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Renate Wagner und die Nackten auf der Opernbuehne
5. Februar 2018
14:52
Gast
Guests

Der letzte Satz triffts auf den Punkt..... grazie!

4. Februar 2018
13:54
Gast
Guests

alcindo sagt

hallo zerbino, ich bin z zeit in Portugal , hier sind beide mezzo programme in den TVpaketen, auch bravatv
Diana Damrau hat diese peinlichkeiten sehr gut gespielt, aber ob sie mit dem resultat zufrieden war? gesungen hat sie ausgezeichnet, seit Joan Sutherland und Gruberova die beste, die ich gehoert habe. aber wie gesagt, das ganze haette jugendverbot oder ab 16 bekommen muessen. wenn vorher gemeint wurde, dass es in der malerei viele nacktbilder gibt, ist es ganz etwas anderes und ist 2 dimensional in der skulptur ist es wohl 3 dim, aber nicht aus fleisch und blut und ist komplett statisch es werden somit rueben mit radieschen verwechselt. in der biennale von Venedig gab es vor ca 40 jahren schon einen Orfeo von Sartorio, in dem die komplette komparserie nackt auftrat...nur waren sie vollstaendig schwarz bemalt und waren somit wunderschoene dekoration ohne sexueller ausstrahlung und vor allem lauter schoene menschen mit entsprechenden koerperbau zu einer auesserst intelligenten regie (Corbelli)

Vielen Dank, ich werde versuchen, Mezzo per Unitymedia zu bekommen. - Apropos nackte Sängerinnen. Karita Mattila ist in Paris als Salome splitternackt aufgetreten und hat damit seinerzeit viel Ärger bekommen (ich dachte damals auch, das kann doch nicht wahr sein, und ließ zu früh das Opernglas sinken). Die Ewing war nicht ganz so nackt und konnte sich als Salome das gut leisten. Andere attraktive Sängerinnen werden von Regisseuren bis zur Unkenntlichkeit vermummt wie seinerzeit in Bonn die bildhübsche Ines Salazar, die als Glatzkopf aufreten mußte. Aber was soll's. Das Grundproblem bleibt doch die Allmacht dummer Regisseure, die Sänger "aus künstlerischen Gründen" drangsalieren dürfen.

3. Februar 2018
22:41
Gast
Guests

hallo zerbino, ich bin z zeit in Portugal , hier sind beide mezzo programme in den TVpaketen, auch bravatv
Diana Damrau hat diese peinlichkeiten sehr gut gespielt, aber ob sie mit dem resultat zufrieden war? gesungen hat sie ausgezeichnet, seit Joan Sutherland und Gruberova die beste, die ich gehoert habe. aber wie gesagt, das ganze haette jugendverbot oder ab 16 bekommen muessen. wenn vorher gemeint wurde, dass es in der malerei viele nacktbilder gibt, ist es ganz etwas anderes und ist 2 dimensional in der skulptur ist es wohl 3 dim, aber nicht aus fleisch und blut und ist komplett statisch es werden somit rueben mit radieschen verwechselt. in der biennale von Venedig gab es vor ca 40 jahren schon einen Orfeo von Sartorio, in dem die komplette komparserie nackt auftrat...nur waren sie vollstaendig schwarz bemalt und waren somit wunderschoene dekoration ohne sexueller ausstrahlung und vor allem lauter schoene menschen mit entsprechenden koerperbau zu einer auesserst intelligenten regie (Corbelli)

3. Februar 2018
15:43
Gast
Guests

Nicht der Sender Mezzo wurde eingestellt, sondern der Wiener Kabeltreiber hat ihn wegen zu geringer Zuseherfrequenz aus seinem Programm gestrichen. Der Sender existiert noch und ist unter diesem Link im Internet zu erreichen

http://www.mezzo.tv/en

3. Februar 2018
15:04
Gast
Guests

alcindo sagt

seit einiger zeit tauchen in zeitgenoessischen inszenierungen immer wieder nackte oder halbnackte auf. wenn es die saenger betrifft, darf ich Ihnen versichern, dass nackt oder fast nackt singen kein vergnuegen ist und den beruf erschwert, man schwitzt, es zieht, bald ist man verkuehlt...Rigoletto in Wien...der saenger ist auch behindert, weil er unterbewusst eine pose einnimmt. sexszenen haben einzug in die oper gefunden..vor einigen tagen habe ich auf Mezzo Lucia di Lammermoor aus London gesehen und mich nach all den fast pornografischen szenen gefragt, warum dies jugendfrei ausgestrahlt wird. uebrigens eine enorm unappetitliche version, wo man den saenger viel zumutet, beim singern kopulieren ist nicht jedermans sache... und der zuschauer wird bei den musikaisch schoensten stellen abgelenkt. ob Donizetti wohl gedacht hat, dass man einst zt wegen sexszenen die oper besucht, und nicht wegen seines meoldienreichtums?

