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DIE MONTAG-PRESSE (18. JÄNNER 2021)

18.01.2021 | Aktuelles

Für Sie in den Zeitungen gefunden: DIE MONTAG-PRESSE – 18. JÄNNER 2021

Österreich
Schifoan
Der strenge Lockdown dauert also bis 8. Februar an. Das ist nicht verwunderlich und sogar einsichtig angesichts der Unsicherheit ob der neuen Virusvarianten. Die Abstandsregel wird verschärft, auf zwei Meter. Und ab 25. Jänner gilt in den Geschäften und öffentlichen Verkehrsmittel FFP2-Pflicht. Auch das ist einsichtig. Ab dem 8. Februar dürfen nicht nur der Handel und „körpernahe Dienstleister“ (Friseure) wieder öffnen. Auch die Museen. Da haben die Berater auf Bundeskanzler Kurz offensichtlich positiv und korrigierend eingewirkt: Heute Sonntag (17.1.) hat sich zum ersten Mal der Chef persönlich in einer Pressekonferenz über die Kultur zu Wort gelassen. Wenigstens in einem Halbsatz. Wir sind für kleine Aufmerksamkeiten dankbar.
DrehpunktKultur

Kultur-Lockdown erneut verlängert – keine Vorstellungen bis Ende Februar
Museen sollen am 8. Februar aufsperren. Bundestheater erinnern an Planungsvorlauf, Bundesmuseen erleichtert.
Kurier

Regierung verlängert Lockdown bis 7. Februar, Kanzler: „Haben noch zwei bis drei harte Monate vor uns“
Der Standard

„Habe geweint“: Opern-Ikone Plácido Domingo wird 80
https://www.oe24.at/newsfeed/habe-geweint-opern-ikone-placido-domingo-wird-80/461498475

Niederösterreich
Noch kein Datum für Neustart von Kulturveranstaltungen
Niederösterreichische Nachrichten

CD
Skurrile Belcanto-Ausgrabung: „Matilde di Shabran“ vom Festival Rossini in Wildbad
Diese Oper fällt in die reife Schaffensphase des Komponisten, die er bereits mit weniger als dreißig Lebensjahren erreicht hatte. Geschrieben für ein römisches Theater gehört sie allerdings nicht zu den häufig gespielten Werken des produktiven Opernkomponisten, dem wir über vierzig Opern verdanken.
Peter Sommeregger bespricht aktuelle CDs
Klassik-begeistert

Graz
„Es braucht Visionen und Perspektiven“
Kulturlandesrat Christopher Drexler im Interview über das Kulturjahr 2021, die Steiermarkschau, nötige Weichenstellungen für die Zukunft nach der Krise – und das Mitsingen in der Oper.
Kleine Zeitung

Wien – Bezahlartikel
Regisseur Konwitschny: „Die Zukunft kann das am Theater nicht sein“ Bezahlartikel
Theater an der Wien. Der Starregisseur im Gespräch über Huren, Heilige, Oper in Pantoffeln und Lebenssinn in Zeiten der Corona-Pandemie.
Kurier

Frankfurt
Stimmen in der Stille
Mit der Reihe „Bühne frei“ zeigt die Frankfurter Oper, dass die Arbeit hinter den Kulissen und auf der Bühne weitergeht. So ruft sich das Haus, das im ersten Lockdown mit Ersatzangeboten eher zögerte, nun abermals ins Gedächtnis der Zuschauer zurück.
Frankfurter Allgemeine

Berlin
Erinnerungen an das Andere – Kaan Bulak & Ensemble in der Berliner Philharmonie
Das Konzert fand Ende Oktober 2020 im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie statt. Eines der letzten vor dem öffentlichen Verstummen. Aus der November-Live-Konzertstille wird jetzt wohl eine bis Ende März werden. Zumindest an den großen Theatern und Konzerthäusern. Der Bericht von Konstantin Parnian aus der Rückschau wird wie ein Nachhall in die akustische Leere.
Neue Musikzeitung/nmz.de

Auf den Spuren des Musikverlegers Antoine Huberty
Sarah Schulmeister erforschte, wie Wiener Komponisten den Pariser Notendruckmarkt eroberten
Der Standard

Links zu englischsprachigen Artikeln

Streams
Fisch makes impressive debut leading Utah Symphony in a timely, resonant “Metamorphosen”
https://utahartsreview.com/2021/01/fisch-makes-impressive-debut-leading-utah

Stream (Pay what you wish. Minimum: $20.00)
https://usuo.org/news/press-releases/usuo-on-demand-this-week-utah-symphony

The Philadelphia Orchestra introduces new principal oboe, Philippe Tondre
bachtrack

Stream ($17.00):
https://www.philorch.org/performances/our-season/events-and-tickets/digital

Dancing and sparkling Czech rarities from the Scottish Chamber Orchestra
bachtrack

Plunging into the abyss with Kirill Petrenko and the Berliners
This performance was reviewed from the Digital Concert Hall live video stream
Bachtrack

Luzern
musicAeterna Postpones Residency in Switzerland Due to Government Lockdown
https://operawire.com/musicaeterna-postpones-residency-in-switzerland

Madrid
“We need you,’ German tenor Kaufmann tells pandemic audiences
https://www.globaltimes.cn/page/202101/1213031.shtml

