Die internationale Kulturplattform

Online Merker-Forum

Wir begrüßen Sie beim Forum des „ONLINE-MERKER“. Sie sind eingeladen, in dieser Website Themen (vorwiegend aus dem Opern- und Theaterbereich) zu diskutieren.

Rassistische bzw. beleidigende Äußerungen, Produktwerbung sowie politische Werbung in Form von Parteiwerbung werden vom Moderator umgehend gelöscht.

Beiträge, die nur zum Zweck der Provokation eingestellt werden, haben in diesem Forum nichts zu suchen.

Grundsätzlich verkehren unsere Diskutierenden per Sie miteinander, wenn sich Bekannte duzen wollen, ist das natürlich möglich, soll aber die Ausnahme sein, nicht die Regel. Höfliche Umgangsformen setzen wir voraus.

Das Forum wird eine Funktion erhalten, durch die es Ihnen möglich ist, mit einem Gesprächspartner unter Wahrung der eventuellen Pseudonyme direkten Kontakt aufzunehmen, sozusagen am Forum vorbei (bei Mitteilungen bzw. persönlichen Bemerkungen, die nicht von allgemeinem Interesse sind).
Das „Online-Merker“-Team

Passwort vergessen?
Erweiterte Suche

— Forumbereich —




— Übereinstimmung —





— Forum Optionen —





Minimale Suchwortlänge beträgt 3 Zeichen - die maximale 84

No permission to create posts
sp_Feed RSS (Beitrag) sp_TopicIcon
Schlagzeilen machen die Meinung
31. Januar 2018
14:13
Gast
Guests

Das ist zwar richtig, dass es akustisch merkwürdig war, bezweifle aber, dass sehr viele Kastagnetten oder Becher oder Scherben wirklich von der Sängerin gespielt werden. Meist ist dies ein Bühnenmusiker, der aber bei guter Positionierung dann durchaus so klingen mag, als ob die Sängerin sie spielt. Wenn der Klang aus der äußersten Ecke des Orchestergrabens kommt, fällt dies natürlich besonders auf.

31. Januar 2018
12:51
Gast
Guests

Der Kastagnetten-Ton kam aus dem Orchestergraben.....war auch akustisch ein wenig merkwürdig

31. Januar 2018
12:41
Gast
Guests

In der Londoner Version benutzt Antonacci zwei Metallbecher.
Hier in Wien was das eher peinlich.........

31. Januar 2018
11:42
Gast
Guests

Lieber Argus und Copy!
Was war denn nun mit den Kastagnetten?
Sie haben mich neugierig gemacht (ich war nicht in der Vorstellung).
Vor vielen Jahren habe ich bekrittelt, daß die Baltsa statt der üblichen Kastagnetten die Scherben eines zerbrochenen Tellers verwendet hat. Bis ich dann die Textvorlage von Merimee gelesen habe, in der die Szene genau so beschrieben wird....
Andreas Schnabl

31. Januar 2018
10:11
Gast
Guests

Pwolf: Da gehe ich völlig d'accord was das Dirigat betrifft! Und über Freni brauchen wir nicht zu diskutieren 🙂 Aber bleiben wir doch in der Gegenwart und da ist mir noch eine Anita Hartig im Ohr, die mich als Micaela auch sehr berührte...
@Argus: Erstaunlich, dass die Kastagnetten-Farce auch live auffiel 😉

30. Januar 2018
20:23
Gast
Guests

Ja, Kleiber (und Karajan bei RW) ist wirklich ein unfairer Vergleich, aber zwischen diesen und Spinosi ist sehr viel Platz. Und ich muss Frau Habermann beipflichten, der Großteil der den Sänger(inne)n angelasteten Schwächen sind auf das Dirigat zurückzuführen. Man kann nicht pianissimo singen, wenn das Orchester laut ist. Eine Mirella Freni hätte man unter diesem Dirigat nicht gehört, wenn Sie so wie unter Karajan gesungen hätte - wozu ich leider noch zu jung war, das in Salzburg in Carmen zu hören - aber ab Desdemona habe ich sie in all Ihren Salzburger Rollen gesehen und gehört und geliebt und bewundert.

30. Januar 2018
13:42
Gast
Guests

Ich war am 26. vor Ort, copy, und habe Gritskova als ziemlich rollenkonform empfunden, in jeder Hinsicht, bis aus die Kastagnetten, und mit Kleiber liegt die Latte sehr hoch.....

