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DIE SAMSTAG-PRESSE (17. NOVEMBER 2018)

17.11.2018 | Aktuelles

Für Sie in den Zeitungen gefunden: Die SAMSTAG-PRESSE – 17. NOVEMBER 2018

Mailand
Funke auf Funke
Der Komponist György Kurtág, Meister der kurzen Stücke, legt mit 92 Jahren seine erste zweistündige Oper vor. An der Mailänder Scala feierte man nun die Premiere.
https://www.sueddeutsche.de/kultur/oper-funke-auf-funke-1.4213936
Uraufführung der Beckett-Oper „Fin de partie“ an der Scala
Statt in Salzburg wurde György Kurtágs Oper nun an der Mailänder Scala uraufgeführt Die Uraufführung war schon sehr lange angekündigt, sie hätte ja bereits vor Jahren bei den Salzburger Festspielen stattfinden sollen. Damals war Alexander Pereira Intendant, aber Komponist Gyögy Kurtág ließ sich nicht hetzen. So vergingen die Jahre, Pereira ging im Zwist, wurde Intendant der Mailänder Scala und nahm das Uraufführungsprojekt mit. „Fin du partie“, diese erste und einzige Oper des 92-jährigen Kurtág, erblickte nun also in Italien und nicht hierzulande das Licht der Opernwelt. –
Der Standard
Kurtág-Uraufführung an der Scala: Alle Poesie kommt aus der Tonne
Nach Jahren des Wartens zeigt die Mailänder Scala die Uraufführung von György Kurtágs grosser Beckett-Oper «Fin de partie». Das «Endspiel» bleibt zwar ein «work in progress», ist aber schon jetzt ein Wurf.
https://www.nzz.ch/feuilleton/die-schoenste-poesie-kommt-aus-der-muelltonne-ld.1437265
„Alles ist aus“ – György Kurtágs Oper „Fin de partie“ an der Mailänder Scala uraufgeführt
Neue Musikzeitung/nmz.de

Bachler gegen Thielemann – wer gewinnt?
Kommt Bachler, geht Thielemann? Oder setzt sich der Kapellmeister gegen den Kulturmanager durch?
Es geht um Macht!
Sueddeutsche Zeitung

Graz/ Musikverein
Und dann doch Glanz ohne Glitter von Netrebko
Die russisch-österreichische Starsopranistin Anna Netrebko präsentierte sich im Stefaniensaal mit einem (allzu) bunten Potpourri.
Kleine Zeitung

Anna Netrebko in Graz: Gastspiel der Primadonna
Als Skeptiker fragt man sich: Ist der Starkult um Sopranistin Anna Netrebko nicht etwas übertrieben? Bei ihrem Liederabend im Grazer Stefaniensaal gab die von Pianist Malcom Martineau begleitete Primadonna darauf eine eindeutige Antwort: Nein! Einerseits ist Netrebkos Stimme ein echtes Wunder, vor allem aber macht sie ihre Inszenierung zum Gesamtkunstwerk.
https://www.krone.at/1807394

Wien/ Konzerthaus
Melville und Moby Dick im Meer der Musik
Wien modern. Olga Neuwirths dritte „Oper“ fesselte im Konzerthaus als starkes Werk der heimischen Avantgarde.
Die Presse

Mais non! Bitte nicht so! Manon Lescaut floppt in der Staatsoper Hamburg
Das Schönste an der Vorstellung waren die leuchtenden, blonden Haare des Dirigenten, Christoph Gedschold, als er sich am Anfang verbeugte – danach ging es bergab. Die Manon, von Maria Lose Siri (Sopran) gesungen, ist eine in roten Samt gehüllte, dralle Blondine. Ich weiß, dass früher alle Sängerinnen drall waren und man darüber gnädig hinwegsah, aber sie konnten singen! Das konnte Manon an diesem Abend nicht. Ein einziges Mal wuchs ihre Stimme über das untere Mittelmaß hinaus, als sie im Duett mit Jorge de Leon (Cavaliere Des Grieux, Tenor) im ersten Akt sang. Ganze zwei Minuten erstarrte das Publikum. Vielleicht wird es doch was? Anfangsschwierigkeiten?
Teresa Grodzinska berichtet aus der Staatsoper Hamburg.
https://klassik-begeistert.de/giacomo-puccini-manon-lescaut-staatsoper-hamburg/

Hamburg
Sparsam im Bühnenbild, üppig im Klang: Dem Meister hätte „Die Walküre“ in Hamburg gefallen
Vier Stunden Richard Wagner mit jeweils 30 Minuten Pause zwischen den einzelnen Aufzügen. Das Parkett und die ersten beiden Ränge sind voll. Der Altersdurchschnitt wird mit jeder Vorstellung jünger: beim “Rheingold” vor knapp zwei Wochen waren mehrere Yuppies (Young urban professionals) anwesend. Sie hielten die Vorstellung tapfer durch und wurden nie wiedergesehen. Jetzt, bei der „Walküre“, waren viele ganz junge – vor allem männliche – Zuschauer anwesend. Schmal, gut angezogen, sehr ernst. Wahrscheinlich haben sie gerade Nietzsche/Schopenhauer/Wagner gelesen.
Ja, gelesen. Richard Wagner ging in seinem Schaffen äußerst pragmatisch vor. Er notierte seine Ideen in Prosa, dem folgte eine lyrische Fassung, die Musik kam als letztes. An dem “Ring” arbeitete er insgesamt 21 Jahre. Das Wort “Musik” reicht irgendwie nicht ganz, um das, was zwischen dem Orchestergraben, Bühne und dem Publikum-Raum geschieht, zu beschreiben.
Teresa Grodzinska berichtet aus der Staatsoper Hamburg
https://klassik-begeistert.de/richard-wagner-die-walkuere-staatsoper-hamburg/