Recordings
CD Review: Pentatone’s “Il Tabarro”
Brian Jagde Leads Solid Release of Puccini Opera
https://operawire.com/cd-review-pentatones-il-tabarro/

Feuilleton
Two Friends, Two Continents, Very Different Pandemics
Steven LaBrie is a freelance baritone in New York. Jarrett Ott has a full-time job singing in Germany. As the coronavirus spread, that made all the difference.
The New York Times

Q & A: Soprano Dorothea Herbert On Future of The Opera, General Optimism in Life Amidst COVID-19
https://operawire.com/q-a-soprano-dorothea-herbert-on-future-of-the-opera

Obituary
Elijah Moshinsky Dies at 75
Celebrated Australian opera director Elijah Moshinsky has died at the age of 75
https://operawire.com/obituary-elijah-moshinsky-dies-at-75/

Sprechtheater

Prognose: Das Monodrama wird 2021/22 eine Blüte erleben Bezahlartikel
Nur ein Schauspieler auf der Bühne, vielleicht sogar vor mehreren Zusehern – das könnten selbst vorsichtige Politiker erlauben.
Die Presse

Buch

Buch über NS-Regisseurin Leni Riefenstahl: Dem Mythos den Rest geben
Mit ihrem wutschäumenden Pamphlet über die NS-Regisseurin Leni Riefenstahl schießt die Dokumentarfilmerin und Buchautorin Nina Gladitz weit übers Ziel hinaus.
Münchner Abendzeitung

Ausstellungen/ Kunst

Wien
Maler Hans Staudacher im Alter von 98 Jahren gestorben
Galerist Hilger bestätigt den Todesfall: „Er ist friedlich eingeschlafen“. Staudacher ist einer der wichtigsten österreichischen Vertreter des Dadaismus.
Die Presse

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Unter’m Strich

In zehn Wochen haben wir Ende März
Die Friseure haben es gut, die Krämerseelen ebenso – und immerhin auch die Museen: Am 8. Februar werden sie wieder öffnen dürfen, so die aktuelle Versprechung von Kurz heute Sonntag (17.1.). Im Februar sieht der Bundeskanzler keine Möglichkeit, Gastronomie und Hotellerie zu öffnen“. Über Opernhäuser, Theater und Konzertsäle brauchen wir da also auch nicht ernsthaft nachzudenken.
DrehpunktKultur

Aufregung in OÖ: In Pflegeheim wurden Politiker gleich mitgeimpft
ie knapp und begehrt Corona-Impfstoff und Impftermine sind, ist mit dem höchst überforderten Anmeldesystem von Oberösterreich bitter erlebbar. Umso mehr kann man sich über einen Impftag im Alten- und Pflegeheim Eberschwang nur wundern, bei dem 30 externe Leute gleich mitgeimpft wurden – darunter drei Politiker, nämlich der Bürgermeister und zwei Vizebürgermeister.
https://www.krone.at/2319846

Das Impfen und die Emotionen der Alten Bezahlartikel
Jetzt lernt man auch, dass „alt“ in Zeiten der Pandemie etwas sehr Relatives ist. Gedanken eines „Impfwilligen“.
https://www.diepresse.com/5923448/das-impfen-und-die-emotionen-der-alten

Corona-Elend: Ab heute wird zurückgewutbürgert
Eine Kolumne von Sibylle Berg
Keine Strategien außer dem Appell an die Eigenverantwortung: Die Politik hat uns in der Coronakrise viel zu lange hingehalten – zugunsten der Konzerne.
Der Spiegel

Corona-Verstöße: Landkreis München erlässt kein Bußgeld
Die Polizei kontrolliert die Corona-Regeln, die Ordnungsbehörden in den Kommunen kassieren mögliche Strafen, so zumindest die Theorie. Doch im Landkreis München stapeln sich die Verfahren. Dafür interessiert sich nun der bayerische Innenminister.
BR-Klassik.de

Berlin
„Das Tunnelhaus hat uns das Leben gerettet“. Als die U-Bahn mitten durch ein Berliner Mietshaus fuhr
Bis 1943 fuhr die U-Bahn am Bülowbogen durch ein Mietshaus. Das sogenannte „Tunnelhaus“ rettete Hans-Joachim Kitzerow im Zweiten Weltkrieg das Leben.
Tagesspiegel

Warum wir eine Klimakulturpolitik brauchen
Bislang zeigt die Kulturpolitik zu wenig Interesse am Klimaschutz. Das muss sich ändern. Ideen gibt es genug. Ein Gastbeitrag.
Tagesspiegel

Der Schlauberger (34): Jawohl, das war überfällig – Jetzt wird alles gut
Höchste Zeit, liebe Leserinnen und Leser! Der Duden hat für alle Sprachfreundinnen und Sprachfreunde beide Geschlechter ins Online-Wörterbuch gehoben. Das allumfassende generische Maskulinum ist vorbei. Endlich bekommen Täter und Täterinnen, Mörderinnen und Mörder, Diebe und Diebinnen, Halunken und Halunkinnen dasselbe sprachliche Gewicht wie die guten Menschen. Auch die Steuerhinterzieherinnen, die bislang auf ominösen CDs nur als „Steuerhinterzieher“ auftraten, kriegen ihr Fett weg.
Kurioses zur deutschen Sprache von Reinhard Berger
Klassik-begeistert

 

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