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DIE SONNTAG-PRESSE (7. OKTOBER 2018)

07.10.2018 | Aktuelles

Für Sie in den Zeitungen gefunden: Die SONNTAG-PRESSE – 7. OKTOBER 2018

Barcelona
Opernsängerin Montserrat Caballe gestorben
Sie galt als die letzte große Diva der Opernwelt: Montserrat Caballé. Die Sopranistin war eine imposante Erscheinung und hatte viel Charisma. Heute, Samstag, ist sie 85-jährig in einem Krankenhaus ihrer Geburtsstadt Barcelona gestorben. Die Opernwelt trauert. „Eine große Botschafterin unseres Landes ist gestorben“, so Spaniens sozialistischer Ministerpräsident Pedro Sánchez auf Twitter.
Salzburger Nachrichten
Opern-Welt trauert um Montserrat Caballé: Mit Freddy Mercury wurde sie zur Ikone
Münchner Merkur
Sopranistin Montserrat Caballé mit 85 Jahren gestorben
Die spanische Opernsängerin Montserrat Caballé ist tot. Die weltberühmte Sopranistin starb am frühen Samstagmorgen im Alter von 85 Jahren im Hospital de la Santa Creu i Sant Pau in Barcelona. Das bestätigte ein Krankenhaussprecher der Deutschen Presse-Agentur.
Musik heute
Große Geste, große Stimme, große Frau
Die Welt.de
Opernsängerin Montserrat Caballé gestorben
Die Sängerin starb im Alter von 85 Jahren in einem Krankenhaus in Barcelona
Der Standard
Montserrat Caballe gestorben
Die Presse
Montserrat Caballe ist tot
Der Spiegel

Opern- und Konzertkritik Berlin
Berliner Allerlei: Tandberg inszeniert einen skandinavisch unterkühlten Wozzeck an der Deutschen Oper
Wozzeck war Norweger, ehrlich: Regisseur Ole Anders Tandberg reißt an der Deutschen Oper Berlin viele Löcher auf, stopft aber nur wenige. Ungewöhnlich bullig gibt Johan Reuter die Titelfigur, ungewöhnlich auch Elena Zhidkova (Marie) als gertenschlanke Flirtbombe – die DOB reicht Wozzeck als unterkühlten Skandinavien-Cocktail. Das Orchester unter Donald Runnicles mäandert diszipliniert und versponnen zugleich durch Bergs wundervolle Partitur.
https://konzertkritikopernkritikberlin.wordpress.com/2018/10/06/tandbergs

Konzertgänger in Berlin
Bohnenbreiig: Alban Bergs „Wozzeck“ an der Deutschen Oper
Ach Gott, was wurde in wenigen Jahren aus dem hehren Wörtchen ewig! Ein Beben machendes neunmaliges Schlussmantra war dieses ewig in Mahlers Lied von der Erde. Im Wozzeck aber ist es nur noch ein Hohn, die hohe Tenorquetschvokabel des Hauptmanns im ersten Akt. Ein Weltkrieg und eine musikalische Revolution lagen dazwischen. Alban Bergs Wozzeck, 1921 fertiggestellt und 1925 uraufgeführt, gibts nun in einer neuen Inszenierung an der Deutschen Oper Berlin. Musikalisch scheints eine recht runde Sache, fein geschält, inszenatorisch eher ein bunter Bohnenbrei.
https://hundert11.net/do2018-wozzeck/
„Wozzeck“-Premiere: Beerdigung erster Klasse
Große Stimmen, ein verschwenderisch aufspielendes Orchester, eine klare Bühnensetzung. Nur Regisseur Ole Anders Tandberg versagt.
Berliner Morgenpost

Mit norwegischem V-Effekt: Bergs „Wozzeck“ an der Deutschen Oper Berlin
Neue Musikzeitung/nmz.de