30. Januar 2018
09:42
Gast
Guests

Noch ein Wort zum Livestream: Die Vorberichte und Pausenberichte waren aus der Konserve und zum Teil bereits vier Jahre alt. Wenn Beczala erzählt was er 2016 singen wird und das wird in zwei Jahren sein, dann bleibt einem der Mund offen. So vertreibt man die Zuseher! Vier, fünf Ruckler im Stream seien hingegen verziehen. Wie schon RW in ihrer Kritik schrieb: Der dritte Akt blieb im Dunkeln, ich dachte bei TV-Übertragungen wird besser ausgeleuchtet. Sängerisch (soweit man das über den Stream-Ton beurteilen kann) verdient Beczala eine römische 1! Alvarez kam ihm am nächsten, die Damen sympathisch aber mit Luft nach oben. Auch hinsichtlich der Inszenierung bin ich bei RW, denn in der Nahaufnahme kommen die Mängel noch mehr zur Geltung. Ein Kapitel für sich war Spinosi: Habe mir zum Vergleich heute morgen wieder einmal das Kleiber-Dirigat aus den 1990iger Jahren angehört, das sind zwei verschiedene Welten.....

30. Januar 2018
08:24
Gast
Guests

Pwolf, Beczala und Gritskova absolut top, auch Alvarez sehr gut, aber die Micaela war mir zu schrill und zu wenig berührend, die stand oft neben der Rolle. Aber insgesamt sehr gutes Repertoire.

30. Januar 2018
03:13
Gast
Guests

Ja das Dirigat ist in der Tat besser geworden. Heute wieder gehört und Dirigat war durchaus passabel, obwohl nach oben noch ausreichend Luft war und leider oft noch immer zu laut. Beczala war in absoluter Hochform und auch die anderen Solisten Top. Und die tiefen Töne von Gritskova waren absolut beeindruckend.

29. Januar 2018
15:34
Gast
Guests

Tenorale "Grenzen im 3. und 4. Akt" konnte ich am 26. ebenso wenig erkennen wie ein "holpriges Dirigat". Was mir negativ aufgefallen ist, war ein oftmaliges Zudecken der Sänger durch das Orchester und eine seelenlos singende Micaela.
In der Kritik gibt es einige Oxymorone.

29. Januar 2018
12:26
Gast
Guests
26. Januar 2018
21:48
Gast
Guests

Stimmt, die Schagzeile passt nicht zum Text. Aber persönlich habe ich auch keine stimmlichen Schwächen in den letzten Akten gehört, sodass die Überschrift durchaus zu meinem persönlichen Eindruck passte.

Aber, dass das Dirigat eine totale Katastrophe war, hat der Aufführung im Gesamten großen Schaden zugefügt. Und da ich weiss, dass es die Damen und Herren im Orchestergraben viel besser können als es diesmal den Anschein hatte, muss es wohl am Dirigenten gelegen sein. Es grenzt fast schon an eine besondere Leistung eine Carmen so schwunglos, seelenlos und ohne jedes tänzerisches Moment zu leiten.

Bei einem halbwegs vernünftigen Dirigat - ich wage hier gar nicht an Carlos Kleiber in den ersten Aufführungen zu denken, das war nämlich echte Spitzenklasse - hätte es auch im Ganzen eine triumphale Carmen werden können, da die gesanglichen Leistungen der Hauptprotagonisten allesamt wirlich erstklassig waren.

24. Januar 2018
15:01
Gast
Guests

Nix verstanden, Zerbino!!! Mit gehen die Schreiberlinge auf die Nerven !!!

Wenn der Autor titeln würde: "Schön gesungener Jose!", könnte ich das nachvollziehen. Von einem "triumphalen Debut" in der Überschrift zu sprechen, und dann im Artikel einen Rückzieher zu machen, finde ich sehr merkwürdig.
Dass Beczala die Rolle bei seinem Debut voraichtig angeht, ist das doch voll in Ordnung. Auch dass er weder der Typ zum Draufgänger noch zum Affektmörder ist, muss hingenommen werden.

Die Partie ist wahrlich kein Spaziergang, gesanglich und emotional, aber so mörderisch, wie angedeutet, ist sie auch wieder nicht.

