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DIE MONTAG-PRESSE (6. APRIL 2020

06.04.2020 | Aktuelles

Für Sie in den Zeitungen gefunden: Die MONTAG-PRESSE – 6. APRIL 2020

Kulturbetrieb ohne Alte?
Wie kommen wir da bloß wieder raus, wird jetzt allerorten gefragt. Eine naheliegende Antwort lautet: Wir sperren nicht mehr alle ein, sondern nur noch jene mit hohem Risiko. Zwar sterben an Corona auch Junge und Gesunde, aber nicht so beängstigend viele wie Alte und an Vorerkrankungen Leidende. Zweitens bringt es eine Gesellschaft auch um, wenn sie zur Untätigkeit verdammt wird. Wir haben schließlich nichts davon, eine Pandemie zu überleben, wenn wir danach unseren ökonomischen und emotionalen Ruin bilanzieren müssen. Drittens ist Solidarität keine Einbahnstraße: Von gefährdeten Menschen sollte man erwarten dürfen, dass sie sich selbst aus der Schusslinie des Virus nehmen, statt die Widerstandsfähigeren in die Pflicht zu nehmen, auf ihre Bewegungsfreiheit, Geschäfte und Vergnügungen zu verzichten.
Die Welt.de

Bayreuther Festspiele: „De facto ein Berufsverbot“
Unmittelbar vor den Proben zum neuen Bayreuther „Ring“ fallen die Festspiele Corona zum Opfer. Der Regisseur Valentin Schwarz sagt, wie er sich jetzt fühlt
Münchner Abendzeitung

Bayreuther «Ring»-Regisseur Schwarz im Interwiev: «Ein Jahr ohne Sommer»
Neue Musikzeitung/nmz.de

Berlin
Allegro con brio: Vorschau auf das Musikfest Berlin 2020
Das traditionelle Musikfest Berlin will dieses Jahr als ein Fest für Beethoven und die Musik unserer Zeit verstanden werden. Die Ehrungen für Beethoven im Jahr seines 250. Geburtstages waren zahlreich geplant, nicht wenig davon ist aber der Stilllegung des Kulturbetriebes in diesen Wochen zum Opfer gefallen. Man kann Beethoven durchaus als ein spätes Corona-Opfer betrachten.
Peter Sommeregger berichtet aus Berlin
Klassik-begeistert

München
Kein neuer Callas-Tod – Schließzeit an der Bayerischen Staatsoper verhindert Abramović-Uraufführung
Neue Musikzeitung/nmz.de

Berlin/ Stream auch noch heute bis 12 h
Freie Liebe und Spießigkeit
Doris Dörrie inszenierte Mozarts „Così fan tutte“.
Vom 5. bis 6. April, 12 bis 12 Uhr, wird die Staatsoper Berlin ihre Erfolgsproduktion „Così fan tutte“ streamen, mit der Filmregisseurin Doris Dörrie erstmals an einem Opernhaus Regie führte. Während die meisten Feuilletonisten kein gutes Haar an dieser Version der Mozart-Oper ließen, wurde die Aufführung ein echter Kassenknüller. Ganz offensichtlich fand das Publikum Spaß daran, dass Dörrie die Oper aus dem Barock in die Zeit de „Flower Power“ verlegte und dabei von Daniel Barenboim und seiner Staatskapelle unterstützt wurde.
https://abendblatt-berlin.de/2020/04/04/freie-liebe-und-spiessigkeit/

39. Bayernrätsel: Die dritte Frage
Mitspielen und traumhafte Preise gewinnen beim 39. Bayernrätsel: Bei der dritten Frage unseres beliebten Gewinnspiels geht es um den Sängersaal in Schloss Neuschwanstein.
Münchner Merkur

Masken sind omnipräsent: Ihre Rolle in Kunst und Kultur
Die Maske hatte in allen Kulturen von jeher vielfältige Funktionen. Ihrer bedienen sich auch die Künste: Theater, Popmusik, Kunst und Film
Der Standard

Corona-Krise: Kulturmanager spenden Teil ihres Gehalts
Spitzen von ÖNB und Bundestheater-Holding unterstützen so laut Salzburger Nachrichten Mitarbeiter und Kulturstiftung.
Kurier

Empfehlungen für die Corona-Zeit: Klassische Musik hat stärkste Heilkraft
Tiroler Tageszeitung

Frankfurt
Frankfurter Kantorei: Stets der Arbeit am Klang verpflichtet
Frankfurter Allgemeine

Essen
Kunsttipps für Zuhause „Der Freischütz“ aus Essen als Live-Mitschnitt
Tagesspiegel

