit dieser Studienlage ist ganz deutlich: Das neue Coronavirus lässt sich hinsichtlich Infektiosität und Letalität mit der Grippe vergleichen. Dort, wo es dramatische Todesraten gab, gab es in den vergangenen Jahren mit der Grippe das selbe. Dort war nicht das Virus das Problem sondern die strukturellen Mängel in der medizinischen Infrastruktur. In Bergamo, London, New York gab es bei der letzten Grippewelle 2017/18 die selben Bilder - aber niemand interessierte sich dafür. In New York mussten schon vor Jahren in den Wintermonaten Krankenhäuser Notzelte aufstellen um die Zahl der Patienten versorgen zu können. All das wäre in Österreich (oder Deutschland) nie zu erwarten gewesen. Alle Prognosen haben sich als fahrlässig übertrieben herausgestellt und wurden durch die Realität mittlerweile widerlegt.

Wenn man nur Schwerkranke testet, erhält man bei jeder Infektionskrankheit dramatisch hohe Letalitäten. Wirklich seriöse Studien testen eine repräsentative Gruppe aus der Allgemeinbevölkerung und untersuchen dabei, wieviele positive Testergebnisse es gibt, wieviele Infizierte, wieviele Erkrankte und wieviele an der Infektion Verstorbene. Solche Studien wurden mittlerweile in mehreren Ländern durchgeführt und haben gezeigt, dass die Letalität von Covid-19 EXAKT dort liegt, wo sie zu erwarten war - nämlich bei etwa 0,5 %, wie bei allen grippalen Infekten auch.

Angesichts des hohen Durchschnittsalters der Covid-19-Toten (83 Jahre), das dort liegt, wo die normale Lebenserwartung bei uns liegt, lässt sich mittlerweile sagen, dass das neue Coronavirus weit weniger zur Übersterblichkeit in den Wintermonaten beitragen wird als z. B. das Grippevirus. Selbst in Österreich sind trotz Impfung und spezifischer Therapie mehr Menschen an Influenza als an Covid-19 gestorben. Damit dürfte klar sein, was die schwerere Erkrankung ist.

sind die altersheime ausgestorben ...

Mit Verlaub - aber das ist Bullshit. Nirgendwo sind Altersheime ausgestorben, nirgendwo auf der Welt mussten Massengräber o. ä. ausgehoben werden. Die angeblich kilometerlangen Konvois mit LKWs, auf denen Tote aus Bergamo gebracht wurden, zeigten bei genauer Betrachtung, dass man 11 Leichen mit 11 LKWs abtransportiert hat und sich die Medien auf diese Bilder gestürzt haben wie die Geier auf das Aas. Die Panikmache hatte System und funktioniert nur, weil Regierungen und Massenmedien gleichermaßen davon profitieren.

regierung setzte erst am 9.3. massnahmen ...

Wie gesagt: Alle mittlerweile erhältlichen epidemiologischen Studien zeigen, dass der Höhepunkt in der zweiten Märzwoche überschritten (in Italien, Österreich, Deutschland, Schweiz, Frankreich, Spanien) war. Alles, was man an Maßnahmen danach verhängt hat, war überzogen und hat mehr Schaden angerichtet als genützt.

@Christine

Wieso die Pandemie seit März vorbei sein soll, erschließt sich mir zwar nicht, aber sei's drum ...

Erstens war von Europa die Rede und zweitens würde sich Ihnen das Problem erschließen, wenn Sie sich mit den entsprechenden Fachpubllikationen beschäftigen würden. Auch auf die Gefahr hin, dann Fehler eingestehen zu müssen. Wie gesagt: Der R-Faktor lag zum Zeitpunkt des Shutdowns bei 0,7. All das ist ganz leicht überprüfbar.

Wenn der schwedische Chefepidemiologe Fehler zugibt, meinen Sie, er werde bei uns falsch zitiert.

Bleiben Sie fair und geben Sie zu, dass ich Ihnen die entsprechenden Originalzitate damals geliefert habe. Daraus lässt sich ganz klar schließen, dass er falsch zitiert wurde. Nochmal werde ich die entsprechenden Quellennachweise nicht heraus suchen.

Viel mehr würde mich interessieren wie es in der Oper und im Theater weiter gehen soll.

Ganz einfach: Wenn wir nicht endlich aufhören, uns Angst einjagen zu lassen, werden wir Opern und Theateraufführungen nie mehr so erleben, wie wir es gewohnt sind. So lange wir den Panikmachern die Möglichkeit geben, so in unser Leben einzugreifen, werden sie es tun. Wenn wir die Augen endlich öffnen und uns gegen das Anlügen zur Wehr setzen, uns sachlich informieren und nicht per ORF, ZDF oder Kronenzeitung, dann werden wir zu einer Normalität zurück kommen - andernfalls nicht.

Sie sind eher auf der Seite von Menschen, die zwar demokratisch gewählt wurden, aber in vielen Fällen ein für mich etwas eigenartiges Verständnis für Demokratie haben wie Trump, Bolsonaro, Putin, Lukaschenko

Wer Ausgangssperren und das Aussetzen von Bürger- und Menschenrechten befürwortet, sollte sich über mangelndes Demokratieverständnis im Ausland nicht zu große Sorgen machen. Hätten wir in Österreich ausschließlich Leute wie Sie, würden wir bis an unser Lebensende eingesperrt bleiben mit der Begründung, auf der Straße wäre es zu gefährlich für uns.

Jeder, der weiterhin unreflektiert das nachplappert, was die Massenmedien vorgeben, trägt eine Mitverantwortung an dieser kulturellen, gesellschaftspolitischen und gesundheitspolitischen Katastrophe. Wenn wir einfach die Augen vor der Realität verschließen und uns einer Politik unterordnen, die unsere Wirtschaft, unsere Kultur und unser gesellschaftliches Miteinander zerstört, dann sind wir selbst Schuld.

Es ist schon erstaunlich, mit welcher Beharrlichkeit Menschen an ihre Überzeugungen auch dann noch glauben, wenn die Realität ihnen längst gezeigt hat, dass sie falsch liegen. So wie es in den USA einen Ort gibt, an dem sich JEDE WOCHE Menschen einfinden um das Eintreffen von UFOs zu erwarten und jede Woche wieder neu enttäuscht werden, so fürchten wir uns weiterhin von einem Virus, von dem wir längst wissen, dass ausnahmslos alle Horrorprognosen falsch waren.

Ein Literaturtip für alle, die sich abseits der Mainstream-Massenmedien informieren wollen:

Prof. Dr. Sucharit Bhakdi, Prof. Dr. Karin Reiß:
Corona-Fehlalarm - Zahlen, Daten, Hintergründe
Goldegg-Verlag, ISBN-13: 978-3990601914

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