Berlin/ Staatsoper
Staatsopern-Premiere: „Die Bühne vergibt einem nicht“
Warum Operndiven wie Tennisspielerinnen sind: Sopranistin Sonya Yoncheva bereitet sich auf ihr Medea-Debüt an der Staatsoper vor.
Berliner Morgenpost

Berlin/ Deutsche Oper
Sprechen wir es ruhig aus: Das war Weltklasse, liebe Frau Harteros und lieber Herr Schrott! „Tosca“ in Berlin!
Am Donnerstag feierte Boleslaw Barlogs Inszenierung der „Tosca“ an der Deutschen Oper Berlin ihre 393. (!) Aufführung seit der Premiere 1969. Eine Inszenierung, die allen klassischen Normen entspricht. Da die Inszenierung wenig Aufmerksamkeit erfordert, kann der Zuschauer sich ganz auf das Musikalische fokussieren – und genau das brauchte es am Donnerstagabend. Die Leistungen von Tosca und Scarpia waren von allerhöchster Klasse!
Yehya Alazem berichtet aus der Deutschen Oper Berlin
Klassik-begeistert

Hamburg
Staatsoper Hamburg: Gehen Sie in die „Luisa Miller“ – Sie werden es nicht bereuen!
Also, die „Luisa“ Miller war wieder ganz großartig!!! Wer sie in HH noch nicht gesehen hat, sollte unbedingt hingehen. Noch zwei Mal haben Sie in diesem Jahr die Chance!
Dr. Holger Voigt berichtet aus der Staatsoper Hamburg.
Klassik-begeistert

Hamburg
„Die tote Stadt“ in HH: Die Hauptdarsteller machen keine Werbung für die faszinierende Musik
Der dreizehnten Vorstellung ging eine Hiobsbotschaft voraus: Statt der erwarteten Allison Oakes wird die Partie der Marietta/Marie von Manuela Uhl gesungen. Gerade am Nachmittag in Hamburg gelandet, hat sie eine kurze Probe absolviert und wird die erkrankte Allison Oakes – am Dienstag Prädikat „absolute Weltklasse“ – vertreten.
Ich saß in der ersten Reihe, direkt vor dem Orchestergraben. Interessante Erfahrung, aber nie wieder. Ich hörte das Orchester sehr gut. Zu gut in Anbetracht der Qualität der Stimmen der beiden Protagonisten: der Tenor Charles Workman als trauernder Witwer Paul und die Sopranistin Manuela Uhl als Marietta/Marie bemühten sich sehr um eine Lautstärke, die das Orchester übertönen würde. Es gelang ihnen leider nur sporadisch und erst dann war zu erahnen, was Korngolds Oper alles transportieren könnte… Woran es lag, dass die Hörbarkeit ihrer Stimmen einfach nicht da war, vermag ich nicht zu sagen. Auch aus der 17. Reihe, wohin ich – um objektiv zu berichten – nach der Pause wechselte, waren die beiden kaum zu hören. Ein Jammer.
Teresa Grodzinska berichtet aus der Staatsoper Hamburg.
Klassik-begeistert

Stuttgart
Kassenschlager und halbperfektes Makkaroni-Gericht: „Il barbiere di Siviglia“ im Staatstheater Stuttgart
Wagner sah in ihm den „Metternich der Musik“, Berlioz warf ihm „melodischen Zynismus“ vor – und was hielt Rossini selbst von seiner Musik? Als ihm ein Impresario das Libretto für einen Opernauftrag mit den Worten aushändigte, es tauge wenig, gab er zur Antwort: „Macht nichts, ich werde eine Musik schreiben, die noch weniger als das Libretto taugt.“
Maria Steinhilber berichtet aus dem Staatstheater Stuttgart.
Klassik-begeistert

Berliner Philharmoniker Der schwarze Schwan und der Bergkönig
Wo die Trolle tanzen: Die Berliner Philharmoniker reisen mit Dirigent Sakari Oramo nach Norwegen und Finnland.
Tagesspiegel