Rudolf Buchbinder reist durch den Beethoven-Kosmos
Und gerade die 1823 fertiggestellten „Diabelli“-Variationen sind ein Werk, das der Pianist als „Magnum Opus“ bezeichnet. „Dieses Werk ist sozusagen eine Zusammenfassung des ganzen Musikschaffens Beethovens“, sagte Rudolf Buchbinder im Telefongespräch. Anton Diabelli, dessen Vater noch Demon hieß, italienisierte seinen teuflischen Namen passend auf Diabelli. Offenbar war es schon um 1820 ein Phänomen, dass sich exotisch klingende Namen besser verkaufen ließen, als konventionelle Alltagsnamen.
Herbert Hiess berichtet aus Wien
Klassik-begeistert

Links zu englischsprachigen Artikeln

Streams
Orchestra in Quarantine
Los Angeles Philharmonic conductor Gustavo Dudamel offers a sublime online show.
https://www.city-journal.org/conductor-gustavo-dudamel-online-show

Opera, orchestras and museums online, from Bulgaria and abroad – the details
https://sofiaglobe.com/2020/04/05/opera-theatre-and-museums-online-from

New, Classical Music Online Channel And Streaming Service Kicks Off Tonight
https://www.forbes.com/sites/janelevere/2020/04/04/new-classical-music-online

Feuilleton
How well do you know your Wagner? – quiz
The Guardian

Carmen and the Staging of Spain
(Michael Christoforidis & Elizabeth Kertesz) How the Belle Époque saw Bizet’s free-spirited heroine.
https://www.limelightmagazine.com.au/reviews/carmen-and-the-staging-of-spain

Obituary
Metropolitan Opera Orchestra Member Vincent Lionti Dies of COVID-19
https://operawire.com/obituary-metropolitan-opera-orchestra-member-vincent

Ausstellungen/ Kunst

Raffael, der Sonnyboy der Renaissance
Am Montag begehen wir das große Jubiläum zum 500. Todestag des Malers Raffael unter traurigen Umständen.
Voriges Jahr war Leonardos 500. Todestag, heuer ist der von Raffaello Sanzio da Urbino, genannt Raffael: Am kommenden Montag, 6. April, feiern wir ihn unter traurigen Umständen – musste die große Retrospektive in der Scuderie del Quirinale in Rom doch schon nach drei Tagen geschlossen werden.
https://www.diepresse.com/5795640/raffael-der-sonnyboy-der-renaissance

Wien
Schönberg Center: Der Geist der Nachtmalerei
Die Ausstellung „Mit Schönberg in die Natur“ ist digital eröffnet worden.
Wiener Zeitung

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Unter’m Strich

Österreich
Kanzler Kurz sieht uneingeschränkte Reisefreiheit erst wieder, wenn es Impfung gibt
Der Kanzler bereitet die Österreicher darauf vor, dass sie auch ihre Urlaubsgewohnheiten ändern müssen. „Die uneingeschränkte Reisefreiheit, wie wir sie gekannt haben, wird es nicht geben, solange es keinen Impfstoff gibt“.
Kurier

Österreich
Sobotka rudert zurück: „Wir setzen bei der Stopp-Corona-App auf Freiwilligkeit“
Gestern noch meinte Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka, dass er sich eine Anti-Viren-App verpflichtend vorstellen kann. Am Sonntag meint er dazu: „Setzen weiter auf Freiwilligkeit“.
Kurier

Genua und Neapel: Probleme mit der Ausgangssperre
Boom di multe: da Genova a Napoli, di nuovo tanta gente in strada
Segnali d’allentamento: negli ultimi due giorni sono state multate oltre 14mila persone
Huffington Post

Berlin/ Neukölln
Gebet wurde vorzeitig beendet. 300 Menschen versammeln sich trotz Kontaktverbot vor Moschee in Berlin-Neukölln
Focus.de

Kurz, Kogler und der teure Boulevard
Die türkis-grüne Bundesregierung will auch den Printmedien mit einer Sonderförderung aus der Krise helfen. Gut so! Aber warum werden ausgerechnet jene Massenblätter bevorzugt, die am häufigsten den journalistischen Anstand verletzen?
http://www.diepresse.com/5795986/kurz-kogler-und-der-teure-boulevard

Englands Spitzenfußballer wollen nicht auf Gehalt verzichten
Die Premier-League-Profis lehnen es ab, dass ihre Gehälter wegen der Coronakrise gekürzt werden. Dadurch würden auch Steuern wegfallen, begründen sie. Für Wayne Rooney ist die Debatte „eine Schande“.
Die Presse

 

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