24. Januar 2018
13:08
Gast
Guests

lohengrin sagt

"Triumphales Beczala-Debüt als Don José"

Im Text liest sich das dann so:
"...Der „Star des Abends“ war also zweifellos der polnische Tenor, der längst in die erste Reihe seiner Kollegen avanciert ist. Für den Don José bringt er alle Voraussetzungen mit. Er ist in den beiden ersten Akten perfekt: das Duett mit Micaela – ...... – hat man noch selten so mühelos erlebt und auch die „Blumenarie“ war in ihrer Mischung aus Belcanto-Schmelz und überbordender Liebe unnachahmlich. Leider merkte man im dritten und vierten Akt, dass Piotr Beczala als Don José doch an die Grenzen seiner vokalen Möglichkeit stößt. War es der „holprige“ Dirigent, der als Barock-Spezialist und Fan von Original-Instrumenten zu wenig Erfahrung mit Bizet hat; oder war es einfach noch die Unerfahrenheit mit dieser „teuflischen“ Partie? Dazu kommt, dass man diesem Don José nicht wirklich zutraut, dass er aus Verzweiflung einen Mord begeht. Er ist einfach zu sympathisch, zu wenig „rasend vor Eifersucht“. Und er achtete obendrein darauf, dass er sich nicht „übersingt“. Aber bei den Schlussvorhängen war Beczala der triumphale Held, daran gibt es nichts zu deuteln...."
(Noch) nicht so toll, aber gut gesungen...............; Gestaltung der Figur "ausbaufähig...........

Der oberflächluche Leser nimmt einen anderen Eindruck mit. Bin gespannt auf den Stream.

Der Don José ist eine stimmmörderische Partie, der letztlich auch Villazon zum Opfer gefallen ist. Daran hat seinerzeit schon Peter Anders gelitten und seine schöne Höhe eingebüßt. Calleja hat nicht zuletzt deshalb lange gewartet, und Alagna ist sie letztlich auch nicht so sehr bekommen.

24. Januar 2018
12:40
Gast
Guests

"Triumphales Beczala-Debüt als Don José"

Im Text liest sich das dann so:
"...Der „Star des Abends“ war also zweifellos der polnische Tenor, der längst in die erste Reihe seiner Kollegen avanciert ist. Für den Don José bringt er alle Voraussetzungen mit. Er ist in den beiden ersten Akten perfekt: das Duett mit Micaela – ...... – hat man noch selten so mühelos erlebt und auch die „Blumenarie“ war in ihrer Mischung aus Belcanto-Schmelz und überbordender Liebe unnachahmlich. Leider merkte man im dritten und vierten Akt, dass Piotr Beczala als Don José doch an die Grenzen seiner vokalen Möglichkeit stößt. War es der „holprige“ Dirigent, der als Barock-Spezialist und Fan von Original-Instrumenten zu wenig Erfahrung mit Bizet hat; oder war es einfach noch die Unerfahrenheit mit dieser „teuflischen“ Partie? Dazu kommt, dass man diesem Don José nicht wirklich zutraut, dass er aus Verzweiflung einen Mord begeht. Er ist einfach zu sympathisch, zu wenig „rasend vor Eifersucht“. Und er achtete obendrein darauf, dass er sich nicht „übersingt“. Aber bei den Schlussvorhängen war Beczala der triumphale Held, daran gibt es nichts zu deuteln...."
(Noch) nicht so toll, aber gut gesungen...............; Gestaltung der Figur "ausbaufähig...........

Der oberflächluche Leser nimmt einen anderen Eindruck mit. Bin gespannt auf den Stream.

No permission to create posts
Zeitzone des Forums: Europe/Berlin

Am meisten Mitglieder online: 143

Zurzeit Online:
2 Gast/Gäste

Momentan betrachten diese Seite:
2 Gast/Gäste

Top Autoren:

lohengrin: 462

uweberlin: 394

Argus: 274

Michta: 137

alcindo: 135

Fanny: 110

Amfortas: 87

copy: 82

silberrose: 78

zerbino: 70

Mitgliederstatistiken

Gastbeiträge: 0

Mitglieder: 911

Moderatoren: 0

Administratoren: 0

Forumsstatistiken

Gruppen: 1

Foren: 1

Themen: 280

Beiträge: 3164

Neuste Mitglieder:

PSkorepa_1, ac, HaaSon, florezaficionada, Sitta, Verwunderung, Frage, Wisbain, rijbewijskoop, Dr Hans Peer

Administratoren: