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Schlagzeilen machen die Meinung
15. Februar 2018
21:56
Gast
Guests

liebe(r) Pwolf, Sie haben zt recht, aber die von mir zitierten beduerfen nicht der verklaerenden erinnerung, da gibt es genug tondokumente, auch live. ich darf Ihnen auch versichern, dass heute groesstenteils technisch besser gesungen wird als vor 50 jahren, nur ist es mit der individualitaet der stimmen einen seltsamen weg gegangen, die meisten arrivierten saenger der "guten alten zeit" hatten ein markantes timbre, und die meisten erkannte man nach ein oder 2 toenen(Nilsson, Rysanek, Gueden Schwarzkopf, Callas, Tebaldi, Welitsch, di Stefano, Taddei, Bastianini, Waechter. Dermota, Wunderlich...usw. heute hoere ich oft eine schoene stimme, mit guter technick und dann frage ich mich: wer ist das? und irre haeufig, obwohl ich diese saenger eigentlich oft gehoert habe. Netrebko erkennt man sofort, auch Kaufmann, aber bei vielen anderen tue ich es mir schwer, das passiert aber auch einigen prominenten im agentenbusines.
ad Argus...Sie moegen meine vergleiche nicht goutieren, aber sich dagegen wehren....? jede beurteilung lebt vom vergleich. es kann auch sein, dass Sie mehr professionelle erfahrungen im gesang haben als meine wenigkeit. auch zu Ihnen, die meisten von mir zitierten saenger kann man auf liveaufnahmen hoeren, auch auf studioaufnahmen, die damals weniger manipukiert wurden als heute
mit gruss alcindo

15. Februar 2018
21:13
Gast
Guests

Ja, wobei es sich aber beim Sport eigentlich zeigt, dass in allen Disziplinen, die messbar sind, die jüngeren Leistungen wesentlich besser sind als die älterern. Das liegt teilweise am Material aber vor allem an den neuen Trainingsmethoden, die mit aufwändiger wissenschaftlicher Unterstützung immer effektiver werden. Uns natürlich auch am Geld.

Bei der Musik ist glaube ich die Spieltechnik auch eher besser als schlechter geworden, aber natürlich ist Technik nur die Voraussetzung für gute Musik. Ich glaube aber, dass dadurch, dass man bei den Vorstellungen, die man früher besucht hat, weniger Vergleichsmöglichkeiten als bei den später besuchten hatte die früher besuchten einen Bonus gegenüber den später besuchten haben - vielleicht ist das einer der Gründe für die tendenziell als besser angesehenen alten Zeiten.

15. Februar 2018
16:45
Gast
Guests

Ich habe jede Menge schöner Erinnerungen, so ab 1979 als regelmäßiger Operngeher und wesenlich früher als Konzertbesucher, mit teilweise phantastischen Eindrücken. Karajans Don Carlo, Kleibers Boheme oder Beethovens 5. unter Bernstein waren unglaublich, ich wehre mich nur gegen zeitverschobene Vergleiche und mythische Verklärungen.
Jede Zeit hat ihre Größen, in der Oper, im Konzert, im Theater, im Kino, im Fußball, wo auch immer.

15. Februar 2018
16:29
Gast
Guests

Lieber alcindo, bleiben Sie bei Ihren schönen Erinnerungen, ich hab meine!

15. Februar 2018
16:25
Gast
Guests

Tja, die gute alte Zeit, da war alles besser, heute ist alles schlechter. Auch die Gegenwart ist irgendwann die "gute alte Zeit" und wird entsprechend aufgewertet.......Und so relativiert sich alles.

15. Februar 2018
16:23
Gast
Guests

ad lohengrin: suum cuique, fuer mich war besagte Forza nicht wirklich eine sternstunde, sondern eine gute auffuehrung. auf jeden fall kann Ihr liebling di Stefano, aber stimmlich auch Cossutta und einige andere, die die rolle in Wien gesungen haben nicht vergessen machen. Dirigat..? Sie scheinen davon mehr zu verstehen als ich, Inszenierung: der obligate tisch, die obligate illustrierung der ouverture, die unappetittlichen massenszenen. Tezier kommt den vorgaengern als CArlo noch amnaechsten, >Krateva auf keinen fall und der Pater G war anstaendig mit leichten intproblemen, aber nicht mehr. fuer Sie also eine wahre sternstunge, bitte sehr suum c, de gustibus..
mit gruessen alcindo