Köln
Mahler 3 in Köln: Zum Träumen schön spielt das Gürzenich-Orchester zum großen Finale auf
„Symphonie heißt mir eben: mit allen Mitteln der vorhandenen Technik eine Welt aufbauen.“ Dieses Zitat Gustav Mahlers darf wohl in keinem Text über seine dritte Symphonie fehlen. Bereits durch seine „Titan“ genannte erste und dann seine bahnbrechende zweite „Auferstehungssymphonie“ zu Weltruhm gekommen, sprengte der deutsch-österreichische Komponist Ende des 19. Jahrhunderts in seiner dritten Symphonie noch einmal alle Grenzen.
Daniel Janz berichtet aus der Kölner Philharmonie.
Klassik-begeistert

London
Salome/English National Opera; Siegfried/Götterdämmerung; Bournemouth Symphony Orchestra – review
The Guardian

Britten’s War Requiem floods Westminster Cathedral with compassion
bachtrack

New York
Carnegie Hall 2018-19 Review: Jonas Kaufmann
http://operawire.com/carnegie-hall-2018-19-review-jonas-kaufmann/

Operatic treatment of O’Neill’s “Anna Christie” makes a long, confused journey into night
http://newyorkclassicalreview.com/2018/10/operatic-treatment-of

David Lang: The Mile-Long Opera: A Biography at 7 o’clock
http://www.concertonet.com/scripts/review.php?ID_review=13374

Chicago
Photo Flash: Lyric Opera of Chicago Presents LA BOHEME
https://www.broadwayworld.com/chicago/article/Photo-Flash-Lyric-Opera

Feuilleton
Opera Quiz: Are You a Verdi Buff?
http://operawire.com/opera-quiz-are-you-a-verdi-buff/

Nachruf

Remembering Montserrat Caballé’s Unique Artistry
http://operawire.com/a-glance-at-montserrat-caballes-unique-artistry/

Montserrat Caballé, Revered Spanish Prima Donna, Dies at 85
The New York Times

Montserrat Caballé, Revered Spanish Prima Donna, Dies at 85
https://www.nytimes.com/2018/10/06/obituaries/montserrat-caballe-dead.html

Innsbruck
„Schwarzes Monster“: Haus der Musik in Innsbruck eröffnet
Der (fast) schwarze Würfel zwischen Hofburg und Landestheater spaltet die Gemüter – und fügt sich genau deshalb so wunderbar in die einzigartige Planungskultur dieser Stadt –
Der Standard
„Haus der Musik“ in Innsbruck offiziell eröffnet
In Innsbruck ist am Samstag das 62,7 Millionen Euro schwere „Haus der Musik“ neben dem Landestheater mit einem Festakt offiziell eröffnet worden. Nach dreijähriger Bauzeit finden in der neuen Kulturstätte unter anderem die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, der Tiroler Volksmusikverein oder das Institut für Musikwissenschaft eine neue Heimat.
Salzburger Nachrichten

Sprechtheater

Berlin
Nach 21 Jahren Schauspielhochschule Ernst Busch hat eröffnet
Berliner Zeitung

Konstanz
Theaterpartisan Nix verzichtet in Konstanz auf Recht und Ehre – mit einem Sieg für die Kunst
Am Theater Konstanz gibt sich Christoph Nix versöhnlich und lässt die Stadtpolitik alleine klüngeln. Nix und Altmeister Woron zeigen zur Spielzeiteröffnung das, was an deutschen Bühnen fehlt: Gefühl. In Konstanz gibt es davon eine ganze Menge.
Neue Zürcher Zeitung

Ausstellungen/ Kunst

London
Versteigerung für 1,2 Millionen: Banksy-Bild zerschreddert sich nach Auktion selbst
Überraschung bei Sotheby’s: Nachdem das Bild „Girl with Ballon“ für knapp 1,2 Millionen verkauft war, begann es plötzlich, sich selbst zu zerstören.
Tagesspiegel

 

 

 

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