Berlin/ Deutsche Oper
Der Mann von nebenan – „Wozzeck“ überzeugt in der Deutschen Oper Berlin
Ole Anders Tandbergs Wozzeck in der Deutschen Oper Berlin gehört zu Berlins am meisten kontrovers diskutierten Premieren dieser Spielzeit. Dabei gibt es natürlich einiges, woran man sich stören könnte: Nacktheit, eine Rektaluntersuchung, scheinbar deplazierte Norwegenfähnchen…
Über eines sind sich die Kritiker relativ einig: Dass nämlich das Ensemble musikalisch einen großartigen Job macht – wenn man sich einmal in Bergs eigenwillige Tonsprache verliebt hat. Schon einmal vorweg: Mir hat auch die Inszenierung gefallen, und ich fühle mich verpflichtet, das zu erklären. Davor aber Ehre, wem Ehre gebührt.
Gabriel Pech berichtet aus der Deutschen Oper Berlin.
Klassik-begeistert

Frankfurt
Der Pianist Lucas Debargue : Als guter Russe spuckt man nicht auf Frankreich
Frankfurter Allgemeine

Münchner Philharmoniker: Generalprobe für Asien
Generalproben für die Konzerte in Asien: Valery Gergiev, Juja Wang und die Philharmoniker im Gasteig
Münchner Abendzeitung

Berlin
Das Tetzlaff Quartett im Pierre Boulez Saal Grenzerfahrung
Selten erreicht dasselbe Quartett bei drei Werken an einem Abend drei so verschiedene Klangfarben. Dem Tetzlaff Quartett gelang das beeindruckend
Tagesspiegel

Mailand
Review: A 92-Year-Old’s “Endgame’ Opera Is Patiently Perfect
https://www.nytimes.com/2018/11/16/arts/music/review-kurtag-endgame-opera.html

London
Simon Boccanegra review at Royal Opera House – “an outstanding performance from Carlos Alvarez’
https://www.thestage.co.uk/reviews/2018/simon-boccanegra-carlos-alvarez-review-royal

Political intrigues at the Royal Opera as Simon Boccanegra returns
bachtrack

Simon Boccanegra review – Carlos Álvarez dazzles in Verdi’s dark epic
The Guardian

Simon Boccanegra review: Elegant Verdi opera falters as grand set miniaturises singers
Der Standard

Royal Academy’s Semele offers ‚endless pleasures‘
http://www.operatoday.com/content/2018/11/royal_academys_.php

New York
Review: A Cast Change Adds Suspense to the Met Opera’s “Pearl Fishers’
https://www.nytimes.com/2018/11/15/arts/music/review-pearl-fishers-met-opera.html

Metropolitan Opera 2018-19 Season Review: Les Pêcheurs de Perles
http://operawire.com/metropolitan-opera-2018-19-season-review-le-pecheurs-de-perles/

The Met Reinvents Itself, Yet the Ushers Remain the Same
The New York Times

It’s Starting to Look a Lot Like Choreography on Opera Stages
https://www.nytimes.com/2018/11/16/arts/dance/opera-choreography.html

Interview mit Nigel Kennedy Gershwin, Brexit und Brekshit
Münchner Abendzeitung

Sprechtheater

Wien/ Theater in der Josefstadt
Egoisten bleiben sie allemal
„Der einsame Weg“ von Arthur Schnitzler im Theater in der Josefstadt.
Wiener Zeitung

München
Residenztheater: Anne Lenk über Becketts „Endspiel“
Im Spiel liegt Hoffnung. Oder ist die Apokalypse unaufhaltbar? Anne Lenk inszeniert Becketts „Endspiel“ im Residenztheater
Münchner Abendzeitung

Film/ TV

Caroline Peters: “Sind wir alle wieder bereit, Nazis zu werden?”
Als Filmmutter einer rebellierenden Tochter hat es Caroline Peters besonders schlimm erwischt. Im Theater gibt sie dafür bald die Medea.
Die Presse

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Unter’m Strich

Österreich
Studie: Soziale Lage von Kunstschaffenden schlecht
Einkommen österreichischer Kunstschaffender bleiben laut Studie niedrig, Probleme bei sozialer Absicherung – Kulturminister Blümel sieht „klaren und unerfreulichen“ Befund – derstandard.at/2000091557861/Studie-zur-Sozialen-Lage-von-Kunstschaffenden-zeigt-schlechtes-Bild
Der Standard

Migration/ USA
Mexiko: Tausende Migranten fast am Ziel
Sie liefen durch Wüsten und überquerten zahlreiche Grenzen – jetzt erreichen Tausende Migranten aus Mittelamerika die US-Grenze. Wie wird Donald Trump reagieren?
Der Spiegel

 

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