15. Februar 2018
13:24
Gast
Guests

ad Fanny: da braucht man/ frau gar keine Bemerkung machen, nur Titel und Datum, das reicht.

ad alcindo: diese Forza war wahrlich eine Sternstunde in jeder Hinsicht: Inszenierung, Dirigat und erst die Sänger und Sängerinnen !! Kaum je eine eindrucksvollere Opernaufführung erlebt. (Konnte die Sendung natürlich nicht ansehen weil der ORF so neidig ist, hab aber die DVD...)

as copy: Dr. Sinkovicz ist so rückwärtsgewandt und WSO-hörig, dass es schade ist um die Minuten des Lebens, die das Lesen seier Zeilen erfordern. Er wird wahrscheinlich auswandern, wenn der Direktions-Wechsel da ist.

15. Februar 2018
09:08
Gast
Guests

Viel schlimmer als die Diskussion um Schlagzeilen (wobei ich Karl Maseks Titelzeile mit seinen Ausführungen als durchaus kongruent bezeichnen würde) finde ich die permanente Jubelberichterstattung des "Pressesprechers" der Wiener Staatsoper (pardon Herr Comploi, aber ihr Kollege von der "Presse" füllt diese Rolle perfekt aus) Dr. Wilhelm Sinkovicz, der über die gemeinte "Nozze"-Aufführung in höchsten Tönen schwärmt - unter der Schlagzeile "Mozart in der Staatsoper - rundum neu" heute in der "Presse" nachzulesen.

14. Februar 2018
23:07
Gast
Guests

Fanny hat absolut recht. sternstunden sind sehr selten...gestern habe ich auf 3sat die forza gesehen, fuer mme lohengrin wahrscheinlich eine sternstunde....ich musste an die forza meiner jugend mit di Stefano, Stella,Simionato und Bastianini denken, die war aber als auffuehrung auch keine wahre sternstunde, da der Melitone weit vom niveau der zuvor genannten entfernt waren.

14. Februar 2018
15:11
Gast
Guests

lohengrin sagt

Dann sollte auch in der Überschrift nicht so eine dezitiert einseitige Meinung festgeschrieben werden............
Wenn nur ein Sänger gut ist, past auch eine Lobeshymne als Titel nicht, das hat dann im Text seinen Platz.
Ausserdem: wie oft ist denn eine Sternstunde zu erleben?

Na, wenn Kaufmann singt selbstverständlich!
Ich kann in dieser Überschrift beim besten Willen keine "dezitiert einseitige Meinung" erkennen. "Keine Mozartsternstunde" heißt für mich, dass es sich offenbar um eine mittelmäßige Aufführung gehandelt hat, die auch Keenlysides sehr gute Leistung nicht gerettet hat. Da ich nicht dabei war, kann ich den Wahrheitsgehalt nicht kommentieren. Wesentlich für mich ist, ob in einer Rezension mit nichtssagenden Adjektiva ("schön gesungen" o.ä.) lediglich Blabla verbreitet wird oder ob so argumentiert wird, dass ich dem Urteil des Verfassers folgen kann, und das ist bei Herrn Masek der Fall.
Bescheidene Frage: Wie müsste denn die Überschrift lauten, dass sie vor Ihren Augen Gnade fände??

lg Fanny

14. Februar 2018
01:21
Gast
Guests

Also ich muss gestehen, der Vorwurf, dass die Überschrift/Schlagzeile nicht zum Text passt ist bei dieser Kritik meiner Meinung nach unangebracht. Bis auf Keenlyside ist eigentlich wenig Gutes über die Aufführung zu lesen und auch der beste Conte macht noch lange keine gute Nozze.

Ich kann diese Aufführung nicht beurteilen, da ich nicht dabei war, weiß aber sehr wohl, dass die Kritik an der Inszenierung mehr als berechtigt ist. Jedesmal ärgere ich mich über die Unlogik der dargestellten Handlung und deren Auseinanderklaffen mit Musik und Text.
Ja und dass auch ich die Japaner für die auf der Japan-Tournee gespielte Version der Nozze beneidet habe und diese sehr gerne in Wien gehört und gesehen hätte insbesondere mit Muti am Pult, aber auch dem Großteil der übrigen Besetzung gebe ich gerne zu. Und zeigt eigentlich sehr schön, dass auch die Direktion nicht von der Neuinszenierung überzeugt ist.