Werter Alcindo, wie können Sie denn noch Mezzo empfangen. Der hervorragende Sender war doch vor einiger Zeit eingestellt worden? Ich bemühe mich schon ewig, ihn wieder zu bekommen. - Im übrigen kann ich mir Diana Damrau als Mörderin und Schlachterin nicht vorstellen. Sie hat doch wohl die Lucia gesungen.

3. Februar 2018
12:18
Gast
Guests

War es nicht der französische Bariton Stephan Degout, der vor einigen Jahren just im TaW in Oreste nackig auftreten musste und dann eine halbe Erektion hatte? Peinlich, aber manche schätzen das scheinbar, wie man den Beiträgen entnehmen kann.
Ja, alcindo, das ist so eine Masche der modernen Regie, die musikalisch schönsten Stellen mit störenden Show-Einlagen zu versehen, jetzt kommt eben der Sex dran. Wann wird der Rigoletto endlich in einen Swinger-Club verlegt, das Publikum wartet?

3. Februar 2018
11:58
Gast
Guests

cara Boccanegra: man verkuehlt sich normalerweise nicht bei der vorstellung, sondern bei den proben. im falle der umana fragilita aestethisch noch vertretbar....nicht aber, was ich zb bei dieser Lucia aus London...uebringes zt ausgezeichnet gesungen...an pornographischen szenen bemerken konnte. all das kann man sich - im hintergrund- denken und vorstellen, es stoert aber den musikalischen eindruck, wenn man sieht, wie Lucia den Arturo auf sado-masochistische art umbringt und dann wie eine sau schlachtet.........Gaetano haette dazu eine andere musik geschrieben. aber klar: so hat das noch niemand gemacht, das ist bei diesen regisseuren trumpf

3. Februar 2018
09:07
Gast
Guests

das ist jetzt keine grundsätzliche Stellungnahme dazu sondern nur eine ganz persönliche Erinnerung.
Theater an der Wien, Gastspiel mit dem Monteverdi-Ulisse. Carlos Mena als "umana fragilità", nackt und bloß und unendlich berührend mit seinem schmalen Körper. (Für die die das Stück nicht kennen: er singt nur im Prolog, d.h. er hat kaum Zeit sich dabei zu verkühlen).

3. Februar 2018
02:28
Gast
Guests

Da muss ihnen vollinhaltlich beipflichten. Es stört mich zwar nicht, aber ich finde es eine Zumutung für die Sänger(innen) oder Schauspieler(innen) (am Sprechtheater ist ja noch weiter verbreitet).

Im Film, wo dies in erster Linie wegen der in diesem Fall auch zutreffenden Tatsache, dass "sex sells", eingesetzt wird, sehe ich zumindest eine wirtschaftliche Begründung dafür. In der Oper und wahrscheinlich auch im Theater bis auf manche Sonderfälle glaube ich persönlich aber nicht, dass eine Nacktszene eine einzige zusätzliche verkaufte Eintrittskarte bringt.
Und gerade in der Oper sollte man viel mehr der Musik und der Phantasie des Zuschauers/-hörers überlassen als einer allzu plakativen Darstellung - aber das ist jetzt ein anderes Thema.

3. Februar 2018
00:25
Gast
Guests

seit einiger zeit tauchen in zeitgenoessischen inszenierungen immer wieder nackte oder halbnackte auf. wenn es die saenger betrifft, darf ich Ihnen versichern, dass nackt oder fast nackt singen kein vergnuegen ist und den beruf erschwert, man schwitzt, es zieht, bald ist man verkuehlt...Rigoletto in Wien...der saenger ist auch behindert, weil er unterbewusst eine pose einnimmt. sexszenen haben einzug in die oper gefunden..vor einigen tagen habe ich auf Mezzo Lucia di Lammermoor aus London gesehen und mich nach all den fast pornografischen szenen gefragt, warum dies jugendfrei ausgestrahlt wird. uebrigens eine enorm unappetitliche version, wo man den saenger viel zumutet, beim singern kopulieren ist nicht jedermans sache... und der zuschauer wird bei den musikaisch schoensten stellen abgelenkt. ob Donizetti wohl gedacht hat, dass man einst zt wegen sexszenen die oper besucht, und nicht wegen seines meoldienreichtums?

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