13. Februar 2018
23:47
Gast
Guests

Dann sollte auch in der Überschrift nicht so eine dezitiert einseitige Meinung festgeschrieben werden............
Wenn nur ein Sänger gut ist, past auch eine Lobeshymne als Titel nicht, das hat dann im Text seinen Platz.
Ausserdem: wie oft ist denn eine Sternstunde zu erleben?

13. Februar 2018
21:24
Gast
Guests

lohengrin: Und wo ist der Widerspruch ? Ich sehe ein, dass bei einer Sternstunde ALLE Leistungen Spitze sein sollten, aber wenn es sich um keine Sternstunde handelt, so müssen deswegen nicht alle Leistungen schlecht sein !

13. Februar 2018
18:33
Gast
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Da haben wir wieder so ein Beispiel:
WIEN/ Staatsoper: LE NOZZE DI FIGARO – Keine Mozart-Sternstunde
..und dann stehen so positive Sätze über Keenlyside drin (freut mich)! Was denn nun, wars gut oder nicht?

2. Februar 2018
01:01
Gast
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Zu Nino Surguladze (ich nehme an, die meinen Sie) gibt es eine eine beachtliche Neuinszenierung (diese ist nicht ganz mein Fall) der Carmen derzeit in Liege mit einem Spitzendirigat von Speranza Scappucci. Kann man auch noch eine zeitlang anschauen unter https://culturebox.francetvinfo.fr/opera-classique/opera/carmen-de-bizet-a-l-opera-royal-de-wallonie-liege-268145 .

2. Februar 2018
00:47
Gast
Guests

Na ja, mit den Besten ist das halt so eine Sache. Im Fernsehen war die Arquez wirklich beeindruckend - aber es wäre unfair elektronisch verstärkte und damit auch bearbeitete Musik mit unverstärktem Singen in einem Opernhaus zu vergleichen.
Als Armide in Wien hat sie jedenfalls keinen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen.

Wenn man genügend weit zurückgeht, war in Wien wahrscheinlich die Baltsa in der Erinnerung am besten. Aber wenn man nicht so weit zurückgeht, dann war zwar Elina Garanca von der Papierform am besten, nur in Wien hat sie mich nicht überzeugt. Auf manchen Aufnahmen klingt sie wesentlich besser, aber wie gesagt zwischen Konserve und "Live" liegen oft Welten.

Jeder lobt zwar Berganza in den höchsten Tönen, aber deren Carmen kenne ich auch nur aus der Konserve.

Und bei den Micaelas ist mir aus letzter Zeit am positivsten A. Netrebko aufgefallen, allerdings war sie von einem leider nicht ebenbürtigem Ensemble umgeben.

1. Februar 2018
18:36
Gast
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Argus sagt

Kleiber als Dirigent oder Baltsa als Carmen sind eben schwer erreichbare Benchmarks.

Eine der wenigen Carmen, die authentisch Kastagnetten handhabte und richtig tanzen konnte, war wohl die Chilenin Vergara, die, wie sie mir selbst sagte, entsprechenden Unterricht gehabt hatte. Baltsa konnte das nicht wie die bessere Carmen der Berganza. Es wäre einmal interessant, die besten Carmen miteinander zu vergleichen. Gerade tritt Arquez in Bregenz auf, eine Augenweide und stimmlich perfekt. Sie ist eine gute Nachfolgerin der französischen Carmen vom Dienst, der bildhübchen Uria-Monzon (mit spanischen Wurzeln), die auf DVD leider nur in der missglückten etwas zu späten Inszenierung von Bieito greifbar ist. Domingo und Carreras hatten etwas Pech mit ihren Carmen auf DVD. Zurguladse (?) habe ich in einer glänzenden aktualisierten Aufführung in Bologna gesehen.

31. Januar 2018
15:13
Gast
Guests
31. Januar 2018
15:08
Gast
Guests

Welcher Don Jose? Mit Baltsa gabs jedenfalls Domingo sowie Carreras in der WSO in derselben Kulisse wie jetzt immer noch.....
Hier mit Carreras:

31. Januar 2018
15:00
Gast
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Kleiber als Dirigent oder Baltsa als Carmen sind eben schwer erreichbare Benchmarks.

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